Ansichten

Prolog

Der Mensch kann mittels jener Worte von ihm eine Abbildung seines geistlichen Wirkens erzeugen und so das eigene Wesen bezeugen. Dafür wäre uns die Sprache mit ihren Zusammenhängen gegeben. Sie eignet sich dazu.

Mit den aufgeschriebenen Worten kann er hernach umgehen und sich etwas erarbeiten. So wird es möglich sein, das Seinige geradezurichten, indem er seine Worte im Nachgang an seine Überzeugung anpasst, wie sie fortbestehen soll. Dabei kann ein Schreiber es sich vor Augen führen, was er zu bedenken weiß. Es steht ja bereits etwas da, an was er seine Gedanken und Ideen festmachen kann.

Solcherart macht ein Schreiber sein Bedenken sichtbar. Da wird es greifbar, was er davon auch weiterhin anerkennt. Dabei ist das einmal bewahrte Wort zuweilen schon zur Grundlage seiner nachfolgenden Überlegung geworden. Er geht diese Schriften selbst chronologisch durch, um ihren Sinn zu verstehen. Bei der Suche nach den Schwachpunkten und Stärken seiner Sprache kann er sich etwas erholen. Eine Erweckung innerlicher Bilder findet dabei statt.

Es ist ihm eine Kraft zur Korrektur seiner Schriften eingegeben. Dank ihr kann er das Geschriebene auf ein einheitliches Niveau bringen. Ist dieses erst einmal erreicht worden, so wird auch manches andere von ihm damit stabilisiert, was ihm darüber hinaus bereits als Idee eingegeben ist. Da wird es in Klarheit vorkommen. So gilt es das eigene Gedankengut zu benennen und in die eigenen Schriften einzubinden, wie es dabei erschienen ist.

Mit der Zeit sollen so jene Werke entstehen, welche ihrem Gehalt nach dem Schreiber selbst genügen.

Gedanke

Sich selbst kennen

Letzten Endes würde es nicht die Technik allein sein, welche es im Leben zu erreichen gilt, sondern auch das eigentliche Temperament eines Menschen soll zu bestimmen sein. Ein solches kann der Mensch an sich verspüren und es wahrnehmen, was seiner eigenen Vorliebe nach gut für ihn ist.

Diesem Sachverhalt soll man in diesem Dasein zu entsprechen versuchen. Dann wird sich uns alle Technik wahrscheinlich einmal in ausreichender Weise ergeben, weil es uns so bereits mit unserem Gemüt und dessen eigentlicher Ausstattung gut ergeht.

Daraufhin wird es allein nur mehr einer guten Schule für uns bedürfen. Einer solchen Schule bedarf es, welche eine richtiggehend gute Position dazu einnimmt, dass man als Mensch bereits alles das in ausreichender Fülle mit sich bringt, dessen es bedarf, um etwas Brauchbares zu erlernen.

Diese werde für uns zu einem Ort einer Bewahrung des Eigentlichen. Da erlernen wir wirklich etwas. Darauf sollen wir aufbauen. Das dabei Entstandene möchten wir während unseres Daseins dort ausbauen und bestätigen. Eine Charakterbildung soll da stattfinden. Es soll das bei uns veranlagte Gut den wahren Wert unseres Wirkens ausreichend untermauern.

An solch einem Ort soll man es auch erlernen sich zu bewähren. Wird man das aber erst einmal in dieser Welt zu tun wissen, so kann man auch längerfristig mit seinen Dingen bestehen. Da glaube ich jetzt, dass es in wahrer Weise ausgesprochen ist.

Im Mindesten soll so eine Basis für ein eigentliches Dasein als Mensch von uns zu schaffen sein. Werden wir erst einmal über eine solche in ausreichendem Umfang selbst verfügen, dann erhalten wir bestimmt für uns auch manche Gelegenheit zu einer Erfüllung der Aufgaben unseres Lebens. Diese sollen wir einmal anzugehen bereit sein.

Das sollen wir selbst hinreichend vorbereiten, dass so etwas möglich wird. Diese sollen von uns ausreichend genug erfüllt werden. Da werden wir es wahrscheinlich endlich in Erfahrung bringen, für was uns denn eigentlich dieses Dasein gegeben worden ist. Unsere Lebenszeit möchten wir auch weiterhin auf eine förderliche Weise einsetzen.

Würde ohne eine gewisse Selbstbestimmung durch uns die vorgegebene Freiheit einem Menschen nicht verlorengehen? Wann wird diese wirklich dauerhaft fortbestehen? - Da wir Menschen allein nur sehr selten spontan über bedeutende oder gar geniale Begabungen verfügen, bedürfen wir einer solchen Grundlage für dieses Dasein gewiss, wie sie durch uns bestimmt werden kann.

Es möchte so unser Dasein vom Glück gutartiger Erfahrungswerte begünstigt bleiben oder das endlich werden. Ein Anrecht darauf würde man sich nicht erst verdienen müssen, denn dieses soll anzuerkennen sein.

Das werde von jedem von uns Menschen auch den Mitmenschen freimütig zugestanden oder zugesprochen, damit diese ihr Bestes dazu tun, auf dass sie mit ihren Anliegen selbst bestehen. Schließlich soll doch das Menschendasein als solches bewahrt werden und keinesfalls in seinem Wert gemindert sein.

Dokumentation

Dasein eines Schreibers

Eine Feuerstätte hat mir einst zu mehr Erkenntnis über die Dinge dieser Welt verholfen, als das manche Stunde des Lesens oder Lernens mit Büchern getan hat. Und doch lese und lerne ich noch immer etwas mit diesen.

Zwischen Feuerschein und eingelesener Gedankenwelt reflektiere ich geistlich hin und her, was mich seit vielen Jahren schon ausmacht. Ich schreibe mir vieles dazu auf, was ich dabei zu Bedenken gewusst habe. Das mache ich so, damit ich irgendwann einmal einen eigenen Stoff haben werde, von dem ich zehren kann. Dabei finde ich nach und nach zum Lichten und Guten zurück.

Meine Dinge gelingen mir nahezu unbeschwert. Das hat mir schon so einiges in diesem Leben ermöglicht, wofür ich gerne dankbar sein möchte.

Auch der Umfang meiner Kräfte ist jetzt ausreichend groß. Diese habe ich in den letzten Jahren geordnet und gewichtet. Dabei sind meine Werke vielleicht bereits selbst ein Stück weit zu einem solchen Feuer geworden, wie es mir zur Jugendzeit erschienen ist. Ich nähre meinen Geist beim abendlichen Arbeiten an meinen eigenen Schriften und ertüchtige mich auf diese Weise eingehend für die Zukunft von mir.

Erkenntnis

Der Weg des Schreibers

Da sind ein Ziehen und Drücken an der Welt. Alles kämpft. Nichts würde uns sicher vorgegeben sein. Nicht alles würde einmal von uns Menschen zu erhalten sein. Was nicht bewahrt werden könnte, das würde es so bald nicht mehr geben. Doch allein nur das, was man sicher zu besitzen vermag, kann dauerhaft eine Grundlage und Basis dieses Daseins sein.

Darum sichert ein Schreiber das Seinige. Das macht er, indem er es aufschreibt. Mehr würde auch er nicht zu leisten vermögen. Was er davon selbst nicht wissen könnte, das muss er sich einmal durch ein Nachdenken dazu erwerben.

Wodurch soll er das aber leisten, wenn nicht durch eine Auswertung der bereits gültigen Schriften? Wie sollen diese jedoch von ihm ausgewertet werden, wenn sie nicht richtig beschaffen sein würden? - Das muss sichergestellt sein. Deshalb soll es zum Wesen eines Schreibers dazugehören, dass er zuallererst eine Beschaffenheit der Schriften eingehend überprüft, welche er betrachtet, ehe er diese verwertet.

Er würde es nicht einfach glauben, dass das wahr ist, was er da so gelesen hat. Er wird es genauso wenig wissen, dass es falsch ist, was er da so gelesen hat. Da benötigt er manches richtige Schema zur eigenen Orientierung. Mit einem solchen hat er das Gelesene zu vergleichen. Ja, er muss wissen, was er glauben kann und wo Lügen erscheinen. Auch wird er selbst herausfinden müssen, was daran verkehrt sein wird, und das zu klären haben, wie es richtig ist. So wertet er die Schriften eingehend entsprechend seinem Vermögen dazu aus. Dafür erhält er als Gegenwert dieser Bemühung ein inneres Bild, seine Auffassung des Gegebenen.

