Kosmologie des Grauens

Gedanke

Innehalten und Gewahren

Der Geist eines Menschen ist stets angreifbar gewesen. Da hat ihn auch etwas gezeichnet. Wie ein Blatt Papier ist er von manchem zerknüllt worden, der ihn nicht anerkannt hat. Da hat der Mensch alles verloren. Hat er dieses Blatt hernach auch aufgefaltet und zu glätten versucht, so trägt es jetzt doch noch immer seine Spuren davon, was einstmals geschehen ist. Der Umstand, dass wir an uns das Perfekte zu verwirklichen versuchen, macht diese Sache noch schlimmer.

Gedanke

Eine Momentaufnahme

Wann auch immer wir von einer Wahrheit gehört haben, begreifen wir Wahres. Da soll es ein gutes Beispiel für uns sein.

Das Leben bringt es mit sich, dass nicht alles davon, was wir einmal als ein Beispiel für das Wahre und Richtige angesehen haben, sich auch dazu eignen würde, um es nachzuahmen. Wann auch immer uns ein Zweifel deswegen eingekommen ist, überprüfen wir das uns Gegebene auf seine Anwendbarkeit. Das soll eine Lektion für uns sein, aus der wir etwas lernen möchten.

Da sind wir schon zu manchem Schluss gekommen. Die Lebenswege von uns haben sich fortwährend als Kreiswege entpuppt. Wir sind auf den immerzu gleichen Bahnen einen Weg hin zur Beständigkeit unseres Glückes gegangen. So haben wir eine Gewissheit erhalten. Dabei stärken uns der Glaube, die Liebe und die Hoffnung.

Da machen wir etwas aus, das von uns mit Worten aufgezeigt werden kann.

  • Wer nicht geglaubt hat, der würde auch nicht wissen können.
  • Wer nicht geliebt hat, der würde auch nicht vertrauen können.
  • Wer nicht gehofft hat, der würde auch nichts erreichen können.

Folgendes Fazit ergibt sich darum.

  • Was wir wissen, darauf vertrauen wir, und erreichen somit uns selbst.

Das alles soll der heutige Startwert sein, zu dem jene Dinge zu bestehen beginnen, welche wir uns zu früheren Zeiten einmal herbeigesehnt haben.

Affirmation

Schatten und Licht

Dann, wenn man die Erde als etwas Ganzes betrachtet hat, wird der Mond das Nächste und die Sonne das Intensivste sein, was es bei uns gibt.

Bringe Dich in Sicherheit, wann immer Du im Schein des Sonnenlichts zu verbrennen drohst. Da wirkt es sich aus. Suche den Schutz im Geborgenen. Da wird Dein Leben mit einem Mal ein gutes sein. Der Schatten führt uns zu mancher Einsicht in die Gründe dieses Daseins, wohingegen das Feuer solche Dinge verzehrt.

Es würde nichts Gutes einbringen, sich Zeit damit zu lassen. Was zurecht zu tun wäre, das erledige sogleich. So erlernst Du es, Dich zu disziplinieren, ohne dass das Deinige grundlos zerstört wird.

Idee

Eine Kosmologie des Grauens

Der Mensch weiß darum, dass er existent ist. Da geht ihm ein Licht auf. Das bräuchte man nicht zu begründen. Er erkennt sein Bestehen. Sowohl in aktiver als auch in passiver Hinsicht kommt das vor, dass wir etwas darum in Erfahrung bringen, wer wir sind. Das Leben ist von sich aus schon mit einem Dasein als Mensch verbunden. Das stellt uns alle vor gültige Bedingungen. Diese lassen sich durch uns benennen und wir können sie somit auch anderen Leuten aufzeigen. Etwas kann man dabei erlernen, wenn das erst einmal hinlänglich geschehen ist. Da werden uns manche Lektionen erteilt, die wir gefälligst zu meistern haben. Dabei finden wir zu uns selbst. So haben wir es gelernt, die Fragestellungen dieses Daseins anzuerkennen. Sie bedeuten etwas für uns, aber auch für andere Leute werden sie von Gewicht sein.

Aller Einsatz für das Glück eines Menschen soll sich nach seinen Bedürfnissen ausrichten. Solche hat er von sich aus, weil er lebt. Dadurch wären sie zu begründen. Da kann man es festmachen, welche das sind. Man bedarf der eigenen Gedanken und Ideen, um eine eigentliche Erkenntnis dazu bei sich freizusetzen, welche auch etwas für uns bewegen kann.

Alles baut auf einer gegebenen Ordnung auf. Eine innerliche Anerkennung dieser Ordnung ermöglicht uns eine Teilhabe im Leben. Dank ihr werden wir einmal unabhängig von der tatsächlichen Umgebung von uns sein und können uns versorgen. So erfüllen wir unser Dasein. Das führt auf Dauer auch zur Erkenntnis der Verfassung eines Menschen. Eine solche machen wir auch bei uns aus. Die Struktur der tatsächlichen Gedanken und Ideen eines Menschen macht des Dasein von uns aus und bildet die Grundlage für unser Lebensglück. Alles geschieht da aufgrund einer gewissen Konvention, wie sie auch für uns Gültigkeit haben soll.

Die 'Kosmologie des Grauens' soll vorerst einmal eine sein, welche das Alltägliche bei uns Menschen untersucht. Eine Sache, die dafür gilt, was uns gegeben ist, wird auch noch wahr sein, wenn man sie benannt hat.

Ich setze hiermit nun meinen Weg fort, welcher es mir erlaubt hat, solche Texte in aller gegebenen Ausführlichkeit zu verfassen. Sie sind es, welche das Geschehen bei mir verdeutlichen. Es ist dabei schon etwas entstanden, das man hoffentlich gut versteht. Meine Innenwelt habe ich mit jenen Schriften in der Kartei 'Baukasten' bereits weitgehend dargestellt und bebildert. Ich sehne den Tag herbei, zu welchem man diesen Dingen Gehör schenkt.

Nahe bei der Wahrheit meines eigenen Lebens und Wirkens bin ich mit meinen Ausführungen dazu geblieben. Da habe ich wieder und wieder solche Worte für meine Sache eingesetzt, dank welcher ich das Ganze als etwas Natürliches beschreiben kann. Ich ahne es, dass das für eine Vermittlung davon erforderlich sein wird.

