Eine Erfahrung der Ästhetik

Gedanke

Vom Lichten und Guten

Die Physis eines Menschen werde nicht mit Kräften beaufschlagt. Das wahre Wesen des Menschen soll formlos sein.

Alles Werkschaffen führt zu Reaktionen. Die Substanz ist hart, ihre Natur ist eine Gewalt. Uns Menschen prägt das Gegebene.

Gut wird es da sein, wenn wir auch wieder davon ablassen können. So werden wir uns zu erholen wissen.

Wer sein Glück aber andauernd von einer solchen Struktur, wie sie von der Substanz abgebildet wird, herleiten möchte, der kann sich eigentlich gleich die Mühe machen unterzugehen. Alles, was so zu gewinnen sein wird, könnte nicht wirklich glückverheißend sein. Das Leben eines Menschen wäre in seiner Unabhängigkeit von solchen Dingen richtig aufzufassen. Die Sache des Menschen ist eine Klarheit der Erscheinung, sie wird aber keine Gebundenheit an die Verausgabung sein.

Mancher einfache Gruß und manche Floskel haben zuweilen schon einen höheren Wert als manches Buch für den Menschen gehabt. Das Wetter und die Zeit bringen derweil manche Phasen mit sich, denen es standzuhalten gilt.

Impuls

Eine Gemeinschaft der Menschen

Der Mensch soll sich mit seinem eigenen Leben auskennen. Man muss mit ihm gesprochen haben, um ihn zu verstehen. Dabei erfährt man vielleicht seine Geschichte. In ihr ist er mit anderen Menschen in Berührung gekommen. Gutes wie auch Schlechtes wird da passiert sein. Das macht ihm etwas aus, während er davon spricht.

Um ein Regulativ für ein solches Zusammensein zu haben, glauben wir es, dass jedem das gleiche Glück im Leben zusteht. Der Gedanke entspringt unserem Sinn für die Gerechtigkeit. Doch das Leben hat es zuweilen anders bestimmt.

Dokumentation

Lebensglück und Philosophie eines Menschen

Der Mensch hat manches im Besitze, mit was er etwas Gutes anfangen kann. Das wird sein Eigenes sein. Er möchte es mehren. Dazu will er sich betätigen. Da mache er es einmal, was er kann, und leiste so etwas, was auch wirklich von jemandem anderen gebraucht wird. Auf die Weise möchten wir dienstbar sein, dass wir unser Bestes dazu geben, wenn wir arbeiten.

Die Fragestellung, ob man uns bestellt hat oder ob wir uns aufgedrängt haben, wird zuweilen von Bedeutung sein. Da möchten wir keinen unbegründeten Nachteil deswegen erfahren, dass wir einen Wert schöpfen, der unserem geschmacklichen Empfinden entsprochen hat. Wir haben doch schließlich auch einen eigentlichen Bedarf zu leisten und bedürfen darum eines Broterwerbs, um zu etwas zu kommen. Da wird das Dasein bitter sein, wenn wir von Tag zu Tag uns durchkämpfen müssen, weil das Geld nicht für das tägliche Brot ausgereicht hat.

Da sind wir mitunter schon deswegen sauer gewesen, weil man uns in eine zu dunkle Ecke gestellt hat, wo kaum ein Licht zu finden gewesen ist.

Doch ich bleibe dabei. Der Mensch hat etwas zu eigen, mit dem er umgehen möchte. Ich mache, was ich kann, und leiste so etwas, das geachtet sein soll. Auf die Weise bin ich mir gegenüber dienstbar geblieben und habe stets das Beste dazu gegeben, wenn ich arbeite.

Wohlgefällig sind meine Werke jedoch kaum, auch weil ich sie selten dazu getrimmt habe, es zu sein. Da wird zwar manches davon vielleicht schön ausgeführt sein, was ich einmal gestaltet habe, aber im Grunde enthalten alle meine Bilder, ja, alles was ich herstelle, etwas von mir, von meinem Leben und vom mir zuteil gewordenen Glück. Das wird dann kaum eine Kunst sein. Da verstehe ich es, dass die Leute das verachten. Schließlich gehen die meisten davon ja mit ihrem eigentlichen Lebensglück respektlos um. Was soll ihnen da überhaupt erst dasjenige eines anderen etwas gelten können?

Dokumentation

Eine Innenwelt des Menschen

Visuell begabte Menschen stellen sich gerne einmal etwas vor. Doch nicht jeder würde gleichermaßen wie diese veranlagt sein, sich die entsprechenden Bilder vor Augen zu führen. Man muss solche schon gekannt haben, um das tun zu können. Mir ist solch ein Zugang zum Vorstellungsvermögen anderer Menschen verwehrt geblieben. Vielfach stelle ich die gleichen Dinge anders dar. Darum ist es mir nicht zu jeder Zeit möglich gewesen, solchen Leuten im Gespräch zu folgen.

Auch ich erfreue mich gelegentlich innerlicher Bilder. Meine Innenwelt wird von mir bewahrt. Da lasse ich praktisch niemanden darangehen. Genau so, wie ich die Eigenschaft der Bilder bei mir behalte, möchte ich auch von meinen Mitmenschen damit in Ruhe gelassen werden, was sie sich vorgestellt haben. Da wird das zu einer Freiheit. Zumindest wird es eine Art der Solidität sein, was daraus resultiert hat. Meine Innenschau findet derweil genauso statt. Ich möchte sie nicht überschreiben.

Welchen Zugangspunkt habe ich da zur Innenwelt von mir gefunden? - Nun, ein großartiger Ausgangspunkt ist dafür die Schau einer Leere gewesen. Eine solche kommt von Zeit zu Zeit bei mir auf. Da habe ich sie gewichtet und für gut befunden. Ich habe die Leere als Stille an mir erkannt und ihr die Bedeutung einer Ursache für mein eigentliches Glück zugeordnet. Ein solches bedarf keiner Ausformung.

