Geometrische Analogien

Gedanke

Zur Kraft einer Assoziation

Der Schemen, welchen die Dinge vor unserem Auge aufzeigt, wird von uns oftmals bald schon als etwas Bekanntes erkannt. Dann meinen wir, dass wir ihn klar erkennen können. Vieles davon, was wir wahrnehmen, wird aber durch unser Gehirn aufgewertet. Dank einer Assoziation kann der Geist des Menschen das Gesehene vervollständigen.

Gedanke

Zur Auffassung des Gegebenen

Ein Bedenken des Gegebenen findet bei uns Menschen fortwährend statt. Darüber herrscht Klarheit vor, was uns gegeben ist. Die Menschen einigen sich darauf, was für sie wichtig ist.

Gedanke

Zur Gangbarkeit eines Wegs

Wer etwas auf sich hält, der möchte es versuchen, seine Aufgaben zu erfüllen. Dafür empfiehlt es sich, eine einfache Form einzuhalten.

Impuls

Geometrische Konzepte

Mit Zuhilfenahme der Geometrie werden solche Dinge beschrieben, welche zu ihren Konzepten passen. Dafür wendet man oftmals Projektionen (Schattenlinien) und variierende Sichten an. So können räumliche Körper auf einer Fläche dargestellt werden. Unterdessen folgt sie bei ihren Verfahren dem Prinzip der Auswahl und Reproduktion des bereits Bekannten. Sie eignet sich dazu, physische Gegebenheiten zu untersuchen und es festzumachen, wie diese sich verhalten. Dabei reduziert sie das Gegebene auf eine gut verständliche Form.

Impuls

Anhaltspunkte

Der Mensch hat es gerne anschaulich. Die gegebenen Sachverhalte dementsprechend darzustellen, das kann man erlernen. Dazu mache man den eigenen Gedanken fest. Man bringe ihn an, wie er erschienen ist. Dann schaue man ihn sich erneut an. So kommt es auf direktem Wege zu unmittelbaren Erfahrungen. Damit sollen jene Anhaltspunkte aufzuzeigen sein, welche uns ausmachen.

Gedanke

Eine haptische Rezeption

Beim Umgang mit den uns zur Verfügung stehenden Materialien kommen wir auch in Kontakt mit Gegenständen. Da spüren wir eine Haptik der Oberfläche an ihnen. So erhalten wir einen Wahrnehmung des Materials, welches wir gerade verwenden. Ein solcher Wert kann von uns nicht allein nur wahrgenommen werden. Wir sind auch imstande dazu, uns wieder an ihn zu erinnern.

Gedanke

Eine schöpferische Kraft

Kreativ tätig zu sein, das heißt für mich etwas aus dem Vorgegebenen hervorzubringen. Das soll etwas sein, was grundsätzlich bereits da ist und existieren kann.

Gedanke

Der Keil und die Sperre

Eine Schwerkraft wird der natürliche Verstärker der Regungen von uns Menschen sein. So wäre das aufzufassen, was wir verkörpern. Alles trägt somit etwas an sich, was uns das Gewicht einer Substanz verleiht

Eine Schwerkraft würde man sich nicht erst erschließen müssen. Sie wirkt sich bereits auf uns aus. Da kann sie uns zu manchem Schwung verhelfen. Genauso gut kann sie einen Widerstand gegen vorhandene Kraftwirkungen entfalten. Zuweilen wird sie auch ein wirksamer Puffer sein und alle Einwirkungen auf uns dämpfen.

Alle Ereignisse, Erfolge und Auswirkungen eines Lebens haben für den Menschen und dessen Lebensglück eine Bedeutung. Damit hat er umzugehen. Da schlagen sie sich an der Gestalt des Menschen nieder und möchten ihn verständig machen.

Mancher Mensch ist zuweilen davon wie benommen gewesen, dass das alles so schwierig zu erfüllen ist, was er dem Leben abtrotzen möchte. Da hat er vielleicht das Unmögliche versucht. Manchen Keil treibt er so noch tiefer in den Schlitz hinein, als er es eh schon wäre. Da versperrt er uns jeden Weg. Zudem wird er einklemmen. Es kann allein nur eine geradlinige rückwärtige Bewegung zu einer Befreiung davon führen. Dann kommen unsere Dinge langsam in Ordnung, wenn wir endlich davon abgelassen haben, sie zu verzerren.

Erst dann, wenn eine solche Befreiung geschehen ist, kommt es dazu, dass sich etwas richtig auf seiner Bahn bewegt. Dann aber kommt auch ein vitaler Drang am Menschen vor, welcher ihn aufatmen oder lachen lässt. Jetzt hat er es vollbracht und ist erleichtert.

Idee

Begrenzungen

Das Alles und ein Nichts sind absolute Beispiele sprachlicher Art für die Bemessung der Dinge, ihre Quantität. Als solche dienen sie zur Bestimmung des Intervalls der gegebenen Dinge, ihrer Menge. Das reicht über das Gesamte hinaus. Es beinhaltet neben allem auch den Wert nichts.

Folgender Formalismus ergibt sich bei der Darstellung des Sachverhalts.

[nichts, alles] = [das Ganze}

Da erscheint die Irregularität der Natur und ihrer Erscheinung mit einem Mal konform zur Logik der Sprache zu sein.

Unserem Denken bereitet alles logische Mühe, wenn es nicht unseren Gewohnheiten entsprochen hat. Doch es gilt die Gegebenheiten der Welt richtig aufzufassen. Dazu wird man sie darzustellen haben, wie sie ist.

Impuls

Das Gegebene betrachten

Die Sicht eines Affen ist keine gewesen, welche hier wirklich interessant für mich wäre. Aber es soll damit eine Sicht auf die Dinge des Menschen verbunden sein, wenn man sich das Gegebene als Affe vorstellt. So soll das Technische einmal erklärt werden, dass auch noch der letzte Affe es versteht.

Kosmologie

Ein Update

Das Gesamtsystem ist abhängig von seinen Teilsystemen. Dagegen hat das Teilsystem keine Abhängigkeit gegenüber dem Gesamtsystem und besteht für sich.

Folgende Sätze sollen als Hinweis dazu dienen, wie ein Objekt zu betrachten wäre.

  • Das Quadrat berührt den Umkreis in keinem Punkt. - Es zerschneidet ihn.
  • Der Innenkreis berührt das Quadrat an vier Stellen. - Er schmiegt sich an.
  • Der Kreis im Kreis ist gewisslich distanziert von ihm, sobald er dieselbe Mitte zu eigen hat.
  • Der Kreis im Kreis schwirrt in dessen Grenzen unbestimmt umher, wenn er nicht dieselbe Mitte geteilt hat.
  • Die Innenwirkung des (gleichseitigen) Dreiecks ist die einer (maximalen) Stabilität.
  • Die Außenwirkung eines (gleichseitigen) Dreiecks ist die einer (maximalen) Gewalt.