Biographisches

Phänomenales

Mensch und Natur

Vater Mond und Mutter Sonne, sie begleiten des Planeten Erde Lauf, als sei sie ihr eigentliches Kind.

Widerspiegelungen davon finden sich an jedem Menschen. Solche zur Wissenschaft überzuführen sei Yoga, sie als Kunstform zu praktizieren sei Tantra.

Schneider beschäftigt sich seit Jahren mit den entsprechenden Themen und doch würde er sich dessen nicht gänzlich sicher sein, dass er Recht damit behalten wird, was er zu jenen Dingen einmal gesagt oder geschrieben hat.

Dokumentation

Biographisches

Während meiner frühen Jugendzeit mit ca. zwölf oder dreizehn Lebensjahren habe ich damit begonnen, mich mit dem Üben von einfachen Asanas und dem Pranayama zu befassen. Die Anleitungen dazu habe ich einem Buch aus der Bibliothek meines Vaters entnommen. Die Autoren des Buches sind Selvarajan Yesudian und Elisabeth Haich. Das Buch trägt den Titel 'Sport & Yoga' und ist im Drei Eichen Verlag auf deutscher Sprache in mehrfacher Auflage erschienen.

Manchmal habe ich zuhause in meinem Jugendzimmer den Yoga praktisch geübt, oftmals bin ich dazu aber auch an den See oder zu einem Park gegangen. Dabei ist es mir wichtig gewesen, das nicht an einer zu exponierten Stelle zu tun.

In einem kleinen, wenig besuchten Park in meiner Heimatstadt Offenburg, der sogenannten Gustav-Rée-Anlage, habe ich eine ganze Zeit lang, so etwa von meinem 15. Lebensjahr ab immer um ca. 16.00 Uhr nachmittags für etwa eine Stunde die in dem bereits erwähnten Buch besprochenen Haltungen und Atemtechniken einstudiert. Mir ist es seit der Zeit sehr wichtig, mich gut in meinen Körper einzuleben und mir das dabei Erworbene auch zu erhalten.

Heutzutage studiere ich aber allein nur mehr sehr selten solche Übungen ein, wie ich das zu meiner Jugendzeit getan habe. Das Yoga ist für mich zu einem ganzen Kosmos an Möglichkeiten, Gelegenheiten und Sphären geworden. Von diesem habe ich mittlerweile zwar manche Kenntnis, weiß es aber, dass ich ihn nicht gänzlich ausschöpfen könnte. Der von mir angewandte Formenkreis hat sich so schließen können, was auch von Wert sein wird.

Auch wenn es wahr sein wird, dass ich manche der unterschiedlichen Körperhaltungen des Hatha-Yoga, welche mit dem Begriff Asana richtig benannt sind, aufgrund zu geringer Kräfte derzeit nicht richtig durchführen könnte, so bin ich doch weiterhin mit dem Gehalt solcher Dinge befasst. Hin und wieder, wenn ein Tag von besonderer Bedeutung für mich gekommen ist, setze ich mich nach wie vor auf den Fußboden bei mir zu Hause. Dann befasse ich mich eine ganze Zeit lang vorrangig mit mir.

Die Erkundung einer Funktionalität des eigenen Leibes hat mir mitunter schon eine große Freude bereitet. Dabei kommt es mir auf die Herangehensweise an. Zudem meditiere ich. Mit Musikinstrumenten lerne ich es darüber hinaus, mich präzise zu koordinieren und eine gute Haltung einzunehmen. Das Spielen eines Liedes stattet mich dabei mit solchen Eindrücken von mir aus, wie ich sie brauche. Das alles soll gutartige Momente bei mir auslösen. Solche möchte ich gerne in meinem Dasein erfahren. Es ist zuweilen ein wunderschönes Empfinden bei mir entstanden, wenn mir das eine oder andere dabei gut gelungen ist.

Inzwischen bin ich schon ein ganzes Stück meines Wegs im Leben gegangen und kann es sagen, dass ich erwachsen geworden bin. Man wird zusehends etwas ruhiger und gelassener mit dem Alter. Manche Dinge meines Daseins sind im Laufe des Lebens für mich fast schon zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Ich habe mich an deren Vorhandensein mittlerweile gewöhnt. Ich kann mit mancher Sache schon gut umgehen und komme dabei zurecht, wenn ich das mache.

So ist es nun gegeben, dass ich kaum mehr auf die Durchführung meiner Lebenspraxis einen Einfluss ausübe. Einer Korrektur meiner Körperhaltung widersage ich in der Regel sogleich. Deren bereits gegebene Form erkenne ich an, wie sie ist. Das hat mit einer Optimierung wenig zu tun, soll aber dem Weg von mir gemäß sein. So hoffe ich, meinen Bezug zu dem, was mich bedingt, bewahren zu können.

Der Leib eines Menschen verfügt grundsätzlich über vielerlei Lokalitäten, auf welche Einfluss ausgeübt werden kann. Diese sollen allesamt miteinander in Einklang stehen, ihre Verbundenheit als Ganzes kann das möglich machen. Gar vieles soll da zugleich an uns wirksam sein. Wer kennt einen Anfang und ein Ende davon? - Jenem Gedanken soll es geschuldet sein, dass ich auf meine Dinge keine willentlich bewirkten Manipulationen ausübe. Da pendelt es sich ein. Das Zulassen eines solchen Vorgangs ist meiner Absicht entsprechend. So nehme ich das Gegebene an. Dabei kann ich es erschauen.

Dokumentation

Individuelles

Mir geht es hier auf dem Wiki 'Hatha' darum, es zu dokumentieren, was ich beim Üben mancher Asana und bei der Durchführung der Technik Pranayama einmal in meinem Dasein für Staub aufgewirbelt habe. Ein Anwenden der Übungen sowie jene für mich klar hervorgetretenen Ergebnisse meiner Meditationen haben mein Leben zuweilen so stark bereichert. Es gilt mir da etwas, hier davon zu berichten, was mir diese Dinge bedeuten.

Gewisslich wird mancher Gedanke über jene Bedeutung der existenziellen Bedingungen des Daseins als Mensch heute für mich anders ausfallen, als er das zu meiner Jugendzeit getan hat. Jedoch würde das nichts anderes als der erforderliche Gang der Dinge sein, welcher ein Dazulernen wie auch eine Einnahme eigener Standpunkte ermöglicht hat. Ich möchte es nun im Nachgang versuchen, für die Leser des Wikis 'Hatha' das verständlich aufzuzeigen, was für mich der gültige Weg in Bezug auf eine solche Lebenspraxis geworden ist.

Dokumentation

Kleines Bekenntnis

Gerne bekenne ich mich zu meinem eigentlichen Standpunkt bei den dafür geeigneten Menschen.

Ich habe jene Dinge des Yoga keinesfalls einstudiert, um einmal von einer Sinnestäuschung übermannt zu werden. Aus dem Grund habe ich es immer wieder erneut versucht, eine Durchführung von möglicherweise für mich schädlichen Übungen zu vermeiden. Auch habe ich kaum so intensiv geübt, wie andere das zuweilen schon getan haben. Große Ruhephasen haben meine mentalen Möglichkeiten dann wiederhergestellt, wenn ich keine Lust mehr auf die Praxis des Yoga gehabt habe. Solche hat es bisher schon viele in meinem Leben gegeben.

Mit der Abfassung des Wikis 'Hatha' möchte ich etwas Licht ins Dunkel meiner Jugendzeit bringen, zu welcher ich durchaus angefressen vom Yoga und seiner Disziplin gewesen bin. Seitdem ist vieles geschehen.