Erst daraufhin kommt manche Erkenntnis durch ein Lesen von Texten bei ihm auf. Ein Irrender wird er sein, solange er das Wort nicht genommen hat, wie es in Wahrheit gegeben ist. Dann, wenn eine Schrift Gültigkeit vor ihm behält, soll es gegeben sein, dass er sich mit ihr auskennt. Da hat er die erforderlichen Prüfungen bereits abgeschlossen. Das Gelesene kann allein nur zu etwas Gutem taugen, wenn es in wahrer und richtiger Weise aufgeschrieben ist. Das weiß er, dass alles andere von einer beliebigen Art sein wird. Dann hat es wirklich Bestand für ihn, wenn es auszudeuten ist. Dann kann er eine Schrift ihrem Wert nach auffassen.

Einen wahrhaftigen Bestand der Dinge gelte es zu erkennen, aufzufassen und zu benennen. Danach kann man einen solchen auswerten. Bei der Erstellung einer eigenen Schrift kann das geschehen. Es wird ein Schreiber dabei notgedrungen zu einem Deuter der Dinge, welcher sie auch auf eine eigenständige Weise interpretiert. Hat er es erst einmal gelernt, die Eigenheiten der jeweiligen Schriften richtiggehend zu erkennen, wird er das nach und nach auch mit jenem Kosmos tun, in welchem er lebt. Allein nur dieser ist ihm zugänglich.

Schlussendlich wird er irgendwann einmal auch das eigene Wesen zu ergründen und auszudeuten lernen. Das wird er auf die gleiche Weise tun, wie er das zuvor mit der Schrift und dem Kosmos getan hat. Er wird die Art der zu wählenden Worte dabei richtiggehend zu bedenken haben und eigene Schriften dazu anfertigen, was sein Dasein und Leben ausmacht. Es soll für einen Schreiber von Wert sein, so etwas zu tun, weil die eigentliche Gewichtung der Dinge daran erkennbar wird. Da lässt sie sich endlich von ihm klären.

Dokumentation

Ein erster Anfang

Der Mensch sortiert das Seinige und gewinnt dabei sein Gutes. Dazu bedarf er der Kategorien. Das sollen die Schubladen, Kästchen und Dosen sein, in welche wir die eigenen Besitztümer mit Erfindungsreichtum vor den gierigen Augen anderer versteckt haben. Schächtelchen und Dosen verschwinden da in den Schränken und interessieren keinen mehr.

Zu jeder Sache gibt es ein Pendant. Manche Dinge sind erst als Satz komplett. Auch können wir gut von schlecht trennen, freilich innerhalb der gleichen Kategorie sollen beide Anteile des Selben dennoch verbleiben. Analog zu unserem Wirken kommt da bei uns eine mentale Befähigung auf. Da gewinnen wir vielleicht bald jene Gabe, in unseren Gedanken additive Ergänzungen zu den Einzelereignissen des Bedenkens eines Menschen aufzufinden. Gleich den Schächtelchen und Dosen in den Schränken unseres Zimmers erscheinen da Moment für Moment eigenständige Dinge und wollen bedacht werden. Doch anstatt dieses Garn grundlos zu spinnen kann man es auch einfach auf die dafür vorgesehen Rolle tun. Da fällt es nicht zu Boden und bleibt gerichtet.

Einem Kleeblatt gleich hat der Mensch so manche Möglichkeit seine Dinge zu verstehen. Da kann er damit beginnen, das einfache Kreuz zu erkennen und es dazu verwenden, an diesem die vier Blätter wie Dinge anzubringen. Da das ein mentaler Vorgang sein wird, darf er sich diesen ruhig vorstellen. Was soll es auch schaden, so etwas zu tun? - Schließlich können wir doch bis vier auf geordnete Weise zählen. Da wird es ein Leichtes für uns sein, Sätze aus den Vieren zu Bilden.

Gleich einem Sammler von Wegmarken und Momenten tun wir es da und 'schreiben' es uns im Inneren auf, was wir gefunden haben. Da prägen wir uns die geeignete Verwendungsart der Dinge auf sprachlich-gedankliche Weise ein. So entstehen erste eigene Register, der menschliche Boden wird zum Urgrund einer inneren Bebilderung.

Impuls

Aufgaben des Schreibers

Ob ein Schreiber etwas zu sagen weiß, was auch für jemanden anderen brauchbar und nützlich sein wird? - Alles soll auf den anfänglichen Geschehnissen des eigenen Lebens aufbauen. Das ist etwas, das einmal an den eigentlichen Werken von uns gut zu erkennen sein wird. Das wird so bei uns eintreten, wenn wir darauf hinlänglich achtgeben.

Es soll das erste Wort sein, welches vervollständigt wird. Dazu beginne man immer wieder einmal von vorne mit seinen Dingen. Den darauffolgenden Weg begehe man auf eine unverkürzte Weise.

So wird man irgendwann einmal den ganzen Weg kennen. Dieser soll regelmäßig zu begehen sein, damit er urbar werde.

Wahrscheinlich wird man es so selbst schaffen, das durch ein eigenes Studium zu erlernen, wie etwas auf eine gutartige Weise von uns zu leisten sein wird. Im Mindesten versuche man es einfach damit zu bestehen, was man als eigenes Wort von Wert erkannt hat.

Geschichte

Was ist Yoga?

Die Frage, was der Yoga für eine Sache ist, würde ich Ihnen hier nicht einfach mit ein paar wenigen Worten beantworten können. Ich möchte aber auch nicht so tun, als ob ich gar nichts davon wissen oder verstehen würde, was diesen ausmacht. Im Laufe einer Lesung dieses Wikis wird es Ihnen wahrscheinlich ein Stück weit klarwerden, dass ich mir eine eigene Herangehensweise an die Sache des Yoga bewahrt habe.

Wer gesagt hat, dass er ihn schon ein Stück weit kennt, der möchte damit vielleicht in bedingter Weise Recht behalten. Aus dem täglichen Leben kennt heutzutage nahezu jeder womöglich selbst etwas, was er mit dem Begriff des Yoga in Verbindung bringen kann. Dadurch kommt man dann zuweilen wohl dazu, sich in einfacher Weise so auszudrücken.

Und doch könnte so etwas noch nicht das vollständige Ganze sein, um was es eigentlich auch immer wieder einmal bei uns gehen soll. Dieses gelte es regelrecht aufzuzeigen und zu benennen, damit es uns eingehend bekannt werde. Auch wenn man es so noch nicht gleich erfassen würde, lässt sich doch eine gewisse Kenntnis davon bereits jetzt schon vorzeichnen.

Die Idee, ob ich das mit diesem Wiki einmal selbst leisten kann, muss jedoch von vorneherein bedacht und bei einer Schau dieses Werkes berücksichtigt werden. Wir sollen etwas darum wissen, dass es ein vollständiges Ganzes auch in Bezug auf den Yoga gibt. Das werde so von uns selbst für wahr erkannt, auch wenn dieses dadurch uns allein nur sehr bedingt etwas greifbarer wird.

Ohne einen gewissen Grad an Abstraktion im eigenen Bedenken zu erreichen, wären viele Dinge, welche mit diesem zu tun haben, nur schwerlich in geeigneter Weise zu vermitteln. Wir haben es darum zu erlernen, wie das geht, um uns einmal in sachgemäßer Weise dazu auszudrücken. Das sollen wir uns klarmachen.

Wer sich mit einem so umfassenden Themengebiet, wie dem des Yoga einmal selbst befassen möchte, der soll es dabei zur Kenntnis nehmen, dass seine Beschäftigung mit dieser Sache allein nur eine Endliche sein kann. Der Umfang jener Dinge, welche innerhalb eines solchen Wissensgebietes der Menschheit schon vorgekommen sind, würde nicht umfassend aufzuzeigen oder zu erklären sein. Das ist so wahr. Es ist ebenso wenig zu begrenzen wie das eigentliche Menschendasein auch. Der Mensch habe sich darum selbst zu erfahren und in eigenständiger Weise etwas zu schaffen, was dem Yoga gerecht wird.

