Gewichtungen

Idee

Eine Gewichtung des Gegebenen

Was da ist, das wirkt sich auch aus. Dabei geht jeder Gegenstand eine genaue Anzahl an Beziehungen zu seiner Umgebung ein, wie das für ihn vorgesehen ist.

Idee

Umsicht zeigen

Wer vorsichtig im Umgang mit seiner direkten Umgebung ist, der wird sich auch eine gewisse Unabhängigkeit von ihr erhalten können.

Idee

Das Gegebene erhalten

Ein Dasein als Mensch führt von sich aus schon zu mancher Aufgabe bei uns. Eine solche möchten wir angehen und erfüllen. Was sich dadurch an Gutem auftut, das soll uns eine Freude bereiten.

Idee

Nichts grundlos verwerfen

Für einen Autor wie Schneider ist es so, dass er sich gerne etwas auf die Fahnen schreibt. Er hat es für sich als Vorgabe anerkannt, dass es gut wäre, wenn ihm nichts egal sein würde. Da hat alles für ihn ein grundsätzliches Gewicht erhalten, welches über das normale Maß dafür zumeist hinausgegangen ist.

Idee

Subtilität

Es soll auch weiterhin etwas an Raum zum Nachdenken bei uns bestehen. Schöpfen wir aus dem gerade noch Unbekannten doch einfach das Gewisse, indem wir es am uns Bekannten festmachen.

Affirmation

Das Kleeblatt

Etwas, das es nicht gegeben hat, würde nicht auffindbar sein. Wenn aber etwas vorgekommen ist, dann gibt es das auch. So kommen wir zu dem Gedanken, dass das immerzu schon so gewesen sein muss. Unsere Welt ist genau so konsistent, wie es das Dasein in ihr auch sein wird.

Alle menschlichen Konstruktionen sind zusätzliche Werke. Diese beinhalten mehr oder minder vollständige Strukturen, welche in willkürlicher Weise erzeugt werden. Da wird die Substanz zuweilen erglühen, weil nichts davon richtig zusammengegangen ist.

Die Naturgesetze werden vom Menschen als eigentliche Ordnungen erkannt. Alle Technik baut darauf auf, sie zu zergliedern und gemäß der Intention von uns erneut zu fügen. Da hat nichts davon wirklich zusammengepasst.

Der Zugang zum Wissen über die Gesetzmäßigkeiten der Natur besteht dank der Erfahrungswerte eines Menschendaseins. Da erkennen wir manche Dinge und suchen nach deren Relevanz. Da unsere Gebäude und Maschinen dem Grundsätzlichen einer Natur in ihrem Aufbau und in ihrer Funktion so erheblich widersprechen, schöpft der Mensch die kuriosesten Dinge. Damit sie trotzdem haltbar sind, verstärkt er die Wandungen und übertreibt so alles.

Zeigen wir es erst einmal auf, wie die menschliche Sphäre in Wahrheit gegeben ist, wird es auch manche Gelegenheit dazu geben, um sich dazu ins Einvernehmen zu setzen. Ausgestattet mit dem Schlüssel dafür, wie das Gegebene erscheint, können wir alles belassen, wie es ist. Da bestehen wir endlich. Das wird zu belegen sein. Schließlich kommen wir so doch bereits klar.

Kontamination

So lange eine Lüge besteht, werden auch Menschen durch sie geblendet sein. Auch beliebige Handlungen verursachen eigentliche Falschheiten. Ja, sogar unwillentlich herbeigeführte Fehlstellen täuschen uns Menschen. Da wird das Leben kein einfaches sein.

Eine Welt der endlichen Wirksamkeiten erscheint auch so. Da fällt mit der Zeit manches von seinem angestammten Platze ab. Aber es wird auch mancher Putz aufgetragen, der es verbirgt, was eigentlich doch wahr gewesen ist.

Idee

Die zwei Aspekte eines Triggers

Ein Trigger ist ein Hebel zum Halten oder Lösen einer Vorrichtung, welche mit einer gewissen Kraft gehalten wird. Es kann auch ein Auslöser sein, wie er etwa an einer Pistole oder einem Gewehr vorkommt. Dann hat er die Funktion eines Schalters. Als solcher dient er zur Lösung einer Halterung zum Zwecke der Einleitung einer Kraft in eine genau bestimmte Richtung. Aufgrund jener Funktionalität kann man den Zeitpunkt bestimmen, zu welchem die Vorrichtung auslöst.

Die zwei Grundeigenschaften eines Triggers lauten also Halten und Lösen. Alles Weitere, etwa die Latenzzeit wird durch die Art der Vorrichtung bestimmt.

Sprachgestaltung

Eine Spielerei mit ernsthaftem Gehalt

He Du. Ja, Du da.

Bist denn Du auch einfach Du da?