Das vielfach bei mir verloren geglaubte Gefühl einer eigentlichen Kräftigung und Stärke habe ich in jüngerer Zeit für mich wiederherzustellen versucht. Ich glaube es, dass das, was von mir gut erinnert werden kann, mich auch mit einem gewissen Potential ausstattet. Allein nur dieser Sachverhalt soll für mich schon ein ausreichender Grund zum Verfassen des Wikis hier sein. Über meine eigenen Erfahrungen mit dem Yoga möchte ich gerne etwas aufschreiben.

Bei der sprachlichen Aufbereitung jener früheren Umtriebigkeiten von mir bekenne ich mich jetzt einmal mehr zu mir und meinem Dasein, wie ich es erfahre. Dank einer Benennung von solchen Gedanken und Ideen, wie ich sie wirklich an mir trage, möchte ich eine Brücke zur wahren Kenntnis davon schlagen. Es ist einer meiner eigentlichen Wünsche, dass ich mir etwas mehr an Klarheit über mein eigenes Dasein zu den früheren Zeiten meines Lebens verschaffen möchte. So bilde ich mein Gutes dahingehend aus, dass ich sie miteinbeziehe. Das gestalte ich mit eigens dazu bestimmten Worten, auf dass es mir eine Lebendigkeit erhalten wird. Dabei ist etwas entstanden, das wie ein Weidenkorb aus geflochtenen Strängen zu sein scheint. Ein solcher möchte weitergegeben werden.

Das alles führe ich jetzt auf meine eigene Weise aus. Ich mache das mit einer gewissen Freude, weil sich so auch bei anderen Gelegenheiten schon etwas mit Substanz und Struktur für mich ergeben hat, dessen ich im Nachhinein bedurft habe. Ich gehe davon aus, dass das auch hierbei Gültigkeit hat. Meine Moral fürs Leben soll das sicherstellen, was ich da erarbeitet habe.

Dokumentation

Zugänge zum Yoga

Schon seit geraumer Zeit befasse ich mich mit dem Sammeln von Literatur zum Gebiet des Yoga und dem direkt daran angrenzenden Tantra. Da habe ich zu anfangs noch keinen Überblick darüber gehabt, was es dabei alles zu entdecken gibt. Hin und wieder habe ich manche Lektüre zur Hand genommen und mich damit befasst, was sie mir vermittelt. Hernach habe ich einiges davon in meinen Lebensalltag übernommen. Da ist mein Dasein zuweilen von solchen Dingen stark angereichert gewesen, wie sie damit zu tun haben. Nicht zu jeder Zeit hat das etwas Gutes für mich bewirkt. Einige Dinge davon haben bei mir sogar zu unhaltbaren Manifestationen geführt. Da habe ich manches davon wieder aufgegeben.

Mein Dasein als Mensch sollte nicht zu einem Spektakel der Turnübungen verkommen. Auch möchte ich nicht in mentale Unwägbarkeiten abdriften. Da präferiere ich eher als das eine Eindeutigkeit des Gegebenen und erkenne dessen Trivialität als ein Basiswissen des Menschen an. Ein solches zu festigen, das soll dahingehend weiterhelfen, dass man ein gutes Leben zu führen weiß.

Es möchte auf manchen verlockend wirken, wenn der indische Kulturkreis seine Geheimnisse offenbart. Doch so viel Gras wir auch geraucht haben, das würde das wirkliche Verhältnis von uns zu unserem Dasein nicht verbessern. Da möchten wir besser darauf verzichten, uns durch Rauschmittel zu schwächen. Das Joch des Lebens würde nicht leichter sein, allein nur weil man es abgeworfen hat. Man versagt da, würde aber dadurch nicht zu etwas ermächtigt sein. Da gibt der Mensch seine Existenz auf und erliegt einer Illusion des Glückes. Das aber wird das Wesen der Schöpfung sein, für welche wir mit Sicherheit nichts gekonnt haben. In ihr besteht quasi kein Unterschied zwischen einem Menschen und einer Fliege. Beides sind für sie Lebewesen und als solche ein Teil von ihr. Für sich gesehen wird das Individuum somit ein sehr geringer Anteil des Ganzen sein, nämlich keiner von Bedeutung. Eine Natur der Welt würde das wahrscheinlich nicht verachten, was wir sind, weil sie uns hervorgebracht hat, aber auch nicht in demselben Maße verkennen, wie das der Mensch mit seinen Neigungen zu tun vermag.

Dokumentation

Mit Freude bei der Arbeit sein

Der Istzustand des Gegebenen ist so, wie ich es auch bin. Da möchte ich damit umgehen und etwas daran verbessern. Mit einer eigenen Freude gehe ich das Gute an und forme etwas damit aus. Da erhält manches einen gewissen Wert dadurch, was ich damit leiste. So gebe ich es dann weiter, wie es geworden ist. Ich mache das, wenn es zur Situation gepasst hat. Eine solche ergibt sich zuweilen.

Da hoffe ich darauf, dass etwas Gutes damit angefangen wird. Meine Dinge sollen den anderen Menschen etwas von meiner Freude am Leben vermitteln, auf dass auch sie ein solches Licht daran erkennen werden.

Impuls

Den eigenen Gedanken erhalten

Generell gesprochen, soll der Mensch sein eigenes Hab und Gut während seines Daseins für die Seinigen und sich erhalten, auf dass er nicht in irgendwelche Notlagen geraten würde. Da kommt er dazu, etwas für sich zu gewinnen, wenn es ihm gut ergangen ist. In solchen Momenten, zu denen ihm ein Verlust eigener Güter zuteilwird, lernt er seine Lektionen. Da erkennt er es wahrscheinlich, was er falsch gemacht hat, und kann sich verbessern.

Keiner hat es ihm aufgetragen, dass er für sich sorgen soll, und doch macht er das wahr. Da baut er sich ein eigentliches Besitztum auf. Zu Anfangs ist das alles klein und beschaulich gewesen. Da hat man auf ihn herabgesehen wegen seiner Bemühungen um solch unbedeutende Dinge. Das hat er hingenommen. Aber es hat ja auch keinen anderen Ausweg dafür gegeben.

Da ist mit der Zeit manche Beklemmung bei ihm entstanden, weil sein Gutes nicht prosperiert hat. Hat er auch tagein, tagaus daran gesessen und etwas erwirkt, so ist er doch des Abends unerfüllt dagesessen. Da ist er allein geblieben und hat keinen gehabt. Außer seinen wenig geordneten Gedanken hat ihm nichts zugestanden und so ist er mit einem solchen bedenklichen Zustand in der Nacht im Bett gelegen. Da hat er viel wüstes Zeug geträumt und auch darunter gelitten.

Am Morgen des jeweiligen Folgetags hat er es dann gesehen, was ihm das alles ausmacht. Doch es hat alles nichts geholfen. Da hat er sich so bald als möglich aufgerappelt und mit seinem Tagwerk begonnen. Es ist das gleiche gewesen wie schon des Tags zuvor. So sind seine Lebensjahre bald vergangen und manche Lebenszeit ist verstrichen.

Da hat er sich einen Moment lang hingesetzt und das alles gewahrt. Mit großer Sorge ist es ihm bewusst geworden, welchen Verlauf sein Leben doch genommen hat. Da ist ihm dieser Gedanke an sein Leben erst einmal wichtig gewesen. Er hat ihn betrachtet und sich dazu ihm von allen Seiten zugeneigt. Wie ein Kleinod ist der Gedanke da von ihm behandelt worden. Doch es ist, wie es ist. Die bisherigen Zeiten sind verstrichen. Genauso tun sie es jetzt. Da hat er sich wieder ans Werk gemacht und einen weiteren Faden gesponnen.