So etwas wird mitunter bereits ausreichen, um manchen Menschen zu überfordern. Es würde nichts einfacher für diesen dadurch werden, wenn dieser sich so abmüht. Darum halte ich mich mit eigenen Erklärungen zu dessen Wesen getrost noch etwas zurück. Die eigentlichen Ansichten eines jeden anderen Menschen sollen uns stets gleichviel wert sein, wie das unsere eigenen für uns sind. Das halte man sich im Gedächtnis, wenn man miteinander über etwas Gemeinsames spricht.

Ihrer Bedeutung nach sind diese Dinge auf jeden Fall als in gleichwertiger Weise gebildet richtig von uns selbst aufzufassen. Das so zu handhaben wird vornehm, aber auch gerecht sein. Im Mindesten soll es jener Sache dienlich sein, welche es besagt, dass wir den anderen Menschen genauso gerecht werden, wie wir das auch für uns selbst gewünscht haben.

Jene den Yoga betreffenden Phänomene und Erfahrungen eines Einzelnen tragen oftmals ein sehr stark individuelles Gepräge an sich. Diese werden dann keineswegs einfach so auf das Leben und Dasein eines anderen Menschen zu übertragen sein. Jeder hat es selbst zur Aufgabe, im Leben seine eigenen Erfahrungen zu machen und diese auszuwerten. Das gilt so auch für eine solche existenzialistische Schau des Gegebenen, wie das Yoga eine sein kann. Eine echte Schwierigkeit wird es dabei sein, dass ein Yogin ausdrücklich absichtsvoll handelt. So etwas würde bei uns in Europa eigentlich nicht gewünscht sein, ja zuweilen wird es sogar hart bestraft. Dabei beinhaltet es doch auch manche Chance, ohne welche es kein Glück, aber auch keinen Progress für einen Menschen geben kann.

Der Yoga soll von uns als ein Aspekt des Kosmos eines einzelnen Menschen im Universum verstanden werden. Dieser wird zu definieren sein. Dazu muss er endlich und begrenzt von seiner Natur sein, da man ihn sonst nicht begreifen würde. Das Größere wird leicht etwas Kleineres beinhalten. Aber es besteht keine Gleichheit davon. Mit dem Yoga verbundene Erkenntnisse sind darum nahezu immer allein nur von einer personellen Gültigkeit, welche nicht leicht in ein universales Prinzip umgewandelt werden könnten. Aus diesem Grund wird es wahr sein, dass man zeitweise auf einen kundigen Lehrer angewiesen ist, dank welchem man einen Zugang zu einem besseren Wissen erhält. Eine der Voraussetzungen dazu soll ein tugendhaftes Dasein mit einem erfüllten Glück in diesem Leben sein.

Wie soll man also an den Yoga anders herantreten als durch einen Zugang zur Gesellschaft? Wie wird man ihn da noch zurecht kennenlernen und erfahren, wenn man sich dabei zu sehr von seiner Umwelt abschottet? - Das wären doch Sonderwege.

Wie geht eigentlich Yoga? - Nun, es wird zuerst einmal einer eigentlichen Ausstattung mit subjektiven Wahrnehmungen und Tatkräften bei uns bedürfen, ehe wir ihn betreiben können.

Es gilt etwas, bei den Menschen als Person anzukommen. Man soll sich selbst dazu bewegen, hierbei mitzumachen. Man soll das zu tun bereit sein, um es mit Lust zu leisten. Das, was von uns gefordert wird, sollten wir nicht verschmähen. Man soll es in einer für alle Beteiligten verträglichen Weise zu erfüllen versuchen, um sich einen eigentlichen Verdienst zu erwerben.

Der angehende Übende einer solchen Disziplin wird in der einschlägigen Literatur manchmal als Adept bezeichnet. Das ist ein Anwärter, ein Prospekt. Dieser soll einen 'lauteren Demand' besitzen und mit anderen Menschen ausreichend oft über seine Sache sprechen. Darauf stelle er sich ein, dass es so etwas zu tun gibt. Gar vieles wird er dazu selbst leisten müssen, um zu einem eigentlichen Erfolg zu finden. Das aber soll die liebe Mühe dafür lohnen. Dann, wenn man es dauerhaft auf sich zu nehmen bereit ist, kann es auch wahr werden. Eine eigentliche Beharrlichkeit soll uns Menschen für diese Sache eingegeben sein. Das soll uns einmal bestärken.

Es würde aber wohl nicht der eigene Weg ohne eine Bereinigung des eigenen Lebenswandels zu einem dementsprechenden Glück führen, wie es für diese Sache möglich sein wird. Es wird darum wirklich eine unserer Aufgaben sein, uns dazu bereitzumachen.

Es wäre unsere Aufgabe, uns einem anderen Menschen zu verstehen zu geben. Wir sollen dabei unseren Mitmenschen in eigenständiger Manier etwas davon mitteilen, was uns ausmacht. So sollen wir einmal das auszudrücken lernen, was wir selbst erlebt und getan haben, ja wie das geht, was es gibt.

Das geschehe so, weil es da ist und sich auswirkt. Kein noch so gutes Buch wird einem hiervon Abhilfe verschaffen. Das wird so wahr sein, weil ein Mensch allein nur durch Gespräche mit weiteren Menschen zu etwas Höherem befähigt werden kann. Man nutze also die sozialen Gegebenheiten von sich. Das geschehe auch zur Bildung einer eigentlichen Vernunft von uns selbst.

Allein nur zusammen mit anderen Leuten zu tanzen oder zu singen wird da manchem auf Dauer sicherlich etwas mehr einbringen, als es diese doch nicht einfach so zu handhabende Sache asiatischen Brauchtums zu gewähren vermag. Sie wird schlicht für manchen zu umfassend und weitreichend von ihrer Art sein, als dass sie leichthin für einen Europäer zu meistern ist. Wir sind außerdem in einem zu geringen Maß in einen dementsprechenden sozialen Kontext eingebunden, wie er dafür zur Vorbereitung erforderlich sein wird. Um dennoch gut mit dieser Sache klarzukommen und damit einmal zu bestehen, soll man zuallererst den Weg einer wirklichen sozialen Integration begehen. Ein Leben als Außenseiter zu führen wird demgegenüber für uns kaum etwas Erstrebenswertes sein.

Direktive

Yoga im Alltag

Eine der hervortretenden Schwierigkeiten beim Erlernen der Disziplinen des Yoga wäre die Notwendigkeit zur Integration jener es betreffenden Sachverhalte in den Lebensalltag eines Menschen. Hier gehe man umsichtig vor, wobei auch eine gewisse Harmonie einem Adepten nicht abhandenkommen sollte, damit er nicht auf andere Leute auffällig wirken würde müssen.

Man sollte dabei nicht übersehen, dass vielerorts (vielleicht sogar zurecht) von gewissen Autoren gesagt worden ist, dass der Lauf der Dinge des Daseins innerhalb der asiatischen Kulturkreise auf eine eher individuelle Weise angenommen und begangen werde. Einer Identifikation mit dem Selbst steht die Aufgabe zur Identifikation mit einer Gemeinschaft, wie das bei uns in Europa üblich ist, entgegen. Das würde meines Erachtens nicht anders miteinander vereinbar sein, als durch ein wechselseitiges gelten lassen beider Ansätze. Mit beidem soll man da zurechtkommen, weil es das gibt.

Doch auch wir Menschen haben unsere Eigenheiten bewahrt. So möchte es zwar in Wahrheit sehr viele unterschiedliche Wege geben, um das Yoga zu erlernen und seine Disziplinen zu üben, zugleich existieren aber allein nur begrenzt viele Möglichkeiten für einen Europäer, um diese in seinen Lebensalltag hier im Land zu integrieren und zu praktizieren.

In keinem Falle hat man seine eigentliche soziale Integration deswegen in Frage zu stellen, allein nur um einen Sonderweg als Individuum zu begehen. Das Gegenteil davon wird erforderlich sein, damit das Glück und das Gute dieses Daseins für uns erhalten bleiben.

Idee

Yoga als Konzept

Mancher Versuch, das Yoga etwas zu vereinheitlichen, ist bereits im Verlauf von dessen Geschichte vorgekommen. Patanjali kann hier von mir als ein bekannter Autor erwähnt werden.

