Gedanken zur Sprachgestaltung

Dokumentation

Sinn der Worte

Ein Beispiel für etwas, das uns als ein Geheimnis des Lebens vorgekommen ist, mit einer Geschichte oder etwas dazu Vergleichbarem zu geben, das betrachte ich als eine gute Gelegenheit zum Verfassen eines Texts. So etwas beinhaltet zumeist auch etwas von einer Wahrsagekunst. Da soll es mir genügen, mit Zuhilfenahme der Sprachgestaltung das Bestehende zu bestimmen. Alles Weitere sollen die Worte ergeben.

Sprachgestaltung

Harmonische Reihen

Ausgehend von dem Ansatz, dass wir Menschen uns aufrichten können, weil alles an uns dabei mitgeht, stehen wir auf und suchen nach einem guten Weg für uns im Leben. Da tragen wir alles bei uns, was wir dazu benötigen. Sind unsere Hände zuweilen auch angefüllt mit allen Arten von Lasten, so legen wir solche doch in der Regel alsbald wieder ab. Da scheinen wir endlich frei davon zu sein, was uns zuvor noch so schwer niedergedrückt hat.

Ein Begriff des uns im Leben Gegebenen wäre möglich. Wir fassen die alltäglich zu verrichtenden Aufgaben als eine Strukturierung unserer Lebenszeit auf. Manchen Gegenstand nehmen wir dazu in die Hände und leisten das Tagwerk damit ab. Da erschaffen wir ein Werk. Was es ausmacht, das soll von uns hinreichend bestimmt werden. Da findet es mit Gewissheit zu seinem Bestand. Etwas gelingt auch uns.

So gehen wir einen Schritt nach dem anderen und finden uns ein. Wir haben einen Begriff davon, wer wir sind. Wir kennen unseren Namen und unsere Herkunft. Beides ist uns mit Sicherheit gegeben. Da soll es wahr sein, dass wir im Leben darauf Bezug nehmen können. Solchermaßen ausgestattet erlangen wir unseren Rang.

Dokumentation

Lagerfeuergeschichten

Mir ist zeitweise der Wunsch, aber auch der Wille eingegeben, meinen Mitmenschen zu gegebenem Anlass etwas zu erzählen, was ich einmal erlebt habe. Das mache ich so, wenn eh etwas bei mir in den Gedanken aufgekeimt ist. Dann führe ich das zeitnah aus, so man mich lässt. Nicht unbedingt viel Bedeutsames, aber mancher schöne Moment würde so freizusetzen sein.

Zuweilen habe ich mich nach den guten Zeiten meiner Jugend zurückgesehnt, zu welchen ich am Lagerfeuer dagesessen habe. Da haben die Flammen am Holz gewirkt und manche Funken versprüht. Daran erinnere ich mich gerne. Es bestätigt meinen inneren Frieden, wenn mir die Gedanken daran eingekommen sind.

Dokumentation

Eine Wirklichkeit

Sprachgestaltung wäre mein Metiers. Ich bin dabei, die Dinge meines Daseins als Mensch so gut, klar und richtig zu benennen, wie ich das gerade jetzt tun kann. Dazu wende ich gewöhnliche Formen an. Zudem bespreche ich das Gegebene nach Möglichkeit in einer einfachen Sprache. So lässt sich die eigentliche Trivialität davon erhalten. Das soll mir etwas dabei helfen, klare sprachliche Strukturen zu erzeugen. Solche werden hernach zu lesen sein. Es wird auch mancher Fehler auftauchen. Da muss ich die Texte zu korrigieren verstehen. Wie einfach das sein wird, soll verständlich sein, weil da der Gehalt meiner Aussagen mir auch wirklich eingeleuchtet hat.

Da ich meine Schriften durchweg nach einem einheitlichen Schema erstelle, fungieren manche Texte aus meiner Feder bereits als Beispiele für mein weiteres Arbeiten daran. Dazu kann ich diese gut verwenden. Ich brauche sie lediglich zu lesen, um mich auf solche Begebenheiten einzustimmen, wie sie damit verbunden sind.

Es sollen sich nach und nach bei der Arbeitsverrichtung die eigenen Texte auch inhaltlich von mir verbessern lassen. Doch zuerst gilt es diese zu vervollständigen. Da merze ich Fehlerart um Fehlerart jene eigentlichen Unrichtigkeiten aus, welche meinem Werk noch innegewohnt haben. Die angebliche Vielfältigkeit jener Aspekte der Sprache reduziere ich dazu, wo ich das kann, auf eine eigentlich für sie erforderliche Summe. Darüber hinaus habe ich keiner zusätzlichen Varianten davon zur Bestimmung meiner Gedanken und Ideen bedurft. Ein Ziel bei der Erstellung dieser Texte wäre es, jene Endlichkeit der von mir beschriebenen Dinge zu gewahren und einzuhalten. Da werde ich meine Schriften wahrscheinlich einmal zu komplettieren wissen, falls es überhaupt etwas Mögliches sein wird, das zu tun.

Ich schreibe also solche Texte, welche auf meine eigene Arbeitsverrichtung Bezug nehmen. Das hat Methode. Die dabei verwendeten Vokabeln gehören zu meiner Sprache genauso dazu, wie die dabei zu bedenkenden Inhalte zu meinem Leben gehören. Was an meinem sicherlich beschränkten Kosmos grundsätzlich seinen Anteil hat, das möchte ich auch gemäß der eigenen Mittel aufgreifen dürfen. Dazu benenne ich es so eingehend, wie das auch hier geschehen ist. Es möchte sich so ein Gefüge aus Gedanken und Ideen ergeben. Einem solchen verleihe ich die Bezeichnung 'Matrix'. Aus Gründen einer besseren Anschaulichkeit bezeichne ich die Matrix zuweilen aber auch als das 'Mandala' meines Lebens oder meines Herzens. So soll man es sich vorstellen, dass es wie ein gezeichnetes Bild, bestehend aus klaren Formen ist. Im Grunde aber wird es ein Gewebe sein.

Mit elementaren Gegebenheiten gehe ich gerne um. Die grammatischen Zustände meiner Schriften versuche ich zu vereinheitlichen. Dazu lote ich meine Texte aus und bestimme den Wert ihrer Struktur. Ich weiß, dass ich wahrscheinlich über jegliche Thematik des Menschendaseins einen regelrechten Unfug schreiben kann. Das würde jedoch nicht in meinem Sinn sein, so etwas auszuprobieren. Ich möchte mich nicht auf ein eigentliches Glatteis führen.