Von Zeit zu Zeit ist ihm der bekannte Gedanke wieder in Erinnerung gekommen. Da hat er ihn angenommen, wie er gewesen ist. Mit fleißigen Händen ist er bei Werke damit umgegangen und hat es sich beschaut, was er da macht. So ist bald etwas Gutes entstanden, weil er sich seiner Sache gewidmet hat. Da hat er es gesehen, dass es etwas damit wird.

Mit der Zeit ist er zu einem Grundsatz für sein Werkschaffen gekommen. Der eigene Gedanke trägt einen Wert an sich. Das ist gut so. Schließlich soll es doch ausreichend von uns zu berücksichtigen sein, was uns Menschen durch ihn eingegeben wird. Da geht man damit um. Das will man ja auch so haben. So entstehen unsere Güter wegen jener Sorgfalt, die wir im Umgang mit unseren Gedanken walten lassen.

Topic

Eine Erfahrung der Ästhetik

Eine Kenntnisnahme jener gerade gültigen Version der Schriften aus meiner Feder lehrt es mich nach und nach meine eigenen Dinge zu bedenken. So habe ich zu mir gefunden. Während ich dagesessen und etwas Eigenes gelesen habe, ist das mir so geschehen.

Ich betreibe bei Werk aktuell einen Aufbau meiner kognitiven und mnemonischen Fertigkeiten. Dank einer Auswahl gewisser Worte und einer Bestimmung deren Gebrauchs soll mir das gelingen.

Eine Gelegenheit zur eigenen Orientierung gibt es da auch für mich. Jene schwierigen Zeiten meiner Jugend und Adoleszenz sind lange unverstanden geblieben, obwohl sie bedeutend für mich sind. Das Erleben einer Phase der großen Zerwürfnisse danach hat es nicht leichter gemacht, mit den Erinnerungen daran gut umzugehen, wer ich einmal gewesen bin. Was mich dabei ausgemacht hat, das ist oftmals nicht zur Geltung gekommen, wenn man mit mir gesprochen hat. So hat es mein Lebensglück nicht mitbestimmt.

Im Grunde hole ich das alles aus der Versenkung hervor, wenn ich im Jargon der Erinnerung an meine Jugendzeit schreibe. So stelle ich das Erlebte aus gutem Grund dar. Dadurch soll ein Wert davon (auch) für Außenstehende ersichtlich sein.

Eigentlich glaube ich an eine Gutartigkeit des Menschendaseins. Damit setze ich mich, menschlich gesehen, auseinander. Das wird eine der wesentlichen Voraussetzungen für meine Arbeitsverrichtung als Kunstschaffender sein, dass ich etwas auf mich gehalten habe.

Dokumentation

Ein Plot an eigenen Frequenzen

Im Alltag komme ich gerne dazu, jenem mir innewohnenden Impuls etwas an Raum zu verschaffen. So kann etwas freigesetzt werden. Dabei versuche ich es, etwas Gescheites zu tun, von dem ich auch später noch etwas habe. Die mit meinem Leben verbundenen Impulse habe ich an meinen Bildern zumeist erhalten. Da habe ich etwas ausgestaltet, was den Techniken 'aus der Hand' und 'in einem Wurf' entsprochen hat.

Eine Steuerung manipulierter Vorgänge macht einen Menschen nervös, wie ich finde. Da favorisiere ich doch eher ein Zulassen des Gegebenen. So erscheinen die Dinge unmittelbar und sollen echt sein, wie sie vorkommen. Manches Phänomen tritt dabei in Erscheinung und macht mich Staunen. Solche Effekte kommen vor, weil ich sie zugelassen habe. Das tut mir zuweilen gut, dass ich das tue. Etwas, das von sich aus an mir aufgekommen ist, wird auch wirklich zuweilen dagewesen sein. Es ist nun ausgestaltet und hat allen Grund dazu erfahren, um bei mir zu erscheinen. Da sterbe ich tausend Tode deswegen. So wird eine Wirklichkeit sein. Das bringt sie mit sich, dass man sich spüren kann. So ist es überhaupt erst zu einer Wirklichkeit geworden. Darum kann alles bestehen, weil es das gegeben hat. Aus jenem Grund baue ich auf der Sache meines Herzens das Meinige auf. Das soll einmal einen Schutz für mich verkörpern.

Da nehme ich es an, was ich habe. Danach gestalte ich mein Werk möglichst folgerichtig aus. Die Bilder aus meiner Werkstatt sollen also davon zeugen, dass ich mich dabei eigentlich enthalten habe, wenn ein Impuls bei mir aufgekommen ist. Da ist er in mein Werk eingeflossen und hat sich emaniert. So hat es seinen Gehalt erfahren. Das ist dann aber ein erweiterter Gehalt gewesen. Als ich die Malereien und Zeichnungen gestaltet habe, ist das passiert. Meine Seelenbilder verkörpern eine unverstandene Wahrheit.

Ähnlich dem Gehen eines Wegs im Alltag gehe ich beim Malen und Zeichnen aufrichtig damit um, was dabei aufgekommen ist. Da leiste ich das immerzu Gleiche daran. So kommt es voraussichtlich dazu, dass ich etwas Neuartiges entdecken kann. Schließlich kenne ich den Weg sowie dessen Umgebung bereits so gut, dass mir Varianzen davon auffallen, wenn sie vorgekommen sind. Da kann ich es einsehen, was ich bereits vom Gegebenen kennengelernt habe und was mir erstmals erschienen ist.

Es möchte Ihnen einleuchten, was ich dazu aufschreibe. Da erhoffe ich mir es, dass meine Worte plausibel klingen. Aber es haben etliche Menschen doch eher den Weg der Ablenkung und Durchkreuzung gesucht. Sie suchen nach einer ständigen Veränderung des Gegebenen. Damit würde ich nicht dienen können. Alles Dasein ist endlich und so wird es auch mein Wort, ja das ganze Werk von mir sein.

Mein Weg ist der einer Bewahrung. Auf ihm versuche ich mich mit meinem Menschendasein zu bewähren. Der Umstand, dass mein Weg es geradezu mit sich gebracht hat, dass ich das Althergebrachte anerkenne und vom Erneuerten zu unterscheiden weiß, resultiert aus meiner eigenen Ausrichtung auf etwas Bekanntes. Ich erwarte mir von einer Welt, dass das in ihr Vorhandene richtig zugeordnet werden kann. Sonst wäre alles eine Lüge oder einer solchen gleichzustellen. Meine Dinge sind mir bekannt. Ich weiß, wer ich bin, und ich kann auch sagen, woher ich komme. Das ist mir bewusst, ich habe das hiermit für mich festgemacht. Da ist mir eine Ordnung vernehmbar geworden und ich habe ihr entsprechen können.

Gedanke

Ich bin zuweilen wie ein Dieb. Ich stehle den Menschen die Momente. So aufmerksam bin ich dafür, dass ich manche davon noch Jahre später wiederzugeben vermag. Eine gemeinsame Zeit gehört mir da bald gänzlich. Haben mich andere wohl auch schnell wieder vergessen, so lebt doch manches davon in mir noch immer fort.

Mein Wesen ist derweil auch schon so wie ein See gewesen. Es spiegelt sich an mir vieles von dem, was sich an mir spiegeln möchte. Eine Erinnerung daran soll mir das eigene Dasein sein.

