Andacht und Bedenken

Idee

Auslegung des Inneren und Exegese der Gedanken

Die Andacht und ein eigentliches Bedenken der Geschehnisse eines Lebens sollen den Menschen im Gemüt ausstatten. Es soll ihm dabei verständlich werden, was ihn ausmacht. Seine eigene Empfindung erhalte dabei das Gewicht eines Indikators für eine Auswirkung der Dinge. Dieser Sachverhalt bedeutet dem Autor Schneider selbst so viel, dass er darauf sein eigenes Leben aufzubauen versucht.

Ein um Unpassendes bereinigtes Befinden soll den Menschen in seinen Entscheidungsmöglichkeiten stärken. Darum geht der Mensch zeitweise in Klausur mit sich. Er besinnt sich dabei auf etwas, was nicht mit falschen oder gar verkehrten Beweggründen kontaminiert sein würde. So kann er bald wieder auf eine gutartige Weise bestehen, da er selbst von sich aus in Wahrheit weder falsch noch verkehrt sein wird.

Schema: Den Knoten lösen

Gedanke

Integration der Geschehnisse

Unvollständig wird all der Glaube der Menschen an das Gute sein, wenn diese es nicht anerkennen würden, dass es zugleich auch als richtig benannt werden kann, was da auch bisher schon gut unter den Menschen gewesen ist. Der Mensch bilde sich mittels einer Konsistenz seiner Gedanken und Ideen in diesem Menschendasein doch einfach selbst aus. So wird er die Macht über das Seinige gewiss behalten und würde es nicht verlieren müssen, was ihm gegeben ist.

Impuls

Begrenztheit des Erfahrungswertes

Um das Yoga als Europäer hinreichend gut üben zu können, soll man zuvor schon einiges über sich selbst in Erfahrung gebracht und verwirklicht haben. Es würde nicht beliebig sein, was man dazu alles von sich selbst schon erkannt haben muss, um auf einem solchen Weg zu bestehen. Was das aber genau sein wird, kann allein nur jeder Adept für sich selbst bestimmen. Keiner wird es ihm soufflieren. Niemand leistet eine dazu erforderliche Bemühung so gut wie man selbst. Derjenige, welcher die Konsequenzen seines Handelns nicht anerkennen möchte, wird hierbei leer ausgehen. Von vorneherein wird das so sein, wenn er gewisse Regeln nicht einzuhalten bereit sein würde.

Zu solchen Regeln könnte man nicht allein nur Verhaltensvorschriften dazuzählen. Es gibt auch Ordnungen, welche uns Menschen auferlegt sind. Diese aufzufinden ist notwendig. Sie erklärt zu bekommen auch. Haben wir uns erst einmal an ein Gefüge von oben und unten, von alles und nichts gewöhnt, so werden wir vielleicht auch bald die Klasse haben, um Sonne und Mond anzuerkennen. Diese Himmelskörper würden nicht allein nur symbolisch eine bedeutende Rolle für dieses Dasein einnehmen. Auch unsere Lebenswirklichkeit wird von ihnen geprägt.

Man soll schon bereit dazu sein, einen guten Teil seiner eigentlichen Lebenskraft dafür aufzuwenden, den gegebenen Dingen achtsam und aufrichtig zu begegnen, welche da erscheinen und vorkommen. Was man unterdessen über sich selbst in Erfahrung bringen kann, das wird wahr sein. Dabei sollte man gewissen unangenehmen Aspekten seines Daseins nicht mehr, aber auch nicht weniger Raum zur Verfügung stellen, als dies zu einer Klärung und Bereinigung davon erforderlich sein wird. Getreu dem Grundsatz, dass alles Gegebene in Wahrheit von einer gutartigen Natur ist, leiste man das.

Wer entsprechend seiner eigenen Ansätze sich dem Yoga annähert, indem er etwas einübt, was andere ihm vielleicht zuvor einmal gezeigt oder vorgemacht haben, der möchte möglicherweise sofort in sein psychophysisches Befinden eingreifen und es bestimmen. Um bei sich selbst ein gewisses Gleichgewicht der Stimmung zu erzeugen oder eine Ausgleichung der gerade wirksamen Kräfte für sich zu bewirken, wird er vielleicht so bemüht dabei sein, aber wahrscheinlich könnte das zu nichts führen. Man möchte da vielleicht sogar einen Ausgleich für jene Belastungsarten des eigenen Alltags erhalten. In der besonderen Stunde, zu der man diese Übungen also einstudiert, leistet man wiederum Erhebliches und würde doch nicht nachlassen. Wie soll es da aber gelingen, aus der eigenen Angespanntheit herauszufallen und sich zu erholen? - Es wird etwas Paradoxes sein, wenn das dennoch gelungen ist. Die scheinbare Güte solcher Effekte muss uns offenbar werden. Vorübergehende Erfolge haben keinen Bestand behalten.

Kann ein Übender sich erst einmal gut von einer seiner Belastungsarten lösen, diesem von mir jetzt hier einmal so benannten diffusen Stress, dann wird er wahrscheinlich ein anderes Ungleichgewicht bei sich hervorrufen und wiederum leiden. Eine Verbesserung der eigenen Befindlichkeit wird so allein nur auf eine sehr schwierige Weise zu erzielen sein. Endlos werden diese Quälereien sein, aber zu nichts Eigentlichem führen. Das sollte man nicht übergehen. Dieser Gedanke ist wichtig.

Wie soll man sich auch anders als Mensch regenerieren, als durch eine eigentlich notwendige Erfüllung seiner eigenen Aufgaben und Pflichten in diesem Dasein? - Und doch würde das nichts Beliebtes sein. Ich glaube es darum kaum, dass die westliche Hemisphäre imstande dazu ist, ihre vermeintlichen Erfolge und Leistungen zu hinterfragen. Nach einem immerzu ähnlichen Strickmuster bleibt der Westler auf das scheinbare Ergebnis orientiert und könnte es doch nicht interpretieren. So verlernt er es sich zu bedenken und benötigt ab einem bestimmten Moment sogar dringend die Unterstützung von Analytikern, um es selbst nicht hinterfragen zu müssen, was er da angerichtet hat. Eine kausale Verkettung der Handlungen kennt er weder, noch weiß er sich in eine solche schlüssig einzugliedern. Somit besteht die Gefahr, dass er sich wieder und wieder vergessen wird.

