Eigene Frequenzen

Dokumentation

Die Utopie der Gleichheit

Jene Gesellschaft, in welcher wir leben, hat es fertig gebracht, alle Vorgaben des Daseins an- oder gar aufzulösen. Da bestehen keine Stände mehr, der berufliche Weg ist keineswegs im Voraus abgesichert. Derweil sozialisieren wir uns auch höchst willkürlich. Manche kommen damit gut klar, für andere hat sich jedoch nichts Geeignetes ergeben. Das Ganze wird als Leistungsgesellschaft bezeichnet. Die Menschen in ihr verhalten sich demgemäß. Das alles führt zu einer merkwürdigen Art der Vereinheitlichung der Schicksale der Menschen. Man hat die gesellschaftlichen Vorgaben aufgehoben, ohne sie durch etwas Besseres zu ersetzen. Derweil haben allein nur jene, welche dieses System organisieren, für eine Absicherung ihrer Pfründe sorgen können, das aber auch umfassend getan. So halten heutzutage die Beamten Hof. Haben wir auch keinen eigentlichen Herrscher, so sind wir doch beherrscht. Die 'kleinen' Leute sorgen für den Erhalt eines Systems, das ihnen nichts eingebracht hat. Darüber hinaus werden sie erpresst. Wer das System nicht gefördert hat, der wird seiner Existenzgrundlage beraubt. Man nötigt ihn und setzt ihn stets weiter herab. Da gilt der Grundsatz 'schlimmer geht immer' und so ist es auch. Aus dem System der Gefährdung auszubrechen, das hat bedeutet, dass man ihm entspricht. Dadurch erhält es eine schizoide Prägung. Es führt kein Weg daran vorbei, für sich zu sorgen. Wer aber für sich gesorgt hat, wird zum Teil des Systems. Da unterdrückt er das Glück seiner eigentlichen Zukunft, allein nur um eine Gegenwart zu erfahren, die eh besteht. Das alles würde nicht schwerlich zu überschauen, aber doch nicht leicht zu ertragen sein.

Gedanke

Der Stützpunkt eines Menschen

Das Primäre am Leben eines Menschen wird die Leere sein. Dank ihr ist alles möglich. Dafür hat man nichts tun müssen, sie besteht zu jeder Zeit. Darum ist der Zustand der Leere ein absoluter. Er stellt einen Zugang zum Ganzen dar, sei es das Ganze eines Menschendaseins oder das Ganze einer Welt. Wann immer sich dort, wo Leere ist, etwas emaniert hat, besteht eine solche Emanation als etwas Zusätzliches. Da kann sie sich auch wieder auflösen, ohne dass ein eigentlicher Schaden entsteht. Darum ist die Leere als das Grundsätzliche aufzufassen. Sie soll so verstanden werden, ohne dass wir mehr dazu tun, als aus unserer Erfahrung zu schöpfen. Im Umgang mit ihr können wir bestehen.

Dokumentation

Eine Schau der eigenen Frequenzen

Was eigene Frequenzen für den Autor Schneider sind, das würde mit sprachlichen Mitteln nicht leicht aufzuzeigen sein. Das ist alles etwas schwierig zu vermitteln gewesen. Im Grunde sollen das jene Formen sein, welche uns entsprechen. Solche würden sich praktisch nicht auf uns nachteilig auswirken.

Dann, wenn man sich eine Offenheit dafür erschlossen hat, was bei uns Menschen an Regungen vorkommt, möchte man sie auch verstehen können. Doch unser Bewusstsein ist mit allerhand beaufschlagt und belastet, was wir eventuell auch verdrängt haben. Da sind auch die inneren Resonanzen am Menschen davon überdeckt. Wer mit ihnen umgehen möchte, der hat sich in seinem Verhalten festzulegen. Nach und nach kommt dann etwas von ihrem Glanz bei uns zum Vorschein.

Nehmen wir das an, wie es ist. Damit haben wir uns eine große Aufgabe gestellt. Es soll sich dabei um einen Prozess der Wahrnehmung und einen Abbau von überzähligen Eigenschaften des Menschen handeln, welche spontan erinnert und anschließend bearbeitet werden können. Dabei werden idealerweise einige Anteile davon freigesetzt, sodass der Mensch durch ein solches Verhalten eine gewisse Handlungsfähigkeit (auch bezogen auf innere Prozesse und Veranlagungen) erhält. Zusätzlich zu unseren Handlungen kommen da immer auch solche Momente vor, welche von sich aus bestehen. Ihren Wert zu erkunden, das soll den Menschen zu einem aufrechten machen.

Impuls

Der Pflug

Den Grundstand einnehmen.

Leere verspüren.

Bei sich sein.

So schließt sich der Kreis.

Affirmation

Ausrichtung

Bist Du erst einmal zu einem orientierten Menschen geworden, so wird das auch ein Grund für glückliche Momente im Leben sein. Hast Du Dich erst einmal daran gewöhnt, was für Dich von Wert sein wird, so wirst Du es auch vernehmen können, wo es erscheint. Damit gehst Du um, was da ist und vorkommt. So entdeckst Du bald schon Dein Gutes. Es bestimme Dein Lebensglück.

Gedanke

Dann, wenn ich optimistisch sein möchte, habe ich keinen Grund dazu gebraucht, um es zu sein. Was uns Menschen gegeben ist, das wird es von sich aus sein.

Gedanke

Das Gewahren einer Haltung

Eine Haltung des Leibes werde von uns von Zeit zu Zeit durch eine ordnungsgemäße Ausrichtung unseres Körpers bestimmt. Dazu können wir es einfach festlegen, anhand von welcher Sache wir uns ausrichten möchten. Ein eigentlicher Erfolg dabei wird dem entsprechen, was wir da für uns ausgesucht haben. Er wird auch davon abhängen, dass wir das in regelmäßiger Weise wiederholen. So festigt sich das Gegebene bei uns.

Bleiben wir dazu doch einfach bei uns und führen es aus, was wir eh tun möchten. Belassen wir das Gegebene so, wie es ist, und begnügen uns mit den Geschehnissen, welche da von sich aus aufgekommen sind. In der Regel genügt es für einen Progress des Gegebenen aus, Ordnung ins Geschehen im Alltag zu bringen. Dabei lernen wir die Strukturen besser kennen, welche wir uns bereits angeeignet haben. Sie möchten wir beibehalten. Solcherart gestalten wir unser Dasein in Regelmäßigkeit aus. Es ergeben sich unterdessen für uns Lektionen. An diesen reifen wir.

Für den Fall, dass wir nach einem Regulativ gesucht haben, welches unsere Situation stabilisieren kann, möchte ich es vorschlagen, dass man die tatsächliche Position von sich zuerst einmal richtig einnimmt. Da sitzt man eventuell bereits am dafür geeigneten Platz. Was wir damit anfangen, dass er uns gegeben ist, soll über unser Glück dabei und eine damit verbundene Positur bestimmen. Möchten wir auch vielerlei Dinge erreichen können, so sind doch unsere Arme manchmal schon dazu zu kurz dazu gewesen. Dann stehen wir bald auf und schaffen diese gewollten Dinge herbei. Doch zuletzt werden wir wiederum in einer ähnlichen Position dasitzen. Leisten wir also einen Aufbau des Gegebenen bei uns. Nehmen wir das Heft in die Hand, was uns betrifft.

