Ansichten

Prolog

Der Mensch kann mittels jener Worte von ihm eine Abbildung seines geistlichen Wirkens erzeugen und so das eigene Wesen bezeugen. Dafür wäre uns die Sprache mit ihren Zusammenhängen gegeben. Sie eignet sich dazu.

Mit den aufgeschriebenen Worten kann er hernach umgehen und sich etwas erarbeiten. So wird es möglich sein, das Seinige gerade zu richten, indem er seine Worte im Nachgang an seine Überzeugung anpasst, wie sie fortbestehen soll. Dabei kann ein Schreiber es sich vor Augen führen, was er zu Bedenken weiß. Es steht ja bereits etwas da, an was er seine Gedanken und Ideen festmachen kann.

Solcherart macht ein Schreiber sein Bedenken sichtbar und auch greifbar, was er davon auch weiterhin anerkennt. Dabei ist das einmal bewahrte Wort zur Grundlage seiner nachfolgenden Überlegung geworden. Er geht diese Schriften selbst zuweilen chronologisch durch. Bei der Suche nach den Schwachpunkten und Stärken seiner Sprache kann er sich erholen. Eine Erweckung innerlicher Bilder findet dabei statt.

Es ist ihm eine Kraft zur Korrektur seiner Schriften eingegeben. Dank ihr kann er das Geschriebene auf ein einheitliches Niveau bringen. Ist dieses erst einmal erreicht worden, so wird auch manches andere von ihm damit stabilisiert, was ihm darüber hinaus als Idee eingegeben ist. Zuweilen wird es in Klarheit vorkommen. So etwas gelte es zu benennen und in die eigenen Schriften einzubinden, wie es erschienen ist.

Mit der Zeit sollen so jene Werke entstehen, welche ihrem Gehalt nach ihm selbst genügen.

Gedanke

Eine ewig währende Suche nach sich selbst

Letzten Endes würde es nicht die Technik allein sein, welche es im Leben zu erreichen gilt, sondern auch das eigentliche Temperament eines Menschen soll zu bestimmen sein. Ein solches kann der Mensch an sich verspüren und wahrnehmen.

Diesem Sachverhalt soll man in diesem Dasein zu entsprechen versuchen. Dann wird sich uns alle Technik wahrscheinlich einmal in ausreichender Weise ergeben, weil es uns so bereits mit unserem Gemüt und dessen eigentlicher Ausstattung gut ergeht.

Dann wird es allein nur mehr einer guten Schule für uns bedürfen. Einer solchen Schule bedarf es, welche eine richtiggehend gute Position dazu einnimmt, dass man als Mensch bereits alles das in ausreichender Fülle mit sich bringt, dessen es eigentlich bedarf, um etwas Brauchbares zu erlernen.

Diese werde dann für uns zu einem Ort zur Bewahrung des Eigentlichen. Darauf sollen wir aufbauen. Das dabei Entstandene möchten wir ausbauen und bestätigen während unseres Daseins dort. Eine Charakterbildung soll da stattfinden. Es soll das bei uns veranlagte Gut den wahren Wert unseres Wirkens ausreichend untermauern.

An solch einem Orte soll man es auch erlernen sich zu bewähren. Wird man das aber erst einmal in dieser Welt zu tun wissen, so kann man auch längerfristig mit seinen Dingen bestehen. Da glaube ich jetzt, dass es wahr gesprochen ist.

Im Mindesten soll so eine Basis für ein eigentliches Dasein als Mensch von uns zu schaffen sein. Werden wir erst einmal über eine solche in ausreichendem Umfang selbst verfügen, dann erhalten wir bestimmt für uns auch manche Gelegenheit zu einer Erfüllung der Aufgaben unseres Lebens. Diese sollen wir einmal anzugehen bereit sein.

Das sollen wir selbst hinreichend vorbereiten, dass so etwas möglich wird. Diese sollen von uns ausreichend erfüllt werden. Da werden wir es wahrscheinlich endlich in Erfahrung bringen, für was uns denn eigentlich dieses Dasein gegeben worden ist. Unsere Lebenszeit möchten wir von da an auf eine förderliche Weise einsetzen.

Würde ohne eine gewisse Selbstbestimmung durch uns die eigentlich vorgegebene Freiheit einem Menschen nicht verloren gehen? Wann wird diese wirklich dauerhaft fortbestehen? - Da wir Menschen allein nur sehr selten spontan über übermäßig bedeutende oder gar geniale Begabungen verfügen, bedürfen wir einer solchen Grundlage für dieses Dasein gewiss, wie sie durch uns bestimmt werden kann.

Es möchte so unser Dasein vom Glück gutartiger Erfahrungswerte begünstigt bleiben oder das endlich werden. Ein Anrecht darauf würde man sich nicht erst verdienen müssen, denn dieses möchte für wahr anzuerkennen sein.

Das werde von jedem von uns Menschen auch den Mitmenschen freimütig zugestanden oder zugesprochen, damit diese ihr Bestes dazu tun, auf dass sie mit ihren Anliegen bestehen. Schließlich soll doch das Menschendasein als solches bewahrt werden und keinesfalls in seinem Wert zu mindern sein.

Dokumentation

Dasein eines Schreibers

Eine Feuerstätte hat mir einst zu mehr Erkenntnis über die Dinge dieser Welt verholfen, als das manche Stunde des Lesens oder Lernens mit Büchern getan hat. Und doch lese und lerne ich noch immer etwas mit diesen.

Zwischen Feuerschein und eingelesener Gedankenwelt reflektiere ich geistlich hin und her, was mich seit vielen Jahren schon ausmacht. Ich schreibe mir vieles dazu selbst auf, was ich dabei zu Bedenken gewusst habe.

Das mache ich selbst so, damit ich irgendwann einmal einen eigenen Stoff haben werde, von dem ich zehren kann. Dabei finde ich nach und nach zum Lichten und Guten zurück.

Meine Dinge gelingen mir nun wieder nahezu unbeschwert. Das hat mir so einiges in diesem Leben ermöglicht, wofür ich gerne dankbar sein möchte.

Auch der Umfang meiner Kräfte ist dabei endlich wieder etwas größer geworden. Diese habe ich geordnet und gewichtet. Dabei bin ich als Schreiber vielleicht bereits selbst ein Stück weit zu einem solchen Feuer geworden, wie es mir zur Jugendzeit erschienen ist. Ich nähre meinen Geist beim abendlichen Arbeiten an meinen eigenen Schriften und ertüchtige mich auf diese Weise eingehend für die Zukunft von mir.

Erkenntnis

Der Weg des Schreibers

Da sind ein Ziehen und Drücken an der Welt. Alles kämpft. Nichts würde uns sicher vorgegeben sein. Nicht alles würde einmal von uns Menschen zu erhalten sein. Was nicht bewahrt werden könnte, das würde es so bald nicht mehr geben. Doch allein nur das, was man sicher zu besitzen vermag, kann dauerhaft eine Grundlage und Basis dieses Daseins sein.

Darum sichert ein Schreiber das Seinige. Das macht er, indem er es aufschreibt. Mehr würde auch er nicht zu leisten vermögen. Was er davon selbst nicht wissen könnte, das muss er sich einmal durch Nachdenken dazu erwerben.