Gedanke

Anomalien des Schicksals

Eine Welt, in welcher eine mathematisch-analytische Anomalie zur Ursache für ihre Existenz angenommen wird, soll auch eine sein, in welcher sich die Menschen etwas an Humor für den Schöpfer und dessen Werk erhalten. Vielleicht wird das Dasein als Mensch genau darum so schön sein, weil wir es nicht genau wissen würden, was uns wirklich vorgegeben ist. Wahrscheinlich hat der Mensch auch darum für sich eine solche Freiheit des eigenen Willens erkannt und erhalten, wie sie besteht. Für den Autor Schneider ist es so, dass er diesen Gedanken als evident anerkennt.

Gedanke

Einzigkeit und Leben

Zu einem eigentlichen Begriff der Dinge sollen wir innehalten. Wissen wir uns dabei erst einmal zu beherrschen, dann werden wir das Bedenken der Dinge auch in leichter Weise durchführen können. Da bräuchten wir nicht mehr so arg mit den Zähnen zu knirschen, weil es uns gut von der Hand geht, was wir tun. Es wird da zudem manch ein Licht zu finden sein, welches uns die Dinge klarmacht, die uns etwas bedeuten.

Idee

Ein Bedenken und Begreifen

Eine Welt, in welcher alles Gegebene Hand in Hand miteinander einhergeht, soll eine schöne sein. So werde sie geschaut. Das eine führe zum anderen. Mit einer gewissen Zielsicherheit soll es das tun.

Ich würde daran nichts auszusetzen haben, wenn die Menschen glücklich sind. Jedoch möchte ich hier nun den Zusammenhang eines eigentlichen Bedenkens der Dinge, was ein innerlicher, von extensiven Anzeichen geprägter Vorgang sein soll, und eines Begriffs derselben, was ein äußerlicher, von intensiven Anzeichen geprägter Vorgang sein wird, erklären. Da wird das Gegebene wahrscheinlich genau so miteinander als ein Ganzes verwoben sein. Daran glaube ich. Das macht es aus.

Die beiden unterschiedlichen Auffassungsweisen haben eines gemeinsam, was sie vereint. Anhand ihrer Emanationen bilden sich unsere kognitiven Fertigkeiten aus. Wir erhalten einen Zugang zur Quelle der Gedächtniskraft, wenn wir das Mentale als eine Ergänzung zum Physischen anerkennen.

Sowohl etwas mit Handgriffen Berührtes als auch etwas mit Zuhilfenahme des Geistes Aufgefasstes eignen sich bei uns zur erneuten Erinnerung an diesen Moment. Da reflektieren wir das Gegebene und können es somit erkunden, was damit in Verbindung gestanden hat. Dabei lernen wir etwas, weil uns dadurch manches klar sein wird. Einer innerlichen Landschaft gleich entstehen bei uns Wege und Schrittfolgen, deren Wertigkeit uns auffällt. Da haben wir einen eigenen Eindruck davon. Manche weitere Sache kommt damit in Berührung, was uns etwas ausmacht. Da sichten wir ein solches inneres Bild und versetzen uns nach und nach wieder in einen Zustand der Ruhe. Daraufhin können wir die ihm enthaltene Konstellation auf andere Situationen des Lebens bei Bedarf dazu übertragen und etwas daraus schlussfolgern. So richten wir es bei uns ein, dass das Leben ein Schönes bleibt. Unsere Erfahrungen bringen wir an.

Da soll eine solche Ästhetik des Gegebenen ein Tor zur Gegenwart eines Menschendaseins sein, dank welchem wir etwas bei uns so gewahren können, wie es ist. Da möchten wir es belassen. So soll es fortbestehen.

Gedanke

Ein eigener Widerstand

Jeder Mensch hat voraussichtlich etwas an sich, das ihm einen inneren Impuls verleiht. Das wird seine Bereitschaft ausmachen. Da kann er einen Weg beschreiten und etwas tun. Von Zeit zu Zeit kommt er dazu, es sich gut zu überlegen, was er hat. Schließlich möchte er doch einen gewissen Progress im Leben erfahren.

Ein Fortschritt kann zuweilen von uns bewirkt werden. Manchmal geschieht aber auch etwas, das dazu konträr sein wird. Das möchten wir hinnehmen oder, falls es erforderlich wäre, bekämpfen, indem wir es aufhalten. Dann sind wir wirklich gefragt. Jetzt wird es auf unseren Widerstand dagegen ankommen. Er legt es fest, ob wir uns durchsetzen können.

Impuls

Einfachheit

Fröhlich wird die Stimmung des Gemüts sein, so das Dasein von uns einfach gehalten ist. Schwerlich wird es zu erfüllen sein, die bestehenden Welten auszukehren und alles Falsche und Verkehrte daran auszumerzen. Bleiben wir aufrecht und kümmern uns um das, für was auch wirklich eine Gelegenheit bei uns besteht.

Idee

Das Gemüt eines Menschen

Mit einigem berechtigten Wohlwollen gegenüber den anderen Leuten möchte ich hier vom Gemüt des Menschen sprechen. Es zu beachten führt einen solchen zu einer Schau seines Wesens. Das gewahre man.

Da führen wir ein Leben auf friedfertige Weise. Man erkenne es an, was andere Leute einem dazu vermittelt haben. Das kann etwas Gutes sein. Täuschen können wir uns auch. Darum suche man nach einem Bestand des Gegebenen. Man gebe es nicht auf, was man erfahren hat. Das Leben ist eine Wahrheit für sich. So wird es zurecht zu verstehen sein.

Impuls

Das Kenningskenning

Jemanden gut zu kennen, das bedeutet auch, dass man über ihn etwas zu sagen weiß. Da sollen sich die Menschen gegenseitig in ihrem Ansinnen unterstützen. So gewinnt jeder etwas dadurch hinzu.

Gedanke

Effekte

Alle Welt schwärmt vom Positiven, was ich eigentlich als negativ empfinde, weil es so zu einer Vorgabe für uns wird, positive Effekte erreichen zu müssen. Könnte man nicht besser miteinander umgehen? Müssen alle Dinge unbedingt so sein, wie sie von uns angenommen werden? Ist uns nicht gerade dadurch vieles in einer verkehrten Weise erschienen, dass wir das Positive von anderen erwartet haben?