So ist es gekommen, dass ich mich auf einige wenige Topics beschränkt habe, als ich zu Werk gegangen bin und etwas aufgeschrieben habe. Inzwischen ist da etwas mit Substanz und Ordnung in einem gewissen Rahmen entstanden, welchen ich als eine Vorgabe für mein Leben anerkenne. Das Ganze meines Daseins macht das Eigentliche aus, von was ich gerne schreiben möchte. Doch die Leitern zu solchen Himmeln würden jetzt noch nicht gebaut oder gefunden sein. Da setze ich viel lieber auf eine Lesung der Schriften. Was ich damit schon so alles beleuchtet habe, das ist viel. Es ist von einer üppigen Art, wenngleich es eine eigentliche Miniatur sein soll.

Dokumentation

Proportion einer Innenschau

Meine Texte habe ich nicht ohne Grund erstellt. Schließlich nutze ich sie gerne zu einer Lesung. Dabei gelingt mir eine Einnahme von Haltungen, etwa jener einer Kontemplation. Bei meiner Andacht an die mir bekannte Ordnung tritt eine solche zuweilen für mich in Kraft. Es ist etwas, das mich schon manches Mal gefreut hat.

Da sehe ich mir die vorgegebenen Dinge an und kann etwas dazu bedenken. Das leere Glas ist von mir dabei genauso beschaut worden wie ein volles. Die gute Idee beleuchte ich mit demselben Licht wie eine schlechte. Mein Grundsatz dabei ist der von einer Gleichwertigkeit solcher Begebenheiten. Die ihnen zugrundeliegende Einheit ist dieselbe. Da bräuchte man sie nicht zu unterscheiden.

So finde ich zur Wurzel einer Wahrheit. Das Nebeneinander der Wahrheiten und Ordnungen hat sich gerade nicht gegenseitig aufgehoben, weil es Gültigkeit besitzt. Es ist wahr, dass sich die Ordnungen und Wahrheiten geradezu ergänzt haben, ohne sich dabei zu überschneiden. Da haben sie zugetroffen.

Nun habe ich es für gut befunden, was ich erkannt habe. Etwas, das so erscheint und auf das jener Sachverhalt einer Gleichwertigkeit zutrifft, bezeichne ich gerne mit den Adjektiven wahr, gut und richtig. Da spannen jene drei die Achsen eines Wertesystems auf. Somit sind sie voneinander unabhängige Größenordnungen meiner Sprachgestaltung. Der Raum, welchen sie beschreiben, wird von ihnen imaginär aufgespannt. Da tritt meine Innenschau in Kraft und erkennt das Gefundene als meinen Kosmos an. Manches fügt sich so. Eine Proportion davon soll gegeben sein.

Dokumentation

Eine kurze Reflexion

Recht trocken wirken meine Texte vielleicht auf Sie als Leser. Ich möchte es Ihnen glaubhaft versichern, dass ich das so ahne. Meine Schriften würden sicherlich auch nicht einfach zu verstehen sein. Was ich aufgeschrieben habe, dass soll einmal eine Orientierung bieten. Ich bemühe mich, bei ihrer Erstellung leicht und eingängig zu schreiben. Das ist mir nicht immerzu gelungen.

In meinen Texten lese ich regelmäßig. Dabei gewahre ich manche Regung an mir. Manche Stimmung erfahre ich da. Immer wieder nehme ich beim Schreiben dazu Stellung und beziehe mich so auf meine eigentliche Lebendigkeit. Einige der tatsächlich bei mir vorhandenen Formen haben es mich fühlen lassen, was das bedeutet. Da begehe ich einen unverkürzten Weg. Einen solchen Weg plane ich praktisch kaum. Ich begehe ihn einfach, wie er bei mir aufgekommen ist.

Dokumentation

Mit Freude am Werk sein

Bei einer Erstellung meiner Kartei 'Baukasten' gehe ich von einem reparablen 'System der Dinge' aus. So glaube ich, dass es mir fürs Leben weiterhelfen kann, gute Textbeispiele zu erarbeiten. Ich habe mich immer wieder einmal bei Werke mit etwas Gutem, Wahrem und Rechtem gleichgesetzt. So habe ich meine Texte normiert. Manches opulente Wort ist da erschienen und hat daraufhin von mir ausgemerzt werden können.

Viele der kleineren Glücksumstände, welche ich als Sprachgestalter inzwischen schon bei meiner Tätigkeit erfahren habe, haben meine Lebensumstände verbessert. Manches ist dadurch erstmals bei mir zum Tragen gekommen. Da habe ich so einige Dinge miteinander in Verbindung gebracht und zu fügen gewusst. Meine sprachlichen Fertigkeiten haben sich bei mir unterdessen auch gefestigt. Eine Korrektur meiner Schriften fällt mir deswegen heutzutage leichter als noch zuvor.

Dabei achte ich jetzt vornehmlich auf einen Fluss der Worte. Dem ergibt sich ein Inhalt. Es kommen meine Gedanken und Ideen in schlüssiger Weise vor, was mir sehr weiterhilft. Da wird das Lesen der eigenen Sachen zu einem Happening. Ich komme mittlerweile auch etwas näher an einen Abschluss der einzelnen Lebensabschnitte von mir heran. Dadurch kann ich den Gehalt davon endlich annehmen oder für annehmlich erklären, wie es geschehen ist.

Dokumentation

Sekasaktrum oder eine Emanation des Menschen

Ausgehend von einer tatsächlichen Situation meines Lebens erkenne ich es an, was ich habe. Da ist mir etwas zu eigen, das mich bedingt. Ich bin froh darüber, dass das wahr ist.

Was mich im Leben umtreibt, das möchte ich festmachen. Da schreibe ich es auf, was das ist. Ich gehe dabei davon aus, dass ich die Darstellungsweise einer solchen Sache frei auswählen kann. In den Grenzen der für mich typischen Sprache bestimme ich es also, was mir gegeben ist. Da kann ich mein Wort bereits vernehmen.

