Gedanken

Impuls

In Erinnerung an

Eine Naturerscheinung soll dafür gut sein, von den Menschen als das anerkannt zu werden, was sie ist. Eine natürliche Erscheinung wird sie da sein. Als solche dient sie all jenem, was aus ihr hervorgegangen ist. Die Katze hat sich nicht verletzt, wenn sie sich in ihren Schwanz gebissen hat, sondern sie hat vielmehr mit sich gespielt. Der Sachverhalt ihrer Art, so mit sich umzugehen, wie sie das tut, hat sie überhaupt erst zu dem Wesen gemacht, welches sie verkörpert.

In Analogie dazu hat auch die Natur ihre Wesenheit. So soll keine Krankheit etwas anderes sein als eine notwendige Reaktion auf ein Geschehnis. Da würde der Tod einer Existenz auch nichts anderes sein, als eine letzte Erfüllung des Lebendigen an uns. Da können wir die Auswirkungen einer menschlichen Zivilisation verschmähen oder sie wertschätzen. Es ist an uns, über unseren Weg zu bestimmen.

Eine klimatische Reaktion auf den Menschen und dessen Technologien hat jedoch nichts anderes als die Eigenschaften einer Krankheit an sich. Da kann der Mensch seine Vernunft einsetzen und sein Verhalten bereinigen sowie das Gegebene so belassen, wie es ist. Ob wir es verstanden haben, was ein richtiges Handeln für den Menschen bedeutet, das wird über die Möglichkeiten unseres Daseins mit Sicherheit bestimmen. Da erhalten wir auch genau das, was wir verdient haben, dafür zurück. Freilich soll es unmöglich sein, das zur Bedingung zu machen. Freimütig ist uns das Leben geschenkt worden. In einem solchen führen wir es aus eigenen Beweggründen. Darum sind wir es, die diese Welt untertan gemacht haben, weil wir für unser Tun und Sein stets in vollständiger Weise verantwortlich gewesen sind.

Dem Menschen ist kein Bewusstsein einfach so geschenkt worden. Grundlos werden wir keine Menschen sein. Da hat sich der Kreis fürs Erste geschlossen. Wie wir damit zurechtkommen, das soll unsere Sache sein. Dazu sind wir da, dass wir unsere Existenz anerkennen, wie sie ist.

Idee

Eine Ordnung des Gegebenen ist natürlich. So kommt sie vor und so wirkt sie sich auch aus.

Impuls

Derjenige, welcher mit seinen Worten etwas sagen möchte, das auch für andere von Wert sein soll, halte sich an die Wahrheit seines Lebens.

Affirmation

Einfache Aufgaben klären die natürlichen Wege eines Menschen.

Gedanke

Dann, wenn man mich vor die Wahl gestellt hat, ob ich das volle oder das leere Glas nehmen möchte, nehme ich mir zuweilen keines von beiden. Somit löse ich keineswegs die Probleme der anderen Leute, wenn diese töricht gesprochen haben. Da lachen sie fast schon mit Sicherheit über mich. Derweil fliegt ihr Bumerang genau dorthin, wohin sie ihn geworfen haben.

Der Umstand, dass ich mich zu entziehen gewusst habe, würde nichts daran ändern, dass sie verwerflich gehandelt haben.

Gedanke

Soheit

Was ich tun kann, das tue ich nach Möglichkeit,

sobald sich eine gute Gelegenheit dazu ergeben hat.

Solche muss man für sich schaffen.

Dazu gebrauche ich keine zusätzlichen Hilfsmittel.

So habe ich nichts dafür getan,

dass etwas wahr sein wird, was es nicht gewesen ist.

Wenn es dann so weit gekommen ist,

dass ich doch einmal ein Hilfsmittel gebraucht habe,

dann beschaffe ich es mir einfach.

Etwas wird mir so ja verblieben sein.

Gedanke

Pulsierende Lebenskraft

Ein Moment der Konzentration besteht,

aber der Geist eines Menschen würde nicht dauerhaft zu bannen sein.

