Ausarbeitungen zur Ästhetik

Impuls

Der Geist eines Menschen

Eine Sprache fließt bei uns Menschen und macht uns so lebendig, wie wir es sind. Die Worte ergeben sich dabei von sich aus im Gespräch mit Freunden. Da gestalten wir das Gegebene, finden zu uns und erhalten einen eigentlichen Zugang zum Glück des Daseins. Die Fragestellung, was da von den Wänden widerhallt, während wir sprechen, macht uns keine Angst. Gerne zeigen wir uns so, wie wir sind. Wir halten etwas darauf. Da erscheinen wir Menschen als Urheber von zukünftigen Gelegenheiten, weil wir die Begebenheiten einer Welt im Kleinen unseres eigenen Lebens mitgestalten.

Dadurch wird etwas wahr sein. Solch eine Ermächtigung des Menschen hat man im Sinn, wenn man sein Dasein angeht. Dazu bräuchte man sich nicht am Besitz eines anderen zu bereichern. Es genügt uns aus, was wir selbst zu schaffen wissen. Es soll etwas sein, für was wir stehen möchten. Man soll unsere Ideen und die dazu geäußerten Gedanken einmal in guter Erinnerung behalten können.

Wir bereiten in unserem Dasein die Grundlage für ein Lebensglück vor. Dazu stellen wir jetzt bereits das eigene Gut sicher. Es soll all das beinhalten, was von uns ausgeht. Das möchten wir für eine Zukunft von uns geleistet haben. Es soll etwas von uns ausgehen, auf das andere ihre Hoffnung setzen können. Machen wir uns in der Hinsicht bitte nicht zu klein. Auch wir setzen unsere Hoffnung auf das, was von unseren Mitmenschen ausgegangen ist. Eines haben wir derweil gedacht. Die Welt beziehungsweise die Menschheit befindet sich in einem Zustand der Förderlichkeit. Sie ist im Lot mit ihren Eigenschaften.

Was macht solch ein Lot bei uns aus? - Nun, der Begriff, wie ich ihn hier verwendet habe, stammt aus der Geometrie. Man kann mit seiner Zuhilfenahme die Ausrichtung einer Achse am Rad beschreiben. Bezogen auf die Hauptfläche eines solchen entspricht das Lot der Drehachse, vorausgesetzt, dass das Rad wirklich rund läuft und nicht eiern würde. Da hat es eine minimierte Unwucht und sein Weg führt einen Wagen geradeaus. Da hat alles eine gewisse Laufruhe zu eigen, weil die Eigenschaften davon zueinander passend ausgefallen sind.

Auf den Menschen bezogen kann das Bild eines Lots auch dafür eingesetzt werden, dass man mit ihm gewisse Sachverhalte in die Wege geleitet hat, damit dessen Dinge in Ordnung kommen. Dafür wird das Wort ein Synonym sein. Da sollen sich die Güter eines Menschen mehr und mehr vervollständigen lassen, auf dass er einmal etwas Ganzes für sich zu eigen hat. Das manifestiert glückliche Umstände fürs Leben, sodass man in seinem Dasein nicht grundlos ins Straucheln geraten muss.

Erkennen wir es doch einfach an, dass das Gegebene gut ist, weil unsere Dinge sachgemäß und richtig verlaufen sind. Da soll unsere Kraft zum Einsatz kommen und bar einer nicht notwendigen Ablenkung sein. So wird sie in einem weitgehenden Umfang unserer Sache dienlich sein.

Daran erkennen wir schlussendlich den Geist eines Menschen, dass er eine Auffassung des Gegebenen angenommen hat und für sich eintritt.

Dokumentation

Drei Kräfte, vier Wege

Mit einiger Freude kann ich sagen, dass ich für meine eigenen Kräfte etwas eingerichtet habe, was einer Bedingung meines Daseins gerecht wird. Da habe ich zuerst drei Zustandsänderungen eingeführt und diese aufgrund ihrer Auswirkung als eine Kraft angenommen.

  • Ein Lösen des gerade wirksamen Moments.

  • Ein an mich Ziehen des fokussierten Anteils meines Leibes.

  • Ein Rasten in einer Ruhelage. (Innehalten)

Daraufhin habe ich mir ein dementsprechendes Konstrukt angesehen und dessen Energieinhalt angepasst. Das möchte ich in die Wege leiten können. Aus diesem Grund habe ich im zeitlichen Gefüge der Transformation das Rasten in einer Ruhelage als zweifach vorhanden angesehen. Damit habe ich einen Kreis aus Einzelstrecken bilden können.

  • Ein Lösen des gerade wirksamen Moments.