Doch eine solche Vereinheitlichung würde mitunter nichts anderes als eine synthetische Betrachtungsweise des Lebens als Mensch sein. Im Grunde wird eine vollständige Menschwerdung bereits genügend Strahlkraft besitzen, um dem Eigentlichen des Yoga wahrscheinlich ausreichend gerecht zu werden. Diese soll zudem leichter zu erreichen sein, da man zu ihrem Erhalt lediglich es zu bewahren hat, wer man bereits ist. In der Folge davon werden sich einem jeden von uns schon die entsprechend richtigen Wege für ein selbstbestimmtes Dasein eröffnen. Diese gelte es dann zu begehen, das Erreichte zu bestätigen, was man auf ihnen erfahren wird, und so als Mensch zu bestehen, indem man das Ziel seines Lebens auch weiterhin mit Hingabe verfolgt.

Auf die Körperhaltung eines Menschen bezogen soll das bedeuten, dass eine Bewegung oder Haltung des Leibes in Ruhe entsprechend unseres Bedürfnisses dazu durchzuführen ist. Es gilt mir da etwas, nicht zu technisch dabei zu sein, wenn ich mein eigentliches Leben mit solchen Momenten ausgestalte. Zudem soll es mir genügen, meinem Dasein auf eine solche schöne Weise zu entsprechen, wie mir das gefällt. Ich glaube es, dass ich diesem so noch immer gerecht werde.

Ich beachte dabei auch mein Temperament. Das mache ich so gerne. Es kann von mir erkannt und bestimmt werden. Dann, wenn ich das tue, möchte ich mir ein gewisses Spektrum an eigenen Gegebenheiten erschließen, welche zu mir selbst passend sind.

Gedanke

Ziele eines Adepten

Um die eigentlichen Ziele eines Yogins etwas zu wissen und diesen Arhats nachzustreben, soll für uns Europäer bedeuten, dass wir etwas vom wahren Kern des Yoga zu erfassen bereit sind. Das geschehe so, um eine Bereitschaft dafür zu entwickeln. Es wird zu erkennen sein, was diesen zu früheren Zeiten einmal ausgemacht hat. Für eine solche Art der Kenntnisnahme haben wir offen zu sein, um damit zu bestehen, wenn wir das Yoga praktizieren. Davon unbenommen besteht die Frage fort, ob wir so, wie wir uns Zeit unseres Lebens geben, auch wirklich das erforderliche Vermögen dazu aufbringen, welches dazu notwendig sein wird.

Was werden wir während unseres Daseins einmal erreichen? - Das Schicksal kann uns vielleicht darüber Auskunft geben. Dazu werden wir es befragen oder es einfach abwarten, bis die richtige Zeit dazu gekommen ist, dass es eintritt. Niemand wird seinem Schicksal ausweichen können, denn sonst wäre es keines.

Was mir da klar wird, das wäre das Bestehen einer Notwendigkeit dazu, selbst über ein wahrscheinliches Schicksal mit guten Freunden oder der eigenen Familie eingehend zu sprechen. So lassen sich manche unserer kommenden Schritte bereits etwas vorbereiten und einleiten. Dadurch werden wir wahrscheinlich einmal eine gewisse Akzeptanz für unsere Sache erwirken.

Eine notwendige Vorbereitung darauf können wir sicherlich jetzt schon leisten. Machen wir uns doch einfach einmal einige Gedanken zu unserem wahren Weg und entwickeln eigene Ideen dafür, wie dieser von uns begangen werden kann. Dann werden wir das auch einmal den beteiligten Personen eröffnen und diese darauf einstimmen, was da kommen soll.

Ansatz

Menschwerdung im Yoga

Eine Ausbildung des Menschen soll eine sein, bei welcher dieser sich auch adäquat auszudrücken lernt. Das wird für ihn selbst manche eigentlichen Ansätze zu einer besseren Lebensführung auffindbar machen. Er hat es selbst in Erfahrung zu bringen, wie es ihm richtig erscheint und was er verwirklichen möchte. Da wird er seinen Weg auffinden oder bestimmen. Auch erhält er so manche Einsicht in die Dinge seines Daseins. Da kann er manchen Anhaltspunkt dafür gewahren, wie etwas richtig geleistet werden kann. Er wird es auch erfahren, was zu tun und was zu lassen sein wird.

Redlich soll der Mensch im Umgang mit seinen Mitmenschen sein. Er leiste seine eigentliche Aufgabe stets auf eine gültige Weise. Das mache er so, wie es dafür erforderlich ist. Das wird er gewohnt sein. Unsere eigenen Dinge sollen uns dafür ein gutes Beispiel sein.

Man strebe nach etwas Geeignetem. Man arbeite tüchtig, schließlich soll das doch einem etwas einbringen. Man erhofft sich ja etwas davon, tätig zu sein. Eine gewisse Gewöhnung an ein solches Schaffen wird manches Weitere überhaupt erst für uns möglich machen.

Das Glück eines Menschen werde durch die Erhaltung einer wirklichen Lebensqualität bestimmt. Diese Welt hat Bestand vor uns und der Mensch habe Bestand in ihr. Getreu eines solchen Gedankens mache man davon Gebrauch, diesen Sachverhalt als Bedingung seines Lebens anzuerkennen und es sich selbst vorzugeben, was er besagt. Ein tätiges Streben soll uns von sich aus schon erfüllen.

So wird dieses Dasein zu erhalten sein. Der Mensch bewahre sich seine Einstellung gut.

Impuls

Eine Ausbildung als Fundament fürs Leben

Das Fundament soll der Sockel sein, auf dem etwas Dauerhaftes aufgebaut werden kann. Auch als Mensch ist es eine Aufgabe zu bestehen. Haben wir erst einmal Zugang zu einer Lehre erhalten, so kann uns das erfüllen. Dann werden wir an etwas einen Anteil haben, was es bereits gibt. Schön soll das sein. Da werden wir etwas erlernen. Man wird es uns zeigen. Das soll uns dabei helfen, im Leben gut klarzukommen.

Es ist wahr, dass wir mit dem Einsatz unserer Lebenszeit etwas zu Wege bringen können. Ein gewisser Antrieb dazu soll uns zuteilwerden. Wir möchten uns da selbst um einen gewissen Erfolg bemühen. So geht man mit Respekt mit dem eigenen Dasein um. Jenen damit verbundenen Dingen werde man so gerecht, wie das für diese erforderlich ist. So werden wir wahrscheinlich bald zu einer Anstellung finden.

Man sollte sich jedoch nicht in Schwierigkeiten bringen. Auch ein übertriebenes Maß an Gelehrsamkeit würde nichts Gutes einbringen. Man lasse sich doch einfach Zeit dabei, wenn es etwas zu erlernen gibt, und widme sich dieser Sache eingehend.

Aphorismus

Anbetung und Segnung

Die Ziele eines Yogins bestimmen über jene Art und Weise der Durchführung einer Anbetung seiner primären Gottheit mit. Er tritt ihr zu gegebener Zeit mit Grüßen entgegen und bittet sie nachher um eine Segnung.

Mir selbst geht es bei der Beschreibung dieses Vorgangs vornehmlich um eine Aneignung von Wissen und dessen Anwendbarkeit. Ein solches stelle ich provisorisch sicher durch eine Schulung meiner sprachlichen Ausdrucksfähigkeit beim Erstellen eigener Schriften. So sind manche meiner Werke überhaupt erst entstanden.

Was macht mich als Person aus? - Um diese Frage zu beantworten, muss ich etwas weiter ausholen. Die vorgegebenen Wege eines Menschen aus Europa richten sich oftmals allein nur scheinbar nach seiner Person aus. Solange jemand an einer Gemeinschaft einen eigentlichen Anteil hat, wird er auch Pflichten gegenüber ihr zu erfüllen haben und sich dieser in gewisser Weise als Mensch unterordnen müssen. Solche Pflichten sollen aus allgemein vorhandenen, gleichartig gebildeten Überzeugungen der Mitglieder der Gemeinschaft hervorgehen, welcher man selbst angehört.