Der Aufbau des Gegebenen kommt bei uns von sich aus auf. Das belassen wir zurecht so, wie es uns erschienen ist. Lenken wir uns nicht ab! - Da müssen wir es fortwährend abwägen, ob wir ins bei uns bereits bestehende System der Posituren eingreifen möchten oder ob wir das nicht doch besser sein lassen würden.

Ausgehend von einer bestehenden Position, wie sie eigentlich jeder Mensch zu eigen hat, beginnt unser Weg als Yogin in Wahrheit. Was wir für uns verwirklichen, wenn wir uns auf die tatsächlich vorkommende Situation einstellen, wie sie ist, das möchte ich als Yoga bezeichnen. Da möchte mancher sogleich die speziellen Asanas des Hatha-Yoga dazu heranziehen, aber noch haben wir ja keinerlei Erfahrungen damit, wie sie einzunehmen sind. Da ist es vielmehr um eine Bereitschaft von uns zum Leben gegangen, seine Annahme als Geschenk der Eltern und unsere Liebe zur wahren Natur des Menschen. Das soll es ausmachen.

Zuweilen wird das alles aber beschwerlich erscheinen. Da bräuchten wir uns nicht zu unterdrücken. Um einen Wechsel des Gegebenen herbeizuführen, können wir aufstehen. Da lassen wir die Arme endlich sinken und kommen vor. Das soll uns entlasten. Alles wird von sich aus wahr oder es würde nicht gegeben sein. Da bekümmert uns das Gegebene wenig. Wir lernen es so, uns gerade nicht zu variieren, weil es keinen Grund dafür gegeben hat, und finden dadurch zu manchem Ansatz, um zu bestehen als das, was wir sind. Früher oder später setzen wir uns dann auch wieder hin und erfüllen uns ein Glück dank dieser erneuten Positionierung von uns. Das müssen wir selbst herbeiführen. So nehmen wir es wahr, dass das von uns erhalten werden muss.

Somit wird der Haltungswechsel ein Anteil des Prozesses von uns sein. Dessen Timing macht das Gesunde davon aus. Unser Ziel zu diesem Moment möchten wir bestimmen und es ausmachen können, ob wir es erreicht haben. Wer sich dabei eigene Vorstellungen gemacht hat, der wird zu sich finden. Dazu reicht es ihm aus, an der eigenen Ausrichtung festzuhalten.

Gedanke

Eine Bewertung anerkennen

Was Du Dir einmal vorgegeben hast, das bewahre Dir gut. Es soll Dein eigentliches Maß fürs Glück sein, ob Du es einhalten kannst.

Idee

Bewahrung einer Kraft zum Leben

Um sich die Kapazität des eigenen Geistes zu erhalten, soll man im Leben stets ganze Wege gehen und ganze Dinge tun. Halbe Sachen verwirren uns dagegen.

Gedanke

Das, was bei uns im Leben vorgekommen ist, soll uns auch als dessen Wahrheit zuerkannt werden. Darauf dürfen wir vollkommen zurecht pochen, was da geschehen ist.

Gedanke

Zur Wahrheit des Gegebenen

Der eigentliche Ausgangspunkt fürs Leben wird der jetzige Moment im Kontinuum der Zeit sein. Was da besteht und was da vorkommt, das kann und darf von uns berücksichtigt werden. Es wäre zurecht gegeben.

Raster

Eine Rezeption der eigenen Frequenzen

Das Grobe - also das, womit Schneider sich etwas auskennt

  • Man soll und kann für sich einen eigenen Ansatz erwählen, nach dem man vorgehen möchte.

  • Man soll sich von aller überzähligen sexuellen Begierde freimachen, indem man jedem Körperteil an sich ein gleichwertiges Maß an Beachtung zuteilwerden lässt.

  • Um sich auch in geistlicher Hinsicht für eine Rezeption eigener Frequenzen bereitzumachen, kann man einige Utensilien verwenden. Dabei gilt es dem Autor etwas, dass die Gegenstände in ihrer Eigenschaft einfach sind und von uns leicht unterschieden werden können.

  • Man soll bereit dazu sein, mit einfachen Mitteln hergestellte Gegenstände zu besammeln.

  • Man soll sich ab und zu von Freunden bekochen lassen und auch immer wieder einmal für Freunde etwas an Nahrung zubereiten.

  • Man soll einen Hauptaufenthaltsort besitzen. Dort soll man auch etwas für sich haben, um arbeiten zu können.

  • Man soll ein begrenztes Gebiet bewohnen und dort einen gewissen Bereich besonders gut kennen.

  • Man soll sich manchen Außenposten erhalten, wo man gerne auf andere Menschen trifft.

  • Man braucht für sich ein eigentliches Werk, an dem man gerne in seiner freien Zeit tätig ist.

  • Man soll sich an eigentliche Arbeitsprozesse gewöhnen, um den Erforderlichkeiten des Lebens gerecht zu sein.

  • Man soll ein passendes Spiel für sich finden und sich in einem solchen schulen.

  • Man soll die vorgegebene Ordnung anerkennen und alles, was gut dafür ist, um sie zu erhalten, wertschätzen.


Gegenstände, welche Schneider zur Schulung der Rezeption einer inneren Resonanz einmal verwendet hat, werden im Folgenden nun aufgezählt.

Für die Hände

Früchte, Steine, Münzen, Stifte, Pinsel, Holzbalken, Holzstäbe, ein schweres Pendel, leichte Pendel, Schnüre mit Knoten, Perlenketten aus Holz, Glas und Kernen, spitze Gegenstände


Für die Füße

ein Balken zum Balancieren, ein Kreisel zum Balancieren, ein Ball


Für die Augen

Briefmarken, Plastiken, Gemälde, Zeichnungen, Yantras, Mandalas, Bilder von Menschen, Tieren und Pflanzen, Bilder von Strukturen (Berge, Seen, Wüsten, Landschaften)


Für die Motorik und Koordination

Musikinstrumente, etwa Gitarre, Rasseln, Flöte, Trommel; Gesang, Gehen, Schwimmen, Tanzen, Schreiben (von Hand), Spielen, Malen, Zeichnen


Für die Ausdauer

lange Spaziergänge, ausdauerndes Rasten in ausgerichteter Positur, Lesen von Büchern, Mantren sprechen oder Chanten mit Zuhilfenahme einer Mala beziehungsweise Gebete sprechen mit Zuhilfenahme eines Rosenkranzes


Für das Gedächtnis

Schach, verschiedene Setzkästen mit Buchstaben und Zahlen, Schreiben, Mathematik, Kataloge, Recherche, Gespräche, Kalender, Uhr, achtsames Gewahren


Für die Stimme

lautes Lesen, Gesang, Divinationen, Erfahrung der Stille, Schweigen, Kontemplation, Didgeridoo spielen


Für den Geist

Bei der Rezeption der eigenen Resonanz eine Arbeit ausüben.

Auf diesem Weg befindet sich der Autor seit dem Jahr 2004. Er dauert noch immer an.


Das Feine - das Halbwissen eines Laien

Es würde hier nicht erforderlich sein, über eine Physik der Eigenfrequenz viel, wenig oder auch nur etwas zu sagen. Das würde für den Arbeitsbericht nichts ausmachen, dass sie nicht einbezogen worden ist. Man bräuchte das, was hier gegeben ist, nicht mit Bedeutung anzureichern, allein nur um einen Gegenstand in die eigene Hand zu nehmen und sich dabei zu spüren.

Impuls

Rechtschaffenheit

Was ein anderer zurecht an Dich weitergegeben hat, das bewahre Dir gut.