  • Ein Rasten in einer Ruhelage. (Innehalten)

  • Ein an mich Ziehen des fokussierten Anteils meines Leibes.

  • Ein Rasten in einer Ruhelage. (Innehalten)

Dieser Weg kann sich mehrfach wiederholen. Das soll er bei uns tun.

Gedanke

Sein und Schein

Gewisslich ist es so wahr gewesen, dass auch die anderen Menschen uns etwas bedeutet haben. Nicht nur wir haben einen Rang vor uns eingenommen. Doch es geschieht so vieles in der Welt. Wer hat da schon eine Kontrolle darüber?

Es hat mancher auf ein Holzpferd gesetzt, als er zum Pferderennen gegangen ist. Da haben wir ihn bedauert. Doch wie soll man jemanden von seinen falschen Überzeugungen abbringen? - Was es bei einem Glücksspiel zu gewinnen gibt, ist nicht ehrlich verdient worden. Da haben viele einen Verlust dadurch eingefahren, dass sie ihr Glück aufs Spiel gesetzt haben. Trotzdem gibt es täglich welche, die so etwas tun. Wieder ein besseres Wissen findet das statt. So treten sie das eigene Schicksal mit Füßen. Fortuna würde das nicht gerne haben, was da geschieht. Das können wir getrost so annehmen.

Dokumentation

Ein trivialer Vorgang

Zur Meditation würde es nicht allein nur Weniges zu sagen geben. Es wird wahrscheinlich so viele Wege dafür geben, wie Sterne am Himmel und Sandkörner auf der Erde vorhanden sind. Jedoch würden es nicht die speziellen Worte von uns ausmachen, was der Meditierende für sich einrichten soll. Alles hier kann gelesen werden, dann aber gilt es davon Abstand zu nehmen und bei sich zu sein. Damit hat man bereits einen Schritt des Wegs getan.

Ein solcher Weg soll zur Einsicht ins Geschehen bei uns führen. Da möchten wir nicht ohne einen solchen Grund meditiert haben. Wir sollten gerade nicht in ein Sinnieren verfallen, während wir uns mit uns selbst befassen, weil das mit Sicherheit zu einem Kraftverlust von uns führt. Ein solcher wäre auf Dauer unzulässig. Darum stellen wir jetzt für die Sache eine Sperre her und übertreten jene Schwelle keineswegs. Dank eines solchen passiven Widerstands gegen die üble Grübelei haben wir jetzt bereits einen Schutz davor erhalten. Dazu sind wir allein nur den genannten Worten gefolgt. Nun können wir unseren Weg fortsetzen.

Was beschauen wir da zuerst? - Oh, wir sollen davon ausgehen, dass es die Worte bei uns sind, die den Weg dargestellt haben, den wir begehen können. Solche Worte manifestieren Ausblicke und Einsichten und verleihen unserem Geist manche Gelegenheit, um sich zu bestätigen. Da soll es klar sein, dass die Aussichten zu Wegen geführt haben, während die Einsichten in Klarheit stattfinden dürfen. Auf eine solch sinnige Weise normieren wir unsere Worte und schulen uns darin, sie getreu ihres wahren Gehalts zu bedenken. Da werden wir jenes Sachverhalts bald gewahr sein, der damit einhergegangen ist.

Es kann auf manchen ungewohnt wirken, das, was hier gerade gesagt worden ist, zu vernehmen. So etwas liegt an der Sache selbst, über die hier gesprochen worden ist. Eine Meditation wird im Grunde ein einfacher Vorgang sein, wie er täglich bei uns vorkommen kann, aber es herrscht keine Einigkeit darüber, was eine solche ausmacht. Im Durcheinander der Meinungen gibt es zudem wenig Geordnetes. So etwas macht unseren Alltag aus, was durch unsere Umwelt bedingt wird. Trotzdem müssen wir unseren Weg und das eigene Wirken aufrechterhalten können. Da hat der Autor Schneider es sich zur Aufgabe gemacht, eine Sprachgestaltung zu betreiben und manches zu notieren. Er stellt die einfachen Schriften in einer eigenen Manier her, damit er darauf zugreifen kann, wann immer er das tun möchte. Mit deren Zuhilfenahme sichtet er das und bewahrt die dabei aufgefundenen Erkenntnisse für einen Moment der Innenschau auf. Somit beziehen sich seine Texte auf etwas, was er selbst erfahren hat. Im Mindesten sind sie als Abbilder seiner Gedanken- und Ideenwelt aufzufassen. Zuweilen schöpft er mit ihrer Zuhilfenahme auch jene Labyrinthe eines eigenen Bedenkens, welches weitere Innenräume aufgeschlossen hat. Zudem macht er sich zeitweise daran, dass er das mit Worten Gefundene revidiert und gewichtet. Einen solchen Vorgang betrachtet er als eine Pflege seines Vermögens. Schließlich hat doch bereits allerhand bei ihm daraus resultiert.

