Wertgefüge

Intention

Das Wahre und sein Wert

Ausgehend von der zu treffenden Annahme, dass für eine jede Sache ein Istzustand vorkommt, welcher die Eigenschaften von ihr festlegt, können wir das Gegebene erkennen und zuordnen. Da wird es uns gewahr sein, sobald wir unseren Fokus daran festgemacht haben.

Im üblicherweise gegebenen Bewusstseinszustand als Mensch obsiegt die Unschärfe über die Klarheit und lässt das Gegebene verschwinden, weil es dabei vor unseren Augen verschwimmt. Da wirkt es so, als würde es nicht da sein. Erst dann, wenn wir uns auf die Suche nach dem Objekt begeben, aktivieren wir uns dahingehend, dass wir es für möglich erachten, was da ist. Aber noch immer haben wir es nicht gesehen oder wahrgenommen.

Visuell betrachten können wir einen solchen Gegenstand zu jeder Zeit, vorausgesetzt, dass er uns im richtigen Licht erschienen ist. Doch auch weiterhin ist die Unschärfe unserer Wahrnehmung vorhanden und verhindert eine Greifbarkeit des Wahrgenommenen.

Ohne den Fokus darauf zu legen, was man da erschauen möchte, kann uns kaum etwas gelingen, das uns die gewünschte Anschauung eines solchen Objekts vermittelt. Da bedürfen wir einer Ausrichtung von uns. Auch für die visuelle Schau des Gegebenen wird sie erforderlich sein.

Nun ist also eine Ausrichtung von uns einzurichten. Die Fragestellung, wie wir das tun, soll bei uns den Ausschlag geben. Doch dazu gäbe es nichts zu sagen, es sei denn man möchte sich okkulter Praktiken bedienen. Unsere Anschauung des Gegebenen lässt da einen Schleier darüber fallen. Wir teilen uns in der Regel gerne mit, lassen aber doch das Unwägbare auch oftmals im Dunkeln. Wissend, dass jeder Mensch die Dinge auf eine eigene Art angeht, werden wir selbst zu Zeugen eines Geschehens von Begebenheiten, ohne dass solche variablen Eigenschaften, die zur Schau des Gegebenen vorauszusetzen sind, faktisch festgemacht werden müssen. Es genügt uns aus, dass wir sehenden Auges sind. Da möchten wir anderen Leuten bereitwillig das Gleiche zugestehen.

Idee

Ein Kosmos im Ganzen

Wer, wie ich das tue, einen unverkürzten Weg beschreitet, der wird dabei vielerlei unterschiedliche Dinge erfahren. Ihre Summe wird endlicher Art sein. Sie wird stetig anwachsen und doch das bleiben, was sie ist. Da behält sie auch diese Eigenschaft bei und bleibt nach wie vor endlich.

Der Weg ohne Verkürzung sorgt für manchen Moment bei uns, zu welchem wir mit Erfahrung bereichert werden. Er ist von Bedeutung, weil dank ihm mehr vom Ganzen gefunden und wahrgenommen werden kann, als es sonst üblich wäre. Da stattet er den Menschen aus. Mancher Lichtblick wird ihm so gelingen. Dabei erscheint vieles und alles erfährt auch sein Gewicht. So erhält es seine wahre Bedeutung für uns.

Wie viel leichter hat es der Mensch mit seinem Leben, wenn er die Bedeutung der Dinge erkennen kann! - Alle Wahrnehmung des Gegebenen ist auch so und erscheint darum in wahrer Weise. Eine Einschätzung der Wertigkeit der Dinge gelingt in einem solchen Gefüge gut. Allein nur Weniges muss von uns dazu bedacht werden, weil das alles so vorgekommen ist, wie es uns erscheint.

