Eine Erfahrung der Aesthetik

Idee

Zur Formgebung

Einfache Formen, entsprechend unserer Hände gebildet, sollen erste Beispiele dafür auffindbar machen, was uns zurecht in diesem Dasein als lebendige Menschen bedingt. Da können wir schöpferisch tätig sein und etwas ausformen, aber auch uns an etwas ausbilden. So kommen wir zu den ersten Gedanken und Ideen eines Werkschaffens. Da wird möglicherweise etwas entstehen, an was wir uns einmal später bei der Erstellung weiterer Werke erinnern werden. Da sollen uns die Errungenschaften von Heute als Orientierung dienen.

Wie soll das eigene Handeln also zu bewerten sein? - Nun, es werde von uns als die Chance zu einer Einprägung von Verhaltensweisen erkannt. Für ein eigentliches Kunstschaffen oder auch für ein Kunsthandwerk soll so etwas als erforderlich angesehen sein.

Wie gestalten wir etwas, das für dieses Dasein zu gebrauchen sein wird? - Der Mensch ist imstande dazu durch ein Werkschaffen sich selbst gerecht zu sein, sich also zu entsprechen. Das finde bei uns statt. So kommen wir dazu, eigentliche Fertigkeiten zu erkennen und auch umzusetzen.

Wozu sollen wir tätig sein? - Eigene Werke werden in der Regel ganz bestimmten Menschen zugedacht. Bei deren Erstellung, Aufbewahrung und Übermittlung verspürt man eine gewisse Freude, welche aus der Art der Beziehung zu diesen Menschen resultiert. Natürlich kann man auch etwas davon aufbehalten, was man einmal hergestellt hat. Aber schön wäre es schon, wenn der Mensch mit seinen Kräften für andere da sein und das auch tun wird.

Idee

Freie Fügung der Dinge oder die Erstellung eines Modells

Näherungsverfahren werden von mir auf viele der gegebenen Alltagssituationen angewandt. Diese Verfahren möchte ich hier mit dem Newton'schen Näherungsverfahren vergleichen. Analog zu diesem füge ich etwas und führe es nach und nach näher an die Bestimmung des Gegebenen heran.

Der erste Schritt wird dabei der heftigste sein. Mit diesem bestimmen wir unseren Ausgangspunkt. Da haben wir weder eine Kurve zur Verfügung, noch wissen wir darum, ob es eine solche geben wird. Wir kennen weder das Intervall, für das unsere Untersuchung Gültigkeit behält, noch wissen wir, wo wir stehen. Das soll der nullte Grad einer solchen Kenntnis sein. Er drückt eine gegebene Bewusstheit der eigenen Unkenntnis aus.

Da legen wir uns vollkommen zurecht auf unsere Sichtweise fest und warten erst einmal ab, was da vorkommt. Es geschieht irgendwann eine Aktivität, auf die wir reagieren können, weil sie sich auf uns ausgewirkt hat. Somit erscheinen wir und sind da. Es wird aber auch ein Auslöser dafür vorkommen. Somit sind Ausgangspunkt und Kurve als gegeben erkannt, wenngleich sie noch nicht bekannt sein würden. Da habe ich es festgestellt, dass ich durch eine eigene Aussage erscheine und auch vorkomme.

Ich erkenne es jetzt an, dass meine Reaktion und die Sache, aufgrund derer ich reagiert habe, nicht unbedingt gut zusammengehen würden. Ich würde also nicht auf Linie in dieser Situation sein. Das habe ich vorhersehen können, wie das gerade ist. Darum ist es richtig gewählt, ein Näherungsverfahren auf solch eine Situation anzuwenden. Da kann ich Schrittweise näher an eine Bestimmung der passenden Gegebenheit heranrücken. Meine folgende Reaktion soll dieser Sache dienlich sein. So komme ich dazu, graduell, Wert für Wert also das Vorhandensein dieser Sache zu bestimmen.

Nun folgt daraus der Weg. Es wiederholt sich die Emanation der Aktivität durch ein erneutes Vorkommen meiner Zurückhaltung. Irgendwann setzt der Trigger ein erneutes Signal frei. Auf dieses reagiere ich wiederum, kann es aber bereits um einen Grad besser orten. Da finde ich das erste Stück der Information auf meinem Weg zur Bestimmung der Grundidee dieser Erscheinung.

Eine Erkenntnis habe ich dabei. Ich würde diese Erscheinung tatsächlich überhaupt nicht ausmachen können, bin aber auf dem Weg dazu, um diese einmal für mich festzumachen.

Gedanke

Die Idee einer Freiheit

Der Mensch hat eine Freiheit im Besitze, mit welcher er nicht immer gar so viel Gutes anzufangen gewusst hat. Doch warum soll es an der Freiheit liegen, dass dem so sein wird? - Es wird die Gewöhnung des Menschen an diese Freiheit sein, wodurch uns ein Nutzen erwächst. Schließlich wird eine Freiheit doch erst zu einer solchen, wenn man sie lebt. Und um sie leben zu können, bedarf es der Regeln für uns Menschen. Die Freiheit selbst wird eine davon sein. Einem Ausruf kommt sie gleich. Jeder weiß, was damit gemeint wird, wenn man frei sein möchte. Wenn man es aber auch sein darf, dann kommt etwas bei uns Menschen zustande.