Wodurch soll er das aber tun, wenn nicht durch eine Auswertung der bereits gültigen Schriften? Wie sollen diese jedoch von ihm ausgewertet werden, wenn sie nicht richtig beschaffen sein würden? - Deshalb soll es zum Wesen eines Schreibers dazugehören, dass er zuallererst eine Beschaffenheit der Schriften eingehend überprüfen wird, welche er betrachtet.

Er würde es nicht einfach glauben, dass das wahr sein soll, was er da so gelesen haben wird. Er würde es nicht einfach wissen, dass es falsch sein soll, was er da so gelesen haben wird. Auch wird er selbst herausfinden müssen, was daran verkehrt sein wird, und das zu klären haben. So wertet er die Schriften eingehend entsprechend seinem Vermögen dazu aus.

Erst daraufhin kommt eine Erkenntnis durch ein Lesen bei ihm zustande. Dann, wenn eine Schrift Gültigkeit vor seinem eigenen Auge behalten wird, soll das gegeben sein. Das Gelesene kann allein nur zu so etwas Gutem taugen, wenn es in wahrer und richtiger Weise aufgeschrieben ist. Dann hat es wirklich Bestand für ihn.

Einen wahrhaftigen Bestand der Dinge gelte es zu erkennen, aufzufassen und auszuwerten. Bei der Erstellung einer eigenen Schrift kann das geschehen. Es wird ein Schreiber dabei notgedrungen zu einem Deuter der Dinge, welcher sie auch auf eine eigenständige Weise interpretiert. Hat er es erst einmal gelernt, die Eigenheiten der jeweiligen Schriften richtiggehend zu erkennen, wird er das nach und nach auch mit jenem Kosmos tun, in welchem er lebt. Allein nur dieser ist ihm zugänglich.

Schlussendlich wird er irgendwann einmal auch das eigene Wesen zu ergründen und auszudeuten lernen. Das wird er auf die gleiche Weise tun, wie er das zuvor mit der Schrift und dem Kosmos getan hat. Er wird die Art der zu wählenden Worte dabei richtiggehend zu bedenken haben und eigene Schriften dazu anfertigen, was sein Dasein und Leben ausmacht. Es soll für einen Schreiber von Wert sein, so etwas zu tun.

Impuls

Aufgaben des Schreibers

Ob ein Schreiber etwas zu sagen weiß, was auch für jemanden anderen brauchbar und nützlich sein wird? - Alles soll auf den anfänglichen Geschehnissen des eigenen Lebens aufbauen. Das ist etwas, das einmal an den eigentlichen Werken von uns gut zu erkennen sein wird. Das wird so eintreten, wenn wir darauf hinlänglich Acht geben.

Es soll das erste Wort sein, welches einmal vervollständigt wird. Darum beginne man immer wieder einmal von vorne mit seinen Dingen. Den darauffolgenden Weg begehe man auf eine unverkürzte Weise.

So wird man irgendwann einmal den ganzen Weg kennen. Dieser soll regelmäßig zu begehen sein, damit er urbar werde.

Wahrscheinlich wird man es so selbst schaffen, es durch ein eigenes Studium zu erlernen, wie etwas auf eine gutartige Weise von uns zu leisten sein wird. Im Mindesten versuche man es einfach damit zu bestehen, was man als eigenes Wort von Wert erkannt hat.

Geschichte

Was ist Yoga?

Die Frage, was der Yoga für eine Sache ist, würde ich Ihnen hier nicht einfach mit wenigen Worten beantworten können. Ich möchte aber auch nicht so tun, als ob ich gar nichts davon wissen oder verstehen würde, was diesen ausmacht. Im Laufe einer Lesung dieses Wikis wird es Ihnen wahrscheinlich ein Stück weit klarwerden, dass ich mir eine eigene Herangehensweise an die Sache des Yoga bewahrt habe.

Wer gesagt hat, dass er ihn schon ein Stück weit kennt, der möchte damit vielleicht in bedingter Weise Recht behalten. Aus dem täglichen Leben kennt heutzutage nahezu jeder womöglich selbst etwas, was er mit dem Begriff des Yoga in Verbindung bringen kann. Dadurch kommt man dann zuweilen wohl dazu, sich in einfacher Weise so auszudrücken.

Und doch könnte so etwas noch nicht das vollständige Ganze sein, um was es eigentlich auch immer wieder einmal bei uns gehen soll. Dieses gelte es regelrecht aufzuzeigen und zu benennen, damit es uns eingehend bekannt werde. Auch wenn man es so noch nicht gleich erfassen würde, lässt sich doch eine gewisse Kenntnis davon bereits jetzt schon vorzeichnen.

Die Idee, ob ich das mit diesem Wiki einmal selbst leisten kann, muss jedoch von vorneherein bedacht und bei einer Schau dieses Werkes berücksichtigt werden. Wir sollen etwas darum wissen, dass es ein vollständiges Ganzes auch in Bezug auf den Yoga gibt. Das werde so von uns selbst für wahr erkannt, auch wenn dieses dadurch uns allein nur sehr bedingt etwas greifbarer wird.

Ohne einen gewissen Grad an Abstraktion im eigenen Bedenken zu erreichen, wären viele Dinge, welche mit diesem zu tun haben, nur schwerlich in geeigneter Weise zu vermitteln. Wir haben es darum zu erlernen, wie das geht, um uns einmal in sachgemäßer Weise dazu auszudrücken. Das sollen wir uns klarmachen.

Wer sich mit einem so umfassenden Themengebiet, wie dem des Yoga einmal selbst befassen möchte, der soll es dabei zur Kenntnis nehmen, dass seine Beschäftigung mit dieser Sache allein nur eine Endliche sein kann. Der Umfang jener Dinge, welche innerhalb eines solchen Wissensgebietes der Menschheit schon vorgekommen sind, würde nicht umfassend aufzuzeigen oder zu erklären sein. Das ist so wahr. Es ist ebenso wenig zu begrenzen wie das eigentliche Menschendasein auch. Der Mensch habe sich darum selbst zu erfahren und in eigenständiger Weise etwas zu schaffen, was dem Yoga gerecht wird.

So etwas wird mitunter bereits ausreichen, um manchen Menschen zu überfordern. Es würde nichts einfacher für diesen dadurch werden, wenn dieser sich so abmüht. Darum halte ich mich mit eigenen Erklärungen zu dessen Wesen getrost noch etwas zurück. Die eigentlichen Ansichten eines jeden anderen Menschen sollen uns stets gleich viel wert sein, wie das unsere eigenen für uns sind. Das halte man sich im Gedächtnis, wenn man miteinander über etwas Gemeinsames spricht.

Ihrer Bedeutung nach sind diese Dinge auf jeden Fall als in gleichwertiger Weise gebildet richtig von uns selbst aufzufassen. Das so zu handhaben wird vornehm, aber auch gerecht sein. Im Mindesten soll es jener Sache dienlich sein, welche es besagt, dass wir den anderen Menschen genauso gerecht werden, wie wir das auch für uns selbst gewünscht haben.

Jene den Yoga betreffenden Phänomene und Erfahrungen eines Einzelnen tragen oftmals ein sehr stark individuelles Gepräge an sich. Diese werden dann keineswegs einfach so auf das Leben und Dasein eines anderen Menschen zu übertragen sein. Jeder hat es selbst zur Aufgabe, im Leben seine eigenen Erfahrungen zu machen und diese auszuwerten. Das gilt so auch für eine solche existenzialistische Schau des Gegebenen, wie das Yoga eine sein kann. Eine echte Schwierigkeit wird es dabei sein, dass ein Yogin ausdrücklich absichtsvoll handelt. So etwas würde bei uns in Europa eigentlich nicht gewünscht sein, ja zuweilen wird es sogar hart bestraft. Dabei beinhaltet es doch auch manche Chance, ohne welche es kein Glück, aber auch keinen Progress für einen Menschen geben kann.