Das glaube ich doch. Darum suche ich nach einem Ausweg für mich. Ich möchte mich nicht in solche Verhältnisse verstricken. Den folgenden Gedankengang habe ich darum ausformuliert, sodass es sichtbar wird, was ich damit meine.

Das Schlechte wird so sein, wie es erschienen ist. Das Gute wird so sein, wie es erschienen ist. Das Wahre ist zurecht als wahr zu erkennen. Das Richtige ist wahrlich recht gewesen. Aber das Positive, was soll denn das bitte schön sein? - Hier kürze ich meine Worte ab. Im Grunde wäre es die Annahme eines Geschenks, was ich unter einem positiven Ausdruck verstehe. Eine eigene Freude soll damit einhergehen. Aber warum soll man im Leben so unanständig sein, dass man von anderen immerzu eine Freude erwartet? - So etwas würde doch nicht gutgehen.

Idee

Über die Welt

Wir alle kennen die Welt, beachten unser Verhältnis zu ihr und setzen das Eigene dazu in Relation, wer wir sind. Da wird es zu einem Angelpunkt für unser Schicksal, was wir haben. Derweil ergeben sich Geschehnisse und etwas entsteht daraus. Manches davon wird auch vor uns bestehen.

Einem Fächer gleich erscheinen da die Dinge und sind regelmäßig angeordnet. Da wird es uns klar sein, was das für uns ausmacht. Die immerzu gleichen Dinge wiederholen sich bei uns im Leben. Dank eines zu uns zugehörigen Bewusstseins können wir etwas davon in Erfahrung bringen und um uns selbst wissen. Da lernen wir unsere Lektionen und finden zu unserem Lebensweg.

Eines wissen wir bereits dazu. Das Leben wird auf einer Kreisbahn geführt. Driften wir ab, so geht es uns schlechter. Können wir uns auf ihr halten, so bestehen wir in unserem Leben. Durchlauf um Durchlauf lernen wir das Gegebene besser zu verstehen. Damit kommen wir klar, sobald wir einen Sinn davon verstanden haben.

Impuls

Ein Wort und sein Wert

Namen und Zahlen haben seit jeher etwas Gleichartiges an sich. Durch diese beide Sorten von Worten werden uns Bedeutungen vermittelt. Da spricht man davon, was eine Sache ausmacht. Das soll es sein, was wir auffassen möchten.

Die Worte bedeuten uns umso mehr, je eindeutiger sie ihrem Wert nach sind. Da werden sie zu verlässlichen Größen. Manches möchten wir aber auch gleich gar nicht hören. Das werden solche Dinge sein, welche uns schon einmal in unserer Ehre verletzt haben.

Idee

Ein Zielpunkt

Das Erzielen eines Effektes ist eine bedeutsame Sache für einen Übenden, ganz gleich was für eine Disziplin er beübt. In einer gutartig aufgebauten Welt wird auch ein gutartiger Effekt zu erwarten sein, wenn man so etwas auf eine ihr entsprechende Weise macht. Da kann es uns ein erster Anhaltspunkt für das Erreichen eines Glücksumstands sein, dass wir überhaupt am Ball bleiben.

Wir setzen unseren Weg alsbald fort. Da favorisiere ich es, jeglichen Gedanken und jegliche Idee von mir anzuerkennen. Ich betrachte beides als einen von mir erzielten Effekt. Das ist für mich der folgerichtige Weg, auf dem ich wandeln möchte.

Idee

Handlungsfähigkeit

Dem Menschen ist ein Gedächtnis gegeben, welches umso besser funktioniert, je natürlicher des Menschen Formen ausfallen. Da bilden wir uns in Gedanken. Das Gegebene wird von uns aufbereitet. Jene Formen möchten wir uns bewahren, die zu uns passend sind.

Wer im Leben gut klarkommen möchte, der soll auf Frieden und Ruhe aus sein. So wird sein Dasein prosperieren, sobald es die eigenen Umstände zugelassen haben. Die wahren Sachverhalte des eigenen Daseins sollen von uns zeitnah erinnert werden können.

Eine grundsätzliche Handlungsfähigkeit wird dem Menschen insoweit gegeben sein, dass er etwas gut leisten kann, für was er auch den rechten Sinn erkannt hat. Da soll er sich bedenken, auf dass ihm ein solcher gewahr wird.

Impuls

Der Weg des Phönix

Etwas, das leben kann und leben möchte, würde auch durch ein eigentliches Feuer nicht zu verbrennen sein. Da erhebt sich der Mensch aus dem Staub. So wird er sichtbar. Er ist gänzlich ein Mensch von Gestalt.

Gedanke

Das triviale Gut

Der Anspruch eines Menschen soll einer sein, den er gegenüber sich ausübt. Da wird er sich manches klarzumachen haben. Bei seiner Innenschau kann er das wahrmachen. Da wird er in Klausur gehen und für sich manchen Weg auftun. Ein rechtschaffener Mensch soll er sein. Dazu möchte er sich bekennen. Er richte sich danach aus, was einen solchen ausmacht, und lerne es, sich mit den dementsprechenden Gedanken zu befassen. So lernt er seine Lektionen. Es sollen ihm die Türen und Tore zu einem guten Leben bald schon offenstehen.

Manche Gelegenheit zur Verwirklichung eines solchen Gutes hat der Mensch, wenn er das Gegebene als das annimmt, was es auch wirklich sein wird. Dazu bedarf er mancher Einsicht in die Gründe eines Daseins als Mensch. Da schaut er es sich an, was da vorgekommen ist. Manches kann er dabei lernen. Was er aber einmal gelernt hat, das wird er auch wiederum verstehen können. Da bildet es sich ihm ein, was er gelernt hat. So erhält er sein Gutes. Es erscheint ihm wieder und wieder und füllt sein Leben mit einem inneren Glanz aus. Damit kann er sich verwirklichen. Das, was dadurch wahr wird, soll auch in Ordnung sein.