Dokumentation

Präferenzen

Es gibt Gründe dafür, warum eine Benennung der vorgegebenen Dinge dem Menschen eine Gewissheit einbringt. Da kann er sein eigenes Dasein verstehen. Manches wahre Wort findet sich mit der Zeit bei ihm dazu ein. Was er auch immer über sich schon einmal gedacht hat, damit kann er es vergleichen und so eine Wertigkeit davon für sich herausarbeiten.

Ich habe solche Gedanken und Ideen zu eigen, wie sie in der Hauptsache mit dem Dasein von mir in Verbindung stehen. Denke ich zuweilen auch an manche meiner Mitmenschen, so erschöpft sich das doch irgendwann wieder und ich komme zu mir zurück. Da werde ich mir dessen gewahr, was meine Präferenzen sind. Sie geben mir manchen Anhaltspunkt, um mein Lebensglück zu bestimmen. Es sind meine Destinationen, was es ausmacht. Manche Hoffnung habe ich deswegen, weil ich über sie etwas sagen kann. Da wird es sich zeigen, ob das Gesagte auch wirklich zu meinem Leben passt.

Getreu solcher Überlegungen führe ich mein Dasein. Was mir davon bekannt ist, das kann ich auch sprachlich verdichten und schlussendlich richtiggehend mit ein paar Worten benennen. Da vernetzt sich das mir Bekannte mit dem aktuellen Bewusstsein und es entsteht eine gefestigte Vorstellungswelt bei mir.

Dokumentation

Eine wesentliche Fragestellung

Ich habe allein nur das in meinen Schriften benannt, was an meinem Dasein auch seinen Anteil hat. Das ist daran vorgekommen. Da habe ich mich hinterfragt. Sollte man das denn etwa nicht zur Sprache bringen, was einen ausmacht? - Eine solche Fragestellung habe ich von Zeit zu Zeit geprüft. Einer Benennung des Gegebenen habe ich mich mit meiner Literatur zusehends angenähert. Das eigene Gedankengut habe ich derweil so aufgezeigt, wie es für mich gerade richtig gewesen ist. Hernach habe ich es dann so belassen, um es zu sichten und zu gewichten. So, wie es für mich besteht, überarbeite ich es dann. Ich bleibe mir bei meiner Arbeit treu. Zumindest habe ich es auf die Weise geschafft, jenen Anteil davon mehr und mehr zu festigen, welcher meinem Sinn nach bedeutsam ist.

Heutzutage gehe ich bei meinem Werkschaffen davon aus, dass es einen grundsätzlichen Bestand besitzt, weil es mir entspricht. Da habe ich etwas davon, dass ich die Dinge aufschreibe. Ich nehme das Meinige so an, wie es mir vorkommt, und verbessere nach und nach den Stil meiner Schriften. Das soll ein möglicher Weg sein. Für meine eigene Sache trete ich dabei ein.

Impuls

Pratyahara

Hier möchte ich beschreiben, wie ich mich bei der Ausübung von Pratyahara verhalte.

Ich stelle mich zumeist in der Asana 'der Berg' hin und hebe meine Hände auf Bauchhöhe an. In der Haltung verharre ich auf eine einfache Weise. Dabei erfahre ich nach einer gewissen Zeit erste Versuche des Leibes, aus der Positur auszubrechen. Da lasse ich die damit verbundene Energie frei, ohne mich zu rühren. Das verschafft mir einiges an Selbstkontrolle.

Vers

Einsicht

Buddha, der Geselle, der Helle!

Ohne große Worte sprach er

alles.

(Das würde mir nicht vergönnt sein.)

Gedanke

In Frieden sein Dasein fristen

Ich ziehe es vor, meine Dinge langsam, aber richtig zu tun. Da kommt es vor, dass ich schneller bei der Verrichtung meiner Arbeiten werde. Immer dann, wenn ich erkannt habe, dass ich schneller arbeite, als ich es innerlich verarbeiten kann, reduziere ich mein Tempo erneut. So ist die Geschwindigkeit von mir zumeist unstet gewesen. Alles pendelt sich zwischen zwei Grenzwerten ein. Da belasse ich es, wie es ist. So ist es ja schließlich auch erschienen.

Um meine Dinge einmal benennen zu können, beobachte ich sie. Was mir dabei an mir aufgefallen ist, das ordne ich gelegentlich mit sprachlichen Mitteln, sodass sich etwas ergibt, was die entsprechenden Sachverhalte klärt. Da bringe ich manches über mich zu Datei und stelle es mir vor, dass das Schriftwerk geradezu einen Schutz für mich darstellt. Was ich hinreichend benennen habe können, das werde ich auch verstanden haben. Ich werde das Verständnis dafür besitzen, um analog zu meinen Worten zu handeln. Da kann ich das Gegebene auf eine Handlung von mir übertragen. So habe ich mich mittels der eigenen Texte schon befähigt.

Da ist das alles gut für mich. Unter einer solchen Art der Sprachgestaltung habe ich es verstanden, dass ich die Sprache als Schnittstelle gebrauchen kann, um einen Zugang zu mir zu finden. Ihn möchte ich schaffen, wenn es einen solchen auch wirklich geben kann. Da komme ich vor, bin ein Gestalter eigener Schriften, lese das Geschriebene aber auch und handle danach. So wird manches bei mir wahr, was ich erwartet habe.

Das wird ein ganzes Maß sein, mit dem ich meine Dinge bemesse. Ich würde es nicht verwunderlich finden, wenn andere Menschen so etwas nicht aus ihrem Leben gekannt haben. Viele Leute sehen in der eigenen Autorität das Maß für die Dinge. Aber ein Maß könnte nicht allein nur auf vermessene Weise eingesetzt werden, es kann das Bemessene den Menschen auch bedingen. Da setzen solche Leute sich den eventuellen Unbilden ihrer individuellen Natur aus und werden alles andere unterdrücken sowie fertigmachen. Zuerst unterdrücken sie ihr Umfeld. Das wird ein sehr endliches Gebiet sein. Irgendwann sind sie damit fertig. Wer alles kontrolliert hat, was ihn umgibt, der würde bald nicht mehr über einen geeigneten Zugang zu seinen Mitmenschen verfügen. Man lässt ihn praktisch kaum noch teilhaben. Da geht er bald schon leer aus.

Dagegen habe ich mit meiner Annahme des Gegebenen als Vorgabe für das Dasein von mir einen Weg gefunden, der andere zur Autorität für ihre Dinge gemacht hat. Da werden sie zu Herrschern über ihr Dasein, auch das eigene Wort und sind somit in der Pflicht. Jemandem etwas zu geben, was er eigentlich schon hat, bedeutet, dass man es ihm zugesteht. Das bestätigt die Leute. Ich fördere gezielt die Ichkraft meiner Mitmenschen, indem ich sie anerkenne. Mit meinem Ego habe ich kein Problem, warum also soll ich ein Problem mit deren Ego haben. Da habe ich allen Grund dazu, es auch anderen zu belassen, was sie ausgemacht hat.

Damit habe ich meine Ideen benannt und mache mir so meine Gedanken dazu, was sie für einen Gehalt aufweisen. Bei Kerzenschein sitze ich da, befinde mich vor Tastatur und Monitor am Schreibtisch in meinem Arbeitszimmer. Da tippe und gestalte ich manchen Text zu so später Stunde. Währenddessen höre ich leise eine etwas ältere Musik. Immer wieder schöpfe ich auf die Weise etwas an Raum für mich. Ich mache das, um eine gewisse Atmosphäre zu erfahren. Dank ihr kann ich mich so gut entfalten.

