Zur kurzen Einführung

Affirmation

Der Mensch achte auf seine Gaben. Mit diesen soll er umgehen. Er erhalte sich eine dazu zugehörige Moral. So wird etwas wahr, das von gutartiger Natur ist. Durch einen solchen Schatz wird ein jeder befähigt. Verklingt da erst einmal unsere üble Laune, lernen wir es auch bald einen Wert davon zu erkennen.

Dokumentation

Biographisches

Während meiner frühen Jugendzeit mit ca. zwölf oder dreizehn Lebensjahren habe ich damit begonnen, mich mit dem Üben von einfachen Asanas und dem Pranayama zu befassen. Die Anleitungen dazu habe ich einem Buch aus der Bibliothek meines Vaters entnommen. Die Autoren des Buches sind Selvarajan Yesudian und Elisabeth Haich. Das Buch trägt den Titel 'Sport & Yoga' und ist im Drei Eichen Verlag auf deutscher Sprache in mehrfacher Auflage erschienen.

Manchmal habe ich zuhause in meinem Jugendzimmer den Yoga praktisch geübt, oftmals bin ich dazu aber auch an den See oder zu einem Park gegangen. Dabei ist es mir wichtig gewesen, das nicht an einer zu exponierten Stelle zu tun.

In einem kleinen, wenig besuchten Park in meiner Heimatstadt Offenburg, der sogenannten Gustav-Rée-Anlage, habe ich eine ganze Zeit lang, so etwa von meinem 15. Lebensjahr ab immer um ca. 16.00 Uhr nachmittags für etwa eine Stunde die in dem bereits erwähnten Buch besprochenen Haltungen und Atemtechniken einstudiert. Mir ist es seit der Zeit sehr wichtig, mich gut in meinen Körper einzuleben und mir das dabei Erworbene auch zu erhalten.

Heutzutage studiere ich aber allein nur mehr sehr selten solche Übungen ein, wie ich das zu meiner Jugendzeit getan habe. Das Yoga ist für mich zu einem ganzen Kosmos an Möglichkeiten, Gelegenheiten und Sphären geworden. Von diesem habe ich mittlerweile zwar manche Kenntnis, weiß es aber, dass ich ihn nicht gänzlich ausschöpfen könnte. Aber der von mir angewandte Formenkreis hat sich so schließen können, was auch etwas Wert sein wird.

Auch wenn es wahr sein wird, dass ich manche der unterschiedlichen Körperhaltungen des Hatha-Yoga, welche mit dem Begriff 'Asana' richtig benannt sind, aufgrund zu geringer Kräfte derzeit nicht richtig durchführen könnte, so bin ich doch weiterhin mit dem Gehalt solcher Dinge befasst. Hin und wieder, wenn ein Tag von besonderer Bedeutung für mich gekommen ist, setze ich mich nach wie vor auf den Fußboden bei mir zu Hause. Dann befasse ich mich eine ganze Zeit lang vorrangig mit mir selbst.

Die Erkundung einer Funktionalität des eigenen Leibes hat mir mitunter schon eine große Freude bereitet. Dabei kommt es mir auf die Herangehensweise an. Zudem meditiere ich. Mit Musikinstrumenten lerne ich es darüber hinaus, mich präzise zu koordinieren und eine gute Haltung einzunehmen. Das Spielen eines Liedes stattet mich dabei mit solchen Eindrücken von mir aus, wie ich sie brauche. Das alles soll gutartige Momente bei mir auslösen. Solche möchte ich gerne in meinem Dasein erfahren. Es ist zuweilen ein wunderschönes Empfinden bei mir entstanden, wenn mir das eine oder andere dabei gut gelungen ist.

Inzwischen bin ich schon ein ganzes Stück meines Wegs im Leben gegangen und kann es sagen, dass ich erwachsen geworden bin. Man wird zusehends etwas ruhiger und gelassener mit dem Alter. Manche Dinge meines Daseins sind im Laufe des Lebens für mich fast schon zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Ich habe mich an deren Vorhandensein mittlerweile gewöhnt. Ich kann mit mancher Sache schon gut umgehen und komme dabei zurecht, wenn ich das mache.

So ist es nun gegeben, dass ich kaum mehr auf die Durchführung meiner Lebenspraxis einen Einfluss ausübe. Einer Korrektur meiner Körperhaltung widersage ich in der Regel sogleich. Deren bereits gegebene Form erkenne ich an, wie sie ist. Das hat mit einer Optimierung wenig zu tun, soll aber dem Weg von mir gemäß sein. So hoffe ich meinen Bezug zu dem, was mich bedingt, bewahren zu können. Der Leib eines Menschen verfügt grundsätzlich über vielerlei Lokalitäten, auf welche Einfluss ausgeübt werden kann. Diese sollen allesamt miteinander in Einklang stehen, ihre Verbundenheit als Ganzes kann das möglich machen. Gar vieles soll da zugleich an uns wirksam sein. Wer kennt einen Anfang und ein Ende davon? - Dem Gedanken soll es geschuldet sein, dass ich auf meine Dinge keine willentlich bewirkten Manipulationen ausübe. Da pendelt es sich ein.

Idee

Effekte beim Üben von Yoga & Co.

Es ist zu beobachten gewesen, dass beim Üben von bestimmten Posituren zeitweise bei mir eine plötzliche Bewusstlosigkeit hervorgerufen worden ist. Dann hat der 'Strom' ausgesetzt und ich bin hingefallen. Ich habe das so erfahren. Das Yoga wäre darum eigentlich als eine große Sache und eben gerade nicht als eine kleine richtig aufzufassen. Es würde nicht immer allein nur sanft und geschmeidig dabei zugehen, sondern manchmal sind eben auch üble Nebenwirkungen zu erwarten.

Um jene Übungsreihen, welche beim Yoga gelehrt werden, sinnvoll durchzuführen, wird es der praktischen Unterstützung eines geübten Lehrers bedürfen. Das soll jemand sein, welcher die notwendigen Korrekturhinweise kennt und sie auch weitergibt. Solch einen Lehrer in Europa zu finden ist praktisch sehr schwer. Dann, wenn man doch jemanden kennengelernt hat, der so etwas macht, könnte man es doch nicht sagen, ob er das getreu der Gepflogenheiten des Yogas praktiziert. Schließlich würde es eine solche Kultur bei uns in Europa nicht geben. Da hängt man eventuell sehr in der Luft, wenn man sich zu frühzeitig auf einen vermeintlichen Lehrer einlässt. Wo ein brauchbarer Lehrer zu finden sein wird, das soll darum offenbleiben. Vielleicht wäre es angebracht, den Weg der Tugend zuvor zu beschreiten, um sich vorzubereiten.

