Geometrische Analogien

Impuls

Kulturleistung

Eine Kultur ist umso weiter fortentwickelt, je deutlicher sie sich von ihrem Umfeld abgehoben hat. Mitunter erscheint ihr Verhalten Außenstehenden sogar abwegig.

Gedanke

Assoziationen

Falls drei Dinge Dir nicht ausgereicht haben, ergänze sie um weitere.

Jener Schemen, welcher die Dinge vor unserem Auge aufgezeigt hat, ist von uns oftmals bald schon als etwas Bekanntes erkannt worden. Dann haben wir zuweilen gemeint, dass wir ihn klar erkannt haben. Das ist zumindest manchmal schon unrichtig gewesen. Vieles davon, was wir wahrgenommen haben, ist erst durch eine Aufwertung seines Gehalts von uns erkannt worden. Mittels einer Kraft zur Assoziation hat der Mensch das Gesehene vervollständigt und seiner Vorstellung davon angeglichen.

Gedanke

Zur Auffassung des Gegebenen

Ein Bedenken von uns schafft eine Reaktionsfreudigkeit bei uns und macht uns wachsam. Da haben wir das Gegebene an den Dingen aufgefunden, wie wir es angenommen haben. Solch eine Bewertung der Dinge findet bei uns Menschen fortwährend statt. Sie verleiht uns Fertigkeiten. Diese haben wir dringlich für uns gebraucht. Zumeist sind sie erst dann aufgekommen, wenn wir sie auch angefordert haben. Dazu haben wir uns geschult und sind in Klausur mit uns gegangen.

Etwas hat sich bei uns begeben. Das hat das Gegebene zur Ursache, erscheint aber vollkommen zurecht auf eine eigene Weise. Das Gegebene ist einheitlich, das Geschehende jedoch ist durchmischt und für unser Auge ungewichtet erschienen.

Aus diesem Grund herrscht keine Klarheit darüber vor, was sich in situ begeben hat. Die Menschen einigen sich lediglich darauf, was für sie davon wichtig gewesen ist, und heben das hervor. Dazu gebrauchen sie Darstellungen von Ergebnissen. Ihre Expertise betrachten sie stets als Erfolg.

Gedanke

Zur Gangbarkeit eines Wegs

Wer etwas auf sich hält, möchte versuchen, in diesem Dasein seine Aufgabe zu erfüllen. Doch zuerst gilt es eine solche für sich zu finden. Die Ausrichtung auf ein Lebensglück scheint dafür ungeeignet zu sein. Das soll anderen vorbehalten bleiben, dass sie es guthaben. Das haben wir nicht für uns zu bestimmen vermocht. Uns ist so etwas nicht möglich gewesen. Viel eher als das Glück zu suchen, haben wir das Los von uns erkannt und wahrgemacht. Eine Kongruenz unseres Lebens und eine Integrität unserer Person haben wir favorisiert. Alles andere haben wir diesen zwei Merkmalen unserer Bezogenheit zum Dasein als Mensch nachgeordnet und auch belassen, wie es gewesen ist. Einfluss haben wir darauf keinen ausgeübt.

Impuls

Geometrische Konzepte

Mit Zuhilfenahme der Geometrie werden solche Dinge beschrieben, welche zu ihren Konzepten gut gepasst haben. Dafür werden oftmals Projektionen (Schattenlinien) und variierende Sichten angewandt. So können räumliche Körper auf einer Fläche plastisch dargestellt werden. Unterdessen folgt sie den Prinzipien einer Auswahl und Reproduktion bereits bekannter Verfahren. Sie eignet sich mit Sicherheit dazu, physische Dinge zu untersuchen und es festzumachen, wie diese sich verhalten. Dabei reduziert sie etwas Gegebenes mittels einer solchen Darstellung auf eine gut verständliche Form.

Impuls

Anhaltspunkte

Der Mensch bekommt gerne anschaulich erklärt, was er zu verstehen hat. Die Sachverhalte dementsprechend darzustellen, wie sie erschienen sind, ist mitunter eine kleine Kunst gewesen. Wer ein guter Didaktiker ist, kommt bei den Menschen gut an. Diese Fertigkeit wird immerzu gebraucht. Ohne die Vermittlung von Kenntnissen könnte nichts erreicht werden. Man würde, ohne sie nicht einmal aufrechtzuerhalten, kaum wissen, was gegeben ist.

Eine gewisse Didaktik kann sich der Mensch aneignen. Sie kann man zudem von jemandem anderen abkupfern, ohne dessen Fertigkeiten zu schmälern. Vielmehr als das zu bewirken, hat sich dadurch sein Rang vor uns verstärkt. Wir sind unseren Lehrern nachzuordnen und reihen uns darum gerne in ihre Folge ein.