Von höchstem Wert wird die Menschlichkeit sein, mit welcher man uns begegnet. Da macht es uns etwas aus, es kann aber genauso gut ein eigentliches Glück dadurch freigesetzt werden. Dort wo Menschen noch Menschen sind, soll das möglich sein.

Gedanke

Konzentration

Wer eine Sache auf eine gutartige Weise durchführen möchte, der hat deren Prinzip einzuhalten und jener dafür vorgegebenen Ordnung Folge zu leisten. So wird er es rechtmachen können.

Dokumentation

Pflicht

So windig es in meinem Leben bisher auch zugegangen ist, so treu bin ich doch unterdessen mir geblieben, während ich es geführt habe. Habe ich zeitweise auch gemeint, dass ich keinen roten Faden mehr für meine eigenen Dinge in Händen halte, so möchte ich mir meinen bisherigen Weg doch auch weiterhin bewahren.

Gedanke

Bei sich sein

Jeder Mensch trägt etwas an sich, was ihn schon einmal geprägt hat. Das führt er mit sich, weil es ihm nach wie vor etwas ausmacht. Es kommt uns zeitweise in Erinnerung, was das gewesen ist. Die Sache besteht vollkommen zurecht. Sie gehorcht dabei ihrer eigenen Natur.

Methode

Erhaltung

Um einen gewissen Erfolg mit den eigenen Dingen zu haben, bedarf es einer eigentlichen Ausrichtung auf sie. Man soll sich gut kennen. Um die Sachen allesamt in einem ordnungsgemäßen Zustand zu erhalten, bewahre man sie in einer dafür geeigneten Weise auf, welche für diese richtig ist.

Impuls

Etwas an Fakten festmachen

Was der Mensch einmal mit Grund ausgesagt hat, das gilt ihm in der Regel auch weiterhin etwas. Das wäre zu erwarten. Der Mensch wird gut damit beraten sein, aufrecht durchs Leben zu gehen und klar in seinen Dingen zu sein.

Das Gegebene

  • Es soll von uns als wahr anzunehmen sein, was bereits bekannt ist.

  • Es soll von uns zu benennen oder zu bezeichnen sein, was da bekannt ist.

  • Es soll das Bekannte in einer gültigen Weise aufzuzeigen sein. Die Gedanken und Ideen dazu sollen im Mindesten das Triviale unserer Kenntnis beinhalten.

  • Jene von uns erstellten Texte sollen einen Sachverhalt in richtiger, aber üblicher Weise aufzeigen.

  • Man führe wieder und wieder eigenständig einen Abgleich seiner Schriften mit den Regeln der Sprache durch, um die entstandenen Fehler daran ausmerzen zu können.

Impuls

Es kann keine schlechte Arbeit geben. Was es dagegen geben wird, das soll eine unpassende Einstellung zum Arbeiten sein.

Gedanke

Sphären

Jeder Mensch kennt eigentlich gewisse Orte aus eigener Erfahrung, an denen er sich auf eine bestimmte Art zu verhalten hat. Auf einem Friedhof etwa spricht man etwas leiser als anderswo. In einer Kirche hält man sich vornehm zurück, wenn andere beten. In einer Schule beteiligt man sich rege am Unterricht. Auf Partys zeigt man sich freundlich und redegewandt, zuweilen ist man auch heiter. Die Liste wird sich gewisslich noch sehr gut erweitern lassen.

Wer solche Sphären eines besonderen Erlebens schon kennengelernt hat, der weiß auch etwas über sie Bescheid. Er wird sich darum dort richtig verhalten.

Dokumentation

Die Winde, die da wehen

Der Mensch lebt auf eine eigene Weise und muss sich etwas davon klarmachen, das sein Dasein mit sich gebracht hat. Da erfährt er manches. Mal ist etwas für ihn vorhanden, das ihm ein Glück bedeutet und mal würde davon nichts vorhanden sein. Da wüsste der Mensch nicht, was er hat, aber er würde es sich auch nicht besorgen können. Das Menschendasein ist unabdingbar. Was es mit sich bringt, das ist unzweifelhaft gegeben, auch wenn man es verleugnet oder verkannt hat. Dabei kommt es zum Tragen, wer der Mensch ist. In einem solchen Licht sieht man ihn an. So hat er sich ja auch hingestellt. Da bietet er anderen Leuten viel Fläche für eine Projektion. Sie können etwas mit ihm machen, was er gut finden kann oder auch nicht gut finden würde. Es wäre gleich. Das sollen alles allein nur Illusionen sein. Die Leute sind manchmal darauf aus, über andere bestimmen zu können. Dann sprechen sie unentwegt davon, wer andere sind, was andere tun und was andere haben. In Ruhe lassen könnten die Menschen einander unter solchen Umständen nicht.

Jeder mischt sich ein, wenn es um das Glück des eigenen Lebens geht. Jeder möchte uns ein Lehrmeister sein, schließlich haben doch alle Menschen nach einer hohen Stellung gestrebt. Das bezeichnet man als ihren Antrieb. Man möchte sich eine günstige Position verschaffen und herrschen. Dazu setzt man sich bei anderen Menschen dafür ein, dass man etwas erhält, was den eigenen Rang untermauert. So besteht oder entsteht gerade keine Parität zwischen den Menschen. Sie ist nicht erhalten worden. Vielmehr als das wäre es das Prinzip eines Strebens nach Herrschaft, dass sie ausgeschlossen wird. Es ist schon vieles auf der Welt nach einem solchen Strickmuster geschehen. Das ist alles ziemlich arg gewesen. Da spricht keiner gerne darüber, weil es die Fragilität der tatsächlichen Machtverhältnisse offenbart. Wer sich ein Glashaus gebaut hat, der möchte auch die Kontrolle über die Steine haben. Gar viele Menschen führen solch ein exponiertes Dasein. Immerzu hüpfen sie freudig herum und tragen dabei doch allein nur ihr Szepter. Ob sich aber so jemand noch wirklich fest im Griff haben wird, das wüsste ich nicht zu sagen. Es ist mir jedoch egal.

Idee

Eine innere Resonanz

Der Pendel wäre ein Beispiel für einen Körper in Resonanz. Doch alles schwingt, auch die Schnur eines solchen Pendels macht das. Dabei ergeben solche Resonanzen natürliche Harmonien und sind eine Vorgabe der Natur. Das Schwächere und Feinere addiert sich kraftvoll zum Gegebenen hinzu und ergänzt es vollwertig. Da fängt der Pendel zuweilen zu tanzen an.

Idee

Das innerliche Pendel

Ein Körper soll eine Hülle sein. Als solche ist er aber auch ein Gefäß. Allerhand Dinge kommen im Leben eines Menschen vor. Sie werden allesamt am Leib des Menschen abgebildet, weil sie uns prägen. Da schlägt sich etwas auf uns ab und macht uns aus. Derweil möchte ich hier den Leib des Menschen als ein harmonisches Gesamtsystem ansehen und auch so beschreiben. Als ein solches wird der Mensch mit seiner Gestalt richtig aufzufassen sein.

Idee

Zum Begriff einer Spannung

Körperspannung - ein Bogen wird geformt.

Eine Sehne greift an seinen beiden Enden an.

Sie zieht ihn stark zusammen, so dass er sich verbiegt.

Nachdem sie jetzt aufgespannt ist,

kann man den Bogen einsetzen.