Phantastisches

Eine Traumvision

Der Adept des Yoga ist, wie jeder andere auch überzeugt von seinen Leistungen. Auch seine Selbsterfahrung sieht er mehr im Licht als im Schatten. Doch diese Welt kennt auch die Nacht. Wer immerzu des Tags die Schönheit der Welt bewundert, dem wird auch mancher Schrecken in der Nacht widerfahren, weil das zusammengehört. Die Natur bringt es mit sich, dass einem Menschen beides zu regulären Anteilen eingegeben sein wird.

Übertreiben wir es bitte nicht mit dem Versuch, eine Balance der Dinge zu betreiben. Dieser würde nichts Lebendiges hervorbringen und in keiner Weise unsere Entwicklung fördern.

Wir üben Andacht und Meditation, vielleicht sogar manche vorübergehende Positur aus dem Gebiet des Hatha Yoga. Dabei wird sich manch ein Zustand einstellen, welcher sich zeitweilig wohltuend und erfrischend auf den Geist des Menschen auswirken kann. Eine richtiggehende Erholungsfähigkeit von uns Menschen möchten wir aufzubauen versuchen, wenn uns das möglich ist. Ein Zustand, bei dem man sich durch Ruhe regenerieren kann, soll den Menschen stärken und stabilisieren. Mit Balancieren hat das jedoch wenig zu tun.

Eine gewisse Ruhe kann man beim Gehen erfahren, genauso beim Sitzen oder beim Liegen. Selbst das Fahrradfahren wird auf diese Weise Spaß machen. Man kann in Ruhe sich mit einer Umgebung befassen oder eine Innenschau betreiben. Auch wird man sich auf beschauliche Art ernähren können. Man soll sich dadurch etwas erarbeiten, wie man zum Leben eingestellt ist. Beenden wir doch unsere Zipperlein und gehen das Dasein eines Menschen einfach an. Stellen wir dazu doch einmal unseren Frieden bei uns selbst sicher.

Idee

Hindernisse im Alltag

Um eine gute Haltung in ruhiger Weise zu erlangen, soll man es versuchen, endlich die bereits vorhandene Positur anzuerkennen und sich in dieser zu stabilisieren. So lernt man es nachhaltig, das eigene Gute aufzubereiten. Dadurch gelingt es uns wahrscheinlich bald schon mit dem zurechtzukommen, was uns gegeben ist.

Eine Bewältigung des Gegebenen tut manche Not. Ja, der Mensch soll um sich selbst etwas in Erfahrung bringen dabei, während er den Yoga übt.

Um bei sich selbst die notwendige Zufriedenheit zu empfinden, soll man das eigene Leben annehmen und die damit verbundenen Dinge angehen und bereitwillig leisten. Dann wird manche Phase der Erholung auch wirklich bei uns eintreten, wenn wir das eine ganze Zeit lang geschafft haben.

Gedanke

Sich nicht in Nichtigkeiten zu verlieren, das wird erforderlich sein. Dazu bedarf es eines geeigneten Ansatzes. Diesen habe ich in einer Bewahrung der einfachen Güter von mir gefunden. Diese sollen von mir so erhalten werden, als wären sie gleichermaßen bedeutsam wie die scheinbar Wichtigsten. Was da ist und vorkommt, das soll auch Beachtung bei mir finden. Ein Verlust einfacher Güter wird nämlich schwieriger zu verschmerzen sein, als der Verlust irgendwelcher Reichtümer. Das eine ersetzt das andere keineswegs.

Impuls

Das einfache Gut soll erhalten werden

Manche Güter sollen einfach aufgezeigt und benannt werden. Es kann etwas zu diesen gesagt, aber auch etwas über sie erklärt werden.

Wer sich zu so etwas bekannt hat, der hat Recht damit. Er kommt mit seinen Gedanken und Ideen klar, weil das ihm Bekannte sich auch wirklich dazu eignen wird. Ein solches Vermögen besitzt ein redlicher Mensch mit Sicherheit.

Grundlegende Güter gibt es in diesem Dasein so einige. Da wird man etwas richtig machen, wenn man eine kurze Liste davon erstellt, welche das sind.

Das Bewusstsein des Menschen kennt drei davon. Schlaf, Traum und Wachsein werden diese genannt.

Alles uns Gegebene wird im Lichte des eigenen Bewusstseins wahrgenommen. Darum finde man sich mit diesen drei Gütern auch gut zurecht, damit alles bei uns im Lot bleiben kann.

Gedanke

Manche Dinge sind für uns selbst wegen gewisser Vorkommnisse in diesem Dasein zurecht vorgegeben. Der Mensch würde sich dem nicht entziehen können, was ihn bedingt. Eine gültige Konstellation der Dinge soll fortbestehen. Hat der Mensch diese erst einmal erkannt, wird er sich nach diesem Wissen ausrichten.

Bedenken

Das Günstige ist das Gute

Auf welche Weise handeln wir Menschen? Geschieht das zurecht, wie wir das tun? Wie kann man für sich eine Aufgabe in diesem Dasein finden, welche einem auch wirklich liegt? Welche Fragestellung kann mir das klarmachen, was ich tun möchte und auch wirklich tun kann?

Wie soll ich mit solchen Fragen umgehen, welche sich mir da manchmal einfach gestellt haben?

Gedanke

Um eine Sache richtig zu machen, soll man sie überhaupt erst einmal tun. So wird man es in Erfahrung bringen, wo man mit seinen Dingen steht. Würde das noch nicht zu etwas Gutem ausreichen, was man dabei geleistet hat, dann soll man es beim nächsten Mal besser machen. Man mache sich es klar, dass das etwas Mögliches sein wird.

Eindruck

Jeder Mensch ist ein Geschichtenerzähler

Jeder Mensch hat eine Geschichte, welche er am besten kennt. Diese trägt gewiss etwas an sich, was einzigartig und erzählenswert sein wird, da es seine eigene ist. Um innerhalb der Kreise des eigenen Daseins Fuß zu fassen, wird es von Bedeutung sein, dass wir diese eigene Geschichte von uns selbst richtig wiedergeben. Dazu erprobe man es, diese vorzutragen.

Was man dabei erfahren kann, das wird mehr sein als allein nur eine Reflexion von sich selbst. Die Menschen hören ihm zu und widmen sich ihm. Das bewegt. Man erhält so ein eigentliches Wissen vom Wert dieser Sache, welche das eigene Leben ausmacht.