Glaube

Verständnis für Feinheiten

Jemand namens Jesus hat einmal gesagt, dass wir wie die Kinder werden sollen. Ich würde es jedoch nicht glauben, dass er damit gemeint hat, dass wir wie die Kinder sein sollen.

Gedanke

Die Sprache setzt sich aus alldem zusammen, womit sich ein Mensch bilden kann.

Impuls

Nach einem Königsweg suchen

Ganz gleich von welchem Standpunkt aus man seine eigenen Dinge vertreten möchte, es gilt frühestmöglich eine sichere Position einzunehmen. Dazu besetze man die dafür geeigneten 'Felder' und markiere sie durch eine zu ihnen passende 'Fahne'. Auf sie kann man sich im weiteren Gesprächsverlauf wiederum beziehen. Da fällt eine Diskussion leichter. Schließlich wird es bei ihr auf eine Aussage für das Gesamte ankommen. Dann, wenn die eigenen Positionen deutlich gemacht sind, hat man bereits etwas gewonnen. Sie werden im Gedächtnis haften bleiben und dienen zu weiterführenden Unterhaltungen.

Idee

Ein Raster bilden

Das Wesen eines Menschen würde nicht auf beliebige Weise zu verstehen sein. Jeder Mensch hat feststehende Eigenschaften. Da trägt er etwas an sich, das ihn zu dem macht, wer er ist. Das sollten wir nicht allein nur für uns beanspruchen, dass wir jemand mit Eigenheiten wären. Jeder hat so sein Gesicht, aber auch ein dementsprechendes Leben wird jedem zu eigen sein. Da tragen wir manches davon offen zu Tage, was uns eigentlich auf dem Herzen gelastet hat. Manch einer wird aber sich von so etwas schon befreit haben. So führt jeder sein eigenes Leben und ist sich selbst verantwortlich.

Freiheit

Ein Appell

Einem Menschen, der noch nichts ausrichten können würde, seine Freiheit zu schenken oder ihn gar einer solchen auszusetzen, das heißt, ihn in ein Nichts zu stoßen. Alles, was so begonnen hat, würde auch weiterhin nichts sein. Ich habe nicht viel auf eine zu früh erlangte Freiheit gegeben. Wie soll ein Mensch damit überhaupt bestehen können?

Wird er erst einmal die Bedingungen erkannt haben, welche für sein Dasein gelten, so hat er es besser. Schließlich braucht doch jeder einen Bezug für sich, nach dem er sich richten kann.

Aphorismus

Schätze

Einen Fortschritt ohne den Abschluss soll es geben?

Was soll das denn an Gutem freisetzen?

Wer nicht das Ziel der Vollendung seiner Dinge vor Augen haben würde,

der irrt sich womöglich mit jeder weiteren Bemühung erneut.

Eines solchen Menschen Fortschritte werden allenfalls zufällige sein können.

Darum gilt mir das Erreichbare alles.

Dokumentation

Die Geschichte des Eigenen

Ein Gespräch mit einem guten Freund hat dazu geführt, dass er mir vorgeschlagen hat, einmal den Wert des Begriffes ‘Eigene Frequenz’ detaillierter auszuführen und es speziell darzulegen, was der Anteil des Eigenen daran für mich verkörpert. Das möchte ich mit dieser kleinen Schrift hier nun gerne leisten.

Was eine eigene Frequenz ist, darüber schreibe ich auf meinen Textseiten in der Kartei ‘Baukasten’ so häufig, dass es Sinn macht, jenen nichttechnischen Bestandteil davon einmal genauer zu erläutern.

Da stelle ich es mir vor, dass es den meisten Menschen geläufig ist, wenn ich von einem solchen Moment spreche, wie er etwa beim Trinken einer Tasse Tee vorkommen kann. Wir haben das vermutlich alle bereits einmal getan.

Da nehmen wir einen Teebeutel zur Hand und legen ihn in eine Tasse. Wir kochen das Wasser auf und gießen es über den Beutel. Daraufhin warten wir eine kurze Zeit lang ab, bis er gezogen hat. Nun haben wir ein schmackhaftes Getränk, über welches wir uns erfreuen können.

An diesem Beispiel habe ich im Gespräch mit meinem Freund den Begriff des Eigenen festgemacht. Das möchte ich wiederholen.

Dann, wenn wir in die Küche gehen und das Wasser für den Tee aufsetzen, ahnen wir bereits, dass er uns guttun wird. Da verbinden wir unsere Erwartung mit einer Freude auf den bevorstehenden Genuss.

Wir kennen etliche solcher Momente aus den früheren Zeiten unseres Lebens und sind darum darauf vorbereitet. Eine Emotion als Ausdruck des Eigenen kommt bei uns auf, weil wir den Erinnerungswert und das Erwartete vollkommen zurecht miteinander verknüpfen. Wir freuen uns auf den Tee, auch wenn er noch nicht fertig gezogen hat.

Das Zeitliche spielt keine Rolle dafür. Es möchte das alles noch etliche Minuten dauern, ein eigenes Gefühl für die Sache haben wir bereits jetzt schon. Da ist es gut.

Eine eigene Frequenz ist eine Sache für mich, die gar nicht gut genug dargestellt werden könnte. Sie macht das Lebendige am Menschen aus. So stelle ich sie mir vor.

Da ist sie mal als eine Bewegung vorstellbar, mal ist sie aber auch nichts anderes als eine Regung gewesen. In jedem Fall ist sie jedoch mit der Wertigkeit einer Emotion verbunden.

Emotionen wirken sich am Menschen sinnstiftend aus. Was ihm ein gutes Gefühl macht, das findet er auch gut. Was er aber gut finden kann, das soll sein Eigenes sein! - Da hat er Spaß daran, dass er es besitzt.