Da geht der Autor in sich und besinnt sich auf das eigene Gute. Eine Widerspiegelung des Augenblicklichen erkennt er währenddessen als einen inneren Impuls am Menschen. Damit hat ein solcher vor ihm Relevanz für eine Auffassung des Gegebenen erhalten. So etwas kommt jetzt vor und ist damit auch angesprochen worden. Man kann es aufgreifen oder das sein lassen, wie man es möchte. In beiden Fällen wird ein Moment dazu nachher wiederum vergangen sein. Das soll uns bekannt sein. Er kommt erst dann erneut vor, sobald wir das dafür Erforderliche bei uns eingerichtet haben. Das soll keine Magie gewesen sein, was wir dazu getan haben.

Es sollte Schneiders Intention als Sprachgestalter gemäß sein, dass er dem gültigen Weg bei der Darstellung des Gegebenen entspricht. Er bildet seine Worte auf die gleiche Weise. So pflückt er jene Früchte des Geistes und setzt sie mittels der eigenen Texte zu etwas Ganzem zusammen.

In wahrer Weise möchte Schneider seine Bedenken des Gegebenen mittels seiner 'Gedankenprotokolle' aufschreiben und es so dokumentieren können, was er für sich selbst hat. Dazu betätigt er sich gemäß seiner Interessenlage. Seine 'Freischreibstunden' haben ihm den dafür erforderlichen Raum und die einzelnen Wikis im 'Baukasten' einen dafür notwendigen Rahmen verliehen. Somit kann er seine Auffassung des Gegebenen anbringen und sie Ihnen zur eigenen Orientierung nahelegen. Was dank dessen schon zustande gekommen ist, würde für sein Dasein nicht unerheblich sein. Bisher hat er sich manches dadurch erhalten können, was einer guten menschlichen Natur gerecht wird.

Dokumentation

Bekenntnis zum Gegebenen

Die Meditation mit ihrer Vielfalt an Wegen und Möglichkeiten soll es sein, was in allgemeiner Weise besprochen werden kann, aber allein nur in spezieller Weise durchzuführen sein wird. Da führt eine Vielzahl der Wege in ein eigentliches Nichts. Allein nur der gerade gültige Weg wird der passende für uns sein. Er ist eine geeignete Fortsetzung des Gegebenen und fügt sich darum den Begebenheiten unseres Daseins schlüssig hinzu.

Woran möchten wir es festmachen, was aktuell zu tun wäre? - Dieser Fragestellung getreu untersuchen wir das Eigene. Welche Empfindung ist uns eingegeben und wie wirkt sie sich aus? Besteht jetzt eine gute Gelegenheit, um in sich zu gehen und seine Gedanken zu ordnen? Haben wir nichts anderes zu tun, was dringlicher zu erledigen sein wird als das? - So setzen wir uns damit auseinander. Wir suchen zeitnah nach einer sinnvollen Antwort auf unsere Fragen.

Die Aufgabenstellung, welche das Leben für uns bereithält, orientiert sich an äußerlichen Merkmalen. Aber auch innere Momente sollen dabei Berücksichtigung erfahren, wenn wir das Unsrige einrichten. Da wir die Nutznießer unseres eigenen Handelns sind, sollen wir auch dafür Sorge tragen, dass es gut für uns ist, was wir da tun. Darauf möchten wir uns besinnen.

Alles hat seinen tiefsten Punkt dort, wo wir ihn für uns festlegen. Da machen wir ihn für das Ganze fest. Betrachten wir doch die aktuelle Situation von uns als verbesserungsbedürftig. Schauen wir es uns an, was wir haben, und erkennen es als unseren Ausgangspunkt für jene Bestrebungen an.

Gehen wir dazu auf den wirklichen Sachverhalt unseres Daseins ein, wie er vorkommt. Vielleicht meinen wir, dass unsere inneren Regungen uns nicht weiterhelfen würden. Möchten wir stattdessen einen beliebigen Weg beschreiten? - Obwohl unsere Regungen wahrscheinlich von einer unvollkommenen Natur gewesen sind, so haben sie doch aus uns resultiert. Darum stehen sie direkt mit dem Leben von uns in Verbindung. Welche höhere Kraft besitzen wir als diese? Was ist eine bessere Ordnung? - Das rührt doch aus unserer Lebendigkeit her. Aus diesem Grund erkennen wir das bei uns vorhandene Empfinden an und geben dem eigenen Gedanken Raum. Soll er doch erscheinen, wie er ist!