Vernunft

Jeden Gedanken in eine durchführbare Idee verwandeln

Bei einer Bearbeitung des eigenen Werks soll es ausreichend zu berücksichtigen sein, was uns gegeben ist. Zu diesen Gaben gehören auch unsere Gedanken dazu. Diese sollen die innerliche Instanz bei uns sein, welche uns eine Kontrolle über das Geschehnis eines Werkschaffens verleiht. Darum setze ich beim Erhalten des eigenen Gedankens mit meinen Talenten an. Der jüngste Gedanke gilt mir unterdessen als auszuführende Idee. Eine solche prüfe ich, weil sie mir oftmals lediglich eingekommen ist, ich sie aber noch nicht zugeordnet und verstanden habe. Da führe ich also ein Bedenken der Sinnhaftigkeit des jüngsten Gedankens durch.

Ausgestattet mit einem eigentlichen Wertmaßstab bin ich von mir aus schon. Ich kenne meine Vorlieben, aber auch meine Vorbehalte gut. Da fasse ich diesen jüngsten Gedanken mehr und mehr klar auf und kann darum etwas für mich gewinnen, was einer Erkenntnis gleichkommt. Möchte diese auch allein nur von spezieller Gültigkeit sein, weil sie bezogen auf diese jüngste Idee zustandegekommen ist, so führe ich diese doch aus. Dabei wird mir manches klar.

Die eigenen Gedanken und Ideen sind für mich eigentliche Resultate eines eigenen Bedenkens. Dieses fasse ich als eine Grundfertigkeit des Menschen auf. Ich bewerte es positiv, wenn ein Mensch sich auffasst.

Die primäre Idee dabei ist es, seine Gedanken richtiggehend zu verwerten. Dazu werden sie angebracht. Zum Zweiten kann man so seinen inneren Ablauf im Geiste erfahren, weil das Bild davon uns erscheint. Wenn wir nur etwas zu bedenken haben, kommen wir uns auch so vor, wie das ist, was uns das ausmacht.

Dokumentation

Eine eigentliche Schwäche

Der Sachverhalt, dass ich zeitweise wie ein 'wandelndes Erdbeben' sein kann, hat wahrscheinlich mit jener psychomotorischen Prägung von mir selbst etwas zu tun, welche unfreiwillige Schwächephasen, Unfälle oder andere schwierige Situationen meines Daseins bei mir freigesetzt haben. Immer wieder einmal sind solche Regungen bei mir aufgekommen, welche mir es aufgezeigt haben, wie bedingt ich doch eigentlich bin.

Da suche ich nach einer inneren Ruhe von mir selbst. Dank meiner Arbeit an der Werkschau finde ich diese bei einer Tätigkeit. Da fügen sich die Sachverhalte und werden mir klar. In die eigene Regung würde ich dabei praktisch gar nicht eingreifen. Ich forme lediglich mittels dem Werkzeug der Sprachgestaltung meine Gedanken und Ideen dazu aus, was mir Freude bereitet.

Idee

Zur Koordination von Kräften

Es soll so anzunehmen sein, dass der Mensch selbst die Ursache seiner Kraft ist. Diese würde ihm nicht allein nur eingegeben sein. Der Ursprung von ihr liegt bei ihm selbst. Als ein solcher Mensch hat man nun die Aufgabe zu erfüllen, sein Dasein sinnvoll auszugestalten.

Eine gegebene Ordentlichkeit des Menschen kommt dann vor, wenn er seine Dinge in einer regelmäßigen Manier durchführt. Dazu soll er sich orientieren. Was würde so nicht alles an Gutem für ihn wahr werden! - Kommen wir erst einmal auf wiederholte Weise zu einem Verständnis der Gegebenheiten dieses Daseins, so werden wir dieses auch festigen können.

Gedanke

Liebe ohne Täuschung

Der Mensch sei verlässlich. Er mache sich daran fest, wer er ist, und behaupte dieses Vermögen dazu. Da wird man seinen Mitmenschen auf eine gewisse Weise vorkommen. Es wird sich dadurch bald zeigen, wer mit uns zu tun haben möchte. Gehen wir doch unseren Mitmenschen nicht ohne Grund dazu aus dem Weg. Lassen wir uns auf das Glück doch besser ein.

Dokumentation

Eine Malerei als Weg des Menschen

Allein nur ausschnittsweise hat der Mensch dieses Dasein bereits geschaut. Manches davon würde ihm noch nicht vertraut sein. Da tritt er auf und handelt gerecht dazu, wie das ihm vorgekommen ist. So geschehen Dinge. Auch unsere Werke werden so emaniert.

Gleich dem Flechten eines Korbes wird das Malen eines Gemäldes ein Vorgang sein, bei dem die eigentliche Aufgabe das Erfüllen eines Weges mit seinen Schrittfolgen ist. So wird die Arbeit zu einem Prozess. Dem entspricht der Werker bei seinem Werkschaffen.

Ich möchte meine Werke zeitnah fertigstellen. Aus diesem Grund male ich zügig. Da schließe ich jedes Werk bald schon wieder ab, wenn ich es endlich begonnen habe. Das Zeitfenster für diese Sache würde bei mir nicht allzu groß sein. Etwa 2-3 Stunden arbeite ich an meinen Bildern. Zuweilen dauern diese auch kürzer.

