Kosmologie des Grauens

Gedanke

Innehalten und Gewahren

Der Geist eines Menschen ist stets angreifbar gewesen. Da hat ihn auch etwas gezeichnet. Wie ein besudeltes Blatt Papier ist da etwas von manchem zerknüllt worden, was uns viel bedeutet hat. Da hat der Mensch alles verloren. Uns ist derweil das Eigene entrissen worden. Haben wir dieses Blatt hernach auch aufgefaltet und zu glätten versucht, so trägt es jetzt doch noch immer seine Spuren davon an sich, was einstmals damit geschehen ist. Der Umstand, dass wir an uns etwas Einfaches in leichter Weise verwirklicht haben, macht diese Sache noch schlimmer. Da sind wir dafür abgestraft worden, dass wir es gut gemeint haben. Unser Fleiß ist uns wichtig erschienen, manche Anstrengung haben wir unternommen, um dem Dasein von uns gerecht zu sein. Alles haben wir geliebt, alles davon haben wir erhalten. Wir haben dem Leben weder entsagt noch es verachtet. Da ist unser Asketismus oder die von uns favorisierte Lebensweise verkannt worden. Man hat uns angeschwärzt und ist abgestumpft mit uns umgegangen. Stoisch sind die Menschen gewesen, wenn es darum gegangen ist, sich einen Vorteil zu verschaffen. Da haben sie uns in eine 'Grube' gestoßen, aus welcher es kein Entrinnen gegeben hat.

Dankbar sind wir derweil für alles Gute, was wir erfahren dürfen, gewesen. Wir sind zugleich geblendet gewesen, weil wir keine Vorsichtsmaßnahmen ergriffen haben, als man uns geschädigt hat. Wir haben daran geglaubt, dass ein Mensch ein Wesen zu eigen hat, welches sich an uns gespiegelt hat. Wir haben in uns geschaut und etwas Gutartiges dabei vernommen. Das Gleiche oder zumindest etwas dazu Gleichwertiges haben wir unseren Mitmenschen angemerkt. Darin hat gewisslich keine Verfehlung gelegen. An das Gute zu glauben, soll notwendig für ein lebenswertes Dasein als Mensch sein.

Da ist ein Dasein als Mensch ohne Glück gewesen, weil die Menschheit eine Konsequenz dafür herbeigeredet hat, wer wir sind, was wir haben und was wir tun. Es wird richtigerweise einen kausalen Zusammenhang dafür geben, was einen solchen Niedergang bewirkt hat, wie er für uns wahrgeworden ist. Eine Logik hat es da zu eigen, dass mit ihrer Zuhilfenahme der Mensch in ein Korsett aus Handlungsvorschriften gezwängt wird, welches allem widersprochen hat, was ihn bedingt. Da kann er nicht sein, was er gewesen ist, noch das tun, für was er da sein möchte. Eine Selbstbestimmung ist so von vorneherein untergraben worden. Alles haben wir verloren, aber wir dürften nicht davon sprechen. Wir haben nicht zu sagen, was geschehen ist und auch nicht festzustellen, zu was es geführt hat.

Da ist der stoische Mensch davon ausgegangen, dass sein apathisches Verhalten von guter Eigenheit und damit auch von einer gutartigen Auswirkung sein wird. Wir haben ihn angehört, ihm zugehört und ihn zu verstehen versucht. Seine Verblendung ist zur unsrigen geworden. Da haben wir die Augen davor verschlossen und sie uns nicht ausbrennen lassen. Was wir gedacht haben, hat man uns nicht zugestanden. Was wir vernommen haben, hat man verworfen. So hat man uns mundtot gemacht. Dann hat man unser Aufbäumen dagegen im Keim erstickt. Keinen Raum hat man uns zugestanden. Mit nichts sind wir angekommen.

Da haben wir den Faden der Ariadne nicht länger gesehen noch einen solchen bei uns vorgefunden. Alles hat man uns entrissen und damit es festgemacht, dass wir von schlechter Art sind.

Gedanke

Eine Momentaufnahme

Wann auch immer wir von einer Wahrheit gehört haben, begreifen wir Wahres. Da soll es ein gutes Beispiel für uns sein.

Das Leben bringt es mit sich, dass nicht alles davon, was wir einmal als ein Beispiel für das Wahre und Richtige angesehen haben, sich auch dazu eignen würde, um es nachzuahmen. Wann auch immer uns ein Zweifel deswegen eingekommen ist, überprüfen wir das uns Gegebene auf seine Anwendbarkeit. Das soll eine Lektion für uns sein, aus der wir etwas lernen möchten.

Da sind wir schon zu manchem Schluss gekommen. Die Lebenswege von uns haben sich fortwährend als Kreiswege entpuppt. Wir sind auf den immerzu gleichen Bahnen einen Weg hin zur Beständigkeit unseres Glückes gegangen. So haben wir eine Gewissheit erhalten. Dabei stärken uns der Glaube, die Liebe und die Hoffnung.

Da machen wir etwas aus, was von uns mit Worten aufgezeigt werden kann.

  • Wer nicht geglaubt hat, der würde auch nicht wissen können.

  • Wer nicht geliebt hat, der würde auch nicht vertrauen können.

  • Wer nicht gehofft hat, der würde auch nichts erreichen können.

Folgendes Fazit ergibt sich darum.

  • Was wir wissen, darauf vertrauen wir, und erreichen somit uns selbst.

Das soll der heutige Startwert sein, zu dem jene Dinge zu bestehen beginnen, welche wir uns zu früheren Zeiten einmal herbeigesehnt haben.

Affirmation

Schatten und Licht

Dann, wenn man die Erde als etwas Ganzes betrachtet hat, wird der Mond das Nächste und die Sonne das Intensivste sein, was es bei uns gibt.

Bringe Dich in Sicherheit, wann immer Du im Schein des Sonnenlichts zu verbrennen drohst. Da wirkt es sich aus. Suche den Schutz im Geborgenen. Da wird Dein Leben mit einem Mal ein gutes sein. Der Schatten führt uns zu mancher Einsicht in die Gründe dieses Daseins, wohingegen das Feuer solche Dinge verzehrt.

Es würde nichts Gutes einbringen, sich Zeit damit zu lassen. Was zurecht zu tun wäre, das erledige sogleich. So erlernst Du es, Dich zu disziplinieren, ohne dass das Deinige grundlos zerstört wird.