Dokumentation

Die drei Erscheinungsweisen

Nach reiflicher Überlegung zum Anwendungsgebiet der Resonanz möchte ich einmal ein paar Anhaltspunkte dafür geben, was sie ausmacht. Dazu betrachte ich ihre Erscheinungsweise. Einer solchen gebe ich den Beinamen 'Form'.

Die drei Grundformen lauten wie folgt.

  • linienförmige Frequenz

  • flächenhafte Schwingung

  • punktförmiger, sich ausdehnender oder entfaltender Puls

Auf diese drei Arten einer Form kann man separat eingehen. Man soll sie sich aber stets so vorstellen, dass sie in der Natur im Verbund aufgetreten sind.

Zusätzlich zur Resonanz und ihrer Bewegung bestehen auch Festmachungen an einer Umgebung oder an sich. Solche haben die Tendenz, an uns zu ziehen, wenn wir uns bewegen. Da wirken Kräfte an uns, welche ähnlich wie Federkräfte uns mit zusätzlichen Momenten beaufschlagen können.

Das alles kann man an sich vernehmen durch das eigene Gespür. Da wird der Yoga der Eigenen Frequenzen bereits grundsätzlich erklärt sein. Was man über den Yoga wissen muss, ist, dass er dazu verwendet werden kann, die Gegebenheiten unseres Daseins auszuloten. Er ist die Wissenschaft der Erfahrung einer Existenz als Mensch. Was dadurch nicht geleistet werden könnte, wäre die Sicherstellung einer Gesundheit des Menschen. Eine solche lässt sich keinesfalls verbessern oder erhalten, indem man schwierige oder für andere Leute nicht nachvollziehbare Dinge tut. Das müssen wir einsehen. Ein Leben ohne Gefahren hat es nicht gegeben.

Allein nur so beschäftigen wir uns mit einem solchen System der Selbstbetrachtung. Da hat kein anderer etwas davon, dass wir das tun.

Dokumentation

Eine harmonische Natur

Für die Übung des Yogas besteht, wie für alle anderen Dinge des Lebens auch ein Bereich, in dem etwas wirksam ist. Das bezeichnen wir als das harmonische 'Feld'. Innerhalb dessen Begrenzungen können wir uns getrost aufhalten und dabei Sicherheit verspüren, weil es bewirkt, dass das Gegebene seine Gültigkeit beibehält.

Außerhalb dieses Bereiches herrscht eine manifeste Hektik vor. Da verspüren wir eine innere Unruhe bei uns, wenn das harmonische 'Feld' verringert wird, wenn also unser guter Bereich dezimiert wird. Aber wir speichern auch solche Resonanzen an uns, wie wir sie dort erfahren haben. Da kommen wir geduldig mit unseren Erlebnissen zurecht und können eine ganze Zeit lang so bestehen, wie wir sind.

Der Bereich der Harmonie soll ein räumlicher, aber auch ein temporärer sein. Da haben wir eine ganze Zeit dafür aufzubringen, zu welcher wir uns am sachgemäß richtigen Ort aufhalten, ehe das etwas wird. Dazu sollen wir es uns angewöhnen, allein zu sein. Das möchten wir uns vornehmen. So kommen wir dazu, diesen Moment der Ruhe erneut erfahren zu können, wann immer gleichartige Gegebenheiten sich bei uns durchgesetzt haben. Eine Erkenntnis davon wird dann fruchtbar sein, wenn man sie leben kann.

Idee

Die eigene Frequenz

Eine eigene Frequenz des Menschen resultiert aus dessen Einheit und ist ein Handlungsimpuls, der für einen Moment besteht, also einen eindeutigen Beginn und ein eindeutiges Ende aufweist. So etwas wäre auch als das Phänomen einer menschlichen Wahrnehmung zu verstehen. Mit einer Dauer allein ist er bereits zu beschreiben, wenngleich er so lediglich als Schemen aufzufassen sein wird. Dem Handlungsimpuls verwandt sind die Tiefenreflexe eines Menschen, wie auch alle anderen zeitgleich erscheinenden Resonanzen und Bewegungen an ihm. Als Initiator davon sollen kleinste Energiemengen verstanden werden, insofern sie dazu ausgereicht haben, um etwas am Menschen in Bewegung zu versetzen. Ihre Größenordnung wird also relativ zur Empfindlichkeit eines Menschen ausfallen. Darum kann er sie überhaupt an sich verspüren. Es wird derweil jeder Mensch seine eigene Art haben sich zu regen. (Auch eine innere Ausrichtung des Menschen wird eine Fähigkeit von ihm zur Regung voraussetzen.)

Es soll drei Klassen (Kategorien) von eigenen Frequenzen geben.

  • Linienförmige Frequenzen

  • Flächenhafte Frequenzen

  • Räumlich erscheinende Frequenzen (Punktschwingungen - der Blubb in seiner Ausdehnung)

Da die Frequenzen energetisch beaufschlagte, strukturelle Größen sind, haben sie auch ihre Auswirkung auf die Materialien. Sie geben dem Menschen von Zeit zu Zeit seine lebendige Gestalt.

Das Wesen der inneren Resonanz soll so verstanden werden, dass man, ausgehend von der lebendigen Gestalt eines Menschen, sie im leeren Raum auffasst und sich nach und nach durch eine innere Ausrichtung des Geistes auf eine solche einstellt. Der Sachverhalt, dass Schneider hierfür zuerst das Quadrat als Anschauungsobjekt für Andacht und Meditation zu diesem Topic eingeführt hat, hat aus einem eigentlichen Unvermögen resultiert, seine Leistungen anderen Leuten auf eine vielleicht näherliegende Weise plausibel zu vermitteln.

Bereits vor dem Jahr 1997 hat er seine Töpferarbeit 'drei Dimensionen in Ton' hergestellt und dann auch photographiert. Leider sind ihm die drei Objekte abhanden gekommen. Eine Betrachtung der Bilder dazu macht etwas davon deutlich, wie Schneider Energie als räumliche Ausformung an der Materie auffasst und versteht.

https://www.flickr.com/photos/totan_drake/albums/72157625721594447

Sie wird von ihm zu jeder Zeit als materiell gebunden verstanden, hat aber die Möglichkeit sich punktförmig (der Blubb), flächenartig oder linienförmig an ihr zu emanieren. Real treten die drei Erscheinungsweisen zeitgleich, überlagert, ja sogar einander überlappend am Festkörper auf. Dabei wird eine von den dreien situativ die dominante Erscheinungsweise sein. Das soll so sein, ganz gleich welches Aggregat die Materialien innehaben.

Da der Mensch, ganzheitlich gesehen, umso besser klarkommt, je mehr er auf die Gegebenheiten seiner Existenz eingestellt und für sie vorbereitet ist, hat auch die Leere eines Raumes von ihm berücksichtigt zu werden. Sie hat eine hohe Bedeutung für die Sache einer Emanation. Allein nur dann, wenn die Gelegenheit zu einer Entfaltung besteht, wird das Material auch den Raum einnehmen können. Es wird ihn jedoch niemals ausfüllen. Innerhalb von ihr setzt sich das Material als Substanz fest und es wird eine Schwingung an selbigem frei. Das soll zeitgleich geschehen, aber nicht bar einer Ausrichtung oder sonst irgendeiner Orientierung sein. Da wird der Verbund einer solchen Dreiheit (Substanz als Material, Schwingung als strukturelle Ausformung der Gestalt und Leere als das die Ordnung prägende Eine am Raum) in seiner Einheit als das Ganze zur eigentlichen Stärke eines Menschen in der Form seiner Idee. Da hat er eine Sendung. Seine Botschaft wird das Werk sein, welches er überreicht.