Der eigenen Person etwas zusätzlichen Raum für eine Selbsterfahrung zu verleihen, das heißt mich einen Weg zu begehen, welchen das Leben für mich bereithält.

Diskurs

Nutzen und Macht eines Menschen

Die Stellung einer Person innerhalb einer Gemeinschaft von Menschen soll sich aus ihrer Befähigung dazu ergeben, die Wege jener Gemeinschaft entscheidend mitzubestimmen und so die gerade bei ihrer vorkommenden Wandlung des Geschehens mitzuprägen. Dabei wird jedem Menschen etwas Gutes gewiss auch etwas Bestimmtes wert sein.

Über die Einnahme einer eigentlichen Anstellung innerhalb einer solchen Gruppe kann man sich ein prosperierendes Umfeld schaffen oder in ein solches integriert werden. Man braucht dazu allein nur seine Aufgabe gut zu erfüllen. Es soll im Leben des Menschen um einen Bestand des Gegebenen gehen.

Eine Sache, welche der Mensch gänzlich für sich selbst vorgibt, wird die Frage einer Verträglichkeit von ihm für sein persönliches Umfeld sein. Eine solche sei aufrechtzuerhalten.

Impuls

Sinn einer Menschwerdung

Was wäre nun der Sinn des Yoga, wie ich ihn kenne? - Der Yoga ist eigentlich ein physisches, aber auch ein psychisches Schulungssystem, welches sich zuweilen gewisser mentaler Phänomene zu bedienen weiß. Es ist einstmals von Menschen für Menschen anhand von Mystik und Magie praktisch entwickelt worden und wird noch immer weiter ausentwickelt. Wer das übt, der macht dabei Erfahrungen mit dem Universum, zumindest mit seinem eigentlichen Anteil davon, dem Mikrokosmos.

Diese macht er primär als Subjekt mit seiner Existenz. Dabei soll es das erste und wohl auch das letztliche Ziel sein zu klären, wer man ist.

Wie wird man das Yoga selbst ausüben? Besteht es wirklich allein nur aus solchen Figuren, wie man sie aus Büchern bereits gut kennt? - Das lässt sich wohl nicht einfach so klären. Aber mir scheint es wahr zu sein, dass diese Bücher etwas vortäuschen, was so noch nicht richtig sein würde.

Gedanke

Eigenständigkeit als Individuum

Man wird keineswegs durch die bloße Einhaltung einer Vorgabe eines anderen Übenden beim Praktizieren von irgendetwas selbst eigentliche Erfolge damit aufweisen. Man suche da besser nach dem, was zu einem selbst gut passt und einem liegt. Dann soll es uns mit dieser Sache auch gut ergehen.

Impuls

Sich selbst etwas gewähren

Welches Ansehen haben die Dinge meines Lebens bei mir? Welchen Weg beschreite ich also? - Etwas gibt es dazu zu sagen. Es bedeutet mir etwas, dass ich als Mensch auf meine Existenz fokussiert bin. Allein nur dann besitze ich die dafür notwendige Tatkraft und auch eine eigentliche Wahrnehmung davon, was mich ausmacht. Ich möchte ausreichend zentriert sein und mich gut konzentrieren können. Das versuche ich so für mich einzurichten. Ein Erfolg von mir soll auf diese Weise sicherzustellen sein.

Ich gewahre meine beiden Hände und nehme mit diesen die Mudra ein. Daraufhin warte ich ab, was mit mir passiert. Ich gewähre mir einige Sekunden dieser Haltung und betrachte sie als Impuls für das weitere Geschehen. So lerne ich etwas über ihre Bedeutung für mich selbst.

Ich beachte mit Aufmerksamkeit jene Regung der Vernunft an mir selbst, wenn diese bei mir aufkommt. Sie verschalte ich. Dazu bewerte und gewichte ich sie. So erhält sie ihren Rang bei mir.

Bestimmung

Wert des Yoga

Sich mit dem Üben von Haltungen, Posituren und Bewegungsabfolgen aus dem Gebiet des Yoga auszukennen, kann zuweilen eine sehr wertvolle Sache für einen Menschen sein. Da lernt er seinen Leib kennen und kann etwas damit anfangen, dass er einen solchen eignet. Dank der Wahrnehmung seiner Physis kommt er mit seiner Psyche in Berührung und erfährt Phänomene. Diese werden eine Auswirkung davon sein, wie er mit sich umgeht. Wenn das von uns hinreichend erkannt worden ist, sollen wir diese als einen Indikator dafür ansehen, was uns ausmacht. Das werden wir so zu bestimmen lernen.

Gewisse Energiewechsel aktivieren den Menschen und machen ihm den wahrnehmbaren Prozess erfahrbar, welchen man als Lebendigkeit bezeichnen kann. Es tritt dabei die Vitalität eines Menschen zum Vorschein und macht ihm seinen Zustand klar. Da kann er es entscheiden, was für ihn das Richtige sein wird.

Das Yoga, seiner wahren Gesetzmäßigkeit nach ist zu bestimmen. Das wird dafür erforderlich sein. Aber können wir darum wissen, was für ihn gilt? - Ich glaube, dass es möglich ist, sich seinen Inhalten anzunähern. Mit der Zeit einer Ausübung seiner Praktiken werden wir auch etwas von seinem Gehalt erfahren.

Um ihn selbst einmal eingehend zu verstehen, soll man sich selbst in die Mitte nehmen und das eigene Subjekt tätig und wahrnehmend gewahren. Welche Bilder kommen da bei uns auf? Und welchen Wert haben diese für uns? - Das darf man sich da gerne fragen. Eine Antwort wird aber allein nur der Mensch selbst dafür finden. Man handle da im Sinne der Lebendigkeit. Man lebe seine Fragen besser, als diese durch plumpe Antworten zum Verstummen zu bringen. Ein Mensch, welcher keine Frage mehr hat, hat seine Neugier abgestellt und wird von da an ein trübseliges Dasein zu fristen haben. Gott sei Dank wird das ein vorübergehender Zustand sein, denn das Leben geht weiter. Weitere Fragen ergeben sich da von sich aus schon für uns.

Dokumentation

Mein Weg

Hier versuche ich etwas von dem mit Worten aufzubereiten, was mir von meinem bisherigen Weg im Leben schon gewahr geworden ist. Das beschreibe ich eingehend und versuche die Schriften dazu hernach auszuwerten, um es selbst zu bestimmen, was sie mir bedeuten. Das kann ich allein nur so wahrnehmen, wie es mir gerade vorgekommen ist. Also betreibe ich hier nun eine 'Freischreibstunde' dazu und erstelle mein 'Gedankenprotokoll'. Dabei erfahre ich einen gewissen Zugang zu mir selbst. So kann ich mein Wesen erschauen und das eigene Wissen dazu aufbereiten.

Manches Gute aus meinem bisherigen Dasein habe ich so bereits erneut erinnert und belebt. Mein Zugang zu diesen Erinnerungen ist hauptsächlich von einer sprachlichen Natur. Ich erinnere mich zuerst an die Worte, ehe mir die dazu passenden Situationen wieder bewusst werden.

Ich bereite manches für mich selbst vor, wenn ich meine Schriften erstelle. Dank einer Bereinigung derselben um etwaige Fehler und Unrichtigkeiten verbessert sich meine mnemonische Kraft. Da durchdringe ich den Schleier im Raum und kann zu früheren Erinnerungen an mein Dasein vordringen. Eine besondere Stärke von mir ist dabei das Erinnern der eigenen Gedanken zu diesen vormaligen Zeiten. Das ist für mich die tiefste Tiefe, bis zu der ich derzeit vordringe. So habe ich etwas für mich in die Wege geleitet, was nicht falsch oder gar verkehrt für eine Erfahrung meines Lebensglückes sein würde.

Zu Vorzeiten habe ich manches einstudiert, auf was ich heutzutage zurückgreife. Das ist auch eine der Bedingungen meines Daseins. Freilich habe ich diese selbst zu einer solchen gemacht. Was der Mensch sein, haben und tun wird, das soll ihm im Laufe des Lebens zu einem Sinn für sein Dasein werden. Auch bei mir ist das so.

