Ansichten

Prolog

Der Mensch kann mittels jener Worte von ihm eine Abbildung seines geistlichen Wirkens erzeugen und so das eigene Wesen bezeugen. Dafür wäre uns die Sprache mit ihren Zusammenhängen und Bildern gegeben. Sie eignet sich dazu.

Mit den aufgeschriebenen Worten kann er hernach umgehen und sich etwas erarbeiten. So wird es möglich sein, das Seinige geradezurichten, indem er die Worte im Nachgang an seine Überzeugung anpasst, wie sie fortbestehen soll. Dabei kann ein Schreiber es sich vor Augen führen, was er zu bedenken weiß. Es steht ja bereits etwas da, an was er seine Gedanken und Ideen festmachen kann.

Solcherart macht ein Schreiber sein Bedenken sichtbar. Da wird es greifbar, was er davon auch weiterhin anerkennt. Dabei ist das einmal bewahrte Wort zuweilen schon zur Grundlage seiner nachfolgenden Überlegung geworden. Er geht die Schriften chronologisch durch, um ihren Sinn zu verstehen. Bei der Suche nach den Schwachpunkten und Stärken seiner Sprache kann er sich etwas erholen. Eine Erweckung seiner moralischen Kraft findet dabei statt.

Es ist ihm auch manch eine Kraft zur Korrektur seiner Schriften eingegeben. Das überlegt er sich gut. Dank ihr kann er das Geschriebene auf ein einheitliches Niveau bringen. Ist ein solches erst einmal erreicht worden, so wird auch manches andere von ihm damit stabilisiert, was ihm darüber hinaus bereits eingegeben ist. Da wird es in Klarheit vorkommen. Er benennt das eigene Gedanken- und Ideengut. Ein solches bindet er in die eigenen Schriften ein, wie es ihm erschienen ist.

Es gedeiht das Gegebene. Mit der Zeit sollen so jene Werke entstehen, welche ihrem Gehalt nach dem Schreiber genügen.

Gedanke

Sich kennen

Letzten Endes würde es nicht die Technik allein sein, welche es im Leben zu erreichen gilt, sondern auch das eigentliche Temperament eines Menschen soll zu bestimmen sein. Ein solches kann der Mensch an sich verspüren und es wahrnehmen, was seiner eigenen Vorliebe nach gut für ihn ist.

Diesem Sachverhalt soll man im Dasein zu entsprechen versuchen. Dann wird sich uns alle Technik wahrscheinlich einmal in ausreichender Weise ergeben, weil es uns so bereits mit unserem Gemüt und dessen eigentlicher Ausstattung gut ergeht.

Daraufhin wird es allein nur mehr einer guten Schule für uns bedürfen. Einer solchen Schule bedarf es, welche eine richtiggehend gute Position dazu einnimmt, dass man als Mensch bereits alles das in ausreichender Fülle mit sich bringt, dessen es bedarf, um etwas Brauchbares zu erlernen.

Sie werde für uns zu einem Ort einer Bewahrung des Eigentlichen. Da erlernen wir etwas. Darauf sollen wir aufbauen. Das dabei Entstandene möchten wir während unseres Daseins dort ausbauen und bestätigen. Eine Charakterbildung soll da stattfinden. Es soll das bei uns veranlagte Gut den wahren Wert unseres Wirkens ausreichend untermauern.

An solch einem Ort soll man es auch erlernen sich zu bewähren. Wird man das aber erst einmal in der Welt zu tun wissen, so kann man auch längerfristig mit seinen Dingen bestehen. Da glaube ich jetzt, dass es so in wahrer Weise ausgesprochen ist.

Im Mindesten soll so eine Basis für ein eigentliches Dasein als Mensch von uns zu schaffen sein. Werden wir erst einmal über eine solche in ausreichendem Umfang verfügen, dann erhalten wir bestimmt für uns auch manche Gelegenheit zu einer Erfüllung der Aufgaben unseres Lebens. Sie möchten wir angehen. Dazu machen wir uns bereit. Wir sollen es hinreichend vorbereiten, dass das möglich sein wird. Sie sollen von uns in genügender Weise erfüllt werden. Dabei werden wir es wahrscheinlich in Erfahrung bringen können, für was uns ein solches Dasein gegeben worden ist. Bleiben wir offen für die Einsicht. Wir legen uns darauf fest, was wir als wichtig im Leben angenommen haben. Unsere Lebenszeit möchten wir auch weiterhin auf eine förderliche Weise einsetzen.

Würde ohne eine Gelegenheit zur Selbstbestimmung die vorhandene Freiheit einem Menschen nicht verlorengehen? Wann wird eine solche endlich von uns für eine Verbesserung unserer Lebensqualität eingesetzt? - Da wir Menschen allein nur sehr selten spontan über bedeutende Begabungen verfügen, bedürfen wir einer solchen Grundlage für das Dasein gewiss, wie sie durch uns bestimmt werden kann.

Es möchte somit unser Dasein vom Glück gutartiger Erfahrungswerte begünstigt bleiben oder das endlich werden. Ein Anrecht darauf, gut leben zu können, würde man sich nicht erst verdienen müssen. Danach soll man sich verhalten. Das Glück eines Lebens werde von jedem von uns Menschen auch den Mitmenschen freimütig zugestanden oder zugesprochen, damit sie ihr Bestes dazu tun, auf dass sie mit ihren Anliegen bestehen können. Schließlich soll doch das Menschendasein als ein solches bewahrt werden und keinesfalls in seinem Wert gemindert sein.

Dokumentation

Dasein eines Schreibers

Eine Feuerstätte hat mir einst zu mehr Erkenntnis über die Dinge der Welt verholfen, als das manche Stunde des Lesens oder Lernens mit Büchern getan hat. Jedoch lese und lerne ich noch immer etwas mit diesen.

Zwischen Feuerschein und eingelesener Gedankenwelt reflektiere ich geistlich hin und her, was mich seit vielen Jahren schon ausmacht. Ich schreibe mir vieles dazu auf, was ich dabei zu Bedenken gewusst habe. Das mache ich so, damit ich irgendwann einmal einen eigenen Stoff haben werde, von dem ich zehren kann. Dabei finde ich nach und nach zum Lichten und Guten zurück.

Meine Dinge gelingen mir nahezu unbeschwert. Das hat mir schon so einiges im Leben ermöglicht, wofür ich gerne dankbar sein möchte.

Auch der Umfang meiner Kräfte ist jetzt ausreichend groß. Sie habe ich in den letzten Jahren geordnet und gewichtet. Dabei sind meine Werke vielleicht bereits ein Stück weit zu einem solchen Feuer geworden, wie es mir zur Jugendzeit erschienen ist. Ich nähre meinen Geist beim abendlichen Arbeiten an meinen eigenen Schriften und ertüchtige mich auf die Weise eingehend für die Zukunft von mir.

Erkenntnis

Der Weg des Schreibers

Da sind ein Ziehen und Drücken an der Welt. Alles kämpft. Nichts würde uns sicher vorgegeben sein. Nicht alles würde einmal von uns Menschen zu erhalten sein. Was nicht bewahrt werden könnte, das würde es so bald nicht mehr geben. Doch allein nur das, was man sicher zu besitzen vermag, kann dauerhaft eine Grundlage und Basis des Daseins sein.

Darum sichert ein Schreiber das Seinige. Das macht er, indem er es aufschreibt. Mehr würde auch er nicht zu leisten vermögen. Was er davon nicht gewusst hat, das muss er sich einmal durch ein Nachdenken dazu erwerben.

Wodurch soll er das aber leisten, wenn nicht durch eine Auswertung der bereits gültigen Schriften? Wie sollen diese jedoch von ihm ausgewertet werden, wenn sie nicht richtig beschaffen sein würden? - Das muss sichergestellt sein. Deshalb soll es zum Wesen eines Schreibers dazugehören, dass er zuallererst eine Beschaffenheit der Schriften eingehend überprüft, welche er betrachtet, ehe er sie auswertet.

Er würde es nicht einfach glauben, dass das wahr ist, was er da so gelesen hat. Er wird es genauso wenig wissen, dass es falsch ist, was er da so gelesen hat. Da benötigt er manches richtige Schema zur eigenen Orientierung. Mit einem solchen hat er das Gelesene zu vergleichen. Ja, er muss wissen, was er glauben kann und wo Lügen erscheinen. Auch wird er es herausfinden müssen, was daran verkehrt sein wird, und das zu klären haben, wie es richtiggestellt werden kann. So wertet er die Schriften eingehend entsprechend seinem Vermögen dazu aus. Dafür erhält er als Gegenwert der Bemühung ein inneres Bild, seine Auffassung des Gegebenen. An ihr kann er sich auch weiterhin orientieren.