Idee

Der allgegenwärtige Quantenintegrator

Eine, wie ich gefunden habe, wesentliche Frage für dieses Dasein wäre die Frage nach dem eigenen Umgang mit dem eigentlichen Lebensraum von uns Menschen in materieller Hinsicht. In meiner manchmal sicherlich etwas 'jugendlichen' Sprache habe ich meine eigene Wohnung zuweilen nicht einfach nur als mein Refugium bezeichnet, sondern diese vielmehr oftmals auch als meinen eigentlichen 'Quantencomputer' angenommen oder sogar zu meinem 'Raumschiff' erklärt. Diese Aussage bedarf jedoch keiner weiteren, eingehenden Besprechung. Das Ganze ist zwar nicht allein nur ein Spiel mit den Worten gewesen, aber jeder Mensch hat eben eine eigene Veranlagung mit den ihm gegebenen Dingen klar zu kommen. Und der Mensch, welcher sich diese Sache einmal so gedacht hat, sitzt dabei inmitten eines gedanklich visualisierten Märchenschlosses und träumt sich sein Leben währenddessen etwas zurecht, auf dass es einmal noch gut werde. Das hat bisweilen schon manchen heilsamen Moment für mich mit sich gebracht und darum zu manchem Schönen für mich geführt.

Ohne eine eigentliche Erfahrung und Durchdringung der gegebenen Materie mit wirklicher Virtualität könnte der Mensch sich nicht in seinem Dasein behaupten. Sich selbst mit dieser eigentlichen Umgebung gleichzusetzen und diese für genauso wirksam zu erachten, wie man selbst es auch ist, ist ein gut gemeinter Ansatz von mir. Eine Durchdringung dieser Dinge soll da einmal vorkommen. Etwas Gutes soll so geschehen.

Ein Erspüren der Objekte durch den Menschen wird sie einmal gänzlich für uns aufschließen. Das wird wahrscheinlich erforderlich sein, um überhaupt innerhalb dieses Kosmos als Mensch richtiggehend Fuß zu fassen.

Wer allzu großen Respekt vor den Vorgaben durch andere Leute hat, der würde so etwas wahrscheinlich nicht tun wollen, weil er dazu selbst deren Wertigkeit bestimmen wird müssen. Das würde er nicht gewohnt sein. Er wird sich darum selbst vielleicht auf eine zu niedrige Stufe stellen, was eigentlich schade sein wird. Das einmal entgangene Glück würde nicht leicht wieder zu beschaffen sein, wenn die Zeit dazu vergangen ist.

Dokumentation

Resonanz einer Peripherie

Die gegebenen Dinge kann man allesamt so begreifen, wie diese auch wirklich sind. Man kann sie bewegen, sich auch mit ihnen bewegen. Zudem kann man etwas mit ihnen herstellen oder einstellen.

Mein 'Quantencomputer', welcher durch etwas im von mir bedingten Raum verkörpert wird, ist als meine eigene Wohnung noch am ehesten begreifbar für mich geworden, weil ich mich hier häufig aufhalte.

Die in dieser Umgebung vorkommenden Objekte haben sich nicht allein nur wunderbar als Wohnungseinrichtung geeignet, ich verwende diese zuweilen auch zum Errichten einer Sende- und Empfangsanlage für eigentlich vorgegebene und naturgemäße Schwingungen einer Umwelt.

Jener damit verbundene Prozess hat meine Innenwelt durchaus etwas belebt. Es soll möglich sein damit umzugehen, was da vorkommt und mir auch wirklich gegeben ist.

Gedanke

Der Mensch ist ein Teil der Erde. Seine Unabhängigkeit von ihr ist bisher noch immer nicht auf Dauer zu beweisen gewesen.

Idee

Der Mensch hat Teil an der Menschheit. Wenn es eine Strahlung gibt, welche von einem Feld ausgeht, dann werden das die Beziehungen zwischen uns Menschen sein. Menschen strahlen allein nur auf Menschen aus. Jedes Lebewesen ist eine Dimension für sich.

Dokumentation

Zur Kenntnisnahme von etwas bereits Bekanntem

Wem es an Beispielen für ein gutartiges Dasein von sich selbst gemangelt hat, dem wird es wahrscheinlich auch an dazu passenden Worten fehlen. Er kann es weder verstehen noch einsehen, was ihn bedingt und warum das so sein wird.

Da hat er nichts Eigentliches zu vermelden und bleibt auf sich selbst gestellt. Das wird kein Glück sein, was dadurch zu erfahren ist.

Ist einer erst einmal für längere Zeit nicht mehr richtig zu Wort gekommen, so wird das seinen Verstand kaum verbessert haben. Er tritt dann notgedrungen auf der Stelle. Im Grunde steckt er in einem Zustand fest, von dem er nichts haben würde.

Entsprechend dieser Erkenntnis bewerte man das eigene Gut. Das soll es ermöglichen, dass wir dessen Wertigkeit festzumachen wissen.

Hat man da einmal etwas gefunden, was sich für uns auszusprechen lohnt, dann soll man das auch tun. Es gilt mir etwas, tatkräftig zu sein oder das in bestimmten Bereichen endlich zu werden. Es erfreut sich mancher Mensch am Schönen und Gelungenen seiner Mitmenschen mit Sicherheit.

Man kann es mitteilen, was einen bedrückt. Und man kann davon sprechen, was einen erfreut. Beides wird etwas Wahrhaftiges sein, für das es einen gutartigen Ansatz gibt, welcher auch wirklich zu etwas führt.

Ist man einen solchen Weg erst einmal ein Stück weit gegangen, so wird manches bei uns eintreten, was dieses Dasein wandeln kann. An was es uns gerade wahrscheinlich noch gefehlt hat, das kann nun vielleicht etwas leichter erfüllt werden als zuvor.

Idee

Die Geschichte eines Menschen sei anzuerkennen

Jene Geschichte eines Menschen besteht aus einer Summe an von ihm selbst erlebten Dingen. Was ihm widerfahren ist, davon kann er gut sprechen. Darauf soll er sich beziehen. Es macht gewiss einen Teil der Würde eines Menschen aus, dass er das Recht dazu erfährt, so etwas eingehend zu tun.

