Zur kurzen Einführung

Gedanke

Das Leben

Ein Mensch, der alles mit Kraft getan hat, hat zu versagen. Ihm fehlt es an der notwendigen Gabe zur Variation.

Gedanke

Plastizität

Gerne möchte ich ein Leben mit Fantasie führen. Ohne diese würden wir auch nicht besser aushalten, was wir erfahren. Wer ihre Ideen nicht anerkennen könnte, muss sie verworfen haben. Dann geht er zuweilen leer aus, während andere eine Krone getragen haben, ohne mehr dafür zu tun, als zu bestehen.

Es besteht eine Regung meines Geistes bei mir dank der Gewinnung eines Gesichts der Dinge, welches ich erkennen und klären kann. Da erscheint es vor mir in seiner eigenen Färbung und wirkt sich auch als Form auf mein Wesen aus. Da hat es eine Gestalt zu eigen und erscheint auch visuell vor meinen Augen.

Gedanke

Effekte beim Üben von Yoga & Co.

Es ist zu beobachten gewesen, dass beim Üben von bestimmten Positionen zeitweise bei mir eine plötzliche Bewusstlosigkeit hervorgerufen worden ist. Dann hat der 'Strom' bei mir ausgesetzt und ich bin rücklings hingefallen. Ich habe das bisher zweimal so erfahren. Yoga wäre darum eigentlich eine große Sache und eben gerade nicht als eine kleine richtig von uns aufzufassen. Es würde nicht immer nur sanft und geschmeidig dabei zugehen, sondern manchmal sind eben auch üble Nebenwirkungen zu erwarten. 

Um jene Übungsreihen, welche beim Yoga gelehrt werden, sinnvoll durchzuführen, wird es der praktischen Unterstützung eines geübten Lehrers bedürfen. Das soll jemand sein, der die notwendigen Korrekturhinweise kennt und sie auch weitergibt. Solch einen Lehrer in Europa zu finden ist praktisch sehr schwer. Wenn man doch jemanden kennengelernt hat, der so etwas macht, könnte man doch nicht sagen, ob er das gemäß den Gepflogenheiten des Yoga praktiziert. Schließlich hat eine entsprechende Kultur bei uns in Europa nicht existiert. Da hängt man eventuell sehr in der Luft, falls man sich zu frühzeitig auf einen vermeintlichen Lehrer eingelassen hat. Wo ein brauchbarer Lehrer zu finden sein wird, soll offenbleiben. Vielleicht wäre es angebracht, den Weg der Tugend zuvor zu beschreiten, um sich auf die entsprechenden Lektionen vorzubereiten. 

Auch Yoga basiert auf einem System der Ordnung. Dhamma oder Dharma wird diese in mancher indischen Sprache genannt. Sie soll das kosmische Gefüge erhalten und aufzeigen. Umsicht wäre von jemandem zu fordern, der mit Zuhilfenahme der Übungen des Yogas seinen Leib oder seinen Geist zu beherrschen versucht hat. Schließlich besteht doch der Mensch aus dem Zusammenwirken von Körper, Seele und Geist. Nichts davon würde auf Dauer auszusparen sein. 

Idee

Eine eigene Sichtweise

Der Yoga stammt für uns Europäer aus einem anderen Kulturkreis. Er hat gerade keinen Abklatsch einer europäischen Denkweise verkörpert. Vielmehr ist er eigenständig aufgetreten. Zuweilen sind moderne Systematiken des Yogas auch zum Zweck einer Identifikation mit indischen Werten entstanden. Eine Erforderlichkeit zur Stiftung solcher Werte hat wahrscheinlich daraus resultiert, dass der indische Subkontinent für sehr lange Zeit von Europäern dominiert worden ist. 

Moderne Varianten des Yoga richten sich also hauptsächlich an die Inder. Sie sollen diesen zu einer erneuerten Stärke der eigenen Identität verhelfen. Aus diesem Blickwinkel betrachtet, wäre es näher an der Praxis des Yoga als alles andere, dass man als Europäer seinen Sinn fürs Leben in einer Identifikation mit dem abendländischen Kulturkreis sucht. 