Niemand kann das leisten.

Keiner hat den erforderlichen Grund dazu,

um sich so sehr zu verletzen.

Gedanke

Sich in einer Phase der Vorbereitung auf etwas Bedeutsames für das Leben zu befinden, das bräuchte nichts Verkehrtes zu sein. Dabei kann man seine Kräfte klären und die wahren Verhältnisse beschauen. Manches Gute wird da eintreten können, das von sich aus zu bestehen vermag.

Gedanke

Beständigkeit des Gegebenen

Sich so anzunehmen, wie man vorkommt und da wäre, das soll auf Dauer gesehen gut sein. Da erfährt man mit der Zeit etwas über sich. Man lernt es zu bestehen, weil man an sich zu glauben beginnt. Daran sollen wir uns gewöhnen. Was soll darum anderes für uns wahr sein als eine Beständigkeit des Gegebenen? - Manchen Schlüssel zu einem eigentlichen Glück haben wir uns auf die Weise bereits im Leben erworben. Da bedürfen wir keiner zusätzlichen Dinge mehr, um das Leben anzugehen. Endlich kommen wir zu Streich mit dem, was wir haben. Da wird alles etwas Gutes sein. Darum erhoffen wir es uns, dass wir nicht zu sehr damit auf die Nase fallen würden, was uns eingegeben ist. Doch sogar dabei kann man Glück haben. Mancher hat das so erfahren.

Affirmation

Wenn Du wachst, dann wachse zum Himmel hin. Wenn Du gedeihst, dann gedeihe von der Wurzel aus.

Gedanke

Ein Zugang zum Menschen

Jeder möchte es so haben, dass man ihn respektvoll behandelt. Auch wir wollen von unseren Mitmenschen etwas Gutes erfahren. Da nehmen wir an manchen Treffen mit Freunden teil. So einiges wird dabei gesprochen, aber es wird auch gelacht und etwas ausbaldowert. Da schmiedet man seine Pläne, bespricht sich dazu mit den anwesenden Personen und beschaut das Eigene. Da wird es etwas zu tun geben. Manche Aufgabe erhalten wir so.

Gedanke

Begib Dich zur Ruhe, wenn Du müde bist.

Alles wäre so in Ordnung, wie es jetzt ist.

Gedanke

Irrtum

Wir erschauen die Menschen,

haben sie aber vornehmlich allein nur so anerkannt,

als wären diese Gegenstände.

Doch bar einer eigentlichen Natur wird niemand sein.

Da erscheint uns der Mensch endlich so,

wie er ist.


Das soll so wahr sein.

Es befindet sich da ein Licht im Auge,

ein Klang im Gehör,

ein Gespür im Tasten eines Menschen.

Er hat da eine Vorliebe in der Form seines Geschmackes

und auch ein Empfinden für einen Geruch.


Da sind alle so beseelt wie wir.

In uns geht darum eine Erkenntnis auf.

Da verbindet sich etwas mit uns,

es löst sich aber auch manches im Schmelztiegel des Unbewussten bei uns auf.

Anderes erfährt erst jetzt seine Gestaltung.

Das aber würde nichts Ungewöhnliches für einen Menschen sein.

Gedanke

Innigkeit

Mit klaren Gedanken zu schweigen,

das mache ich zuweilen bei Dir.

So bekommst Du mehr Raum für Dich.

Manches andere wäre so überflüssig.

Impuls

Der Moment und sein Gang

Manchmal hat man es nicht gewusst, wo man gerade steht. Dann wird man es allein nur erahnen können, was die Dinge bedeuten, die um einen herum geschehen. Das aber wäre auf Dauer kein haltbarer Zustand für uns. Darum sollen wir das abstellen. Klären wir dazu die Situation auf. Stellen wir Fragen.

Vers

Ein richtiger Gedanke

Etwas Kleineres stabilisiert das Größere.

Etwas Kleineres verstärkt das Größere.