In der Jugendzeit oder Kindheit von mir habe ich es gelernt, aber auch erfahren, dass es eine Gelegenheit zur positiven Bewertung des Egos am Menschen gibt, die besteht. Dank des Egos hat es der Mensch verstehen können, dass es ihn gibt. Da hat er es wahrgenommen, dass er existiert, weil er sich empfunden hat. Wenig Mühe hat es daraufhin bereitet zu erkennen, dass auch andere Menschen so fühlen. Eine Übertragung des Eigenen auf andere hat es da zur frühen Erfahrung im Leben werden lassen, dass auch andere zurecht ein Ego besitzen und eine Existenz von sich wahrnehmen. Da ist die Rechnung aufgegangen. Dank einer Kenntnis um sich selbst als Träger eines Ichs hat man es zurecht verstanden, wie leicht das auf andere Menschen übertragen werden kann. Da ist dank des Egos und dessen Begriffs ein Altruismus aufgekommen. Man hat sich in eine Gemeinschaft integrieren können. Da hat man es gelernt, dass das Ego ein wesentlicher Bestandteil einer Gruppe von Menschen ist. Allesamt tragen wir ein solches an uns und sind deswegen und nicht etwa trotzdem Teil einer Gemeinschaft geworden. Das habe ich so wahrgenommen.

Vom Begriff des Ichs auf den Begriff des Eigenen zu kommen ist ebenfalls kein großer Schritt gewesen.

Da habe ich es mir angeschaut, was mir gefällt und was ich für mich habe. Manches gehört zu mir und ist unbedingt eigen. Anderes gehört zwar zu mir, kann aber von mir geteilt werden. Wieder anderes wird mit mir geteilt. Das Vierte jedoch wäre es, was unbedingt zu einem anderen gehört. Da hat es mit mir nichts zu tun gehabt. Da ist es sein Eigenes.

Das alles macht mir etwas aus. Darum habe ich auch eine Wahrnehmung davon und ein Gefühl dafür. Es kann ich bestimmen. Da beschreibe ich es als eine Regung meines Gemüts.

Nun sind wir soweit, dass wir eine Person sind, die ein Gespür für soziale Begebenheiten besitzt. So erkennen wir uns auch.

Da stricken wir aus dem uns Bekannten manche Geschichte. Wir erzählen in immerzu neuen Variationen eine Geschichte des Egos, das soziale Aspekte erfährt. Das macht unser Leben aus. Dadurch finden wir zu einem Anklang bei anderen Menschen. Unsere Worte tragen eine einschlägige Färbung an sich, welche unserer Persönlichkeit entspricht.

Manche Menschen mögen uns, aber andere haben zum Teil keine Freude dabei gehabt, uns zu begegnen. Bei manchen kommen wir besser an, bei anderen schlechter. Da machen wir unsere Erfahrungen dabei und lernen etwas über das Leben. Eine Charakterbildung findet derweil bei uns statt. Wir lernen es, Niederlagen wegzustecken, aber auch Siege zu erringen. Aber da ist ja auch noch der Tee.

Ihn trinken wir gerne. Es ist dann egal, ob wir etwas gewonnen oder etwas verloren haben. Vor dem Tee sind alle gleich. Jeder freut sich, wenn sein Dasein ihm ein Glück bereitet. Somit soll es uns klar sein, dass es unterschiedliche Qualitäten des Eigenen gibt. Etwas, das uns eine ungetrübte Freude bereitet, tut uns auch gut. Da wird das Eigene zum legendären Mythos einer überlebenswichtigen Entscheidung pro Leben. Mit einer Tasse Tee können wir uns eine Freude bereiten.

Ein weiterer Ansatz zur Bestimmung des Eigenen ist neben der Freude an der Sache und dem Empfinden als Mensch eine Hingabe an das Leben. Da ein Leben das eigentlich Gute ist, was wir eignen, hat es auch eine gewisse Relevanz, wie wir uns dazu stellen. Als Menschen sind wir zu einer Empfindung fähig. Wir können es verstehen, was wir fühlen. Da kommt an uns eine Feinheit zum Vorschein und bestimmt unser Schicksal mit. Es ist ein Gutes.

Verglichen mit der Bewegung einer Stimmgabel bei deren Resonanz tanzt auch etwas am Menschen und vibriert. Da hat er manche Regung zu eigen, welche er nicht bemessen noch bestimmen könnte. Fühlen wird er sie jedoch leicht. Das würde ihm nicht schwerfallen. Da wird das Empfinden zur Offenbarung einer Wahrheit an uns, die wir zurecht als Lebendigkeit bezeichnen können. Nicht die Art unseres Empfindens würde sie ausmachen, sondern als das Empfinden an uns überhaupt würde sie bestehen. Verstehen wir das, wird etwas Weiteres denkbar sein.

Da erkennen wir es vielleicht auch, dass ein Befinden so oder anders sein kann. Wichtig ist es nicht einmal gewesen, ein solches an sich aufzuweisen. Manchmal ist eben einfach alles in Ruhe bei uns. Dann wird es aber auch in Ordnung sein, wie es ist. So kommt es uns ja auch vor. Schwuppdiwupp, die magische Hand greift ein und wiederum befinden wir uns. Da haben wir auch erneut eine Regung dafür. Wir haben sie angeregt, als sie gefehlt hat. Einem Vakuum gleich ist das für uns gewesen und darum ist uns das passiert.

Da hat also der Mensch Regungen an sich wie eine Stimmgabel. Deren Eigenschwingungen kann man sichtbar machen. Dazu schlägt man sie einfach an. Bei den Regungen eines Menschen jedoch ist etwas mehr Feingefühl erforderlich. Da sind solche aber auch viel feiner an ihm verästelt und kommen in einer unerwarteten Fülle an Varianten vor. Eine jede davon ist eine Eigene.

Wer Kenntnis von diesen eigenen Frequenzen am Menschen hat, der kann sich mit deren Zuhilfenahme konditionieren.

Eine solche Konditionierung soll bewusst stattfinden. Sie sollte gerade nicht technischer Art sein. Es genügt aus, etwas Musik zu hören, ein Essen zu kochen oder etwas dem Vergleichbares zu tun. Einen Tee kann man auch dazu verwenden, wie wir ja bereits wissen.

Da trinken wir ihn gerne.