Da schließe ich den Tag bald ab und gehe zu Bett. Das Werk soll nun für heute vollbracht sein. Doch einen kurzen Gedanken habe ich noch an mir getragen. Das aber freut mich und so belasse ich auch das, wie es geschehen ist.

Dokumentation

Eine kleine Geschichte

Von 'Schwierig' nach 'Einfach' führt ein Weg. Einen solchen begehe ich fortdauernd. Seit vielen Jahren schon mache ich das. Dabei sind vielerlei Regungen erneut bei mir zum Vorschein gekommen und haben mein Dasein mit Glück angereichert. Das macht mein Leben aus.

Im Jahr 2005 habe ich meinen Weg vorgezeichnet. Da habe ich ihn mit den beiden Worten 'Bewahren und Bewähren' festgelegt. Ich habe fortan nach einer Ordnung meiner Dinge gesucht. Manches habe ich dadurch gewonnen, anderes habe ich so abschließen können.

Gedächtnis

Rätselhaftes

Ein Schuss rauscht knallend an mir durch

und trifft dabei den Stein,

bricht aus ihm ein Loch heraus.

Stein aus gebrochenem Stein fällt da herab.


Es spricht manch einer von der Sache,

welche mir da widerfahren ist,

auf eine andere Weise, als ich es getan habe,

und meint darum, dass ich verkehrt liege.

Idee

Der allgegenwärtige Quantenintegrator

Eine, wie ich gefunden habe, wesentliche Fragestellung für das Dasein wäre die nach dem eigenen Umgang mit dem Lebensraum von uns Menschen. Gerade in materieller Hinsicht wird das interessant sein.

In meiner manchmal sicherlich etwas 'jugendlichen' Sprache habe ich meine eigene Wohnung zuweilen nicht einfach nur als mein Refugium bezeichnet, sondern sie vielmehr oftmals auch als meinen eigentlichen 'Quantencomputer' angenommen oder sogar zu meinem 'Raumschiff' erklärt. Diese Aussage bedarf jedoch keiner weiteren, eingehenden Besprechung. Das Ganze ist zwar nicht allein nur ein Spiel mit den Worten gewesen, aber jeder Mensch hat eben eine eigene Veranlagung, um mit den ihm gegebenen Dingen klarzukommen. Jener Mensch, welcher sich die Sache einmal so gedacht hat, sitzt dabei inmitten eines gedanklich visualisierten Märchenschlosses und träumt sich sein Leben währenddessen etwas zurecht, auf dass es einmal (wieder) gut werde. Das hat bisweilen schon manchen heilsamen Moment für mich mit sich gebracht und darum auch zu manchem Schönen bei mir geführt.

Ohne eine eigentliche Erfahrung und Durchdringung der gegebenen Materie mit wirklicher Virtualität könnte der Mensch sich voraussichtlich nicht dauerhaft in seinem Dasein behaupten. Sich mit der eigentlichen Umgebung gleichzusetzen und diese für genauso wirksam zu erachten, wie man selbst es auch ist, soll ein gut gemeinter Ansatz von mir sein. Eine Durchdringung der Dinge wird da vielleicht manchmal vorkommen. Sie wäre essentiell. Dabei korrespondiert der Mensch mit den Elementaren. Etwas Gutes soll so geschehen können. Das Erspüren der Objekte durch uns Menschen wird sie einmal für uns aufschließen.

Dokumentation

Resonanz einer Peripherie

Die gegebenen Dinge kann man allesamt so begreifen, wie sie auch wirklich sind. Man kann sie bewegen, sich auch mit ihnen bewegen. Zudem kann man etwas mit ihnen herstellen oder einstellen.

Mein 'Quantencomputer', welcher durch etwas im von mir bedingten Raum verkörpert wird, ist als meine eigene Wohnung noch am ehesten für mich begreifbar geworden, weil ich mich hier häufig aufhalte.

Die in dieser Umgebung vorkommenden Objekte haben sich nicht allein nur wunderbar als Wohnungseinrichtung geeignet, ich verwende sie zuweilen auch zum Errichten einer Sende- und Empfangsanlage für eigentlich vorgegebene und naturgemäße Schwingungen einer Umwelt.

Jener damit verbundene Prozess der Visualisierung solcher Gegebenheiten hat meine Innenwelt durchaus belebt. Es soll möglich sein damit umzugehen, was da vorkommt und mir auch wirklich als Wahrnehmung gegeben ist.

Aphorismus

Reflexion des Gegebenen

Schwierigkeiten - sonderbar, dass das Leben jemals scheinbar ohne solche ausgekommen ist.

Da könnte ich es selbst nicht glauben, was ich erhalten habe. Ich bin zuvor nicht im Traum darauf gekommen, was jetzt gegeben ist. Ich habe es nicht vorhergesehen und nicht von mir gekannt. Jetzt ist es aber so.

Habe ich auch für lange Zeit wie benommen dagesessen und der kommenden Dinge geharrt, so sind sie nun wahr geworden und bei mir eingetreten. Ich habe zuvor noch nichts darüber gewusst, dass es so etwas gibt. Vorbereitet würde ich auch nicht darauf sein, was mir jetzt widerfährt.

Ich glaube, man bezeichnet das als die Wirklichkeit, was da gegeben ist. Was geschieht, das tut so etwas bei ihr auf eine zuweilen spontane Weise. Nichts davon würde ich kontrollieren können, weil es keinen Plan dazu gibt. Alles ist zufällig daran, es hat sich nicht regulieren lassen. Im Grunde wird manches davon aber auch zu speziell sein, um es vorhersehen zu können. Es wirkt dabei so, als wäre es wie auf mich gemünzt.

So bedenke ich mich gerade. Das erkenne ich an. Mit großem Vertrauen und einem Glauben an die Welt stärke ich mich. Ist die Welt erst einmal für gut angenommen, würde ich, als ein Anteil von ihr auch nicht anders zu sein brauchen. Ist das Leben so nicht einfach zu einer Spiegelung unseres eigenen Wesens geworden? - Ja, sähen wir auch dabei das beste Korn auf unserem Acker, so ist es doch gegeben und genommen. Keiner wird es für sich haben können, wenn es das nicht geben würde. Darum begreife ich das Glück eines Menschen immerzu als ein Geschenk seines Lebens. Für das Dasein Dankbarkeit zu empfinden, das ruft bei mir eine gewisse Emotion wach, welche ich gerne an mir verspüre. Da finde ich zu manchem andächtigen Moment, während ich so mit meinen Dingen in Klausur bin. Das soll zu Erfahrungen führen, wie sie einem Menschen von sich aus eingegeben sind. Da kann ich mich endlich wieder daran orientieren. Dank dessen erhalte ich ein Bewusstsein für das Dasein als Mensch. Eine damit verbundene Gewissheit aber stärkt meinen Geist nach und nach.

Klare Gedanken habe ich da an mir getragen und so etwas gefunden, was ich gerne auch morgen wieder annehmen möchte.

Dokumentation

Gedankenreisen mit der Gitarre

Lange Zeit schon habe ich nach einer Idee gesucht, wie ich mein eigenes Spiel auf der Gitarre strukturieren kann, auf dass es mir einmal möglich sein wird, einzelne Passagen zu wiederholen oder nach eigenem Gusto dort einzusetzen, wo sie für meine Stücke gebraucht werden. Ich habe es darum versucht, meine Musik aufzuschlüsseln und sie entsprechend einer gewissen Notation zu ordnen. Das ist mir jedoch noch immer nicht gelungen. Ich habe auch mit der Beschreibung eines Rhythmus kaum etwas anzufangen gewusst. Ich bin damit nicht gerne umgegangen, meine eigenen Dinge haben solcher Sachen nicht bedurft. Das kommt mir alles etwas zu starr und steif vor, weil es eine Vorwegnahme des Gegebenen bedingt. So etwas mit einer Improvisation oder einem in Stegreif gesungenen Lied in Einklang zu bringen, löscht all jene Momente der glücklichen Wendung aus. Da wird es eine eigentliche Unmöglichkeit per se sein, was geschieht. Beim Studium meiner Instrumente versage ich also wieder und wieder, wenn es um die musikalische Normierung des Gegebenen geht. Objektiv gesehen dokumentiere ich den Niedergang meines Daseins damit, wenn ich musiziere.