Auch das Yoga basiert auf einem System der Ordnung. Dhamma oder Dharma wird diese in mancher indischen Sprache genannt. Sie soll das kosmische Gefüge erhalten. Umsicht wäre von jemandem zu fordern, welcher mit Zuhilfenahme der Übungen des Yoga seinen Leib in Einklang zu bringen versucht. Schließlich besteht doch der Mensch aus einem Zusammenwirken von Körper, Seele und Geist. Nichts davon würde auszusparen sein, ohne dass das einen Schaden verursachen wird.

Dokumentation

Individuelles

Mir geht es hier auf dem Wiki 'Hatha' darum, es zu dokumentieren, was ich beim Üben mancher Asana und bei der Durchführung der Technik Pranayama einmal in meinem Dasein für Staub aufgewirbelt habe. Ein Anwenden der Übungen sowie jene für mich klar hervorgetretenen Ergebnisse meiner Meditationen haben mein Leben zuweilen so stark bereichert. Es gilt mir da etwas, hier davon zu berichten, was mir diese Dinge bedeuten.

Gewiss wird mancher Gedanke über jene Bedeutung der existenziellen Bedingungen des Daseins als Mensch heute für mich anders ausfallen, als er das zu meiner Jugendzeit getan hat. Jedoch würde das nichts anderes als der notwendige Gang der Dinge sein, welcher ein Dazulernen wie auch ein Wechseln der Standpunkte ermöglicht hat. Ich möchte das nun im Nachgang versuchen, gerade auch für die Leser des Wikis es verständlich aufzuzeigen, was für mich der gültige Weg in Bezug auf eine solche Lebenspraxis sein wird.

Idee

Eine eigene Sichtweise

Der Yoga stammt aus einem anderen Kulturkreis. Er wird gerade kein Abklatsch einer europäischen Denkweise sein. Vielmehr ist er eigenständig. Zuweilen sind moderne Systematiken des Yogas auch gerade zum Zweck einer Identifikation mit indischen Werten entstanden. Eine Notwendigkeit zur Stiftung solcher Werte hat daraus resultiert, dass der indische Subkontinent sehr lange Zeit von Europäern dominiert worden ist. Moderne Varianten des Yogas richten sich also an die Inder. Sie sollen diesen zu einer erneuerten Stärke der eigenen Identität verhelfen. Aus diesem Blickwinkel gesehen wäre es näher an der Praxis als alles andere, wenn man als Europäer seinen Sinn fürs Leben in der Identifikation mit dem abendländischen Kulturkreis sucht. Doch weit gefehlt. Die asiatischen Ausbildungssysteme erfahren hierzulande, gerade was eigenständige Aktivitäten der Menschen innerhalb ihrer Freizeit betrifft, erheblichen Zulauf. Manche Publikation aus jenem Teil der Welt hat großen Zuspruch bei einigen intellektuellen Persönlichkeiten erlangt und prägt seitdem auch den europäischen Kulturkreis mit.

Was bedeutet das? - Es gilt mir etwas, zuvorderst einmal die Gegebenheiten der gesellschaftlichen Strukturen unterschiedlicher Völker und Staaten differenziert zu betrachten und deren Unterschiedlichkeit als Eigenschaft anzuerkennen sowie diese zu benennen. Ich untersuche hier jedoch allein nur den europäischen und den asiatischen Kulturkreis. Sie habe ich auch in nicht mehr als in einem einzigen Punkt einander gegenübergestellt. So ergibt sich eine augenscheinliche Unterscheidungsmöglichkeit bei der Betrachtung der grundsätzlichen Einstellung zum Leben für die beiden Gruppierungen.

Entgegen jenem Individualismus, mit welchem manch ein Asiat sein Leben zu meistern versucht, besteht für solche Mitglieder der Christenheit, wie ich einer bin, ein Lebenswandel, bei dem man sein Heil in der Angliederung an eine Gemeinschaft mit Christen sucht. Was sich daraus ergibt, wird folgenschwer sein. Es wirkt sich mannigfach auf Grundsatzentscheidungen aus.

Dokumentation

Gebote einhalten

Es gilt mir als gut, wahr und richtig, es zu bekennen, dass ich die Gebote nicht benennen können würde, welche es von einem Yogin einzuhalten gilt. Das soll so wahr sein, wie ich es hier sage. Eine Ausnahme davon bildet aber jenes Gebot, welches mit dem Wort 'Ahimsa' bezeichnet wird. 'Ahimsa' verkörpert ein Nichtverletzen anderer Lebewesen. Das wäre ein sehr wichtiges Prinzip auch für einen Menschen wie mich. Wie weit der Begriff gefasst sein kann, wird bei der Religion der Jaina sichtbar. Dieser Gruppierung fühle ich mich als Christ sehr verbunden.

Weitere Prinzipien soll es geben, welche dieses erste Gebot unterstützen und erweitern. Insgesamt beträgt die Summe der hauptsächlichen Gebote für einen Yogin fünf an der Zahl. Soweit kann ich mich an jene Aussagen der früher von mir betrachteten Textquellen erinnern. Benennen würde ich die vier weiteren Gebote jedoch gerade aufgrund von eigenen Wissenslücken nicht.

Wer es glaubt, dass er, ohne genau solche Verhaltensgrundsätze richtig zu praktizieren, das Yoga erlernen kann oder gar etwas davon richtig verstehen wird, der versuche es eben. Es wird sich schon zeitnah aufzeigen, ob das etwas Mögliches ist. Ich halte es für gefährlich.

Idee

Auffassung einer Gegebenheit

Einen Hinweis möchte ich dem Adepten des Yogas geben und ihm damit etwas nahelegen. Wer von Anfang an erfolgreich bei der Durchführung einer Sache sein möchte, der soll vor allen Dingen jene Anfängerfehler vermeiden, welche es dafür gibt.

Wir sollten es aber nicht glauben, dass wir somit keine Anfänger mehr sind. Das wäre zu gewagt. Es soll für uns so vorgegeben sein, dass wir eine ganze Zeit lang ein solcher bleiben.

Welchen Ansatz sollen wir anwenden? - Beim Yoga geht es auch um ein Dasein gemäß dem Gesetz des Dharma, der gefügten Ordnung. Es zu erkennen wird dafür von Bedeutung sein. Es wird zur Erlangung einer Wahrheit alles zu unterlassen sein, was die Basis dieser Sache unterhöhlt. Zum Erreichen des mit dem Yoga verbundenen Ziels der Selbstfindung oder Verwirklichung entgegengesetzt wirksam wird so einiges sein. Allein nur das, was der gegebenen Ordnung entspricht, kann zu einem Erfolg führen. Doch es gibt auch Versuche, durch eigentliche Unmöglichkeiten im Leben zu bestehen. Solche wären falsch. Sie führen zu einer Beschleunigung des Niedergangs bei uns. Zuvorderst sollen da Ablenkungen und Suggestionen zu nennen sein. Manipulationen des Bewusstseins haben wenig mit dem Ziel des Yoga gemeinsam. Wer sie bei anderen oder sich einsetzt, der betreibt menschlichen Missbrauch.