Ohne eine gewisse Stille wäre es unmöglich, etwas Gegebenes differenziert wahrzunehmen. Man würde ohne sie beispielsweise nichts davon zuordnen und verstehen können, was da an Klängen in unserem Umfeld erscheint. Etwas Gleiches soll für eine Leere und das Bildnis gelten. Was vor unserem geistigen Auge erscheinen möchte, das können wir dank ihr auch vernehmen.

Dokumentation

Ein Grund zur Zufriedenheit

Was denke ich von mir? Kann es wahr sein, dass ich ein von Belastungen freies Leben führe? Was hat es mit meiner Vorstellungswelt auf sich? Soll sie anders sein, als das sonst bei den Menschen üblich wäre? - Nun, ich denke, dass ich mich zeitlebens in sehr vielen Dingen schon geschult habe. Das hat mit Sicherheit etwas bei mir ausgemacht, weswegen ich anders bin als manche Leute. Ich sehe die Dinge aber gewisslich kaum klarer als andere. Auch bei mir kommt es zeitweilig vor, dass ich nach einer Orientierung suche, weil sie abhanden gekommen ist. Dann bin ich froh um einen Anhaltspunkt, der mir bekannt ist. So suche ich nach Ansätzen für mich, um den von mir eingeschlagenen Weg getreulich fortsetzen zu können.

Vielleicht habe ich einen andersartigen Begriff vom Arbeiten überhaupt, als andere meinen. Ich sehe es so, dass man sich dabei erholen kann, wenn man einer abwechslungsreichen Tätigkeit nachgeht. Aber auch das würde eigentlich nichts Ungewöhnliches sein. Viele Leute verfahren so mit ihren Aufgaben.

Zu einigen Momenten meines Lebens habe ich mir bereits tiefgreifende Gedanken gemacht, weil ich nicht bereit dazu gewesen bin, mir zu viel von anderen sagen oder auftragen zu lassen. Dabei bin ich moderat mit meinen Kräften umgegangen und habe sie bereitwillig eingesetzt. Mehr als für den jeweiligen Sachverhalt erforderlich gewesen ist, habe auch ich nicht über das Gegebene nachgedacht. Zuweilen habe ich da einfach herumgesessen, weil es nichts zu tun gegeben hat. Da habe ich ordentlich pausiert. Das passiert mir von Zeit zu Zeit auch heutzutage noch, dass meine Bemühungen ins Leere laufen. Man hat nicht immer eine passende Sache für sich zu eigen, mit der man sich gerne beschäftigen möchte.

Da bin ich oftmals schon froh um mein Kunstprojekt gewesen. Eine Aufbereitung meines Werkes steht nach wie vor bei mir an und möchte geleistet werden. Derweil verrichte ich die Pflege meines 'Baukastens'. Auf dieser Plattform bereite ich mich auf das Weitere vor, was erst noch kommen wird. Würde ich jetzt auch noch nichts davon sagen können, zu was das alles einmal führen soll, so bringe ich doch meine Arbeitskraft daran an. Es wird so schon von sich aus wahr werden, was dadurch eintreten möchte.

Gedanke

Ausgebliebene Manipulation

Den Begebenheiten entsprechend sollen wir das auffassen, was uns im Leben bedingt hat, und danach im Alltag handeln, wie es uns erschienen ist. Dabei soll etwas Gutes wahr sein. Wir möchten uns daran gewöhnen. Wie annehmbar wird es da sein! - Es wäre eine der Erforderlichkeiten unseres Daseins, dass wir uns in ihm zurechtfinden. Damit haben wir umzugehen, wie uns das Leben vorkommt. Wir können damit richtig oder auch verkehrt liegen, was wir davon erfahren.

Da benötigen wir etwas, auf das wir uns verlassen können. Es muss etwas sein, das uns Orientierung verschafft. Ja, es soll dabei weiterhelfen, dass wir das Gegebene einmal so zu regulieren vermögen, wie wir es gebraucht haben. Wann auch immer wir etwas nicht eindeutig zu bestimmen gewusst haben, sollte es auch nicht das Richtige für uns gewesen sein. Da müssen wir uns darum kümmern, dass es uns klar sein wird, was wir auffassen.

Es soll unerheblich sein, was das ist, das wir wahrnehmen. Wichtig ist vielmehr, dass wir es richtig erkennen. Es hat nicht alles zu uns gepasst und das würde es auch gar nicht müssen. Somit dürfen wir es für uns klären, was wir brauchen. Da behalten wir es im Auge, was uns gegeben ist. So bleibt es in unserer Sichtweite, solange wir uns nicht abdrehen oder weglaufen würden. Das, was uns dabei in den Gedanken gewahr wird, nehmen wir ebenfalls als gegeben an. Da wird es uns bald klar sein, was denn wirklich für uns durch die aktuelle Situation vorgegeben ist.

Wir nehmen von diesen Begebenheiten vollkommen zurecht Kenntnis. Ob das solchermaßen für wahr Befundene dann zu einer baldigen Erledigung jener Aufgaben des Lebens ausreicht, das soll dahingestellt sein. Mehr würden wir aktuell nicht für unsere eigene Sache zur Verfügung haben als das. Es muss uns darum ausreichen, was wir in situ davon erkannt haben.

Das Geschick eines Menschen wird auch eines im Umgang mit den ihm gegebenen Mitteln sein. Was wir für uns zu eigen haben, das dürfen wir getrost für die eigene Sache einsetzen. Alles andere würde dadurch nicht berührt sein. Es tritt also keine Grenzverletzung dabei in Kraft. Das ist so wahr, auch weil wir uns auf den Verbrauch der eigenen Dinge begrenzt haben. Sie sind dafür da, um von uns für eigene Zwecke eingesetzt zu werden. Warum also sollten wir das nicht tun? - Dadurch wird doch grundsätzlich etwas möglich.

Stellen wir uns doch einfach auf jene Situation ein, welche das Leben tatsächlich für uns bereithält. Sie soll einzig sein. Erkennen wir da einfach einmal unsere Ausrichtung und die eigene Handlung an, wie sie uns eingegeben sind. Alles Weitere soll sich daraus ergeben.