Ein Motor der Dinge wird immer seine polaren Gegensätze und ein dazu neutrales Element haben. Alles Material weiß sich aber am Widerstand gegen seine Entfaltung als Struktur mit einer Emanation der inneren Kräfte zu festigen. Da wird der Antrieb von uns Menschen auf dreifache Weise dazu befähigt sein, uns eine Förderlichkeit des Gegebenen zu vermitteln. Die Erscheinungsweisen davon sollen durch die Begriffe der Resistenz (Widerstandsfähigkeit), Agilität (Einsatzbereitschaft) und Ordnung (Orientierung) in ihrer Ausprägung an uns zu erkennen sein.

Aphorismus

Timing unter dem Aspekt einer eigenen Frequenz

Die Uhr lügt. Zeit würde nicht in solch grober Weise diskret sein, wie sie das vorgibt. Diese ist beständig, aber sie ist das allein nur als eine sich wandelnde Figur. Der Zeiger einer Uhr zeigt das klar vernehmbar auf, dass sie einer fortwährenden Änderung unterworfen ist. Das macht ihren Takt aus.

Eine Digitalanzeige bei einer Uhr würde ebenso nichts mit dem zu tun haben, was Zeit ausmacht. Sie ist keine Reihe von Zahlen, welche wieder bei Null beginnen kann. Auch würde eine Zeit nicht derartig verschaltbar sein, wie uns da vorgegaukelt wird. Man könnte sie ebenfalls nicht durchleiten.

Zeit soll als Phänomen vielmehr eine gegenwärtige Summe des Ganzen sein. Da wird sie intensiv von uns erfahren. Nähe ist dafür bedeutsam, um sie wahrzunehmen. Jeder Körper zeigt etwas davon an sich auf, was ihn ausmacht, und so erscheint er auch in zeitlicher Hinsicht als gegeben.

Derweil unterliegt die Zeit ihrer eigenen Natur. Sie ist der kosmische Zeiger des Wachstums, aber auch des Niedergangs. Der Prozess, welcher allein nur in der Gegenwart als Emanation wirklich stattfindet, wird begleitet von einem Gedeihen und Vergehen der Dinge, welche durch den ihr zugrunde liegenden Effekt hervorgerufen werden und gleichbedeutend sind.

Oh, es würde nicht etwa allein nur eine Dauer, sondern derer viele geben. Zeit wird so zur Summe aller Zeitfolgen, vereint durch Verschlingung zu einem Gefüge ungeordneter Art. Die eigenen Frequenzen, die Eigenfrequenzen und die inneren Resonanzen könnten da wirklich nichts anderes als Überbegriffe zu einer Klassifizierung der Arten solcher Zeitfolgen und deren Zustand sein. Dank jener damit verbundenen Kenntnis, welche man da erfassen kann, wenn man ihre frequente Natur berücksichtigt, wird man in eine Position versetzt, dank welcher man deren Vorkommen zu lokalisieren vermag. Die Summe der Zeitfolgen wird unterdessen als ein mächtiger Strom richtig aufzufassen sein. Allein nur er erscheint als Welt und kommt da auch als das Gesamte vor. Wir partizipieren an ihr durch unser Dasein. So werden auch wir etwas davon erfahren, wie sich die Dinge und auch wir während unserer Existenz wandeln.

Dokumentation

Die Frequenz als Anschauungsobjekt

Eine eigene Frequenz soll etwas ganz Generelles sein, was für die Bewachung, Beobachtung und Rezeption der Dinge erforderlich ist. Auch zur Bestimmung der Ausprägung einer Form des Menschen wird sie eine gewisse Bedeutung haben. Wir können solche Begebenheiten erkennen, welche auch gerade vorkommen. Da erscheinen sie und können von uns wahrgenommen werden. Unter dem Gesichtspunkt einer Wiederkehr jener damit verbundenen Phänomene untersuchen wir das Gegebene und erhalten so einen Eindruck davon, was es ist. Auf den ersten Blick ist das alles nichts gewesen, was Bedeutung hat. Erst nach und nach lernen wir die Schlüssel zur Beachtung eines Moments kennen. Da können wir es bald ausmachen, was gegenwärtig geschieht. Wir verstehen es da vielleicht auch, welche Bedeutung es für uns hat. Da tauchen bereits erste innere Bilder bei uns auf. An ihnen machen wir die Wertigkeit des Gegebenen fest.

So betrachten wir das Gegebene. Meine eigene Bewegung nehme ich dann bewusst an mir wahr, wenn ich mir Zeit dabei gelassen habe, um sie durchzuführen. Da reduziere ich sie auf ein normales Maß. So gewöhne ich mich an einen geordneten Lauf der Dinge. Ich brauche das für mich zeitweise so dringend, weil es meine Lebenssituation abzusichern hilft. Mein eigenes Wesen kann ich so ganz gut referenzieren. Da verstehe ich etwas davon, was mich ausmacht. Bleibe ich in Ruhe dabei, dann kann ich auch meine eigentliche Vitalität vernehmen. Da spüre ich ein Vergehen meiner Kräfte, aber auch wie sie sich wieder erholen. Ähnlich wie die Atmung auch bei uns durch ein Loslassen freigesetzt wird, verbessert sich mein Befinden durch das Lösen aller überzähligen Spannungen an mir. Da kräftigt sich eine Frequenz daran und meine Körperspannung beginnt erneut wahrnehmbar bei mir zu pulsieren.

So finde ich mich ein. Dazu betrachte ich die mir gerade zugängliche Form meiner Körperhaltung, wie sie besteht. Meine Positur kann ich so erkennen. Sie nehme ich vor allem dann bewusst wahr, wenn ich gänzlich still dabei bleibe. Dabei bin ich keineswegs kraftlos gewesen.

Solche Dinge bestehen in der Welt, weil sie von sich aus erscheinen. Das untersuche ich gerne an mir. So erfahre ich manches dazu. Das mache ich so, weil das mir ein Schlüssel zu meinem eigenen Wesen geworden ist. Dann, wenn ich mich gut verstehen kann, weiß ich auch über mich zu urteilen. Da kann ich manches auf eine richtige Weise erkennen. Das hat alles mit mir zu tun. So kann ich es bestimmen, ob es mir gut ergeht. Das soll einen Mehrwert für mich erzeugen.

Habe ich erst einmal dem eigenen Bedürfnis ausreichend Beachtung geschenkt, dann ergeht es mir auch gut. Darum entspreche ich mir mit meiner Manier im Alltag gerne. So hat manche Sache durchaus ihren wahren Wert für mich behalten. Ihn hat sie für mich allein, weil ich das mit mir ausgemacht habe. Das soll meine Unabhängigkeit ausmachen. Eine gewisse Autonomie von mir hat das mit sich gebracht. Da gewahre ich mich, habe aber von Zeit zu Zeit auch Gedanken zu meinen Mitmenschen erfahren. Da erweitert sich zuweilen das Blickfeld etwas bei mir. Der Tag kann nun schon bald beginnen. Mein Tagwerk gehe ich dann an. Ich bereite mich so auf die mit ihm verbundene Arbeit vor. Freilich soll so etwas auch zu einer Tätigkeit befähigen können. Da suche ich es mir keineswegs aus, was von mir zu verrichten sein wird. Das wird so zu einer regelrechten Gelegenheit, um sich darin zu üben, wie man sich behauptet. Ich studiere unterdessen noch immer meinen Weg. Was ich davon festmachen kann, das soll für mich Gültigkeit besitzen. Das hat bereits einiges an Gutem für mich mit sich gebracht. Manchen Gedanken hat es freigesetzt, manche Idee ist so bewirkt worden, weil das gegangen ist.