Der Yoga soll von uns als ein Aspekt des Kosmos eines einzelnen Menschen im Universum verstanden werden. Dieser wird zu definieren sein. Dazu muss er endlich und begrenzt von seiner Natur sein, da man ihn sonst nicht begreifen würde. Das Größere wird leicht etwas Kleineres beinhalten. Aber es besteht keine Gleichheit davon. Mit dem Yoga verbundene Erkenntnisse sind darum nahezu immer allein nur von einer personellen Gültigkeit, welche nicht leicht in ein universales Prinzip umgewandelt werden könnten. Aus diesem Grund wird es wahr sein, dass man zeitweise auf einen kundigen Lehrer angewiesen ist, dank welchem man einen Zugang zu einem besseren Wissen erhält. Eine der Voraussetzungen dazu soll ein tugendhaftes Dasein mit einem erfüllten Glück in diesem Leben sein.

Wie soll man also an den Yoga anders herantreten als durch einen Zugang zur Gesellschaft? Wie wird man ihn da noch zurecht kennenlernen und erfahren, wenn man sich dabei zu sehr von seiner Umwelt abschottet? - Das wären doch Sonderwege.

Wie geht eigentlich Yoga? - Nun, es wird zuerst einmal einer eigentlichen Ausstattung mit subjektiven Wahrnehmungen und Tatkräften bei uns bedürfen, ehe wir ihn betreiben können.

Es gilt etwas, bei den Menschen als Person anzukommen. Man soll sich selbst dazu bewegen, hierbei mitzumachen. Man soll das zu tun bereit sein, um es mit Lust zu leisten. Das, was von uns gefordert wird, sollten wir nicht verschmähen. Man soll es in einer für alle Beteiligten verträglichen Weise zu erfüllen versuchen, um sich einen eigentlichen Verdienst zu erwerben.

Der angehende Übende einer solchen Disziplin wird in der einschlägigen Literatur manchmal als Adept bezeichnet. Das ist ein Anwärter, ein Prospekt. Dieser soll einen 'lauteren Demand' besitzen und mit anderen Menschen ausreichend oft über seine Sache sprechen. Darauf stelle er sich ein, dass es so etwas zu tun gibt. Gar vieles wird er dazu selbst leisten müssen, um zu einem eigentlichen Erfolg zu finden. Das aber soll die liebe Mühe dafür lohnen. Dann, wenn man es dauerhaft auf sich zu nehmen bereit ist, kann es auch wahr werden. Eine eigentliche Beharrlichkeit soll uns Menschen für diese Sache eingegeben sein. Das soll uns einmal bestärken.

Es würde aber wohl nicht der eigene Weg ohne eine Bereinigung des eigenen Lebenswandels zu einem dementsprechenden Glück führen, wie es für diese Sache möglich sein wird. Es wird darum wirklich eine unserer Aufgaben sein, uns dazu bereit zu machen.

Es wäre unsere Aufgabe, uns einem anderen Menschen zu verstehen zu geben. Wir sollen dabei unseren Mitmenschen in eigenständiger Manier etwas davon mitteilen, was uns ausmacht. So sollen wir einmal das auszudrücken lernen, was wir selbst erlebt und getan haben, ja wie das geht, was es gibt.

Das geschehe so, weil es da ist und sich auswirkt. Kein noch so gutes Buch wird einem hiervon Abhilfe verschaffen. Das wird so wahr sein, weil ein Mensch allein nur durch Gespräche mit weiteren Menschen zu etwas Höherem befähigt werden kann. Man nutze also die sozialen Gegebenheiten von sich. Das geschehe auch zur Bildung einer eigentlichen Vernunft bei uns selbst.

Allein nur zusammen mit anderen Leuten zu tanzen oder zu singen wird da manchem auf Dauer sicherlich etwas mehr einbringen, als es diese doch nicht einfach so zu handhabende Sache asiatischen Brauchtums zu gewähren vermag. Sie wird schlicht für manchen zu umfassend und weitreichend von ihrer Art sein, als dass sie leichthin für einen Europäer zu meistern ist. Wir sind außerdem in einem zu geringen Maß in einen dementsprechenden sozialen Kontext eingebunden, wie er dafür zur Vorbereitung notwendig sein wird. Um dennoch gut mit dieser Sache klar zu kommen und damit einmal zu bestehen, soll man zuallererst den Weg einer wirklichen sozialen Integration begehen. Ein Leben als Außenseiter zu führen wird demgegenüber für uns kaum erstrebenswert sein.

Direktive

Yoga im Alltag

Eine der hervortretenden Schwierigkeiten beim Erlernen der Disziplinen des Yoga wäre die Notwendigkeit zur Integration jener es betreffenden Sachverhalte in den Lebensalltag eines Menschen. Hier gehe man umsichtig vor, wobei auch eine gewisse Harmonie einem Adepten nicht abhandenkommen sollte, damit er nicht auf andere Leute auffällig wirken würde müssen.

Man sollte dabei nicht übersehen, dass vielerorts (vielleicht sogar zurecht) von gewissen Autoren gesagt worden ist, dass der Lauf der Dinge des Daseins innerhalb der asiatischen Kulturkreise auf eine eher individuelle Weise angenommen und begangen werde. Einer Identifikation mit dem Selbst steht die Aufgabe zur Identifikation mit einer Gemeinschaft, wie das bei uns in Europa üblich ist, entgegen. Das würde meines Erachtens nicht anders miteinander vereinbar sein, als durch ein wechselseitiges gelten lassen beider Ansätze. Mit beidem soll man da zurechtkommen, weil es das gibt.

Doch auch wir Menschen haben unsere Eigenheiten bewahrt. So möchte es zwar in Wahrheit sehr viele unterschiedliche Wege geben, um das Yoga zu erlernen und seine Disziplinen zu üben, zugleich existieren aber allein nur begrenzt viele Möglichkeiten für einen Europäer, um diese in seinen Lebensalltag hier im Land zu integrieren und zu praktizieren.

In keinem Falle hat man seine eigentliche soziale Integration deswegen in Frage zu stellen, allein nur um einen Sonderweg als Individuum zu begehen. Das Gegenteil davon wird erforderlich sein, damit das Glück und das Gute dieses Daseins für uns erhalten bleiben.

Idee

Yoga als Konzept

Mancher Versuch, das Yoga etwas zu vereinheitlichen, ist bereits im Verlauf von dessen Geschichte vorgekommen. Patanjali kann hier von mir als ein bekannter Autor erwähnt werden.

Doch eine solche Vereinheitlichung würde mitunter nichts anderes als eine synthetische Betrachtungsweise des Lebens als Mensch sein. Im Grunde wird eine vollständige Menschwerdung bereits genügend Strahlkraft besitzen, um dem Eigentlichen des Yoga wahrscheinlich ausreichend gerecht zu werden. Diese soll zudem leichter zu erreichen sein, da man zu ihrem Erhalt lediglich es zu bewahren hat, wer man bereits ist. In der Folge davon werden sich einem jeden von uns schon die entsprechend richtigen Wege für ein selbstbestimmtes Dasein eröffnen. Diese gelte es dann zu begehen, das Erreichte zu bestätigen, was man auf ihnen erfahren wird, und so als Mensch zu bestehen, indem man das Ziel seines Lebens auch weiterhin mit Hingabe verfolgt.