Ein Mensch wird zudem mit einiger Sicherheit auch die Gegebenheit anerkennen, dass es seine eigentliche Freiheit ist, das selbst zu bestimmen, warum ein gewisser Anteil von dessen Geschichte etwas Bestimmtes für ihn bedeutet hat. Was er aus dieser Erfahrung gelernt hat, das soll ihm von Rechts wegen zustehen. Es ist ja auch sein eigenes Dasein, was dadurch bedingt wird. Die Güter eines Menschen sollen fortbestehen.

Dokumentation

Eine gewollte Selbstbeschränkung

Ein Mensch wird das Seinige dann gänzlich in Ordnung halten können, wenn es von seinem Umfang ausreichend begrenzt ist. Das Ganze, was von ihm abhängt, soll von ihm beherrscht werden. Allein nur auf diese Weise wird er hinreichend mit seinen Dingen zu bestehen vermögen, so das für ihn einsichtig ist.

Aus diesem Grund hat Schneider es sich manchmal genau überlegt, was denn eigentlich zu ihm selbst gut passt und darum von ihm angenommen werden kann. Er glaubt so fest an die Vorgabe einer Endlichkeit der Dinge seines Daseins. Er hat jetzt bereits damit begonnen, das eigene Gute von der Sache her abzuschließen.

Gedanke

Wer, wenn nicht ich das tun möchte, wird denn zuständig dafür sein es zu bestimmen, dass meine Lebenskraft für dieses Dasein ausreicht? Warum sollte ich diese nicht überwachen wollen? Was, wenn nicht der Umstand, dass ich das selbst zu leisten versuche, könnte mein Bestehen als Mensch zurecht ausmachen?

Dokumentation

Eigenverantwortlichkeit in der heutigen Zeit

Für mich selbst steht das, was ich in diesem Dasein an Gutem zustande bringen möchte, in Relation zu der Frage, was dieses Gute eigentlich für andere Menschen bewirkt oder bedeutet. Darüber bin ich lange Zeit so ahnungslos gewesen, habe aber nach einem Ausweg gesucht. Über das wahre Bedürfnis dieser Leute habe ich nichts Eigentliches in Erfahrung gebracht, mit Ausnahme einer Existenz dieser Sache als Idee von mir überhaupt. Einen wirklichen Bedarf an solchen Dingen, welche ich schon geschaffen habe, hat es bisher nicht bei den anderen Menschen gegeben. Ein solcher ist praktisch nicht für mich wahrzunehmen, was mich zuweilen doch etwas erschüttert.

Ich habe es wirklich versucht, meine eigenen Dinge mit der Zeit besser auszuloten und somit auch etwas davon zu ergründen, was denn davon für mich geeignet sein wird. Doch mein eigentliches Unwissen bezogen auf das Bedürfnis anderer Leute hat mich mehr und mehr in jenen Zustand versetzt, aufgrund dessen ich zu einem 'Art-Trash'-Aktivisten geworden bin. Die eigene Kunstsache ist für mich dabei ein Antrieb, anhand dem ich immer wieder aufs Neue zu mir finden und etwas in Szene setzen kann.

Da habe ich mich von den Unbilden eines Schicksals, wie es mir persönlich widerfährt, nach und nach deutlicher abzugrenzen versucht und etwas Wertvolles bei mir erneut aufstellen wollen. Das Ergebnis davon habe ich, als es erst teilweise verwirklicht gewesen ist, bereits als meine Basisstation oder schlicht als meinen Fundus bezeichnet. Mit der Dauer eines Bestehens davon habe ich es so ergründet, auf welche Weise ich mich stärken, stabilisieren und fördern kann. Auch dann, wenn ich kein eigentliches System einer Ordnung an dieser mich umgebenden Gesellschaft zu erkennen vermag, leiste ich doch so manches bei meiner Tätigkeit als Literat, was gut für mich selbst sein soll. Jene Vernunft, wie die Meinige eine ist, möchte ich einem anderen Menschen einmal mit Worten und Bildern, also Werken aufzeigen. Es wird sich aber noch immer überhaupt erst zeigen müssen, ob das so machbar ist. Das letzte Wort würde in dieser Sache noch gar nicht gesprochen sein. Im Grunde bedürfen meine Werke, vielleicht aufgrund einer gewissen Alleinstellung von diesen einer ordentlich durchgeführten Aufklärung. Sie zu leisten ist für mich vor allem dann eine Strapaze, wenn man mir nicht richtig zuhören würde, ich es aber zugleich gerade auf den Punkt bringen muss, was mich da bedingt. Das soll irgendwann, aber bald von mir abschließend geleistet werden. Das soll so geschehen auch weil es notwendig ist, dass ich zeitnah auf mein tatsächliches Umfeld reagiere. Ich möchte selbst die Verantwortung für jene Wertigkeit meiner eigenen Dinge zur Gänze zu tragen vermögen.

Diese Überlegung hat mich phasenweise schon dazu gebracht, meine Werke auf Kontaminationen zu prüfen, wie sie durch Übertragung im Leben eines Menschen einfach vorkommen. Immer wieder aufs Neue schaue ich da genau hin, was geschieht, und untersuche es eingehend, wie das ist. Ich möchte die Wertigkeit meiner eigenen Dinge selbst anerkennen und mit diesen vor Ihnen zu bestehen versuchen. Dazu benötige ich einen Fokus auf das Ganze, welcher das Gegebene unterscheidbar macht. Was mir eingegeben ist, das habe ich nicht allein nur auszuhalten oder mir selbst eingebrockt, es ist auch mein ganzer Anteil an dieser Welt, welcher nach Verwirklichung strebt. Eine solche steht mir zu, wie mir auch eine Sortierung meiner Anteile am Vorgegebenen zusteht. Manches lege ich darum auch weg und lasse es sein, weil es nicht richtig zu mir gepasst hat.

Eine Gewichtung meiner tatsächlichen Gedanken und Ideen führe ich selbst eingehend während des Geschehens im Alltag durch. Was nicht durch mich selbst begründet worden ist, das passt auch nicht zu mir und ist deshalb kein Anteil von mir gewesen. Da habe ich davon abgelassen. So etwas würde ich nicht pflegen wollen. Eine vorkommende Dominanz mancher Menschen innerhalb meines Daseins könnte ich nicht brauchen. Diese habe ich als Ursache für manches erfahrene Übel an mir selbst ausgemacht.