Als Schreiber gehe ich von einfachen Annahmen aus, wenn ich meine Sätze bilde. Eine davon soll es sein, dass ich den Ort lokalisiere, wo ich etwas aufschreibe. Dort erscheint es dann.

Schreibe ich am PC, so tippe ich die Tasten einer Tastatur nacheinander. Ein Text erscheint zeitgleich auf dem Bildschirm. Aber soll das alles sein, was es dazu zu sagen gibt? Wie ist der Text dort hingekommen? - Das wird von einem Informatiker zu klären sein. Ich sehe mich keineswegs als einen solchen an. Für mich ist der PC allein nur ein Hilfsmittel. So verwende ich ihn auch.

Aber es stellen sich weitere Fragen. Wie kommt es, dass ich meine Gedanken durch das simple Tippen von Tasten als geschriebene Worte abbilden kann? Ja, warum habe ich überhaupt solche sprachlich ausformulierten Gedanken an mir?

Der Mensch möchte sich mitteilen. Es ist sein Wille, dass seine Aussage richtig interpretiert wird. Da hängt manches davon ab. Es bedingt ihn, ob man ihn verstanden hat, weil sich die Handlungen der anderen Menschen auf ihn auswirken können. Da fällt manches davon auf ihn zurück, was er getan hat.

Aus reiner Verantwortlichkeit gegenüber sich selbst gibt man sich also bereits Mühe beim Vermitteln der eigenen Gedanken. Da wird es wahr sein, dass es eine Güte seiner Worte ausmacht, ob er von jemandem anderen richtig verstanden werden kann.

Wir betrachten die Bildung der Gedanken. Gehen wir nun noch weiter zurück. Beziehen wir uns dabei auf den Menschen, wie er für sich besteht. Was ist am Menschen verinnerlicht aufgetreten, während er seine Gedanken formuliert hat? - Da nehme ich eine Wolke des Bewusstseins an. Sie enthält vieles, aber allein nur in Teilbereichen wird es verwertbar sein, was an ihr vorgekommen ist. Da erfährt der Mensch ein Klima und führt getreu eines solchen seine Handlungen aus. Mal ist er mehr und mal minder einsatzbereit. Da gelingen ihm mitunter die tollsten Dinge und dann ist wieder nichts geschehen. Da wird es gut sein, das Gegebene anzuerkennen, um es annehmen zu können. Eine solche Akzeptanz macht den Menschen wie auch dessen Glück aus. Er erfährt es, wenn es auch so bei ihm ankommt.

Wer mit etwas zurechtkommt, der muss es auch gut finden können. Es hat nicht ausgereicht ja und Amen zu sagen, wenn es um das eigene Glück geht. Uns Menschen soll etwas gelingen. Das ist unser Anspruch an das Leben. Ihn möchten wir aufrechterhalten. Darum bestimmen wir das Gegebene. Wir bringen es vor uns, indem wir es aufzeichnen. Dadurch wird es sichtbar. Jetzt können es andere Leute vernehmen. Da fällt auch uns ein Umgang damit leichter.

Das Kunstwort 'Sekasaktrum' soll nun für die Emanation stehen, die ein Mensch bei seinem Werkschaffen erfährt. Was er vor sich stellt, das ist das eine, was er aber deswegen an sich aufnimmt, soll das andere sein. Da spiegelt sich der Mensch am eigenen Werkschaffen. Etwas überträgt er auf das Werk und etwas anderes, dem Gleichwertiges prägt sich ihm dabei ein. Das soll seine Lebendigkeit sein, was das bedingt. Da tritt sie am Werk genauso auf, wie sie sich bei ihm reflektiert. Solche Reflexionen können mannigfach auftreten und das Innerste eines Menschen erreichen. Das soll jetzt eine etwas plastischere Vorstellung jener zuvor genannten 'Wolke' des Bewusstseins sein. Da ist sie als etwas Ganzes zu bestimmen. Diesem Ganzen habe ich diese Bezeichnung einer Substanz gegeben. Ihr Name lautet eben in meinen Schriften so.

Dokumentation

Ein Rahmen

Die Thematiken, welche Schneider für sich im Laufe seines Lebens erschlossen hat, sind auch welche, von denen er schreibt. Sehr weitläufig ist das alles geraten, was er da erstellt hat. Das kann er einsehen. Darum hat er inzwischen damit begonnen, seine Schriften etwas zu verdichten.

Ausgehend von den tatsächlichen 'Gedankenprotokollen' fügt er triviale Ergänzungen der Worte in diese ein, damit sie einmal gut lesbar ausfallen. Dazu verwendet er alltägliche Formulierungen für sie. Die einfachen Dinge soll man auch als solche erkennen können.

Ein Ansatz zur Schulung der dafür erforderlichen kognitiven Fertigkeit soll derjenige einer Verständlichkeit seiner Schriften auch unter dem Aspekt einer Erfahrung von eigenen Stimmungen sein. Ein Mensch bedarf solcher Dinge, die es kennzeichnen, dass es ihm gut geht und er sich zu erfreuen weiß. Ein solches Basic wendet er auf seine Werke an, damit ein Gemüt des Menschen stabilisiert wird. Daran zu erinnern und es einzuhalten, was für Bedürfnisse dafür gegeben sind, wird manche Notlage abstellen und den Gehalt seiner Texte sicherstellen können.

Dokumentation

Ordnung ist leer

Ohne den Überschwang eines enthusiastischen Menschen geht Schneider mit seiner Aufgabenstellung um und bleibt trotz deren trockenen Art von einer heiteren Freude. Sein lakonischer Humor verhilft ihm zu einer gewissen Ausdauer. Er sieht seine Werkschau als eine Arbeit an, die ihm schon viel Mühe, aber auch manche Freude bereitet hat. Da hat er sich zuweilen mit den bereits fertiggestellten Texten getröstet, wenn er erschöpft davon gewesen ist, so viel zu tun.

Er lässt sie sich regelmäßig von einem Programm vorlesen. So bekommt er sie auch zu hören. Dabei kann er sich frei in seiner Wohnung bewegen. Das löst manches Problem für ihn. Seine Augen werden nicht mehr so stark vom Lesen beansprucht. Auch kann er sich vermehrt vom Arbeitstisch entfernt aufhalten. Zudem ist dadurch das Hören als ein weiterer Aspekt des Lernens bei ihm in Kraft getreten und kann gebraucht werden. Mit dem Abstand eines Zuhörers zur Schrift hat er es zuweilen einfach, die Wortfolge seiner Texte zu prüfen. Da kann er sein Gespür darauf verwenden, etwas eingängigere sprachliche Begebenheiten zu durchdenken.