Etwas hinreichend Bekanntes kann man in einem Leben erlernen. Dazu machen wir unsere Gedanken fest, welche wir tatsächlich haben. Wir bringen sie an, wie sie uns erschienen sind, und vervollständigen an diesem Beispiel unsere Kenntnisse mittels einer Wiedergabe davon. Hernach gewahren wir als Ergebnis, was wir vor uns gebracht haben. Nach einer ganzen Zeit machen wir damit weiter. Wir schauen die Notizen von uns durch und vervollständigen sie erneut. Wir haben geprüft und geklärt, was damit in Bezug gestanden hat. Etwas davon möchten wir wahrmachen. Davon leiten wir unsere Haltung ab und finden zu einer für uns passenden Aufgabe. Sie gehen wir zeitnah an.

Auf direktem Wege ist es inzwischen zu unmittelbaren Erfahrungen zum jeweiligen Sachverhalt bei uns gekommen, wie er von Bedeutung für uns gewesen ist. Nach und nach finden wir jene Anhaltspunkte davon auf, welche besagt haben, was uns davon etwas bedeutet hat.

Gedanke

Haptische Regeneration

Wer den Schmerz schon gekannt hat, weiß auch etwas um das Üble dieses Daseins als Mensch.

Beim Umgang mit jenen, uns zur Verfügung stehenden Materialien sind wir mit Gegenständen in Kontakt gekommen, was uns erfreut hat. Eine Beherrschung der Materie beinhaltet einen friedfertigen Umgang mit ihr. Da haben wir wertgeschätzt, was da vorgekommen ist. Achtgeben wir darauf, was uns zu eigen ist. Gegenseitig und auch wechselseitig haben wir uns zur Sorgfalt im Umgang damit animiert.

Wir kennen unsere Fähigkeiten genau. Wir wissen, was wir getan haben. Dazu haben wir Kenntnisse. Ein Erwerben von solchen Fertigkeiten, wie sie dafür vonnöten sind, haben wir wahrgemacht.

Wir nehmen das Gegebene an. Wir gehen mit den Gütern um, welche uns zu eigen sind. Da verspüren wir ihre Oberfläche, sobald wir sie berührt haben. Eine solche kann glatt oder rau, hart oder weich sein. Ein Körper ist regelmäßig von seiner Art oder er ist speziell geformt. Eine Wahrnehmung der Materialien haben wir stets aufrechterhalten. Dazu haben wir ihre Eigenheiten aufgefasst und so mit der Zeit das System der Dinge anerkannt.

Gedanke

Eine schöpfende Kraft

Allein nur aus dem Bekannten und Guten kann man etwas schöpfen, was gebraucht wird.

Kreativ tätig zu sein, heißt für mich etwas aus dem Vorgegebenen hervorzubringen, was bereits Bestand vor meinen Mitmenschen erfahren hat. Das Werk soll etwas sein, was grundsätzlich bereits da ist und vollkommen zurecht existiert hat.

Kosmologie

Ein Update

Ein Gesamtsystem ist stets abhängig von all seinen Teilsystemen gewesen. Dagegen kann sich ein Teilsystem anders verhalten, als das Gesamtsystem es vermuten hat lassen.

Impuls

Rezeption

Folgende Sätze sollen als einfache Hinweise dienen.

  • Das Quadrat berührt den Umkreis in keinem Punkt. - Es zerschneidet ihn.

  • Der Innenkreis berührt das Quadrat an vier Stellen. - Er schmiegt sich an.

  • Der Kreis im Kreis ist gewisslich distanziert von ihm, sobald er dieselbe Mitte zu eigen hat.

  • Der Kreis im Kreis schwirrt in dessen Grenzen unbestimmt umher, wenn er nicht dieselbe Mitte geteilt hat.

  • Die Innenwirkung des (gleichseitigen) Dreiecks ist die einer (maximalen) Stabilität.

  • Die Außenwirkung eines (gleichseitigen) Dreiecks ist die einer (maximalen) Gewalt.

Dokumentation

Krankheit als Auswirkung

An der Struktur haben wir festgemacht, was uns ausmacht. Wegen den zeitlichen Folgen der Kausalität unseres Daseins haben wir versagt.