Ich male einfach so, wenn ich meine Bilder gestalte. Dazu wird es passend sein, dass meine Werke von mir in einem Wurf geschaffen werden. Meiner wenig bewussten Manier beim Tätigsein entspricht die Technik 'aus der Hand' welche ich zumeist praktiziere. Was da von mir freigesetzt wird, das hat mich schon manches Mal erfreut.

Idee

Mustererkennung und Vorbestimmung

Eine Mustererkennung soll allein nur dann Gültigkeit bei uns erlangen, wenn diese es vorzubestimmen vermocht hat, was zeitnah in der Folge der gerade vorkommenden Gegebenheiten erscheinen wird. Dann wird sie ein Wegweiser sein, welcher etwas für uns klären kann. Das werten wir aus, was das sein wird. So kommen wir zu einer Voraussicht der Gegebenheiten. Manches können wir da erst bestimmen, wenn die Mustererkennung richtig funktioniert hat.

Das Bedenken eines Menschen wird gewiss durch eine Auswertung der uns umgebenden Muster bedingt. Alles hat seine Form. Diese wird zumeist regelmäßig sein. Auch sollen die Aspekte der Wirklichkeit begrenzt sein, da es ansonsten keine solche sein wird. Da können wir die Dinge endlich ordnen. Manche Zuordnung finden wir dabei für das Gegebene auf und können so ein Puzzlespiel betreiben, welches der Erkenntnis dient.

Idee

Nyasa unter dem Aspekt einer Loslösung

Das Wort Nyasa stammt aus dem indischen Kulturraum und hat dort einen gewissen Stellenwert für den Adepten des Yoga. Es wird als eine Selbstberührung des Leibes praktiziert. In einer Kombination mit dem Sprechen genau bestimmter Worte wird es vom Übenden zu gewissen Zeiten angewandt.

Mir geht es hier nun darum, die Möglichkeit der Selbstberührung anzusprechen, damit diese bekannt werde. Da es sich um eine der vorrangigen Disziplinen des Yoga handelt, wird es gut sein, diese auf einem Wiki zum Yoga wenigstens nicht ausgelassen zu haben.

Eine Selbstberührung soll mit einer Geste und einem Spruch verbunden sein. So geht man in sich, dabei findet man sich ein.

Idee

Schlüssigkeit und Anklang

Eine Sache, die wir mit unseren eigentlichen Worten gut auszudrücken gewusst haben, kann wahrscheinlich auch gut von einem Zweiten, Dritten oder Vierten aufgenommen und verstanden werden. Allein nur solche Texte besitzen Gültigkeit, für die das gelten wird. Dann offenbart sich uns gewiss eine Ordentlichkeit des Arbeitens eines Menschen. Da gibt er ein brauchbares Beispiel dafür ab, wie man tätig sein kann.

So können Werke entstehen, welche es nicht an schönen Auswirkungen ermangeln lassen würden. Dann, wenn wir diese verköstigt haben, erfahren wir im Nachgang davon manchen reichen Moment des eigenen Gewahren solcher Dinge. Da hat uns die Idee davon angeregt.

Ein Schreiber prüft seine Schriften eingehend. Darum kann er etwas Geeignetes für sich selbst bewirken. Dabei kann er solche gewählten Formulierungen erzielen, welche von schöner Art sind. Es wird derweil eine Tatsache sein, dass er dessen bedarf.

So etwas wird man in bewusster Weise einfach leisten können. Jedoch ist die Wahrnehmung des Menschen zuvorderst eine unbewusste geblieben. Darum ist der Brückenschlag von der Wahrnehmung zur Sprachgestaltung ein erforderlicher. Auf diese Weise können wir mit der Zeit es erlernen, ein innerliches Bild zu gewahren, welches nahe dem bewussten Anteil des Geistes eines Menschen sein wird. So fällt es uns etwas leichter, die Gedanken und Ideen bald auszuformen. Wann immer diese vorkommen möchten, lassen wir das zu und gewinnen so neben der Autonomie und der Autarkie von uns selbst auch ein gewisses Maß an Freiheit. Diese verschrienen Begriffe sind leidlich abgenützt in der Gegenwart der heutigen Zeit, aber sie besitzen eigentlich noch immer einen Wert für den geübten Betrachter.

Dann, wenn es um die Wahl der Worte geht, soll man es sich bitteschön überlegen, was damit ausgesagt wird. Jeder Text steht vereinzelt da und ist für sich zu verstehen. Da beginnt man vollkommen zurecht bei dem leeren Blatt, respektive der unausgefüllten Datei.

Minutiös folgen wir unserem Gedankengang, um die Idee, welche in unseren Worten beinhaltet ist, klar zu stellen. Da haben wir manchen Prozessschritt in regelmäßiger Manier zu tätigen und können so einen gewöhnlichen Ablauf der Worte sicherstellen. Das haben wir geübt. Damit kommen wir klar.