Seine Aufgabe der Erstellung des 'Baukastens' hat ihn in den letzten Jahren sehr gebannt. Mit einer gewissen Kraft zur Konzentration ist er darangegangen und hat sie abgeleistet. Was dabei entstanden ist, das zeichnet sich heutzutage mehr und mehr als ein Weg fürs Leben bei ihm ab. Dazu hat er sich bekannt. Mit der Stärke eines geübten Schreibers konditioniert sich Schneider durch ein Erstellen der Schriften und findet so zu mancher ruhigen Stunde der Betätigung. Da statten ihn seine Werke auch mit Merkmalen aus. Manches davon kann er gebrauchen, weil es sich gut im Leben anwenden lässt.

Inzwischen ist Schneider dazu übergegangen, für sich eine gewisse Leere zu proklamieren, welche offensichtlich aus einer Ordnung des Eigenen hergerührt hat. Da ist das alles so beständig. Aber er hat auch eine Erklärung dafür gefunden. Ähnlich dem Spielprinzip des Computerprogramms Tetris haben seine Gedanken zu ihrer Klarheit gefunden, als sie endlich vollständig gewesen sind. Das hat er in seinem Leben so erfahren, dass deren Beständigkeit zu einer Auflösung der Wirrungen, auch einer Flut an Gedanken führen kann. Da erfreut es ihn, dass er so etwas erfahren darf. Nun soll das der neue Ausgangspunkt für ihn sein. Er besteht bereits seit Jahren.

Dokumentation

Mit einer Sprache umgehen

Der Mensch ist als ein Sprecher in eigener Absicht richtig aufzufassen. Da hören wir sein Wort, seine Absicht möchte er aber in der Regel vor uns verbergen. Das darf er auch gerne tun. Es genügt uns aus, was wir gehört haben. Er braucht seine Worte allein nur richtig zu platzieren, dann ist auch alles klar.

Gleiches gilt für eine Reflexion der Gedanken bei einer Innenschau des Menschen. Unsere Absicht ist uns klar. Wir möchten eine besondere Stimmung erfahren. Dazu verleihen wir uns eine besondere Kraft. Wir gewinnen sie bei der Meditation. Für sie bedarf es eines einleitenden Moments, damit ein innerer Prozess in Gang kommt, der uns wahrnehmen lässt, was zu verspüren wäre. Dazu wenden wir reguläre Formen einer Sprache an. Wir suchen bei uns nach den dafür richtigen Gedanken. Da wird der Moment erfahren, welcher aktuell dominant bei uns ist. Üblicherweise erkennen wir ihn an und gewinnen so das eigene Vertrauen in die Kraft zur Akzeptanz des Gegebenen.

Frequenz für Frequenz kommen uns da Gedanken ein, die eigentliche Stufen verkörpern. Mit jeder weiteren Stufe kommen wir auf diesem Weg auch etwas voran. Da tauchen wir in eine Atmosphäre der innerlichen Bebilderungen ein und steuern unser 'Schiff' entlang den Wegen, die sich uns auftun. Das Fahrwasser, in welchem wir uns befinden, nehmen wir auch wahr.

Sind wir erst einmal hier angekommen, dann ergibt es sich vielleicht auch, dass wir jenen Abbauprozess der geistlichen Momente selbst erfahren können. Sein Merkmal ist ein fortdauerndes Aufkommen solcher Regungen. Da betrachten wir die entsprechenden Bilder und identifizieren uns vielleicht mit manchen davon. Was wir da sehen, das hat es allein nur für uns gegeben. Es sind Erscheinungen, die wie Lichtreflexe vergangener Zeiten wirken möchten. Aber sie bestehen im Moment und machen uns auch etwas aus.

Somit soll es uns bald klar sein, dass es bei einer Meditation eigentlich immerzu auf die wirklichen Dinge ankommt, wie sie uns eingegeben sind. Möchten das auch ungeahnte Phänomene sein, was da an uns erscheint, so sind das doch wir, die es erfahren. Das alles hat nichts Absonderliches dargestellt. Allein nur darum wird es manchem fremdartig erscheinen können, weil er sich selbst fremd gewesen ist.

Dokumentation

Ohne Ausgrenzung auskommen

Ein Sachverhalt, welcher für meine Art der Sprachgestaltung gewisslich Gültigkeit hat, soll der nun folgende sein. Ich habe mich zu meiner Auffassung des Gegebenen bekannt und benenne die Dinge so, wie sie mir eingekommen sind. Das soll es mit sich bringen, dass ich die einzelnen Fragmente auch an Ort und Stelle unterzubringen versuche, wo ich mich gerade aufgehalten habe. Ich mache das möglichst zeitnah, um mich nicht bei Werke zu verzetteln. Ansonsten lasse ich das gerne bleiben. Dann werden solche Dinge aber auch verschüttet und versinken im Nebel der Gezeiten. Eine Erinnerung an sie findet danach allein nur sehr sporadisch statt.

Was bei uns Menschen an Gedanken und Ideen aufgekommen ist, das wird auch seine Relevanz für ein Leben haben. Getreu einer solchen Aussage sammle ich mich auf eine geistliche Weise und führe etwas dazu aus, das mir gerade eingegeben ist. So kommt das Fragment zustande. Es beschaue ich nachträglich. Da kann ich manches davon gewichten, was es besagt hat. So findet das alles zu seiner Ordnung bei mir.

Eine Ausgrenzung von Gegenständen könnte an der Welt nicht vorkommen. Das wäre irreal, weil es unmöglich gewesen ist, so etwas zu leisten. Weil es aber allein nur das geben wird, was wirklich da ist, soll es unterbunden werden, dass man eine Vorstellung davon beschneidet. Doch es besteht in einem solchermaßen geordneten System nach wie vor die Hoffnung auf eine Wirksamkeit der gegebenen Gesetzmäßigkeiten. Da wirkt sich alles aufgrund seiner Nähe zu uns vernehmbar aus.