Doch weit gefehlt. Die asiatischen Ausbildungssysteme erfahren hierzulande, gerade was eigenständige Aktivitäten der Menschen innerhalb ihrer Freizeit betrifft, erheblichen Zulauf. Manche Publikation aus jenem Teil der Welt hat großen Zuspruch bei einigen intellektuellen Persönlichkeiten erlangt und prägt seitdem auch den europäischen Kulturkreis entscheidend mit.

Was bedeutet das? - Der Unterschied zwischen den Kulturen tritt deutlich hervor. Es gilt mir etwas, zuvorderst einmal die Begebenheit der gesellschaftlichen Strukturen verschiedener Völker und Staaten differenziert zu betrachten und deren Unterschiedlichkeit als Eigenschaft grundsätzlich anzuerkennen sowie diese zu benennen. 

Ich habe hier jedoch allein nur den europäischen und den asiatischen Kulturkreis in Betrachtung genommen. Beide habe ich in nicht mehr als einem einzigen Punkt einander gegenübergestellt. So hat sich eine augenscheinliche Unterscheidungsmöglichkeit für die beiden Gruppierungen ergeben. 

Entgegen dem Individualismus, mit dem manch ein Asiat sein Leben zu meistern versucht hat, besteht für solche Mitglieder der Christenheit, wie ich einer bin, ein Lebenswandel, bei dem man sein Heil in der Angliederung an eine Gemeinschaft mit Christen gefunden hat. Was sich daraus ergeben hat, soll folgenschwer sein. Es hat sich mannigfach auf Grundsatzentscheidungen ausgewirkt. 

Dokumentation

Gebote einhalten

Es gilt mir als gut und richtig, zu bekennen, dass ich die Gebote nicht benennen möchte, welche es von einem Yogin einzuhalten gilt. 

Das soll wahr sein. Eine Ausnahme davon bildet aber jenes Gebot, das mit dem Wort 'Ahimsa' bezeichnet wird. Ahimsa meint, dass man andere Lebewesen nicht verletzen würde. Das wäre ein sehr wichtiges Prinzip. Wie weit der Begriff gefasst sein kann, wird bei den Jainas deutlich. 

Weitere Prinzipien soll es gegeben haben, welche dieses Gebot unterstützen und erweitern. Insgesamt hat die Summe der hauptsächlichen Gebote für einen Yogin fünf betragen. Benennen möchte ich die vier weiteren Gebote eines Yogins gerade aufgrund von eigenen Wissenslücken nicht. 

Wer glaubt, dass er Yoga, ohne die dafür bekannten Grundsätze einzuhalten, erlernen kann, begibt sich in Gefahr. Ohne die Rahmenbedingungen dafür einzuhalten, was Yoga ausgemacht hat, würde man auf diesem Weg nicht vorankommen.

Impuls

Glückverheißende Handlungen

Der Mensch hat sich in seinem Dasein mitunter schon getäuscht. So etwas kann jedem passieren. Darum gehen wir grundsätzlich davon aus, dass auch wir schon einmal einer Täuschung unterlegen sind. Wer seine Schwäche jedoch überwinden möchte, muss sie anerkennen, wie sie ist. Darum haben wir sie bei unseren Überlegungen berücksichtigt. 

Dokumentation

Aufmerksamkeit

Mathias Schneider hat für sich ausgemacht, dass er seine Aufmerksamkeit auch auf sich anwenden kann. So etwas hat ihm gutgetan. In der Regel schließt er die Augen und verspürt sich. Dann ist erst einmal der ganze Stress der Welt über ihn gekommen. Alles ist auf ihn herein geprasselt. Da hat er sich kaum zu halten gewusst. 

Dokumentation

Die einfachen Merkmale einer Hand

Ohne sich zu sehr auf eine Handhaltung im Speziellen einzulassen, hat Mathias Schneider vorausgesetzt, dass wir Menschen zählen können und so etwas auch gerne tun. 

Das Fingerspiel würde nicht extra zu beüben sein, weil es in die Psychomotorik eines Menschen zu sehr eingegriffen hat. Da führt er seine Handlungen in einer gewohnten Weise durch und erledigt seine Aufgaben mit einfachen Handgriffen, wie er sie schon gekannt hat.

Dokumentation

Ein Ansatz

Jene Gedanken, die wir uns schon einmal gemacht haben, sollten uns nach wie vor Orientierung bieten. 