Ja? - Gott sei Dank. Dann freut mich das. Da macht es endlich wieder Spaß.

Kenne ich Dich erst einmal gut, lernst auch Du mich wieder kennen.

So bräuchte man nicht noch länger davor wegzurennen.

Da haben wir beide einen Mist erlebt und es doch geschafft.

Gut sei es da, was uns gegeben ist. Es werde wahr die Kraft.

Damit entsteht ein Frieden, wie auch Du ihn für Dich hast.

So bist Du mir ein gerne gesehener Gast.

Habe ich Dich auch einst eine ganze Zeit lang aus den Augen verloren,

so habe ich Dich doch erneut wieder zum Freunde auserkoren.

Sprachgestaltung

Direkte und indirekte Bemessung

Ein moderner Ansatz zur Bewertung von Messergebnissen an physikalischen Komponenten hat zu der Erkenntnis geführt, dass ein Bemessen und Bewerten der Ordnungen zu deren Änderung führt. Ausgehend von einer solchen Idee führe ich nun zwei Möglichkeiten dazu an, um etwas zu bemessen, welche ich dann anschließend unterscheiden möchte. Dafür wären nun die direkte Messung und auch die indirekte Messung zu nennen. Die beiden Begriffe sollen selbsterklärend sein, da sie einen 'klingenden' Namen tragen.

Eine direkte Messung erfolgt in derselben physikalischen Größenordnung, also entsprechend ihrer technischen Größe als Einheit, wie das zu bemessende eine. Eine indirekte Messung bewertet dagegen die Komponenten der Umgebung einer solchen Größenordnung. Sie schließt allein nur auf den tatsächlichen Wert, verwendet aber keinen ihrer Impulse.

Eine Hoffnung besteht dabei, dass die Messgröße unberührt bleibt, wenn man sie indirekt bemisst. Dazu untersucht man es, wie sie sich auf ihr Umfeld auswirkt.

Das ist etwas, was mich an die Psychologie der Gegenwart erinnert. Anstatt Einfluss auf die neutralen (unabhängig - frei), aktiven (negativ geladen - vorgebend) und passiven (positiv geladen - annehmend) Merkmale eines Menschen zu nehmen, betrachtet man den Rahmen seiner Dinge für das Dasein und ergründet die ideale Stellung des Menschen innerhalb desselben. Da kann man ihn fördern, stabilisieren und stärken, ohne in sein Wesen einzudringen, indem man ihr entspricht.

Genauso gut kann auch auf eine mechanische Weise aus dem Rahmen der Umgebung auf das innerlich Wirksame geschlossen werden. Wir Menschen tun das fortwährend, ohne darüber großartig nachzudenken. Wir haben allein nur ein Bild von der Gegenwart und ihrem tatsächlichen Bezug zur Vergangenheit zu eigen, können aber an alle Orte und Zeiten des Kosmos virtuell mit der eigenen Vorstellungskraft reisen sowie dort gedanklich und ideell zugegen sein, so wir einen Anhaltspunkt dazu besitzen, um das zu tun. Was soll uns also daran hindern, das Gegebene visionär aufzufassen, ohne es zu berühren oder gar zu verstellen?

Gerade darum, weil das so zu jeder Zeit gegeben ist, glaube ich, dass es möglich sein wird auf eine Wirkung zu schließen, ohne sie auf direkte Weise zu erfassen.

Sprachgestaltung

Einen persönlichen Bezug anerkennen

Wir haben allesamt einen Geist, welcher uns allen auf die gleiche Weise zukommt. Ein solcher stattet uns nach und nach für das Leben mit allem dazu Notwendigen und Erforderlichen an Gütern aus. Dabei hat der seine rechte Mühe mit uns. Die eigentliche Halsstarrigkeit und Renitenz von uns Menschen behindert ihn bei seinen Werken.

Eine dieser Renitenzen ist dem Umgang mit den Werten der Welt geschuldet. Anstatt deren Schönheit und Notwendigkeit anzuerkennen, zerstören wir die Grundlage eines solchen Glückes. Darin sind wir Meister. Kein anderes Lebewesen hat so etwas in solch umfassender Weise auf der Erde vollbracht.

Werke des Menschen sind auch ihm zuzuordnen. Es ist weder Gottes Wille, was wir daran erkennen, noch wird es dessen Schöpfung sein, wie sich das auswirkt. Wir würden die Welt nicht allein nur gestalten, wir formen sie auch. Wir haben der Welt unser Siegel dabei zuweilen schon zwingend und mit großer Gewalt eingeprägt, was mit gewisser Sicherheit einmal zu einem Nachteil der gesamten Menschheit wird. So ist bereits manches eigentliche Versagen des Menschen freigesetzt worden. Etwas davon wird auch in Zukunft noch manifestiert sein. Oh, manches Gute ist ja bereits für alle Zeiten verloren.