Da besteht ein Kosmos für das Ganze, aber es gibt auch eine eigentliche Hemisphäre von uns innerhalb desselben. Vom Größeren gilt es auf das Kleinere zu schließen, was ihm enthalten ist. In Teilbereichen wird das gut funktionieren. Der Mikrokosmos, in welchem wir uns bewegen, kann eigentlich zu jeder Zeit mit dem Makrokosmos der Welt gleichgesetzt werden. Seit der Renaissance wendet man ein solches Verfahren zur Schau des Gegebenen wieder an. Zumindest ist es uns jetzt bekannt geworden. Da erscheint das eine neben dem anderen und wirkt plausibel. Was erschauen wir dabei für eine Wahrheit? Würden wir uns so nicht einfach als die eigentlichen Teilhaber eines Daseins, wie das unsrige eines ist, anerkennen können? Verstehen wir etwas davon, was da bei uns an Gedanken und Ideen vorkommt? - Das wird doch alles so gegeben sein. So besteht es ja auch in der Welt.

Idee

Eine Ausstattung des Menschen

Ausgehend von unserem Dasein in seiner Einheit, jener Größenordnung eines Menschen sollen wir unser Subjekt so erschauen, wie es uns eigentlich eingegeben ist. Da können wir es vernehmen, wer wir sind. Was macht unser Dasein unterdessen aus? - Da kommen uns Gedanken dazu ein. Fragment für Fragment wird uns das einen Flickenteppich der Wahrnehmungen, eine eigentlichen Lebendigkeit von uns vor Augen führen. Das, was uns dabei gewahr wird, sollen eigene Erinnerungen an ein Dasein sein, wie es als Gesamtes besteht. Freilich treten diese als Visionen vor unserem geistlichen Auge auf. Eine Ordnung davon besteht. Der Umstand, dass wir eine solche verstehen müssen, ändere nichts daran, wie es ist.

Eine Gesamtheit des Lebens werde da von uns anerkannt und in Klarheit aufgefasst. Isolieren wir uns dabei aber bitte nicht unbegründet von dem, was das Leben einmal bei uns ausgemacht hat. Merzen wir nicht die eigentliche Lebensgrundlage von uns zu früheren Zeiten des Lebens aus, allein nur weil sie bereits vergangen sind. Sägen wir weder die Äste noch die Wurzeln eines solchen Lebensbaumes ab, wie er uns zu eigen ist. Er ist es, der schon immer alles Lebendige bei uns bedingt hat. Das wird auch so fortbestehen. Manche Chance auf ein eigentliches Glück soll das für uns freisetzen. Daran wird etwas zu erkennen sein, was es auch wirklich gibt.

Gewahrsein

Ein Anfang

Ein Ansatz zur Bestimmung des Gegebenen kommt mir manchmal ein und kann von mir bedacht werden. Über einen solchen möchte ich Ihnen hier nun etwas berichten.

Dazu möchte ich etwas voranschicken. Die Erfahrung einer Einheit wird von Bedeutung für den Menschen während seiner Existenz sein. Alles Vollständige bildet eine solche Einheit als Ganzes aus. So etwas soll man sich vorstellen und sich damit identifizieren, was es ausmacht. Damit wird man gut bestehen können, weil so alles relevante Gute für uns auch zur Anwendung kommt und bei uns sowie durch uns Bestand erfährt. Da stellen wir etwas dar, das auch so gewünscht ist.

Haben wir Menschen es erst einmal verstanden, was uns eingegeben ist, dann verschafft uns eine solche Erkenntnis auch einen gewissen Halt. Da werden wir auf einmal etwas damit erreichen, was uns gut zu Gesicht steht. Ein gewisser Wandel setzt dann bei uns ein, wenn alles gut sein wird. Das Gegebene wird dazu genügen. Unsere Dinge erhalten sich auf diese Weise.

Der Arm des Menschen reicht allein nur bis zum Grund der Dinge. Mit ihm kann er etwas ergreifen. Da hält er es zuweilen in Händen und kann es verwandeln. So möchten wir das Gegebene in Bewegung versetzen und etwas damit bilden. Auch wollen wir etwas aufbauen. Unserer Hände Werk soll für etwas gut sein.

Idee

Sich das Universum denken

Es ist alles an der Welt aus einem eigentlichen Nichts einmal hervorgegangen. Strukturen bilden sich nach und nach aus und ändern das Geschehen der Dinge ab, welche da erscheinen. Der Kosmos besteht aus einer Matrix von gleichbleibenden Bezügen. Allein die virtuellen Werte von ihr können sich abändern. Diese sind derweil einem Wandel unterzogen, weil das Universum ein wachsendes ist. Die Dinge verbinden sich in ihm zusehends miteinander. Mit jeder weiteren erreichten Größenordnung ihrer Ausreifung wandelt sich das bestehende System der Ordnung ab.

Jedoch hat sich der Kosmos seine Harmonie stets zu bewahren versucht und das auch immer wieder so eingerichtet, dass sie zeitweilig wahr wird. Das geschieht so, weil alles und nichts absolute Größenordnungen sind. Dazwischen spielen sich die relativen Anteile eines Weltgeschehens ab und vergehen.

Werden wir auch davon zeitweise wie geblendet sein, wie die Dinge vorkommen, so halten wir dennoch an all den Gegebenheiten fest, welche wir kennen. Wir denken wahrscheinlich, dass wir mit diesen einmal unterzugehen haben, wenn deren Ende erreicht sein wird. Es hat der Mensch solchen Überlegungen zuweilen schon einen großen Wert beigemessen. Doch daran sind wir auch gebunden, was uns im Herzen als Wahrheit erscheint.

Ein Aufblühen der Dinge steht dazu im Gegensatz. Es wird alles durch die Blüte davon bedingt, was es zu dem macht, das es ist. Blüte und Frucht sind einander über ihren direkten Bezug zuordenbar. So erscheint das Lebendige.

Da wird alles zu einer Gestalt. Alles Lebendige unterliegt einem Spiel der Formen. Es wird wie ein einziges Gefüge sein, was den Bestand eines Lebens möglich macht.