Das eigene Schicksal wird einem Menschen normalerweise unbekannt sein. Doch Gedanken dazu wird er sich mit Sicherheit machen.

Etwas kann man sich davon vorstellen. Nehmen wir das Schlechteste und das Beste, was wir aus unserem Leben gekannt haben. Setzen wir diese Erfahrungen an den Rand und ziehen eine gerade 'Linie' zwischen diesen beiden Grenzwerten. Daraufhin legen wir die Mitte davon geometrisch fest. Dort häufen sich unsere Erfahrungswerte voraussichtlich. 

Die Randzonen haben in diesem Bild für seltene Erfahrungen gestanden. Der Mittenbereich hingegen soll für die reguläre Bandbreite der Erfahrung, wie wir sie aus unserem Leben kennen, stehen. Damit können wir unsere Erfahrungen gewichten und bewerten. 

Im zweiten Schritt untersuchen wir unser Verhältnis zu den tatsächlichen Erfahrungen unseres Daseins. Haben wir über Gebühr gelitten, dann ist es uns auch schlecht gegangen. 

Da haben wir nach einer Möglichkeit zur Bewertung unserer Verfassung gesucht, die Aussagekraft hat. 

Bezogen auf die einzelnen Situationen, haben wir in Stunden bemessen, wie groß ihre Bedeutung für uns gewesen ist. Wir sprechen also von der Anzahl an Stunden, an denen wir etwas erfahren haben. 

Eine Hervorbringung der speziellen oder gar unerwünschten Erlebnisse oder eine Auseinandersetzung mit einem eigentlichen Unvermögen von uns hat keine Besserung bewirkt. Darum schweigen wir so etwas Unmögliches weitgehend aus. 

Dann haben wir alle eine gewisse Leere an uns getragen, wenn es um die eigenen Gedanken geht. Sie hat eine Basis für das eigene Erleben dargestellt, indem sie Raum dafür bereitgestellt hat. 

Unterdessen hat alles Fehlen einer vorhandenen Größe bei uns ein Vakuum ausgelöst und in energetischer Hinsicht einen positiven Effekt ergeben, der auch etwas bewirkt hat. 

An seinem eigenen Schicksal ist noch niemand vorbeigekommen.

Dokumentatiom

Anregungen

Wie du mit etwas klar kommst, entscheide selbst. Das soll in deiner eigenen Macht stehen. 

Was ich gelesen habe, bewegt mich in der Regel auch. Davon habe ich etwas vernommen. Ich stehe dazu in einem gewissen Verhältnis. Die Dinge machen mir etwas aus. Ich bewerte es eigenständig, was ich davon gut finde.

Gedanke

Zu früheren Zeiten meines Lebens haben die Menschen zuweilen übertrieben vernünftig gehandelt. Sie haben versucht, uns vor uns selbst zu schützen. Man hat uns sogar verwehrt, eigene Erfahrungen zu machen. 

Idee

Auffassung einer Begebenheit

Einen Hinweis möchte ich dem Adepten des Yogas geben und ihm damit etwas von Wert nahelegen. Wer von Anfang an erfolgreich bei der Durchführung einer Sache sein möchte, sollte vor allen Dingen jene Anfängerfehler vermeiden, die dafür bestanden haben. Wir sollten aber nicht glauben, dass wir somit keine Anfänger mehr sind. Es soll für uns vorgegeben sein, dass wir das eine geraume Zeit lang bleiben werden. 

Beim Yoga geht es um ein Dasein gemäß dem Gesetz des Dharma, jener bereits gefügten Ordnung. Sie anzuerkennen, soll für uns von Bedeutung sein. Zur Erlangung einer Wahrheit soll alles unterlassen werden, was die Basis davon unterhöhlt hat. 

Der Erkenntnisprozess setzt von sich aus ein. Allein nur dasjenige, was der vorgegebenen Ordnung entsprochen hat, wird zu einem gewissen Erfolg bei uns führen.

Ansatz

Eine Einheit

Yoga wird bei uns im Westen gerne als ein körperliches Schulungssystem aufgefasst und mit einer soften, sportlichen Betätigung gleichgesetzt. Von jenem Ausgangspunkt ausgehend möchte ich versuchen, Ihnen zu verdeutlichen, wie man dabei zu Erfolgen kommt.