Seien wir frei davon. Stellen wir doch für uns gewisse Maßstäbe auf, welche unserer Haltung ihre innere Ausrichtung verleihen können. Tendieren wir dabei einfach einmal nach Osten, zum Gesicht der Morgensonne hin. Haben wir sie erst einmal in der Wahrhaftigkeit des eigenen Angesichts erschaut, dann können wir es verstehen, was uns dabei gewahr wird. So soll die Natur des Erdkreises zum Schlüssel der Erfahrung von menschlichen Phänomenen werden.

Unser europäischer Kulturkreis mit seiner christlichen Prägung wird damit zurechtkommen, dass wir uns auf solche Dinge ausrichten, welche es gibt. Das Christentum ist keines der Leugnung von Gegebenheiten. Ohne eine Auffassung der natürlichen Gesetzmäßigkeiten eines Menschendaseins verliert dasselbe an Wert, was nicht zu geschehen bräuchte. Gewinnen wir doch einfach durch unsere innerliche Öffnung gegenüber der wahren Gegebenheit des Erdkreises mit unserem Menschendasein die erforderliche Erkenntnis zur Auffassung des Wirklichen hinzu.

Unsere Wirklichkeit, wie wir sie begreifen, ist für den philosophisch-spekulierenden Inder eine Illusion, welche er als Maya bezeichnet. Das soll ein Schlüsselwort sein, welches zu vielem zu gebrauchen ist. Es wird manchmal korrekt verwendet, manchmal wird aber auch kein Kontext dafür aufzufinden sein, welcher den Begriff belegt. Dann wird alles schleierhaft sein. Keine Aussage ist so möglich.

Im Gegensatz zur Maya, der Illusion der Erscheinung der Welt tritt der Mensch mit seinen persönlichen Beziehungen als Existenz in Kraft. Da er sich nicht im kosmischen Gefüge der Ordnungskräfte der Welt auflösen würde, sondern vielmehr diese zur Gewinnung von Liebschaft und Freundschaft, Bruderschaft und Familie einsetzt, überwiegt jener Anteil auch bei dessen Auffassung der Gegebenheiten seines Daseins. Da wird die Wirklichkeit endlich als menschliche Größenordnung aufgefasst, verstanden und geprägt.

Dokumentation

Kleines Bekenntnis

Gerne bekenne ich mich zu meinem eigentlichen Standpunkt bei den dafür geeigneten Menschen.

Ich habe jene Dinge des Yoga keinesfalls einstudiert, um einmal von einer Sinnestäuschung übermannt zu werden. Aus dem Grund habe ich es immer wieder erneut versucht, eine Durchführung von möglicherweise für mich schädlichen Übungen zu vermeiden. Auch habe ich kaum so intensiv geübt, wie andere das zuweilen schon getan haben. Große Ruhephasen haben meine mentalen Möglichkeiten dann wiederhergestellt, wenn ich keine Lust mehr auf die Praxis des Yoga gehabt habe. Solche hat es bisher schon viele in meinem Leben gegeben.

Mit der Abfassung des Wikis 'Hatha' möchte ich etwas Licht ins Dunkel meiner Jugendzeit bringen, zu welcher ich durchaus angefressen vom Yoga und seiner Disziplin gewesen bin. Seitdem ist vieles geschehen.

Das vielfach bei mir verloren geglaubte Gefühl einer eigentlichen Kräftigung und Stärke habe ich in jüngerer Zeit für mich wiederherzustellen versucht. Ich glaube es, dass das, was von mir gut erinnert werden kann, mich auch mit einem gewissen Potential ausstattet. Allein nur dieser Sachverhalt soll für mich schon ein ausreichender Grund zum Verfassen des Wikis hier sein. Über meine eigenen Erfahrungen mit dem Yoga möchte ich gerne etwas aufschreiben.

Bei der sprachlichen Aufbereitung jener früheren Umtriebigkeiten von mir bekenne ich mich jetzt einmal mehr zu mir und meinem Dasein, wie ich es erfahre. Dank einer Benennung von solchen Gedanken und Ideen, wie ich sie wirklich an mir trage, möchte ich eine Brücke zur wahren Kenntnis davon schlagen. Es ist einer meiner eigentlichen Wünsche, dass ich mir etwas mehr an Klarheit über mein eigenes Dasein zu den früheren Zeiten meines Lebens verschaffen möchte. So bilde ich mein Gutes aus. Das gestalte ich mit eigens dazu bestimmten Worten, auf dass es mir eine Lebendigkeit verleihen wird. Dabei entsteht etwas, das wie ein Weidenkorb aus geflochtenen Strängen zu sein scheint. Ein solcher möchte weitergegeben werden.

Das alles führe ich jetzt auf meine eigene Weise aus, weil sich so auch bei anderen Gelegenheiten schon etwas mit Substanz und Struktur ergeben hat, dessen ich im Nachhinein bedurft habe. Ich gehe davon aus, dass das auch für die Sache Gültigkeit hat. Meine Moral für das Leben soll das sicherstellen.

Ansatz

Eine Form einnehmen

Der Yoga wird bei uns im Westen gerne als ein körperliches Schulungssystem aufgefasst und mit einer soften, sportlichen Betätigung gleichgesetzt. Von dem Ausgangspunkt ausgehend möchte ich es versuchen, das Ihnen zu verdeutlichen, wie man dabei zu Erfolgen kommt.

Der Körper würde nicht allein nur die stoffliche Hülle eines Menschen sein, er beinhaltet auch alle anderen Arten der materiellen Eigenschaften, welche uns durch die Natürlichkeit des Menschendaseins zuteilwerden. Dabei wird er zu einem Anhaltspunkt für unser achtsames Gewahren.

Wir finden dank eines gewissen Fokus auf Lokalitäten an diesem Leib zu mentalen Zugängen zu ihm. Da gewahren wir Ansammlungen von Energien. Solche können erscheinen.

Manches davon wird auch als Potential zu vernehmen sein. Da erscheint es ohne Ausformung und dient uns als Reservoir für zusätzliche Kräfte, welche wir, je nach unserem Bedürfnis dazu abrufen möchten. Das sollen latent vorhandene Ausprägungen unserer Lebenskraft sein. Ohne solche zu besitzen, wären wir bald am Ende unserer Möglichkeiten angelangt.

Um nun, körperlich gesehen, eine Haltung einzunehmen, bedarf es mancher richtigen Zuordnung des Leibes zu unserer mentalen Eigenschaft, dem Geist in seiner Selbstauffassung. Schauen wir dazu unvermittelt auf, gewahren wir das Dasein in seiner einfachen Erscheinung. Das wird die Stufe sein, welche noch alles für uns bereithält, was eigentlich einem Menschen möglich sein wird. Nichts davon haben wir zum Moment schon ausgestaltet.