Idee

Orientierung

Der Lebensweg eines Menschen würde nicht allein nur räumlich aufzufassen sein. Mir ist es seit einiger Zeit gelungen, auch den immanenten Lebensweg von mir anzuerkennen. Ihn bezeichne ich als den Aufbau des Menschen, wenn ich das Ergebnis davon betrachte. Das soll ein aus der Abfolge der eigenen Frequenz resultierender Sachverhalt sein. Da erscheint das Lebendige. So, wie wir uns im Leben verhalten, erbauen wir uns auch.

Das durchdringt alles und macht uns beständig als das, was wir sind. Wir orientieren uns im besten Fall an einem weit von uns weg befindlichen Punkt, einem Stern am Himmel vielleicht. Da finden wir unseren Weg mit Sicherheit.

Affirmation

Nichts tun

Das Yoga, verstanden als eine Kunstfertigkeit des Begriffs der uns vorgegebenen Dinge, soll bei uns so zur Anwendung kommen, dass es dem Gesetz der Ordnung genügt.

Der Mensch bringe das Seinige an. Er hänge es an den Haken. Er lasse es in die Seile fallen. Es soll auf der Stelle stehenbleiben. Was er auch immer tun möchte, er gebe es auf.

Kein Wohlergehen kann auf Dauer Bestand behalten, wenn man sich mehr und mehr Dinge auflastet. Da sei der Mensch bar davon zu verstehen. Mit leeren Händen befinde er sich und erkenne das dabei gewonnene Gute an.

Der ordentliche Mensch entledigt sich seiner Aufgaben bald, indem er sie erfüllt.

Da wird ein Frieden wahr. Eine innere Getriebenheit von uns vermag da zu enden. Man möchte es uns vorwerfen, dass wir nichts dazu getan haben. Aber wie sonst sollen wir sie loswerden?

Was des Lebens Pulsschlag auslöst, das sollen wir uns bewahren. Alles Andersartige wird dazu verquer sein und so würde es uns in einer nicht notwendigen Weise belasten.

Einsatzfähig sollen wir sein. Dazu erhalten wir uns die eigentliche Bereitschaft. Für sie treten wir ein. Dazu lassen wir alles geschehen, wie es erforderlich sein wird.

Derjenige, welcher die Hände frei hat, kann auch wirklich mit anpacken.

Affirmation

Was wir mit den eigenen Händen aufnehmen können, das sollen solche Strukturen sein, die uns entsprechen. Wähle man das Eigene doch so aus, dass es bei uns seinen wahren Bestand erfährt.

Was uns gelingen soll, das muss auch zu einem Bestand davon bei uns führen. Nehme man darum das Gegebene doch einfach an, wie es ist. Ob es uns gefällig gewesen ist oder ob es das nicht sein würde, das lasse man dazu außer Acht. Vielleicht entspricht es uns doch.

Da kommt das Gegebene zum Vorschein und wird wahr. Was würden wir auf eine solche Weise nicht alles für uns erhalten! - Da bewahren wir es uns wieder und finden ein Glück des Menschendaseins auf eine leichte Art auf.

Idee

Teleologie

Solche Dinge, für die es gilt, dass sie auch in Zukunft bestehen werden, ergibt sich eine Betrachtung ihrer Größenordnung nahezu von allein. Da erscheinen sie wachsend und gedeihend, sind einer Steigerung oder Verringerung unterworfen oder haben einfach Bestand auf die immerzu gleichartige Weise.

Phänomenales

Über die Generation einer eigenen Stärke

Wir alle leben in einer uns bestimmenden Umgebung, welche wir für uns dementsprechend einrichten, wie wir das brauchen. Sie hat ihre tatsächliche Beschaffenheit, welche zum Teil auch durch uns bedingt wird.

Unter dem Anspruch, dass alles Gute endlicher Art sein soll und naturgemäß immer allein nur für eine gewisse Dauer existieren kann, hat der Mensch damit zurechtzukommen, dass er das alles wieder verlieren wird.

Bezogen auf die Erscheinungsweise der Natur soll es zudem auch so sein, dass lediglich ein Bruchteil unseres eigentlichen Vermögens in gutartiger Weise zu einem Progress unserer Dinge eingesetzt werden kann. Da sollen wir uns etwas davon erhalten, was uns ausmacht. Das Erhalten der Dinge ist aber eine schwierige Aufgabe, welche manches von uns abverlangt.

Impuls

Ein Stern geht auf

Etwas, das von Grund auf gut sein möchte, das soll einmal aus jeder Position betrachtet wahr und richtig sein. Dreifach sei das Wesen der Dinge in einer vollständig voneinander unabhängigen Weise zu erklären. So wird es bekannt. Die Anteile davon sollen, polar gesehen, allesamt extensiv sein. Es sind also äußerliche Merkmale einer solchen Sache. Zusätzlich dazu ist die intensive Größe zu erfassen, jener innere Raum des virtuellen Feldes davon - ihr Einzugsgebiet. Das soll mir ein erster Ansatz für ein eigentliches Bedenken der Sachverhalte von mir sowie deren Vervollständigung bei Werke sein. Mit eigenen Schriften führe ich das hier im Internet aus und komme dabei zu der Erkenntnis, dass es gesehen wird, was ich da tue.

Schwierig bräuchte das nicht zu sein, was dabei zu erfüllen ist. Ich möchte das dabei berücksichtigen, was mir während des Laufs der bisherigen Dinge meines Daseins schon zu eigen geworden ist. Die Geschehnisse bestehen fort. Sie haben mir ein gewisses Material geliefert, welches ich beschaue. Das bestimmt mein Dasein.

Als Beobachter bleibe ich weitgehend neutral zur Welt. Ich möchte da nicht in einen Wandel der Dinge voreilig eingreifen oder ihn gar steuern, weil es eh einmal das sein wird, für was es bestimmt worden ist. An einer Stimmigkeit dieser Idee halte ich fest. Sie verkörpert näherungsweise das Ideal einer unberührten Natur des Menschen. Schritt für Schritt lernt es der Mensch, sein Leben zu gestalten. Stufe für Stufe festigt er von sich aus das Wissen um die eigene Persönlichkeit. Was dabei für ihn zu gewinnen ist, möchte ich als sein Niveau bezeichnen. Es wird gleichzusetzen sein mit seinem Selbst.