Erst daraufhin kommt manche Erkenntnis durch ein Lesen von Texten bei ihm auf. Ein Irrender wird er sein, solange er das Wort nicht genommen hat, wie es in Wahrheit gegeben ist. Dann, wenn eine Schrift Gültigkeit vor ihm behält, soll es gegeben sein, dass er sich mit ihr auskennt. Da hat er die erforderlichen Prüfungen bereits abgeschlossen. Das Gelesene kann allein nur zu etwas Gutem taugen, wenn es in wahrer und richtiger Weise aufgeschrieben ist. Das weiß er gut. Er erkennt es auch, dass alles andere von einer beliebigen Art sein wird. Dann hat es Bestand für ihn, wenn es auszudeuten ist. Dann kann er eine Schrift ihrem Wert nach auffassen. Da ergibt sich ihr Gehalt ohne ein weiteres Zutun.

Einen wahrhaftigen Bestand der Dinge gelte es zu erkennen, aufzufassen und zu benennen. Danach kann man einen solchen auswerten. Mit der Erstellung einer eigenen Schrift kann das geschehen. Es wird ein Schreiber dabei notgedrungen zu einem Deuter der Dinge, welcher sie auch auf eine eigenständige Weise interpretiert. Hat er es erst einmal gelernt, die Eigenheiten der jeweiligen Schriften richtiggehend zu erkennen, wird er das nach und nach auch mit jenem Kosmos tun, in welchem er lebt. Allein nur er ist ihm zugänglich.

Schlussendlich wird er irgendwann einmal auch das eigene Wesen zu ergründen und auszudeuten lernen. Das wird er auf die gleiche Weise tun, wie er das zuvor mit der Schrift und dem Kosmos getan hat. Er wird die Art der zu wählenden Worte dabei richtiggehend zu bedenken haben und eigene Schriften dazu anfertigen, was sein Dasein und Leben ausmacht. Es soll für einen Schreiber von Wert sein, so etwas zu tun, weil die eigentliche Gewichtung der Dinge daran erkennbar wird. Da lässt sie sich endlich von ihm abschließend klären.

Affirmation

Jedes Werk ist gleich

Jeder Mensch hat das Gleiche zu eigen. Die Summe der Werke variiert unterdessen. Ihr Gehalt ist einzig. Jedes Einzelne davon steht als Werk für sich da und bedeutet etwas. Eine Gesamtschau solcher Werke ergibt wiederum ein eigenes Bild, welches wie eine Miniatur ist. Ihre äußerliche Dimension soll für jeden Menschen identisch sein. So fügt sich das alles wieder zusammen und ist gleichwertig. Eine Faltung und eine Entfaltung der Gegenstände eines Menschen gehört zusammen und bildet eine Einheit. Sie verkörpert das Ganze eines Menschen als etwas Gesamtes. Der Impact eines Werkes erfolgt aufgrund seiner Verinnerlichung beim Menschen. Was das Bewusstsein bildet, hat auch mit einem solchen zu tun.

Dokumentation

Eine erste Begebenheit

Der Mensch sortiert das Seinige und gewinnt dabei sein Gutes. Dazu bedarf er der Kategorien. Das sollen die Schubladen, Kästchen und Dosen sein, in welche wir die eigenen Besitztümer mit Erfindungsreichtum vor den Augen anderer verborgen halten. Solche Schächtelchen und Dosen verschwinden da in den teilweise auch virtuell vorhandenen Schränken und interessieren bald keinen mehr.

Zu jeder bestehenden Sache gibt es ein Pendant, welches da eigentlich dazugehört. Manche Dinge sind zudem erst als Satz komplett. Auch können wir das Gute vom Schlechten unterscheiden. Freilich sollen beide Anteile desselben dennoch innerhalb der gleichen Kategorie verbleiben. Analog zu unserem Wirken an den Dingen kommt da bei uns eine mentale Befähigung auf, welche eine Fertigkeit verkörpert. Wir entwickeln die Register unseres Gedächtnisses. Dafür erkennen wir eine Ordnung des Gegebenen an.

Da gewinnen wir vielleicht bald jene Gabe hinzu, um mit unseren Gedanken etwas dazu Gleichwertiges zu tun. Gleich den Schächtelchen und Dosen in den Schränken unseres Zimmers erscheinen da Moment für Moment eigenständig wahrgenommene Dinge auf mentale Weise und wollen von uns berücksichtigt werden. Doch anstatt das Garn grundlos zu verspinnen, kann man es auch einfach auf die dafür vorgesehene Spule tun. Da fällt es nicht mehr zu Boden und bleibt gerichtet.

Einem Kleeblatt gleich besteht für das Ganze des Menschendaseins eine Wahrheit (das ganze Blatt), aber eine Mehrzahl an Wahlmöglichkeiten (die zumeist drei Blattsegmente), welche etwas davon beschreiben, was uns gegeben ist. Da hat der Mensch so manche Gelegenheit, um seine Dinge verdinglicht aufzufassen. Das kann er begreifen, weil es dafür ein Synonym in der Natur gibt. Es gibt eine endliche Anzahl von Wegen, die zu einem Ziel führen, aber niemals allein nur einen einzigen Weg. Was soll es uns schaden, wenn wir etwas auf unterschiedliche Weise leisten? - Wahrscheinlich wäre es ein Zugewinn. Das soll meine Antwort darauf sein. Schließlich können wir es doch überschauen, was wir zu eigen haben. Da wird es ein Leichtes für uns sein, gleichbedeutende Dinge zu tun, gleichwertige Sätze zu bilden oder einander Ähnliches zu leisten. Das, was zwar unterschiedlich geformt ist, aber die gleiche Sache meint und sich darum ersetzen kann, stellt zuweilen eine Bereicherung dar. Da festigt sich das bestehende Netzwerk der Worte bei uns nachhaltig.

Gleich einem Sammler von Geschichten tun wir es da und 'schreiben' es uns auf, was wir an Wegmarken und Momenten 'aufgefunden' haben. Dabei prägen wir uns auf eine sprachlich-gedankliche Weise manche geeignete Verwendungsart dafür ein, was uns zu eigen ist. Somit entstehen erste Register bei uns und der menschliche Boden wird zu einem Urgrund einer inneren Bebilderung.

Dokumentation

Ein gutes Gespräch

Dann, wenn man sich mit Freunden trifft, hat das zuweilen einen besonderen Unterhaltungswert, weil man sich kennt. Man hat manches schon gemeinsam erlebt, von dem man berichten kann. Jeder erinnert sich an etwas und kann es wiedergeben. Das können schöne Momente sein, zu denen auch gelacht wird, weil manche Anekdote dazu anregt.

Wer seinen Mitmenschen begegnet, der soll auch etwas Adäquates erwidert bekommen. Da hat jeder sein gewisses Niveau. Ein solches ist zu behaupten, ja, man lasse nicht nach, wenn es um gute Formen und gescheite Geschichten geht.

Auch eine Auswertung der Begebenheiten eines Lebens wäre eine Sache von Wert. Da berichten die Menschen, was sie wissen, und geben ihren Worten eine eigene Note bei. Sie ergänzen die Tatsachenberichte um eigene Stellungnahmen. Jener 'Mist' wird zuweilen manchen Boden düngen. Da sind anregende Gespräche sehr förderlich dafür.

Was wir dabei erhalten, das bedarf auch einer Bestätigung durch uns. Unser Gegenüber soll es wissen dürfen, wie wir ihn wahrnehmen und was wir davon haben, dass er da ist. Da tun wir gut daran, wenn wir aufrichtig sind.

Es gehört zu einem guten Ton dazu, dass man seine Stimme erheben darf. Da können Tatsachen angesprochen werden, die mehr oder minder bereits allseits bekannt sind. Manches Gedankengut wird so mitgeteilt, das alles findet im Gespräch erst zu seinen Formen. Da wird es ein Miteinander sein, dass man gemeinsam spricht.

Was man selbst erlebt hat, gehört da genauso dazu, wie das von Bedeutung für die Sache wäre, was augenblicklich bei uns vorhanden ist. Da wird mancher Schwenk ins Gegenwärtige möglich sein. Man kann zusammen Essen und Trinken. Dabei sind wir gesellig und gestehen es einander zu, was wir an Gedanken und Ideen mitgebracht haben, ja, an uns tragen.

Impuls

Aufgaben des Schreibers

Ob ein Schreiber etwas zu sagen weiß, was auch für jemanden anderen brauchbar und nützlich sein wird? - Alles soll auf den anfänglichen Geschehnissen des eigenen Lebens aufbauen. Das ist etwas, das einmal an den eigentlichen Werken von uns gut zu erkennen sein wird. Das wird so bei uns eintreten, wenn wir darauf hinlänglich achtgeben.