Um uns einen größtmöglichen Anteil des Kosmos zu erhalten, sollen wir es begreifen, dass jede Emanation des Geistes einen Verbrauch von Potential erwirkt. Durch Festlegung geschieht das, ein Einsatz unserer Kräfte bewirkt deren Endlichkeit. Die Disziplin des Yogas möchte den Menschen darin schulen, günstige Verhältnisse dafür zu finden, wie er sich gestaltend im Dasein einsetzen kann, ohne sich dabei einen eigentlichen Kraftverlust einzufangen.

Da gibt es vielerlei Arten von Ursachen dafür, was einen Kraftverlust an einem Menschen auslösen wird. Heftig ist er, wenn eine Katalyse bei uns stattfindet. Dann bricht der innere Tempel des Menschen zuweilen zusammen und würde zu nichts anderem als Staub und Rost zerfallen.

Doch der Saphir der Seele spiegelt das Licht wider, welches bei ihm erscheint. In der Kraft seiner eigenen Farbe erscheint es da. Alles Lichte widersetzt sich dem Chaos der Beliebigkeiten.

Um nun der körperhaften Form ihre Eindeutigkeit zu verleihen, kann der Adept einen einfachen Trick anwenden. Dabei wird es zu bekunden sein, dass die Form ein Zusammenwirken seiner Kräfte bedeutet. So ist der Leib des Menschen zu verstehen.

Das Einnehmen einer Form wird gerade zu jenem Moment erforderlich sein, zu dem wir aktuell uns vorfinden. Da sind wir im Einklang damit geblieben, wenn wir nicht die Haltung wechseln würden. Ausgehend von der Warte sollen wir damit beginnen, die Formen des Leibes durch Anzug der Glieder zu schulen. Ohne einen zusätzlichen Druck zu erzeugen, finde das statt. Zuweilen tritt ein solcher zwar auf, aber das soll lediglich zu einer grundsätzlichen Stabilisierung der Körperstatik dienen. Nichts Weiteres würde dadurch geschehen. Also wäre das ungefährlich.

Ein Anzug der äußeren Punkte unserer Glieder wird es uns erlauben, den Leib spielerisch zu erkunden. Zuerst lösen wir dadurch alles an uns auf, was wir noch gegriffen haben. So lösen wir unsere Hände von den Werkzeugen, so verlassen wir unsere Füße und deren Stand. Etwas werden wir dadurch auch gewinnen. Das soll eine Einheit unserer Kräfte verwirklichen. Schlussendlich werden wir auch die eigene Gewichtskraft einzusetzen lernen. Sie ist die emanierte Größenordnung unserer Stärke und wird ursächlich für vieles sein. Als Phänomen der Natur ist diese permanent gegeben, wenngleich sie virtuell sein wird. Man kann sie also aufheben.

Wer das alles verstanden hat, der möchte es jetzt gerne versuchen, seinen Leib durch Anzug zu einem Einzug in richtig koordinierte Formen zu bewegen. Annahme und Rezeption, Lösung und Aufgabe werden damit einhergehen. Einen Erfolg würde man jedoch nicht erzwingen können. Damit müssen wir unseren Frieden machen. Halten wir dazu doch an dem einfachen Gedanken fest, dass alles zu seiner Zeit geschieht.

Dokumentation

Lagerfeuergeschichten

Mir ist zeitweise der Wunsch, aber auch der Wille eingegeben, meinen Mitmenschen zu gegebenem Anlass etwas zu erzählen. Das mache ich dann, wenn eh etwas bei mir in den Gedanken aufkeimt. Dann führe ich das zeitnah aus. Nicht viel Bedeutsames, aber mancher schöne Moment würde so freizusetzen sein.

Zuweilen sehne ich mich nach den Zeiten meiner Jugend zurück, zu welchen ich oft am Lagerfeuer gesessen habe. Da haben die Flammen am Holz gewirkt. Das Feuer beschaue ich gerne. Es eröffnet mir Zusammenhänge.

Idee

Eine Stellungnahme

Die Prinzipien des Lebens soll dem Übenden ein Meister der Sache nahebringen. Das erkenne man an und mache sich mit Lust daran, seine Mitmenschen aufzusuchen und mit diesen zu sprechen. Ohne solche Konversationen würde eigentlich gar nichts zu erreichen sein, gleich welche Disziplin man verwirklichen möchte. Den Regeln der Gesellschaft entspreche man dabei, wenn man sich äußert. Man denke nach und gewahre so etwas davon, was die Menschen, aber auch uns bedingt.

Die Normen einer Gesellschaft würden nicht ohne Grund gegeben sein. Sie sollen fortbestehen. Darum soll es uns ein wertvoller Rat sein, dass wir es anerkennen möchten, wie es wahr ist. Sprechen wir recht. Drücken wir unsere Kenntnis ordentlich aus. Nehmen wir daran teil, was gegeben ist. Enthalten wir uns, wenn wir nichts von einem Sachverhalt gewusst haben. Besser als eine Umwälzung der Gesellschaft wird deren Bestand für uns sein. Im Frieden kommt man einfach gut mit seinen Mitmenschen klar.

Streben wir einem Erhalt solcher Gedanken und Ideen zu, welche unserem Wissen entsprochen haben. Mehren wir unser Vermögen, indem wir es absichern. Da werden die Momente des Lebens dadurch bereichert, dass wir etwas Geeignetes zu sagen haben.

Auch zu schweigen lohnt es sich. Dabei generieren wir unsere Geisteskräfte. Mit diesen lesen wir das Gegebene so aus, dass sich für uns günstige Eigenschaften davon ergeben, was wir haben. Dafür lohnt es sich strebsam zu sein.

Gewisse Tugenden gelte es sich zeitnahe anzueignen, auch wenn sich dafür vielleicht bisher noch keine Gelegenheit bei uns ergeben hat. Dazu sollen wir es für uns festmachen, welchen Errungenschaften der menschlichen Zivilisation wir zusprechen. Sie verkörpern einen reichhaltigen Schatz an Fruchtständen. Solche möchten wir haben. Davon wollen wir uns ernähren. So vermögen wir es bald zu erwachsen, weil wir dem Gedeihen von uns Raum gegeben haben.

Man gewöhne sich zeitlebens besser an die Bedeutung des Guten, Wahren und Richtigen. So wird etwas Vernünftiges in unserem Leben eintreten und wahr sein. Eine Wertigkeit davon soll auf die Weise gegeben sein, wie es dem Grundmaterial entspricht, aus dem es aufgebaut und gebildet worden ist. Aus etwas Gutem folgt gewisslich manches Gute. Da können wir das alles für uns einsetzen.