Das Kleinere bedingt das Größere auf die Weise.

Es wird darum beachtenswert sein, dass es da ist.

Das Größere setzt sich aus kleineren Dingen zusammen.

Das Ganze davon bildet eine Ordnung.

Gedanke

Einfache Notwendigkeiten

Von Impulsen getragen, werden wir auf der Bahn des Lebens gehalten oder aus ihr herausgeworfen. Dann gibt es mitunter Situationen, zu welchen wir uns einen Ruck geben müssen, um wieder auf den rechten Weg zu gelangen. Das sollen wir auch so tun, denn sonst kann etwas passieren, was gar keiner erfahren möchte.

Gedanke

Wahlfreiheit eines Menschen

Das Dasein als Mensch ist uns vorgegeben worden durch das Leben. Es sind damit gewisse Dinge fest verbunden, welche wir allesamt anerkennen möchten. Da haben wir auch eine gewisse Freizügigkeit für uns zu eigen, welche durch eine Verantwortlichkeit für uns bedingt ist. Keiner lebt das Leben eines anderen oder an unser statt. Wenn wir nichts daraus gemacht haben, was uns gegeben ist, werden wir leer ausgehen. Haben wir aber etwas Verkehrtes getan, so werden wir auch dafür von unseren Mitmenschen zur Rechenschaft gezogen. So will es das geltende Recht, was freilich vollkommen in Ordnung sein wird. Sein Bestand währt an.

Impuls

Was Du bereits erhalten hast, das hast Du Dir einmal so eingerichtet. Der Vorgabe folgt darum Dein Weg. So wirst Du es kaum verlieren müssen, was Dir jetzt noch davon verblieben ist.

Idee

Hemmnisse

Es würde nicht die alles entscheidende Fragestellung sein, was uns etwas eingebracht hat. Wir sollen es auch in Erfahrung bringen, woher es stammt. Warum verfügen wir heute darüber, was uns zu eigen ist? Geht das alles mit rechten Dingen zu? Stünde nicht jedem Lebewesen das Gleiche zu? - So muss eine Natur sein, so stelle ich mir sie vor.

Spruch

Idealismus

Hoppelnd springt der Hase übers Feld.

Er ist so schnell, dabei kriegt er kein Geld der Welt

dafür,

das arme Tier.

Jedoch rennt, springt und hoppelt er doch

noch

immer.

Gedanke

Schwer hat sich manch einer während seines Daseins abgemüht. Wahrlich, es würde das Leben nicht immerzu leicht zu nehmen sein. Man hat es sich jedoch zu jeder Zeit so schwer zu machen, wie es wirklich ist. Dann wird ein Progress zur Wirklichkeit und das Gegebene genügt aus. Das Ziel des Lebens eines Menschen sollte nicht verkannt werden.

Gedanke

Dummheit

Dann, wenn Du nach der Nadel im Heuhaufen gesucht hast, tust Du gut daran, das Heu gerade nicht als Stroh unter die Leute zu bringen. Es wird keine gute Nahrungsquelle für das Vieh sein. Zudem wird das kein gutes Zubrot für Dich bedeuten. Zwar verkleinert sich so der Heuhaufen, doch findest Du kaum alle Nadeln.

Gemein ist es aber, wenn man jemandem solche Nadeln ins Heu hineinwirft. Da verendet das Vieh daran. Zudem kommt derjenige so in einen schlechten Ruf, welcher es verfüttert hat.

Im Grunde wird er das Heu verbrennen müssen, um nachweisen zu können, das solche Nadeln darin vorgekommen sind. So findet man sie etwas leichter und übersieht sie auch kaum. Die Asche wird sie enthalten. Jedoch verliert er gleichzeitig das Futter für sein Vieh. Da wird er arm und leidet manche Not.

Impuls

Entfremdung

Süß säuseln die Sirenen. Trickreich ist ihr Wesen. Ungeahnte Kräfte setzt das frei. Die Ketten werden schwerer mit jedem Mal, dass man sie spürt.