Alle Klugheit und Kraft eines Menschen haben nicht weit gereicht. Manch einer hat sich ohne Grund übernommen. Damit sind wir gut beraten, es sein zu lassen. Erhören wir darum die eigenen Regungen und lösen uns von aller fremdartigen Bestimmung durch anderes ab. Daraufhin soll es uns gut gehen können.

Dokumentation

Der Fokus und sein Merkmal

Wir Menschen haben allein nur einen Fokus zu eigen. Um ihn einsetzen zu können, müssen wir ihn gebrauchen. Dazu bedürfen wir eines Abstandes zum Gegebenen. Da hat alles seine gewisse Tiefe vor uns erhalten. Sie ist ein einfaches Merkmal der Natur. Jedoch verdient sie keine besondere Hervorhebung. Wir würden nicht von ihr sprechen müssen, um sie erfahren zu können.

Da schauen wir auf das Gegebene und spüren es, wie uns dabei zu Mute ist. Das eine und das andere sind erschienen, ohne dass wir es wissen können, ob sie einander bedingt haben. Mancher hat das schon geglaubt. Andere haben darin eine Täuschung gesehen. Da möchten wir nicht festlegen, wie es wirklich gewesen ist.

Eine solche Uneinigkeit kommt einem Schmelztiegel gleich. Also machen wir daran einen ersten Punkt für uns fest. Es wäre eine Marke, von der wir einen Progress, also einen Fortschritt, zukünftig nachweisen können. Es soll unsere Zielsetzung sein, dass wir mit ihr zurechtkommen. Da können wir sie belassen, wie sie gegeben ist. Für diese Sache wäre alles andere unmöglich. Darum erkennen wir an ihr eine Schwelle, die wir nicht übertreten sollten. Eine solche ist somit kein Merkmal von uns, sondern ein Hinweis für uns, wie wir uns verhalten haben. Wir werden das Problem einer Vermittlung des Strittigen keinesfalls dauerhaft lösen können. Zu jeder Zeit kann es erneut vorkommen, dass die Menschen über solche Sachverhalte miteinander in Uneinigkeit geraten. Da machen sie an der Lösung von unwägbaren Dingen ihren Verstand fest, was unsinnig sein wird. Das wäre als ein sinnloses Kräftemessen aufzufassen, was dabei geschieht. Es hat jedoch unter solchen Umständen noch niemand etwas dabei gewonnen.

Die eigenen Worte sollen ein Beiwerk unseres Lebens sein. Wir möchten stichhaltige Aussagen zu unserem Dasein treffen. Dazu bräuchten wir nicht viel zu anderen Leuten zu sagen. Aber es wäre gut, wenn wir das eine oder das andere doch mitteilen, um es zu vermitteln.

Es soll ein substanzieller Bestandteil des Gegebenen sein, dass wir etwas dazu gesagt haben. Darum soll es etwas sein, was dem entsprochen hat, was uns bedingt. Auch wir haben eine gewisse Autorität für unser Leben zu eigen. Bei solchen Dingen wird das besonders klar sein. Genau darum geben wir auf uns Acht, um ihnen gerecht zu sein, wenn wir von uns sprechen. Es soll seine Folgen haben, was wir gesagt haben. Darum wissen wir. Das soll wahr sein.

Impuls

Zur Fantasie

Eine schöne Sache soll die Liebe des Menschen zum Fantastischen sein. Mit ihrer Zuhilfenahme kann er ganze Welten begehen, ohne von der Stelle zu weichen. Er kann sich gewisse Begebenheiten verinnerlichen, ohne dort wirklich körperlich zugegen zu sein. Dazu hat ihn seine Fantasie mit geistlicher Kraft ausgestattet. Sie benötigt er auch weiterhin dringend für sein Leben. Wegen ihr kann er so vieles richtig verstehen, was eine Bedeutung für das Dasein als Mensch hat. Dabei kann er sich verwirklichen, weil er sich dementsprechend verhält, wie es bei ihm veranlagt ist.

Er hat dabei mit ihrer Zuhilfenahme manches in Wahrheit erkannt und es auch eingesehen, dass es so gegeben ist, wie es ihm zu sein scheint. Schließlich kann er sich wegen der eigenen Begabung zur Fantasie sogar etwas Intensives vorstellen, als ob er dabei wäre, es zu erleben. Da erfährt er eine innere Leuchtkraft und kann sich das Geschaute getreu des eigenen Wunsches ausmalen.