Affirmation

Das Kleeblatt

Etwas, das es nicht gegeben hat, würde nicht auffindbar sein. Wenn aber etwas vorgekommen ist, dann gibt es das auch. So kommen wir zu dem Gedanken, dass das immerzu schon so gewesen sein muss. Unsere Welt ist genauso konsistent, wie es das Dasein in ihr auch sein wird.

Alle menschlichen Konstruktionen sind zusätzliche Werke. Diese beinhalten mehr oder minder vollständige Strukturen, welche in willkürlicher Weise erzeugt werden. Da wird die Substanz zuweilen erglühen, weil nichts davon richtig zusammengegangen ist.

Die Naturgesetze werden vom Menschen als eigentliche Ordnungen erkannt. Alle Technik baut darauf auf, sie zu zergliedern und gemäß der Intention von uns erneut zu fügen. Da hat nichts wirklich zusammengepasst.

Der Zugang zum Wissen über die Gesetzmäßigkeiten der Natur besteht dank der Erfahrungswerte eines Menschendaseins. Da erkennen wir manche Dinge und suchen nach deren Relevanz. Da unsere Gebäude und Maschinen dem Grundsätzlichen einer Natur in ihrem Aufbau und in ihrer Funktion so erheblich widersprechen, schöpft der Mensch die kuriosesten Dinge. Damit sie trotzdem haltbar sind, verstärkt er die Wandungen und übertreibt so alles.

Zeigen wir es erst einmal auf, wie die menschliche Sphäre in Wahrheit gegeben ist, wird es auch manche Gelegenheit dazu geben, um sich dazu ins Einvernehmen zu setzen. Ausgestattet mit dem Schlüssel dafür können wir alles belassen, wie es ist. Da bestehen wir endlich. Das wird zu belegen sein. Schließlich kommen wir so doch bereits klar.

Kontamination

Solange, wie eine Lüge besteht, werden auch Menschen durch sie geblendet sein. Auch beliebige Handlungen verursachen eigentliche Falschheiten. Ja, sogar unwillentlich herbeigeführte Fehlstellen täuschen uns Menschen.

Eine Welt der endlichen Wirksamkeiten erscheint auch so. Da fällt mit der Zeit manches ab. Aber es wird auch mancher Putz aufgetragen, der es verbirgt, was doch wahr gewesen ist.

Gedanke

Ein Maß für das Gute

Der Impuls ist eine für den Moment wirksame Größenordnung, welche imstande dazu ist, unsere Position abzuändern. Dabei spielt es keine Rolle, wie er entstanden ist. Durch was auch immer er wahr wird, er ändert das Gegebene nachhaltig ab, sobald sich eine Gelegenheit dazu geboten hat.

Das Dasein eines Menschen wird eines sein, bei dem man sich immer wieder einmal erneut einfinden muss. Da bedürfen wir einer Moral, um uns zu behaupten. Die geänderten Gegebenheiten des Lebens treten unregelmäßig in Kraft. Damit sollen wir zurechtkommen.

Es ist schon immer so gewesen, dass der Wandel der Dinge keiner Regel folgt. Sonst wäre er ja keiner. Eine Erhaltung der Konstellation unseres Kosmos oder Daseins verlangt dem Menschen unterdessen Erhebliches ab. Große Kräfte hat er dabei zu erzeugen, um den Erfordernissen seines Daseins gerecht zu sein. Darin sind wir allesamt limitiert. Nicht jedem würde es vergönnt sein, das zu schaffen. Ein bloßes Überleben des Menschen macht unterdessen noch keine zivilisierte Gesellschaft aus.

Was von uns gefordert wird, das soll ein Bestand des Ganzen sein. Diesem Gedanken richte man sich bei der Suche nach den wahren Prinzipien seines Daseins nach. So erfährt man mit der Zeit aufgrund seiner eigentlichen Bemühungen etwas Gutes.

Sind wir erst einmal zu eigentlichen Erhaltern oder Erneuerern dieses Daseins geworden, tragen wir auch etwas zur Förderlichkeit des Kosmos für uns Menschen bei.

Dokumentation

Ein Gedankeneinschub

Hier auf der Webseite mit Namen 'Hatha' möchte ich Ihnen etwas von meiner eigenen Erfahrung im Umgang mit dem Yoga berichten. Das Buchwissen, welches mir zur Erkundung dieses Themengebietes genügen hat müssen, ist weder umfassend von seiner Art noch klar strukturiert gewesen. Da habe ich es irgendwann eingesehen, dass ich eine Zusammenfassung davon brauche, welche zu einer Konklusion davon geeignet ist. Was ich kennengelernt und verstanden habe, das möchte ich nun vereinheitlichen und niederschreiben. Dazu bringe ich es auf dieser Seite an.

Meine Bemühungen sollen auf rechtschaffene Weise stattfinden. Jedoch habe ich keine Ausbildung dafür genossen, etwas literarisch zu verfassen. Da betreibe ich das Wiki als ein Content Management System (CMS), mittels dem ich meine 'Gedankenprotokolle' bewahre. Solche erzeuge ich bei 'Freischreibstunden', wie ich es genannt habe. Das möchte ich meinem Textwerk dazu voranschicken.

Ich erkenne für meine eigenen Befähigungen klare Begrenzungen an. Ein mir zu eigenes Potential zielgerichtet abzuschöpfen wird erforderlich sein. Das wäre aber erst noch von mir zu erlernen, wie das geht. Ich muss es mir darum wieder und wieder anschauen, wie ein Aufbau meiner Texte verstanden werden soll, damit er zu einem guten Erfolg führt. Das alles erneut umzustellen möchte ich nicht tun.

Eine Eingrenzung jener für mich erfahrbaren Dinge auf wahre Begebenheiten meines Daseins soll manchen Gebrauchswert davon aufzeigen und es verständlich machen, wie ich zu meiner Auffassung davon gekommen bin.

Das Ganze hier soll etwas sein, was ich durch eine Benennung meiner Gedanken und Ideen zu Datei bringe. Es wird sich wahrscheinlich als Aufbereitung eignen. Ein Wert dieser Dinge sollte nicht in Frage gestellt werden. Für mein Dasein haben sie Relevanz.

Dokumentation

Zugänge zum Yoga

Schon seit geraumer Zeit befasse ich mich mit dem Sammeln von Literatur zum Gebiet des Yoga und dem direkt daran angrenzenden Tantra. Da habe ich zu anfangs noch keinen Überblick darüber gehabt, was es dabei alles zu entdecken gibt. Hin und wieder habe ich manche Lektüre zur Hand genommen und mich damit befasst, was sie mir vermittelt. Hernach habe ich einiges davon in meinen Lebensalltag übernommen. Da ist mein Dasein zuweilen von solchen Dingen stark angereichert gewesen, wie sie damit zu tun haben. Nicht zu jeder Zeit hat das etwas Gutes für mich bewirkt. Einige Dinge davon haben für mich zu unhaltbaren Manifestationen geführt. Da habe ich manches davon wieder aufgegeben.