Eine Referenz meiner Selbsterfahrung ist dabei für mich die Fertigkeit zum Gewahren einer Resonanz der Materialien um mich herum. An der Grenze von mir zur Umwelt treten diese klar vernehmbar auf. Da kann ich etwas davon erkennen, was da wirkt. Also begehe ich meinen Weg dementsprechend.

Um das bereits Vorgekommene aufrechtzuerhalten, bekenne ich mich von Zeit zu Zeit mit Worten dazu, was mich ausmacht. Dem entspreche ich. Das soll eine Willenserklärung sein. Sie bekunde ich, wann immer eine günstige Gelegenheit dazu vorgekommen ist. So kann ich mich verwirklichen.

Es gilt mir selbst als etwas Gutes, dass ich meinen Weg begehe und das eigene Ziel auf eine brauchbare Weise verfolge. Diese Welt ist gutartig. Ihre Natur erkenne ich an. Genauso möchte auch ich jemand sein, der in ihr besteht. Also sollen sich meine Dinge erfüllen.

Idee

Bewahrung und Bewährung

Schritt für Schritt gelte es auf dem eigenen Weg Beständigkeit zu erlangen. So erlernt man etwas. Das darf ruhig etwas Einfaches sein, was man dabei vollbringt. Niemand braucht ein Kunststück einzustudieren. Als Menschen sind wir weder Schauspieler noch Artisten. Mensch zu sein ist keine Berufung, sondern eine Vorgabe dieses Lebens. Erfüllen wir das einmal. Tun wir das, was eigentlich von uns gefordert wird. So sollen wir selbst zu bestehen lernen. Es soll denkbar sein, dass man seinen Weg kennt und diesen auf eine leichte Art zu begehen weiß.

So soll auch das Yoga als etwas zu verstehen sein, was uns bei unserer Lebensführung unterstützt. Darum ist es so wichtig, dessen Regeln anzuerkennen und einzuhalten. Das wäre der erste Schritt in diese Richtung. Abstriche mache man da keine. Man unterwerfe sich auch nicht einem eigentlichen Unverstand. Das Gegebene sollte nicht von uns ignoriert werden.

Was wird im Leben eines Menschen aber das Gegebene sein? - Alles das, was uns im persönlichen Umfeld erfahrbar ist, wird ein wirklicher Anteil dieses Daseins sein. Dazu zähle ich alle direkten und indirekten Kontakte mit anderen Menschen und mache es mir so klar, was mein Dasein gerade ausmacht.

Jene Momente, zu welchen ich allein bin, sollen mir dabei helfen, auf eine verbesserte Weise mit meinem Dasein umzugehen. Dazu gehe ich mit mir in Klausur. Ich bewahre mir diese Einstellung zu meinem Leben gerne und versuche es darum, mich bei der Erfüllung meiner Verpflichtungen zu bewähren. Dabei würde es nicht nur von Bedeutung sein, ob mir diese willkommen sind oder nicht. Mein Rang würde eindeutig nicht höher als der meiner Mitmenschen sein. So komme ich dazu, mir ein für andere Leute verträgliches Wesen zu erarbeiten. Ab da beginnt der Prozess der Selbstbestimmung bei mir. Er hat schon eingesetzt. Ob es mir möglich sein wird, mich auf diesem Weg zu verwirklichen, soll noch in den Sternen stehen. Es würde nicht von primärer Bedeutung sein, darum jetzt schon zu wissen. Auch andere Menschen versuchen es sich selbst zu verwirklichen. Hierfür soll eine gewisse Parität vorherrschen. Das Gewicht des einen bräuchte nicht anders bewertet zu werden als das Gewicht eines anderen. Jeder Mensch soll uns gleichviel wert sein. So erhalten wir einen Zugang zu diesem, ohne uns einen Zugang zu einem anderen zu verbauen.

Erkunden wir es doch einfach einmal, wer uns der wertvollste und wichtigste Mensch in unserem persönlichen Umfeld ist. Erinnern wir uns dann als nächstes an jenen Menschen, welchen wir in höchstem Maße für unwert und wertlos halten. Was unterscheidet diese beiden? - So sollen wir es zu gewahren lernen, was uns etwas bedeutet.

Kommen wir ohne eine solche Bewertung des Gegebenen wirklich aus? - Bewertungen sind Urteile. Urteile aber schließen jenen bedenklichen Vorgang der Prüfung ab, welcher uns in diesem Dasein zuweilen sehr zu schaffen macht. Lernen wir es da doch einfach, die Grundsätze zur Beurteilung von etwas richtig anzuwenden. So erhalten wir uns ein Anrecht darauf, etwas selbst zu entscheiden.

Impuls

Ein richtiges Wissen erreichen

Es soll im Leben eines Menschen immer wieder auch um ein Erlernen eines richtigen Wissens gehen, da dieses sein Vermögen zu etwas ausmachen wird. Einen Zugang dazu sollten wir uns selbst nicht verweigern. Es ist mein Wunsch, mit dem Dasein von mir auf eine gute, wahre und richtige Weise umzugehen. Ich versuche es klarzukommen und mich für meine Aufgaben bereitzumachen. Es ist mir bewusst, dass auch meine Mitmenschen solche an mich stellen und etwas von mir erwarten. Dieses Dasein ist uns dazu gegeben worden. Werden wir dem wahren Sachverhalt eines Lebens als Mensch doch einfach gerecht. So wird ein gewisser Erfolg auch für unser Leben wahr werden können. Das soll die auf ein gutartiges Wesen von uns selbst ausgerichtete Vorbereitung auf das weitere Leben sein.

Es geht in diesem Leben aber auch um ein Erinnern an frühere Zeiten von uns selbst. Was hat uns einmal etwas ausgemacht und darum über unseren weiteren Weg in einer ungünstigen Weise bestimmt? Werden wir die dabei entstandenen Abwege erkennen und das wieder korrigieren können? - Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Das Sicherstellen eines eigentlichen Erfolgs zu späteren Zeiten wird dadurch mitbestimmt, wie wir jetzt damit umgehen, was zu früheren Zeiten unseres Daseins geschehen ist. Schaffen wir also einen wahren Frieden bei uns, indem wir das eigene Dasein beschauen. Ein solcher soll ein echter Glücksumstand für die Qualität unseres Lebens sein.

Es ist auch entscheidend, ob wir dazu imstande sind, die eigene Lebensgeschichte richtig wiederzugeben. Das macht einen bewussten Menschen aus. Und ein solcher möchte ich gerne sein. Das kann gelingen, wenn man ehrlich dabei ist. Es ist genauso gut möglich, das Erfahrene zu benennen, wie man es erschaut hat. Das ausreichend gut zu leisten, wird uns auf die Stufe eines erfahrenen Menschen setzen. Ein gewisses Lebensglück soll es für uns ausmachen, dass wir dabei von unseren Mitmenschen angehört werden.

Der Erfolg einer ganzen Gemeinschaft von Menschen ist etwas, das uns dieses Leben leichter machen soll. Wer sein eigenes Umfeld anerkennt, wie es besteht, der kann seinen Platz dort bestimmen und es so erkennen, was seine Ziele für dieses Dasein sind. Diese sollen wir selbst anstreben, ohne anderen deswegen zur Last zu fallen. Dazu bedarf es gewiss eines moderaten Verhaltens und auch eines adäquaten Wesens von uns selbst. Ohne das würde nichts Dauerhaftes von uns zu erreichen sein.

Stiften wir doch einfach einmal den Menschen in unserem direkten Umfeld einen gewissen Frieden. Halten wir uns dazu an die gegebenen Absprachen. Gewähren wir auch anderen einen solchen Frieden. Das soll ein doppelwertiger Frieden sein, welcher beidseitig wahrgenommen wird. Dieser soll von einem wahren Wert sein, denn er stellt so eine Keimzelle der Hoffnung dar. Was aber verstehe ich unter einem solchen Frieden? - Kurz gesagt, soll er die Option zu einer friedvollen Ruhe bei uns Menschen sein, jenem guten Schlaf bei der Nacht. Beunruhigen wir unsere Mitmenschen doch nicht grundlos durch ein eigentliches Fehlverhalten von uns selbst. Der Mensch wird vollkommen zurecht als ein Kind solch friedliebender Kräfte zu verstehen sein. Halten wir das ein, werden wir dadurch auch etwas dazugewinnen.