Um nun eine Auswertung solcher Dinge anzustoßen, möchte ich darauf hinweisen, dass das Bild von einer Welt aus menschlicher Sicht nach und nach vollständiger wird. Wer sich den Erfahrungen nicht entzogen hat, der macht auch welche. Da kann er etwas davon verstehen, was ihn auch bisher schon bedingt hat. Es lässt sich zuordnen, was das bei ihm ausmacht.

Impuls

Eine Vollständigkeit des Gegebenen

Alles, was wir kennen, führen wir auf einen Grund zurück. Einen solchen machen wir als Erfahrung fest und meinen, etwas von dieser Sache zu verstehen. So entstehen bei uns strukturell ausgeprägte Cluster im Raum eines Bedenkens. Davon möchten wir uns ein Bild machen. Solche Begebenheiten erhalten zuweilen eine monolithische Größe und sind bar aller Verbundenheit mit dem umliegenden Guten. Da erscheinen sie isoliert und für sich stehend.

Die Wolke des Bewusstseins enthält manche solcher Brocken. Wir erkennen an ihnen Ausprägungen unseres Erlebens, weil ihre Substanz eine durch das tatsächliche Bedenken von uns hervorgerufene Einheit darstellt. Doch vollständig wird eine solche Ordnung erst sein, wenn Sie sich nicht länger vom umliegenden Gefilde abgesondert hat. Da wird neben der Struktur einer Substanz auch manche andere Ausformung zu erkennen sein, welche sich auswirken kann und darum von Bedeutung sein muss. Da erscheint alles für sich und hat auch eine solche Größenordnung.

Eine Vollständigkeit des Gegebenen untersucht der Mensch, um sich daran zu stärken. Da möchte er das, was er vorfinden kann, auffassen. Was aber vorzufinden ist, das ist schleierhaft. Es hat alle Anteile des Gegebenen an sich getragen und würde doch nicht anders als eine Begebenheit zu verstehen sein. Da ist es von Ordnung durchdrungen, was wir vorfinden, macht sie aber keinesfalls auf einfache Weise wahrnehmbar. Das aber entspricht dem Grundzustand der Dinge.

Da geht der Mensch dazu über, einfache Konstrukte zu erzeugen. Mit deren Zuhilfenahme kann er das Grundsätzliche festmachen und als einfache Erscheinung gewahren. Eine Suche danach wird mit Modellen betrieben. Gefunden sind solche Emanationen jedoch erst dann, wenn man sie auch in ihrer Verkörperung gewahren kann. Dazu muss man sie erzeugen. Das geschieht durch Freimachung, durch sie wird alles Redundante freigesetzt. Da lösen wir das Beliebige vom Gegebenen ab.

Was ein Geometer für sich braucht, das sind Modelle, die sich reproduzieren lassen. Anhand von solchen kann er innerhalb eines gewissen Rahmens ein Gewebe erzeugen, das einem Netzwerk gleichkommt. Dafür hat er Dreiecke, Quadrate und Kreise angeordnet und kann solche Objekte skalieren. Das sollen die Grundmodelle eines Geometers sein, dank denen er die Größenordnungen im Raum bestimmen kann. Die Grundformen Kugel, Würfel und Pyramide werden ihm somit bekannt.

Das sollen die drei Einheiten sein, dank denen wir das Gegebene bemessen können. Da ihre Form bekannt ist, weil sie aus einer Reproduktion des immerzu gleichen Wertes ersteht, können wir einen solchen auch dadurch erkennen. Da ist er endlich gegeben. Damit endet eine jede Spekulation über den zu bestimmenden Wert.

Da wir Menschen uns im Raum aufhalten, denken wir uns auch so. Es gibt jedoch auch andere Ansichten dazu. Sie möchte ich erwähnt wissen. Einen Menschen als Teil eines Raumes aufzufassen, das bedeutet ihn zu bannen. Da würde er nichts sein. Da wir leben, können wir uns dem entziehen, dass wir nichts gewesen sind. Was aber wird dann wahr sein? - Hieran setzt manche Spekulation an und macht doch aufgrund ihrer Eigenschaft alles unmöglich. Das in vollständiger Weise Gegebene ist da und mehr nicht. Da wirkt es sich auch aus, egal ob wir das erkannt haben oder nicht. Eine Wirklichkeit braucht keinen Menschen, aber der Mensch braucht die Wirklichkeit. Wegen ihr kommt er mit seinem Leben klar, sobald er ihr entsprochen hat. Da wird es von Wert sein, mit was er sich befasst.