Das Eigene am Menschen hat so seine Tücken. Es wird gerne übersehen, dass es überhaupt einen Wert hat. Da würde der Mensch auf eine nicht erforderliche Weise einen Anteil von sich vielleicht vernachlässigen, der einmal alles bedeuten kann. Das wird dann so wahr sein, wenn er ihm entglitten ist. Das aber soll unter dem Aspekt des Lebens ein einfaches Missgeschick sein, welches wir leicht wieder aufheben können. Da besinnen wir uns erneut darauf. Wir gestehen es uns einfach zu, dass es uns gibt. Eine Existenz bringt es mit sich, dass man etwas sein muss. Da erkennen wir uns. Wer aber jemand ist, der hat auch etwas. Das wird sein Eigenes sein, wenn es ihm zusteht. Wir müssen das Gegebene also allein nur darauf abklopfen, ob es uns zugehört, um dieses essentielle Gut wiederzuerlangen.

Vielleicht erscheint es uns ungewohnt, das zu tun. Aber warum soll das Leben in irgendeiner Weise schlecht sein müssen? Warum sollte es nicht wahr sein, dass alles bei uns aufgeht, was wir uns vorgenommen haben? - Eine Bestätigung möchten wir dafür finden, die uns Recht gibt. Darin sind wir auch eigen. So denken wir über das Leben nach und machen Erfahrungen. Mal ist das gut und mal würde es das nicht sein. That’s life! - Da trinken wir doch gerne wieder einen Tee dazu.

Ernährung

Bewusster Genuss einer Speise

Die Quelle des Lebens würde uns Menschen eigentlich nicht bekannt sein. Was wir aber erkennen sollen, ist, dass wir uns das Leben erhalten. Oh, das Leben hat eine eigene Güte. Es ist von einigem Wert für uns.

Alles an uns kann hungern. Alles an uns kann leiden. Deswegen erfahren wir im Dasein neben dem Schönen davon auch manches Schreckliche. Wer nicht gut zu leben wissen würde, der wird das auch hinreichend quittiert bekommen. Das liegt in der Natur des Menschen.

Als Mensch wird man in einer Konsumgesellschaft permanent zum Genuss aufgefordert. Alles ist darauf ausgerichtet, uns einen solchen zu verschönern. Doch welcher Nahrung bedürfen wir? Wie ernährt man sich mit Zuhilfenahme von Nahrung, unserer Speise richtig? Ja, was haben wir und welcher Sache ermangeln wir unterdessen?

Unter einem bewussten Ansatz kann man einen solchen verstehen, welcher die Dinge vollständig, aber in einer für uns verträglichen Weise aufzeigt. Dessen Darstellung des Gegebenen wird uns zuträglich sein.

Ein Genuss des Gegebenen wird da noch lange die Voraussetzung zu einer Ernährung sein, da es ohne eine Speisung keinen Selbsterhalt gibt. Allein nur der, welcher seine Kost erhalten hat, wird sich mit ihr zu ernähren vermögen. Es ist also der Erhalt des Lebens einer Ernährung nachgeordnet.

Eine solche beginnt mit dem Verkosten der Nahrungsmittel, endet aber keineswegs bei einem profanen zu sich nehmen einer Speise. Die Lebensmittel haben einen eigentlichen Geschmack an sich, dank welchem man sie klassifizieren kann. Auch hat jedes Lebensmittel einen besonderen Wert, welcher seine Verträglichkeit oder Unverträglichkeit für uns ausmacht. Manche Dinge stellen zudem auch gleich gar keinen Wert dafür dar, um sich mit ihnen zu ernähren.

Ein Bewusstsein für die Speise zu entwickeln, das soll nun der Beginn einer Ernährung von uns sein. Schließlich haben wir nicht allein nur einen Organismus zu versorgen, sondern wollen auch mit der Nahrungsquelle, unserem Lebenserhalt in Verbindung stehen. Kommen wir doch einfach zu der Erkenntnis, dass der Moment der Speisung einer der wertvollsten dafür sein wird, um gesund und vital sein Dasein zu fristen.

Bewusste Ernährung, also das Durchführen einer zu uns passenden Diät wird dabei kein Schaden für den Genuss, aber allemal ein Zugewinn für unsere Gesundheit sein.

Impuls

Der Mensch als Verbund geistiger Bezüge

Was ist der Mensch? Und was wird kein Mensch sein?

Er besteht aus Fleisch, Knochen und Blut, ist aber keine Anhäufung von Fleisch, Knochen und Blut. Wohl sortiert soll alles am Menschen sein. Seine Temperierung erlaubt eine Ordnung der vorkommenden Stoffe von Geburt an. Auch zuvor hat das bereits stattgefunden, getragen und geleistet von einer Mutter des Menschen. Lebensfähig ist ein Mensch wegen einer solchen Temperierung. Sie allein hat zwar noch nicht dazu genügt, um alles an ihm in ausreichender Weise zu erschauen, aufzufassen oder zu beschreiben, doch ohne sie würde es auch nicht gut gehen, sich einen Menschen als ein lebendiges Wesen vorzustellen.

Die Temperierung eines Menschen macht es erforderlich, dass fortwährend eine ausreichende Energieaufnahme stattfindet. Sie dürfte nicht zu hoch, sollte aber auch nicht zu niedrig, von ihrer Wertigkeit her gesehen, ausfallen. Je nach der Art einer solchen Energiezufuhr wird ein Mensch ein eigentliches Temperament stärker an sich ausgeprägt vorfinden. Das sollte nicht ohne eine Auswirkung auf sein geistiges Erleben sein.

Eine Temperierung macht es möglich, dass Stoffwandlungen am menschlichen Organismus stattfinden. Sowohl ein Transport der Stoffe zu den verbrauchenden Einheiten als auch eine Speicherung derselben als aufgearbeitete und an ihn angepasste molekulare Strukturen bilden unseren Leib weiter aus und sorgen dafür, dass wir es warm haben. Da sind wir mit einem Mal lebensfähig geworden.

Jede Zelle eines Menschen soll dabei ein für sich stehender Organismus mit vollwertiger Ausstattung sein. Entsprechend jener, an die Einheit gestellte Aufgabe wird sie aufgehen und funktionieren. Von der Warte einer solchen Betrachtung aus kann der Mensch sich als vollkommen bezeichnen, ohne dabei etwas falsch zu machen.