Der Körper würde nicht allein nur die stoffliche Hülle eines Menschen sein, er beinhaltet auch alle anderen Eigenheiten eines Menschen. Wir haben dank einer Fokussierung auf die Mechanismen des Leibs einen Zugang zu ihm gefunden. 

Manches davon wird als Potential an uns zu vernehmen sein. Da ist es ohne Ausformung gewesen und hat uns als Reservoir für zusätzliche Kräfte gedient. Um nun eine gewisse Haltung einzunehmen, hat es einer einfachen Position von uns bedurft. Um sie zu erlangen, richten wir alles bei uns passend ein und machen sie wahr. Im Nachgang daran finden wir uns ein und können die Ertüchtigung erlangen, die aktuell für uns vonnöten sein wird.

Idee

Sinn des Yoga

Das Erkennen und Einhalten der Gesetzmäßigkeiten der Natur wäre vorrangig wichtig für jeden, der es ernst mit seinen Dingen gemeint hat. Wer mit etwas Vorhandenem auf eine durch die Natur vorgegebene Weise umgehen möchte, der hält ihre Ordnungen getreulich ein. 

Er lasse sich gerade nicht von solchen Begebenheiten wie seinen ungefilterten Wünschen, Hoffnungen, Erwartungen und Bedürfnissen zu einem willfährigen Dasein verleiten, sondern er erfülle sich diese, wann immer das gut sein wird, auf eine reguläre Weise. Da soll alles Sinn für ihn behalten, was er zuvor schon von der Welt und seinem Dasein in ihr verstanden hat. Auch wenn so etwas nicht immer leicht zu leisten sein würde, mache man sich nichts vor. Eines Regulativs für das eigene Handeln bedarf man. Ein solches für sich bald zu beschaffen, täte manche Not.

Dazu wäre der Mensch da, dass er aus seinem Dasein etwas macht, was von einer gutartigen Natur sein wird. Darum hat er es hinreichend zu klären, was ihn ausmacht, sowie die erforderlichen Schlüsse aus seinem Erleben zu ziehen. So wird er etwas in Erfahrung bringen können, was zu gebrauchen ist. Da kann er manches davon für sich einsetzen. Das soll er aus seinem eigenen Antrieb leisten. 

Das Ganze eines Lebens gilt es gut im Auge zu behalten. So finden wir vielleicht bald einen Schlüssel dafür, um zu verstehen, was uns vorgegeben ist. Da können wir uns Gedanken dazu machen, um zu erkennen, nach welchem Code das Gegebene aufzufassen wäre. So, wie wir es interpretiert haben, wird es uns auch glücklich machen. Mehr als das würden wir jedoch nicht erhalten, weil uns nichts anderes als das zugestanden hat.

Bild - Der Lebenszyklus in seinen unterschiedlichen Auffassungsweisen

Impuls

Eine Ordnung der Innenwelt eines Menschen

Der Sachverhalt eines Daseins bringt es mit sich, dass wir schon gewisse Phänomene am eigenen Leib erfahren haben. Da wären zuvorderst die Gedanken und Ideen eines Menschen zu benennen. Mit diesen haben wir das Gegebene aufgefasst und unser Weltbild geformt. Damit haben wir uns schon etwas vor Augen geführt, was uns im Dasein als Mensch bedingt. 

Das Wesen einer eigenen Regung sollte den Gedanken und Ideen von uns gemäß sein und auch entsprechend ausfallen. So äußern wir uns, dass uns das Gesagte entspricht. 

Doch kommen wir auf eine solche Weise zu wünschenswerten Ergebnissen? 

Unsere Gedanken und Ideen wären die Ursache für unsere Werke. Ihre Art wird dadurch festzulegen sein, wer wir sind. Alles, was damit verbunden ist, muss uns genügen.

Die eigenen Werke dienen einem Austausch mit anderen Menschen. 

Das Bedenken eines Menschen soll den Wert davon ausmachen, der bestimmt, was seinen Werken eingeschrieben ist. Da die Gedanken Gegenstände beinhalten, haben wir uns im Laufe unseres Daseins bereits manchen Begriff dafür erarbeitet und können etwas damit bewirken. 

Es sollte den Menschen mit der Zeit zu einer Wiese voller guter Nahrung, also zu einer Weide führen, dass er sich für seine eigene Sache eingesetzt hat. Da bemessen wir das Gegebene und erkennen seinen Wert für uns an. 