Ich versuche es, mich bei Werk auf eine Abfolge jener Gedanken und Ideen zu beschränken, welche meiner eigenen Innenwelt entsprechen. Kein Argument spare ich hierbei aus, wenn es mir stimmig zu sein scheint, betrachte dieses aber als gesondert zu allem anderen. Ein jedes Wort soll für sich stehen. Gedanken und Ideen sind Phänomene eines menschlichen Wirkens und ergänzen sich zurecht so gut, weil das etwas Mögliches ist.

Es soll das Argument zum Werkzeug werden, mit welchem sich die gedankliche Substanz von mir beackern lässt. Auf deren Grund sollen meine Werke gut gedeihen. Fremdartige Anteile und eigene Anteile wachsen hier gleichermaßen in meiner Umgebung heran. Diese Welt gehört keinem. Niemand kann das alles für sich beanspruchen oder sich gar als die eine Mitte davon ansehen. Niemand wird so autark sein, dass er nicht doch an etwas teilhaben möchte, was andere für sich besitzen und verkörpern. Das alles wird doch etwas Gutes sein, wie es geschieht.

Idee

Zur Sache der Wahrheit

Gehe gerne nach Hause. Gehe zu Dir, sei dort daheim. Bei sich zu sein, das würde nicht immer heißen müssen, auf sich selbst gestellt zu sein. Manchen Freund sollst Du für Deine Sache und Dich gewinnen. Lade Deine Freunde darum zu Dir ein und zeige Ihnen Dein einfaches Haus. Schicke einmal diese Freunde wieder weg, damit sie auch etwas erreichen, was Ihnen so gut gelingen soll. Ein Wechsel der Dinge ist des Wandels Zweck. Das finde statt. Des Lebens Reichtum findet sich so wahrscheinlich zuhauf bei jenen, welche anderen zuweilen vielleicht schon als vermeintlich arm gegolten haben. Durch Redlichkeit wird niemand reich, aber dennoch beschert das manchem etwas an Glück. Es stellt einen Wert des Menschen dar.

Gedanke

Allein nur damit der Kopf endlich wieder gerade auf dem Hals sitzt, ist es schon etwas wert, rechtschaffen zu sein.

Impuls

Entsagung als Weg

Die eigentliche Entsagung wäre ein Weg, welcher nicht etwa irgendwo hinführen würde, sondern der eine Verwandlung des eigenen Habitus eines Menschen einleiten kann, weil er intensiv von diesem erfahren wird. Entsagung würde dabei nicht allein nur ein zeitweiliger Verzicht auf etwas Bestimmtes sein, was man eigentlich dringend benötigt. Es wäre sogar der Verzicht an einer Sache überhaupt, welcher für Dauer bestehen soll. Das Verzichten an sich wäre das Glück des Entsagenden, wenn er einen guten Erfolg dabei vor sich selbst aufweisen kann. Das macht seine Stärke aus, weil er so beweisen wird, von was er abhängt und wie er diese Abhängigkeit bezwingt. So wird ein Wechsel der Bedingungen seines Lebens eintreten. Dank dieser Verwandlung erkennt der Mensch seine eigentliche Befähigung dringend. Ja, sie wird ihm als Klarheit offenbar, denn Freiheit von Bindung und Bedingung ist so.

Hat man seine Ziele durch alle Arten der Selbstkasteiung erreicht, wird man doch noch kein Glück erfahren. Eine Unterdrückung menschlicher Bedürfnisse bei sich und anderen ist eine wahre Stärke des Menschen, jedoch bleibt sein Leben auf diese Art unerfüllt. Das ist zwingend so, da er sein Ich leugnet, welches durch Bedürfnisse besteht, an der Materie anhaftet und aller Freiheit zum Trotz liebend gerne eine einzige Bindung eingeht.

Alle Askese führt zu dieser Erkenntnis, es sei denn der Mensch würde nicht konsequent bei ihrer Durchführung sein. Was Buddha aufgezeigt hat, soll in diesem kurzen Abschnitt angerissen und in Kurzform aufgezeigt werden.

Die unterdrückende Meditation der Selbstkasteiung peinigt und penetriert das Ich eines Menschen derart, dass man sich selbst kopflos dabei vorkommt. Ein Mensch ohne Ich, ohne Kopf, ohne Bedürfnisse wird nun aber einer sein, welcher kaum bei den Menschen sich gut aufhalten kann, weil dabei dessen Kopflosigkeit offensichtlich wird. Wie soll er da vor diesen bestehen? - Eine Verleugnung dieses mentalen Zusammenhangs wird ihn tiefer in den Wald treiben, und noch weiter wird er sich zurückziehen, bis auch noch sein innerstes Licht so hell erglimmt und er sogar an sich selbst blind wird. Nicht nutzlos, aber unnötig ist es, diese Schrecken über sich selbst kommen zu lassen.

Darum wende man sich besser nicht von den Menschen ab, hafte seinen Bedürfnissen an, habe einen Kopf und bewahre sein Ich. Das Selbst wird es uns zu danken wissen, wenn wir es recht machen.

Aphorismus

Schwierigkeiten - sonderbar, dass dieses Leben jemals einmal scheinbar ohne diese ausgekommen ist.

Könnte es selbst nicht glauben, was ich da erhalten habe. Ich bin zuvor nicht darauf gekommen, was jetzt da ist. Ich habe es nicht vorhergesehen und nicht von mir selbst gekannt.

Habe ich auch einmal wie benommen dagesessen und der kommenden Dinge geharrt, so sind diese nun wahr geworden und bei mir eingetreten. Ich habe nichts davon vorhergesehen und bisher nichts darüber gewusst, dass es so etwas gibt. Vorbereitet bin ich auch nicht darauf, was mir jetzt widerfährt.

Ich glaube, man bezeichnet das als die Wirklichkeit. Was geschieht, tut das auf spontane Weise. Nichts davon würde ich kontrollieren. Alles ist zufällig daran. Im Grunde ist es aber auch speziell.

Mit großem Vertrauen in diese Welt stärke ich mich selbst. Ist die Welt erst für gut angenommen, würde ich, als unbedeutender Anteil von ihr auch nicht anders sein wie sie. Würde dieses Leben so nicht einfach ein Spiegel unseres eigenen Wesens sein? - Und säen wir auch das beste Korn auf diesem Acker, so ist es doch gegeben und genommen. Keiner wird es für sich haben, wenn es das nicht geben würde. Darum begreife ich das Glück eines Menschen immerzu als ein Geschenk des Lebens. Für dieses Dankbarkeit zu empfinden, ruft bei mir eine gewisse Emotion wach. Gewissheit aber stärkt mein Bewusstsein. Klare Gedanken habe ich da an mir getragen und so etwas gefunden, was ich gerne annehme.