Mein Dasein als Mensch sollte nicht zu einem Spektakel der Turnübungen verkommen. Auch möchte ich nicht in mentale Unwägbarkeiten abdriften. Da präferiere ich eher eine Eindeutigkeit des Gegebenen und erkenne dessen Trivialität als ein Basiswissen des Menschen an. Ein solches zu festigen, das soll dafür weiterhelfen, dass man ein gutes Leben zu führen weiß.

Es möchte auf manchen verlockend wirken, wenn der indische Kulturkreis seine Geheimnisse offenbart. Doch so viel Gras wir auch geraucht haben, das würde das wirkliche Verhältnis von uns zu unserem Dasein nicht verbessern. Da möchten wir darauf verzichten, uns durch Rauschmittel zu schwächen. Das Joch des Lebens würde nicht leichter sein, allein nur weil man es abgeworfen hat. Man versagt da, würde aber dadurch nicht zu etwas ermächtigt sein. Da gibt der Mensch auf und erliegt einer Illusion des Glückes. Das aber wird das Wesen der Schöpfung sein, für welche wir nichts gekonnt haben. In ihr besteht quasi kein Unterschied zwischen einem Menschen und einer Fliege. Beides sind Lebewesen und als solche ein Teil von ihr. Für sich gesehen wird das Individuum somit ein sehr geringer Anteil des Ganzen sein. Eine Natur der Welt würde das wahrscheinlich nicht verachten, was wir sind, aber auch nicht in demselben Maße verkennen, wie das der Mensch mit seiner Neigung zur Selbstüberhöhung zu tun vermag.

Gedanke

Auf der Suche sein

Wer wird ein guter Lehrer für uns sein? Soll das etwa derjenige sein, welcher nicht ins Geschehen bei uns eingegriffen hat?

Affirmation

Manchen Gedanken muss man erst einmal gedacht haben, um es zu erkennen, ob er plausibel ist.

Idee

Sinn des Yoga

Das Erkennen und Einhalten der Gesetzmäßigkeiten der Natur wäre vorrangig wichtig für einen jeden, der es ernst mit seinen Dingen gemeint hat. Wer mit etwas Vorhandenem auf eine durch die Natur vorgegebene Weise umgehen möchte, der halte ihre Ordnungen getreulich ein.

Er lasse sich gerade nicht von solchen Gegebenheiten, wie seinen Wünschen, Hoffnungen, Erwartungen und Bedürfnissen zu einem willfährigen Dasein verleiten, sondern er erfülle sich diese, wann immer das gut sein wird, auf eine reguläre Weise. Da soll das alles Sinn für ihn behalten, was er zuvor schon von der Welt und seinem Dasein in ihr verstanden hat. Auch wenn so etwas nicht immerzu leicht zu leisten sein würde, mache man sich nichts vor. Eines Regulativs für das eigene Handeln bedarf man. Ein solches für sich bald zu beschaffen, täte manche Not.

Dazu wäre der Mensch da, dass er aus seinem Dasein etwas macht, was von gutartiger Natur ist. Darum hat er es hinreichend zu klären, was ihn ausmacht, sowie die erforderlichen Schlüsse aus seinem Dasein zu ziehen. So wird er um sich etwas in Erfahrung bringen, was er gebrauchen kann. Das soll er aus einem eigenen Antrieb leisten. Man lasse ihn jedoch nicht im Stich, allein nur um ihn dazu zu zwingen, dass er sein Leben anpackt. Da suche man zuerst nach einem gültigen Rahmen für das Gegebene.

Wir alle sind frei darin, über unser Leben etwas zu bestimmen. Wird es auch wahr sein, dass manche Leute die Erkenntnisse ihres Daseins etwas arg zergliedert haben und es nicht mehr als eine Einheit im Gesamten ansehen würden, so ist das doch nicht der gültige Weg für mich gewesen. Da wäre das Gesamte kein Ganzes mehr. Was da von manchem über das Wesen der Dinge in Erfahrung gebracht worden ist, ist durch ein Sezieren entstanden. Wie kann es da noch heilsam für uns sein? Was daran soll gut für einen Menschen sein?

Das Gesamte gilt es gut im Auge zu behalten. Danach richte man sich aus, es also im Ganzen zu erhalten. Das Wesen der Natur ist einfach eines, welches als Einheit zu seiner Erfüllung gefunden hat. Da ist es seiner Bestimmung gerecht geworden. So sind die Dinge beschaffen, wie das ihr entspricht. Um eine eigene Wahrnehmung davon bei sich zu entwickeln, sollen wir das verwirklichen, was natürlich ist. Dazu wird man das Gegebene lediglich aufzufassen, anzuordnen und zuzuordnen haben.

Eine Untersuchung der Dinge finde da durch uns statt, wie sie auf eine solche Weise möglich ist. Eine solche erhalte das Gegebene als etwas Heiles, als das Lebendige per se. Das wird einer ethischen Verpflichtung des Menschen gerecht sein.

Dank ihr erfährt er manches Heilsame. Ein Erkennen der wahren Dinge ermöglicht deren Einsatz in berechtigter Weise. Daran soll eine Erkenntnis zu erkennen sein, dass das Leben durch sie erhalten wird.

Man behalte also seinen Respekt vor der Schöpfung und ihren Kreaturen (die Tierwelt) wie auch ihren Kreationen (die Pflanzenwelt und die Nahrungsgrundlage aller Wesen) bei. Man wird auf eine solche Weise die gleichen Dinge untersuchen können wie sonst auch, aber auf eine einträglichere Weise dabei vorgehen. Der Ansatz einer solchen Untersuchung wird jedoch anders geartet sein.

So wird man bei Erfolg manches Nützliche erfahren und verstehen. Das wäre der unverkürzte Weg hin zu einfachen Wahrheiten über das Leben. Großen Fortschritt wird man dabei erlangen, wenn man zuerst das Grobe angeht und danach erst sich mit den Feinheiten davon befasst.

Es wird der direkte Weg zur Erkenntnis des Lebens sein, was wir dabei an uns verspüren können. Mit Achtsamkeit begegne man den Dingen, die da aufkommen, und erhalte sie so, wie sie erscheinen.

Den Umgang mit dem Gegebenen habe ich in meinen Schriften thematisiert. Der Prozess der Erkenntnis ist von mir als Menschwerdung bezeichnet worden. Das wird von uns durchzuführen sein. Einen solchen Weg versuche ich zu beschreiten, wie er mir von sich aus eingegeben ist. Mancher Progress ist dabei von mir schon verwirklicht worden. Das ist etwas, was mein Dasein ausmacht, dass ich so viel tue. Da schreibe, male und musiziere ich, allein nur um mich von einer Umwelt abzuschotten, die anders ist.