Gedanke

Das Gut und eine Mitarbeit daran

Das Yoga wäre der Sache nach eigentlich auch ein Arbeiten am Gut des Menschen, eine Erkenntnis von sich selbst.

Es ist von einiger Bedeutung für den Menschen, dass ihm etwas zu eigen ist, was seiner Haltung im Leben entspricht. Getreu dieser Haltung wird ihm etwas zuteil, was er an sich gewahren kann. Die Haltung eines Menschen ist zum einen bedingt durch unsere Umwelt, zum anderen bedingt diese auch unser Denken und Fühlen. Sie hat darum einen erheblichen Einfluss auf den Menschen und dessen Entwicklung von Reife.

Eine wahre Entwicklung des Menschen kommt dann zustande, wenn er eine andere Position im Leben einnimmt. Für diese hat das Leben wiederum eine Haltung unseres Leibes vorgesehen. Da sollen wir den vorherigen Absatz ein zweites Mal lesen.

Doch damit soll jetzt fürs erste genug sein. Wir haben es gewahrt, dass unsere Haltung eine Bedingung dieses Lebens darstellt. Diesen Anteil davon haben wir bereits richtig verstanden.

Wie wir es aber wissen, kennt das Yoga eine Vielzahl von Haltungen des Leibes. Und doch soll es entscheidend sein, eine Grundhaltung zu haben, welche von einer einfachen Art ist. Kehren wir zu dieser zurück, tauchen da bei uns auch die dementsprechenden inneren Regungen erneut auf. Diese Regungen sollen von uns wahrgenommen werden. Es tritt da bei uns eine innere Aktivität zum Vorschein, welche lebenserhaltend sein wird.

Diese Aktivität hat so ihre Eigenschaften. Wir können einen Einfluss auf sie ausüben, indem wir unsere Positur variieren. Dazu haben die Lehrer des Yoga ein Schulungssystem entwickelt. Es beinhaltet im Wesentlichen die unterschiedlichen Arten der Asana, der Leibesübung durch Haltung. Da kann sich der Mensch in seinen Leib versenken, wenn er zu seiner wahren Haltung gefunden hat.

Gedanke

Ausstattung und Probe

Das eigentliche Streben von uns selbst soll eines sein, mit welchem wir es versuchen, jene tatsächlich vorhandene Ausstattung für dieses Dasein zu verbessern oder zu erhalten. Das, womit wir uns ausstatten, würde über unseren weiteren Lebensweg und damit auch über unseren Erfolg in diesem Dasein in nicht unerheblicher Weise mitbestimmen. Machen wir es uns darum klar, was uns zu eigen ist. Dafür tragen wir eine eigene Verantwortung.

Der Gegenwart von uns selbst ist ein Ort und ein Zeitpunkt zuteil, zu dem wir etwas für uns einrichten können. Das kann und wird der wahre Ausgangspunkt einer Zukunft von uns selbst sein. Da wir Menschen unser Leben als einen Prozess der Wandlung auffassen, in diesem aber auch ein eigentliches Bewusstsein dafür erhalten haben, wird es unsere Aufgabe sein, das zu vereinigen und unter einen Hut zu bringen. Das soll unsere Krone sein, wie sie jedem Menschen auf eine gleiche Weise zuteilwird.

Das Yoga ist prädestiniert dazu, dem Menschen die Kraft, aber auch die Gelegenheit zu einer Schau dieses Prozesses zu verleihen. Hat er sich erst einmal in seinen Leib bei der Durchführung einer dementsprechenden Haltung eingelebt, kann er sich auch etwas davon bewusstmachen, was sie ausmacht. Da verfügt er nun schon über eigene Erfahrungswerte dazu und braucht diese allein nur richtig zu bewerten. Dazu hat er sie seinen bekannten Gedanken und Ideen zuzuordnen. Danach soll er es bestimmen, wie er das (mit Worten) ausdrücken möchte, was er erkannt hat. So kommt er in eine Position, in welcher er etwas dazu aufschreiben kann.

Bei mir habe ich so folgenden Gedanken aufgefunden und versuche es darum, ihn auch zu erklären.

Wir ahnen es, dass der Mensch aufgrund der kausalen Gegebenheit einer energetischen Ausstattung sein Leben als Dasein erfährt. Dieser Sachverhalt ermöglicht eine Untersuchung dieses Prozesses als Betrachtung unter dem Aspekt der Energie sowie des Leistungsumsatzes. Dabei sollen wir es wissen, dass ein Leistungsumsatz dadurch erwirkt wird, dass sich die Energiearten bei uns ineinander umwandeln.

Um eine passable Lenkung der Energien zu erreichen, soll der Mensch für sich eine eigentliche Unabhängigkeit von etwas Viertem einrichten. Das Dritte soll die zu beackernde Furche auf dem Feld des Gartens sein. Das zweite wäre sein Werkzeug und das Erste er selbst. So besteht dieser Ausschnitt der Welt aus vier unterschiedlichen Quantitäten und stellt den eigentlichen Wirkungskreis für den Menschen dar. Das wäre so gegeben, wenn er etwas arbeitet. Allein nur die Schöpfung eines Werkes stellt für ihn eine Verrichtung von Arbeit dar. Diese Sache macht es dem Menschen möglich zu seiner Gestalt zu finden.

Danach mache er eine Pause und komme zur Ruhe. Dabei löse er sich zuerst vom Vierten, dann vom Dritten und zuletzt vom Zweiten. Was da davon übrig bleibt wird er selbst sein und eine gewisse Leere. Da kann er sich vom Arbeiten eine gute Weile regenerieren. Das soll seine Arbeitsfähigkeit bald wiederherstellen. Ein inneres Wachstum wird ihm dabei zuteil.

So kommt er durch ein Werkschaffen in den Besitz von zweierlei Dingen. Zum einen erfährt er eine Kraft, zum anderen gibt er eine solche wieder. Das ergibt einen erheblichen Durchsatz an Energien. Über die ganze Dauer dieses Vorgangs hinweg kann er somit etwas dafür tun, dass es ihm gut im Leben ergeht. Wie schön wird da erst das Ergebnis davon sein!

So fügt der Mensch beim Arbeiten etwas und bekommt dafür diese Früchte zurück. Schinde er sich doch nicht so! - Tue er das doch besser mit einiger Freude, was er eh tun muss. Löse er sich von den Verspannungen des unfreiwilligen Zwanges zu einer Arbeit. Diese Vorstellung wird so wichtig für einen Erfolg seiner Werke sein. Und diese Werke werden seine spätere Basis für das Leben bilden. Was er einmal gelernt hat, davon weiß er auch etwas. Sein Vermögen dazu, eine Arbeit zu verrichten wird ihn auch weiterhin befähigen.

Sich eine solche Basis zu erhalten wird etwas Begrüßenswertes sein. Das gelte es anzustreben, dass wir in eine solche Lage kommen, wie sie damit verbunden ist. Sie werde dazu einfach von uns so eingerichtet, wie wir das brauchen. Damit können wir jederzeit beginnen. Wir brauchen allein nur an etwas tätig zu sein, um damit endlich anzufangen.

Aussage

Beständigkeit des Lebens

Wer sind wir Menschen denn nun eigentlich? Wird man das in einfacher Weise klären können? - Da habe ich so meine Bedenken. Man sollte sich nicht allein nur mit der Philosophie gut auskennen, also mit den wahren Fragestellungen des Lebens befasst haben, sondern genauso auch mit diesem Dasein als Mensch klarkommen, wie es gegeben ist. Das aber sind zwei ganz unterschiedliche Dinge. Jede dieser beiden Sachen für sich erschließt einem ein eigentliches Bedenken, wie es wahrscheinlich unterschiedlicher nicht sein könnte. Was aber wird davon praktikabel sein? Und welches Wissen benötigen wir, um verständig dafür zu sein, was das Leben ausmacht?

Die eigentliche Existenz eines Menschen ist eine durchweg bedingte. Ihrer Art nach macht sie den Menschen von sich aus schon unfrei. Das wissen wir gut, von was wir abhängig sind. Der ruhige Schlaf des Nachts wird genauso wenig gewährt sein wie die Nahrung des Tages und des Abends, um sich zu verköstigen, wenn man in Not ist. Das muss man erst einmal für sich einrichten, damit man es haben wird. Das sollen nun aber erst zwei der gegebenen Abhängigkeiten eines Menschen sein. Weitere folgen entsprechend den wahren Bedingungen dieses Daseins. Das wird jeder für sich selbst auszumalen haben, wie diese für uns gerade ausfallen.