Was von uns zuweilen genutzt wird, um sich von etwas freizuhalten, das wäre ein abgeschlossener Rahmen. Da grenzt er das Gegebene ein, das ihm nicht Enthaltene jedoch grenzt er aus. Ein ganzes Gebinde aus Rahmen kommt an der Welt vor. Da bestehen deswegen gänzlich unterschiedliche Systeme innerhalb des größeren Ganzen der Welt. Solche verkörpern allesamt eigene Bezugssysteme.

Was in einem solchen abgeschlossenen System geschieht, das wird auch einer speziellen Ordnung gehorchen. Es ist ja abgeschieden vom Ganzen der Welt erschienen. Darum hat der Einzelne in ihm keinen Bezug mehr dazu, was sonst gegeben ist und geschieht. Da nimmt er eine Sonderrolle ein. Jene sonst gültigen Gesetzmäßigkeiten verliert er aus den Augen. Da entwickelt er sich separat zu allem anderen, ohne eine Ordnung des Ganzen verstehen oder begreifen zu können.

Dokumentation

Eine Bestimmung

Mit wenigen Worten einem Zweiten etwas klarzumachen, das wäre gut. Warum sollte man es nicht versuchen? - Da finden wir es bald heraus, ob wir mit unserem Ansinnen richtig gelegen haben. Wir kommen somit ein Stück weit voran, weil eine Entwicklung stattfindet.

Zuvor haben wir uns das eventuelle Gespräch vorgestellt, wie es vielleicht ausfallen kann. Dabei haben wir schon so manches erkannt, was uns festigen wird. Da besinnen wir uns auf den rechten Weg und begehen ihn auch. Wir drücken es aus, was uns im Sinn gewesen ist, ohne dadurch etwas zu verletzen. Da kann es geschehen, dass manches freigesetzt wird, was einen eigentlichen Glücksumstand darstellt.

Idee

Eine vorgegebene Grundordnung gewahren

Eine Welt ist das, wo wir leben. Das sei so gegeben und bekannt. Ihre Eigenschaften sollen von uns untersucht werden. Dazu kann man sich etwas von ihrem Wesen klarmachen und das dabei Aufgefundene an Wissen hernach eingehend betrachten. Auch andere Menschen haben so etwas getan. Manches davon ist sogar aus früheren Zeiten der Menschheitsgeschichte überliefert worden.

Etwas wohnt der Welt inne, weswegen sie besteht. Ich glaube daran, dass sie von sich aus gut sein wird. Ich erkenne es, dass sie sich auf eine gutartige Weise zu erhalten vermag. Getreu diesem Gedanken bilde ich meine Modelle der Wirklichkeit aus und versuche sie anhand meines eigenen Daseins zu verifizieren. So komme ich zu eigenen Gedanken und Ideen über das Wesen von ihr. Mittels der Gegebenheiten erkläre ich mir den Kosmos und versuche mich in meinem Dasein zu orientieren.

Das sind Wegmarken, welche ich dabei erreiche. Diese helfen mir dabei, meinen weiteren Lebensweg vorzubereiten. So, wie ich ihn bisher begangen habe, werde ich das auch fortzusetzen versuchen.

Ich schöpfe aus dem mir Bekannten etwas, das Substanz besitzt. Das lege ich dann in meinen Korb und vergewissere mich davon, dass es mir erhalten bleibt.

So etwas kann man auf eine gewisse Art tun. Teils spreche ich davon, was da ist, teils schreibe ich etwas darüber. Manchmal bedenke ich etwas auch einfach. Bei jedem der Fälle wird es für mich greifbar und kommt zur Auswirkung, was ich habe. So komme ich dazu, etwas zu eignen, was nicht unwert sein würde.

Ich besammle die eigenen Güter und werte diese nachträglich aus. Dadurch kann sich die mir eingeschriebene Innenwelt bebildern. Manches kommt da bei mir als Gedanke oder Idee auf, was ich gut bewerkstelligen kann. Da bin ich dann auch bald dazu in der Lage, den Anteil meines Daseins zu begreifen, weil ich ihn angenommen habe. Da ich allein nur das auf einfache Weise Gegebene auswerte, kann ich auch etwas dazu gewahren, was sich in einer eigenen Schrift darstellen lässt. Das bringt mich dazu, es zu erhalten, weil es wertvoll genug für mich ist, um das so tun zu wollen.

Jene Worte, welche mein Dasein hinlänglich beschreiben und mir etwas dazu verständlich machen, möchte ich anerkennen. Dazu würde ich nicht allein nur den Spiegel einer Reflexion benutzen wollen, da er auch Trugbilder wiederzugeben vermag. Genauso würde ich mich nicht allein nur auf Wiedergaben durch andere Menschen verlassen können.

Was ich gerne habe, das möchte ich abgesichert wissen. Dazu sollen die Merkmale davon festgemacht werden. Was somit entsteht, das wird eine Näherung an die Wahrheit des Gegebenen sein.

Dokumentation

Eine eigentliche Phantasie

Bücher haben angeblich einen hohen Gehalt für den Menschen. Wer schon welche kennt, der weiß auch etwas darüber zu sagen. Was dieser spricht, das kann dann vernommen werden, wenn er es äußert.

Bücher tragen etwas an sich, was wir Menschen diesen ansehen. Dabei beschränkt sich der vernehmbare Gehalt auf jenen Inhalt des Buches. Ihn versuchen wir zuweilen zu verstehen, als wäre das ein Zeugnis für uns selbst. Es findet derweil kein Transfer vom Menschen zum Buch statt.

Ein Buch beeindruckt manchen Menschen, während er es liest. Das soll die wahre Eigenschaft eines Buches sein, dass es den Leser in seinen Bann zieht. Wer einen Schrott liest, der wird auch eine Müllhalde im Kopf dadurch freisetzen. Er wird die Schrift absorbieren, weil ein Buch allein nur zu so etwas gebraucht werden kann.

Einsicht

Die generelle Matrix

Ich gehe im Leben davon aus, dass alles, was es gibt, aufgrund bestehender und bekannter Eigenschaften einmal geklärt werden kann. Sie sollen in einer trivialen Weise von einer Person zu benennen sein. Ihre Grundform genügt dazu. Dabei werden mit Sicherheit solche Texte entstehen, welche einen eigenen Gehalt an sich tragen. Die Worte gilt es innerhalb des gesamten Textwerks so auszutarieren, dass der wahre Gehalt davon klar ersichtlich sein wird, was das ausmacht.