Es wird das Geschöpfte am Menschen sein, was dessen Vollständigkeit in vollkommener Weise bedeutet. Das Leben ist derweil lebensfähig bis über den Tod eines Menschen hinaus. Das ist es, was wir als unsere Begabung zur Fortpflanzung ansehen. Der wahre Sachverhalt, dass das Leben von uns durch solch eine Weitergabe unserer Gegebenheiten seine Fortsetzung erfährt, scheint erst einmal merkwürdig zu sein. Doch das ist mit Sicherheit so.

Damit es nicht unkontrolliert zu Vermehrung und Fortpflanzung kommen würde, bedarf der Mensch zeitweise eines Partners. Für einen Mann soll das dessen Frau, für eine Frau deren Mann sein. Menschen sind monogam aufgewachsen, sie werden die Monogamie auch als Ideal der Beziehung kennen. Man bedarf grundsätzlich zweier Quellen, welche sich unter einem guten Licht vereinigen, um ein erneutes Leben zu zeugen. Das Bild von Same und Grund kann annähernd dafür verwendet werden, so etwas symbolisch aufzuzeigen, doch erkenne ich eine Zusammenführung von Hülle und Kern als Ursache für die Zeugung eines Menschen genauso an. Dabei habe ich die Art der Zusammenfügung nicht etwa als eine einfache und endliche, also einmalige Form angesehen, sondern viel eher als das erkenne ich sie als ein Fraktal der Vorgänge der Spendung von Leben. Ich nehme das an, weil alle energetischen, stofflichen und strukturellen Bezüge eines Menschen von der Zeugung durchdrungen sein müssen. Sie ist das für ein Leben gültige Prinzip des Uranfangs.

Ausgehend von der einen Zelle im Verbund des Leibes einer Frau, welche nicht allein nur Versorgung und Temperierung, sondern immer auch Schutz und Geborgenheit an sie vermittelt, ist da ein sich verwirklichender Anschluss an die Welt gegeben. Sogar an den Vater des Schützlings ist die Urzelle angebunden. So sehe ich das. Über eine Vereinigung beim Geschlechtsakt hinaus wird das zu schützende Eine von der Mutter versorgt. Was zuvor von beiden Personen, dem Vater und der Mutter zu gleichwertigen Anteilen getragen worden ist, wird von nun an im Leib der Mutter gehegt. Dabei soll die Spendung des Lebens kein einzelnes Ereignis sein. Es ist kein einmal aufgekommener Knall, welcher immer nur noch weiter verhallen wird. Vielmehr als das soll es seit Urzeiten an ein im Schutze des Lebens getragenes Leben geblieben sein.

Es scheint mir nun sachgemäß, es auszusagen, dass es für mich annehmbar ist, etwas weiteres zu glauben. Ich denke, dass eine Zelle sich an ihre Existenz zu erinnern vermag, weil sie allein nur so ihre eigene Aufgabe zu verrichten weiß. Weiß sie aber bereits soviel, so kennt sie auch den Plan davon. Dann würde ich es auch nicht für ausgeschlossen halten, dass eine Zelle sich an den Erforderlichkeiten ihrer eigenen Lebendigkeit zu orientieren vermag, also um ihr Leben etwas weiß. Ich meine, dass sie dazu den Nutzen davon kennen muss, was das Leben bedeutet. Darum erkenne ich es als wahr und gegeben an, dass sie ein solches mit dem Einsatz ihrer eigenen Macht zu erhalten vermag.

Eine Einsicht in die Erforderlichkeiten der Existenz eines Menschen wird einer solchen Zelle nicht allein nur die Motorisierung einer Maschine geben, sondern auch das Bewusstsein davon betreffen. Da besteht eine Zugehörigkeit derselben zum Zellverbund sowie eine gewisse Unabhängigkeit davon, was die eigenen Aufgaben betrifft, damit sie von ihr geleistet werden können. Klasse für Klasse solcher Zellen bilden diese Einheiten aus, welche ich gerne als Cluster, bestehend aus zusammenwirkenden Zellen bezeichnen möchte. Das soll es sein, was Klasse für Klasse wiederum Einheiten ausbildet, um sich zu organisieren. Da sind solche entweder lose verteilt über den Körper oder treten lokal gehäuft als Verbund auf. Dann bilden sie Bestandteile, also Organe. Ansonsten werden es Anteile sein, welche über den gesamten Körper verstreut vorkommen. So wird am Körper des Menschen etwas wahr, als dessen innerer Bezug sich die Zelle manifestieren kann. Solche Cluster aus den unterschiedlichen Einheiten an Zellen sollen partiell genauso unabhängig organisiert sein, wie das die Zellen auch sind.

Der Körper wird da zur lebensfähigen Hülle eines Menschen. Das Lichte daran macht ihn genauso aus, wie das sein Zellmaterial tut. Das gibt ihm Gestalt und Form, es macht ihn beweglich und mobil. Da wird er von seinem Geist, aber auch von seiner Materie und deren Struktur als das Aggregat Mensch, gebildet aus Leben, geordnet durch Bezug und Zusammenhang, entsprechend der Notwendigkeit jenes Wunsches zu einem eigentlichen Lebenswillen getragen und gebildet.

Ein Mensch ist als solcher wandelbar und wandlungsfähig. Das wird er auch aufgrund mancher Eigenschaft seiner Zellverbände sein. Jene tragen eine Kraft zur Organisation des Organismus an sich. Wir Menschen sind per se selbstbestimmte Wesen. Ohne an der Erforderlichkeit einer solchen Bestimmung über alle Maßen hinaus zu zweifeln, können wir auch von einer Bestimmung der lebenserhaltenden Prozesse an uns ausgehen. Wir sind zwar mit einem Ego ausgestattet, aber ein solches Notfallprogramm dient allein nur einem Erhalt des Menschen in schwierigen Lebenslagen. Davon möchte ich ausgehen. Ausgestattet mit einem ganzen Apparat an einander ähnlichen, aber allesamt lebensfähigen Strukturen, bestehen wir Menschen, sind gebildet aus Materie, welche im Bezug zu einem eigentlichen Geist der Dinge einer Gesamtheit des Lebendigen sich erfüllt. Das tragen wir an uns, es sitzt bei uns im Rücken und gibt uns gewisslich einen Rückhalt. Einen solchen haben wir als lebendiger Organismus zu eigen. Er ist es, was unsere Gesundheit ausmacht, sie stabilisiert, stärkt und uns so ein ruhiges Leben langer Dauer gewähren kann.