Da gehe ich in mich und besinne mich auf das eigene Gut. Seitdem ich mich mit der Resonanz meines Leibes eingehend befasst habe, hat das schon vielerlei Arten der Verwirklichung bei mir freigesetzt. Manche Entdeckung habe ich dabei gemacht. Das wäre für mich so gegeben, aber ich glaube, dass auch andere Leute das nachvollziehen können. Was wird für einen Menschen noch davon wahr sein, was er zu eigen hat, wenn es für andere Menschen nicht durchführbar gewesen ist, was ihn ausgemacht hat? - Schließlich macht es doch den wahren Sinn unseres Daseins aus, dass wir es verstehen, uns gegenseitig und wechselseitig zu befähigen.

So schaue ich es mir an, welche Gedanken und Ideen etwas bei mir bewirkt haben. In einem allgemeinen Austausch zu den Dingen des Lebens stehe ich mit meinen Freunden. Da spreche ich darüber, was ich tue und wie sich das Getane auf mein Dasein ausgewirkt hat. Mich selbst verstehe ich als etwas, das dazu neutral wäre. Da erscheine ich leer und kann mich aus diesen Betrachtungen auch wieder herausnehmen. So sprechen wir wirklich allein nur über das Dasein und wie ein Glück mit diesem Leben verbunden ist. Keiner von uns kratzt dabei an der Persönlichkeit des anderen. Allesamt versuchen wir zu bestehen.

Wir sprechen miteinander also eingehend über das Leben. Da sind wir dann nach und nach auch dazu übergegangen, über die Natur eines Menschen zu sprechen. Das hat ebenfalls vieles für uns zum Guten bewegt. Manches ist davon sogar richtiggehend brauchbar für die Bestätigung eines eigentlichen Lebensglückes geworden.

Was soll nun aber das Geheimnis davon sein? - Eigentlich sollte es dabei nichts gegeben haben, was zu verbergen sein wird. Das Offensichtliche ist ja auch da. Da kann es jeder vernehmen. Ein jeder hat einen Zugang zu solchen Dingen. Es läge an uns, was wir davon für wichtig erachten möchten. Es wird das eigene Wesen sein, wegen dem man solche Erfahrungen machen kann. Solch ein Geschehen könnte man jedoch vollkommen zurecht nicht erzwingen. Auch wir haben das nicht getan.

Impuls

Vorzüge einer natürlichen Form

Weiß ich mich erst einmal einer eigenen Frequenz entsprechend zu verhalten, kann sie mich auch bewegen. Da würde sich nichts bei mir verändern, mein Zustand wird stabil sein. Da werde ich nach und nach auch belastbar sein.

Das Wunder daran soll sein, dass es keines ist. Es wäre allein nur natürlich, dass so kein zusätzlicher Verschleiß des Leibes entsteht. Der Mensch lernt es dabei sich zu regenerieren. Das kann ihn erneut zu vitalen Kräften führen. Da findet er sich, hat aber auch etwas davon, dass ihm das geschieht.

Wir Menschen stehen wahrscheinlich alle einmal wegen einer falschen Aktion von uns gegenüber unserem Schicksal in der Kreide. Da müssen wir uns besinnen. Wir haben es festzumachen, was für uns gut wäre. Da gehen wir die dementsprechenden Aufgaben gerne an, weil sie uns wieder glücklich machen können. Eine Lebensqualität lässt sich dadurch absichern, dass man sie erfüllt.

Da beschaue ich das Eigene. Mein Weg wird mir so klar. Ich habe mich bei der Betrachtung der zeitlichen Ausprägung meiner Form doch allein nur in klarer Weise mit mir befasst. Da hat mich das dabei Gefundene mobilisiert. Ich gebe mir die dafür erforderliche Zeit, um es zu verwirklichen, was mich da umtreibt. So gehe ich manchen Weg entlang des Vorgegebenen. Dabei halte ich mich aufrecht und führe meine Schritte in einer ruhigen Weise aus. Schritt für Schritt setze ich mich in Gang und komme dabei zu mir, während sich meine Haltung wandelt. So führe ich meine Dinge gerne aus. Manche eigentliche Gelassenheit erfahre ich dabei, obwohl nichts davon festgestanden hat. Als Mensch vergesse ich dabei zuweilen wieder, was ich kurz zuvor getan habe. Ich löse mich davon ab, manche Fessel löst sich so bei mir auf. Da erinnere ich mich wieder an mein Eigentliches, das Glück. Mit der zunehmenden Dauer solcher Erfahrungen habe ich es feststellen können, dass ein gewisses Maß an Zurückhaltung mir gut tut. Jenen Wert davon erkenne ich an.

Idee

Leben als innere Resonanz einer Struktur

Leben, was ist das? - Niemand wird es zu sagen wissen, was das Leben sein soll. Niemand weiß das so richtig auszudrücken, was es ausmacht. Es würde nicht einfach möglich sein, etwas so Bedeutsames wie das Leben in einfachen und endlichen Worten in umfassender Weise gänzlich klar zusammenzufassen. Das soll man wissen. Damit gelte es richtig umzugehen, um sich nicht in verkehrten Aussagen zu versteigen.

Das Leben ist etwas, was in unseren Adern pulsiert. Doch von was soll ein solcher Puls bitteschön herrühren? - Das nun Folgende soll eine Betrachtung dazu sein. Keiner wird dessen Ursache kennen. Keiner wird das Rätsel einfach so lösen. Davon gehe ich bei der Beschau jener Gegebenheiten aus.

Das Leben soll etwas bedeutsames sein. Alles, was durch es verursacht wird, wird ebenso bedeutsam sein. Der Mensch soll im Dasein sich dafür einsetzen, das morgige Glück von uns Menschen mitzubestimmen.

Gewiss wird dem Menschen dazu eine Macht eingegeben sein. Um sie darf er etwas wissen. Er soll sie anerkennen. Von jenem Sachverhalt ausgehend, wird er einen Willen, seine eigene Kraft, die Stärke erhalten. Alles Bedeutsame für uns Menschen soll Bestand behalten. Das Gegebene wird zu bewahren sein. Bewähren wir uns doch einfach dabei, das sicherzustellen.

An der Welt würde eigentlich nichts verlorengehen. Bisher ist das noch immer so gewesen. Daran dürfen wir auch für die Zukunft getrost glauben, dass das noch immer so sein wird. Eine Konsistenz der Gegebenheiten wird anzunehmen sein. Da wird uns etwas über die Natur klar. Sie soll dem Menschen auch mit ihren wahren Gesetzmäßigkeiten bekannt sein. Das wäre ein eigentlicher Schlüssel zu einem Bedenken davon. Von hier ausgehend würde es nicht mehr weit bis zu einer Einheitlichkeit jener Ordnung der bei uns vorkommenden Strukturen sein.

Methode

Die eigene Frequenz als Objekt

Die Rezeption oder Wiedergabe einer inneren Resonanz wird die wahre und richtige Form der Bewegung voraussichtlich gemäß des Prinzips 'Try and Error' auffindbar und mit dem Erfolg ihres Studiums für uns dauerhaft abrufbar machen. Das wird gewisslich jedem Einzelnen etwas von Wert einbringen, da es auch im Leben eines Menschen wirklich vorkommt. Da würde die Größenordnung der Resonanz nicht grundlos zu vernachlässigen oder zu übersehen sein.