So bin ich inmitten einer Stadt zu einem zurückgezogen lebenden Menschen geworden, der jedoch keine Scheu vor seiner Umwelt hat. Ich möchte nur nicht deren Werke für mich gebrauchen.

Da ich mit meinem Leben zufrieden bin, man mir aber davon zu vielen Zeiten abgeraten hat, das zu sein, bin ich gegenüber meiner Umwelt zuweilen als Opponent aufgetreten. Da habe ich das mir Gegebene kultiviert. So, wie es heutzutage Bestand hat, habe ich es geschaffen und muss mich mit dem ausgebliebenen Erfolg begnügen, auch wenn das nicht leicht sein würde. Doch keiner macht seine Dinge zum Spaß anderer Leute. Auch ich sehe einen Wert in dem, was ich tue.

Genauso versucht es der Mensch beim Üben des Yoga, sich einen Zugang zum Gegebenen eines Menschen zu verschaffen. Da er dabei auf sich fokussiert ist, hat dieses Schulungssystem die Entwicklung des Menschen uns zur Aufgabe gemacht. Als solcher würde er nicht nach der höchsten Pracht streben, wie das viele fälschlicherweise gemeint haben und auch anwenden. Vielmehr möchte er seinem Dasein gerecht sein.

Die eigentliche Ausbildung von uns soll getreu den Erforderlichkeiten eines Daseins als Mensch durchgeführt werden. Da kann es keine andere Regulation dafür geben. Dabei soll es der Mensch mit der Zeit erlernen, sich als Subjekt aufzufassen. Als ein solches kann er seine Talente erkennen und verwirklichen. Das fängt schon bei den einfachsten Dingen an, was wir zu tun haben.

Gedanke

Einer Natur gerecht sein

Die Welt erscheint als ein Gefüge aus voneinander prinzipiell unabhängig erscheinenden Größenordnungen. Da kommt etwas vor, das uns auch so gewahr wird. Der Lauf der Dinge ist als ein rollendes Rad zu verstehen. Es soll ein Kreislauf des Lebens sein, was dadurch verkörpert wird. Ein sich stetig wiederholender Moment tritt dabei an der immerzu gleichen Position auf.

Das Rad hat seine eigentliche Unwucht dort, wo uns etwas Markantes daran aufgefallen ist. Das kann zu jedem Moment so passieren und uns eine Erkenntnis über das Wesen der Dinge verschaffen. Sie erscheinen uns allein nur dann, wenn sie sich geändert haben. Das beachten wir. Alles andere haben wir davon übersehen.

Eine solche Gesetzmäßigkeit unserer Erkenntnis ist gegeben. Wir bezeichnen sie als die Wahrheit, dabei wird das allein nur ein Ausschnitt des Gegebenen sein, was wir davon wahrgenommen haben. Als solche verleiht sie unserer Auffassung ein besonderes Gewicht, weil wir das sprachlich untermauert haben.

Es kommen aber auch andere Dinge zum Vorschein, wenn wir erst einmal einen Anhaltspunkt für sie gefunden haben, welcher es induziert, dass sie sich verändern. Da erscheinen sie auch. Somit erkennen wir es, dass es sie geben wird.

Betrachten wir das Gegebene auf eine solchermaßen geordnete Weise, so erkennen wir es da bald, dass das Gefüge der Welt ein in dauerhafter Art zusammengesetztes ist. Alles wirkt sich darauf aus. Nichts ist davon unberührt geblieben.

Da erscheinen gewisse Größenordnungen und werden von uns mathematisch aufgefasst. Wir definieren sie zuerst einmal als Tensor unbenannten Grades. Ein solcher wäre zu bestimmen. Dazu führen wir unterschiedliche Versuchsaufbauten durch und gestalten spezielle Messreihen mit diesen. Da wird zur Zahl, was als Konstante erkannt werden kann. Es wird zum Zähler, was sich quantitativ auf die Messgröße auswirkt. Alles weitere wird wie ein Gefüge sein. Da stellt etwas davon eine Matrix dar, anderes wird einer solchen sogar übergeordnet sein. Das beschreibt die Einheiten der Gesetzmäßigkeiten. Davon können wir ausgehen, dass solche durch Erfahrungswerte zu bestätigen sind.

Wir greifen nun das regelmäßige Gitter einer Matrix aus diesen unterschiedlichen Tensoren heraus und schauen es uns an, wie es aufgebaut ist.

Eine solche Matrix besteht als Gefüge und stellt ein Konstrukt aus Beziehungen von Werten dar. Da hat es auch einen Wert als Summe zu eigen. Das soll ein Zahlenwert sein. Ein solcher wird von vielen Leuten als bedeutsam angenommen, weil er ein Ergebnis verkörpert. Das Ergebnis als solches wird als Erfolg gewichtet und somit hat es die höchste Bedeutung für uns. Dabei wird die Bildung von Ergebnissen aller Forschungsleistung nachgeordnet sein. Ihr Nutzwert ist sehr bedingt.

Da verkörpert die einfache Zahl ein kryptisches Geheimnis, weil sich allein nur wegen ihrem Vorkommen nicht das Gefüge der Matrix erschließen würde. Da liegt das wieder im Verborgenen und könnte nicht mehr geschaut werden.

Lösungen sind Teil des Problems einer Auffassung des Wirklichen. Es kann zurecht keine Verwertbarkeit von Lösungen geben, deren Bedeutung man nicht kennen würde.

Lösungen gibt es viele. Eine lautet '42'. Auch '17' und 'a' sind denkbare Lösungen. Doch das Leben wäre als solch ein Lottospiel unbeherrschbar. Möchte man auch das Lösen von Problemen und Aufgaben für die Sache des Lebens als 'gelungen' befinden, so sind doch dieselben nach wie vor unzumutbar für einen gerne denkenden Geist.

Impuls

Eine Ordnung der Innenwelt eines Menschen

Der Sachverhalt eines Menschendaseins bringt es mit sich, dass wir gewisse Phänomene am eigenen Leib erfahren. Da wären zuvorderst die Gedanken und Ideen eines Menschen zu benennen. Mit diesen fassen wir das Gegebene auf. Da haben wir uns schon so manchen Sachverhalt vor Augen geführt.

Das Wesen der eigenen Regung wird den Gedanken und Ideen von uns entsprechen. Unsere Ideen sind zurecht als Werke aufzufassen und dienen zu einem Austausch mit unseren Mitmenschen. Das Bedenken eines Menschen wird dagegen dessen Gehalt ausmachen. Da würde es nicht zu einem Austausch zu verwenden sein. Es erscheinen die Ideen als Sache vor uns, die Gedanken aber verkörpern den 'Feed' eines Menschen, seinen Geist. So ordnen wir das zu. Davon leitet es sich ab, dass wir manche Dinge aufnehmen und andere Dinge abgeben können.