Haben wir erst einmal unsere Position bestimmt und die eigene Positur erkannt, so besitzen wir bereits einen ganzen Indikator für die subjektive Auffassung der Gegebenheiten, welche in Zusammenhang mit unserem Gedanken stehen. Diesen prägen wir eingehend aus, sodass die Idee davon offenbar wird. Da wird diese sich zeitnah zeigen. Bald ist da etwas entstanden, über das man sich Gewissheit verschaffen kann. Das wird etwas sein, was wir zu einem Austausch mit unseren Mitmenschen einsetzen möchten. Was könnte so nicht alles wahr werden! - Scheuen wir aber bitte nicht vor einer Öffentlichkeit unserer Werke zurück. Eine solche ist probat zur Schöpfung von zusätzlichen Anknüpfungspunkten. Mancher Mensch wird sie finden, vielleicht wird sie auch mancher Mensch weitervermitteln. Dann, wenn unsere Arbeit gut ausgeführt sein wird, kann so etwas passieren. Es prosperieren möglicherweise unsere Werke, aber es wird auch unser Ruf sein, welcher sich da zu entwickeln begonnen hat.

Idee

Schönheit in Gestalt und Wesen

Das Wesen eines Menschen wird durch seine Gestalt bedingt, weil er so angesehen wird, wie er erscheint. Diese Aussage wäre so für wahr und richtig zu erklären. Sie hat auch nicht gehinkt oder eine eigentliche Schieflage verkörpert. Der Mensch ist, was er ist. Und so erscheint er auch.

Eine Verschärfung der Situation eines Daseins tritt vielleicht dadurch in Kraft, dass man dem Menschen eine für dieses Leben erforderliche Eignung abspricht. Das kann auf vielfältige Weise geschehen. Ein solcher Angriff auf die Integrität eines Menschen wird auch via der Bewertung seiner Erscheinung möglich sein.

Der Mensch wird in seiner Natur allein nur auf eine Art zu erkennen sein. Diese kommt vor, wenn er nicht beobachtet sein würde. Eine solche Betrachtung und Beachtung seiner Person kann er wahrnehmen. Das wirft manchen Schatten auf ihn. So wird er dadurch erheblich gestört, was sich auf dessen Verhalten auswirkt. Das wird unbedingt so sein. Niemand kann sich der Wirklichkeit entziehen. Ob uns diese bewusst erscheint oder ob wir lediglich unbewusst daran teilhaben, soll dafür keine Rolle spielen. Was da ist, das wirkt sich auch aus.

Aus diesem Grund bedarf jeder Mensch gewisser Situationen, zu denen er nicht beobachtet sein würde. Dann erst kann er Luft holen. Dann erst kann er sich entspannen.

Wie erforderlich wird das für eine Regeneration der Kräfte eines Menschen sein! - Es hat ein solcher Moment auch seine Auswirkung auf das Gesicht der Dinge, auf das also, was dem Menschen in seinen Gedanken erscheint. Das wird die Wahrheit seiner eigenen Auffassung des Gegebenen sein. Sie bräuchte nicht dem Anspruch anderer Menschen zu genügen. Der Mensch denkt selbst. Er handelt gewiss aus eigenem Antrieb. So wird er zu verstehen sein. Das hat man zu erkennen, wenn man ihm begegnen möchte.

Doch der Mensch kann auch in eine arge Notlage versetzt werden. Dazu braucht man ihn nur ständig vor den Kopf zu stoßen. Eine zermürbende Häufung des immerzu gleichartigen Unsinns wird ihn brechen. Da könnte er sich bestimmt nicht dagegen behaupten. Das würde er zumal gerade dann nicht vermögen, wenn er aus einer solchen schwierigen Konstellation der Gegebenheiten nicht entrinnen könnte. Dann wird er dem unabdingbar ausgesetzt sein.

Aus diesem Grund sage ich es hier einmal mit meinen eigenen Worten, dass der Mensch zeitweise eines Rückzugs bedarf, welcher diese Bezeichnung auch verdient hat. Die permanente Kontrolle eines Menschen ist dagegen ein Wahnsinn, welcher zur Verletzung des Menschen führen muss. Das hat mancher so erlebt, es wird keine Einbildung sein.

Eine Schönheit der Gestalt des Menschen würde nicht ohne eine Berücksichtigung dessen Wesens zu finden sein. Mit diesem Wort gebe ich meiner Leserschaft den Ansatz, um zwischen scheinbarem Sein und ordentlichem Handeln zu unterscheiden. Ich glaube es, dass wir Menschen so einiges genau zu bestimmen wissen, was uns widerfährt, aber auch, dass wir durch eine Kenntnis der wirklichen Gegebenheiten profitieren werden.

Belügen wir uns doch nicht grundlos selbst. Machen wir etwas aus unseren eigenen Gedanken, auch wenn es vielleicht allein nur solche Ideen sind, welche wir dadurch hervorbringen, die anderen Leuten nicht genügt haben. Dann sind wir eben noch keine Meister. Was soll daran auch bitteschön schlimm sein! - Haben wir denn keine eigenen Freunde, bei denen wir mit unseren Gedanken besser ankommen werden? Wo gehen wir hin, wenn es uns danach ist, ein gutes Gespräch zu unserem Dasein zu führen? - Diese Fragestellung sollen wir selbst wieder und wieder in diesem Dasein auf eigene Weise zu beantworten versuchen. Da wird uns dieses Leben schon eine gewisse Wertigkeit des Moments aufzuzeigen wissen, dem wir gerade ausgesetzt sind.