Was gilt es also anzunehmen? - Wird man sich auch getrost etwas an Zeit dabei lassen können, um für sich die richtige Form einer Bewegung und Haltung in Ruhe zu erkennen, so tritt sie doch jederzeit in Kraft, wie sie ist. Da wird es lohnenswert sein, etwas an Kenntnis über diese zu erlangen.

Die jetzt gerade bei uns vorkommende Position wirkt sich auf uns in der nahen Zukunft bereits aus. Mit ihr wird eine Grundhaltung verbunden sein, welche wir einzunehmen wissen sollen. Das soll uns gewahr sein, dass alles Weitere erst darauf aufbaut, weil wir sie einhalten. Dann werden wir etwas Gutes erreichen, wenn wir zu ihr regelmäßig zurückgefunden haben. Da werden wir mit einem Mal mobil sein, sobald sich eine Abfolge der Formen für den Aufbau des Gegebenen ergeben hat.

Eine innere Resonanz kann zuweilen auch mit Kräften beaufschlagt sein. Da kommt es dann wegen ihr zu Vibrationen. Das möchte als Bremse oder Motorisierung von uns wirken und macht uns das Leben solange schwer, bis wir sie zu justieren oder auszumachen gelernt haben. Damit müssen wir zurechtkommen, dass es unsere eigene Aufgabe sein wird, sie zu erkennen. Wir möchten uns vielleicht von Zeit zu Zeit anders ausrichten, damit wir eine etwas günstigere Position zu den Gegenständen, mit welchen wir umgehen, erhalten. Bedenken wir es auch bitte, dass der Boden zu unseren Füßen ebenfalls als ein solcher wirksam sein wird. Da bremst er die natürliche Vibration des Leibes und schwingt mit ihm mit.

Achten wir also gut auf das, was uns mit Kräften beaufschlagt hat. Richten wir ihre Orientierung auf eine für uns günstige Weise bei uns ein und lernen es dazu, sie richtig zu positionieren, auf dass sich ein Bogen ergeben kann. Ein solcher soll vom Anfang bis zum Ende reichen. Da wird es gut sein, wenn wir ihn zu halten und zu ziehen wissen.

Dokumentation

Die eigene Frequenz in der Kunst

Heutzutage ist es wahrscheinlich unüblich, entsprechend einer eigenen Frequenz eine Arbeit zu verrichten. Vielmehr hat ein gewisser Uniformismus innerhalb unserer Kultur Gültigkeit erlangt. Eine damit verbundene Konformität der Handlungen der Menschen soll ein allseits bekannter und gültiger Maßstab sein. Anhand eines solchen hat man sich zu orientieren. Wer dagegen etwas in seiner eigenen Weise tut, der geht heutzutage notgedrungen unter, weil er so leicht für faul oder gar verquer gehalten wird. Er würde auf die Weise nicht wirklich erfolgreich sein, weil das Maß dafür so etwas in der Regel unterbunden hat.

Ja, er wird wahrscheinlich deswegen sogar noch schlechter gestellt werden, als er das von sich aus schon ist. So etwas gibt es bei uns in Deutschland viel zu oft. Das geschieht (möglicherweise) wegen einer solchen Art, dass die eigenen Dinge auf eine in ungewöhnlicher Art bestimmte Weise geleistet werden. Das würde nicht gut angesehen sein, wenn jemand etwas anders vollbringt, als das üblich ist. Dabei hat es doch die Vielfalt der Gelegenheiten eines Daseins als Mensch so möglich gemacht. Da muss es doch auch wahr sein können.

Dabei ist die Einigkeit der Gesellschaft über solch eine Einfalt des Menschen besonders beachtenswert. Woher rührt sie denn eigentlich? Wie kann es sein, dass so viele Menschen das Gleiche vom Gleichen denken? - Das ist mir ein Rätsel geblieben, welches ich nicht zu lösen vermocht habe. Ich habe keine andere Erklärung dafür gefunden, als dass die Menschen hierzulande wohl gleichgeschaltet sein müssen. Wer oder was so etwas bewirken kann, weiß ich ebenso wenig auszumachen. Ich bin es mit Sicherheit nicht gewesen. Mir würde so etwas nicht entsprechen.

Wer nun aber einmal ein Werk entsprechend dem wirklichen Wesen seiner eigenen Frequenz geschaffen hat, der würde nicht mehr das erfüllen, was die 'anderen Leute' von ihm erwartet haben. Da wird er verlacht und drangsaliert deswegen, weil es so einfach ist, ihm Häme zuteilwerden zu lassen.

Dennoch lässt sich das festigen. Er wird irgendwann in Melodie, Takt oder Stimmung bei all seinen Dingen, wahrscheinlich auch beim Sprechen von der Norm abweichen. Selbiges gilt da natürlich auch für etwas Gemaltes oder Gezeichnetes, also auch für durchgeführte Bewegungen und Arbeitsschritte bei Werke.

Dokumentation

Eine virtuelle Erscheinung

Der Mensch hat einen Leib zu eigen, welchen er auffassen kann. Da nimmt er ihn wahr und ist doch noch immer ein Mensch. Also erscheint er vor sich und ist auch da. So kann man es aufzeigen, dass der Mensch ein Bild von sich hat. Schneider geht bei seiner Untersuchung des Menschendaseins von einer frequenten Erscheinung eines solchen Bildes, das man von sich hat, aus und ordnet ihm eine gewisse Funktionalität für das Leben zu. Sie möchte er hier versuchsweise aufzeigen und es so verdeutlichen, was da vorkommt und wahr sein kann.

Ein solches virtuelles Bild stellt für Schneider einen Bauplan dar, welcher sich mit der leiblichen Emanation des Körpers wieder und wieder abgleicht. Ein Anteil davon wird permanent gegeben sein, ein weiterer Anteil wird jedoch zusätzlich dazu sein und den Leib erkunden sowie ausstatten können.

Da betrachtet Schneider noch immer den Leib als etwas Ganzes. Er soll ein Gesamtsystem sein, dessen äußerliche Grenzen dort zu finden sind, wo unsere taktile Wahrnehmung uns ausmacht. Da spüren wir über die Haut, wer wir sind, aber wir vernehmen es auch, was zusätzlich zu uns vorkommt und gegeben ist. Diese Hüllkurve an der Oberfläche sieht der Autor als das Subjekt an. Es ist ein Ganzes für das Gesamte eines Menschen. Dessen Wesen ist im Mindesten das Ego, aber erfüllen wird sich dieses Wesen im Wir einer Gemeinschaft.

Von Innen her rührend hat der Mensch weitere Anteile an sich, welche zu gewahren sind. Das sind die Cluster aus jenen Zellverbänden, welche wir als das Skelett und die Organe ansehen. Sie stellen allesamt eigene Einheiten des Ganzen für das Gesamte dar. Der Mensch fasst sich je nach Veranlagung so auf, dass er in Abhängigkeit der Funktion eines dieser Organe besteht. Das wird so vorgegeben sein, wann immer er von einer Krankheit betroffen ist. Aber auch bei Gesundheit können solche Organe dominant sein. Dann zieht er seine Freuden aus ihnen.