Idee

Eine Kosmologie des Grauens

Der Mensch weiß darum, dass er existent ist. Da geht ihm ein Licht auf. Das bräuchte man nicht zu begründen. Er erkennt sein Bestehen. Sowohl in aktiver als auch in passiver Hinsicht kommt es vor, dass wir etwas darum in Erfahrung bringen, wer wir sind. Das Leben ist von sich aus schon mit einem Dasein als Mensch verbunden. Das stellt uns alle vor gültige Bedingungen. Diese lassen sich durch uns benennen und wir können sie somit auch anderen Leuten aufzeigen. Etwas kann man dabei erlernen, wenn das erst einmal hinlänglich geschehen ist. Da werden uns manche Lektionen erteilt, die wir gefälligst zu meistern haben. Dabei finden wir zu uns selbst. So haben wir es gelernt, die Fragestellungen dieses Daseins anzuerkennen. Sie bedeuten etwas für uns, aber auch für andere Leute werden sie von Gewicht sein.

Aller Einsatz für das Glück eines Menschen soll sich nach seinen Bedürfnissen ausrichten. Solche hat er von sich aus, weil er lebt. Dadurch wären sie zu begründen. Da kann man es festmachen, welche das sind. Man bedarf der eigenen Gedanken und Ideen, um eine eigentliche Erkenntnis dazu bei sich freizusetzen, welche auch etwas für uns bewegen kann.

Alles baut auf einer gegebenen Ordnung auf. Eine verinnerlichte Anerkennung dieser Ordnung ermöglicht uns eine Teilhabe im Leben. Dank ihr werden wir einmal unabhängig von der tatsächlichen Umgebung von uns sein und können uns versorgen. So erfüllen wir unser Dasein. Das führt auf Dauer auch zur Erkenntnis der Verfassung eines Menschen. Eine solche machen wir auch bei uns aus. Die Struktur der tatsächlichen Gedanken und Ideen eines Menschen macht das Dasein von uns aus und bildet die Grundlage für unser Lebensglück. Alles geschieht da aufgrund einer gewissen Konvention, wie sie auch für uns Gültigkeit haben soll.

Die 'Kosmologie des Grauens' soll vorerst einmal eine sein, welche das Alltägliche bei uns Menschen untersucht. Eine Sache, die dafür gilt, was uns gegeben ist, soll auch dann noch wahr sein, wenn man sie benannt hat.

Ich setze hiermit nun meinen Weg fort, welcher es mir erlaubt hat, solche Texte in aller gegebenen Ausführlichkeit zu verfassen. Sie sind es, welche das Geschehen bei mir verdeutlichen. Es ist dabei schon etwas entstanden, was man hoffentlich gut versteht. Meine Innenwelt habe ich mit jenen Schriften in der Kartei 'Baukasten' bereits weitgehend dargestellt und bebildert. Ich sehne den Tag herbei, zu welchem man diesen Dingen Gehör schenkt.

Nahe bei der Wahrheit meines eigenen Lebens und Wirkens bin ich mit meinen Ausführungen dazu geblieben. Da habe ich wieder und wieder solche Worte für meine Sache eingesetzt, dank welcher ich das Ganze als etwas Natürliches beschreiben kann. Ich ahne es, dass das für eine Vermittlung davon erforderlich sein wird.

Gedanke

Anomalien des Schicksals

Eine Welt, in welcher eine mathematisch-analytische Anomalie zur Ursache für ihre Existenz angenommen wird, soll auch eine sein, in welcher sich die Menschen etwas an Humor für den Schöpfer und dessen Werk erhalten. Vielleicht wird das Dasein als Mensch genau darum so schön sein, weil wir es nicht genau wissen würden, was uns wirklich vorgegeben ist. Wahrscheinlich hat der Mensch auch darum für sich eine solche Freiheit des eigenen Willens erkannt und erhalten, wie sie besteht. Für den Autor Schneider ist es so, dass er diesen Gedanken als evident anerkennt.

Gedanke

Einzigkeit und Leben

Zu einem Begriff der Dinge sollen wir innehalten. Wissen wir uns dabei erst einmal zu beherrschen, dann werden wir das Bedenken der Begebenheiten auch in leichter Weise durchführen können. Da bräuchten wir nicht mehr so arg mit den Zähnen zu knirschen, weil es uns gut von der Hand geht, was wir tun. Es wird zudem manch ein Licht zu finden sein, welches uns die Dinge klarmacht, die uns etwas bedeutet haben.

Idee

Ein Bedenken und Begreifen

Eine Welt, in welcher alles Gegebene Hand in Hand miteinander einhergeht, soll eine schöne sein. So werde sie geschaut. Das eine führe zum anderen. Mit einer gewissen Zielsicherheit soll es das tun.

Ich würde daran nichts auszusetzen haben, dass die Menschen glücklich sind. Jedoch möchte ich hier nun trotzdem den Zusammenhang eines eigentlichen Bedenkens der Dinge, was ein innerlicher, von extensiven Anzeichen geprägter Vorgang sein soll, und eines Begriffs derselben, was ein äußerlicher, von intensiven Anzeichen geprägter Vorgang sein wird, erklären. Da wird das Gegebene wahrscheinlich miteinander als ein Ganzes verwoben sein. Daran glaube ich. Das soll es ausmachen.

Die beiden unterschiedlichen Auffassungsweisen eines Menschen haben etwas gemeinsam, was sie vereinigt. Anhand ihrer Emanationen bilden sich bei uns kognitive Fertigkeiten aus. Wir erhalten zudem einen Zugang zur Quelle der Gedächtniskraft, weil wir das Mentale als eine Ergänzung zum Physischen anerkannt haben.

Sowohl etwas mit Handgriffen Berührtes als auch etwas mit Zuhilfenahme des Geistes Aufgefasstes eignen sich bei uns zur erneuten Erinnerung an den jeweiligen Moment. Da reflektieren wir das Gegebene und können es somit erkunden, was damit in Verbindung gestanden hat. Dabei lernen wir etwas, weil uns dadurch manches klar sein wird. Einer innerlichen Landschaft gleich entstehen bei uns Wege und Schrittfolgen, deren Wertigkeit uns auffällt. Da haben wir einen eigenen Eindruck davon. Manche weitere Sache kommt damit in Berührung, was uns etwas ausmacht. Da sichten wir ein solches inneres Bild und versetzen uns nach und nach wieder in einen Zustand der Ruhe. Daraufhin können wir die ihm enthaltene Konstellation auf andere Situationen des Lebens bei Bedarf dazu übertragen und etwas daraus schlussfolgern. So richten wir es bei uns ein, dass das Leben ein Schönes bleibt. Unsere Erfahrungen bringen wir an.

Da soll eine solche Ästhetik des Gegebenen ein Tor zur Gegenwart eines Menschendaseins sein, dank welchem wir etwas bei uns auf jene Weise gewahren können, wie es ist. Da möchten wir es belassen. So soll es fortbestehen.