Nun ist das Niveau eines Sternes bekanntlich abhängig vom Winkel zum sichtbaren Horizont. Steht er gleichhoch wie dieser, so ist der Stern gerade aufgegangen. Ebenerdig scheint er da noch zu sein, doch bald schon leuchtet er stark und steht erhaben am Nachthimmel. Sogar ein späteres Versinken des Sterns würde daran nichts ändern, dass sein Lichtschein uns noch lange erhellen wird. Somit ist er auch über seinen eigentlichen Untergang erhaben. Eine Auswirkung seines Bestehens wird da noch eine scheinbar ungewisse Zeit lang gegeben sein.

Die Idee dahinter soll folgende sein. Nichts würde an der Welt verlorengehen. Was sich ausgewirkt hat, das tut das auch weiterhin. Dafür gibt es keine Dimensionsgrenzen. Alles kommt zugleich vor und ist ineinander verwoben. So erscheint es.

Die energetischen Potentiale einer Substanz setzen sich von sich aus frei, sobald das für sie möglich sein wird. Sie strahlen dann ihre Energie impulsartig ab und werden eine solche somit los. Über manche Umlenkung werden die Kraftstöße auf ihrer daraufhin folgenden Bahn umgeleitet. Mit einer Energie kann alles getan werden, was die Materie dafür vorsieht. Jedoch ist es so, dass eine Umlenkung der Potentiale allein nur vor Ort und zeitlich begrenzt möglich ist, zum Zeitpunkt ihres Vorkommens also. Die Energie wandert schnell weiter und verlässt die Bezugsgröße wieder. Danach herrscht für sie eine gewisse Unabhängigkeit vor.

Als Grenzwerte des Möglichen treten ein Alles und ein Nichts dabei dauerhaft und auch zeitgleich auf. Lediglich zu einem gewissen Moment an einem einzigen Ort wird etwas Gegebenes eintreffen und möglich sein. Es soll trotzdem alles jederzeit in seiner gesamten Fülle gegeben sein, sozusagen als Option kommt es vor.

So wird die Matrix der Dinge für sich genommen leer sein. Das können wir so annehmen. Erst ein Funke erhellt sie und löst eine Reaktion von ihr aus. Wie ein Blitz ergeben sich da Wege für die Energie, die Dinge ergeben schlagartig eine Struktur, das Feuer der Verwandlung. Alles wird da davon durchdrungen und ändert seine Gestalt. Ein Anschluss an diese naturgemäße Gegebenheit soll es ermöglichen, dass sie für technische Effekte genutzt werden kann. Darum gibt es die Materie überhaupt. Es ist ihre Aufgabe, das möglich zu machen. Zumindest kann man es erkennen, dass das gegeben ist.

Jedoch würde nicht jederzeit alles möglich sein. Ohne dabei das dem jeweiligen Vorgang entsprechende notwendige Opfer, der Verlust einer Teilmenge der daran beteiligten Güter soll damit gemeint sein, zu verrichten, wird das Feuer augenblicklich erlöschen, ganz gleich welche Macht es eigentlich innehat. Der Rest an Wärmeinhalt würde dann nicht mehr ausreichen, um dieses Feuer nochmals zu entfachen. So findet es keine Nahrung mehr und geht aus. Es vergeht die noch verbliebene Hitze jedoch von Natur aus sehr langsam, was die Dinge wieder von der Strapaze der Einwirkung zuvor heilen kann. Ungleichgewichte, auch innere Spannungen werden dadurch teilweise wieder ausgeglichen. Zuletzt passt sich das Temperaturniveau dieses Gegenstands dann wieder an das seiner Umgebung an und erscheint auch wieder gleich wie sie. Da ist die Umkehrung dann von einem Moment auf den anderen geschafft, die Matrix befindet sich wieder in einem Zustand der Leere. Nun beginnt erneut das Warten auf einen weiteren Zyklus der Veränderung. Jenen Zustand möchte ich als getragene Ruhe bezeichnen.

Es soll damit ein wiederkehrender Istzustand des Gegebenen aufgezeigt werden, welchen ich hier schlicht auch als innere Stille bezeichne. Das soll ein Zustand der doppelwertigen Ruhe sein. Im Innen und im Außen herrscht also Ruhe vor. So ist das gemeint. Da tritt wirkliche Stille ein. Die Dinge erscheinen jetzt in Klarheit, sind praktisch wieder entleert. Ihr Wesen wird von nun an wieder in aller Beständigkeit gegeben sein und sich erhalten. Zu diesem Moment gilt es für uns Menschen wirklich wach und aktiv zu sein, damit wir verständig genug sind, um zu bestehen.

Impuls

In Lektionen lernen

Der Mensch lernt, um sein eigenes Verhalten zu schulen. Ein verbessertes Verhalten führt zu einem freieren Leben. Man kann vor Ort zeitnah bestehen und hat eine geringere Mühe dabei, sich einzusetzen und die vorkommenden Sachverhalte richtig einzuschätzen.

Um überhaupt etwas zu erlernen, bedarf es der Lektionen. Diese dienen zur Begrenzung der Lerninhalte auf einen beherrschbaren Anteil. Sie ergeben sich zuweilen von sich aus. Im Umgang mit unserem Alltag werden wir etwas davon vorfinden, was sich zu erkennen lohnt.

Eine Warnung spreche ich nun aus. Man sollte es sich nicht aussuchen, was man erlernen möchte und was nicht. Es gilt alles Bestehende in mäßiger Weise zu meistern. Ansonsten werden die Schwierigkeiten irgendwann bei uns wahrscheinlich Überhand nehmen. Dann stecken wir in unserer Entwicklung fest, sind blockiert.

Solche Lektionen sollen dazu dienen, unser eigenes Bedenken der Dinge richtig aufzufassen und uns dabei zu entsprechen. Wo das erforderlich ist, haben wir unser Verhalten zu korrigieren. Das zu tun soll manches mögliche Glück bei uns freisetzen.