Diese Organe haben ebenfalls äußere Grenzen. Dank dessen können sie bestimmt werden. Man kann sie erkennen und lokalisieren. Für sich gesehen verkörpern sie ebenfalls ein Wesen in Einheit mit sich, haben eine Wahrnehmung ihrer Bezüge nach Innen wie auch nach Außen. Da sind sie an den Menschen angeschlossen und unterscheiden sich doch von ihm. Jedes dieser Organe hat einen Bauplan, aber auch ein physisches Vorkommen.

Was wir Menschen für uns annehmen, das integrieren wir in unser Bewusstsein und bringen es bei uns unter. Da schöpfen wir aus dem Gegebenen manches, was sich gar nicht an uns selbst abbilden lässt. Eine solche Erscheinung wird körperlich kaum nachzubilden sein. Da würde sie auch nicht anders als virtuell bei uns vorkommen. Das Organ, welchem wir ein solches bewusstes Bild virtueller Art zugeordnet haben, ist das Gehirn gewesen. Aber auch es soll eine Einheit als Ganzes bilden. Da hat es die Eigenschaft, dass es die lebenswichtigen Funktionen absichert. Wann immer es für uns lebenswichtig sein wird, etwas aufzufassen, leistet dieses Organ das auch.

Was sollen die Voraussetzungen dafür sein, dass ein Organ, wie das Gehirn eines ist, sich solche Dinge veranschaulichen kann, welche wir im Leben brauchen? - Nun, zuallererst sehe ich es als gegeben an, dass auch dieses Organ seine Begrenzungen hat und seine äußeren und inneren Bezüge kennt. Da hat es genauso einen Plan für den richtigen Aufbau von sich zu eigen. Ein solcher wird virtuell in frequenter Weise das Organ erkunden und ausstatten, aber zu einem gewissen Anteil auch permanent gegeben sein.

Da haben wir das Gehirn erkannt und können es als ein Organ auffassen, das sich seiner bewusst ist. Zugleich unterscheiden wir das Subjekt mit seinem Ego von diesem Organ, da beides nicht das Gleiche sein würde. Was wir dennoch erkennen, sind die Bezüge davon zueinander. Der Mensch denkt und das Organ ist die Lokalität, wo sich das Denken gestaltet.

Die virtuelle Erscheinung am Menschen soll nun eine sein, für die wir nichts tun müssten. Da wird sie auch so erscheinen. Keine Anstrengung hat das erfordert, aber alles hat es möglich gemacht. Da fassen wir die Virtualität gleichsam wie die Leiblichkeit des Menschen als gegeben auf. Alles, was davon abweicht, nehmen wir als etwas Zusätzliches an. Da wird es weniger sein, als das ursprüngliche Ganze einmal verkörpert hat. So etwas wird durch Domestikation bewirkt. Sie erzeugt eine Kopflosigkeit des Menschen.

Zu jeder Zeit können wir uns vom Überzähligen befreien, indem wir es belassen. Da führt uns das eigene Verhalten zurück zum Ursprung unseres Seins. Ein solches soll leer sein. Da ist es frei von Schmerz und würde auch sonst nicht verdreht, geknickt oder aufgebläht sein. Im Grunde wird es aber manchen Moment lang dauern, ehe die virtuelle Vorgabe auch leiblich umgesetzt und angenommen worden ist. Derweil sieht Schneider es als gegeben an, dass ein virtueller Bauplan am Menschen pulsiert. Zugleich reagiert der Leib auf diesen Impuls mit einer Reaktion. Das soll eine virtuelle Bestandsaufnahme seiner selbst sein.

Schneider sieht es auch als gegeben an, dass die Organe über solche Reflexe miteinander kommunizieren. Dabei reproduziert jedes Organ den Plan von sich als virtuelles Bild. Es stellt also eine Auffassung von sich als energetisch angereicherten Impuls im System Mensch dar. Der vollkommenste Zustand davon wird die Leere sein. Dann ist alles in Ordnung bei uns.

Impuls

Eine Basisgröße einrichten

Dann, wenn wir das Gegebene untersuchen möchten, müssen wir uns mit einer Schau der Begebenheiten zufriedengeben. Da hat alles seine Werte und kann auch so bemessen werden. Doch das Wesen der Welt will es so, dass das zu nichts führen würde. Ein von Willkür gezeichnetes Gepräge erscheint auch so. Da hat es nichts davon an sich, was einem anderen Zustand entsprechen kann, als dem tatsächlich gegebenen.

Schauen wir uns aber den Menschen an, so erkennen wir an seinem Gang eine Frequenz. Gleiches wird für alle anderen motorischen Eigenschaften bis hin zu den Reflexen aufzufinden sein. Da fragen wir es uns, was wir für uns tun können, um gut zu leben. Das möchten wir gerne wissen. Da hat alles seinen Zustand und wir denken, dass dessen Wertigkeit ausschlaggebend für unser Glück im Leben sein wird. So hat man es sich gedacht, aber man hat dadurch bereits so vieles verkannt. Dadurch schwinden des Menschen Gelegenheiten und er versäumt es aktiv ins Geschehen bei sich einzugreifen und etwas Gutes für sich zu erwirken. Da hängt er in den Seilen und würde nicht ein noch aus wissen.

So besteht der Mensch als eine Ausprägung des Wirklichen. Davon hat er etwas. Das kann gut, aber es kann auch schlecht sein. Diese Unterscheidung ist eigentlich keine, weil das Gute wie auch das Schlechte von gleicher Größenordnung sein müssen, um aufgezeigt werden zu können. Da hat es der Mensch gut, wenn er sich von der Betrachtung oder Schau solcher Wertigkeiten freimacht und an die Wurzel des Gegebenen geht.

Was ist die Ursache für unser Scheitern im Leben? - Nun, es wird ein falsches Streben sein, was uns das Glück im Leben entrissen hat. Da betrügen wir uns selbst mit jedem weiteren gewonnenen Moment. Ein vermeintliches Glück wäre keines. Da gebe man es auf. Um nun die Wertigkeit des Gegebenen richtig abzuschätzen, machen wir es uns bewusst, dass da Verhältnisse dafür bestehen, durch welche das Gegebene uns bedingt. Wir können diese mit Zahlen benennen oder durch Namen erfassen, indem wir sie mit solchen bezeichnen. Da wird manches Kenning von uns durchgeführt, um das Gegebene auf die Kette zu kriegen. So führen wir die Schau des Gegebenen durch.

Solange wir das Gegebene mit Zahlen bemessen, werden wir die Lösungswege verkennen. Darum suchen wir nach dem Begriff für das Grundsätzliche. Es soll eine Größenordnung sein oder zumindest zu deren Definition beitragen.

Da wird eine Welt als tensorisches Netzwerk zu erschauen sein und auch so vorkommen. Eine jede Sache hat einer Matrix gleich seine Umgebung und einen Bezug zu ihr. Da wirkt sich manches direkt, manches aber auch indirekt aus. Alles ist von Schwingungen überlagert und doch besteht es auch ohne solche. Dann ist es leer, wenn es sich seiner Grundschwingung ergibt.

Doch so komplex eine solche Betrachtung auch uns vorkommen möchte, ihre Form wird einfach darzustellen sein.

  • [a: b: c = A] mit [a, b, c] = Anteile des Ganzen und [A] = das ganze Eine, ein durch seinen Namen gekennzeichnetes Etwas, auch ein Mensch

So erhält man unbestimmte Größen, deren Ordnung gleich ist. Sie bei sich einzurichten, dass soll uns die fürs Leben erforderlichen Eigenschaften verleihen.

Durch die drei Größen [a, b, c] soll das ganze Eine bezogen auf die zugrundeliegende Größenordnung vollständig beschrieben sein.