Auf die Körperhaltung eines Menschen bezogen soll das bedeuten, dass eine Bewegung oder Haltung des Leibes in Ruhe entsprechend unseres Bedürfnisses dazu durchzuführen ist. Es gilt mir da etwas, nicht zu technisch dabei zu sein, wenn ich mein eigentliches Leben mit solchen Momenten ausgestalte. Zudem soll es mir genügen, meinem Dasein auf eine solche schöne Weise zu entsprechen, wie mir das gefällt. Ich glaube es, dass ich diesem so noch immer gerecht werde.

Ich beachte dabei auch mein Temperament. Das mache ich so gerne. Es kann von mir erkannt und bestimmt werden. Dann, wenn ich das tue, möchte ich mir ein gewisses Spektrum an eigenen Gegebenheiten erschließen, welche zu mir selbst passend sind.

Gedanke

Ziele eines Adepten

Um die eigentlichen Ziele eines Yogins etwas zu wissen und diesen Arhats nachzustreben, soll für uns Europäer bedeuten, dass wir etwas vom wahren Kern des Yoga zu erfassen bereit sind. Das geschehe so, um eine Bereitschaft dafür zu entwickeln. Es wird zu erkennen sein, was diesen zu früheren Zeiten einmal ausgemacht hat. Für eine solche Art der Kenntnisnahme haben wir offen zu sein, um damit zu bestehen, wenn wir das Yoga praktizieren. Davon unbenommen besteht die Frage fort, ob wir so, wie wir uns Zeit unseres Lebens geben, auch wirklich das notwendige Vermögen dazu aufbringen, welches dazu erforderlich sein wird.

Was werden wir während unseres Daseins einmal erreichen? - Das Schicksal kann uns vielleicht darüber Auskunft geben. Dazu werden wir es befragen oder es einfach abwarten, bis die richtige Zeit dazu gekommen ist, dass es eintritt. Niemand wird seinem Schicksal ausweichen können, denn sonst wäre es keines.

Was mir da klar wird, das wäre das Bestehen einer Notwendigkeit dazu, selbst über ein wahrscheinliches Schicksal mit guten Freunden oder der eigenen Familie eingehend zu sprechen. So lassen sich manche unserer kommenden Schritte bereits etwas vorbereiten und einleiten. Dadurch werden wir wahrscheinlich einmal eine gewisse Akzeptanz für unsere Sache erwirken.

Eine notwendige Vorbereitung darauf können wir sicherlich jetzt schon leisten. Machen wir uns doch einfach einmal einige Gedanken zu unserem wahren Weg und entwickeln eigene Ideen dafür, wie dieser von uns begangen werden kann. Dann werden wir das auch einmal den beteiligten Personen eröffnen und diese darauf einstimmen, was da kommen soll.

Ansatz

Menschwerdung im Yoga

Eine Ausbildung des Menschen soll eine sein, bei welcher dieser sich auch adäquat auszudrücken lernt. Das wird für ihn selbst manche eigentlichen Ansätze zu einer besseren Lebensführung auffindbar machen. Er hat es selbst in Erfahrung zu bringen, wie es ihm richtig erscheint und was er verwirklichen möchte. Da wird er seinen Weg auffinden oder bestimmen. Auch erhält er so manche Einsicht in die Dinge seines Daseins. Da kann er manchen Anhaltspunkt dafür gewahren, wie etwas richtig geleistet werden kann. Er wird es auch erfahren, was zu tun und was zu lassen sein wird.

Redlich soll der Mensch im Umgang mit seinen Mitmenschen sein. Er leiste seine eigentliche Aufgabe stets auf eine gültige Weise. Das mache er so, wie es dafür erforderlich ist. Das wird er gewohnt sein. Unsere eigenen Dinge sollen uns dafür ein gutes Beispiel sein.

Man strebe nach etwas Geeignetem. Man arbeite tüchtig, schließlich soll das doch einem etwas einbringen. Man erhofft sich ja etwas davon, tätig zu sein. Eine gewisse Gewöhnung an ein solches Schaffen wird manches Weitere erst für uns möglich machen.

Das Glück eines Menschen werde durch die Erhaltung einer wirklichen Lebensqualität bestimmt. Diese Welt hat Bestand vor uns und der Mensch habe Bestand in ihr. Getreu eines solchen Gedankens mache man davon Gebrauch, diesen Sachverhalt als Bedingung seines Lebens anzuerkennen und sich selbst vorzugeben. Ein tätiges Streben soll uns von sich aus schon erfüllen.

So wird dieses Dasein zu erhalten sein. Der Mensch bewahre sich seine Einstellung gut.

Impuls

Eine Ausbildung als Fundament fürs Leben

Das Fundament soll der Sockel sein, auf dem etwas Dauerhaftes aufgebaut werden kann. Auch als Mensch ist es eine Aufgabe zu bestehen. Haben wir erst einmal Zugang zu einer Lehre erhalten, so kann uns das erfüllen. Dann werden wir an etwas einen Anteil haben, was es bereits gibt. Schön soll das sein. Da werden wir etwas erlernen. Man wird es uns zeigen. Das soll uns dabei helfen.

Es ist wahr, dass wir mit dem Einsatz unserer Lebenszeit etwas zu Wege zu bringen werden. Ein gewisser Antrieb dazu soll uns zuteilwerden. Wir möchten uns da selbst um einen gewissen Erfolg bemühen. So geht man mit Respekt mit dem eigenen Dasein um. Jenen damit verbundenen Dingen werde man so gerecht, wie das dafür erforderlich ist. So werden wir wahrscheinlich zu einer Anstellung finden.

Man sollte sich jedoch nicht in Schwierigkeiten bringen. Auch ein übertriebenes Maß an Gelehrsamkeit würde nichts bringen. Man lasse sich Zeit dabei, wenn es etwas zu erlernen gibt.

Aphorismus

Anbetung und Segnung

Die Ziele eines Yogins bestimmen über jene Art und Weise der Durchführung einer Anbetung seiner primären Gottheit mit. Er tritt ihr zu gegebener Zeit mit Grüßen entgegen und bittet sie nachher um eine Segnung.

Mir selbst geht es bei der Beschreibung dieses Vorgangs vornehmlich um eine Aneignung von Wissen und dessen Anwendbarkeit. Ein solches stelle ich provisorisch sicher durch eine Schulung meiner sprachlichen Ausdrucksfähigkeit beim Erstellen eigener Schriften. So sind manche meiner Werke überhaupt erst entstanden.

Was macht mich als Person aus? - Um diese Frage zu beantworten, muss ich etwas weiter ausholen. Die vorgegebenen Wege eines Menschen aus Europa richten sich oftmals allein nur scheinbar nach seiner Person aus. Solange jemand an einer Gemeinschaft einen eigentlichen Anteil hat, wird er auch Pflichten gegenüber ihr zu erfüllen haben und sich dieser in gewisser Weise als Mensch unterordnen müssen. Solche Pflichten sollen aus allgemein vorhandenen, gleichartig gebildeten Überzeugungen der Mitglieder der Gemeinschaft hervorgehen, welcher man selbst angehört.