Sprachgestaltung

Sekasaktrum oder das eigene Bedenken

Das Denken eines Menschen soll ein Vorgang sein, mittels dem er zu sich findet und etwas von seinem Dasein versteht. Da kann er die Ereignisse seines Lebens getreu einer eigentlichen Bedingung, wie sie für ihn Gültigkeit besitzt, auffassen und klären. So ordnet er sich der Welt mit ihrem Geschehen hinzu.

Dieser Vorgang eines Bedenkens der wahren Begebenheiten dieses Daseins soll gewisse Spuren am Menschen hinterlassen. Da schert es ihn etwas, was mit ihm los ist. Er verliert so vielleicht etwas von seiner Unbekümmertheit, kann aber doch mit Ernsthaftigkeit das gewahren, was ihm widerfährt. Darum erkennt er eine Wertigkeit davon und kann es ausmachen, was da vorkommt und sich auswirkt.

Da bedingt das Bedenken den Menschen auf unterschiedliche Weise. Es wirkt sich auch auf ihn aus, dass er sich überhaupt mit solchen Dingen auseinandersetzt. Freilich würde er es nicht zu regeln wissen, was da vorkommt und gegeben ist, wenn er sich nicht damit befassen würde. Möchte das menschliche Gehirn auch eines sein, welches am Stoffwechsel des Menschen teilhat, so ist doch die Natur eine Summe des Ganzen für das Gesamte eines Menschendaseins. Was sollen da partielle Betrachtungen anderes offenbaren, als eine Störung des Ablaufs solcher Gegebenheiten! - Ein Wandel der Dinge kommt vor. Wann immer man diesen festzumachen versucht, setzt man ihn versuchsweise außer Kraft. Das aber wird etwas Törichtes sein. Es kommt einer Stagnation gleich, einer sogenannten Stasis des Menschen. Auch das Festhalten an Überzeugungen wird so sein.

Gleichermaßen würde die funktionale Art des Leistungsvermögens eines Menschen nichts weiter als eine dem Momentanen entsprechende sein. Was soll diese da über uns aussagen! - Verwerfen wir doch solche Beobachtungen von Zuständen einfach wieder. Diese würden nicht mehr als Eckpunkte sein. Sie haben keine Bedeutung über jenen Moment hinaus, zu dem sie erkannt worden sind. Da sind diese schon wieder Vergangenheit. Ein Gesamtzusammenhang könnte allein nur durch Zustandsbeschreibungen nicht schlüssig aufgezeigt werden.

Das Denken kann der Mensch annehmen. Aber er könnte es nicht so durchführen, wie er es leisten möchte. Es werden sich ihm da von Zeitpunkt zu Zeitpunkt Grenzen seiner Person offenbaren, welche es ersichtlich machen, was uns für eine Wahrheit eingegeben ist. Diese Emanationen im eigenen Bedenken sollten wir nicht brechen. Wir sollten ein Denken nicht steuern, noch es regeln. Unwillkürlich finde das statt.

Der innerliche Schaltkreis des Menschen ist keiner, der bewusst erfahren werden kann. Unser Bewusstsein ist in einen Kosmos unbewusster Vorgänge eingebettet und ernährt sich von diesen, ja er speist sich aus diesen. Auf zehn bewusst Gedanken kommen wahrscheinlich Myriaden unbewusster Vorgänge, welche zeitgleich ablaufen. Was soll es da bewirken, wenn wir diese zehn bewussten Gedanken vorantreiben? - Lassen wir doch einfach von so etwas ab.

Dieses Dasein wirkt sich auf uns Menschen aus. So, wie wir erscheinen, so formen wir uns. Das prägt sich uns ein. Derweil können unsere Gedanken vorkommen.

Die Denkwege eines Menschen werden in der Neuzeit als Verkehrsnetze gedacht und auch so verstanden. Dabei werden den Wegstrecken und Knotenpunkten eine hohe Bedeutung zugemessen. Aber der Verkehr ist ein pulsierender. Als solcher spielt die zeitliche Betrachtung kaum eine Rolle. Etwas erscheint und wirkt sich aus. Da ist es egal, wo es erscheint, aber auch wann es erscheint. Es wirkt direkt, ist eine unmittelbar erfahrbare Größenordnung.

Alles, was an dieser Welt vorkommt, kann funktional durch Modelle nachgebildet werden. Das ist der Weg, welchen die Wissenschaft derzeit beschreitet. Sie gibt sich mit der passiven Rolle der Betrachtung zufrieden und würde nichts gestalten wollen, aber auch nichts gestalten können. So ist sie gestrickt worden. Das macht sie aus. Sie hat weder ein Agens noch ein Potens zu eigen. Sie kann die erkannten Dinge bewegen, aber nicht die bewegten Dinge erkennen. Einen Wandel könnte sie nicht vorhersagen. Sie würde es nicht einmal erkennen, wann dieser eingesetzt hat. Ihre Natur ist die Empirik, deren Wesen die Schätzung, der Gewinn durch sie ist eine Nachbildung. Darüber gibt es viele Geschichten, welche es uns aufzuzeigen vermögen, was Nachbildungen für einen Wert haben. Doch lassen wir das.

Der Mensch maße es sich an, dass er unbestimmt in seinem Bedenken ist. Das eigene Handeln wird kein geklärtes sein. Da kann er von dieser Frucht kosten, welche ich mit der sprachlichen Erfindung namens 'Sekasaktrum' umrissen habe. Welchen Gehalt diese hat? - Wir werden es sehen.