Da auch die Gedanken Gegenstände beinhalten, haben wir uns im Laufe unseres Daseins manchen Begriff erarbeitet und können etwas auf einer geistlichen Ebene mit diesen bewirken. So formt sich unser Dasein mit Zuhilfenahme des uns Bekannten aus. Ein Bedenken gegebener Erscheinungen einer Natur führt uns direkt zu eigenen Fertigkeiten. Da werden wir dessen gewahr sein, wie etwas geht.

So etwas lässt sich anwenden. Da wird es Auswirkungen erzeugen. Somit können wir uns, aber auch anderen etwas davon vermitteln, was da erscheint und vorkommt.

Da wird der Geist eines Menschen zu einer Wiese voller guter Nahrung, also zu einer Weide. Sie soll es sein, welche uns Schafen und Lämmern die Geborgenheit einer guten Versorgungslage spendet. Da bemessen wir das Gegebene und erkennen seinen Wert. Manches wird uns so gewahr. Da erhalten wir ein Gefühl davon, wie es uns damit ist.

Getreu der Situation einer geeigneten Versorgungslage erhalten wir manchen Mut zu einem verbesserten Dasein von uns. Da wird auch das Potential von uns eines sein, welches anwächst. Das haben wir von uns aus wahr gemacht. Eine Situation hat es ergeben, dass das möglich gewesen ist. An einen solchen Sachverhalt möchten wir anknüpfen. Das wollen wir uns erhalten.

Alles Gegebene bleibt derweil von uns getrennt. So wird es zu verstehen sein. Erst dann, wenn wir es aufgefasst haben und etwas davon zu verdauen beginnen, können wir es bei uns halten. Dieser Ansatz folgt der Betrachtung einer Speisung des Menschen. Ohne eine Rezeption des Gegebenen würde es sie nicht geben können.

Die Nahrungsquelle muss einfach lokalisiert werden. Ihre Eigenschaft ordnen wir uns zu. Allein nur so kommen wir zu ihr und können uns daran laben, dass sie dafür gegeben ist. So wächst der Geist des Menschen dank einer Verzehrs der Früchte einer geschöpften Welt.

Das Potential eines Menschen wird ein überaus großes sein, aber das hat er nicht gemacht. Da ist es ihm geschenkt oder verliehen worden. Allein nur auf die Umstände davon kann er einwirken, wie das zustandekommt. Aber auch das wäre allein nur dann von Erfolg gekrönt, wenn es zulässig geblieben ist, das zu tun. Da möchten wir endlich damit aufhören, das eigene Gut zu beschneiden. Vergeuden wir es doch nicht grundlos.

Sind wir auch von alldem getrennt aufzufassen, so resultiert das doch allein nur aus der Unerlässlichkeit eines Erhalts davon, was uns gegeben ist. Es wird unsere Aufgabe sein, es urbar zu machen, was da vorgekommen ist. So schöpfen wir aus der Schöpfung. Der Same des Lebens wird da weitergetragen.

Gedanke

Der Keil und die Sperre

Eine Schwerkraft wird der natürliche Verstärker der Regungen von uns Menschen sein. So wäre das aufzufassen, was wir verkörpern. Alles trägt so etwas an sich, was der Substanz ihr Gewicht verleiht.

Eine Schwerkraft würde man sich nicht erst erschließen müssen. Sie wirkt sich bereits auf uns aus. Da kann sie uns manchen Schwung verleihen. Genauso gut kann sie ein Widerstand gegen vorhandene Kraftwirkungen sein.

Alle Ergebnisse, Erfolge und Wirkungen eines Leibes haben auf den Menschen und dessen Lebensglück eine Auswirkung. Damit hat er umzugehen. Da schlagen sie sich an der Gestalt des Menschen nieder.

Mancher Mensch wird zuweilen davon wie benommen sein, dass das alles so schwierig zu erfüllen ist, was er dem Leben abtrotzen möchte. Da versucht er vielleicht das Unmögliche. Manchen Keil treibt er so tiefer in den Schlitz hinein. Dieser versperrt uns jeden Weg. Da führt allein nur eine Umkehr zur Befreiung davon, dass diese Macht uns übersteigt. Manchmal soll man eben Ruhen, um sich zu regenerieren.

Da kommen unsere Dinge endlich in Ordnung, wenn wir von allem abgelassen haben. Da brauchen wir manchen Halt für uns. Manches besitzt die Eigenschaft, dass es sich zu richten vermag, wenn man es belässt. Da brauchen die Dinge eben einfach ihre Zeit dazu.

Erst dann, wenn das geschehen ist, dass etwas sich richtig bewegt hat, kommt auch ein vitaler Drang am Menschen vor. Da wird er es endlich vollbringen können. Seien wir doch so wach und rege, dass wir das einsehen. Manches lustige Wort weiß er dann von sich aus zu erzählen, wenn man die eigene Blödheit endlich richtig verstanden hat.

Da löst sie sich von uns für eine ungewisse Zeit ab.

Gedanke

Ein Laster des Menschen wird es sein, dass er einer Sache zu deren Konsum bedarf, allein nur um sich zu stabilisieren.

Gedanke

Wer für sich kein Werk hat, das er zu schöpfen weiß, dabei aber andauernd die Werke anderer genießt, der wird es irgendwann einzusehen haben, dass ihn das vergiften kann.

Impuls

Der Mensch bedarf einer Vorstellung des ihm Bekannten. Dazu schöpft er sein Werk für sich, auf dass er sich daran erinnern wird, welche Freude er daran hat.

Affirmation

Ich glaube an die Wärme, deren Spendung durch die Nahrung und einen Erhalt des Lichten. Das spendet mir die Hoffnung auf einen Erhalt des Lebens. Gemeinsam mit einer liebevollen Frau möchte ich es verbringen. Mein Werk möchte ich schaffen. Da soll das Leben ein gutes für uns beide sein. Ein Lebensglück wird so gewahr sein. Da bleiben wir gesund, so Gott das möchte.

Gedicht

Ein Stern für alle Zeiten

Normalerweise geben wir es an,

was für uns eine Orientierung bieten kann.

Da kann man es erschauen

und hat das zu verdauen.

Es verdichtet sich da unser Sinn.

Wir sind nicht umhingekommen,

zu sagen, dass wir das vernommen haben.

Oh, es gibt ja solche Gaben.


Doch die vielen Zeiten,

zu denen die Menschen miteinander streiten,

haben auch ihren Gehalt mit sich gebracht.

Da ist es finster in der Nacht

und des Tages hell, gell!

Was uns da die Erfüllung bringt,

das machen wir davon fest.

Es ist das, worauf man sich verlässt.


Offenburg, den 31.03.2020