Trotzdem habe ich ein Instrument zu spielen versucht. Neben der Flöte wird das auch die Gitarre sein, was ich spielen möchte. Ein elektronisches Klavier ist auch in Sichtweite gekommen, es steht bereits in der Ecke meines Arbeitszimmers. Mangels einer Kenntnis der Gegebenheiten, welche eine Musik üblicherweise bedingen, könnte ich nicht anders musizieren, als ich es tue. Ich würde wahrscheinlich auf die Weise nichts erreichen, was anderen sinnvoll vorkommt und gefällt. Jene Gelehrsamkeit, wie man sie sich während eines Studiums an einer Musikhochschule aneignen kann, würde ich nun wirklich nicht zu eigen haben. Darum habe ich mich auf das mir Mögliche dabei beschränkt. Im Format eines Stegreifs singe ich meine Lieder zur begleitenden Gitarre von Gastmusikern. Auch manche Improvisation habe ich schon durchgeführt. Das hat mir viel Spaß gemacht und als Frucht manche Aufnahme eigener Art abgeworfen.

Im Grunde fange ich mit meinen Aufnahmen jedes Mal den Moment einer ersten Entstehung von etwas ein, was mir zuvor noch nicht so wirklich vertraut gewesen ist.

Dokumentation

Mein Weg

Der zukünftig von mir zu begehende Weg ist mir noch immer unklar geblieben. Ich würde es nicht wissen, was einmal kommt. Ich würde es nicht sagen können, ob das, was es für mich gibt, überhaupt eine Zukunft besitzt.

Ich möchte nicht aus dem mir bereits Bekannten auf etwas mir noch Unbekanntes schließen. Das ist mir zum Moment der Gegenwart so klar geworden. Das habe ich so erkannt und ziehe jetzt meine Schlüsse für das Weitere daraus. Mein Dasein bedarf einer solchen Enthaltung. Weder berechne noch programmiere ich meine Dinge. Was ich aber tue, ist es, dass ich sie nachzeichne. Das ermöglicht mir eine Auffassung davon, was mir gegeben ist.

Es soll mir eine vorgegebene Verpflichtung sein, alles das, was ich mit Sicherheit vom Dasein an Wahrem sagen kann, in meinem Baukasten aufzuschreiben und zu erhalten. Das versuche ich in eine Reihung mit anderen Worten zu bringen, welche bereits dort vorkommen. Das mache ich so, auf dass es für mich vorstellbar wird, was das Leben für mich mit sich bringt. Das hier Gegebene soll etwas sein, was mich wirklich ausmacht. Damit gehe ich um. Die eigenen Schriften werden von mir vervollständigt. Das soll ihren Wert ausmachen. Dabei ist es so wahr, dass ich allein nur endliche Felder beackern kann.

So kümmere ich mich bald um mein eigenes Gut und erlerne es dabei, mit meiner Sache zu bestehen. Eine Anwendbarkeit der Gedanken von mir soll mich stabilisieren. Werden die Dinge erst einmal tragfähig ausgebildet sein, wird das auch zu guten Ideen führen. Um mit meiner eigenen Sache vorwärtszukommen, gehe ich immer wieder einmal in Klausur mit mir. Dazu ziehe ich mich zurück und nehme so einen stärkeren Bezug zu den eigenen Belangen an mir wahr.

Dokumentation

Ein Ausgangspunkt

Ich lese kaum noch in solchen Büchern, durch welche ich einstmals zu meiner eigenen Art der Lebensführung gefunden habe. Was ich gelernt habe, das möchte ich endlich anwenden. Dazu habe ich die Bücher weggelegt und schaue es mir an, wer ich bin und was mir fürs Leben verblieben ist. Das mache ich mit mir aus. Etwas anderes habe ich kaum zu eigen. Aber es wird genug sein, was ich zu erinnern weiß.

Da gehe ich meinen Weg in einer unverkürzten Weise. Auch wenn ein solches Wort einen Schlüssel zu meinem Wirken darstellt, bleibt es doch eine Glyphe. Es würde nicht jedem sogleich schon einsichtig sein, was damit gemeint wird. Darum habe ich es überhaupt erst benannt. Sonst wird man es vielleicht übersehen, dass mein Weg gerade nicht einfach zu verstehen sein würde.

Ich habe nicht nach der kürzesten Verbindung zweier Punkte gesucht. Durch das Gelände möchte ich nicht hetzen. Vielmehr als das möchte ich mir Zeit dabei lassen, wenn ich mit meinen Dingen weitermache. Es soll das alles, was ich leiste, auch nachher noch für mich machbar sein. Darum habe ich mich darauf festgelegt, meine Dinge zu begrenzen. Das erkenne ich als etwas an, das einer Ordnung entspricht. Eine solche wird allein nur für endliche Dinge einzurichten sein.

Da lege ich mich auf meine Sache fest und leiste allein nur etwas, das keine zu großen Anstrengungen von mir erfordert. Ich schütze mein Werk, aber auch mich damit, weil ich keine Aufgaben angehe, die von mir nicht abzuleisten sein würden. Manche schwere Pein hat mich im Leben schon überkommen, weil ich unachtsam gewesen bin. Das bräuchte ich nicht zu forcieren, dass solche wieder bei mir aufkommen. So habe ich die Bedingungen meines Daseins festgemacht. Eine Endlichkeit wäre da ein erster Schritt dafür. Sie macht eine Vollständigkeit des Gegebenen zumindest einmal möglich.

Was es da zu tun gibt, wäre eine Aufbereitung der Erfahrungswerte, welche mein Dasein bisher mit sich gebracht hat. Da möchte ich manches davon wiedergeben, während ich meine Schriften erstelle. So wird auch eine Lernmethodik anzusprechen sein, die das Schreiben, aber auch das Wiedergeben von Inhalten zu einer Ordnung bei Werke überführt. Mit Zuhilfenahme der eigentlichen Erinnerungen von mir führe ich da ein Flechtwerk aus, das die Worte miteinander verknüpft und so manchen Strang an Gedanken erzeugt. Solche Stränge wären auf ihre Haltbarkeit, aber auch auf ihre Anordnung am Gewebe zu prüfen. Regelmäßig soll das alles ausfallen, was ich herstelle. Standfest sollen meine Erzeugnisse zudem sein, damit sie nicht wie Sand in den Händen zerbröseln würden. Manches Tuch werde da gewebt und erhalte seine Form. Da kämme ich die Schriften wieder und wieder durch, bereite aber auch einen Zuschnitt davon vor.

Was wir Menschen zu eigen haben, das muss uns zum Leben genügen. Da achten wir sehr darauf, dass es erhalten bleibt. Solch eine Kraft haben wir, dass wir das Gegebene nutzen können, wie es wirklich ist. Das macht einen Menschen aus, dass er den Grund davon erkennt. Darum kann er eine Verwendung für solche Gegenstände bestimmen, sie aber auch formen, um eine Verwendbarkeit davon zu erzeugen. Da bereiten wir manches auf, um es einsatzfähig zu machen.