Es soll das erste Wort sein, welches vervollständigt wird. Dazu beginne man immer wieder einmal von vorne mit seinen Dingen. Den darauffolgenden Weg begehe man auf eine unverkürzte Weise.

So wird man irgendwann einmal den ganzen Weg kennen. Er soll regelmäßig zu begehen sein, damit er urbar werde.

Wahrscheinlich wird man es so schaffen, das durch ein eigenes Studium der natürlichen Begebenheiten zu erlernen, wie etwas auf eine gutartige Weise von uns zu leisten sein wird. Im Mindesten versuche man es einfach damit zu bestehen, was man als ein eigenes Wort von Wert erkannt hat.

Geschichte

Was ist Yoga?

Die Frage, was der Yoga für eine Sache ist, würde ich Ihnen hier nicht einfach mit ein paar wenigen Worten beantworten können. Ich möchte aber auch nicht so tun, als ob ich gar nichts davon wissen oder verstehen würde, was ihn ausmacht. Im Laufe einer Lesung des Wikis wird es Ihnen wahrscheinlich klarwerden, dass ich mir eine eigene Herangehensweise an die Sache des Yoga bewahrt habe. Sie mir erhalten zu haben, das bestimmt mein Wesen.

Wer gesagt hat, dass er ihn schon ein Stück weit kennt, der möchte damit vielleicht in bedingter Weise Recht behalten. Aus dem täglichen Leben kennt heutzutage nahezu jeder womöglich etwas, was er mit dem Begriff des Yoga in Verbindung bringen kann. Dadurch kommt man dann zuweilen wohl dazu, sich in einfacher Weise so auszudrücken.

Jedoch könnte so etwas noch nicht das vollständige Ganze sein, um was es eigentlich auch immer wieder einmal bei uns gehen soll. Es gelte das regelrecht aufzuzeigen und zu benennen, damit es uns eingehend bekannt werde. Auch wenn man es so noch nicht gleich erfassen würde, lässt sich doch eine gewisse Kenntnis davon bereits jetzt schon vorzeichnen.

Die Idee, ob ich das mit dem Wiki einmal leisten kann, muss jedoch von vorneherein bedacht und bei einer Schau des Werkes berücksichtigt werden. Wir sollen etwas darum wissen, dass es ein vollständiges Ganzes auch in Bezug auf den Yoga gibt. Das werde so von uns für wahr erkannt, auch wenn es dadurch uns allein nur sehr bedingt etwas greifbarer sein wird, was davon zu halten wäre.

Ohne einen gewissen Grad an Abstraktion im eigenen Bedenken zu erreichen, wären viele Dinge, welche mit ihm zu tun haben, nur schwerlich in geeigneter Weise zu vermitteln. Wir haben es darum zu erlernen, wie das geht, dass man einen Sachverhalt auf eine andere Art darstellt, um uns einmal in sachgemäßer Weise dazu ausdrücken zu können. Das sollen wir uns klarmachen, dass eine Möglichkeit davon besteht. Es soll so von uns erkannt werden, wann sich eine Gelegenheit zum Begriff des Gegebenen auftut. Die solchermaßen vorgezeichneten Wege können wir dann begehen, wenn sie auch wirklich bei uns erschienen sind.

Wer sich mit einem so umfassenden Themengebiet, wie dem des Yoga einmal befassen möchte, der soll es dabei zur Kenntnis nehmen, dass seine Beschäftigung mit der Sache allein nur eine Endliche sein kann. Der Umfang jener Dinge, welche innerhalb eines solchen Wissensgebietes der Menschheit schon vorgekommen sind, würde nicht umfassend von einem einzelnen Menschen aufzuzeigen oder zu erklären sein. Das ist so wahr. Es ist ebenso wenig zu begrenzen wie das eigentliche Menschendasein auch. Der Mensch habe sich darum zu erfahren und in eigenständiger Weise etwas zu schaffen, was dem Yoga gerecht wird. Im Grunde geht es dabei um die Verwirklichung als Mensch.

Da müssen wir die Fähigkeit erlangen, unterschiedliche Zustände stabil einzunehmen, wenn wir damit bestehen können möchten. So etwas wird mitunter bereits ausreichen, um manchen Menschen zu überfordern. Es würde nichts einfacher für ihn dadurch werden, wenn er sich auf eine für die jeweilige Sache verkehrte Weise abmüht. Darum halte ich mich mit eigenen Erklärungen zum Wesen des Yoga getrost noch etwas zurück. Die eigentlichen Ansichten eines jeden anderen Menschen sollen uns stets gleich viel wert sein wie unsere Eigenen. Das halte man sich im Gedächtnis, wenn man miteinander über solche Sachverhalte spricht.

Ihrer Bedeutung nach wären solche Dinge auf jeden Fall als in gleichwertiger Weise gebildet richtig von uns aufzufassen. Das so zu handhaben wird vornehm, aber auch gerecht sein. Im Mindesten soll es jener Sache dienlich sein, welche es besagt, dass wir den anderen Menschen genauso gerecht werden möchten, wie wir das auch für uns gewünscht haben.

Jene, den Yoga betreffenden Phänomene und Erfahrungen eines Einzelnen tragen oftmals ein sehr stark individuelles Gepräge an sich. Sie werden keineswegs einfach so auf das Leben und Dasein eines anderen Menschen zu übertragen sein. Jeder hat es zur Aufgabe, im Leben seine eigenen Erfahrungen zu machen und diese auszuwerten. Das gilt auch für eine solche existenzialistische Schau des Gegebenen, wie das Yoga eine sein kann. Eine echte Schwierigkeit wird es dabei sein, dass ein Yogin ausdrücklich absichtsvoll handelt. So etwas würde bei uns in Europa eigentlich nicht gewünscht sein, ja, zuweilen wird es sogar hart bestraft. Dabei beinhaltet es doch auch manche Chance, ohne welche es kein Glück, aber auch keinen Progress für einen Menschen geben kann.

Der Yoga soll von uns als ein Aspekt des Kosmos eines einzelnen Menschen im Universum verstanden werden. Er wird zu definieren sein. Wir erschauen ihn. Dazu muss er endlich und begrenzt von seiner Natur sein, da man ihn sonst nicht begreifen würde können. Das Größere wird leicht etwas Kleineres beinhalten. Auf eine solche Weise beinhaltet die Welt den Kosmos des Einzelnen. Aber es besteht keine Gleichheit davon. Nicht einmal eine Gleichwertigkeit davon käme da vor. Mit dem Yoga verbundene Erkenntnisse sind darum nahezu immer allein nur von einer personellen Gültigkeit, welche nicht leicht in ein universal gültiges Prinzip umzuwandeln sein würden. Aus dem Grund wird es wahr sein, dass man zeitweise auf einen kundigen Lehrer angewiesen ist, dank welchem man einen Zugang zu einem besseren Wissen erhält. Eine der Voraussetzungen dazu soll ein tugendhaftes Dasein mit einem erfüllten Glück im Leben sein. Das wird vieles vorbereiten.

Etwas soll uns klar sein. Wie soll man an den Yoga anders herantreten als durch einen Zugang zur Gesellschaft? Wie wird man ihn da noch zurecht kennenlernen und erfahren, wenn man sich dabei zu sehr von seiner Umwelt abschottet? - Das wären doch Sonderwege, welche sich dadurch auftun. Sie sollen unterlassen werden.

Wie geht eigentlich Yoga? - Nun, es wird zuerst einmal einer eigentlichen Ausstattung mit subjektiven Wahrnehmungen und Tatkräften bei uns bedürfen, ehe wir ihn betreiben können.

Es gilt etwas, bei den anderen Menschen als Person anzukommen. Man soll sich dazu bewegen, hierbei mitzumachen. Man soll das zu tun bereit sein, um es mit Lust leisten zu können. Das, was von uns gefordert wird, sollten wir nicht verschmähen. Erfüllen wir es besser, wenn es zurecht gefordert worden ist. Man soll seine Aufgabe in einer für alle Beteiligten verträglichen Weise ableisten, um sich einen eigentlichen Verdienst zu erwerben.