Einsicht

Zwischenschritte

Man denke daran, dass ein Innehalten dem Menschen etwas an Gewissheit einbringen wird. Eine eigentliche Sorge kann vom Menschen einmal erfüllt werden. Das wird immer dann so möglich sein, wenn das Gute für ihn wahr geworden ist und er mit seinen Dingen auch wirklich hinlänglich bestanden hat.

Dann sollen aus diesen Dingen Beispiele für ein Geschehen der Gegenwart werden. Man hat ja schließlich auch einmal etwas dabei gelernt, als man sie ausgestaltet hat. Am eigenen Gut kann der Mensch die Wahrheit des Gegebenen doch am besten ablesen. Um sich weiß er eigentlich noch immer gut Bescheid. So hat Schneider das Seinige sich bedacht.

Aphorismus

Eine nicht verankerte Kultur

Eine Kultur der Loslösung vom Vorgegebenen wird eine sein, welche sich auch nicht zu binden vermögen würde. Sie wird keine andere Kraft entfalten als die Eigene. Doch eine eigene Kraft wird immer bedingt sein durch deren Endlichkeit. Es kann kaum eine Gabe geben, welche in die Ewigkeit hineinreicht. Mögen die Strahlen ihrer Wirkungslinien theoretisch auch ins Ewige hineinwirken, so ändert sich doch der Bezug der Dinge bald wieder und alles Gewesene löscht sich wie zufällig aus. Eine neue Position wird da eingenommen und alle alten Schritte werden durch die Zeit und deren Einwirkung zerstreut. Die Spuren von uns Menschen verlaufen im Sand. In einem solchen werden sie einmal verwischt sein. Da kann man sich zurecht bald schon verlieren. So kann ein bedingungsloser Kampf gegen die Mächte des eigenen Schicksals entfacht werden, was die eigentliche Orientierung eines Menschen betrifft. Die Härte eines solchen Kampfes würde da wahrscheinlich nicht mehr gemindert sein, wenn man das Seinige aufgegeben hat. Was einmal verloren geht, das wird danach wirklich ausgelöscht sein. Es wäre dann kaum mehr ohne eine größere Anstrengung zu beschaffen.

Freiheit führt zu Vielfalt und Entwicklung. Entwicklung ins Nichtige hinein wäre jedoch eher als Verwicklung richtig aufzufassen. Der Mensch zerstreut sich und verliert so die Macht über den Zustand seiner Dinge und des Lebens. Das könnte nicht gutgeheißen werden. Was wird dem entgegenzurichten sein? Wie kann man es verhindern, dass man einmal alles verlieren wird? - Nun, dazu bedarf es wahrscheinlich einer Umkehr, zumindest aber einer wahrhaftigen Einsicht von uns.

Was ist eine Sache wert, welche die Freiheit proklamiert, wenn die letztere zu unserem Untergang führt? - Wahrscheinlich ist ein Begriff der Freiheit allein nur in ihrer Einheit mit allen anderen demokratischen Prinzipien von uns Menschen richtig aufzufassen und zu verstehen. Geeinigt mit Recht und Brüderlichkeit sowie unterstützt durch die Einsicht der Gleichwertigkeit jener für den Menschen vorgegebenen Dinge, werden wir Menschen sie gewisslich auffassen, ohne übermäßigen Schaden daran zu nehmen, dass sie bei uns vorgekommen ist. So wird eine solche anzuwenden sein.

Eine Kultur bloßer Freiheit wird dagegen eine die Dinge verzerrende sein. Ihre Nacktheit und Blöße wird dem Menschen kaum zu etwas verhelfen, dessen er wirklich bedarf.

Eine Kultur wird darum als ein Gefüge an Dingen, ihre Summe eben zu verstehen sein. Da sollen wir sie doch auch sogleich dort verankern, wo wir leben und vorkommen. Greifen wir doch einfach diesen Gedanken auf und festigen uns an Wort, Bild, Klang und Schrift, indem wir mit solchen etwas Eigenes gestalten und das Gute aus den Werken herauslesen, ja so etwas an ihnen überhaupt erst einmal anerkennen. Ein Mensch, welcher für sich ist, ohne Werk also zu bestehen versucht, der also allein nur sich hat, wird dagegen reichlich verloren wirken müssen. In einer Welt wie der unsrigen bedarf man einer eigenen Sache, für die man einstehen kann. Ansonsten wird man eventuell sogar mit seinem eigentlichen Anliegen versagen, weil man kein solches gebildet hat. Vielleicht wird er den Aspekt der Haltlosigkeit aber auch überwinden und trotzdem in Gemeinschaft mit anderen Menschen treten können. Was aber soll er dort unter solchen Umständen anfangen?

Die Welt mit ihrer grundlosen Leere gibt uns ein Gesicht und auch eine eigene Gestalt. Dank ihr sind wir dazu befähigt, etwas Eigentliches zu schöpfen, was uns entspricht. Unser ureigenster Sinn für Wahrnehmung und Betätigung erinnert sich uns mehr und mehr, sobald wir uns da mit etwas Eigenem befasst haben. So sollen wir durch unsere Tätigkeit erstarken können. Ohne das Gegebene zu erfahren, würden wir nicht auf Dauer an einer Gemeinschaft partizipieren und darum auch nicht im Leben vor unserem Schicksal als ein wesentlicher Teil von ihr bestehen können.

Gedanke

Bedeutung des Lichten

Was soll eine Wirkung ohne Ihre Nachwirkung für uns wert sein? Warum sollten wir eine solche nicht einfach als das wesentliche Gut beachten? - So kommen wir doch wahrscheinlich in jene begrüßenswerte Verfassung, den Genuss des Gegebenen zu verlangsamen. Das stellt uns zufrieden und macht uns froh. Zuviel des Guten ist ungesund, wie wir gemeinhin wissen. Aber auch ein zu hastig durchgeführter Lebenswandel würde zu nichts Geeignetem führen.

Woran lässt sich aber nun die eigentliche Hast von uns Menschen festmachen? Würde das nicht die Gier nach dem bloßen 'Mehr' sein, was da zuvorderst zu benennen sein wird? Wie sollen wir da bis zur Tiefe des Gegebenen vordringen, wenn wir stets allein nur auf der Suche nach einem Hype sind? Was wird uns zu einer gewollten Ordnung, ja einer Ordentlichkeit von uns zurückführen, wenn nicht diese Aufgabe das mit sich gebracht hat, dass wir etwas auf uns achten?