Gedanke

Ein eigener Widerstand

Jeder Mensch hat voraussichtlich etwas an sich, was ihm einen inneren Impuls verleiht. Das soll seine Bereitschaft ausmachen. Da kann er einen Weg beschreiten und etwas tun. Von Zeit zu Zeit kommt er dazu, es sich gut zu überlegen, was er hat. Schließlich möchte er doch einen gewissen Progress im Leben erfahren.

Ein Fortschritt kann zuweilen von uns bewirkt werden. Manchmal geschieht aber auch etwas, was dazu konträr sein wird. Das möchten wir hinnehmen oder, falls es erforderlich geworden ist, bekämpfen, indem wir es aufhalten. Dann sind wir gefragt. Jetzt wird es auf unseren Widerstand dagegen ankommen. Er legt es fest, ob wir uns durchsetzen können. Manchmal hat allein nur das unseren Bestand gesichert.

Impuls

Einfachheit

Fröhlich wird die Stimmung des Gemüts sein, so das Dasein von uns einfach gehalten ist. Schwerlich wird es zu erfüllen sein, die bestehenden Welten auszukehren und alles Falsche und Verkehrte daran auszumerzen. Bleiben wir aufrecht und kümmern uns gut um das, für was auch wirklich eine Gelegenheit bei uns besteht.

Idee

Das Gemüt eines Menschen

Mit einigem berechtigten Wohlwollen gegenüber den anderen Leuten möchte ich hier vom Gemüt des Menschen sprechen. Es zu beachten, führt einen solchen zu einer Schau seines Wesens. Das gewahre man, was es ausgemacht hat.

Da führen wir ein Leben auf friedfertige Weise. Man erkenne es an, was andere Leute einem dazu vermittelt haben. Das kann etwas Gutes sein. Täuschen können wir uns auch. Darum suche man nach einem Bestand des Gegebenen. Man gebe es nicht auf, was man erfahren hat. Das Leben ist eine Wahrheit für sich. So wird es zurecht zu verstehen sein.

Impuls

Das Kenning

Jemanden gut zu kennen, bedeutet auch, dass man über ihn etwas zu sagen weiß. Da sollen sich die Menschen gegenseitig in ihrem Ansinnen unterstützen. So gewinnt jeder etwas dadurch hinzu.

Gedanke

Effekte

Alle Welt schwärmt vom Positiven, was ich eigentlich als negativ empfinde, weil es so zu einer Vorgabe für uns wird, positive Effekte erreichen zu müssen. Könnte man nicht besser miteinander umgehen? Müssen alle Dinge unbedingt so sein, wie sie von uns angenommen werden? Ist uns nicht gerade dadurch vieles in einer verkehrten Weise erschienen, dass wir das Positive von anderen erwartet haben?

Das glaube ich doch. Darum suche ich nach einem Ausweg für mich. Ich möchte mich nicht in solche Verhältnisse verstricken, wie sie eine Verkehrung der Dinge ins Positive nach sich gezogen hat. Den folgenden Gedankengang habe ich darum ausformuliert, auf dass es sichtbar sein wird, was ich damit gemeint habe.

Das Schlechte soll so sein, wie es erschienen ist. Das Gute soll so sein, wie es erschienen ist. Das Wahre wird zurecht als wahr zu erkennen sein. Das Richtige ist wahrlich recht gewesen. Aber das Positive, was soll denn das bitte schön sein? - Hier kürze ich meine Worte nun ab. Im Grunde wäre es die Annahme eines Geschenks, was ich unter einem positiven Ausdruck verstanden habe. Eine eigene Freude soll damit einhergehen. Aber warum soll man im Leben so unanständig sein, dass man von anderen immerzu eine Freude als Reaktion erwartet? - So etwas würde doch nicht gutgehen.

Idee

Über die Welt

Das Prinzip der Talfahrt greift in alles ein. Ohne es würde nichts Bestand haben.

Wir alle kennen die Welt, beachten unsere Beziehung zu ihr und setzen das Eigene dazu in Relation, wer wir sind. Da soll es zu einem Angelpunkt für unser Schicksal werden, was wir für Güter haben. Derweil haben sich Geschehnisse ergeben und etwas ist daraus entstanden. Manches davon hat auch vor uns bestanden.

Einem Fächer gleich erscheinen da die Dinge und sind regelmäßig angeordnet. Da soll es uns bald klar sein, was das ausmacht. Immerzu gleichartige Dinge wiederholen sich bei uns im Leben. Dank eines zu uns zugehörigen Bewusstseins können wir etwas davon in Erfahrung bringen, was uns da bedingt hat, und um uns selbst etwas wissen. Da haben wir unsere Lektionen angesehen und es wahrgemacht, was wir dank diesen gelernt haben. So haben wir zu unserem Lebensweg gefunden.

Eines wissen wir bereits dazu. Das Leben soll auf einer Kreisbahn zu führen sein. Driften wir von unserem Weg ab, so geht es uns zumeist auch schlechter. Können wir uns auf ihm halten, so bestehen wir in unserem Leben auf eine gute Weise. Durchlauf um Durchlauf lernen wir etwas Gegebenes besser zu verstehen und können die Begebenheiten mit der Zeit gut einschätzen. Damit sind wir klargekommen, sobald wir jenen Sinn davon verstanden haben, welcher unseren Dingen zu eigen ist.

Aus unserer Sorgfalt ist uns eine Motivation erwachsen.

Dokumentation

Ein Drang aufs Leben

Mein Leben besteht aus mehreren Phasen und ist eine Episode. Ich gehe von einer stetigen Wiederholung derselben Umstände aus, welche mich hervorgebracht haben. Ich glaube nicht allein nur an meine Aufgabe, sondern auch an meinen Beitrag. Da kann ich etwas Eigenes tun. Dafür bin ich da. Das habe ich erkannt, weil es von sich aus so bei mir gewesen ist.

Mit meinen Ideen gehen die Menschen um, wie sie es gewohnt sind. Dazu haben sie ihren eigenen Ansatz für sich zu eigen. Das muss ich ihnen lassen, was sie gekannt haben. Nichtsdestotrotz kenne auch ich etwas. Das müsste nicht das Gleiche sein. Haben die Leute es auch auf ihrem Weg bereits erfahren, was sie vorwärtsgebracht hat, so würde ich für mich doch nicht dieselben Mittel zu eigen haben.

Aufgrund eines Happenings in meiner Kindheit habe ich mit sechs Lebensjahren einen harten Einschnitt im Leben erfahren. Danach habe ich meine Existenz anders gestalten müssen. Manches ist weggefallen, aber manches ist auch hinzugekommen.