Idee

Es schwer haben

Den richtigen Weg für einen selbst kann zurecht einem im Leben kein Zweiter, Dritter oder Vierter aufzeigen. Das habe ich mir so gedacht. Das weiß ich auch zu behaupten. Wer einen solchen Weg nicht für sich selbst ausfindig machen könnte, der orientiere sich einmal. Dazu soll er aus dem Bestand der gegebenen Dinge etwas zu ihm Passendes auswählen und von allem anderen getreulich ablassen.

Das Leben wird so eine Reproduktion einfacher Strukturen sein. Eine solche ist beherrschbar. Unser Leben soll erst dann als stabil zu bezeichnen sein, wenn sein Gehalt nicht gebrochen werden könnte.

Nun gebe ich hier eine Analogie zur Mathematik. Die Primzahlen sollen verantwortlich für eine Ordnung des Gegebenen sein. Die Unordnung, welche wir als Chaos bezeichnen, ist die Folge einer eigentlichen Abhängigkeit der Strukturen von etwas Brüchigem.

Da das Lebendige aber dank einer Integration des Gegebenen besteht, hat allein nur ein Dualismus der Dinge seine Fähigkeit zur Reproduktion erhalten. Das wird eine Einigkeit zwischen Zerbrechlichem und Stabilem, zwischen Ordnung und Chaos sein. Daran zu partizipieren wird der Weg zu uns selbst sein.

Die Selektion der Erfahrungswerte nach dem Schema einer Unterscheidung und Trennung von gut und schlecht wird kein Glück ausmachen, denn diese Dinge bilden eine Einheit bei uns Menschen. Eine Lösung von der Beliebigkeit ungewisser Dinge führt uns Menschen zur Erkenntnis der wahren Bedingung dieses Daseins, wie wir sie unter dem Begriff der Wandlung kennen. Diese tritt mal korrekt und mal anders auf. Auch davon sollen wir uns vorübergehend befreien, indem wir etwas Verkehrtes zeitnah berichtigen.

Dann kommen diese unwägbaren Dinge an ihr Ende. Ein Glücksumstand wird so freigesetzt. Da werden wir es erkennen, dass eine solche Ordnung tragfähig ist. Ein schlüssig aufzufassendes Bild von uns selbst kann uns somit offenbar werden. Dann werden wir es bald schon erkennen, wer wir sind.

Dokumentation

Gedankenreisen mit der Gitarre

Lange Zeit schon habe ich nach einer Idee gesucht, wie ich mein eigenes Spiel auf der Gitarre strukturieren kann, auf dass es mir einmal möglich sein wird, einzelne Passagen zu wiederholen oder nach eigenem Gusto dort einzusetzen, wo sie für meine Stücke gebraucht werden. Ich habe es darum versucht, meine Musik aufzuschlüsseln und sie entsprechend einer gewissen Notation zu ordnen. Das ist mir jedoch noch immer nicht gelungen. Ich habe auch mit der Beschreibung eines Rhythmus kaum etwas anzufangen gewusst. Ich bin damit nicht gerne umgegangen, meine eigenen Dinge haben dieser Sachen nicht bedurft. Das kommt mir alles etwas zu starr und steif vor, weil es eine Vorwegnahme des Gegebenen bedingt. Das wird eine eigentliche Unmöglichkeit per se sein. Beim Studium meiner Instrumente versage ich also wieder und wieder, wenn es um die musikalische Normierung des Gegebenen geht. Objektiv gesehen dokumentiere ich den Niedergang meines Daseins damit.

Trotzdem habe ich ein Instrument zu spielen versucht. Neben der Flöte wird das auch die Gitarre sein, was ich spielen möchte. Ein elektronisches Klavier ist auch in Sichtweite, harrt aber noch dessen Bezahlung, weil ich das Geld dafür nicht habe. Mangels einer eigenen Kenntnis der wahren Gegebenheiten, welche eine Musik bedingen, könnte ich auf diese Weise nichts erreichen, was anderen sinnvoll vorkommt und gefällt. Jene Gelehrsamkeit, wie man sie sich wahrscheinlich während eines Studiums an einer Musikhochschule aneignen kann, habe ich nun wirklich nicht zu eigen. Darum habe ich mich auf das mir Mögliche beschränken müssen. Im Format eines Stegreifs singe ich meine Lieder zur begleitenden Gitarre. Auch eine Improvisation meiner klanglichen Ausdrücke habe ich eingeübt, sowohl gemeinsam als auch allein hat das stattgefunden. Das hat viel Spaß gemacht und als Frucht manche Aufnahme eigener Art abgeworfen.

Im Grunde habe ich damit den Moment einer Entstehung von etwas eingefangen. Jener urtümliche Zustand dieser Stücke ist von mir dann im Nachhinein getreulich bewahrt worden. Lediglich freigeschnitten habe ich diese Aufnahmen und als einzelne Dateien abgesichert.

Idee

Heldentum und Yoga

Sind Sie in ihrem Leben schon einmal Supermann begegnet? Möchten Sie ihn gerne einmal kennenlernen? Was werden Sie sagen, wenn er ihnen einmal verrät, wie man Superpuste bekommt oder wie man sich schneller als ein Blitz bewegen kann? - Wenn das zuvor Erfragte auf sie zutrifft, dann haben sie wahrscheinlich ähnliche Erwartungen an sich selbst. Ob dann aber der Yoga für Sie eine geeignete Disziplin sein wird, könnte ich nicht wissen. Aber ich bitte Sie eine Infragestellung davon im Auge zu behalten.

Nun, was gibt es beim Yoga alles an Geheimnisvollem zu erlernen? Sind solche Gaben wie Gedankenlesen, Levitation, Telekinese überhaupt relevant für ein menschliches Dasein? Welche Arten einer Zauberei werden wirklich bezaubernd nachwirken, wenn man diese einmal anwenden kann oder das gar bereits zu tun versucht hat? - Man kann noch so geheimnisvoll tun, es würde nichts daran ändern, was uns vorgegeben ist. Manche Dinge sollen ein Aberwitz sein und sind der Freiheit des menschlichen Vorstellungsvermögens geschuldet. Da kann man sich irren, was mächtig in die Hose gehen wird.