Der eigenen Person etwas zusätzlichen Raum für eine Selbsterfahrung zu verleihen, das heißt mich einen Weg zu begehen, welchen das Leben für mich bereithält.

Diskurs

Nutzen und Macht eines Menschen

Die Stellung einer Person innerhalb einer Gemeinschaft von Menschen soll sich aus ihrer Befähigung dazu ergeben, die Wege jener Gemeinschaft entscheidend mitzubestimmen und so die gerade bei ihrer vorkommenden Wandlung des Geschehens mitzuprägen. Dabei wird jedem Menschen etwas Gutes gewiss auch etwas Bestimmtes wert sein.

Über die Einnahme einer eigentlichen Anstellung innerhalb einer solchen Gruppe kann man sich ein prosperierendes Umfeld schaffen oder in ein solches integriert werden. Man braucht dazu allein nur seine Aufgabe gut zu erfüllen. Es soll im Leben des Menschen um einen Bestand des Gegebenen gehen.

Eine Sache, welche der Mensch gänzlich für sich selbst vorgibt, wird die Frage einer Verträglichkeit von ihm für sein persönliches Umfeld sein. Eine solche sei aufrecht zu erhalten.

Impuls

Sinn einer Menschwerdung

Was wäre nun der Sinn des Yoga, wie ich ihn kenne? - Der Yoga ist eigentlich ein physisches, aber auch ein psychisches Schulungssystem, welches sich zuweilen gewisser mentaler Phänomene zu bedienen weiß. Es ist einstmals von Menschen für Menschen anhand von Mystik und Magie praktisch entwickelt worden und wird noch immer weiter ausentwickelt. Wer das übt, der macht dabei Erfahrungen mit dem Universum, zumindest mit seinem eigentlichen Anteil davon, dem Mikrokosmos.

Diese macht er primär als Subjekt mit seiner Existenz. Dabei soll es das erste und wohl auch das letztliche Ziel sein zu klären, wer man ist.

Wie wird man das Yoga selbst ausüben? Besteht es wirklich allein nur aus solchen Figuren, wie man sie aus Büchern bereits gut kennt? - Das lässt sich wohl nicht einfach so klären. Aber mir scheint es wahr zu sein, dass diese Bücher etwas vortäuschen, was nicht richtig sein würde.

Gedanke

Eigenständigkeit als Individuum

Man wird keineswegs durch die bloße Einhaltung einer Vorgabe eines anderen Übenden beim Praktizieren von irgendetwas selbst eigentliche Erfolge damit aufweisen. Man suche da besser nach dem, was zu einem selbst gut passt und einem liegt. Dann wird es uns mit dieser Sache auch gut ergehen.

Impuls

Sich selbst etwas gewähren

Welches Ansehen haben die Dinge meines Lebens bei mir? Welchen Weg beschreite ich also? - Etwas gibt es dazu zu sagen. Es bedeutet mir etwas, dass ich als Mensch auf meine Existenz fokussiert bin. Allein nur dann besitze ich die dafür notwendige Tatkraft und auch eine eigentliche Wahrnehmung davon, was mich ausmacht. Ich möchte ausreichend zentriert sein und mich gut konzentrieren können. Das versuche ich so für mich einzurichten. Ein Erfolg von mir soll auf diese Weise sicherzustellen sein.

Ich gewahre meine beiden Hände und nehme mit diesen die Mudra ein. Daraufhin warte ich ab, was mit mir passiert. Ich gewähre mir einige Sekunden dieser Haltung und betrachte sie als Impuls für das weitere Geschehen. So lerne ich etwas über ihre Bedeutung für mich selbst.

Ich beachte mit Aufmerksamkeit jene Regung der Vernunft an mir selbst, wenn diese bei mir aufkommt. Sie verschalte ich. Dazu bewerte und gewichte ich sie. So erhält sie ihren Rang bei mir.

Bestimmung

Wert des Yoga

Sich mit dem Üben von Haltungen, Posituren und Bewegungsabfolgen aus dem Gebiet des Yoga auszukennen, kann zuweilen eine sehr wertvolle Sache für einen Menschen sein. Da lernt er seinen Leib kennen und kann etwas damit anfangen, dass er einen solchen eignet. Dank der Wahrnehmung seiner Physis kommt er mit seiner Psyche in Berührung und erfährt Phänomene. Diese werden eine Auswirkung davon sein, wie er mit sich umgeht. Wenn das von uns hinreichend erkannt wird, sollen wir diese als einen Indikator dafür ansehen, was uns ausmacht. Das werden wir so zu bestimmen lernen.

Gewisse Energiewechsel aktivieren den Menschen und machen ihm den wahrnehmbaren Prozess erfahrbar, welchen man als Lebendigkeit bezeichnen kann. Es tritt dabei die Vitalität eines Menschen zum Vorschein und macht ihm seinen Zustand klar. Da kann er es entscheiden, was für ihn das Richtige sein wird.

Das Yoga seiner wahren Gesetzmäßigkeit nach ist zu bestimmen. Das wird notwendig sein. Aber können wir darum wissen? - Ich glaube, dass es möglich ist, sich seinen Inhalten anzunähern. Mit der Zeit einer Ausübung seiner Praktiken werden wir auch etwas von seinem Gehalt erfahren.

Um ihn selbst einmal eingehend zu verstehen, soll man sich selbst in die Mitte nehmen und das eigene Subjekt tätig und wahrnehmend gewahren. Welche Bilder kommen da bei uns auf? Und welchen Wert haben diese für uns? - Das darf man sich da gerne fragen. Eine Antwort wird aber allein nur der Mensch selbst auf seine eigentliche Frage geben können. Man handle da im Sinne der Lebendigkeit. Man lebe seine Fragen besser, als diese durch plumpe Antworten zum Verstummen zu bringen. Ein Mensch, welcher keine Frage mehr hat, hat seine Neugier abgestellt und wird von da an ein trübes Dasein zu fristen haben. Gott sei Dank wird das ein vorübergehender Zustand sein, denn das Leben geht weiter. Weitere Fragen ergeben sich da von sich aus schon.

Dokumentation

Mein Weg

Hier versuche ich etwas von dem mit Worten aufzubereiten, was mir von meinem bisherigen Weg im Leben gewahr wird. Das beschreibe ich eingehend und versuche das hernach auszuwerten, um es selbst zu bestimmen, was mir das bedeutet. Das kann ich allein nur so wahrnehmen, wie es mir gerade vorkommt. Also betreibe ich hier nun eine 'Freischreibstunde' dazu und erstelle mein 'Gedankenprotokoll'. Da erfahre ich einen Zugang zu mir selbst. So kann ich mein Wesen erschauen und das eigene Wissen dazu aufbereiten.

Manches Gute aus meinem bisherigen Dasein habe ich so bereits erneut erinnert und belebt. Mein Zugang zu diesen Erinnerungen ist hauptsächlich von einer sprachlichen Art. Ich erinnere mich zuerst an die Worte, ehe mir die dazu passenden Situationen bewusstwerden.

Ich bereite manches für mich selbst vor, wenn ich meine Schriften erstelle. Dank einer Bereinigung derselben um etwaige Fehler und Unrichtigkeiten verbessert sich meine mnemonische Kraft. Da durchdringe ich den Schleier im Raum und kann zu früheren Erinnerungen an mein Dasein vordringen. Eine besondere Stärke von mir ist dabei das erinnern der eigenen Gedanken zu diesen Zeiten. Das ist für mich die tiefste Tiefe, bis zu der ich vordringen kann. So habe ich etwas für mich in die Wege geleitet, was nicht falsch oder gar verkehrt für eine Erfahrung meiner Vitalität zu sein bräuchte.