Wehre Dich gegen ihr Wort. Setze es außer Kraft. Gegen das Säuseln aber würdest Du nicht ankommen. Darum mache Gebrauch von der Sache, der Sprache nimm Dich an. Die Ketten aber wirst Du dennoch zu spüren bekommen. Freilich ist es besser, Du weißt darum. Ob es einen Ausweg für Dich gibt, das erfährt so noch immer Beachtung vor Dir.

Jede Regung Deines Sinnes vernehme. Jeden Gedanken erkenne an. So kannst Du es bald richten. Schüttle das Gewicht der Ketten von Dir. Lass Dich in keinen Schlund hinabziehen. Erwehre Dich dagegen, dass Du Dir fremd wirst.

Aphorismus

Der Anfang des Gegebenen

Stehen wir am Anfang der eigenen Dinge, so erscheinen sie uns auch in einem besonderen Licht.

Alles Weitere wird dadurch etwas verzögert,

dass wir uns davon aufhalten lassen,

weil es uns beeindruckt.

Ein solches Innehalten macht aber einen Menschen aus.

Gedanke

Manche Dinge sind für uns wegen gewisser Vorkommnisse im Dasein zurecht vorgegeben. Der Mensch würde sich dem nicht entziehen können, was ihn bedingt hat. Eine gültige Konstellation der Dinge soll fortbestehen. Hat der Mensch sie erst einmal erkannt, wird er sich vielleicht nach einem solchen Wissen ausrichten.

Bedenken

Das Günstige ist das Gute

Auf welche Weise handeln wir Menschen? Geschieht es zurecht, was wir da tun? Wie kann man für sich eine Aufgabe im Dasein finden, welche einem auch wirklich liegt? Welche Fragestellung wird mir das klarmachen, was ich tun möchte und auch wirklich tun kann?

Wie soll ich mit solchen Fragen umgehen, welche sich mir da manchmal einfach gestellt haben?

Gedanke

Um eine Sache richtig zu machen, soll man sie überhaupt erst einmal tun. So wird man es in Erfahrung bringen, wo man mit seinen Dingen steht. Würde das noch nicht zu etwas Gutem ausreichen, was man dabei leistet, dann soll man es beim nächsten Mal besser machen. Man mache sich es klar, dass das etwas Mögliches sein wird.

Gedanke

Der Mensch ist ein Teil der Erde. Seine Unabhängigkeit von ihr ist bisher noch immer nicht auf Dauer zu beweisen gewesen.

Idee

Der Mensch hat Teil an der Menschheit. Wenn es da eine Strahlung gibt, welche von einem Feld ausgeht, dann werden das die Beziehungen zwischen uns Menschen sein. Menschen strahlen allein nur auf Menschen aus. Jedes Lebewesen ist eine Dimension für sich.

Gedanke

Wer, wenn nicht ich das tun möchte, wird denn zuständig dafür sein, um es zu bestimmen, dass meine Lebenskraft für das Dasein ausreicht? Warum sollte ich sie nicht überwachen? Was, wenn nicht der Umstand, dass ich das zu leisten versuche, würde mein Bestehen als Mensch zurecht ausmachen?

Gedanke

Allein nur damit der Kopf endlich wieder gerade auf dem Hals sitzt, soll es schon etwas Wert sein, sich rechtschaffen zu verhalten.

Affirmation

Die gegebenen Worte sind zu verstehen. Das soll unsere Aufgabe sein. Dazu hat man sie zu beleuchten. So geschieht es, dass wir deren Wert für uns erkennen. Ohne ein inneres Licht bei sich zu vernehmen, kann keine Auffassung des Gegebenen stattfinden. Spüren wir es erst einmal, was da ist, so setzt das auch voraus, dass da etwas vorkommt, was spürt. Was ist das? Ja, wer sind wir? - Manche Lebendigkeit des Geistes rührt aus seinen Fragestellungen.