Damit ich wieder 'auf die Beine' komme, haben meine Eltern für mich einen großen Kreisel aus Holz anfertigen lassen. Dieser hat für lange Jahre in meinem Kinderzimmer gestanden und mir etwas Erfreuliches vermittelt. Ich habe gelernt auf ihm zu gehen. Das ist schön gewesen und hat mir Spaß gemacht.

Impuls

Ein Wort und sein Wert

Namen und Zahlen haben seit jeher etwas Gleichartiges an sich. Durch diese beiden Sorten von Worten werden uns Bedeutungen vermittelt. Da spricht man davon, was eine Sache ausmacht. Das soll es sein, was wir auffassen möchten.

Die Worte bedeuten uns umso mehr, je eindeutiger sie ihrem Wert nach sind. Da werden sie zu verlässlichen Größen. Manches möchten wir aber auch gleich gar nicht hören. Das werden solche Dinge sein, welche uns schon einmal in unserer Ehre verletzt haben.

Idee

Ein Zielpunkt

Eine Genauigkeit ist nichts anderes gewesen als eine Attraktion. Was uns gut gefallen hat, ist auch so gewesen.

Das Erzielen eines Effektes ist eine bedeutsame Sache für einen Übenden, ganz gleich was für eine Disziplin er beübt. In einer gutartig aufgebauten Welt soll auch ein ebensolcher Nutzen zu erwarten sein, weil man so etwas auf eine entsprechende Weise gemacht hat. Da kann es ein erster Anhaltspunkt für das Erreichen eines Glücksumstands sein, dass wir damit am Ball geblieben sind.

Wir setzen unseren Weg alsbald fort. Dabei favorisiere ich es, jeglichen Gedanken und jegliche Idee von mir anzuerkennen. Ich betrachte das als günstig. Das ist folgerichtig der Weg, auf welchem ich wandeln möchte.

Irgendwann habe ich meinen Bereich der Achtsamkeit erweitert und auch meine derzeitige Geste als Grund für mein Wesen in das eigene Handeln integriert. Da ist es einer Idee gleichgekommen. Das hat vieles für mich wahrgemacht.

Als Ursache für das Wesen meiner Geste habe ich eine verinnerlichte Regung von mir ausgemacht. Dieser Resonanz habe ich auf den Grund spüren wollen. Meine Berechtigung zum Handeln habe ich damit bereits anerkannt. Da ist etwas unmittelbar in mein Leben eingetreten, was als intensive Größenordnung bei mir nach wie vor zu vernehmen ist. Auf meiner Suche nach einer Vereinheitlichung jener Dinge meines Daseins habe ich es ausgemacht, dass die Geste in frequenter Weise erschienen ist. Da gehört sie mir zu und ist auch wahr. Etwas kann dank ihrer Zuhilfenahme von mir bewegt werden.

Eine Auseinandersetzung mit dieser Sache hat mich weit gebracht. Vieles ist dabei von mir aufgefunden worden, was einen gewissen Wert besitzt. So habe ich meine Dinge alsbald gut verstanden und etwas davon zu normieren gewusst, was mich schon berührt hat.

Als ich es erkannt habe, wie sehr doch meine Existenz am immerzu gleichen Faden hängt, habe ich mich gefreut. Da habe ich gelacht, weil ich so einfältig bin. Dieses Licht ist mir aufgegangen und hat mich in etwas verwandelt, was seinen eigenen Puls an sich als Sache zu vernehmen vermag. Das hat inzwischen zu mancher Beständigkeit von mir geführt. Sogar einen Kraftansatz habe ich daraus herzuleiten gewusst.

Das Joch habe ich somit auf mich genommen und mich daran herangezogen. Jetzt stehe ich da und drehe mich in die für mich geeignete Position. Damit habe ich etwas richtig gemacht.

Idee

Handlungsfähigkeit

Dem Menschen ist ein Gedächtnis gegeben, welches umso besser funktioniert hat, je natürlicher die Formen des Menschen ausgefallen sind. Da haben wir sie gebildet. Die damit verbundenen Begebenheiten werden von uns nachbereitet. Jene Formen möchten wir uns bewahren, welche zu uns gut gepasst haben.

Wer im Leben gut klarkommen möchte, soll in seiner Gegenwart auf Frieden und Ruhe aus sein. So wird sein Dasein prosperieren, sobald es die äußerlichen Umstände zugelassen haben. Die Sachverhalte des eigenen Lebens sollen von uns derweil zeitnah zu erinnern sein.

Eine grundsätzliche Handlungsfähigkeit ist dem Menschen gegeben.

Impuls

Der Weg des Phönix

Etwas, was leben kann und leben möchte, würde auch durch ein eigentliches Feuer nicht zu verbrennen sein. Da erhebt sich der Mensch aus dem Staub. So wird er sichtbar. Er ist gänzlich ein Mensch von Gestalt.

Gedanke

Das triviale Gut

Der Anspruch eines Menschen soll einer sein, welchen er gegenüber sich selbst ausübt. Dazu wird er sich manches klarzumachen haben. Bei seiner Innenschau kann er es wahrmachen, dass er auf sich achtet. Dabei wird ihm etwas von sich gewahr sein. Damit soll er in Klausur gehen und für sich, so es sich ergeben wird, manchen Weg auftun. Ein rechtschaffener Mensch soll er derweil auch weiterhin sein. Dazu möchte er sich bekennen, dass ihm so etwas gemäß ist. Er richte sich danach aus, was das bedeutet hat, und lerne es, sich mit dementsprechenden Gedanken zu befassen, wie es sie dafür schon gegeben hat. Da hat er seine Lektionen zu erlernen, aber er kann sich auch dem Gegebenen zuordnen. Es sollen ihm Türen und Tore zu einem guten Leben alsbald schon offenstehen.

Manche Gelegenheit zur Verwirklichung eines eigenen Gutes hat der Mensch, insofern er das Gegebene als etwas annimmt, was es für ihn sein wird. Dazu bedarf er mancher Einsicht in die wahren Gründe eines Daseins als Mensch. So etwas hat man von sich aus zu erkennen.

Man verleihe sich einen Halt im Leben. Darum sollen wir es uns ansehen, was dabei vorgekommen ist, als wir etwas in Erfahrung gebracht haben. Alle Spontanität eines Menschen ergibt sich unmittelbar und direkt. So haben wir es wahrgenommen, so haben wir es anzuerkennen.

Manches davon kann man sich aneignen, was zugetroffen hat. Was wir einmal gelernt haben, kennen wir bereits und können es darum wiederum verstehen. Dabei lernen wir eine Anwendbarkeit der Erfahrungswerte kennen. Da soll es sich uns tiefergehend einprägen, was wir bereits gewusst haben, weil wir erneut solche Dinge erlebt haben, die zudem von einer dazu gleichwertigen Art gewesen sind.