Zu Vorzeiten habe ich manches einstudiert, auf was ich heute zurückgreifen kann. Das ist auch eine Bedingung meines Daseins. Freilich habe ich diese selbst zu einer solchen gemacht. Was der Mensch sein, haben und tun kann, das wird ihm im Laufe des Lebens zu einem Sinn für sein Dasein. Auch bei mir ist das so.

Eine Referenz meiner Selbsterfahrung ist dabei für mich die Fertigkeit zum Gewahren einer Resonanz der Materialien. An der Grenze meiner selbst zur Umwelt treten diese klar vernehmbar auf. Da kann ich etwas davon erkennen. Also begehe ich meinen Weg dementsprechend. Es gilt mir etwas, ihn beständig weiterzugehen. Ich kann diesen jedoch allein nur ungefähr im Voraus definieren, da ich einen unverkürzten Weg von mir in diesem Leben favorisiere.

Um das bereits Vorgekommene aufrecht zu erhalten, bekenne ich mich von Zeit zu Zeit mit Worten dazu. Das ist meine Willenserklärung. Sie gebe ich preis, wann immer eine günstige Gelegenheit dazu vorkommt. So integriere ich mich und kann mich verwirklichen.

Es gilt mir selbst als etwas Gutes, dass ich meinen Weg begehe und das eigene Ziel auf eine brauchbare Weise verfolge. Diese Welt ist gutartig. Genauso möchte auch ich jemand sein, der in ihr bestehen kann. Also möchte ich meine eigenen Dinge erfüllen. Doch ich möchte auch etwas davon leisten dürfen, was meine Mitmenschen zurecht von mir einfordern. Das versuche ich in einer aufrechten Weise zu erfüllen.

Mal um mal schreibe ich etwas mehr dazu auf. Dank einer Berichtigung davon erhalte ich Klarheit für mich. So leite ich es bei mir in die Wege, dass diese Schriften eine gewisse Aussagekraft behalten.

Idee

Bewahrung und Bewährung

Schritt für Schritt gelte es auf dem eigenen Weg Beständigkeit zu erlangen. So erlernt man etwas. Das darf ruhig etwas Einfaches sein, was man dabei vollbringt. Niemand braucht ein Kunststück einzustudieren. Als Mensch sind wir weder Schauspieler noch Artisten. Mensch zu sein ist keine Berufung, sondern eine Vorgabe dieses Lebens. Erfüllen wir das einmal. Tun wir das, was eigentlich von uns gefordert wird. So sollen wir zu bestehen lernen. Es soll denkbar sein, dass man seinen Weg kennt und diesen auf eine leichte Art zu begehen weiß.

So soll auch das Yoga als etwas zu verstehen sein, was uns bei unserer Lebensführung unterstützt. Darum ist es so wichtig, dessen Regeln anzuerkennen und einzuhalten. Das wäre der erste Schritt in diese Richtung. Abstriche mache man da keine. Man unterwerfe sich auch nicht einem eigentlichen Unverstand. Das Gegebene sollte nicht von uns ignoriert werden.

Was wird im Leben eines Menschen aber das Gegebene sein? - Alles das, was uns im persönlichen Umfeld erfahrbar wird, ist ein wirklicher Anteil dieses Daseins. Dazu zähle ich alle direkten und indirekten Kontakte mit anderen Menschen zusammen und mache es mir so klar, was mein Dasein gerade ausmacht.

Jene Momente, zu welchen ich allein bin, sollen mir dabei helfen, auf eine verbesserte Weise mit meinem Dasein umzugehen. Ich bewahre mir diese Einstellung zu meinem Leben gerne und versuche es darum, mich bei der Erfüllung meiner Verpflichtungen zu bewähren. Dabei würde es nicht von Bedeutung sein, ob mir das willkommen ist oder nicht. Mein Rang würde eindeutig nicht höher als der meiner Mitmenschen sein. So komme ich dazu, mir ein für diese verträgliches Wesen zu erarbeiten. Ab da beginnt der Prozess der Selbstbestimmung. Ob es mir möglich ist, mich auf diesem Weg zu verwirklichen, soll in den Sternen stehen. Es würde nicht von primärer Bedeutung sein. Auch andere Menschen versuchen es sich selbst zu verwirklichen. Hier soll eine gewisse Parität vorherrschen. Das Gewicht des einen bräuchte nicht anders bewertet zu werden als das Gewicht eines anderen. Jeder Mensch soll uns gleich viel wert sein. So erhalten wir einen Zugang zu diesem, ohne uns einen Zugang zu einem anderen zu verbauen.

Erkunden wir es doch einfach einmal, wer uns der wertvollste und wichtigste Mensch in unserem persönlichen Umfeld ist. Erinnern wir uns dann als nächstes an jenen Menschen, welchen wir in höchstem Maße für unwert und wertlos halten. Was unterscheidet diese beiden? - So sollen wir es zu gewahren lernen, was uns etwas bedeutet.

Kommen wir ohne eine solche Bewertung des Gegebenen wirklich aus? - Bewertungen sind Urteile. Urteile aber schließen jenen bedenklichen Vorgang der Prüfung ab, welcher uns in diesem Dasein zuweilen sehr zu schaffen macht. Lernen wir es da doch einfach, die Grundsätze zur Beurteilung von etwas richtig anzuwenden. So erhalten wir uns ein Anrecht darauf, etwas selbst zu entscheiden.

Impuls

Ein richtiges Wissen erreichen

Es soll im Leben eines Menschen immer wieder auch um ein Erlernen eines richtigen Wissens gehen, da dieses sein Vermögen zu etwas ausmachen wird. Einen Zugang dazu sollten wir uns selbst nicht verweigern. Es ist mein Wunsch, mit dem Dasein von mir auf eine gute, wahre und richtige Weise umzugehen. Ich versuche es klar zu kommen und mich für meine Aufgaben bereit zu machen. Es ist mir bewusst, dass auch meine Mitmenschen solche an mich stellen und etwas von mir erwarten. Dieses Dasein ist uns dazu gegeben worden. Werden wir dem wahren Sachverhalt eines Lebens als Mensch doch einfach gerecht. So wird ein gewisser Erfolg auch für unser Leben wahr werden. Das wird die auf ein gutartiges Wesen von uns selbst ausgerichtete Vorbereitung auf das weitere Leben sein.

Es geht in diesem Leben aber auch um ein Erinnern an frühere Zeiten von uns selbst. Was hat uns einmal etwas ausgemacht und darum über unseren weiteren Weg in einer ungünstigen Weise bestimmt? Werden wir die dabei entstandenen Abwege erkennen und das wieder korrigieren? - Das Sicherstellen eines eigentlichen Erfolgs zu späteren Zeiten wird dadurch mitbestimmt, wie wir damit umgehen, was zu früheren Zeiten unseres Daseins geschehen ist. Schaffen wir also einen wahren Frieden bei uns. Ein solcher wird ein echter Glücksumstand für die Qualität unseres Lebens sein.