Das kann uns erfreuen, weil uns dabei klar wird, wie gut es uns im Grunde ergeht. Getreu der realen Situation einer geeigneten Versorgungslage erhalten wir manch einen Mut zu einem verbesserten Dasein von uns. 

Haben wir erst einmal hinlänglich verstanden, wie das Schicksal wahr geworden ist, dann kommen wir damit auch klar. Das soll uns fürs Erste ausreichen. Da wird auch das Potential von uns eines sein, welches wir einzusetzen wissen.

Einsicht

Vom Träumen

Wer, wenn nicht ich das gewesen bin, wird ein Träumer sein? - Das Träumen, das Wach sein und das Schlafen gehören zum Leben doch einfach mit dazu. Diese drei Dinge sind zueinander gleichberechtigt, wenn sie nicht sogar in ihrer Bedeutung für das Leben gleichwertig gewesen sind.

Das soll so wahr sein. Keine Störung von gewöhnlichen Dingen hat da vorgelegen. 

Ich weiß, dass ich bereitwillig und gerne träume. Ich mache das, auch wenn ich nicht immer erfreut über die damit verbundenen Erfahrungen sein könnte. 

Beim Träumen entstehen bei mir jene Momente eines frühen Begriffes der Begebenheiten meines Lebens. Es erscheinen Gedanken an eigene Wünsche und Gefühle der Hoffnung bei mir. 

Das ist bei mir so gegeben und darum finde ich es gut. Ich empfinde es als eine Gabe. Dann bin ich zeitweilig sogar sehr froh. Schließlich habe ich doch auf meiner Gemütslage meine Basis fürs Leben gegründet. 

Mein Träumen hat all das Meinige bisher für mich grundlegend richtig veranlagt. Ich glaube daran, dass es auch in Zukunft noch dem fürs Leben Erforderlichen gerecht sein wird. Darum bin ich so zufrieden damit, dass ich überhaupt etwas geträumt habe. 

So, wie mein Leben ist, habe ich etwas davon. Das kann ich einhalten.

Gedankenprotokoll

Zu Spiel und Geschmack kommen

Völlig unvorbereitet steige ich hier in eine Diskussion um Spiel und Geschmack, also Lila und Rasa ein und möchte mich daran durch ein 'Gedankenprotokoll' beteiligen. Ich denke, dass ein eigenes Wort wahr ist, wenn man es ausgesprochen hat, ohne dass es zugleich schon von jemandem anderen zerpflückt wird. Der Mensch möchte durchweg um etwas Gutes bemüht sein. Ich weiß aber auch, dass mancher Wert beliebig oder gar in verkehrter Weise gebildet sein kann. Schließlich reicht doch der Wille zum Guten allein nur zu wenig bei uns aus. Da hat sich der Mensch zu schulen, wenn er es recht machen möchte.

Etwas gekünstelt kommt das Gute zuweilen daher, wenn es nicht an zwei weiteren Dingen, dem Wahren und Rechten festgemacht werden kann. Das bloß Gute soll also nahezu zu verwerfen sein. Es beinhaltet manche Art der Gedankenlosigkeit, kann unreflektiert sein und eignet sich darum für kaum jemanden als Hilfestellung. 

Das möchten wir nicht hinnehmen. Trotzdem haben wir das Gute so belassen, wie es gewesen ist. Dank der Kenntlichmachung einiger weiterer Bezüge davon, welche aufzuzeigen sind, um ein Bild davon zu vervollständigen, haben wir schon so manches erreicht. Das soll einmal für alle guten Dinge bei uns so Gültigkeit erlangen. 

Jedes Merkmal, welches von einer gutartigen Natur gewesen ist, hat einen der Schlüssel zur Erkenntnis der Wahrheit unserer Existenz dargestellt. Daran setzen wir mit unserer Überlegung an und suchen nach einem affirmativen Umgang mit dem Vorgegebenen. 

Weil wir somit das Gute für uns als Argument zu bewahren gewusst haben, wird ab einer gewissen Gelegenheit dazu etwas Wahres an uns und unseren Bedenken des Gegebenen aufzufinden sein. Setzen wir das richtiggehend um.