So kann man vom Gegebenen sprechen. Das wird zu tun sein. Eine damit verbundene Leistung kann erinnert werden. Da erhält der Mensch seine Eigenschaften und kann sie absichern. Das Gedächtnis eines Menschen korrespondiert mit seinen Werken.

Impuls

Von der Wahrsagekunst

Benenne das Gegebene. Lass das Wort nachwirken. So erhältst Du Deines. Manches Gute wird so wahr. Da tritt es ein, wie es ist.

Alles, was ein Mensch zu eigen hat, trägt einen Wert an sich, welcher sich auswirkt. Da sind die Menschen frei von einem Zwang. So erhält man seine Wahlmöglichkeit im Leben. Er kann es bestimmen, was er tun möchte. Damit wird er es aber auch bestimmen können, was er nicht zu tun bereit sein würde. Eine Abfolge der Geschehnisse bedingt einen Aufbau der Dinge eines Menschen. Da bestehen zu Anfangs allein nur Möglichkeiten, Gelegenheiten und Sphären. Diese werden von uns genutzt. Dazu setzen wir uns ein. Schlussendlich erhalten wir Ergebnisse, welche es festlegen, was wir erreicht haben.

Da auch der Geist eines Menschen seinen Aufbau zu eigen hat, wird es dessen beste Schule sein, das Gegebene so anzuerkennen, wie es wirklich ist. Nutzen wir es da doch für uns, was wir zu eigen haben. Solche Gaben haben uns zugestanden. Sie gehören uns ja auch.

Es würde nicht die richtige Fragestellung sein, was andere Leute von uns anerkannt haben. Da bekommen sie eventuell eine zu hohe Gewichtung von uns zugesprochen, wenn wir unser Leben so angehen und uns danach richten, was man mit uns gemacht hat. Vielmehr wird es wesentlich für unser Lebensglück sein, es sich klarzumachen, welche der Geschenke der höheren Wesenheiten wir angenommen haben. Wann werden wir es endlich einsehen, dass solche Gaben relevant für ein Dasein als Mensch sind! - Es kann allein nur so geführt werden, wie es vorgekommen ist. Da wäre es zurecht so gegeben, wie es uns wahr zu sein scheint.

Impuls

Einer bloßen Anwendung zuvorkommen

Bei der Erstellung meiner Schrift zum Yoga bin ich darum bemüht, die Leserschaft etwas aufzurütteln. Ein wacher Geist vernimmt die Dinge klarer als ein träumender. Das Los des Menschen steht zuvorderst, wenn es um das Lebensglück von uns geht. Kein guter Zustand besteht, solange wir uns irgendwelchen Tätigkeiten hingeben. Ohne das Dasein als bedingt anzunehmen, können wir keine Orientierung haben. Allein nur das, was sich festgelegt hat, kann auch erscheinen.

Da folge ich bei der Ausführung meiner Gedanken manchem bestehenden Postulat. Freilich setze ich meine Worte analog zu diesen um. Ich habe sie nicht aufgezeigt, weil das sonst eventuell zu Anwendungsfehlern führen kann.

Ich glaube daran, dass es kein schlechtes Wort gibt. Was es dagegen geben wird, das soll etwas Verkehrtes sein. Alles kann in jeder Farbe erscheinen. Bunt sind die Kleider der Natur. Auch wir Menschen sind farbiger als wir es wissen. Erschöpfen wir uns doch bitte nicht an der Tristesse des Monochromen. Sehen wir das Gegebene als etwas an, was uns klargeworden ist.

Dokumentation

Eine Suche nach dem Sinn

Bevor wir eine Sache leisten können, müssen wir es uns anschauen, zu was sie sich eignen soll. Da können wir die entsprechenden Erfordernisse wahrscheinlich bald erfüllen. Manchen guten Wert soll das freisetzen. So gehen wir das Gegebene an. Wir suchen uns eine Aufgabe aus, welche wir in unserem Leben erfüllen möchten.

Da habe ich meine Kartei 'Baukasten' ins Visier genommen und die in ihr enthaltenen Texte auf ihre Stimmigkeit für mein Dasein als Kunstschaffender sowie für mich als Person geprüft. Ich weiß, dass sie unter diesem Gesichtspunkt noch verbessert werden kann.

Es sind meine Textsammlungen als einzelne Wikis mit eigenen thematischen Schwerpunkten erzeugt worden. So, wie sie heutzutage bestehen, handelt es sich teilweise noch um Rohlinge einer literarischen Aufbereitung meiner Gedanken- und Ideenwelt. Da suche ich nach wie vor nach einem eigentlichen Begriff davon, was ich wirklich aufschreiben möchte. Mit der Zeit der Beschäftigung daran ist unterdessen manches entstanden, was diesem Anspruch genügt hat.

Lesbar werden allein nur diejenigen Texte sein, welche keine grundlegenden Fehler enthalten haben. Um das feststellen zu können, prüfe ich sie eingehend. Da ist es gut, dass die einzelnen Textpassagen für sich stehen und eigene Einheiten innerhalb des Ganzen bilden, was aus meiner Feder stammt. Mit einigem Gottvertrauen gehe ich nach wie vor ans Werk und schließe aus dem Gegebenen auf das dem direkt Folgende. So kann ich die Brüche an den Schriften bald erkennen. Das sind oftmals ganze Fehlstellen gewesen. Jene Lücken habe ich daraufhin mit ersten Worten angefüllt. Was habe ich dabei nicht alles an Gehaltvollem ergänzen können!

So habe ich etwas gelernt. Da lesen wir endlich die Texte mit einer höheren Zufriedenheit. Wir möchten diese gerne so auffassen können, wie sie uns gegeben sind. Manchmal sind aber noch immer Fehler enthalten. Sobald dem Autor ein solcher untergekommen ist, bricht er die weitere Lesung davon ab und befasst sich mit der Korrektur desselben. Das schult ihn darin, etwas richtig zu machen.

Gewöhnen wir uns einmal an das Gute und Wahre. Lernen wir das doch einfach kennen. Da können wir voraussichtlich auch einmal über jene Dinge urteilen, für die wir uns eine solche Gewissheit erworben haben, dass sie möglich sind. Da beschauen wir sie und erkunden deren Wertigkeit für die eigene Sache.