Gedanke

Sprache als Fokus der Schöpfung

'Am Anfang war das Wort.' Und noch immer hat der Mensch es im Blick, dieses Wort.

Es dient ihm zu einer gewissen Performance. Er nimmt dabei Bezug zu den Wahrheiten. welche bereits ausgesprochen worden sind. Diese sind manchem bekannt. Immer aber sind sie grundsätzlich vorhanden. So können sie auch für die Zukunft noch bewahrheitet werden, weil der Mensch aus dem Fundus der menschlichen Wahrheit geschöpft hat.

Manches kann er dank dieser Sache für sich bald schon erreichen. Mit Worten bewirkt er da etwas bei anderen, aber auch für sich. Er löst etwas mit diesen aus. Dafür wird es gleichwertig sein, ob er sie sagt oder bei sich bedacht hat. Es ist praktisch auch kaum von Bedeutung, ob er sich mitteilt, oder es für sich behält, was er da gedacht hat. Wahrheiten haben Bestand.

Und so wirkt der Mensch. Darum kann man es wahrnehmen, wer einer ist. Man kann es begreifen, mit wem man es zu tun hat. Dazu setzen wir uns ein, dass den anderen Leuten etwas davon offenbar wird. Das macht unsere eigentliche Macht in diesem Dasein aus. Sie stellt ein Vermögen dar.

Auch dem Wort eines Menschen soll eine gewisse Macht enthalten sein. Mit seinen Aussagen kann er etwas bewegen. Mit seinem Schweigen kann er andere wachrütteln. Innerhalb dieser Welt wird durch das Wort so einiges bewirkt. Eine Schöpfung aus Buchstaben soll das sein.

Dokumentation

Erkundungen

Mit meinen Gedanken befasse ich mich zeitlebens schon. Leicht und stark wie Pfeile sollen diese sein. Zielgerichtet verfehlen sie kaum. Da schießen meine Impulse durch mich hindurch und offenbaren mir manches von dieser Natur.

Was dadurch wahr wird, dass soll erscheinen. Das nehme ich hin. Was auch sonst soll ich da tun! - Sehe ich mich auch nicht selbst als einen solchen Pfeil an, so wird er doch das Mittel zum Zweck sein. Dank ihm kann ich etwas erwirken.

Mein Wesen ist derweil wie die Gestalt von mir. Unscheinbar würde ich allein aufgrund meiner körperlichen Größe nicht sein. Der Eindruck, welchen das auf mich macht, wenn andere Leute auf mich blicken, wäre mir so gewohnt. Das hat sich niemand ausgesucht, wie er besehen wird.

Mein Wesen ist derweil auch wie das Licht. Nicht allein nur das Auge würde es offenbaren. Am Schweren ist auch etwas Leichtes. An der Kraft ist auch das Lichte. Da bin es ich, wenn das gemeinsam vorkommt. Ich habe aber keine Lust auf diese Gegebenheit eines Menschendaseins näher einzugehen. Was einem jeden bekannt sein kann, das wird auch für jeden Gültigkeit besitzen. Was hat man da davon, es auszusprechen? - Keineswegs wird so etwas vonnöten sein.

Das wird kein Spiel und auch kein Spaß sein. Ein Sport würde es auch nicht sein, solche Dinge zu bekunden. Was aber macht es aus? Ja, woran kann man das festmachen? - Wenn ich etwas dazu sagen möchte, dann werde ich das tun.

Ausreichend oft habe ich bereits Zeugnis davon abgelegt, dass ich mich zu manchen Dingen meines Lebens richtig auszudrücken weiß. Meine Schriften sind durchdrungen von solchen Verlautbarungen und Reden. Sie dienen mir zur Verbesserung meiner Selbstauffassung, meiner eigenen Gewohnheit der Selbstwahrnehmung also. Da kann ich diese getrost als Sprachgestaltungen bezeichnen.

Mein Siegel glüht schon, so oft habe ich es bereits eingesetzt. Oh, jetzt muss ich sogar lachen. Was da nicht alles bereits erschienen ist.

Sprachgestaltung

Realität und Wirklichkeit

Sprachgestaltung wäre mein Metiers. Ich bin dabei, die Dinge meines Daseins als Mensch so gut, klar und richtig zu benennen, wie ich das gerade jetzt kann. Dazu wende ich gewöhnliche Formen an. Zudem bespreche ich das Gegebene nach Möglichkeit in einer einheitlichen Sprache. So lässt sich die eigentliche Trivialität davon erhalten. Das soll mir etwas dabei helfen, klare sprachliche Strukturen zu erzeugen. Solche werden hernach zu lesen sein. Da muss ich diese zu korrigieren verstehen. Wie einfach wird das sein, wenn der Gehalt meiner Aussagen mir auch wirklich eingeleuchtet hat.

Da ich meine Schriften durchweg nach einem einheitlichen Schema erstelle, fungieren manche Texte aus meiner Feder bereits als Beispiele für mein weiteres Arbeiten daran. Dazu kann ich diese gut verwenden. Ich brauche sie lediglich zu lesen, um mich auf solche Begebenheiten einzustimmen, wie sie damit verbunden sind.