Es ist entscheidend, ob wir dazu imstande sind, die eigene Lebensgeschichte richtig wiederzugeben. Das macht einen bewussten Menschen aus. Und ein solcher möchte ich sein. Das kann gelingen, wenn man ehrlich dabei ist. Es ist möglich, das Erfahrene zu benennen. Das ausreichend gut zu leisten, wird uns auf die Stufe eines erfahrenen Menschen setzen. Ein gewisses Lebensglück soll es für uns ausmachen, dass wir dabei angehört werden.

Der Erfolg einer ganzen Gemeinschaft von Menschen ist etwas, das uns dieses Leben leichter machen kann. Wer sein eigenes Umfeld anerkennt, wie es besteht, der kann seinen Platz bestimmen und es so erkennen, wie seine Ziele für dieses Dasein sind. Diese sollen wir anstreben. Dazu bedarf es eines moderaten Verhaltens und auch eines adäquaten Wesens von uns selbst. Ohne das würde nichts Dauerhaftes zu erreichen sein.

Stiften wir doch einfach einmal einen gewissen Frieden in unserem direkten Umfeld. Halten wir uns dazu an die gegebenen Absprachen. Gewähren wir auch anderen einen solchen Frieden mit uns. Das wird dann ein doppelwertiger Frieden sein, welcher beidseitig wahrgenommen werden kann. Das soll von einem wahren Wert sein, denn es stellt zu diesem Moment eine Keimzelle des Friedens dar. Was aber verstehe ich unter einem Frieden? - Kurz gesagt soll es die Option zu einer friedvollen Ruhe bei uns Menschen sein, jenem guten Schlaf bei der Nacht. Beunruhigen wir unsere Mitmenschen doch nicht durch ein eigentliches Fehlverhalten von uns selbst. Der Mensch wird vollkommen zurecht als ein Kind friedliebender Kräfte zu verstehen sein. Halten wir das ein, werden wir dadurch auch etwas gewinnen.

Gedanke

Das Gut und eine Mitarbeit daran

Das Yoga wäre der Sache nach eigentlich auch ein Arbeiten am Gut des Menschen, eine Erkenntnis von sich selbst.

Es ist von einiger Bedeutung für den Menschen, dass ihm etwas zu eigen ist, was seiner Haltung im Leben entspricht. Getreu dieser Haltung wird ihm etwas zuteil, was er an sich gewahren kann. Die Haltung eines Menschen ist zum einen bedingt durch unsere Umwelt, zum anderen bedingt diese auch unser Denken und Fühlen. Sie hat darum einen erheblichen Einfluss auf den Menschen und dessen Entwicklung von Reife.

Eine wahre Entwicklung des Menschen kommt dann zustande, wenn er eine andere Position im Leben einnimmt. Für diese hat das Leben wiederum eine Haltung unseres Leibes vorgesehen. Da sollen wir den vorherigen Absatz ein zweites Mal lesen.

Doch damit soll jetzt fürs erste genug sein. Wir haben es gewahrt, dass unsere Haltung eine Bedingung dieses Lebens darstellt. Diesen Anteil davon haben wir bereits richtig verstanden.

Wie wir es aber wissen, kennt das Yoga eine Vielzahl von Haltungen des Leibes. Und doch soll es entscheidend sein, eine Grundhaltung zu haben, welche von einer einfachen Art ist. Kehren wir zu dieser zurück, tauchen da bei uns auch die dementsprechenden inneren Regungen erneut auf. Diese Regungen sollen von uns wahrgenommen werden. Es tritt da bei uns eine innere Aktivität zum Vorschein, welche lebenserhaltend sein wird.

Diese Aktivität hat so ihre Eigenschaften. Wir können einen Einfluss auf sie ausüben, indem wir unsere Positur variieren. Dazu haben die Lehrer des Yoga ein Schulungssystem entwickelt. Es beinhaltet im Wesentlichen die unterschiedlichen Arten der Asana, der Leibesübung durch Haltung. Da kann sich der Mensch in seinen Leib versenken, wenn er zu seiner wahren Haltung gefunden hat.

Gedanke

Ausstattung und Probe

Das eigentliche Streben von uns selbst soll eines sein, mit welchem wir es versuchen, jene tatsächlich vorhandene Ausstattung für dieses Dasein zu verbessern oder zu erhalten. Das, womit wir uns ausstatten, würde über unseren weiteren Lebensweg und damit auch über unseren Erfolg in diesem Dasein in nicht unerheblicher Weise mitbestimmen. Machen wir es uns darum klar, was uns zu eigen ist. Dafür tragen wir eine eigene Verantwortung.

Der Gegenwart von uns selbst ist ein Ort und ein Zeitpunkt zuteil, zu dem wir etwas für uns einrichten können. Das kann und wird der wahre Ausgangspunkt einer Zukunft von uns selbst sein. Da wir Menschen unser Leben als einen Prozess der Wandlung auffassen, in diesem aber auch ein eigentliches Bewusstsein dafür erhalten haben, wird es unsere Aufgabe sein, das zu vereinigen und unter einen Hut zu bringen. Das soll unsere Krone sein, wie sie jedem Menschen auf eine gleiche Weise zuteilwird.

Das Yoga ist prädestiniert dazu, dem Menschen die Kraft, aber auch die Gelegenheit zu einer Schau dieses Prozesses zu verleihen. Hat er sich erst einmal in seinen Leib bei der Durchführung einer dementsprechenden Haltung eingelebt, kann er sich auch etwas davon bewusst machen, was sie ausmacht. Da verfügt er nun schon über eigene Erfahrungswerte dazu und braucht diese allein nur richtig zu bewerten. Danach soll er es bestimmen dürfen, wie er das (mit Worten) ausdrücken möchte. So kommt er in eine Position, in welcher er etwas dazu aufschreiben kann.

Bei mir habe ich folgenden Gedanken da aufgefunden und versuche es darum, ihn zu erklären.

Wir ahnen es, dass der Mensch aufgrund der kausalen Gegebenheit einer energetischen Ausstattung sein Leben als Dasein erfährt. Dieser Sachverhalt ermöglicht eine Untersuchung dieses Prozesses als Betrachtung unter dem Aspekt der Energie sowie des Leistungsumsatzes. Dabei sollen wir es wissen, dass ein Leistungsumsatz dadurch erwirkt wird, dass sich die Energiearten bei uns ineinander umwandeln.

Um eine passable Lenkung der Energien zu erreichen, soll der Mensch für sich eine eigentliche Unabhängigkeit von etwas Viertem einrichten. Das Dritte soll die zu beackernde Furche auf dem Feld des Gartens sein. Das zweite wäre sein Werkzeug und das Erste er selbst. So besteht dieser Ausschnitt der Welt aus vier unterschiedlichen Quantitäten und stellt den eigentlichen Wirkungskreis für den Menschen dar. Das wäre so gegeben, wenn er etwas arbeitet. Allein nur die Schöpfung eines Werkes stellt für ihn eine Verrichtung von Arbeit dar. Diese Sache macht es dem Menschen möglich zu seiner Gestalt zu finden.

Danach mache er eine Pause und komme zur Ruhe. Dabei löse er sich zuerst vom Vierten, dann vom Dritten und zuletzt vom Zweiten. Was da davon übrig bleibt wird er selbst sein und eine gewisse Leere. Da kann er sich vom Arbeiten eine Weile lang regenerieren. Das wird seine Arbeitsfähigkeit wiederherstellen. Ein inneres Wachstum wird ihm dabei zuteil.