Es soll unterdessen keine bedeutende Rolle gespielt haben, was das gewesen ist, was wir auf eine solche Weise begründet haben. Eine Fertigkeit des Menschen wäre so zu gebrauchen, dass sie von ihm erhalten werden kann. Haben wir doch keine unbegründete Angst vor den Wegen unseres Geistes. Allein nur darum, weil es nicht durch andere zu bestätigen gewesen ist, bräuchte es noch lange nicht verkehrt zu sein, was wir dabei erfahren haben. Lernen wir es doch besser, dem Gegebenen zu vertrauen, wie es uns eingegeben ist. So kann es endlich bei uns aufkommen, dass wir auf eine für uns gerechte Weise handeln.

Jeder Mensch hat etwas für sich selbst. Daran machen wir etwas fest. Im Inneren eines Menschen sollten gewisse Regulative vorhanden sein, welche uns hierbei den Weg weisen möchten. Da erscheinen die Dinge vor uns und ergeben manche zuvor noch ungeahnte Gelegenheit zu einer Bestimmung des Erscheinenden. Da sichten wir etwas und können uns damit befassen, dass es bei uns vorgekommen ist. Zuweilen ziehen wir uns wieder von solchen intensiven Erlebnissen zurück. Dabei folgen wir dem Lauf der Begebenheiten. So begehen wir jenen Weg einer Erfahrung des inneren Lichtes und finden dabei ein lebendiges Menschendasein vor.

Der gewisse Sinn für das Reale wird uns dabei stärken können. Da machen wir ihn fest. Eine Realität liegt dem Menschendasein zugrunde und macht es aus. Das geschieht frei von allem Zwang durch nebensächliche Begebenheiten. Da soll das Ganze etwas sein, was wir haben, sind und tun. So wirkt es sich aus. Das ist zuweilen nichts anderes als das Zulassen des Gegebenen, eine Annahme von Impulsen, Kräften und Momenten. So bilden sich unsere Dinge aus und verleihen uns ihre Gestalt. Somit möchte bei uns etwas erscheinen, was dabei aufgekommen ist. Daran haben wir uns hernach erinnert. Davon haben wir gesprochen, weil es uns etwas bedeutet hat. Im Grunde haben wir damit einen gewichtigen Anteil der Welt bereits geschaut. Die Tatsache, dass es ein personeller Anteil von uns sein wird, soll dessen Gewichtung für uns verständlich machen. Da hat er eine Relevanz für unser Dasein erhalten. Sie besteht seit dem Versinken jenes Erfahrenen in den Abgrund unserer Psyche.

Alle Emanation des Geistes wird so bewirkt, dass man ihn nachwirken lässt. Das geschieht von sich aus oder das Ergebnis wäre verfälscht. Dann wird auch der eingetretene Erfolg kein wirklicher sein können, wenn wir ihn permanent gelenkt oder geleitet haben. Der Aufwand dafür muss riesig sein. Da haben wir ihn zurecht verworfen.

Wir haben eine Minderung des Wertes davon, was solche Reisen in den 'inneren Raum eines Menschen' betrifft, am dafür geleisteten Aufwand erkannt. Gehen wir besser die ganzen Wege im Leben. Wir leisten vollständige Schritte auf unseren Wegen. Lassen wir es zu, dass bei uns etwas geschieht, und erlernen es dabei, dem Ganzen seine Ordnung zu belassen, wie sie bereits zuvor schon bestanden hat. Damit soll nun endlich der Moment gekommen sein, um zu sich selbst zurückzukehren. Eine Fantasie wird es möglich machen, das zu tun, oder es ist keine gewesen.

Impuls

Yoga ohne Fantasie auskommen zu lassen, wäre ähnlich verwegen, wie wenn man den Glauben ohne Hoffnung praktizieren möchte. Da sehe man besser ein, dass die eine Größenordnung auch der anderen bedurft hat. Alles ist zugleich vorgekommen. Nichts sollte daran fehlen.

Dokumentation

Ein Rest an Chaotischem

Streng genommen soll das Wesen der Natur eines sein, das vom Chaos zur Ordnung strebt. Von der Ordnung zum Chaos zu kommen, wäre dagegen nicht leicht möglich. Dazu wäre eine dauerhafte Vermehrung der energetischen Anteile vonnöten, was nicht gehen würde. Es widerspräche den Hauptsätzen der Thermodynamik.