Eine Grundhaltung bringt das Leben für den Menschen von sich aus schon mit sich. Diese soll bei ihm für die Gewissheit sorgen, dass er zu etwas fähig ist. Es werde ihm da gewahr, welche Art der Haltung ihm gut entspricht. Aus ihr geht er heraus und in sie kehrt er wieder zurück. Daraus ergibt sich sein Formenkreis.

Ein solcher Formenkreis soll von uns selbst vereinheitlicht, aber grundsätzlich auch vereinfacht werden. Man sollte da nicht zu progressiv damit umgehen, wenn man diesen für sich festlegt. Das Leben wird als ein Liebeslied eventuell besser gelebt werden können, als in der Art eines Opus Magnus. Die eigentliche Persönlichkeitsstörung von uns selbst weist auf eine falsche Entscheidung bei der Wahl der Mittel hin, wenn es um uns dabei geht. Der Wille, welcher den Wunsch bei uns unterjocht hat, wird dann ein vergeblicher sein. Keine Freude wird es uns einbringen, ihn zu erfüllen. Beendigen wir einfach alle Arten der Umprogrammierung unseres Bewusstseins, indem wir uns von allem frei machen, was nicht existent sein würde. Lösen wir uns doch von solchen Einflussnahmen auf uns. Was würde daraufhin für uns nicht alles möglich sein! - Der Mensch wird da das Seinige von sich aus bereits in einer gutartigen Weise aufzufassen wissen, wenn er erst einmal wieder zu seiner Ruhe gefunden hat.

Gedicht

Urvertrauen

Prio Eins im Leben hat es, seinen Feinden zu vergeben.

Erst wenn das geschehen ist, spürst Du, wer Du selbst bist.


Eine Vorbereitung auf das Leben ist es, seinen Feinden zu vergeben.

Der große Feind im Innern soll Dich dabei als Erstes kümmern.


Und in gleichem Maße, wie der Dich verführt, wird er von Dir kontrolliert.

So hast Du eines Tages jenen Frieden, den es auch gilt anzustreben.


Und beherrschst Du Dich dann so, wirst Du einmal auch wieder froh.

So hast Du es schließlich doch erreicht, dass Dein Dasein wieder Dir selbst gleicht.


Rühre Dich, das ist mein Wort, auf dass ein Segen treibt Dich um.

Bestehe hier, an diesem Ort, und sei nicht länger dumm.


So wird all das, was selbst Du bist, auch Dir dazu gereichen.

Da kannst Du endlich damit beginnen, einen eigenen Frieden zu erreichen.


Was dann kommt heißt 'Happy End', ein Film, der ist bald aus.

Schon längst bist Du da eingepennt, hast Ruhe hier im Haus.


Ach Lebenslicht, Du drängst mich zum Verzicht, hast dabei der Fortuna Angesicht.

Sonderbar, mal bist Du uns so greifbar nah und dann doch wieder nicht.


Offenburg, den 05.10.2018

Einrede

Das Nichthilfsmittel als Option

Ohne weitere Hilfe zu sein, ganz für sich zu sein, allein zu sein, allein zu stehen, sich selbst zu sein, sich selbst dabei erkennen zu müssen, nicht klarzukommen und doch aufzustehen, das gelte uns selbst etwas. Stark dabei zu sein, männlich (oder weiblich) dabei zu sein, auf alles gut aufzupassen - es angehen, kämpfen, das Falsche auflösen, das Verkehrte überwinden und doch auch weiter für das Seinige gut zu sorgen, das soll das Joch sein, welches wir uns auferlegen in diesem Leben. Es ist uns vorgegeben, das zu tun.

Es wird das Bekenntnis zu diesem Joch aber genau das sein, was den Menschen zu etwas anderem machen kann. Das wird etwas sein, was es so eigentlich von sich aus gar nicht geben würde, sollte, dürfte oder könnte. Dann ist er ein Yogin, wie es ihn eben doch mitunter in dieser Welt als menschliches Phänomen gibt. - Da wird er ein Samnyasin dabei sein oder auch nicht sein. Da wird er ein Sadhu dabei sein oder auch nicht sein. Es wird wahr sein, was er ist. - Das ist der Weg eines Lebens in seiner wirklichen Erscheinungsweise. Immer wieder stellen sich uns in diesem Leben die gleichen Fragen und wir haben auch wiederum gleiche oder in der Sache verwandte Antworten darauf zu geben. Das soll bei uns allein nur die Erfahrungswerte für den wahren Sachverhalt des Lebens erweitern.

So werden wir kundig. Was wir erfahren passt dazu, wer wir sind. Was uns im Leben möglich ist, das ordnen wir dem unter und erkennen so wiederum an, wer wir sind. Da bilden wir eine mehrwertige Einheit, stellen einen Organismus dar. Als solcher bestehen wir für uns selbst, sind dabei aber auch zum Nutzen von anderen bereit. Das wird kein Widerspruch per se sein. Das Gegenteil davon ist wahr. Schließen wir uns doch einfach einmal selbst an solche Überlegungen an und bleiben dabei so, wie wir unserer wahren Natur nach sind.

Idee

Leere Hände

Eine Grundidee zur Erlangung von Tatkräften soll das Lösen der Hände aus den Griffen der Gegenstände sein, mit welchen wir uns zu Vorzeiten schon befasst haben. Quälen wir uns doch nicht durch ein Aufrechterhalten davon. Machen wir es wahr, dass wir einmal nichts tun würden. Dadurch sollen unsere Dinge sich wieder in ihre Grundform zurückbewegen. Die Gliedmaßen zu lösen soll auch bewirken, dass der Leib selbst wieder mobilisiert wird.

Den Lebensstrom kann man als einen pulsierenden auffassen, welcher es zur Aufgabe hat, uns in jedweder Situation zu unterstützen. Was wird da erst durch diesen geschehen, wenn wir uns von allen Arten der überflüssigen Handlung freigemacht haben und in der richtigen Lage dazu sind, um uns zu erholen? - Ein Grundsatz soll dafür Gültigkeit haben. Die Freiheit von Belastung wird eine Freiheit überhaupt erst dann sein, wenn wir unseren Pflichten bereits nachgekommen sind. Das werden viele sein. Durch uns selbst, aber auch genauso durch unseren sozialen Verbund erlangen wir diese Pflichten. Es sind Handlungsoptionen. Diese gehen mit einem guten Leben einher. Sie widerstreben diesem praktisch kaum. Da kann man zum Glück in diesem Dasein finden, wenn man eine Aufgabe hat und sich von der Erfüllung dieser Aufgabe auch wieder erholen wird.

Wachstum ist ohne eine Erholung der eigenen Kräfte des Menschen nicht gut möglich. Genauso ist der Mensch ohne Aufgabe für sein Dasein in eigentlichen Schwierigkeiten. Dann ist er abgeschnitten vom Geschehen dieser Welt. Da kann er keinen Einfluss auf sein Schicksal nehmen.

Einen Zutritt zur Gesellschaft zu erhalten ist erst dann möglich, wenn man auch seine Pflichten wahrnimmt. Solche Pflichten setzen sich aus Aufgaben zusammen. Dazu haben wir unsere Lektionen zu lernen. Eine davon wird die der 'leeren Hände' sein. Wie sollen wir uns sonst regenerieren können? - Dann, wenn wir es meinen, dass wir immer noch mehr tun müssen, verlassen wir die üblichen Bahnen von uns selbst. Natürlich gilt es es tagtäglich etwas zu vollbringen. Das möchte aber in einen geordneten Rhythmus von Tätigkeit und Ruhe integriert sein.

Ein Ausschöpfen der letzten, gerade noch vorhandenen Kräfte bei uns würde nichts Erforderliches sein. Da geht man auf Grund, wenn man das doch tut. Manche Zeit wird es dann dauern, bis man sich davon wieder erholen kann. Da begrenze man das eigene Pensum besser von vorneherein und teile es sich so auf, dass aus einem weiten Weg mehrere Etappen werden.