Alles, was wir tun, wirkt sich im Nachgang auch auf uns aus. Dabei können wir kurzfristige, mittelfristige und langfristige Effekte unterscheiden. Zudem erscheinen die Effekte mehr oder minder nachhaltig. Was einmal bei uns eingetreten ist, ist daraufhin auch da. Damit haben wir den Salat. Alles hat sich auf diese Weise für uns verschlechtert. Zur alten Stärke zurückzufinden ist nicht einfach so möglich gewesen. Die Lücken, welche die Entwicklung bei uns verursacht hat, sind auch welche. Somit ist es richtig gewesen, zu sagen, dass unsere Kräfte nicht länger ihre Schlüssigkeit bei uns beibehalten haben.

Eine Schlüssigkeit der Kräfte eines Menschen ist jedoch herstellbar gewesen. Sie ist im Grunde vorgegeben. Wer sich der Natur mit ihren Begebenheiten nachgeordnet hat, hat das Gegebene anerkannt. Dann aber hat er auch zur Quelle seines Wesens zurückgefunden und wird sich an sie anzuschließen wissen. Das bezeichnen wir als Intention, dass wir unserer Situation gerecht werden, wie sie für uns gerade gewesen ist. Machen wir doch einfach etwas Gutes daraus.

Eine gängige Art für einen Neubeginn soll der Bezug zu etwas Wahrem, Gutem und Richtigem sein. Damit erfahren wir drei voneinander unabhängige Dimensionen zur Gewichtung einer Wertigkeit des Gegebenen für uns. Geben wir bitte schön darauf acht, keine davon dauerhaft aus den Augen zu verlieren. Gewahren wir uns, machen wir uns aufrichtig klar, was etwas für uns bedeutet hat. In der Folge davon löschen wir die Konsequenz der Nachwirkung aus, indem wir zeitnah aufheben, was uns gedroht hat. Dazu bräuchten wir nichts zu tun. Es soll ausreichen, das Gegebene zu belassen. Ein einsetzender Erkenntnisweg beinhaltet diese beiden Schritte mit Sicherheit. Dank einer ausgebliebenen Handlung von nichtiger Weise haben wir unser Potential reanimiert und uns auf unsere eigene Sache zurückgezogen.

Was soll die Wertigkeit davon für uns bedeuten? - Das sind doch alles nur Muster gewesen, was wir als Wertigkeit aufgefasst haben. Alles Grübeln des Menschen ist lediglich ein Festlegen von Parametern und damit obsolet. Eine Schieflage ist dadurch verstärkt worden, dass man sie aufrechterhalten hat.

Oftmals hat die Schieflage bei uns darin bestanden, dass wir die tatsächlichen Wesensmerkmale von uns aufgehoben haben. Dann sind diese von uns weggelassen worden. Dabei soll uns klar sein, dass alles seine Merkmale zu eigen hat. Das ist vorgegeben und sei zu bejahen.

Auch wenn andere an uns etwas gefunden haben und uns so etwas mitteilen, soll das etwas Wahres, Gutes und Rechtes sein. Bestärken wir sie doch einfach darin, was sie von uns aufgefunden und darum von sich aus an uns wahrgenommen haben. Es hat sich noch niemand für andere unangreifbar machen können, ohne nicht doch dadurch eine andere Schwäche offenzulegen.

Also haben wir gehandelt, also hat sich alles bei uns gewandelt. Zwei Faktoren haben dabei unsere Wege bestimmt. Eine Zusammenhangskraft im Inneren von uns hat sich stabilisierend auf uns ausgewirkt. Des Weiteren hat alles Gute, Wahre und Richtige senkrecht auf uns gestanden und ist von uns anerkannt worden. Es hat an uns gelegen, ob wir das wahrgemacht haben.

Damit ist nun zum Abschluss dieses Textes auch die Komplexität davon angesprochen worden, was wir erfahren haben und was sich davon ausgewirkt hat. Wir haben da gewahrt, dass allein nur in der Gegenwart eines Phänomens eine Einflussnahme auf die Einflussgröße möglich gewesen ist. Aus diesem Grund ist die Welt richtig, eine Ordnung hat Bestand. Geht es uns schlecht, wirkt sich so etwas nicht allein nur auf uns aus. In diesem Moment haben wir auch die Gelegenheit zur Annahme einer heilenden Handlung für uns erwirkt. Dabei ist es darauf angekommen, dass wir es rechtmachen. Ohne auf die Vorgaben unseres Schicksals einzugehen, haben wir es nicht geschafft.

Ein Ausweg aus einer Misere werde von uns auf rechtschaffene Weise gefunden. Stimmen wir uns auf das Gegebene ein und erhalten, was wir zu eigen haben. Gut soll alles bei uns gewesen sein. Seiner Wertigkeit nach ist es womöglich aktuell verdorben gewesen, jedoch haben wir das eingehalten, was für uns bestimmt worden ist. Das wird allemal besser sein, als noch mehr davon aufzugeben, was man uns zugestanden hat.