Gedanke

Die Freiheit würdest Du nicht erhalten, wenn Du sie von anderen für Dich einforderst. Eine Freiheit muss man sich zu nehmen wissen, um sie wirklich zu besitzen. Was man Dir aber erst noch geben muss, damit Du es für Dich einsetzen kannst, das wird man Dir genau so leicht auch vorenthalten können. Im Grunde wirst Du solange erpressbar durch andere sein, wie Du keine Konsequenz für Dich daraus zu ziehen vermagst, dass Du es bist, auf den es ankommt.

Gedanke

Was soll es, sich nichts vom eigenen Leben zu erwarten? - Das Los eines Menschen wird doch auch durch ihn geprägt.

Gedanke

Die Bewegung der Aufklärung stößt dort an ihre Grenze, wo nichts seinen Bestand behalten hat.

Idee

Voraussetzungen

Eine Grundvoraussetzung zur Durchführung einer gelungenen Stunde der Arbeit am eigenen Werk wäre und bliebe die vorherige Waschung des Leibes und eine Bereinigung der dafür vorgesehenen Umgebung. Da richten wir es uns gut ein.

Gedanke

Auch ein kleineres Herz verspürt die Erquickung einer guten Tat getreulich.

Gedanke

Das Joch des Lebens zu ertragen ist dumm. Aber den Dümmsten gehört nun einmal die Welt. Leer ausgehen möchte ich keineswegs.

Ansage

Du kannst alles machen oder nichts tun. Dazwischen gäbe es nichts. Im Grunde kannst Du es gleich lassen.

Dokumentation

Der richtige Moment

Sieben Sekunden gebe ich mir

für einen Atemzug,

für eine Haltung,

für einen Sitz.

Wenn das zu nichts geführt hat,

lasse ich es sein.

Idee

Vers I.

Meer und Wind,

Licht und Schatten.

Sie spenden Dir manchen Freiraum in Gedanken.

Mit Getöse rauscht der Wellenschlag der Brandung gegen den Fels.

Tiraden von Wasserfunken versprüht die Gischt.

Stellst Du Dir das einmal vor,

bist Du imstande es zu verstehen.

Klarheit und Fülle,

Reichtum und Soheit.

Dies alles kommt da vor.

Denkst Du vielleicht auch bei Dir, das würde nichts sein, so bedeutet es doch Lebendigkeit.

Vorgang

Das ist 'trippy'

Verborgen ist das Licht bei Dunkelheit.

Schließt Du die Augen, nimmst Du es wahr.

Hältst Du Deinen Atem dabei erst einmal ein,

wird etwas entstehen,

was es gibt.

Mit geschlossenem Mund sitzt Du da

und bist.

Dabei ziehst Du alles auf Dich

und kommst vor.

So hältst Du still,

und es bewahrt sich Dir, was Dir bereits gegeben ist.

Dann lässt Du wieder ab davon

und es geschieht.

Bald darauf wird es wahr sein,

dass etwas dabei ist zu entstehen.

So gibt es das.

Du erkennst das

und bist da.

So kommst auch Du Dir

mit etwas Eigentlichem vor.

Vers

Unabhängigkeit

Ein Erstes kann ich, wenn ich nichts zu sagen haben würde und nichts wüsste.

Dann werde ich von dem sprechen, was da sein wird, und begnüge mich unterdessen mit jenem Menschen, welcher mir begegnet.


Ein Zweites kann ich, wenn die Götter mich vergessen haben, ich allein bin und keine Hoffnung mehr bei mir aufgekommen ist.

Dann spreche ich mit den Menschen und würde nicht auf meiner eigentlichen Ansicht beharren.


Ein Drittes kann ich, wenn der Zorn mich getroffen hat und ich gestraft werden soll.

Dann veredle ich mein Benehmen, damit keine Schuld mich unnötig trifft.


Ein Viertes kann ich, wenn man mir die Gelenke in Fesseln gelegt hat.