Ich muss es Ihnen leider sagen, dass ich es richtig finde, solche Dinge bei sich auszuschließen. Wenn uns solche Angebereien möglich erscheinen, würde man sich nicht länger im Griff haben. So entgleitet einem wahrscheinlich irgendwann dann auch der eigene Sinn für dieses Leben. Was wird denn eigentlich eine übermäßig aufgeblasene Lunge nützen? - Lassen wir also davon besser ab. Ich selbst halte manches für nicht sachgemäß, ja gefährlich, was scheinbar übermenschliche Züge trägt. Blendungen oder ein Dasein als Blender helfen kaum bei etwas dabei, unseren wahren Weg zu erkennen und es herauszufinden, was man wirklich zum Leben braucht. Manche Standpauke wird da stattfinden müssen, ehe wir es selbst erkennen werden, was davon zu halten sein wird.

Dokumentation

Höhere Prinzipien einhalten

Beim Yoga kann es so gut sein, dass man etwas von seinen eigenen sublimen Gedankenstrukturen erkennt. Wem das widerfährt, dem empfehle ich es, sich nicht davon durcheinanderbringen zu lassen. Unser ach so geordnetes Tun im Augenblick offenbart uns bei solch einer inneren Schau oftmals ein Mehr an Wahrheit über uns selbst. Das zu verkraften würde nicht immer leicht für uns sein. Aber wir sollen auch keine unbegründete Scheu davor haben müssen, das Leben so anzunehmen, wie es wirklich sein wird.

Innerhalb einer Ordnung der strukturellen Anteile unseres eigentlichen Bedenkens des Gegebenen finden wir uns zeitweise wahrscheinlich doch gut zurecht. Bei uns ist manches im Reinen, einen Bestand davon versuchen wir abzusichern. Dort sind wir ja eigentlich auch zuhause, wo wir das tun. Doch es würde nicht immerzu alles wohlgefällig sein. Dieses Dasein bringt auch seine Irrwege mit sich.

Man soll den Yoga so für sich einsetzen, dass man mit dem Gegebenen auch weiterhin klarkommen wird. Man sollte ihn nicht dazu gebrauchen, um sich in Zustände zu versetzen, welche man nicht beherrschen würde. Für das, was zurecht vorkommen kann, ist er da, für etwas anderes jedoch nicht.

Sich selbst etwas im Alltag zurückzunehmen, das kann eine Stärkung von uns erlauben. Manches soll dadurch bedingt werden, was uns einträglich für eine gute Gesundheit vorkommt. Wer sich auf Dauer etwas mäßigt, der verdient dieses natürliche Lob des Menschendaseins. Gesundheit als spontan entstehende Kraft soll da bei uns doch noch immer willkommen sein. Es würde nicht gut möglich sein, eine solche zu erzwingen. So viel Gewisses kann dadurch erschüttert werden, wenn wir das doch einmal versuchen.

Erinnern wir uns doch einfach daran, was uns selbst ausmacht. Setzen wir dieses Wissen in Bezug zu den Bedingungen dieses Lebens und gleichen es miteinander ab, was da vorkommt und erscheint. Eine innerliche Bebilderung unseres Geistes komme dabei auf. Nehmen wir es dazu einfach an, dass eine solche auch für uns möglich ist. Was da bei uns selbst aufkommt ist auch von sich aus entstanden. Also wird es wahr sein, dass es gegeben ist.

Es wird der Mensch kein Lenker von etwas sein, für was er keine Macht besitzt. Welche Macht aber wird uns zuteil? Was haben wir kleinen Leute bereits zu eigen und wie möchten wir damit ansetzen, um etwas für uns zu erreichen, dessen wir wirklich bedürfen? - Streng genommen bedarf es zur Begründung einer solchen Kraft einer dazu kohärenten Form des Selbst. Das Ich eines Menschen werde von uns dafür eingesetzt, seine eigentlichen Kräfte bei sich zu bündeln. Das geschehe, indem man es fokussiert, wer man ist. Wer sind wir also? Was macht uns aus? - Na eben, diese Existenz hat es uns bereits gewährt, darum etwas zu wissen. Das Ich, ja dieses Ego gelte es ab jenem Moment, zu dem es für uns selbst greifbar wird, zu erziehen.

Höhere Prinzipien wären nun solche, welche uns eine geeignete Ordnung stiften. Eine Einsicht in die Gegebenheiten dieses Kosmos wird dadurch vorbereitet, dass wir anerkennen, was gewiss wahr ist. Werden wir es erst einmal zulassen, was für unser eigenes Tun, Sein und Haben von uns benötigt wird, möchten wir es auch erlernen, die eigenen Bedürfnisse besser einzuschätzen. Dann werden wir diese endlich verwirklichen. Vom Kleinen kommt das Größere. Das anzuerkennen soll uns Tür und Tor zum Wesen des Ichs eröffnen und es uns möglich machen, selbst mit diesem ausgestattet zu sein. Auch dann gelte es uns noch etwas als Mensch zu bestehen.

Eine verwirklichte Macht ist etwas, das intensiv in diesem Dasein erfahren werden kann. Sie bräuchte dazu nicht verordnet, aber auch nicht anderen in blöder Manier aufgezeigt zu werden. Was da ist, das soll auch weiterhin bestehen. Das Gegebene könnte diesem Dasein nicht einfach so entschwinden.

Dokumentation

Mein Weg

Der zukünftig von mir zu begehende Weg ist mir noch immer unklar. Ich würde es wirklich nicht wissen, was einmal kommt. Ich würde es nicht einmal sagen können, ob das, was es für mich gibt, überhaupt eine Zukunft besitzt.

Ich möchte nicht aus dem mir bereits Bekannten auf etwas mir noch Unbekanntes schließen. Das ist mir zum Moment der Gegenwart so klar geworden. Das habe ich selbst so erkannt und ziehe jetzt meine Schlüsse für das Weitere daraus. Mein Dasein bedarf einer solchen Feste.