Das Wesen des Menschen ist demgemäß ein die Dinge ordnendes. So erfährt er einen Progress im Leben, weil er sich der Vorgabe fügt. Man müsste die Prinzipien der Ordnung nicht erlernen. Man müsste sie auch nicht erwirken. So etwas entsteht von sich aus, weil es besteht. Das soll ein günstiger Zustand sein, der genauso günstige Wandlungen des Gegebenen mit sich bringt. Analog zur Natur findet die Tätigkeit eines Menschen statt, der sich dafür einsetzt, das Gegebene aufrechtzuerhalten. Das wird eines der kreativen Elemente der Schöpfung sein, dass der Mensch sein Werk aus ihr hervorbringt, indem er ihr entspricht. Eine solche Erkenntnis sollte wahr sein. Ihr gemäß soll es richtig sein, etwas zu tun. Das ist es, was von uns Menschen gut zu einem Werkschaffen eingesetzt werden kann.

Ein Prosperieren kommt von sich aus zustande oder alles ist nichts gewesen. Unsere eigenen Dinge sollen das widerspiegeln, was wir verstanden haben. Ihr Herstellungsprinzip soll an ihnen ebenfalls noch zu erkennen sein. So wird es auch einmal als etwas Wahres zu verstehen sein, was wir geschaffen haben. Von der Welt würde nichts anderes ausgehen als die Stabilität ihrer innerlichen Wirkungsprinzipien, deren Gültigkeit also. Da könnte nichts davon zerfallen, es sei denn, das wäre so vorgesehen.

Eine gewisse Förderlichkeit von uns soll für unser Dasein anzunehmen sein. Niemand bringt sich freiwillig in Gefahr oder macht etwas ohne Not schlecht. Ein Zustand von uns selbst wird damit zu bewahren sein. Die Position eines Menschen hat jeder Einzelne von uns inne, auch wenn man mit ihrer Zuhilfenahme primär den Ort ausmacht, an welchem man sich aufhält. Manches geht damit einher, was darauf aufbaut. Von der Warte möchten wir ausgehen und unsere Wirkungskreise festlegen. Wirken können wir da auf eine Weise, bei der von uns ein Potential eingesetzt und in eine strukturelle Gegebenheit transformiert wird. Wir bilden aus einer Unordnung etwas Geordnetes, weil das uns entsprochen hat, so zu handeln. Damit reduzieren wir den chaotischen Anteil des Gegebenen, laufen aber Gefahr, dass wir es dabei etwas übertreiben.

Alles hat gleichartige und auch gleichwertige Eigenschaften, was der Ordnung gemäß ist. So gilt es auch hier, dass ein Potential bei seiner Festmachung am Gegebenen etwas in Bewegung versetzt, was auch nachschwingen möchte. Dadurch wird der Akt der Transformation beeinträchtigt. Daraus kann man schließen, dass ein Rest an Chaos allen Dingen enthalten sein wird. Die höchste Reinheit des Gegebenen beinhaltet also noch immer alle Anteile des Ganzen. Solche würden nicht ausgelöscht sein.

Das, was der Natur an Kraft zur Wandlung des Gegebenen innewohnt, würde nichts anderes sein als ihr Erhalt. Das Prinzip der Ordnung ist die strukturelle Bindung der Energie, welche jedoch allein nur in endlicher Art stattfinden kann. Da ordnet die Natur alle Überschüsse an Energie und bringt sie wiederum dort ein, wo sie gebraucht werden. Da treten die Funken des Lichtes bald schon auf, alles wird sichtbar sein. Es kommt zu einem Sprühen davon, was wir als Emanation bezeichnet haben. Da tritt es endlich in Erscheinung. Ein von sich aus bestehendes Chaos soll das sein. Es wird zu allen strukturellen Gegebenheiten übergeordnet sein und sie bei Bedarf wieder aufheben. Das soll einmal der Rettungsanker für uns sein.

Wird es auch wahr sein, dass alles zu seiner Emanation strebt, also eine innerliche Stabilität einzunehmen oder zu bewahren versucht, so ist doch ein Kondensat immerzu von seiner Fähigkeit zur Anhaftung abhängig geblieben. Dann, wenn der Untergrund vibriert hat, sind manche Teile davon abplatzt, was da oberflächlich aufgebracht gewesen ist. Da fallen sie einfach in den Staub herunter. Doch auch dort können sie sich keineswegs auf ewig halten.

Somit ist alles beaufschlagt, was auf der Welt erscheint. Eine Quelle solcher Kräfte soll der Überschuss an Energien sein, wie er zuweilen einfach vorkommt. Ein solcher ist durch das Geordnete wieder und wieder freigesetzt worden, wann immer es möglich gewesen ist, das zu tun. Somit sind ein Chaos und eine materielle Gegebenheit der Struktur scheinbar im Widerstreit miteinander. Im Grunde ergänzen sie sich jedoch. Da alles schon für eine so lange Zeit besteht, sollte man anerkennen, dass das System aus Transformationen und Gebundenheit sich bereits in gewisser Weise eingeschwungen hat und harmonisch sein wird. Damit ergeht es uns gut, vorausgesetzt, dass wir es so belassen haben, wie es erschienen ist.