Das Gute haben wir anerkannt und angenommen. So haben wir unser Gutes erhalten. Es ist uns von Zeit zu Zeit erneut erschienen und hat unseren Geist mit einem innerlichen Glanz erfüllt. Damit haben wir uns verwirklicht. Was dadurch wahrgeworden ist, soll eine Ordnung mit Bestand sein.

Gedanke

Die Sprache eines Menschen setzt sich aus alldem zusammen, womit sich eine Person gebildet hat.

Impuls

Nach einem Königsweg suchen

Gänzlich gleich von welchem Standpunkt aus man seine eigenen Dinge vertreten möchte, es gilt frühestmöglich eine sichere Position einzunehmen. Dazu besetze man die dafür geeigneten 'Felder' und markiere sie durch eine zu ihnen passende 'Fahne'. Auf sie kann man sich im weiteren Gesprächsverlauf wiederum beziehen. Da fällt eine Diskussion leichter. Schließlich wird es bei ihr auf eine Aussage für das Gesamte ankommen. Dann, wenn die eigenen Positionen deutlich gemacht sind, hat man bereits etwas gewonnen. Sie werden im Gedächtnis haften bleiben und dienen zu weiterführenden Unterhaltungen.

Idee

Ein Raster bilden

Das Wesen eines Menschen würde nicht auf beliebige Weise zu verstehen sein. Jeder Mensch hat feststehende Eigenschaften. Da trägt er etwas an sich, was ihn zu demjenigen gemacht hat, wer er ist. Das sollten wir nicht allein nur für uns beanspruchen, dass wir jemand mit Eigenheiten sind. Jeder hat etwas, was ihm zu Gesicht gekommen ist, aber auch ein dementsprechendes Leben wird jedem per se zu eigen sein. Da tragen wir manches davon offen zu Tage, was uns auf dem Herzen lastet. Eine Freude können wir genauso gut verspüren wie ein Leid. Es hat jeder sein Leben auf seine Weise geführt und ist sich dabei selbst verantwortlich gewesen.

Freiheit

Ein Appell

Einem Menschen, welcher noch nichts für sich ausgerichtet hat, seine Freiheit zu schenken oder ihn gar einer solchen auszusetzen, hat bedeutet, ihn in ein Nichts zu stoßen. Alles, was so begonnen hat, würde auch weiterhin nichts Gutes sein. Ich habe nicht viel auf eine zu früh erlangte Freiheit gegeben, weil sie einem Menschen schaden wird. Wie soll ein Mensch so bestehen können, wenn er noch nichts Rechtes für sich zu eigen hat?

Wird man erst einmal jene Bedingungen einer Gesellschaft erkannt haben, welche aktuell Gültigkeit haben, dann hat man sich auch danach zu richten, was man in Erfahrung gebracht hat, damit man seinen Platz in der Welt findet. Auf einen solchen ist es stets angekommen. Wir brauchen ihn, um etwas für uns zu verwirklichen. Mit einer Freiheit allein ist es nicht getan. Sie bedeutet lediglich einen Verlust an Halt.

Aphorismus

Schätze

Einen Fortschritt ohne einen Abschluss soll es geben?

Was soll so etwas denn an Gutem freisetzen?

Wer nicht das Ziel einer Vollendung seiner Dinge vor Augen haben würde,

irrt sich mit jeder weiteren Bemühung erneut.

Sein Einsatz wird nutzlos sein.

Eines solchen Menschen Fortschritte können allenfalls zufällige sein.

Keinen Bestand haben sie zu eigen.

Darum hat mir das Erreichbare alles gegolten, weil es dagewesen ist.

Damit hat es etwas verkörpert, was einem Grund im Leben gleichgekommen ist.

Dokumentation

Die Geschichte des Eigenen

Ansatz

Ein Gespräch mit einem guten Freund hat dazu geführt, dass er mir vorgeschlagen hat, einmal den Wert des Begriffes ‘Eigene Frequenz’ detaillierter auszuführen und es speziell darzulegen, was der Anteil des Eigenen daran für mich verkörpert. Das möchte ich mit dieser kleinen Schrift hier nun gerne leisten.

Was eine eigene Frequenz ist, darüber schreibe ich auf meinen Textseiten in der Kartei ‘Baukasten’ so häufig, dass es Sinn macht, jenen nichttechnischen Bestandteil davon einmal genauer zu erläutern.

Da stelle ich es mir vor, dass es den meisten Menschen geläufig ist, wenn ich von einem solchen Moment spreche, wie er etwa beim Trinken einer Tasse Tee vorkommen kann. Wir haben das vermutlich alle bereits einmal getan.

Da nehmen wir einen Teebeutel zur Hand und legen ihn in eine Tasse. Wir kochen das Wasser auf und gießen es über den Beutel. Daraufhin warten wir eine kurze Zeit lang ab, bis er gezogen hat. Nun haben wir ein schmackhaftes Getränk, über welches wir uns erfreuen können.

An diesem Beispiel habe ich im Gespräch mit meinem Freund den Begriff des Eigenen festgemacht. Das möchte ich wiederholen.

Dann, wenn wir in die Küche gehen und das Wasser für den Tee aufsetzen, ahnen wir bereits, dass er uns guttun wird. Da verbinden wir unsere Erwartung mit einer Freude auf den bevorstehenden Genuss.

Wir kennen etliche solcher Momente aus den früheren Zeiten unseres Lebens und sind darum darauf vorbereitet. Eine Emotion als Ausdruck des Eigenen kommt bei uns auf, weil wir den Erinnerungswert und das Erwartete vollkommen zurecht miteinander verknüpft haben. Wir freuen uns auf den Tee, auch wenn er noch nicht fertig gezogen hat.

Das Zeitliche soll keine Rolle dabei gespielt haben. Es möchte alles noch etliche Minuten andauern, ein eigenes Gefühl für die Sache haben wir bereits jetzt schon erhalten. Da ist es gut, wie es bei uns ist.

Eine eigene Frequenz ist eine Sache für mich, die gar nicht gut genug darzustellen sein würde. Sie macht das Lebendige am Menschen aus. So habe ich sie mir vorgestellt. Der Umstand, dass ich eine Terminologie für sie in meine Schriften eingeführt habe, hat aus meiner Fokussierung auf die Resonanzen eines Menschen resultiert. Sie habe ich stets als wesenhaft aufgefasst.