Der angehende Übende einer solchen Disziplin wird in der einschlägigen Literatur manchmal als Adept bezeichnet. Das ist ein Anwärter, ein Prospekt. Er soll einen 'lauteren Demand' besitzen und mit anderen Menschen ausreichend oft über seine Sache sprechen. Darauf stelle er sich ein, dass es so etwas zu tun gibt. Gar vieles wird er dazu leisten müssen, um zu einem eigentlichen Erfolg zu finden. Das aber soll die liebe Mühe dafür lohnen. Dann, wenn man es dauerhaft auf sich zu nehmen bereit ist, kann es auch wahr werden, dass ein solcher eintritt. Eine eigentliche Beharrlichkeit soll uns Menschen für die eigene Sache eingegeben sein. Das soll uns einmal bestärken, dass wir uns mit ihr identifiziert haben.

Es würde aber wohl nicht der eigene Weg ohne eine Bereinigung des eigenen Lebenswandels zu einem dementsprechenden Glück führen können, wie es für eine solche Sache notwendig ist. Es wird darum eine unserer ersten Aufgaben sein, uns dazu bereitzumachen, den ganzen Weg zu begehen. Machen wir es (uns) dazu klar, dass wir schon immer den Erfordernissen eines Menschendaseins ausgesetzt sind. Eine Existenz, wie die menschliche hat ihre Eigenheiten. Eine davon wird es sein, dass man nichts Neues anzufangen bräuchte, wenn man bereits seine gewohnten Dinge kennt. Da sagen es die Jaina zuweilen sehr trefflich. 'Ich bräuchte nicht damit anzufangen, das Yoga zu beüben, weil ich noch gar nicht damit aufgehört habe.'

Es wäre derweil wieder und wieder unsere Aufgabe, uns einem anderen Menschen zu verstehen zu geben. Wir sollen dabei unseren Mitmenschen in eigenständiger Manier etwas davon mitteilen, was uns ausmacht. So sollen wir einmal das auszudrücken lernen, was wir erlebt und getan haben, ja, wie das geht und was es gibt.

Das geschehe so, weil man da ist und sich das auswirkt, dass es uns gibt. Kein noch so gutes Buch wird einem hiervon Abhilfe verschaffen, dass wir etwas zu erklären haben. Der Mensch nimmt Einfluss auf den Menschen. Dagegen liegt das Buch in der Ecke und spendet allein nur einen sehr geringen Trost. Das wird so wahr sein, weil ein Mensch allein nur durch Gespräche mit weiteren Menschen zu etwas Verbessertem befähigt werden kann. Man nutze also die sozialen Begebenheiten, wie sie gegeben sind, für sich. Das geschehe auch zur Bildung einer eigentlichen Vernunft von uns. Der Mensch wäre einfach bedeutsamer als ein Buch.

Was gäbe es außerdem noch zu sagen? - Allein nur zusammen mit anderen Leuten zu tanzen oder zu singen wird da manchem auf Dauer sicherlich etwas mehr einbringen, als es diese doch nicht einfach so zu handhabende Sache asiatischen Brauchtums zu gewähren vermocht hat. Sie wird schlicht für manchen zu umfassend und weitreichend von ihrer Art sein, als dass das leichthin für einen Europäer zu meistern ist. Wir sind zudem in einem zu geringen Maß in einen dementsprechenden sozialen Kontext eingebunden, wie er dafür zur Vorbereitung erforderlich sein wird. Um dennoch gut mit der Sache klarzukommen und damit einmal zu bestehen, was der Yoga wirklich ist, soll man zuallererst den Weg einer sozialen Integration begehen. Ein Leben als Außenseiter zu führen wird demgegenüber für uns kaum etwas Erstrebenswertes sein. Es wird keinen Sinn haben, darauf zu beharren. Solche Füllen, die für niemanden gut gewesen sind, braucht auch keiner zu verwirklichen.

Direktive

Yoga im Alltag

Eine der hervortretenden Schwierigkeiten beim Erlernen der Disziplinen des Yoga wäre die Notwendigkeit zur Integration jener es betreffenden Sachverhalte in den Lebensalltag eines Menschen. Hier gehe man umsichtig vor, wobei auch eine gewisse Harmonie dem Adepten nicht abhandenkommen sollte, damit er nicht auf andere Leute auffällig wirken würde. Das wäre mit Sicherheit von Nachteil für ihn. Als Paradiesvogel ist das menschliche Dasein zu schwierig zu erfüllen.

Man sollte dabei nicht übersehen, dass vielerorts (vielleicht sogar zurecht) von gewissen Autoren gesagt worden ist, dass der Lauf der Dinge des Daseins innerhalb der asiatischen Kulturkreise auf eine eher individuelle Weise angenommen und begangen werde. Einer Identifikation mit dem Selbst steht die Aufgabe zur Identifikation mit einer Gemeinschaft, wie das bei uns in Europa üblich ist, entgegen. Das würde meines Erachtens nicht anders miteinander vereinbar sein, als durch ein wechselseitiges Geltenlassen beider Ansätze. Damit soll man zurechtkommen, weil es beides gibt.

Doch auch wir Europäer haben unsere Eigenheiten bewahrt. So möchte es zwar in Wahrheit wahrscheinlich sehr viele unterschiedliche Wege geben, um das Yoga zu erlernen und seine Disziplinen zu üben, zugleich existieren aber allein nur begrenzt viele Gelegenheiten für uns, um sie in den Lebensalltag hier im Land zu integrieren und erfolgreich zu praktizieren.

In keinem Fall hat man seine eigentliche soziale Integration in Frage zu stellen, allein nur um einen Sonderweg als Individuum begehen zu können. Das Gegenteil davon wird erforderlich sein, damit das Glück und das Gute des Daseins für uns erhalten bleiben.

Idee

Yoga als Konzept

Mancher Versuch, das Yoga etwas zu vereinheitlichen, ist bereits im Verlauf von dessen Geschichte vorgekommen. Patanjali kann hier von mir als ein bekannter Autor erwähnt werden.

Doch eine solche Vereinheitlichung würde mitunter nichts anderes als eine synthetische Betrachtungsweise des Lebens als Mensch sein. Im Grunde wird eine vollständige Menschwerdung bereits genügend Strahlkraft besitzen, um dem Eigentlichen des Yoga wahrscheinlich ausreichend gerecht zu sein. Sie soll zudem leichter zu erreichen sein, da man zu ihrem Erhalt lediglich es zu bewahren hat, wer man bereits ist. In der Folge davon werden sich einem jeden von uns schon die entsprechend richtigen Wege für ein selbstbestimmtes Dasein eröffnen. Sie gelte es dann zu begehen, das Erreichte zu bestätigen, was man auf ihnen erfahren wird, und so als Mensch zu bestehen, indem man das Ziel seines Lebens auch weiterhin mit Hingabe verfolgt. Manche sprechen da von Moksha, einer Befreiung aus den Ketten des Daseins.

Auf die Körperhaltung eines Menschen bezogen soll das bedeuten, dass eine Bewegung oder Haltung des Leibes in Ruhe entsprechend unseres Bedürfnisses dazu durchzuführen ist. Es gilt mir da etwas, nicht zu technisch dabei zu sein, wenn ich mein eigentliches Leben mit solchen Momenten ausgestalte. Zudem soll es mir genügen, meinem Dasein auf eine schöne Weise zu entsprechen, wie mir das gefällt. Ich glaube es, dass ich dem so noch immer gerecht werde, was das Ziel eines Menschendaseins verkörpert. Es vor der Zeit dazu zu erreichen wird hinfällig sein. Mache man es sich bewusst, dass die Existenz in den Begrenzungslinien eines Gefüges auftritt, für das wir kein Gewicht haben. Die Tore davon, welche einen Austritt aus einem solchen System ermöglichen, kommen zeitnah und rechtzeitig vor, aber man hat keinen Vorteil davon, wenn man sie anschreit oder auf sie einhackt. Was geschieht, macht das, weil es der Ordnung entspricht. Ihre Vorgabe ist uns eine Bedingung, auch wenn sie, jetzt einmal für sich gesehen, unbedingt und beherrschend auf alles und nichts an der Welt einwirkt.

Da gehe ich in mich und wirke kaum an der Welt. Ich beachte dabei auch mein Temperament. Das mache ich so gerne. Es kann von mir erkannt und bestimmt werden. So erfahre ich etwas von Bedeutung über mich. Dann, wenn mir das geschieht, möchte ich das mir mögliche Spektrum an Begebenheiten erkennen und die Teilbereiche davon abschließen, welche nicht mehr an meinem Leben einen Anteil haben sollen.

Gedanke

Ziele eines Adepten

Um die eigentlichen Ziele eines Yogins etwas zu wissen und den Arhats nachzustreben, soll für uns Europäer bedeuten, dass wir etwas vom wahren Kern des Yoga zu erfassen bereit sind. Das geschehe so, um eine Kenntnis davon zu erhalten, was ihn ausmacht. Es wird anzuerkennen sein, dass er zu früheren Zeiten in der indischen Landschaft praktiziert worden ist, aber danach vieles aus seinem Kerngebiet in Vergessenheit geraten ist.