Der Krieg, welchen wir im Leben führen müssen, macht es erforderlich, dass wir unsere Werke nicht sinnlos vergeuden würden. Was wir haben stellt auch einen Schutz dar. Manches Gewebe wird da ein Zelt befestigen, manches Tuch kleidet uns. Da bekommen unsere Dinge eine erweiterte Form. Wir kommen über den Zustand einer Hilflosigkeit hinweg. Das geschieht so, weil wir uns zu helfen wissen. Liegen wir auch zuweilen wie benommen da und können uns kaum in den Seilen halten, so geht doch alles seinen Gang und wir verbessern uns wieder. Da nehmen wir es hin, wie es ist, setzen uns aber mit dem Vorhandenen auseinander. Kein Erfolg ist uns beschieden. Einen solchen müssen wir einholen und uns erkämpfen. Da wird mancher Beutezug ohne einen richtig guten Fang auszuführen sein, weil das Meer zuweilen so leer ist. Kein Fisch schwimmt mehr darin, weil das alles von Seuchen ausgelöscht worden ist, was einmal das Leben bedeutet hat. Ohne das Meer zu bereisen, kann es keinen Fortschritt bei uns geben. Ohne auf die hohe See zu fahren, kommt kein Handel und auch kein siegreicher Beutezug zustande. Da verfangen wir uns in den Netzen und werden die Sklaven unserer eigenen Faulheit sein. Nichts würde es dazu bedürfen, sich den Wein hinter die Binde zu kippen. Kein Laster der Welt wäre so groß wie der Müßiggang und die Behäbigkeit, wenn es um das Retten unserer Lebensgrundlage geht. Da würden wir uns besser nichts vormachen. Keiner springt in eine Grube, wenn er es nicht tun würde müssen. Da enthalten wir uns und brechen auf, sobald die Morgensonne aufgeht.

Impuls

Sich etwas gewähren

Welches Ansehen haben die Dinge meines Lebens bei mir? Welchen Weg beschreite ich also? - Etwas gäbe es dazu zu sagen. Es bedeutet mir einiges, dass ich als Mensch auf meine Existenz fokussiert bin. Allein nur dann, wenn das gegeben ist, besitze ich auch die dafür notwendige Tatkraft und eine eigentliche Wahrnehmung davon, was mich ausmacht. Ich möchte ausreichend zentriert als Wesen sein und mich gut konzentrieren können. Das versuche ich so für mich einzurichten. Ein Erfolg von mir soll auf die Weise sicherzustellen sein, dass ich bei mir bin.

Was ich dafür tun muss, das wird von einer einfachen Art sein. Ich gewahre meine beiden Hände und nehme mit ihnen die Mudra ein. Daraufhin warte ich ab, was mit mir geschieht. Ich gewähre mir einige Sekunden der Haltung meiner Hände, ehe ich davon wieder ablasse. Das jetzt bei mir aufgekommene energetische Verhalten meines Leibes betrachte ich als einen Impuls für das weitere Geschehen bei mir. Ein solches beschaue ich, während ich ihm entspreche. So lerne ich etwas über dessen Bedeutung für mich hinzu. Fakt ist auch, dass ich parallel zur bewussten Handlung auch eine gleichermaßen geartete Beobachtung davon durchführe, was bei mir an Veränderungen oder an Eigenschaften mit Bestand vorkommt.

Ich beachte danach mit Aufmerksamkeit jene Regungen einer Vernunft an mir, wenn eine solche bei mir aufgekommen ist. Sie verschalte ich mit den bewussten Vorgängen von zuvor. Dazu bewerte und gewichte ich den Eindruck, welchen ich davon habe, was da gegeben ist. So erhält etwas seinen Rang bei mir. Es kommt deswegen eine Ordnung bei mir auf, nach der ich mich von nun an ausrichte.

Mancher Ruck geht da von Zeit zu Zeit durch mich, wenn ich mich in einem Zustand festgefressen habe. Ich bin froh darüber, dass das bei mir geschieht. Es schützt mich im Grunde vor dem Gefühl, das alles hinnehmen zu müssen. Ein solches Empfinden kommt mal mehr und mal minder heftig bei mir im Leben vor. Aber es macht mir immerzu etwas aus, weil ich dann keinen Ausweg erkennen kann.

Dokumentation

Mein Weg - I

Hier versuche ich etwas von dem mit Worten aufzubereiten, was mir von meinem bisherigen Weg im Leben schon gewahr geworden ist. Das beschreibe ich eingehend und versuche die Schriften dazu hernach auszuwerten, um es zu bestimmen, was sie mir bedeuten. Das kann ich allein nur so wahrnehmen, wie es mir gerade vorgekommen ist. Also betreibe ich hier nun eine 'Freischreibstunde' dazu und erstelle mein 'Gedankenprotokoll'. Dabei erfahre ich einen gewissen Zugang zu mir. So kann ich mein Wesen erschauen und das eigene Wissen dazu aufbereiten.

Manches Gute aus meinem bisherigen Dasein habe ich so bereits erneut erinnert und belebt. Mein Zugang zu den Erinnerungen ist hauptsächlich von einer sprachlichen Natur. Ich erinnere mich zuerst an die Worte, ehe mir die dazu passenden Situationen wieder bewusst werden.

Ich bereite manches für mich vor, wenn ich meine Schriften erstelle. Dank einer Bereinigung derselben um etwaige Fehler und Unrichtigkeiten verbessert sich meine mnemonische Kraft. Da durchdringe ich den Schleier im Raum und kann zu früheren Erinnerungen an mein Dasein vordringen. Eine besondere Stärke von mir ist dabei das Erinnern der eigenen Gedanken zu den vormaligen Zeiten. Das ist für mich die tiefste Tiefe, bis zu der ich derzeit vordringe. So habe ich etwas für mich in die Wege geleitet, was nicht falsch oder gar verkehrt für eine Erfahrung meines Lebensglückes sein würde.

Zu Vorzeiten habe ich manches einstudiert, auf was ich heutzutage gerne zurückgreife. Das soll auch eine der Bedingungen meines Daseins sein, was mir eingegeben ist. Freilich habe ich sie zu einer solchen gemacht. Was der Mensch gewesen ist und getan hat, das soll ihm im Laufe des Lebens zu einem Sinn für sein Dasein werden. Auch bei mir würde das nicht anders als so sein.

Eine Referenz meiner Selbsterfahrung ist dabei für mich die Fertigkeit zum Gewahren einer Resonanz der Materialien um mich herum. An der Grenze von mir zur Umwelt treten sie klar vernehmbar auf. So kann ich etwas davon erkennen, was da wirkt. Also begehe ich meinen Weg dementsprechend.

Um das bereits Vorgekommene aufrechtzuerhalten, bekenne ich mich von Zeit zu Zeit mit Worten dazu, was mich ausmacht. Dem entspreche ich. Das soll eine Willenserklärung sein. Sie bekunde ich, wann immer eine günstige Gelegenheit dazu vorgekommen ist. So kann ich mich verwirklichen.

Es gilt mir als etwas Gutes, dass ich meinen Weg begehe und das eigene Ziel auf eine brauchbare Weise verfolge. Die Welt ist gutartig. Ihre Natur erkenne ich an. Genauso möchte auch ich jemand sein, der in ihr besteht. Also sollen sich meine Dinge erfüllen.