Da ist sie mal als eine Bewegung vorstellbar, mal ist sie nichts anderes als eine Regung gewesen. In jedem Fall ist sie jedoch mit der Wertigkeit einer Emotion verbunden. Eine solche ist grundsätzlich als 'leer' anzusehen, solange alles Gegebene uns entsprochen hat.

Emotionen wirken sich am Menschen sinnstiftend aus. Was ihm ein Gefühl verleiht, hat er auch gutgefunden. Was er gut finden kann, soll sein Eigenes sein. Da hat er Spaß daran, dass es bei ihm aufgekommen ist. Der Sachverhalt, dass es auch einen neutralen Zustand einnehmen kann, hat den Menschen stabilisiert.

Ausarbeitung

In der Jugendzeit oder Kindheit von mir habe ich es gelernt, aber auch erfahren, dass es eine Gelegenheit zur Bewertung des Egos am Menschen gibt, die besteht. Dank des Egos hat es der Mensch verstehen können, dass es ihn gibt. Da hat er es wahrgenommen, dass er existiert, weil er sich empfunden hat. Wenig Mühe hat es ihm daraufhin bereitet, zu erkennen, dass auch andere Menschen so fühlen. Eine Übertragung des Eigenen auf andere Leute hat es da zu einer frühen Erfahrung im Leben gemacht, welche es besagt hat, dass auch sie vollkommen zurecht ein Ego besitzen und eine Existenz von sich aus wahrzunehmen wissen. Da ist die Rechnung aufgegangen. Ein Bedenken hat zu glücklichen Umständen geführt.

Dank einer Kenntnis davon hat man es zurecht verstanden, wie leicht das möglich ist. Darum ist dank des Egos und dessen Begriffs ein Altruismus bei mir aufgekommen. Man hat sich somit in eine Gemeinschaft zu integrieren gewusst. Dabei hat man es gelernt, dass das Ego ein wesentlicher Bestandteil einer Gruppe von anderen Menschen ist, zu welcher man gehört. Allesamt tragen wir ein solches an uns und sind deswegen Teil einer Gemeinschaft geworden. Das habe ich selbst so wahrgenommen. Vom Begriff des Ichs auf den Begriff des Eigenen zu kommen, ist daraufhin kein großer Schritt gewesen.

Da habe ich es mir angeschaut, was mir gefällt und was ich davon für mich habe. Manches gehört zu mir, was gut ist.

Das macht mir etwas aus. Darum habe ich auch eine Wahrnehmung davon und ein Gefühl dafür. Es kann bestimmt werden. Da beschreibe ich es als eine Regung meines Gemüts.

Nun sind wir so weit, es zu verstehen, dass wir eine Person sind, die ein Gespür für soziale Begebenheiten besitzt. So erkennen wir uns auch.

Da stricken wir aus dem uns Bekannten manche Geschichte. Wir erzählen in immerzu neuen Variationen eine Geschichte des Egos, welches soziale Aspekte erfährt. Das macht unser Leben aus. Dadurch finden wir zu einem Anklang bei anderen Menschen. Unsere Worte tragen eine einschlägige Färbung an sich, welche unserer Persönlichkeit entsprochen hat.

Manche Menschen mögen uns, aber andere haben dabei zum Teil keine Freude gehabt, uns zu begegnen. Bei manchen kommen wir besser an, bei anderen schlechter. Da machen wir unsere Erfahrungen damit und lernen selbst etwas über das Leben. Eine Charakterbildung hat derweil bei uns stattgefunden. Wir lernen es, Niederlagen wegzustecken, aber auch Siege zu erringen.

Rückkehr

Da ist noch der Tee. Ihn trinken wir gerne. Es ist dann egal, wenn wir ihn in Händen halten, ob wir etwas gewonnen oder etwas verloren haben. Vor dem Tee sind alle Menschen gleich. Jeder kann sich erfreuen, wenn sein Dasein ihm ein Glück bereitet hat.

Somit soll es uns bald einsichtig sein, dass es unterschiedliche Qualitäten des Eigenen geben muss. Etwas, was uns eine ungetrübte Freude bereitet hat, hat uns auch gutgetan. Da wird eine Besinnung auf das Eigene zur überlebenswichtigen Entscheidung pro Leben. Mit einer Tasse Tee können wir uns eine regelrechte Freude bereiten.

Ergänzung

Ein weiterer Ansatz zur Bestimmung des Eigenen soll neben der Freude an der Sache und dem Empfinden als Mensch eine Hingabe an das Leben sein. Da ein Leben von uns das eigentlich Gute an diesem Dasein ist, können wir es einsetzen. Was wir eignen, hat auch eine gewisse Relevanz dafür, wie wir uns zum Leben gestellt haben. Als Menschen sind wir zu einer klaren Empfindung fähig. Wir können es verstehen, was wir gefühlt haben. Dadurch kommt an uns eine Feinheit der Empfindung zum Vorschein und bestimmt über unser Schicksal. Es soll ein Gutes sein. Zumindest haben wir uns das so gewünscht.

Vergleicht man das Empfinden mit der Bewegung einer Stimmgabel bei deren Resonanz, so tanzt auch etwas am Menschen und vibriert. Das setzt Gefühle frei. Darum hat er manche Regung zu eigen, für welche er einen Ausdruck kennt. Derweil ist das Empfinden zur Offenbarung einer Wahrheit an uns geworden, die wir zurecht als Lebendigkeit bezeichnet haben.

Ernährung

Bewusster Genuss einer Speise

Die Quelle des Lebens würde uns Menschen nicht bekannt sein. Was wir aber erkennen sollen, ist, dass wir uns das Leben erhalten. Oh, das Leben hat eine eigene Güte. Es ist von einigem Wert für uns.

Alles an uns kann hungern. Alles an uns kann leiden. Deswegen erfahren wir im Dasein neben dem Schönen davon auch manches Schreckliche. Wer nicht gut zu leben wissen würde, der wird das auch hinreichend quittiert bekommen. Das liegt in der Natur des Menschen.

Als Mensch wird man in einer Konsumgesellschaft permanent zum Genuss aufgefordert. Alles ist darauf ausgerichtet, uns einen solchen zu verschönern. Doch welcher Nahrung bedürfen wir? Wie ernährt man sich mit Zuhilfenahme von Nahrung, unserer Speise richtig? Ja, was haben wir und welcher Sache ermangeln wir unterdessen?

Unter einem bewussten Ansatz kann man einen solchen verstehen, welcher die Dinge vollständig, aber in einer für uns verträglichen Weise aufzeigt. Eine Darstellung des Gegebenen soll uns zuträglich sein.