Es sollen sich nach und nach bei dieser Arbeitsverrichtung die eigenen Texte inhaltlich von mir verbessern lassen. Doch zuerst gilt es diese zu vervollständigen. Da merze ich Fehlerart um Fehlerart jene eigentlichen Unrichtigkeiten aus, welche meinem Werk noch innewohnen. Die angebliche Vielfältigkeit jener Aspekte der Sprache reduziere ich dazu, wo ich das kann, auf eine eigentlich erforderliche Summe. Darüberhinaus habe ich keine zusätzlichen Varianten zur Bestimmung meiner Gedanken und Ideen bedurft. Ein Ziel bei der Erstellung dieser Texte wäre es, jene Endlichkeit der von mir beschriebenen Dinge zu gewahren und einzuhalten. Da werde ich meine Schriften wahrscheinlich einmal zu komplettieren wissen, so das etwas Mögliches sein wird.

Ich schreibe also solche Texte, welche auf meine eigene Arbeitsverrichtung Bezug nehmen. Das hat Methode. Die dabei verwendeten Vokabeln gehören zu meiner Sprache genauso dazu, wie die dabei zu bedenkenden Inhalte zu meinem Leben gehören. Was an meinem sicherlich beschränkten Kosmos seinen Anteil hat, das möchte ich auch gemäß der eigenen Mittel aufgreifen dürfen. Dazu benenne ich es so eingehend, wie das hier geschieht. Es möchte sich so ein Gefüge aus Gedanken und Ideen ergeben. Einem solchen verleihe ich die Bezeichnung 'Matrix'. Aus Gründen der besseren Anschaulichkeit bezeichne ich diese Matrix zuweilen aber auch als das 'Mandala' meines Lebens oder meines Herzens. So soll man es sich vorstellen, dass es wie ein gezeichnetes Bild, bestehend aus klaren Formen ist.

Ich gehe gerne mit elementaren Gegebenheiten um. Die grammatikalischen Zustände meiner Schriften versuche ich zu vereinheitlichen. Dazu lote ich meine Texte aus und bestimme deren Struktur. Ich weiß, dass ich wahrscheinlich über jegliche Thematik des Menschendaseins einen regelrechten Unfug schreiben kann, aber das würde nicht in meinem Sinn sein, so etwas auszuprobieren. Ich möchte mich nicht auf ein eigentliches Glatteis führen. Darum bräuchte ich nicht von allem zu schreiben, was sich in meinem Leben schon getan hat. Das erkenne ich eh an. So ist es gekommen, dass ich mich auf einige wenige Topics beschränkt habe, als ich zu Werk gegangen bin und etwas aufgeschrieben habe. Inzwischen ist da etwas mit Substanz und Ordnung in einem gewissen Rahmen entstanden, welchen ich als eine Vorgabe für mich selbst anerkenne.

Das Ganze meines Daseins macht das Eigentliche aus, von was ich gerne schreiben möchte. Doch die Leiter zu solchen Himmeln würde jetzt noch nicht gebaut sein. Da setze ich viel lieber auf die Verrichtung einfacher Korrekturen des bestehenden Textmaterials, wie auch auf eine Lesung dieser Schriften. Was ich da schon so alles beleuchtet habe, das ist viel. Es ist von einer üppigen Art, wenngleich es eine eigentliche Miniatur sein soll.

Meine Texte habe ich nicht ohne Grund erstellt. Schließlich nutze ich diese Dinge doch auch zur Einnahme von Haltungen, etwa der einer Kontemplation. Bei meiner Andacht an die mir bekannte Ordnung dieses Daseins tritt eine solche zuweilen für mich in Kraft, was mich schon erfreut hat. Da sehe ich die Dinge ihrem Anschein nach an und kann etwas dazu bedenken. Das leere Glas wird von mir dabei genauso beschaut wie das volle. Die gute Idee beleuchte ich mit demselben Licht wie die schlechte. Mein Grundsatz dabei ist der von einer Gleichwertigkeit wahrer Begebenheiten. So finde ich zur Wurzel einer Wahrheit. Das Nebeneinander der Wahrheiten und Ordnungen hat sich gerade nicht gegenseitig aufgehoben, wenn es Gültigkeit besitzt. Im Gegenteil dazu ist es so, dass sich die Wahrheiten genauso wie die Ordnungen ergänzt haben, ohne sich dabei zu überschneiden. So habe ich es für gut befunden, was ich erkannt habe. Etwas, das erscheint, und auf das dieser Sachverhalt zutrifft, bezeichne ich als wahr, gut und richtig. Auch das sollen voneinander unabhängige Größenordnungen meiner Sprachgestaltung sein. Sie spannen einen Kosmos gedanklich auf, wie er für mich auftritt und vorkommt. Da kann ich ihn mir vorstellen.

Meine Texte möchten unterdessen auf die etwaige Leserschaft recht trocken einwirken, ja sie würden nicht einmal einfach zu verstehen sein. Das kann ich mir denken. Es soll das allhier vertretene Gedankengut aber auch eine mit der Ernsthaftigkeit und der Gewissenhaftigkeit eines Arbeiters verfasste Orientierung sein, welche für die heute besehene Zukunft unseres Daseins etwas möglich macht. Ich bemühe mich, bei der Erstellung meiner Schriften keine Stimmungswechsel zu forcieren, kann es aber kaum ausschließen, dass diese doch vorkommen. Am bereits verfassten Text hangle ich mich entlang und praktiziere so mein Selbststudium der Sprachgestaltung. Es dient mir zu einer Erlangung von einer eigentlich innerlich erscheinenden Orientierung, ja von einer bei mir vorkommenden Ordnung. Meine Dinge haben eine gewisse Güte, welche ich besehe, und die der Maßstab für kommende Gedanken bei mir sein soll. Damit möchte ich zufrieden sein.