Da müssen wir uns eigene Gedanken dazu machen, was er wirklich bedeutet. Für eine solche Art der Kenntnisnahme haben wir offen zu sein, um damit zu bestehen, wenn wir das Yoga praktizieren. Davon unbenommen besteht die Frage fort, ob wir so, wie wir uns Zeit unseres Lebens geben, auch wirklich das Vermögen dazu aufbringen können, welches dazu erforderlich sein wird.

Was werden wir während unseres Daseins einmal erreichen können? - Das Schicksal wird uns vielleicht darüber Auskunft geben. Dazu möchten wir es befragen oder es einfach abwarten, bis die richtige Zeit dazu gekommen ist, dass es bei uns eintritt. Niemand wird seinem Schicksal ausweichen können, denn sonst wäre es keines.

Was mir da klar wird, das wäre das Bestehen einer Notwendigkeit dazu, über ein wahrscheinliches Schicksal mit guten Freunden oder der eigenen Familie eingehend zu sprechen. So lassen sich manche unserer kommenden Schritte bereits etwas vorbereiten und einleiten. Dadurch werden wir wahrscheinlich einmal eine gewisse Akzeptanz für unsere Sache erwirken.

Eine notwendige Vorbereitung darauf können wir sicherlich jetzt schon ableisten. Machen wir uns doch einfach einmal einige Gedanken zu unserem wahren Weg und entwickeln eigene Ideen dafür, wie ein solcher von uns begangen werden kann. Dann werden wir das auch einmal vollkommen zurecht den beteiligten Personen eröffnen und sie darauf einstimmen, was da kommen soll und folgen wird.

Ansatz

Menschwerdung im Yoga

Eine Ausbildung des Menschen soll eine sein, bei welcher er sich auch adäquat auszudrücken lernt. Das wird für ihn manche eigentlichen Ansätze zu einer besseren Lebensführung auffindbar machen. Er hat es in Erfahrung zu bringen, wie es ihm richtig erscheint und was er verwirklichen möchte. Da wird er seinen Weg auffinden oder bestimmen können. Auch erhält er so manche Einsicht in die Dinge seines Daseins. Da soll er manchen Anhaltspunkt dafür gewahren, wie etwas richtig geleistet werden kann. Er wird es auch erfahren, was zu tun und was zu lassen sein wird.

Redlich soll der Mensch im Umgang mit seinen Mitmenschen sein. Er leiste seine eigentliche Aufgabe stets auf eine gültige Weise. Das mache er so, wie es dafür erforderlich ist. Das wird er gewohnt sein. Unsere eigenen Dinge sollen uns dafür ein gutes Beispiel sein, wie es geht.

Man strebe nach etwas Geeignetem. Man arbeite tüchtig, schließlich soll das doch einem etwas einbringen. Man erhofft sich ja etwas davon, tätig zu sein. Eine gewisse Gewöhnung an ein solches Schaffen wird manches Weitere überhaupt erst für uns möglich machen. Die eigenen Kräfte werden dadurch bestimmt.

Das Glück eines Menschen werde durch die Erhaltung einer wirklichen Lebensqualität gefördert. Die Welt hat Bestand vor uns und der Mensch habe Bestand in ihr. Getreu eines solchen Gedankens mache man davon Gebrauch, jenen Sachverhalt als Bedingung seines Lebens anzuerkennen und es sich vorzugeben, was er besagt. Ein tätiges Streben soll uns von sich aus schon erfüllen.

So wird das Dasein zu erhalten sein. Der Mensch bewahre sich seine Einstellung gut. Das soll sie ihm wert sein.

Impuls

Eine Ausbildung als Fundament fürs Leben

Das Fundament soll der Sockel sein, auf dem etwas Dauerhaftes aufgebaut werden kann. Auch als Mensch ist es eine Aufgabe zu bestehen. Haben wir erst einmal Zugang zu einer Lehre erhalten, so kann uns das erfüllen. Da binden sich unsere Kräfte. Dann werden wir an etwas einen Anteil haben, das es bereits gibt. Schön soll es sein. Da werden wir etwas erlernen. Man wird es uns zeigen. Das soll uns dabei helfen, im Leben gut klarzukommen.

Es ist wahr, dass wir dank dem Einsatz unserer Lebenszeit etwas zu Wege bringen können. Ein gewisser Antrieb dazu soll uns zuteilwerden. Wir möchten uns da um einen gewissen Erfolg bemühen. Darum widmen wir uns den Aufgaben des Lebens. So geht man mit Respekt mit dem eigenen Dasein um. Jenen damit verbundenen Dingen werde man so gerecht, wie das für sie erforderlich ist. Da finden wir wahrscheinlich bald schon zu einer Anstellung.

Man sollte sich jedoch nicht grundlos in Schwierigkeiten bringen. Ein übertriebenes Maß an Gelehrsamkeit würde uns nichts Gutes einbringen. Man lasse sich doch einfach Zeit dabei, wenn es etwas zu erlernen gibt. Da widme man sich der eigentlichen Aufgabe eingehend. Etwas anderes bräuchten wir nicht zu tun.

Dokumentation

Ein partieller Schatten

Das Ganze stellt für das Gesamte eines Menschendaseins den Maßstab dar, nach welchem er seinen Erfolg bemessen kann. Es wird eine Relation dafür geben, wie viel davon wir bereits sichergestellt haben. Dabei zählt eine Erwartung weniger als eine erreichte Wegmarke. Solche relativen Beziehungen sind zuweilen verwirrend angeordnet. Sie stellen keinen eigentlichen Anhaltspunkt fürs Leben dar.

Länger als ein bis zwei Stunden des Tages würden wir nicht dafür aufbringen wollen, um das Gegebene zu bemessen. Die andere Zeit verwenden wir darauf, unseren Weg fortzusetzen. Da führen wir Schritt für Schritt die eigene Aufgabe durch und erhalten dabei einen Progress unserer Bemühungen.

Jedoch wird manches davon allein nur schwach auszubilden sein, weil wir das dafür erforderliche Vermögen nicht geeignet haben. Da rufen wir vielleicht jemanden zu Hilfe, aber auch dessen Liebesmühe wird endlicher Art sein. Im Grunde müssen wir es lernen, das Gut selbst zu bewirtschaften.

Da können wir die Schafe so oft zählen, wie wir es möchten. Gesund werden sie davon kaum. Auch schafft das kein Futter für sie herbei. Die Milch ist so auch noch nicht eingeholt worden. Was vertun wir also unsere Zeit mit Nichtigem!

Da besteht viel Licht in dieser Welt. Sie brennt den Dingen auf den Pelz. Unsere Haut wird dadurch alt, dass wir sie nicht vor der Sonne geschützt haben. Haben wir auch die Wärme gerne, so brennt uns doch das Licht die Seele aus. Es dringt tief in uns hinein. Manchen Schmerz erfahren wir da, vorausgesetzt dass wir ein Empfinden dafür haben, welches von uns zugeordnet werden kann.

Da hat das Sonnenlicht seine Wirkung auf uns. Es zermürbt den Menschen und zerlegt ihn. Mancher Bereich wird außer Kontrolle geraten, weil uns schlecht dabei wird. Da tritt ein Schatten an uns auf. Das Lichte hinterlässt seine Narben. Wir möchten jedoch gesund sein, darum gehen wir aus dem Licht und halten uns dort auf, wo sie uns nicht einfach so verbrennen würde.

Manches haben wir bereits in unserem Leben verloren. So sind wir gebrannte Kinder geworden. Die Schmerzen sind auch bei uns nicht unbegründet zustande gekommen. Was uns da verbleibt, wäre ein Schutz des restlichen Materials unserer Zellen. Da versorgen wir uns gut. Aber auch an die Schafe denken wir unterdessen. Ihnen lassen wir das gleiche pflegliche Verhalten zugutekommen, welches auch uns gutgetan hat.

Aphorismus

Anbetung und Segnung

Die Ziele eines Yogins bestimmen über jene Art und Weise der Durchführung einer Anbetung seiner primären Gottheit mit. Er tritt ihr zu gegebener Zeit mit Grüßen entgegen und bittet sie nachher um eine Segnung. Ein solcher Vorgang wird als Puja bezeichnet.