Impuls

Aufbereitung des Lesestoffs

Niemand wird alles auf einen Rutsch vernehmen können. Darum sage ich es hiermit in klaren und deutlichen Worten. Die Fülle eines Lebens und seiner Dinge kann allein nur nach und nach, in einzelnen Happen aufgefasst werden. So wie wir beim Essen die Speise mundgerecht portionieren, haben auch unsere Gedanken und Ideen ein rechtes Maß. Lediglich derjenige, welcher sie in einzelne Bissen zu zergliedern vermag, kann sie auch herunterschlucken. Allein nur er wird sich von ihnen ernähren können.

Dokumentation

Eine Basisstation

Im Internet gestalte ich eigene Dinge aus. Das Feld dafür soll mein Karteikasten sein. Er stellt für mich ein richtiges, mir zugehöriges Bezugssystem dar. Davon gehe ich bei Werk schon aus. Ich habe mir da inzwischen einen ganzen Fundus eingerichtet, welcher über einen Zugang via des Internets verfügt. Man kann meine Seiten dort auffinden und sich mit ihren Inhalten befassen. Derweil kann ich sie weiter bearbeiten.

Da versuche ich es, mich durch mein Werkschaffen zu konditionieren. Meine Dinge sollen einmal einem gewissen Publikum genügen, das Interesse daran gezeigt hat.

Es hat sich inzwischen etwas ergeben, was einer Matrix aus Worten gleicht. Das wird zuweilen als eine leere Matrix zu verstehen sein, ihre eigentliche Grundform ist das gewesen. Da zeichne ich meine Dinge auf und erkunde mit ihrer Zuhilfenahme deren Zusammenhang.

Dokumentation

Ein paar Worte zum 'Baukasten'

Auf eine denkbar einfache Weise erstelle ich meine Schriften. Ich betrachte das mir Gegebene und überlege es unterdessen, ob ich etwas dazu sagen möchte.

Die in meiner Kartei enthaltenen Schriften beinhalten vielerlei Gedanken und Ideen von mir. Das spiegeln sie wider. Ich habe es zu verantworten, was ich da zum Besten gegeben habe. Jedoch hat nicht alles davon bereits für meine Sache ausgereicht. Darum gehe ich in mich und besinne mich.

Welche Form hat mein Werk? - Das frage ich mich da. Eine Wertigkeit der Schriften möchte ich erkennen können. Dazu prüfe ich ihre Anwendbarkeit auf mein Leben gewissenhaft. Der Alltag im Dasein als Mensch soll dafür der richtige Schlüssel sein, weil er auch dazu geführt hat, dass sie überhaupt entstanden sind.

Jene Anteile daran, welche eher mit einer Verarbeitung fremdartiger Materialien zu tun haben, welche ich in Form von Büchern vormals genossen habe, durchkreuzen meinen eigentlichen Plan oftmals erheblich. Was habe ich von solchen schon richtig verstanden? - Da löse ich diese für mich ungeeigneten Dinge aus meinen Werken heraus und hoffe, so meiner Bestimmung besser gerecht zu sein.

Ich habe mir für meine Sache klare Vorgaben gegeben. Doch jener Kladderadatsch oder Wust an nichtssagender Esoterik, wie sie da zuweilen schon aus meiner Feder gequollen ist, verquert mir manchmal den Sinn. Da macht sie mehr Mühe, als sie Nutzen abwirft. Dann gerate ich schon einmal auf Abwege, meine Dinge kommen so häufig durcheinander. Es ist inzwischen wahr geworden, dass ich schon unzählige Dokumente auf eine solch unbrauchbare Weise erstellt habe. Sie sind generell von einem zweifelhaften Wert. Das durchschaue ich jetzt, aber es frustriert mich auch. Möchte ich mit Zuhilfenahme der Sprachgestaltung das Meinige in aufrichtiger Weise darstellen, so habe ich es auch zu richten, was ich geschaffen habe.

Dokumentation

Mein Zielkreis

Es wäre mein eigentliches Ziel meine Sätze so aufzuschreiben, dass sie Wort für Wort etwas zu vernehmen geben, was Konsistenz und Konstanz besitzt. Dazu habe ich mich aufgemacht und etwas öffentlich verfasst. Zugänglich ist das Werk allein nur für Wenige, auch wenn es eigentlich leicht aufgerufen werden kann. Das, was ich da auf meiner Internetseite namens 'Hatha' schreibe, soll eine Schau eigener Gedanken und Ideen von mir sein.

Da habe ich es einmal so für mich festgelegt, dass ich Ihnen etwas davon erzählen möchte, was mich gegenwärtig bedingt. Meine Suche nach den wahren Eigenschaften meines Lebens hat mich auf diesen Pfad geführt. Erforderlich wird ein eigenes Erleben oder Erfahren jener hier von mir beschriebenen Dinge, wenn man sie dem eigenen Dasein richtig zuordnen können möchte. Dazu soll es schon genügen, meine diesbezüglichen Gedanken nachzuvollziehen und die von mir dabei getätigten Ideen zu erkennen.

Eine Schrift kann als ein Spiegel bei einem Menschen fungieren und ihm auch etwas von seiner eigenen Innenwelt aufzeigen. Eine Schau davon stellt dem Menschen ein augenblicklich erscheinendes Bild zur Verfügung, welches ihm etwas davon offenbaren soll, wer er ist. Das hat man aufzufassen, was das bedeutet. Alles steht in einem Zusammenhang.

Meine Texte im 'Baukasten' sollen von Ihnen auch als solch ein Spiegel verstanden werden, damit das hier Gesagte richtig verortet werden kann. Jene Leser, welche so etwas freimütig leisten, sind mir lieb und teuer. Gerne sehe ich es, was diese da tun.

Was mache ich da, wenn ich am 'Baukasten' arbeite? - Ich schreibe mir so manches verwertbare Gute auf, damit man mich beim Wort zu nehmen lernt. Ich erfahre es dabei, wie das wirklich geht. Das von mir Bewirkte soll gut zuzuordnen und zu verstehen sein. Darauf kann ich aufbauen. Das alles hier stellt ein Beispiel meines Wirkens dar. Eine Bedeutung der Sprachgestaltung für mein Werkschaffen soll somit zu erfahren sein. Da ich die Dinge im Groben und Ganzen aus eigener Kraft erzeugt habe, sollen sie auch mir entsprechend sein. Da habe ich bereits meinen Frieden damit gemacht.