Eine Lesung meiner Texte erfolgt durch mich selbst entsprechend meines Verständnisses für die zum jetzigen Moment bei mir stattfindenden Regungen. Da habe ich eine Stimmung, wie sie bei mir aufgekeimt ist, gerade nicht unterdrückt. Immer wieder nehme ich zu dieser Stellung und beziehe mich so auf eine eigentliche Lebendigkeit von mir selbst. Manche der tatsächlich bei mir vorhandenen eigenen Frequenzen an Bewegungen, Formen und Pulsen haben dabei etwas dazu beigetragen, dass ich bis hierher bereits gelangt bin. Diese verkörpern meinen Antrieb. In einer eigentlicher Variation treten sie zeitweise auf und können mich so innerhalb von meinen Wegkreisen führen. Der von mir begangene Weg ist zurecht so gewählt. Es soll ein unverkürzter Weg sein.

Wege werden abgekürzt, indem man diese plant. Das bezeichnet man als Strukturierung. Entsprechend des Gegebenen dieser Welt orientiert sich der Mensch an Aufrisslinien und Schattenwürfen, was das Gleiche sein wird. Da kann er sich dessen sicher sein, was er tut, weil das nichts sein würde. Eine Realität des Nichtigen tritt da zum Vorschein und ist bar einer jeden Kraft. Da kann man sie beherrschen.

So, wie diese Welt gerade auf mich selbst eingewirkt hat, kommt mir diese auch vor. Da wird der Schatten etwas sein, was schöne schwarze Linien auf den Plan zeichnet. Einem Abstrich der Natur gleicht da das vorgestellte Bild. Was soll dadurch anderes zu gewinnen sein, als die bloße Leere? Von was aber wird man sich lösen müssen, um eine solche zu verwirklichen? Würde das nichts von Wert sein, was wir dazu aufzugeben haben? - Damit bin ich ehrlich zu Ihnen, wenn ich zugebe, dass ich wenig davon halte, eine Realität der Wirklichkeit dieses Menschendaseins überzuordnen. Das sind vielleicht alles allein nur Spinnereien, welche eigentlich kaum etwas taugen können, was ich da zum Besten dazugebe, aber ich finde, dass auch so etwas gesagt gehört. Da können wir uns selbst ein Bild davon machen, was diese besagen, und sie annehmen oder verwerfen, wie wir das brauchen.

Spreche ich meine geschriebenen Texte auch zuweilen mit eigener Stimme, so höre ich mir diese doch auch gerne in der Art einer Lesung an. Dafür gibt es heutzutage manche passable Software. Damit kommt man in den Genuss solcher Hörtexte. Wiederkehrend bin ich dabei schon eingeschlafen, wenn ich diesen gelauscht habe. Sind meine Schriften dann aber endlich gut genug dazu geeignet, um diese anzubringen, dann tut mir das auch gut. Das verspüre ich es dann so eindringlich, wie es für mich gegeben ist, dass sich dabei im Nachgang schon so mancher schöne Moment eines eigentlichen Bedenkens für mich aufgetan hat.

Idee

Den Menschen verstehen

Mit seinen Mitmenschen teilt man gewisse, gemeinsame Erfahrungen. Der Mensch hat aber eine ihm zu eigene Persönlichkeit. Diese macht mehr aus.

Was man mit anderen Menschen geteilt hat, das sollen Facetten davon sein, wer man ist. Wird das Gemeinsame auch nach und nach weiter ausgestaltet und als Basis für die Zukunft verwendet, so bleibt es doch allein nur eine solche Facette davon, was uns ausmacht.

Durch unser Wesen kommen wir Menschen einander näher.

Gedanke

Kausale Verkettungen

Das am Menschen Wirksame kommt auf eine Weise vor, welche es besagt, dass unsere Dinge in einfacher Weise miteinander verbunden sind. Regelrechte Verkettungen kausaler Art ergeben sich da und bilden Zusammenhänge aus. Diese können allein nur bedingt geschaut und verstanden werden. Wer in das System 'Mensch' eingreift, der bringt es auch durcheinander.

Es wird das Resultat seiner, vielleicht übertriebenen Aktivität sein, wenn ein Mensch sehr reaktiv ist. Im Grunde wird ihn das schwächen. Zumindest vergeht so sein eigentliches Potential ziemlich bald schon. Dieses wird, wie jede andere menschliche Größenordnung auch von einer endlichen Art sein.

Gedanke

Wortkombinationen

Eine Fülle an Matrizen gibt es. Im Grunde stellt jeder einzelne Text eine solche dar. Es wird die Frage nach der Güte einer schriftstellerischen Arbeit sein, welche diese ersichtlich macht. Aber es bleibt zuweilen fraglich, ob diese durchscheinen und man sie erkennt.

Die Überlegung, ob einem ein gewisser Schriftsteller liegt, hängt gewiss auch mit dem Gebrauch der Worte durch ihn zusammen. Was er darstellt, das soll auch für uns ersichtlich sein.