Mir geht es bei der Beschreibung dieses Vorgangs vornehmlich um eine Aneignung von Wissen und dessen Anwendbarkeit. Ein solches stelle ich provisorisch sicher durch eine Schulung meiner sprachlichen Ausdrucksfähigkeit beim Erstellen eigener Schriften. So sind manche meiner Werke überhaupt erst entstanden, als ich eine entsprechende Form für sie erreicht habe. Eine solche Fertigkeit ist allem Gegebenen nachzuordnen, weil sie ein Vermögen darstellt. Ein solches wird man erst einmal erlangen müssen, ehe man es einsetzen kann. Da kann man üben, was das Zeug aushält, es wird sich kein Weg darstellen, wenn er nicht notwendig erscheint. Darum ist das Leben unabdingbar. Mit jedem weiteren Schritt von uns grenzen wir uns zusätzlich ein. Da kämen wir bald nicht mehr darum herum, die Kriege zu führen, welche ausgetragen werden müssen. Mancher uns liebe Mensch wird dabei fallen. Das können wir bereits im Voraus erkennen. Da sind wir in unserem Verhalten gehemmt. Niemand sollte von uns geopfert werden.

Was macht mich als Person unterdessen aus? - Um jene Frage zu beantworten, muss ich etwas weiter ausholen. Die vorgegebenen Wege eines Menschen aus Europa richten sich oftmals allein nur scheinbar nach seiner Person aus. Sie würde nicht wichtig wirken, weil man ihr keine Bedeutung beimisst. Solange jemand an einer Gemeinschaft einen eigentlichen Anteil hat, wird er vornehmlich auch Pflichten gegenüber ihr zu erfüllen haben und sich ihr in gewisser Weise als Mensch nachordnen müssen. Solche Pflichten sollen aus allgemein vorhandenen, gleichartig gebildeten Überzeugungen der Mitglieder der Gemeinschaft hervorgehen, welcher man angehört. Das Resultat davon wäre eine Art der Selbstaufgabe, wenn man es gänzlich vollzieht. Man geht in seinen Beziehungen zu anderen Menschen auf und ergießt sich ins Leben. Dafür kann man einen weltlichen oder einen nicht weltlichen Rahmen wählen.

Der eigenen Existenz etwas zusätzlichen Raum für eine Selbsterfahrung der persönlichen Wahrheit zu verleihen, das heißt mich einen Weg zu begehen, welchen das Leben für mich bereithält.

Diskurs

Nutzen und Macht eines Menschen

Die Stellung einer Person innerhalb einer Gemeinschaft von Menschen soll sich aus ihrer Befähigung dazu ergeben, die Wege jener Gemeinschaft entscheidend mitzubestimmen und so diese bei ihrer aktuell vorkommenden Wandlung mitzuprägen. Dabei wird jedem Menschen etwas Gutes gewiss auch etwas Bestimmtes wert sein.

Über die Einnahme einer eigentlichen Anstellung innerhalb einer solchen Gruppe von Menschen kann man sich ein prosperierendes Umfeld verschaffen oder in ein solches integriert werden. Man braucht dazu allein nur seine Aufgabe hinreichend gut zu erfüllen. Es soll im Leben des Menschen um einen Bestand des Gegebenen gehen. Ein solcher wird dadurch bestätigt.

Eine Sache, welche der Mensch gänzlich für sich vorgibt, wird die Frage seiner Verträglichkeit für sein persönliches Umfeld sein. Eine solche sei im Mindesten von ihm aufrechtzuerhalten.

Impuls

Sinn einer Menschwerdung

Was wäre nun der Sinn des Yoga, wie ich ihn kenne? - Der Yoga ist eigentlich ein physisches, aber auch ein psychisches Schulungssystem, welches sich zuweilen gewisser mentaler Phänomene zu bedienen weiß. Es ist einstmals von Menschen für Menschen anhand von Mystik und Magie praktisch entwickelt worden und wird noch immer weiter ausentwickelt. Wer das übt, der macht dabei Erfahrungen mit dem Universum, zumindest mit seinem eigentlichen Anteil davon, dem Mikrokosmos.

Solche macht er primär als Subjekt mit seiner Existenz. Dabei soll es das erste und wohl auch das letztliche Ziel sein, zu klären, wer man ist.

Wie wird man das Yoga ausüben können? Besteht es allein nur aus solchen Figuren, wie man sie aus Büchern bereits gut kennt? - Das lässt sich wohl nicht einfach so klären. Aber mir scheint es wahr zu sein, dass die Bücher etwas vortäuschen, was so noch nicht unbedingt richtig sein würde.

Gedanke

Eigenständigkeit als Individuum

Man wird keineswegs durch die bloße Einhaltung einer Vorgabe eines anderen Übenden beim Praktizieren von irgendetwas eigentliche Erfolge damit aufweisen können. Man suche da besser nach dem, was zu einem gut passt und einem liegt. Dann soll es uns mit der Sache auch gut ergehen, die wir gerade leisten möchten.

Bestimmung

Wert des Yoga

Sich mit dem Üben von Haltungen, Posituren und Bewegungsabfolgen aus dem Gebiet des Yoga auszukennen, kann zuweilen eine sehr wertvolle Sache für einen Menschen sein. Da lernt er seinen Leib kennen und kann etwas damit anfangen, dass er einen solchen eignet. Dank der Wahrnehmung seiner Physis kommt er mit seiner Psyche in Berührung und erfährt Phänomene. Sie werden eine Auswirkung davon sein, wie er mit sich umgeht. Wenn das von uns hinreichend erkannt worden ist, sollen wir diese als einen Indikator dafür ansehen, was uns ausmacht. Das werden wir so zu bestimmen lernen.

Gewisse Energiewechsel aktivieren den Menschen und machen ihm den wahrnehmbaren Prozess erfahrbar, welchen man als Lebendigkeit bezeichnen kann. Es tritt dabei die Vitalität eines Menschen zum Vorschein und macht ihm seinen Zustand klar. Da kann er es entscheiden, was für ihn das Richtige sein wird.

Das Yoga, seiner wahren Gesetzmäßigkeit nach ist zu bestimmen. Das wird dafür erforderlich sein. Aber können wir darum wissen, was für ihn gilt? - Ich glaube, dass es möglich ist, sich seinen Inhalten anzunähern. Mit der Zeit einer Ausübung seiner Praktiken werden wir auch etwas von seinem Gehalt erfahren können.

Um ihn einmal eingehend zu verstehen, soll man sich in die Mitte nehmen und das eigene Subjekt tätig und wahrnehmend gewahren. Welche Bilder kommen da bei uns auf? Welchen Wert haben sie für uns? - Das darf man sich da gerne fragen. Eine Antwort wird aber allein nur der Mensch selbst dafür finden. Man handle da im Sinne der Lebendigkeit. Man lebe seine Fragen besser, als diese durch plumpe Antworten zum Verstummen zu bringen. Ein Mensch, welcher keine Frage mehr hat, hat seine Neugier abgestellt und wird von da an ein trübseliges Dasein zu fristen haben. Gott sei Dank wird das ein vorübergehender Zustand sein, denn das Leben geht weiter. Weitere Fragen ergeben sich da von sich aus schon für uns.

Impuls

Ein richtiges Wissen erreichen

Es soll im Leben eines Menschen immer wieder auch um das Erlernen eines richtigen Wissens gehen, da ein solches sein Vermögen zu einer Handlung ausmachen wird. Einen Zugang dazu sollten wir uns nicht verweigern. Es ist mein Wunsch, mit dem Dasein von mir auf eine gute, wahre und richtige Weise umzugehen. Ich versuche es klarzukommen und mich für meine Aufgaben bereitzumachen. Es ist mir bewusst, dass auch meine Mitmenschen solche an mich stellen und etwas von mir erwarten. Das Dasein ist uns dazu gegeben worden. Werden wir dem wahren Sachverhalt eines Lebens als Mensch doch einfach gerecht. So wird ein gewisser Erfolg auch für unser Leben wahr werden können. Das soll die auf ein gutartiges Wesen von uns ausgerichtete Vorbereitung auf das weitere Leben sein.

Es geht im Leben aber auch um ein Erinnern an frühere Zeiten von uns. Was hat uns einmal etwas ausgemacht und darum über unseren weiteren Weg in einer ungünstigen Weise bestimmt? Werden wir die dabei entstandenen Abwege erkennen und das wieder korrigieren können? - Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Das Sicherstellen eines eigentlichen Erfolgs zu späteren Zeiten wird dadurch mitbestimmt, wie wir jetzt damit umgehen, was zu früheren Zeiten unseres Daseins geschehen ist. Schaffen wir also einen wahren Frieden bei uns, indem wir das eigene Dasein beschauen. Ein solcher soll ein echter Glücksumstand für die Qualität unseres Lebensglückes sein.