Die Weise singe ich dann, sodass die Fesseln gesprengt werden und ich wieder unter den Himmeln wandere.


Ein Fünftes kann ich, wenngleich es nichts von Bedeutung gewesen ist.

Ich spreche frei von meinem Dasein und greife mir dabei an den Fuß.

Gedanke

Das Schicksal

Falls die Realität eine ist,

die es geben kann,

warum besteht dann ein Wandel in der Welt fort?

Was hat da Bestand bei uns behalten?


Muss ich mich denn immerzu dem gerade Gegebenen beugen?

Was soll dann aus mir werden,

wenn ich einmal einen dementsprechenden Buckel habe?

Was hat sich dadurch schon verbessert?

Gedicht

Der wahre Wert

Egal, ob es kalt oder warm ist,

Hauptsache es wäre Wasser.


Egal, ob es nah oder fern ist,

Hauptsache es wäre Feuer.


Egal, ob sie leicht oder schwer ist,

Hauptsache es wäre Luft.


Egal, ob sie reichhaltig oder öde ist,

Hauptsache es wäre Erde.

Impuls

Zur Natur des Menschen

Eine Voraussetzung zur Findung einer Wahrheit über das menschliche Dasein wird für den Skeptiker die Schau des Irrtums über die gegebenen Sachverhalte eines Lebens sein. Da kann er seinen Zweifel über das Gesprochene berechtigterweise anbringen und die Schwächen des menschlichen Geistes aufzeigen. Da werden sie vorkommen und somit sind sie zu behandeln. Manches wahre Wort wird da gesprochen, wenn man es recht macht. Da hat der Skeptiker etwas dazu beigetragen. Doch eine Struktur des Gegebenen besteht oder sie hat nicht bestanden. Manches ist schon von uns mit Worten ausgeformt worden und manches würde das gerade nicht sein. Doch beide Zustände einer Darstellung solcher Sachverhalte sind uns erschienen und kommen da vor. Darum müssen wir sie bei unserer Schau der Dinge auch zu berücksichtigen wissen.

Kraft der Natur seines Verstandes entwickelt der Mensch eine Vernunft und erkennt die Begrenzungslinien seines Daseins an. Da verliert sich sein Geist zuweilen in Unwägbarkeiten, manchmal schließt er diese aber auch bei sich aus und besinnt sich auf das ihm Bekannte. Darauf baut er seine eigene Basis fürs Leben auf. So lernt es jeder Mensch erst nach und nach von seinem Verstand Gebrauch zu machen. Je einfacher da die Dinge des eigenen Lebens zu sein scheinen, desto besser können wir sie handhaben.

Was wir von unseren Schwierigkeiten mit dem Leben richtig erkannt haben, das löst sich bei uns baldigst auf. Alle dadurch einmal zu früheren Zeiten unseres Lebens hervorgegangenen Probleme entschwinden. Da werden wir bald bar von ihnen sein. So wird das Lebensglück eines Menschen auch im Fortbestand seiner Begabungen zu finden sein. Was uns zuvor noch beschwert hat, davon sind wir jetzt frei geworden und können uns endlich wieder den besseren Seiten dieses Daseins widmen. So münzen wir unsere Erkenntnis zu einer, die uns selbst dienen wird. Da hat unser Glück mit einem Mal Bestand und niemand hat einen Schaden daran genommen, dass es wahr geworden ist.

Manches gestalten wir auf die gleiche Weise aus und erhalten so etwas von Wert, das dinglich vor uns gestellt werden kann. Da wird es zu einem Beispiel für uns und kann von uns dazu verwendet werden, weitere Dinge zu leisten, die so sind, wie es auch ist. Somit haben wir damit begonnen, den Sinn des eigenen Werkschaffens zu verstehen. Wir schöpfen das Gute aus dem Beispiel für das Gute und finden dabei etwas vor, das dazu eine Ergänzung darstellt. So erweitert sich das Gegebene. Ein Bereich entsteht, der das Leben zu einem schönen machen kann. Da wird die Befassung mit gutartigen Dingen zu einem Anzeichen unserer zukünftigen Momente im Leben und kann unseren Lebensweg vorzeichnen. So haben wir das Gegebene gefügt, wie wir es zu erhalten wissen. Was uns davon willkommen ist, das teilen wir unseren Mitmenschen mit und schaffen so einen Raum für unseren eigentlichen Frieden.