Das Joch der Welt resultiert aus ihrem Vorkommen. Sie hat ihre Eigenschaften, welche ausgehalten werden müssen. Eine Ordnung wird niemals komplett, niemals vollständig sein, auch wenn sie danach strebt, es zu werden. Ein Restwert an nicht zuordenbaren Energien wird für das bestehende System dieser Welt wahrscheinlich noch lange vorkommen.

Dokumentation

Das Spektrum an eigenen Frequenzen

Der Mensch lebt und hat etwas davon, dass dem so ist. Dabei erfährt er so manches über sich. Zusätzlich zu jenen Dingen, die ihm davon klar gewesen sind, gibt es auch so manches, was er nicht zugeordnet hat. Da lässt er es notgedrungen außer Acht, was es damit auf sich hat. Damit überlässt er es jenem ihm unbewussten Anteil seines Bewusstseins, eine Regulation dafür zu finden, die ihm ein Zurechtkommen ermöglicht. Der sichere Hafen des Menschen wird darum ein aktiver Geist sein, welcher solche Dinge zu meistern vermag. Ihm sind die bewussten, aber auch die unbewussten Anteile eines Menschen enthalten.

Der Umstand, dass wir uns dessen nicht immer bewusst sein würden, was da bei uns an Regelungen vorgekommen ist, soll deutlich machen können, dass ein Mensch Steuerkreise an sich hat, welche kaum von uns gewahrt werden, die aber dennoch wirksam sind. Sie sollen unsere Gesundheit schützen, was sie auch tun. Davon können und sollen wir ausgehen.

Erhalten bleibt uns das Gegebene, vorausgesetzt, wir haben es nicht unmöglich gemacht, dass es fortbestehen kann. Da beachten wir unseren Anteil daran, welchen wir verkörpern, und setzen ihn einmal ins rechte Verhältnis zum bei uns Vorkommenden. Welche wunderbaren Vorkommnisse da doch zuhauf in unserem Leben geschehen! - Wer hat sie geschaffen, ja, nach welchem Vorbild sind solche Begebenheiten entstanden? - Stellen wir uns die Eigenschaften eines solchen Menschen einmal vor, dann wollen wir uns mit ihm gleichsetzen. Ein Erhalt jener Grundlage des Lebens soll durch eine Schöpfung aus etwas Lebendigem stattfinden. Da soll es wahr sein, was dafür gegeben ist.

Nichts Gutes brächte es mit sich, falls wir einen Weg der Zerwürfnisse gegangen sind. Das kann zu einem abseitigen Erleben führen. Ein solches würde nicht förderlich sein. Darum gehen wir in uns und finden uns damit ab, wer wir sind, aber auch was wir dadurch erhalten haben. Somit wird uns etwas zu eigen sein, was wir gebraucht haben. Manche guten Eigenschaften kommen bei uns zum Vorschein, weil wir das gelassen haben. Solche Sachverhalte, wie wir sie verkörpern, werden früher oder später im Leben von uns bestätigt oder als obsolet erkannt. Damit soll ein möglicher Progress bereits im Voraus bei uns zu fügen sein, auf dass unser Wirken schon jetzt eine innere Stabilität aufweisen kann.

Fassen wir doch das Leben einfach so auf, wie es uns erschienen ist. Nehmen wir etwas davon wahr, was wirklich da sein wird. Achten wir auf das aufgekommene innere Bild, als wäre es unser inniger Wunsch, es zu erschauen. Werden da auch allein nur solche Eigenschaften daran zu entdecken sein, wie sie uns entsprochen haben, so wird es doch wertig sein und zu etwas taugen. Da soll es zu etwas Weiterem bei uns führen können, dass wir es gewahrt haben.

Lassen wir es zu, dass uns etwas von Wert gegeben ist. Allein nur der Knecht eines anderen hat keinen Willen zu eigen, wenn es um die Aufgabe gegangen ist. Darum ist er auch als dessen Knecht bezeichnet worden. Stirbt aber der Wille aufgrund ungeeigneter Lebensumstände bei uns ab, weil er gar nicht erst aufgekommen ist, verdrängen wir auch bald unseren eigentlichen Wunsch an das Dasein. Dabei haben wir doch schon so vieles getan, was einen Wert davon untermauert hat, dass es uns gibt. Somit wäre das schade.