Es ist auch entscheidend, ob wir dazu imstande sind, die eigene Lebensgeschichte richtig wiederzugeben. Das macht einen bewussten Menschen aus. Ein solcher möchte ich gerne sein. Das kann gelingen, wenn man ehrlich dabei ist. Es ist genauso gut möglich, das Erfahrene zu benennen, wie man es erschaut hat. Das ausreichend gut zu leisten, wird uns auf die Stufe eines erfahrenen Menschen setzen. Ein gewisses Lebensglück soll es für uns ausmachen, dass wir dabei von unseren Mitmenschen angehört werden.

Der Erfolg einer ganzen Gemeinschaft von Menschen ist etwas, das uns dieses Leben leichter machen soll. Wer sein eigenes Umfeld anerkennt, wie es besteht, der kann seinen Platz dort bestimmen und es so erkennen, was seine Ziele für das Dasein sind. Solche sollen wir anstreben, ohne anderen deswegen zur Last zu fallen. Dazu bedarf es gewiss eines moderaten Verhaltens und auch eines adäquaten Wesens von uns. Ohne das würde nichts Dauerhaftes von uns zu erreichen sein.

Stiften wir doch einfach einmal den Menschen in unserem direkten Umfeld einen gewissen Frieden. Halten wir uns dazu an die gegebenen Absprachen. Gewähren wir auch anderen einen solchen Frieden mit uns. Das soll ein doppelwertiger Frieden sein, welcher beidseitig wahrgenommen wird. Er soll von einem wahren Wert sein, denn er stellt so eine Keimzelle der Hoffnung dar. Was aber verstehe ich unter einem solchen Frieden? - Kurz gesagt, soll er die Option zu einer friedvollen Ruhe bei uns Menschen sein, jenem guten Schlaf bei der Nacht. Beunruhigen wir unsere Mitmenschen doch nicht grundlos durch ein eigentliches Fehlverhalten von uns. Der Mensch wird vollkommen zurecht als ein Kind solch friedliebender Kräfte zu verstehen sein. Halten wir das ein, werden wir dadurch auch etwas dazugewinnen.

Gedanke

Das Gut und eine Mitarbeit daran

Das Yoga wäre der Sache nach eigentlich auch ein Arbeiten am Gut des Menschen, eine Erkenntnis von sich.

Es ist von einiger Bedeutung für den Menschen, dass ihm etwas zu eigen ist, was seiner Haltung im Leben entspricht. Getreu einer solchen Haltung wird ihm etwas zuteil, was er an sich gewahren kann. Die Haltung eines Menschen ist zum einen bedingt durch unsere Umwelt, zum anderen bedingt diese auch unser Denken und Fühlen. Sie hat darum einen erheblichen Einfluss auf den Menschen und dessen Entwicklung von Reife.

Eine wahre Entwicklung des Menschen kommt dann zustande, wenn er eine andere Position im Leben einnimmt. Für sie hat das Leben wiederum eine Haltung unseres Leibes vorgesehen. Da sollen wir den vorherigen Absatz ein zweites Mal lesen.

Doch damit soll jetzt fürs Erste genug sein. Wir haben es gewahrt, dass unsere Haltung eine Bedingung des Lebens darstellt. Diesen Anteil davon haben wir bereits richtig verstanden.

Wie wir es aber wissen, kennt das Yoga eine Vielzahl von Haltungen des Leibes. Jedoch soll es entscheidend sein, eine Grundhaltung zu haben, welche von einer einfachen Art ist. Kehren wir zu ihr zurück, tauchen da bei uns auch die dementsprechenden inneren Regungen erneut auf. Solche Regungen sollen von uns wahrgenommen werden. Sie machen unsere Persönlichkeitsstruktur aus. Da erkennen wir sie an. Es tritt da bei uns eine innere Aktivität zum Vorschein, welche lebenserhaltend sein wird.

Die Aktivität hat so ihre Eigenschaften. Wir können einen Einfluss auf sie ausüben, indem wir unsere Positur variieren. Dazu haben die Lehrer des Yoga ein Schulungssystem entwickelt. Es beinhaltet im Wesentlichen die unterschiedlichen Arten der Asana, der Leibesübung durch Haltung. Da kann sich der Mensch in seinen Leib versenken, wenn er zu seiner wahren Position gefunden hat.

Gedanke

Ausstattung und Probe

Das eigentliche Streben von uns soll eines sein, mit welchem wir es versuchen wollen, jene tatsächlich vorhandene Ausstattung für das Dasein zu verbessern oder zu erhalten. Das, womit wir uns ausstatten, würde über unseren weiteren Lebensweg und damit auch über unseren Erfolg im Dasein in nicht unerheblicher Weise mitbestimmen. Machen wir es uns darum klar, was uns zu eigen ist. Dafür tragen wir eine eigene Verantwortung.

Der Gegenwart von uns ist ein Ort und ein Zeitpunkt zuteil, zu dem wir etwas für uns einrichten können. Das kann und wird der wahre Ausgangspunkt einer Zukunft von uns sein. Da wir Menschen unser Leben als einen Prozess der Wandlung auffassen, in diesem aber auch ein eigentliches Bewusstsein dafür erhalten haben, was es ausmacht, wird es unsere Aufgabe sein, das zu vereinigen und unter einen Hut zu bringen. Das soll unsere Krone sein, wie sie jedem Menschen auf eine gleiche Weise zuteilwird.

Das Yoga ist prädestiniert dazu, dem Menschen die Kraft, aber auch die Gelegenheit zu einer Schau des Prozesses zu verleihen, welche sein Leben darstellen. Hat er sich erst einmal in seinen Leib bei der Durchführung einer dementsprechenden Haltung eingelebt, kann er sich auch etwas davon bewusstmachen, was ihn ausmacht. Da verfügt er nun schon über eigene Erfahrungswerte dazu und braucht diese allein nur richtig zu bewerten. So erweitert sich der Begriff seines Daseins bei ihm mit jeder hinzugewonnenen Fertigkeit. Dazu hat er das Gewahrte seinen bekannten Gedanken und Ideen zuzuordnen. Da bildet sich ein eigentlicher Kosmos bei einer solchen Innenschau aus. Danach soll er es bestimmen, wie er das (mit Worten) ausdrücken möchte, was er erkannt hat. So kommt er in eine gültige Position, in welcher er etwas dazu aufschreiben kann.

Bei mir habe ich auf die Weise folgenden Gedanken aufgefunden und versuche es darum, ihn auch zu klären.

Wir ahnen es, dass der Mensch aufgrund der kausalen Gegebenheit einer energetischen Ausstattung sein Leben als das Dasein erfährt. Der Sachverhalt ermöglicht eine Untersuchung des Prozesses seines Lebens. Als Betrachtung unter dem Aspekt der Energieabgabe sowie des Leistungsumsatzes findet das statt. Dabei sollen wir es wissen, dass ein Leistungsumsatz dadurch erwirkt wird, dass sich die Energiearten bei uns ineinander umwandeln.

Da gehe der Mensch auf den Acker und betreibe sein Tagwerk. Um nun eine passable Lenkung der Energien zu erreichen, soll der Mensch für sich eine eigentliche Unabhängigkeit von allem Vierten einrichten. Das Dritte soll die zu beackernde Furche auf dem Feld des Gartens sein. Das zweite wäre sein Werkzeug in der Hand und das Erste er selbst vor Gott. So besteht ein solcher Ausschnitt der Welt aus vier unterschiedlichen Quantitäten und stellt den eigentlichen Wirkungskreis für den Menschen als Ganzes dar. Das wäre so gegeben, wenn er etwas arbeitet. Allein nur die Schöpfung eines Werkes stellt für ihn eine Verrichtung von Arbeit dar. Die Sache macht es dem Menschen möglich, zu seiner wahren Gestalt zu finden.

Danach mache er eine Pause und komme zur Ruhe. Dabei löse er sich zuerst vom Dritten und zuletzt vom Zweiten, wie es zuvor benannt worden ist. Was da noch übrigbleibt wird er selbst sein und eine gewisse Leere. Da kommt er zu sich und schöpft Kraft. Da kann er sich endlich regenerieren. Das soll seine Arbeitsfähigkeit bald wiederherstellen. Ein inneres Wachstum wird ihm dabei mit Sicherheit zuteil.

So kommt er durch ein Werkschaffen in den Besitz von zweierlei Dingen. Zum einen erfährt er eine Kraft, zum anderen gibt er eine solche wieder. Das ergibt einen erheblichen Durchsatz an Energien bei ihm. Kein Wunder ist es da, dass ihn das stärkt.

So fügt der Mensch beim Arbeiten etwas und bekommt dafür die Fruchtstände zurück. Schinde er sich doch nicht ohne Grund! - Tue er das doch besser bei Werke und mit einiger Freude, weil er das eh tun muss.