Impuls

Eine eigene Ausrichtung haben

Ehe man auf einem einmal gefundenen Weg gehen können wird, hat sich der Mensch auszurichten. Das wird ihm eine Kenntnis seiner Position im Dasein vermitteln. Ausgestattet mit solch einem Wissen wird er seine Bedürfnisse zu unterscheiden und zu gewichten lernen. Hat das alles bei uns erst einmal seine wahre Bedeutung erlangt, wird es uns damit wahrscheinlich gut ergehen. Behaupte man sich doch einfach auf eine solche Weise im eigenen Leben. Kommen wir erst einmal bei uns an, dann werden wir wahrscheinlich auch bald andere Leute für ihr Dasein anerkennen, wie es ist. Solange wir uns aber immerzu gehenlassen und uns entgleiten, würden wir auch die Spur nicht finden, welche unseren Weg aufrechterhält.

Idee

Zurückhaltung

Nichts Sagen, nichts Tun und nichts Sein sollen auch für das Dasein erforderliche Argumente sein. Sie werden freilich in der kreischenden Schrille der medialen Ordnung allein nur selten wahrgenommen. Es bleibt daher fraglich, ob sie sich zur Vermittlung von solchen Erforderlichkeiten überhaupt eignet.

Für einen Kunstschaffenden ist es notwendig, dass er neben seinem Wirken auch normale, mäßige und ordentliche Dinge durchführt, um jene Zeiten zu überbrücken, welche der künstlerische Prozess eben braucht, um nachzuwirken. Während solchen Phasen sollte er nicht an seinem Werk arbeiten, da es sonst zu Vermischungen von Tätigkeit und reflexiver Phase kommen wird.

Solche gewöhnlichen Zielsetzungen ermöglichen es ihm, einer regulären Arbeit nachzugehen. Der damit einhergehende Broterwerb wird von manchem Nutzen für seine Sache sein.

Gedanke

Innenschau und Pratyahara

Sich etwas zurückzuhalten soll der Anfang von allem Möglichen sein. Schnell werden ansonsten die Töpfe übervoll sein. Dann macht das Kochen einer Speise bald keinen Spaß mehr.

Ein Nichtverletzen der tatsächlichen Psychomotorik eines Menschen bringt für ihn Erstaunliches zutage. Gehen wir doch einfach einmal davon aus, dass jegliche Frequenz eine Maschine verkörpert, die als grundsätzlich lebendig, aber auch lebensnotwendig angesehen werden darf. Da verschalten wir das Eigene. Wir finden einen Weg mit uns, kein Weg gegen uns soll das sein. Da folgen wir dem Faden der Ariadne. Das Labyrinth des Minotaurus oder wie wir das auch immer nennen möchten, was uns im Alltag bedingt, wird für uns einen Weg der (inneren) Befreiung offenlegen. Da kommen wir bald damit klar, was uns gegeben ist.

Da legen wir die Ketten ab. Das wird eine der wesentlichen Voraussetzungen für eine innerliche Stille sein, die in ruhiger Weise zu konzentrierten Kräften führt. Unter solchen verstehen wir ordentliche Kräfte, die nicht mehr und nicht weniger bedeuten als einen unbelasteten Zustand des Menschen. Das wird kein Zustand der Freiheit sein. Vielmehr als das wird es einen Zustand der Einheit verkörpern. Für sie soll es gelten, dass wir in vernunftgemäßer Weise zu handeln vermögen. Da sehen wir die Dinge einer Welt und auch die Menschen. Wir verstehen uns, aber auch die Drangsal eines Menschendaseins ist uns nicht länger unbekannt geblieben. Da können wir uns in etwas einfühlen, genauso gut können wir das aber auch so belassen, wie es ist. Wir sind bei uns. Was wir nicht sein würden, wäre es, was wir nicht gewesen sind. Da fällt es von uns ab. Mancher Schleier löst sich auf und der Nebel wird enttarnt. Da sehen wir es mit einem Mal in Klarheit, wie schrecklich das alles doch ist. Das bezeichnet man als die Realität.

Eine Realität würde nichts sein, was Bestand hat. Sie stellt vielmehr das Spielfeld für uns dar, auf dem wir agieren können. Da tun wir und belassen wir, was wir möchten. Wir kommen auf einem solchen Spielplatz vor und haben doch keinen anderen Anteil daran, als den eigenen. So ziehen wir uns darauf zurück, wer wir sind. Das aber bedeutet viel. So soll es wahr und gegeben sein, dass wir etwas für uns bewirken können, was das Dasein von uns spürbar verbessert. Doch wir gehen dazu wiederum in uns. Da erkennen wir, dass wir erneut im Labyrinth des Minotaurus feststecken und nicht weiter wissen würden. Wann also wird dieser Stier uns wittern?

Impuls

Shivatman

Geste, Mimik und Blick würden nicht zufällig das sein, was sie sind. Der Mensch trägt etwas an sich, das ihn eint. Alles wäre ein Ausdruck des Gesamten. Nichts würde davon unberührt bleiben.

Dokumentation

Pratyahara oder wie ich mich einfinde

Manche, bisweilen an mir wahrgenommenen und auch eigentlich vorgekommenen Bewegungsimpulse habe ich aufgelöst, weil sie überzählig gewesen sind. Dadurch hat meine eigentliche Haltung zu ihrem Bestand gefunden. So hat sie von mir beibehalten werden können.

Da sind die von mir abgelösten Bewegungsimpulse quasi verraucht. So sind sie nicht zur Ausführung gekommen. Da ist der Drang zur Bewegung an mir wie eine Wohlgefälligkeit vergangen. Das hat meine Kontrolle über mich hergestellt. So habe ich wiederum eine eigentliche Stärke von mir entdeckt. Das habe ich sicherlich zurecht als etwas Gutes anerkannt.