Alle Größe eines Menschen hat unterdessen zwei Komponenten an sich getragen. Jeder Mensch ist gleich viel wert soll die eine sein. Die andere wird uns reifen lassen, sobald wir die erstgenannte Komponente für wahr erkannt haben. Da wird die Größe an uns verinnerlicht erscheinen und der Mensch erhält seine Tiefe. So wird er zu mancher Freude bereit sein und eine dementsprechende Existenz erfahren, wie sie für ihn wirklich gegeben ist.

Derweil hat sich das alles überhaupt nicht erschöpft. Im Gegenteil dazu soll es wahr sein, dass eine jede Darstellung des Gegebenen sowohl die Räume des Geistlichen als auch dessen Türen und Pforten freisetzt und klarmachen kann. Da wird der Geist des Menschen nicht länger bar eines für ihn vorgesehenen Bereichs anzusehen sein. Schöpfen wir erst einmal die Zugänge zu einem menschlichen Bewusstsein für ihn, so wird er dort auch einkehren und sich daran stärken, was er dort vorfinden kann.

So erfährt der Mensch sein Dasein. Da hat der Himmel sein Gebälk zurückerhalten und wirkt sicher. Uns ist das Bekannte verständlich, alles andere haben wir als unwägbar angesehen. Da entzieht es sich uns und wir könnten sicherlich noch immer nicht damit umgehen, wie es ist. So erwarten wir den Tag, der morgen vielleicht schon einen Bestand davon für uns mit sich bringt, was wir heute gesehen haben. Im Zuge einer Befassung mit dem Gegebenen erweitern wir unsere Kenntnisse davon, was der Ordnung entsprochen hat, welcher das Gegebene zugehört.

Dank einer Zuwendung des Menschen zur Ordnung der Dinge findet er seinen Zugang zum Gegebenen. Da erfüllt den Menschen auch ein solches Licht, wie es des Tages erscheint. Freilich hat er sich nicht daran gestoßen, dass es vorgekommen ist. Es soll das Sanfte und Gute sein, was so für ihn erfahrbar wird. So wie uns das Licht erschienen ist, so hat es uns auch gefreut. Da tritt dessen Gutartigkeit wieder zum Vorschein. Das soll uns mit manchem besonderen Moment ausstatten. Ein solcher werde uns gewahr. Manches Gute kann so von uns erahnt werden, sobald wir davon ausgegangen sind, was es uns aufgezeigt hat. Da ordnen wir das Gegebene dem Bekannten hinzu und erfüllen somit das eigentliche Glück im Leben für das Leben selbst. Da entspricht sich der Mensch endlich, weil er die Natur eines menschlichen Daseins anerkannt hat und ihr auch weiterhin getreulich zugehört.

Da erscheint es mit einem Mal wahr zu sein, dass es noch Möglichkeiten für den Menschen gibt, um seine Träume zu verwirklichen. Der Sachverhalt, dass er sie erlebt hat, macht ihm eine Bedeutung davon klar, was das Leben für einen Wert hat. Da setzt er sich bereitwillig dafür ein, dass seine Zukunft auch eine solche sein wird, die diese Bezeichnung vollkommen zurecht verdient hat.

So nehmen wir das Brot zu uns, so trinken wir vom Wasser. Mit jedem guten Gedanken bei uns erlernen wir es erneut, uns etwas zu stärken und eine geeignete Verfassung von uns zu erhalten.

Gedanke

Feiern möchte ich erst dann, wenn ich mein Ziel erreicht habe. Bis dahin gäbe es noch so einiges zu tun.