Gedanke

Motivation zur Sprachgestaltung

Sprachliche Strukturen sind vernehmbar. Der Geist eines Menschen orientiert sich am Gesagten. Wird das Gute erst einmal von einer gewissen Güte sein, besteht auch manche Chance auf eine verbesserte Gestaltung der eigenen Lebenswirklichkeit dadurch.

Was wir bei uns bedacht haben, das tun wir so aus einem guten Grunde. Ihn kennen wir in der Regel genau. Darauf möchten wir uns beziehen, wenn wir uns das vorstellen, dass wir etwas dazu sagen. Ein innerer Dialog wird da von uns zur Klärung der Gewichtung unserer Gedanken durchgeführt. Dadurch wird etwas wahr. Es entsteht bei uns mit der Zeit der Gewöhnung daran auch eine Auffassung des Wirklichen. Das bedingt uns eingehend. Keine andere Sache als diese eine wird solch ein bedeutendes Glück für den Menschen freisetzen. Wir sind einfach durch solche inneren Bilder, wie sie durch die Gedanken verkörpert werden, mit Kräften und auch mit einer gewissen Schönheit wie auch Klarheit ausgestattet, dass man das getrost so sagen darf.

Wir Menschen scheinen allesamt in unseren Begabungen recht limitiert zu sein. Stehen wir darum auf und gehen unseren Weg doch besser selbst, damit wir uns das Eigene erhalten können. So hat bald jeder etwas zu eigen, was ihn ausmacht. Darauf soll unser Lebensglück gründen, was wir tun.

Meine im 'Baukasten' enthaltenen 'Gedankenprotokolle' habe ich nach und nach in Form gebracht und so zu einer Gewissheit über mein Dasein als Mensch gefunden. Da ist mir ein Licht bald erschienen und hat mich verständig gemacht. So besinne ich mich auf mein eigenes Gut. Das heutzutage für mich Gegebene wird mir dabei klar. Wieder und wieder setze ich mich damit auseinander, was ich habe. Was habe ich mir nicht alles auf die Weise zu erkämpfen gewusst! - So soll es jetzt wirklich wahr sein, was da bei mir an Stimmungen und Gemütslagen aufkommt. Damit gehe ich um. Das bin ja auch ich. Dazu stehe ich. Schließlich wird das alles doch zurecht so gegeben sein, was da erschienen ist.

Ein solcher Bezug zu meinem Wesen soll mir eine Beständigkeit der Basis für dieses Dasein verschaffen. Handlungsfähig soll mich das machen, dass ich fest an das Subjekt und dessen Bedeutung für das Leben eines Menschen glaube. So komme ich bei mir in den Gedanken als Person vor. Gerade dann, wenn ich meine Schriften lese, ist das so bei mir.

Da kann ich etwas erkennen. Das hat damit in Verbindung gestanden. Immer dann, wenn mir meine Gedanken und Ideen eingeleuchtet haben, habe ich mir das Gegebene bewahrt. Dann habe ich etwas Dementsprechendes aufnotiert. Da bin ich in mich gegangen. Das hat meine Rezeption des gegebenen Textwerks mit der Zeit verbessert. Mit einer ruhigen Manier schreibe ich jetzt etwas von der gedanklichen Substanz meiner Innenwelt auf. Das, was ich dabei erinnern kann, soll auch seinen wahren Wert für mich beibehalten. So stelle ich ihn sicher, indem ich es rechtmache, was ich da beschreibe. Darum aber soll die Sprachgestaltung ein Schlüssel dazu sein, um das festhalten sowie eine Wiedergabe des von mir Wahrgenommenen betreiben zu können. Dank ihr habe ich meine Belange überhaupt erst jemandem anderen verständlich gemacht.

Dokumentation

Sich an einem Raster orientieren

Beim Schreiben der eigenen Texte ist es Schneider so ergangen, dass er seine Worte erst finden hat müssen, ehe sie ihm gerecht gewesen sind. Da hat er eine gewisse Filtertechnik auf die eigenen Gedanken und Ideen angewandt. Man kann es genauso gut auch sagen, dass er ein einheitliches Raster für sie eingerichtet und umgesetzt hat. Das wäre synonym zu verwenden.

Dabei hat sich Schneider gerade nicht auf das Gegebene verlassen, sondern es vielmehr zu behaupten versucht, dass es Bestand hat. Dazu hat er sich ihm bekannte Menschen vorgestellt und eine Reaktion derselben auf seine Schriften mit Phantasie durchdacht. Dieser Handlungsschritt hat es ihm ermöglicht einen Rückgabewert zu erhalten, auch wenn ein solcher allein nur aufgrund der eigenen Vision zustande gekommen ist. So hat er eine Einfachheit, aber auch eine Gewissheit bei der Erstellung seiner Schriften für diese erlangt. Ihre Proportionen sollen klar zum Vorschein kommen, auf dass bei einer Revision davon das alles gut gefallen wird.

Übergeordnet zu seinem Arbeiten und dem Werk hat er für sich eine Ästhetik ausgemacht, welche das alles einen soll. Sie gibt das eigentliche Maß für den Abstand der Punkte auf dem Raster an. Genauso hat er auch ein Faible für gitterartige Raumstrukturen und deren Vernetzung. Daran kann er manches festmachen. Solche tragen Gewichtungen an sich, es kommen bei ihnen dort Häufungen von Gitterpunkten vor, wo sich auch vieles abspielt. Da kann es relativ genau bestimmt werden, wo das Entscheidende geschieht. Dann, wenn man das weiß, kann man auf den betreffenden Sachverhalt auch stärker eingehen.

Wichtig ist dem Autor eine Kongruenz zwischen seinem eigenen Erleben und dem mit Worten Beschriebenen. Das erzeugt er so. Davon hat er etwas, wenn er es erneut liest. So kann er sich manches Zusätzliche erarbeiten. Da hat er auch allen Grund dazu, um seine Schriften aktuell zu halten. So kann er sich einen Zugang zu ihnen bewahren. Sein tägliches Arbeiten am Werk dient vornehmlich einer Auffrischung davon, was für ihn ein Glück bedeutet hat.