Nicht etwa allein nur der Erfolg im Außenbereich einer Welt würde das Dasein so reichhaltig ausstatten. Auch eine Schönheit der innerlichen Ordnungen am Menschen gewähren ihm eine Fülle, welche in ihrer Bedeutung keinem anderen Reichtum in irgendetwas nachsteht. Innerer Reichtum bedeutet eigentlich wahrer Reichtum. Ein solcher ist es, welcher für uns statthaft sein wird. Niemand braucht deswegen etwas zu verlieren, auf etwas zu verzichten, jemandem etwas zu neiden oder sogar deswegen zu schwächeln, weil er alles an sich tragen kann, was ihm zu eigen sein wird. Alles Erreichbare wird da nahe bei uns sein. Da kann es gut erhalten werden.

Ich glaube, dass das nicht unwahr gewesen ist, wie ich hier das Leben und dessen Bedeutung beschreibe. Es wird meine Formulierung dafür sein, was ein Verbund an geistigen Bezügen ist. Hat das Ganze hier auch noch manche Kante und Ecke an sich, an der man sich vielleicht etwas stoßen kann, so soll das doch so gegeben sein. Es möchte da gewisslich manche unschlüssige Regung dabei aufkommen, wenn man das von mir aufgeschriebene Werk nachzuvollziehen beginnt. Aber irgendwo habe ich auch damit anzufangen, wenn ich zu meinem Leben etwas schreiben möchte.

Jene hier jetzt gerade vorgekommene Benennung einiger Vokabeln sollen in einem Bezug zum Menschen und dessen Leben stehen. Das stellt alles eine Spende davon dar und möchte weiter gepflegt werden. Das Ganze davon soll einmal eine schöne Einführung in das Projekt namens 'Leben' sein, für welches ich einfach einmal ein paar Gedanken und Ideen zusammengefasst habe.

Impuls

Der Code eines Yogin

Von Hier nach Da ist der Weg von uns Menschen zu bestimmen. Er wird dabei immerzu gleich weit sein. Es ist ein ewiger Weg, der uns auch unendliche Mühe kostet. Damit haben wir zurechtzukommen.

Auch innere Wege am Menschen bestehen in einer solchen Weise. Auch für sie gilt das Prinzip, dass noch die kleinste Wegstrecke unendlich oft unterteilt werden kann. Wie soll es da anders sein können, dass auch diese Wege allesamt ewig sind?

Da kommen wir nun erst recht ins Staunen, wenn wir mittels der gegebenen Annahme alle Wege einander gleichstellen durch deren Gleichsetzung.

Für alle Wege [s] gilt somit, dass sie einander gleich sind, weil sie unendlich sind. Das deckt sich mit unserer Erkenntnis, dass noch die kleinste Aufgabe größtmögliche Anstrengungen erforderlich macht. Täuschen wir uns jedoch nicht über das Wesen der Welt. Diese Normierung ist lediglich den Grundlagen mathematisch-abstrakter Denkweisen und sprachlich-visionären Gegebenheiten gefolgt. Ihr Gewicht wird das einer Wahrheit sein. Ihr Wesen jedoch ist einfach. Da kommt es darauf an, wie wir uns ausdrücken. Endlich wird das wahr sein. Manchen Glücksumstand können wir so gezielt erreichen, in dem wir die eigenen sprachlichen Mittel sinnvoll einsetzen.

Impuls

Vom innerlichen Konstrukt eines Menschen

Ausgehend von der Betrachtung eines Rahmens für den Menschen, welcher auf glückliche Weise gewählt worden ist, sodass sich günstige Umstände für das Dasein ergeben haben, kann man es sich anschauen, wie der Mensch aufgebaut ist. Dabei sollen unsere diesbezüglichen Überlegungen als ästhetische Untersuchungen des Gegebenen verstanden werden. Man ordne sie getrost der Kunstform des Tantra hinzu. Eine solche zu erzielen , das wird im Augenblick erstrebenswert sein, da sie bereits die entsprechenden Bilder dafür geschaffen hat. Es gilt dem Autor Schneider etwas, aus seinem Arbeitszimmer in der Stadt Offenburg heraus die Brücke zum Verständnis eines solchen inneren Konstruktes zu schlagen, wie es dort bekannt ist.

Da möchte Schneider erst einmal es bezeichnen, was im Gitter der Konstruktionslinien verborgen gehalten wird. Das soll ein Punkt in seiner Auffassung durch den Menschen sein. Was aber ist ein Punkt, wenn man einen solchen bezeichnen möchte? - Darauf geben viele Wissenschaften unterschiedliche Antworten. Allen gemeinsam ist dabei, dass es sich um einen Kern der Erkenntnis handelt, auf dem das Weitere aufbaut oder zu dem das Gegebene geführt hat.

Beispiele von Punkten

  • Der Same (Der Ursprung in der Biologie)
  • Das Geldstück (Das Zwischentauschmittel in der allgemeinen Wirtschaft)
  • Ein Stern (Der sichtbare Punkt am Himmel in der Astronomie oder der Fixpunkt bei der Navigation)
  • Eine Energie (Das Heißenberg'sche Wirkungsquantum in der Physik)
  • Eine Relation (Ein statistisch erfassbarer Wert in der Stochastik)
  • Das Eine im Ganzen (Die elfte Sephirot in der Kabbala)
  • Bindu (Ein hinter dem Konstrukt des Kosmos verborgener Tiegel im Shriyantra)
  • Der Klecks (Ein Tintenfleck in der Malerei)
  • Ein Programm (Der Kernel in der Informatik)
  • Der Nu (Der Augenblick im Moment der Zeitfolgen)

Diese Liste ist wahrscheinlich unvollständig.

All die Arten von Punkten haben etwas gemeinsam. Sie verkörpern eine Einheit. Sie stellen die erste oder letzte Information einer Kosmologie des Menschen dar.

Eigentlich soll es auch gelten, dass sie sowohl die erste als auch die letzte Information einer Kosmologie des Menschen darstellen. Da werden alle echten Punkte doppelwertig sein. Am Anfang und am Ende kommen sie als gleichwertiges Element des Ganzen vor.