Ein Genuss des Gegebenen wird da noch lange die Voraussetzung zu einer Ernährung sein, da es ohne eine Speisung keinen Selbsterhalt gibt. Allein nur der, welcher seine Kost erhalten hat, wird sich mit ihr zu ernähren vermögen. Es ist also der Erhalt des Lebens einer Ernährung nachgeordnet.

Eine solche beginnt mit dem Verkosten der Nahrungsmittel, endet aber keineswegs bei einem profanen zu sich nehmen einer Speise. Die Lebensmittel haben einen eigenen Geschmack an sich, dank welchem man sie klassifizieren kann. Auch hat jedes Lebensmittel einen besonderen Wert, welcher seine Verträglichkeit oder Unverträglichkeit für uns ausmacht. Manche Dinge stellen zudem keinen Wert dafür dar, um sich mit ihnen ernähren zu können.

Ein Bewusstsein für die Speise zu entwickeln, soll nun der Beginn einer Ernährung von uns sein. Schließlich haben wir nicht allein nur einen Organismus zu versorgen, sondern wollen auch mit der jeweiligen Nahrungsquelle, welche der Grund für unseren Lebenserhalt sein wird, in Verbindung stehen. Kommen wir doch einfach zu der Erkenntnis, dass der Moment der Speisung von Bedeutung dafür sein wird, um gesund und vital sein Dasein fristen zu können.

Bewusste Ernährung, also das Durchführen einer zu uns passenden Diät soll dabei kein Schaden für den Genuss, aber allemal ein Zugewinn für unsere Gesundheit sein.

Impuls

Der Mensch als Verbund geistiger Bezüge

Was ist der Mensch? Was aber wird kein Mensch sein?

I.

Er besteht aus Fleisch, Knochen und Blut, ist aber keine Anhäufung von Fleisch, Knochen und Blut gewesen. Wohl sortiert soll alles am Menschen sein. Seine Temperierung erlaubt eine Ordnung der vorkommenden Stoffe seines Leibes von Geburt an. Auch zuvor hat das bereits bei ihm stattgefunden, getragen und geleistet von einer Mutter des Menschen. Lebensfähig ist ein Mensch wegen einer solchen Temperierung geblieben. Sie allein hat zwar noch nicht dazu genügt, um alles Gegebene an ihm in ausreichender Weise zu erschauen, aufzufassen oder zu beschreiben, doch ohne sie würde es auch nicht gutgehen, sich einen Menschen als ein lebendiges Wesen vorzustellen.

Die Temperierung eines Menschen macht es erforderlich, dass fortwährend eine ausreichende Energieaufnahme bei uns stattfindet. Sie dürfte nicht zu hoch, sollte aber auch nicht zu niedrig von ihrer Wertigkeit ausfallen. Je nach der Art einer solchen Energiezufuhr wird ein Mensch ein gewisses Temperament stärker an sich ausgeprägt vorfinden als ein anderes. Das sollte nicht ohne eine Auswirkung auf sein Erleben sein.

Eine Temperierung hat es möglich gemacht, dass Stoffumwandlungen am menschlichen Organismus stattfinden. Sowohl ein Transport der Stoffe zu den verbrauchenden Einheiten als auch eine Speicherung derselben als aufgearbeitete und an ihn angepasste molekulare Strukturen prägen unseren Leib und sorgen dafür, dass wir es warm haben. Darum sind wir lebensfähig.

Jede Zelle eines Menschen soll dabei ein für sich stehender Organismus mit vollwertiger Ausstattung sein. Das soll eine Annahme sein, die ich gerne getroffen habe. Entsprechend jener, an die Einheit der Zelle gestellte Aufgabe wird sie aufgehen und funktionieren. Von der Warte einer solchen Betrachtung aus kann der Mensch sich als vollkommen bezeichnen, ohne dabei etwas falsch gemacht zu haben.

Es soll das Geschöpfte am Menschen sein, was dessen Vollständigkeit in vollkommener Weise bedeutet hat. Das Leben ist derweil lebensfähig bis über den Tod einer Zelle hinaus. Das ist es, was wir als unsere Begabung zur Fortpflanzung ansehen. Der wahre Sachverhalt, dass das Leben von uns durch solch eine Weitergabe des Eigentlichen seine Fortsetzung erfährt, scheint erst einmal merkwürdig zu sein. Doch das ist mit Sicherheit so gegeben.

Dazu bedarf der Mensch eines Partners. Für einen Mann soll das dessen Frau, für eine Frau deren Mann sein. Die Menschen sind in der Regel in monogamen Elternhäusern aufgewachsen, sie werden darum eine Monogamie auch als das Ideal einer Beziehung anerkennen.

Man bedarf zweier Quellen, welche sich unter einem guten Licht vereinigt haben, um ein erneutes Leben zu zeugen. Das Bild von Samen und Grund kann annähernd dafür verwendet werden, um etwas davon aufzuzeigen, was die Zeugung ausmacht, jedoch habe ich eine Zusammenführung von Hülle und Kern als Ursache für die Zeugung eines Menschen genauso anerkannt. Dabei habe ich die Zusammenfügung beider Anteile als ein Fraktal der Vorgänge einer menschlichen Entwicklung angesehen. Die Spendung von Leben besteht im Leben fort. Ich nehme das an, weil alles an uns von der Eigenschaft der Zeugung durchdrungen sein muss, um zu bestehen. Sie ist das für ein Leben gültige Prinzip des Uranfangs, aber auch das Prinzip von dessen Erhaltung.

Ausgehend vom Zellverbund des Leibes einer Frau, welcher nicht allein nur Versorgung und Temperierung, sondern immer auch Schutz und Geborgenheit vermittelt hat, soll da ein sich selbst gewahrender Anschluss des Lebendigen an die Welt gegeben sein. An die Mutter und an den Vater des Schützlings wird der Mensch angebunden sein. So habe ich das gesehen.

Das zu schützende Eine wird primär von der Mutter versorgt. Was zuvor von Vater und Mutter zu gleichwertigen Anteilen getragen worden ist, wird von nun an im Leib der Mutter gehegt. Dabei soll eine solche Spendung des Lebens kein einzelnes Ereignis sein, welches abrupt geendet hat. Es würde als ein einmal aufgekommener Knall, welcher inzwischen verhallt ist, nicht zu verstehen sein. Vielmehr soll es ein seit Urzeiten im Schutze des Lebens getragenes Leben sein.

II.