Idee

Bewahrung und Bewährung

Schritt für Schritt gelte es auf dem eigenen Weg Beständigkeit zu erlangen. So erlernt man etwas. Das darf ruhig etwas Einfaches sein, was man dabei vollbringt. Niemand braucht ein Kunststück einzustudieren. Als Menschen sind wir weder Schauspieler noch Artisten. Mensch zu sein ist keine Berufung, sondern eine Vorgabe des Lebens. Erfüllen wir das einmal. Tun wir das, was eigentlich von uns gefordert wird. So sollen wir zu bestehen lernen. Es soll denkbar sein, dass man seinen Weg kennt und einen solchen auf eine leichte Art zu begehen weiß.

So soll auch das Yoga als etwas zu verstehen sein, was uns bei unserer Lebensführung unterstützt. Darum wäre es so wichtig, dessen Regeln anzuerkennen und einzuhalten. Das wird der erste Schritt in die Richtung sein. Abstriche mache man da keine. Man unterwerfe sich auch nicht einem eigentlichen Unverstand. Das Gegebene sollte nicht von uns ignoriert oder unterhöhlt werden.

Was wird im Leben eines Menschen aber das Gegebene sein? - Alles das, was uns im persönlichen Umfeld erfahrbar ist, wird ein wirklicher Anteil des Daseins sein. Dazu zähle ich alle direkten und indirekten Kontakte mit anderen Menschen und mache es mir so klar, was mein Dasein gerade ausmacht.

Jene Momente, zu welchen ich allein bin, sollen mir dabei helfen, auf eine verbesserte Weise mit meinem Dasein umzugehen. Dazu gehe ich mit mir in Klausur. Ich bewahre mir die Einstellung zu meinem Leben gerne und versuche es darum, mich bei der Erfüllung meiner Verpflichtungen zu bewähren. Dabei würde es nicht allein nur von Bedeutung sein, ob sie mir willkommen sind oder nicht. Ich habe auch die dafür erforderliche Bereitschaft aufzuzeigen.

Mein Rang würde eindeutig nicht höher als jener meiner Mitmenschen sein. So komme ich dazu, mir ein für andere Leute verträgliches Wesen zu erhalten. Dann erst beginnt der Prozess der Selbstbestimmung bei mir. Er hat schon eingesetzt. Ob es mir da möglich sein wird, mich auf meinem Weg zu verwirklichen, das soll noch in den Sternen stehen. Es würde nicht von primärer Bedeutung sein, darum jetzt schon zu wissen. Auch andere Menschen versuchen es sich zu verwirklichen. Hierfür soll eine gewisse Parität vorherrschen. Das Gewicht des einen bräuchte nicht anders bewertet zu werden als das Gewicht eines anderen. Jeder Mensch soll uns gleich viel wert sein. So erhalten wir einen Zugang zu diesem, ohne uns einen Zugang zu einem anderen zu verbauen.

Erkunden wir es doch einfach einmal, wer uns der wertvollste und wichtigste Mensch in unserem persönlichen Umfeld ist. Erinnern wir uns dann als nächstes an jenen Menschen, welchen wir in höchstem Maße für unwert und wertlos halten. Was unterscheidet diese beiden? - So sollen wir es zu gewahren lernen, was uns etwas bedeutet.

Kommen wir ohne eine solche Bewertung des Gegebenen aus? - Bewertungen sind Urteile. Urteile aber schließen jenen bedenklichen Vorgang der Prüfung ab, welcher uns im Dasein zuweilen sehr zu schaffen macht. Lernen wir es da doch einfach, die Grundsätze zur Beurteilung von etwas richtig anzuwenden. So erhalten wir uns ein Anrecht darauf, etwas zu entscheiden.

Dokumentation

Der Anfang eines Wegs

Ein erfolgreicher Künstler wird einer sein, der etwas macht, der etwas hat und der etwas damit bewegt.

Was von den Menschen vor allem benötigt wird, soll der Anstoß einer Heilung sein. Da geht der Kunstschaffende in sich und sichtet sein Werk. Wie kann er dem genügen? Welches seiner Werke reicht dazu bereits aus?

Man sollte nicht zu niedrig ansetzen, wenn man etwas auf die Beine stellen möchte. Da macht man sich lächerlich damit, wenn man sich keine passable Sache vorgenommen hat und auch sonst zu lax sein wird. Darum erkennt Schneider es an, dass die solchermaßen geforderten Werke geschaffen werden sollen.

Es soll eine Heilkraft davon ausgehen, die nicht als Medizin verstanden werden bräuchte. Eine Anregung der Muße, des Erfahrens von schönen Momenten soll stattfinden und den Menschen spontan dazu bewegen, sich einzufinden. Da wird es ihm schon bald besser ergehen.

Schneider orientiert sich beim Schreiben seiner Texte an der Sprache einer deutschen Übersetzung des Mahabharatas. Das ist ein indisches Epos. Für ihn ist es das schönste Buch überhaupt. Seine Malerei möchte er kindgerecht durchführen. Dazu bereinigt er nach und nach die motorischen Eigenheiten von sich und findet somit zu einer Klarheit bei der Gestaltung der Werke. Die Musik zeugt bereits von einer Einfachheit. Das entspricht ihr, weil auch die für ihre Entstehung gegebenen Umstände so gewesen sind.

Da hat Schneider drei Stränge seines Kunstschaffens zu einer Kordel geflochten und zeigt sie Ihnen als etwas Gesamtes vor. Gewisslich sind die Werke jeweils für sich aufzufinden und stehen lose da. Doch wer ihn bereits kennengelernt hat, der weiß um die Kraft seiner Dinge vielleicht Bescheid. Vieles hat er da für sich bewahrt und weiß darauf im Alltag Bezug zu nehmen. Jedoch müssen diese Sachen von Ihnen gefunden und aufgefasst werden, ehe sie in einen Genuss davon kommen können, es zu verstehen, was sie bedeuten.

Der Mensch wird einer spirituellen Erfahrung eventuell zugeneigt sein, wenn diese ihm entsprochen hat. Es geht Schneider weniger um ein Schöpfen von Gefälligem. Vielmehr möchte er seine Art der Gestaltung solcher Dinge darauf verwenden, um sich das eigene Dasein verständlicher zu machen. All seine Werke streben einer Vereinfachung des Gewöhnlichen zu und sollen das Leben eines Menschen verschönern.

Da hat er es so eingerichtet, dass die Leute darauf zugreifen können, wann immer es ihnen danach gewesen ist. Einer Limitierung des bereits Vervielfältigten bedarf es keineswegs. Es geht ihm um eine Verbreitung seiner Produkte, allein nur damit sich die Menschen daran gewöhnen können, was sie ausmacht.

Als Kunstschaffender hofft er auf die kommenden Generationen von Menschen. Deren Geschmack kann heutzutage allein nur erahnt werden. Aber eine immer stärker verkomplizierte Situation im Leben der Menschen führt dringlich zu einem erhöhten Bedarf an etwas Einfachem, wie er glaubt.

So geht Schneider auf seinem Weg weiter voran und leistet gewöhnliche Dinge. Was er dazu schon erklärt hat, das soll einmal den Zugang dazu erleichtern.

Phänomenales

Gariman

Eine okkulte Technik aus jenen Schriften über Indien, welche Schneider von Zeit zu Zeit betrachtet und gelesen hat, wird dort als 'Gariman' bezeichnet. Es ist dies ein 'Sich-Schwer-Machen' ohne Hilfsmittel.

Schneider hat es zeitweise schon versucht, sich mit dieser Technik etwas auseinanderzusetzen. Aufgrund einer gewissen Schwermut seines Gemüts, welche zuweilen bei ihm vorkommt, entspricht ihm eine solche Form gut. Sie löst etwas davon aus, was ihn so niederdrückt. Da kann er es gewahren.