So kommt er durch sein Werkschaffen in den Besitz von zweierlei Dingen. Zum einen erfährt er eine Kraft, zum anderen gibt er eine solche wieder. Das ergibt einen erheblichen Durchsatz an Energien. Über die ganze Dauer dieses Vorgangs hinweg kann er somit etwas dafür tun, dass es ihm gut im Leben ergeht. Wie schön wird da erst das Ergebnis davon sein!

So fügt der Mensch beim Arbeiten etwas und bekommt dafür diese Früchte zurück. Schinde er sich doch nicht! - Tue er das mit Freude, was er eh tun wird. Löse er sich von der Verspannung des Zwanges zu einer Arbeit. Diese Vorstellung wird so wichtig für einen Erfolg seiner Werke sein. Und diese Werke werden seine spätere Basis für das Leben bilden. Was er einmal gelernt hat, davon weiß er etwas. Sein Vermögen dazu wird ihn auch weiterhin befähigen.

Eine solche Basis zu erhalten wird etwas Begrüßenswertes sein. Das gelte es anzustreben. Sie werde dazu einfach von uns eingerichtet. Damit können wir jederzeit beginnen. Wir brauchen allein nur an etwas tätig zu sein.

Aussage

Beständigkeit des Lebens

Wer sind wir Menschen denn nun eigentlich? Wird man das in einfacher Weise klären? - Da habe ich so meine Bedenken. Man sollte sich nicht allein nur mit der Philosophie gut auskennen, also mit den wahren Fragestellungen des Lebens, sondern genauso auch mit diesem Dasein als Mensch klarkommen, wie es gegeben ist. Das aber sind zwei ganz unterschiedliche Dinge. Jede dieser beiden Sachen für sich erschließt einem ein eigentliches Bedenken, wie es unterschiedlicher nicht sein könnte. Was aber wird davon praktikabel sein? Und welches Wissen benötigen wir, um verständig dafür zu sein, was das Leben ausmacht?

Die eigentliche Existenz eines Menschen ist eine durchweg bedingte. Ihrer Art nach macht sie den Menschen von sich aus schon unfrei. Das wissen wir gut, von was wir abhängig sind. Der ruhige Schlaf des Nachts wird genauso wenig gewährt sein wie die Nahrung des Tages und des Abends, um sich zu verköstigen. Das muss man erst einmal für sich so einrichten, damit man es haben wird. Das sind nun aber erst zwei der Abhängigkeiten eines Menschen. Weitere folgen entsprechend den wahren Bedingungen dieses Daseins. Das wird jeder für sich selbst ausmalen, wie diese ausfallen.

Eine Grundhaltung bringt das Leben für den Menschen mit sich. Diese soll bei ihm für eine Gewissheit sorgen. Es werde ihm da gewahr, welche das ist. Aus ihr geht er heraus und in sie kehrt er zurück. Dabei ergibt sich sein Formenkreis.

Ein solcher Formenkreis soll von uns selbst vereinheitlicht, aber auch vereinfacht werden. Man sollte da nicht zu progressiv damit umgehen, wenn man diesen für sich erwählt. Das Leben wird als Liebeslied besser gelebt werden als in der Art eines Opus Magnus. Die eigene Persönlichkeitsstörung weist auf eine falsche Entscheidung bei der Wahl der Mittel dafür hin. Der Wille, welcher den Wunsch bei uns unterjocht hat, wird ein vergeblicher sein. Keine Freude wird es uns einbringen, ihn zu erfüllen. Beendigen wir einfach alle Arten der Umprogrammierung unseres Bewusstseins. Lösen wir uns doch von solchen Einflussnahmen auf unsere persönliche Entwicklung. Was würde daraufhin für uns nicht alles möglich sein! - Der Mensch wird da das Seinige von sich aus bereits in einer gutartigen Weise aufzufassen wissen.

Christliches Brauchtum

Gedanke

Prio Eins im Leben hat es, seinen Feinden zu vergeben.

Erst wenn das geschehen ist, spürst Du, wer Du selbst bist.


Eine Vorbereitung auf das Leben ist es, seinen Feinden zu vergeben.

Der große Feind im Innern soll Dich dabei als Erstes kümmern.


Und in gleichem Maße, wie der Dich verführt, wird er von Dir kontrolliert.

So hast Du eines Tages jenen Frieden, den es auch gilt anzustreben.


Und beherrschst Du Dich dann so, wirst Du einmal auch wieder froh.

So hast Du es schließlich doch erreicht, dass Dein Dasein wieder Dir selbst gleicht.


Rühre Dich, das ist mein Wort, auf dass ein Segen treibt Dich um.

Bestehe hier, an diesem Ort, und sei nicht länger dumm.


So wird all das, was selbst Du bist, auch Dir dazu gereichen.

Da kannst Du endlich damit beginnen, einen eigenen Frieden zu erreichen.


Was dann kommt heißt 'Happy End', ein Film, der ist bald aus.

Schon längst bist Du da eingepennt, hast Ruhe hier im Haus.


Ach Lebenslicht, Du drängst mich zum Verzicht, hast dabei der Fortuna Angesicht.

Sonderbar, mal bist Du uns so greifbar nah und dann doch wieder nicht.


Offenburg, den 05.10.2018

Einrede

Das Nichthilfsmittel als Option

Ohne weitere Hilfe zu sein, ganz für sich zu sein, allein zu sein, allein zu stehen, sich selbst zu sein, sich selbst dabei erkennen zu müssen, nicht klar zu kommen und doch aufzustehen, das gelte uns selbst etwas. Stark dabei zu sein, männlich (oder weiblich) dabei zu sein, auf alles gut aufzupassen - es angehen, kämpfen, das Falsche auflösen, das Verkehrte überwinden und doch auch weiter für das Seinige gut zu sorgen, das soll das Joch sein, welches wir uns auferlegen in diesem Leben. Es ist uns vorgegeben, das zu tun.

Es wird das Bekenntnis zu diesem Joch aber genau das sein, was den Menschen zu etwas anderem machen kann. Das wird etwas sein, was es so eigentlich von sich aus gar nicht geben würde, sollte, dürfte oder könnte. Dann ist er ein Yogin, wie es ihn eben doch mitunter in dieser Welt als menschliches Phänomen gibt. - Da wird er ein Samnyasin dabei sein oder auch nicht sein. Da wird er ein Sadhu dabei sein oder auch nicht sein. Es wird wahr sein, was er ist. - Das ist der Weg eines Lebens in seiner wirklichen Erscheinungsweise. Immer wieder stellen sich uns in diesem Leben die gleichen Fragen und wir haben auch wiederum gleiche oder in der Sache verwandte Antworten darauf zu geben. Das soll bei uns allein nur die Erfahrungswerte für den wahren Sachverhalt des Lebens erweitern.

So werden wir kundig. Was wir erfahren passt dazu, wer wir sind. Was uns im Leben möglich ist, das ordnen wir dem unter und erkennen so wiederum an, wer wir sind. Da bilden wir eine mehrwertige Einheit, stellen einen Organismus dar. Als solcher bestehen wir für uns selbst, sind dabei aber auch zum Nutzen von anderen. Das wird kein Widerspruch per se sein. Das Gegenteil davon ist wahr. Schließen wir uns doch einfach einmal selbst an solche Überlegungen an und bleiben dabei so, wie wir unserer wahren Natur nach sind.