Impuls

Eine Bebilderung der Innenwelt

Eine eigentliche Bebilderung der Innenwelt eines Menschen wäre einer der Gründe für ein eigenes Erleben von uns. Das würde uns wahrscheinlich zu einer gewissen Art von Glück verhelfen, welche manchmal auch als eine Phantasie bezeichnet worden ist. Doch auch eigene Gedanken und Ideen sollen da vorkommen und dem Menschen eingegeben sein.

Niemand wird es wissen, auf welche Weise ein anderer Mensch sich zu bedenken vermag. Das wird so wahr sein. Wir meinen es vielleicht, dass wir eine Vorstellung davon haben. Doch das wäre arg.

Das eigene Bedenken eines Menschen stattet allein nur ihn mit seinen Eigenschaften aus. Das soll er erkennen, weil er sie von sich aus schon an sich trägt und besitzt.

Dokumentation

Einen Maximalwert aushalten

Für mich besteht ein Grund zur Annahme, dass es einen Maximalwert an Belastung geben wird, welcher gerade noch ausgehalten werden kann, darin, dass eine übermäßige Belastung zu Verletzungen und Brüchen bei einem Material führen wird. Ich vermeide es darum, besonders gefährliche Dinge zu tun. Ich mache das so, damit ich mich solchen Größenverhältnissen einer Kraft nicht aussetzen würde. Gleichwohl möchte ich auf das 'Feuer' auch weiterhin zugehen. Ich will mich dem Leben stellen. Ich nehme es an, wie es ist. Ich bleibe dabei und erkenne es an, was da ist und bei mir vorkommt. Ich würde dem Leben im Dasein nicht ausweichen wollen, das aber auch gar nicht tun können. So nehme ich das Gegebene an und will darum damit bestehen, wie ich es erfahren habe.

Idee

Sich in den Gedanken sortiert halten

Der Mensch wird sich immer wieder als etwas ansehen, was er kennt und versteht. Davon nimmt er Notiz, wenn er sich bedenkt und etwas dazu mit eigenen Worten verfasst, was ihn ausmacht. Derweil wird der Lebensweg eines Menschen wie eine Leiter zu verstehen sein. Manch einer nimmt mühelos drei Sprossen auf einmal. Manch anderer hat nicht einmal eine davon geschafft. Da ist er vielleicht heruntergefallen. Ja, da hat er Pech gehabt. Wie kann man damit richtig umgehen? Was spielt für uns wirklich eine Rolle im Dasein? Welcher Sache verleihen wir das höchste Gewicht bei uns?

Oh, und welchen Sachverhalt beachten wir kaum? Welche Dinge sind das, die wir beschauen, und wieso können wir es uns leisten, alle anderen Dinge außer Acht zu lassen? - Es wäre alles bereits da. Nichts würde daran fehlen. Doch der eigene Umgang damit wird von uns zuweilen voreilig festgelegt. Da übergehen wir vieles. Das wird wahrscheinlich zu einem Nachteil von uns führen.

Gehen wir einmal in uns. Da können wir in uns hineinhorchen und das Ziehen und Machen der Sehnen und Bänder vernehmen. Mancher Knochen wird zu verspüren sein. Auch das Herz schlägt munter vor sich hin. Derweil verdrehen wir vielleicht etwas die Augen wegen einer solchen Einfalt. Doch das Äquivalent zur Einfalt der Dummen wird bei den Klugen die Weisheit genannt. Das muss jeder selbst wissen, wo er steht und welchen Rang er vor sich einnimmt. Man würde nicht immerzu unbeschadet davonkommen, wenn man sich mit so etwas auseinandersetzt.

Da haben wir also ein Bild von uns vor Augen. Keinesfalls soll der Mensch sich schwächen. Keineswegs wird das sein Schicksal begünstigen. In einer Welt, die es aufzeigt, dass jeder auch für sich verantwortlich ist, soll das so sein. Da möchten wir unsere Gedanken und Ideen etwas moderieren und es ganz klar einrichten, was davon gut ist. Wenn wir schon nicht an uns glauben möchten, wie sollen wir dann einen anderen davon überzeugen können, dass wir für etwas geeignet sind? - Es bestimmt jeder für sich, wie er mit seinem Schicksal umgeht. Vieles wird durch solche Kräfte eines Menschen bewegt. Mit den eigenen Worten bestätigen wir das wieder und wieder.

Alle Menschen sind unterdessen gleich. Gut hat es da, wer es einzusehen vermag, dass es unsere eigentliche Absicht ist, weswegen wir uns auf einem Weg gerade zu halten wissen. Dazu können wir uns vorbereiten. Lassen wir einfach alles weg, was für uns schädlich wäre, und geben den Dingen Zeit, um zustande zu kommen.

Somit entwickeln wir erste Pläne zum Schmieden eines eigenen Glücks. Mit Hammer und Esse gehen wir dazu ans Werk. Den Amboss haben wir fest dahingestellt und vollführen unsere Arbeit auf ihm. Er soll das Gegenstück zum Hammer sein. Dazwischen wird das glühende Werkstück gelegt und festgehalten. Zangen haben wir so einige, Hämmer stehen auch in mancher Größe zur Verfügung. Derweil zischt die Kohle, der Blasebalg treibt die Hitze im Kern hoch. Da brennt das Feuer stark. Immer weiter erwärmen wir das Eisen. Die Kohle macht es bisweilen hart.

Dokumentation

Wo ist hier?

Der Raum, welchen wir Menschen an der Welt einnehmen, reicht über unsere körperlichen Grenzen hinaus und führt uns auf unseren Wegen. Wir sprechen da von unserer Kenntnis, aber eigentlich wird es der Kosmos mit seinen Größenordnungen sein, welche wir bereits erschaut haben, was sie ausmacht.

Der Geist eines Menschen reicht derweil weit in sein Dasein hinein und holt die tollsten Erinnerungen wieder und wieder hervor. Da erscheinen solche vor unserem inneren Auge und wir möchten sie nochmals durchleben. Wann immer wir uns die Zeit dafür nehmen, werden wir uns dessen gewahr sein, dass niemand anderes das haben wird, was wir so leicht und ohne Kraftaufwand erreichen können.