Wir haben etwas getan, was uns in die jetzige Lage versetzt hat. Nicht alles davon würde so süß wie eine Rosine sein. Das hat etwas Gewichtiges bedeutet, weswegen es sich ausgewirkt hat. Vergessen wir uns darum nicht grundlos, während wir unser Dasein durchleben. Haben wir uns erst einmal daran erinnert, wer wir zu anderen Zeiten gewesen sind, dann wird uns das Eigentliche davon bald gewahr sein, was unser Dasein bisher ausgemacht hat.

Gedanke

Zuerst kommt bei uns Menschen eine Erzeugung von inneren Bildern vor, ehe wir die Dinge transformiert haben. Eine Festlegung der Dinge mittels der Benennung ihrer Namen hat uns etwas Gutes ermöglicht. Nach und nach haben die Dinge ein Gesicht bei uns erhalten.

Idee

Eine Matrix aus Worten

Es würde nicht von ungefähr so sein, dass einem Menschen im Leben das Grundsätzliche des eigenen Daseins mit der Zeit klar wird. Man hat sich schon ein Stückchen dazu bewegt und etwas erreicht. Mit jeder weiteren Position erkennt man das Gegebene aus einem zusätzlichen Blickwinkel. Das hat mit der Zeit ein besseres Bild über die Wahrheit eines Menschen Daseins ergeben.

Treten wir auch allesamt für uns ein, so kommen wir doch erst dann richtig mit dem Leben klar, falls wir jemanden gefunden haben, der uns ergänzt hat. Ein Austausch mit unseren Mitmenschen soll von uns gepflegt werden.

Wir sind als Menschen an etwas gebunden, was uns bereits bestimmt hat.

Impuls

Einsatz

Ohne sich das rechte Maß an Stärke zu verleihen, würde es im Leben nicht vorangehen. Haben wir nicht stets das Beste getan, was uns gerade eingefallen ist? - Unser Weg ist einfacher und doch ist er für etwas gut gewesen.

Das Gute, für was wir stehen möchten, soll auch weiterhin bei uns bestehen. So denken wir und suchen nach Wegen dafür, um etwas davon wahr zu machen.

Dokumentation

Ein möglicher Weg

Das System des Yoga ist ein System des Glaubens an eine höhere Macht. Es soll alles eigene Vermögen des Menschen von endlicher Art sein. Das haben wir anerkannt. Wir gehen darum den eigenen Weg auf unsere Weise.

Auf einem solchen Weg haben wir uns bereits seit geraumer Zeit befunden. Wir bekennen uns dazu, was wir auf ihm von der eigenen Sache bereits gut verstanden haben.

Dokumentation

Ein Gedanke der Ruhe und Bewährung

Das Handeln eines Menschen bringt etwas hervor, mit dem er umgehen muss. Da hat er alsbald etwas geschaffen, was sich auf ihn auswirkt. Er erfährt das Leben in einer bestimmten Weise. Ein Anteil davon wird aktiv gestaltet sein, ein anderer wäre als Auswirkung von ihm zu vernehmen. Zusätzlich sollte auch ein neutraler Rahmen dafür bestehen. Ein eigentlicher Ankerpunkt für uns soll das sein. Dort sind all die Dinge angebracht, die uns ausmachen. Damit wäre das Gegebene bei uns in einen Rahmen integriert. Etwas kann von uns wahrgenommen werden, wie es ist.

Sprachgestaltung

Mit Reflexionen etwas beackern

Dank einer eingehenden Reflexion jener für ihn vorgegebenen Dinge kann ein Mensch etwas erschauen, was eigentlich auch zuvor schon für ihn relevant gewesen ist. Dabei kann man erkennen, was sich in unserem Dasein auf uns auswirkt.

Impuls

Auf dem Weg sein

Jedem Menschen ist ein Wesen zu eigen, seine Person. Dieses Wesen wird durch eine Gewöhnung an das Gegebene beständig. Darum führen wir unsere täglichen Handlungen auf eine ordentliche Art aus.

Affirmation

Eine Ausrichtung fürs Leben haben

Der Mensch wandert vom Konkreten zum Unabhängigen, vom Geordneten zum Gewichteten, von der Freiheit zur Verpflichtung. Dafür stehe er ein, was er getan habe. So erhält er sein Gutes.

Intention

Ein strukturiertes Leben führen

Ohne eine Spur auf dem Grund des Erdbodens zu hinterlassen, würde man nicht leben und nicht da sein können. Bereits durch unsere bloße Existenz sind wir bedingt, kommen vor und gestalten etwas aus. Da soll es von guter Wertigkeit sein, dass man das Gegebene kultiviert und es gepflegt hat, was da von uns zu erhalten ist.