Die Menschheit zu einer solchen Zeit, wie der unsrigen heutzutage, im angegangenen 3. Jahrtausend nach Christi Geburt hat fast durchweg von jenen Vorzügen gelebt, welche eine Auslöschung oder ein Aufzehren des bereits Gegebenen mit sich gebracht hat. Freilich ist etwas dabei verloren gegangen, was uns Menschen irgendwann viel ausmachen soll. 

Die Profite der Erzeuger solcher Verbräuche sind allein durch eine Auflösung des Bestands an Gegebenem erwirkt worden. Diese haben somit ihr Vermögen mittels einer Variante des Raubbaus erzielt. 

Alles Gute ist von endlicher Natur. Irgendwann wird darum noch die letzte verbliebene Struktur angeknabbert und verbraucht sein. Es haben bereits jetzt schon manche Gefahren für uns bestanden.

Die vielen vermeintlichen Schätze, Reichtümer, Juwelen und Goldstücke der gegenwärtigen Epoche haben bislang zu nichts anderem ausgereicht als zu einer Weitergabe davon an Dritte. So viel, wie es vom natürlichen  Reichtum auch gegenwärtig noch gibt, so leichtlebig wird dieser von uns verspielt. Für ein gutes Leben hat man etwas Derartiges praktisch nicht benötigt. Aus diesem Grund haben wir uns zurückgezogen und lehnen eine Annahme solcher Gegenstände getreulich ab.

Idee

Ein stiller Moment

Dort, wo die Leere Dir zuteil ist, setze mit Deiner Ausarbeitung an und bilde ein Werk. Davon sollst Du einmal erfüllt sein, was Du getan hast. In Klarheit tritt das Gegebene dort auf, wo Du gewesen bist. Getreu Deines Wunsches dazu hast Du so ein echtes Glück in Deinem Leben erfahren. Verwirf nicht grundlos, was Du hast.

Manches bereits bekannte Wort hat Dir schon einen festen Halt gegeben.

Idee

Verklebungen am Geiste anerkennen und heilen

Der Geist eines Menschen stattet ihn mit allem erforderlichen Guten aus, dessen man zum Leben bedurft hat. Zu gewissen Zeiten ist der Geist klar gewesen, zu anderen würde er es nicht sein. Dann haben gewisse Geschehnisse zeitweilig uns Menschen betrübt. 

Um sich davon lösen zu können, bedarf es einer Aufhebung davon, was uns in Unruhe versetzt hat. Man verschaffe sich darum eine geeignete Umgebung und auch ein dementsprechendes Werk. 

Dabei stehe man fest da, verbinde Inneres und Äußeres. Einwirkung und Auswirkung sollen von uns erfahren werden. Gehen wir doch gut mit unseren Dingen um.

Shorty

Erinnerung

Eine gewisse Macht soll Dir zu eigen sein.

Hast Du anderen Leuten etwas erst einmal verziehen, 

dann würdest Du nicht mehr so verloren wirken. 

Vieles ist schon bei uns los gewesen. 

Aber nicht alles davon ist grundlos geschehen.

Gedanke

Eine Rahmenhandlung

Alles geschieht zu seinem Ausgleich.

Wer sich an die Fehler seiner Mitmenschen noch lange erinnert hat, ist im Grunde auch vergesslich gewesen. Er hat manchen Dingen ein sehr hohes, vielleicht auch ein zu hohes Gewicht verliehen. Was hat er damit schon an Gutem für sie getan?

Shorty

Ein Lied in Stegreif

Ein Lied, in Stegreif gesungen,

erscheint uns so holprig, so poltrig. 

Das haben wir getan. 

Sein Klang

währt kurz danach noch eine ganze Weile in unserem Herzen an.

Dokumentation

Technologie

Die Menschheit geht davon aus, dass eine bereits vorhandene Technologie auch zu benutzen sein wird. Alles hat sie dafür getan, eine solche für sich zu erhalten. Derweil ist der Urgrund unserer Existenz noch immer der gleiche geblieben. 

Was eine Menschheit auf die Beine stellt, sollte etwas Gutes sein.

Gedicht

Heilung

Bringst Du dem Menschen ein Licht, 

so hat er es gut damit. 

Nichts hat man dazu getan. 

Alles Glück währt grundlos an.