Die Werke werden seine spätere Basis für das Leben bilden. Was er einmal gelernt hat, davon weiß er auch etwas. Sein Vermögen dazu, eine Arbeit zu verrichten, wird ihn auch weiterhin befähigen.

Sich eine solche Basis zu erhalten soll etwas Begrüßenswertes sein. Das gelte es anzustreben, dass wir in eine solche Lage kommen, wie sie damit verbunden wäre. Sie werde dazu einfach von uns so eingerichtet, wann immer wir das brauchen. Damit können wir jederzeit beginnen. Jetzt liegt es an uns.

Aussage

Beständigkeit des Lebens

Wer sind wir Menschen denn nun eigentlich? Wird man das in einfacher Weise klären können? - Da habe ich so meine Bedenken. Man sollte sich nicht allein nur mit der Philosophie gut auskennen, also mit den wahren Fragestellungen des Lebens befasst haben, sondern genauso auch mit dem Dasein als Mensch klarkommen, wie es gegeben ist. Das aber sind zwei ganz unterschiedliche Dinge. Jede der beiden Sachen für sich erschließt einem ein eigentliches Bedenken, wie es wahrscheinlich unterschiedlicher nicht sein könnte. Was aber wird davon praktikabel sein? Welches Wissen benötigen wir, um verständig dafür zu sein, was das Leben ausmacht?

Die eigentliche Existenz eines Menschen ist eine durchweg bedingte. Ihrer Art nach macht sie den Menschen von sich aus schon unfrei. Das wissen wir gut, von was wir abhängig sind. Der ruhige Schlaf des Nachts wird genauso wenig gewährt sein wie die Nahrung des Tages und des Abends, um sich zu verköstigen, wenn man in Not ist. Das muss man erst einmal für sich einrichten, damit man es haben wird. Das sollen nun aber erst zwei der gegebenen Abhängigkeiten eines Menschen sein. Weitere folgen entsprechend den wahren Bedingungen des Daseins. Das wird jeder für sich auszumalen haben, wie sie für uns gerade ausfallen.

Eine Grundhaltung bringt das Leben für den Menschen von sich aus schon mit sich. Das soll bei ihm für die Gewissheit sorgen, dass er zu etwas fähig ist. Es werde ihm da gewahr, welche Art der Haltung ihm gut entspricht. Aus ihr geht er heraus und in sie kehrt er wieder zurück. Daraus ergibt sich sein Formenkreis.

Ein solcher Formenkreis soll von uns vereinheitlicht, aber grundsätzlich auch vereinfacht werden. Man sollte da nicht zu progressiv damit umgehen, wenn man einen solchen für sich festlegt. Das Leben wird als ein Liebeslied eventuell besser gelebt werden können als in der Art eines Opus Magnus. Die eigentliche Persönlichkeitsstörung von uns weist auf eine falsche Entscheidung bei der Wahl der Mittel hin, wenn es um uns dabei geht. Der Wille, welcher den Wunsch bei uns unterjocht hat, wird dann ein vergeblicher sein. Keine Freude wird es uns einbringen, ihn zu erfüllen. Beendigen wir einfach alle Arten der Umprogrammierung unseres Bewusstseins, indem wir uns von allem frei machen, was nicht existent sein würde. Lösen wir uns doch von solchen Einflussnahmen auf uns ab. Was würde daraufhin für uns nicht alles möglich sein! - Der Mensch wird da das Seinige von sich aus bereits in einer gutartigen Weise aufzufassen wissen, wenn er erst einmal wieder zu seiner Ruhe gefunden hat.

Einrede

Das Nichthilfsmittel als Option

Ohne weitere Hilfe zu sein, ganz für sich zu sein, allein zu sein, allein zu stehen, sich selbst zu sein, sich dabei erkennen zu müssen, nicht klarzukommen und doch aufzustehen, das gelte uns etwas. Stark dabei zu sein, männlich (oder weiblich) dabei zu sein, auf alles gut aufzupassen - es angehen, kämpfen, das Falsche auflösen, das Verkehrte überwinden und doch auch weiter für das Seinige gut zu sorgen, so soll das Joch sein, welches wir uns auferlegen im Leben. Es ist uns vorgegeben, das zu tun.

Es wird das Bekenntnis zum Joch aber genau das sein, was den Menschen zu etwas anderem machen kann. Das wird etwas sein, was es so eigentlich von sich aus gar nicht geben würde, sollte, dürfte oder könnte. Dann ist er ein Yogin, wie es ihn eben doch mitunter in der Welt als menschliches Phänomen gibt. - Da wird er ein Samnyasin dabei sein oder auch nicht sein. Da wird er ein Sadhu dabei sein oder auch nicht sein. Es wird wahr sein, was er ist. - Das ist der Weg eines Lebens in seiner wirklichen Erscheinungsweise. Immer wieder stellen sich uns im Leben die gleichen Fragen und wir haben auch wiederum gleiche oder in der Sache verwandte Antworten darauf zu geben. Das soll bei uns allein nur die Erfahrungswerte für den wahren Sachverhalt des Lebens erweitern.

So werden wir kundig. Was wir erfahren passt dazu, wer wir sind. Was uns im Leben möglich ist, das ordnen wir dem unter und erkennen es so wiederum an, wer wir sind. Da bilden wir eine mehrwertige Einheit, stellen einen Organismus dar. Als solcher bestehen wir für uns, sind dabei aber auch zum Nutzen von anderen bereit. Das wird kein Widerspruch per se sein. Das Gegenteil davon wäre wahr. Schließen wir uns doch einfach einmal an solch eine Überlegung an und bleiben dabei so, wie wir unserer wahren Natur nach sind.

Idee

Leere Hände

Eine Grundidee zur Erlangung von Tatkräften soll das Lösen der Hände aus den Griffen der Gegenstände sein, mit welchen wir uns zu Vorzeiten schon befasst haben. Quälen wir uns doch nicht durch ein Aufrechterhalten davon. Machen wir es so, dass wir einmal nichts tun würden. Dadurch sollen unsere Dinge sich wieder in ihre Grundform zurückbewegen. Die Gliedmaßen zu lösen soll auch bewirken, dass der Leib wieder mobilisiert wird.

Den Lebensstrom kann man als einen pulsierenden auffassen, welcher es zur Aufgabe hat, uns in jedweder Situation zu unterstützen. Was wird da erst durch diesen geschehen, wenn wir uns von allen Arten der überflüssigen Handlung freigemacht haben und in der richtigen Lage dazu sind, um uns zu erholen? - Ein Grundsatz soll dafür Gültigkeit haben. Die Freiheit von Belastung wird eine Freiheit überhaupt erst dann sein, wenn wir unseren Pflichten bereits nachgekommen sind. Das werden viele sein. Durch uns, aber auch genauso durch unseren sozialen Verbund erlangen wir die Pflichten. Es sind Handlungsoptionen. Solche gehen mit einem guten Leben einher. Sie widerstreben ihm praktisch kaum. Da kann man zu einem Glück im Dasein finden, wenn man eine Aufgabe hat und sich von deren Erfüllung auch wieder erholen wird.

Ein Wachstum würde ohne eine Erholung der eigenen Kräfte des Menschen nicht gut möglich sein. Genauso wäre der Mensch ohne Aufgabe für sein Dasein in eigentlichen Schwierigkeiten. Wie soll er das alles selbst schaffen können? - Dann ist er abgeschnitten vom Geschehen der Welt. Da kann er für eine ungewisse Dauer keinen Einfluss auf sein Schicksal nehmen.

Einen Zutritt zur Gesellschaft zu erhalten wird erst dann möglich sein, wenn man auch seine Pflichten wahrnimmt. Solche Pflichten setzen sich aus einzelnen Aufgaben zusammen. Dazu haben wir unsere Lektionen zu lernen, damit wir es zu leisten wissen, was von uns gefordert wird. Eine davon wird die der 'leeren Hände' am Feierabend sein. Wie sollen wir uns sonst regenerieren können? - Dann, wenn wir es gemeint haben, dass wir immerzu noch mehr tun müssen, verlassen wir die üblichen Bahnen von uns. Natürlich gilt es tagtäglich etwas zu vollbringen. Das möchte aber in einen geordneten Rhythmus von Tätigkeit und Ruhe integriert sein.

Ein Ausschöpfen der letzten, gerade noch vorhandenen Kräfte bei uns würde nichts Nutzbringendes sein. Da geht man auf Grund, wenn man das doch tut. Manche Zeit wird es dann dauern, bis man sich davon wieder erholt hat. Da begrenze man das eigene Pensum besser von vorneherein und teile es sich so ein, dass aus einem weiten Weg mehrere machbare Etappen werden.