Idee

Die Leere als Modell und seine Basisgröße

Ausgehend von einer Welt der Phänomene soll sich der Mensch bei ihr einfinden und das Wesen von ihr erschauen. Da kann er etwas davon gewahren, was sie ausmacht. Das wird alles sein, was von ihm für seine eigene Sache zu verwerten ist. Sie erkennt er bald. An ihr macht er seine Lebensaufgabe fest. Da hat sie eine endliche Ausformung durch uns erhalten. Ihr entsprechen wir mit unserem Tun.

Schauen wir es uns einmal an, aus welchem Topf wir da das eigene Gute geschöpft haben. Das wird eine ganze Leere sein, innerhalb derer sich das Gegebene emaniert und uns verständlich wird. Gleich einem Blitze formt es sich aus und wird im Nachgang erst zu einer Substanz. Der Geistesblitz wird so zu einer materiellen Ausformung und erscheint als Vorstellung vor unserem Auge durch das geschöpfte Objekt. So ist ein Werk entstanden. Es steht da und ist. Da schulen wir unseren Umgang damit.

Eine Basisgröße nehmen wir für das Ganze an, was durch uns geschaffen werden kann. Da wir es uns so eingerichtet haben, dass das Gegebene gut zu uns passt, wird auch die Basisgröße so anzunehmen sein. Dank ihr lässt sich das Gegebene reproduzieren. Die Festmachung einer solchen Einheit soll erfolgen. Da wird sie zur Schablone. Wegen ihrer Natur lässt sich die Einheitlichkeit des Werkes sicherstellen.

Da bilden wir sie selbst anhand des uns eingegebenen Guten. Das soll für uns eine Normierung sein. Naturgemäß soll man es uns zusprechen können, was wir da geschaffen haben. Wer es uns gleichtut, der kommt auch an dasselbe Ziel. Da erkennen wir die Einheitlichkeit der Proportion des Ganzen. Die Verhältnisse kommen so vor, sie bestimmen einen Wert für uns. Da wird ein solcher endlich festzumachen sein.

Ein Wert kann gegeben sein, weil er vorkommt. Dazu muss man ihn vom Gegebenen ableiten. Etwas Gegebenes zu schöpfen ist dagegen nicht möglich gewesen. Da erscheint ein jedes Modell des Gegebenen als Begebenheit. Es ist eine willkürliche Eigenschaft, was durch sie verkörpert werden kann. Doch die Willkür hat nichts geschaffen, was von Wert ist. Da verwerfen wir sie gerne. Was sollen wir auch mit einer solchen Normbanane anfangen können? - Die Gurken sind auch solche, ganz gleich wie sie erschienen sind. Da motzen wir die Begebenheiten auf und haben doch nichts dadurch erreicht. Zurück eilen wir also zum Leeren, um doch noch etwas davon festzumachen, was wir gebraucht haben.

Dazu bräuchten wir nicht aufzustehen, dafür bräuchten wir uns nicht zu erheben. Eine Leere besteht für jede Form von uns. Da wird sie von fundamentaler Bedeutung für die uns eingeschriebene Sache sein. Ihr möchten wir gerecht bleiben. Da ist alles nichts gewesen, weil wir uns im Übereifer ergossen haben. Das aber soll der Ausgangspunkt zum gegebenen Moment sein, welcher es möglich machen kann, dass wir in Klausur mit uns gehen. Was an Gutem aufzufinden ist, das wird dabei auch erscheinen.