Es scheint mir sachgemäß zu sein, es auszusagen, dass ich etwas Weiteres glaube. Ich habe gedacht, dass eine Zelle sich zeitlebens an ihre Existenz zu erinnern vermag, weil sie allein nur so um ihre Aufgabe etwas wissen kann. Weiß sie aber bereits so viel, so erkennt sie auch jenen Plan davon an. Darum würde ich es nicht für ausgeschlossen halten, dass eine Zelle sich an den Erforderlichkeiten ihrer Lebendigkeit zu orientieren vermag, also um ihr Leben etwas weiß. Ich meine, dass sie den Nutzen davon selbst erkennen muss, um es zu bestätigen, was das Leben bedeutet. Darum habe ich es als wahr und gegeben anerkannt, dass sie ein solches Leben mit dem Einsatz ihrer eigenen Kraft erhalten möchte.

Eine Einsicht in die Erforderlichkeiten der Existenz eines Menschen wird einer solchen Zelle nicht allein nur die Motorisierung einer Maschine geben, sondern auch das Bewusstsein davon betreffen. Da besteht eine Zugehörigkeit derselben zum Zellverbund sowie eine gewisse Unabhängigkeit davon, was die eigenen Aufgaben betrifft, damit sie von ihr geleistet werden können. Klasse für Klasse solcher Zellen bilden diese Einheiten aus, welche ich gerne als Cluster, bestehend aus zusammenwirkenden Zellen bezeichnen möchte. Das soll es sein, was Klasse für Klasse wiederum Einheiten ausbildet, um sich zu organisieren. Da sind solche entweder lose verteilt über den Körper oder sie treten lokal gehäuft als Verbund auf. Dann bilden sie unterscheidbare Bestandteile des Leibes, also Organe. So wird am Körper des Menschen etwas vorkommen, als dessen innerer Bezug sich eine Zelle manifestieren kann. Die Cluster, bestehend aus den unterschiedlichsten Einheiten an Zellen, sollen partiell unabhängig organisiert sein, wie es die einzelnen Zellen auch sind.

Der Körper ist darum nun zu einer lebensfähigen Hülle eines Menschen geworden, was wir erkannt haben. Das Lichte daran macht ihn genauso aus, wie das seine Fülle an Zellmaterial tut. Das gibt ihm Gestalt und Form, es macht ihn beweglich und mobil. Da wird er von seinem Geist, aber auch von seiner Materie und deren Struktur als das Aggregat Mensch, gebildet aus Leben, geordnet durch Bezug und Zusammenhang, entsprechend der Notwendigkeit jenes Wunsches zu einem Lebenswillen getragen und gebildet.

Ein Mensch ist als solcher wandelbar und wandlungsfähig. Das wird er auch aufgrund mancher Eigenschaft seiner Zellverbände sein. Jene tragen eine Kraft zur Organisation des Organismus an sich. Wir Menschen sind per se selbstbestimmte Wesen. Ohne an der Erforderlichkeit einer solchen Bestimmung gezweifelt zu haben, können wir auch von einer Bestimmung der lebenserhaltenden Prozesse an uns durch ein Vorkommen der inneren Begebenheiten ausgehen. Ausgestattet mit einem ganzen Apparat von ähnlichen, aber allesamt lebensfähigen Strukturen, bestehen wir Menschen, sind gebildet aus Materie, welche im Bezug zu einem lebendigen Geist steht. So etwas tragen wir an uns. Das haben wir als lebendiger Organismus zu eigen. Er ist es, was unsere Gesundheit ausgemacht, sie stabilisiert, gestärkt und uns so ein ruhiges Leben von langer Dauer gewährt hat.

Nicht etwa allein nur der Erfolg im Außenbereich einer Welt würde das Dasein eines Menschen reichhaltig ausstatten. Auch eine Schönheit der innerlichen Ordnungen an ihm gewährt uns eine gewisse Erfüllung. Niemand braucht deswegen etwas zu verlieren, auf etwas zu verzichten, jemandem etwas zu neiden oder sogar deswegen zu schwächeln, weil er alles an sich zu tragen vermag, was ihm zu eigen sein wird. Alles Erreichbare soll nahe bei uns vorgekommen sein. Da kann es gut von uns erhalten werden.

Ich glaube, dass das nicht unwahr gewesen ist, wie ich hier das Leben und dessen Bedeutung beschrieben habe. Es soll meine Formulierung dafür sein, was das Leben ausmacht, welche ich damit dargestellt habe.

Impuls

Der Code eines Yogins

Von hier nach da ist der Weg von uns Menschen zu bestimmen. Er wird dabei immerzu gleich weit sein. Es ist ein ewiger Weg gewesen, welcher uns unendliche Mühe gekostet hat. Damit haben wir zurechtzukommen.

Auch innere Wege am Menschen bestehen in einer solchen Weise. Auch für sie gilt das Prinzip, dass noch die kleinste Wegstrecke unendlich oft unterteilt werden kann. Wie soll es da anders möglich sein, als dass auch diese Wege allesamt sehr weit gewesen sind?

Da sind wir erst recht ins Staunen versetzt worden, weil wir mittels der gegebenen Annahmen nun alle Wege einander gleichstellen können. Eine Gleichsetzung davon, was sie bei uns ausgemacht hat, soll zutreffen und wahr sein.

Impuls

Vom inneren Konstrukt

Ausgehend von einer Betrachtung des gültigen Rahmens für das Dasein eines Menschen, welcher zudem auf eine glückliche Weise gewählt worden ist, kann man es sich anschauen, wie ein Menschendasein aufgebaut ist. Dabei soll unsere diesbezügliche Überlegung als ästhetische Untersuchung der Begebenheiten dieser Welt zu verstehen sein.

Da möchte der Autor Mathias Schneider es einmal bezeichnet haben, was da im Gitter einer Matrix an Knotenpunkten vorkommen kann, so das gegeben ist.

Der Same (Der Ursprung in der Biologie)

Das Geldstück (Das Zwischentauschmittel in der allgemeinen Wirtschaft)

Ein Stern (Der sichtbare Punkt am Himmel in der Astronomie oder der Fixpunkt bei der Navigation)

Eine Energie (Das Planck’sche Wirkungsquantum in der Physik)

Eine Relation (Ein statistisch erfassbarer Wert in der Stochastik)

Die Konklusion oder das zusätzliche Eine zum Ganzen (Die elfte Sephirot in der Kabbala)

Bindu (Ein Tiegel)

Der Klecks (Ein Tintenfleck in der Malerei)

Ein Programm namens Bios (Die Tätigkeit des Kernels in der Informatik)

Der Nu (Der Augenblick im Moment der Zeitfolgen)

Diese Liste ist unvollständig geblieben. Alle Arten von Ausprägungen der Matrix eines Erlebens als Mensch haben etwas gemeinsam. Sie verkörpern eine Einheit, welche wiederholt auftreten kann. Da bildet Schneider mit ihnen gerne Flechtwerke. Ihr Aufbau scheint wegen des frequenten Ganges seiner Dinge regelmäßig zu sein.