Es soll mir eine vorgegebene Verpflichtung sein, alles das, was ich mit Sicherheit von diesem Dasein an Wahrem sagen kann, in meinem Baukasten aufzuschreiben und zu erhalten. Das versuche ich in eine Reihung mit anderen Worten zu bringen, welche bereits bestehen. Das mache ich so, auf dass es mir vorstellbar wird, was dieses Leben für mich mit sich bringt. Das soll etwas sein, was mich wirklich ausmacht. Da versuche ich eine gewisse Ordentlichkeit von mir selbst bei Werk sicherzustellen. Von einer solchen kann das Dargestellte profitieren. Die eigenen Schöpfungen werden dadurch vervollständigt. Das macht einen Wert davon aus. Dabei ist es wahr geblieben, dass ich allein nur endliche Felder beackern kann.

So kümmere ich mich um das eigene Gut und erlerne es dabei, mit meiner eigenen Sache zu bestehen. Eine Anwendbarkeit jener eigenen Gedanken von mir soll mich stabilisieren. Werden diese Dinge erst einmal tragfähig sein, wird das auch zu guten Ideen führen. Wer bei einem anderen Menschen mit seinen Werken anzukommen versucht, der hat so etwas zu besorgen. Das würde gewisslich nicht immer leicht für ihn zu machen sein. Dennoch ist so etwas erforderlich geblieben. Auch für mich soll das so sein. Da bin ich zwar der Urheber dieses Schriftwerks im 'Baukasten', wie er online vorzufinden ist, habe es aber mir klar vor Augen zu stellen, was ich da gestalte. Um damit vorwärts zu kommen, gehe ich immer wieder einmal in Klausur mit meinen eigenen Dingen. Dann ziehe ich mich etwas vom Weltgeschehen zurück und nehme einen stärkeren Bezug zu eigenen Dingen an mir wahr.

Ein Weg, wie der Meinige einer sein soll, führt mich durch das Erlebnis einer Offenbarung des gegenwärtigen Moments zur Erkenntnis des Wahren, wie ich hoffe. Bei mir soll das so gegeben sein. Dafür habe ich mich eingesetzt, dass es mir möglich ist, dabei einige Sicherheit zu bekommen. Manches habe ich dafür getan, was einmal zu klären sein wird. Dazu versuche ich es, eine richtiggehende Klärung meiner Belange herbeizuführen. Das bezeichne ich dann als jene Archäologie des lebendigen Menschen, welche diesen fördern soll. Was dabei von mir geleistet wird, wenn ich das ausgestalte, soll etwas Klares und Einfaches sein. Jeder wird so etwas mit den eigenen Mitteln leisten können. Andernorts habe ich schon dazu etwas aufgeschrieben, wie das zu machen ist.

Was ist der Gehalt dieses Daseins als Mensch? - Dazu bedenke ich mich. So vieles schlummert in uns verborgen und erfährt doch Bedeutung als wahrer Anteil des Lebens. Es kommt allein nur selten zum Vorschein, bedingt aber unseren wahren Wert.

Ein solcher sei zu ergründen. Da wird er eine Basis für das eigene Tun verkörpern. Als solche ist er richtig zu verstehen. Das wird prinzipiell richtig sein, weil wir daraufhin das Manifest unseres Daseins ordnen und gewichten können. Was würde dadurch an Gutem, Wahrem und Richtigem nicht alles möglich sein! - Da soll etwas davon zu verwirklichen sein, was auch von uns selbst benötigt wird. Behalten wir die Förderlichkeit unseres Tuns im Auge, stärken wir uns auch am Gewahren der gegebenen Dinge. Gehen wir unseren Weg. Gehen wir weg von der falschen Position. Lassen wir die verkehrte Haltung los und richten uns selbst auf das Eigentliche aus. Es möchten unsere eigenen Wesenszüge derart ausgelotet werden, dass wir in Bewegung kommen und bereit zu diesem Leben sind. Eine Mobilisierung des Menschen betrachte ich da als förderlich.

Dokumentation

Unwissen, Leidenschaft und Tugend

Dann, wenn die Eigenschaft des Menschen thematisiert werden kann, hat man das Richtige anzusprechen. Es wird etwas Wahres sein. Davon kann man getrost ausgehen.

Das macht einiges aus, weil dazu ein gewisses Urteilsvermögen vonnöten sein wird. Ein solches wird kaum im Besitze eines Menschen allein sein. Der Mensch partizipiert am Vorkommen anderer Menschen. Er ist vollkommen begründet ein eigenständiger Anteil an der Menschheit.

Was die jüngere deutsche Geschichte betrifft, so würde mir nichts anderes verbleiben, als von Traurigkeit zu sprechen. Der Glanz und das Gloria einer allein nur scheinbar vergangenen Zeit ist ein auch durch das heutige Zeitgeschehen durchscheinender. Doch so verschleiert das Bewusstsein für diese Momente des Weltgeschehens auch sein möchte, es dringt durch und macht etwas aus. Da helfen auch visuelle Dokumente wenig, um das Vergessen davon zu verstärken.

Nicht allein nur der Stein und das Metall bewahren jene ihnen einmal eingeschriebene Formung bei. Schönes und Schreckliches kommen zugleich in dieser Natur als Erscheinung vor, keines davon bleibt unbenommen. Alles ist da, und so ergibt eines auch das andere.

Gedanke

Geistliches Erwachen

Das, wovon Du etwas sprechen und hören kannst, davon kannst Du eigentlich auch etwas lesen und schreiben.

Impuls

Abhängigkeit, Freiheit und Losgelöstheit

Etwas Erbauliches soll der Gestalter schaffen, auf dass seine Schöpfungen gut gebraucht werden. Da fängt er damit an seine Dinge zu leisten. Er beginnt mit einem Rahmen davon, welcher richtig als das 'Konstrukt' zu erkennen sein wird. Alles an diesem soll fest gefügt und miteinander verbunden sein. Zur Verfügung stehen ihm dazu allein nur bekannte Mittel. Solche kann er dazu einsetzen. Da entsteht etwas dank eines möglichen Aufbaus dieser Sachen. Das Ergebnis davon wird der wahre Ausgangspunkt seines Werkes sein. Von einem solchen ausgehend wird er immer wieder neuerliche Versuche durchführen, um sein Werk zu optimieren. Was dabei geschaffen werden kann, das hat er auch selbst herbeigeführt.

Ein solcher Rahmen wird von nun an vorgegeben sein. Mittels dessen Form kann etwas eingerichtet werden. Da wird eine Freiheit weiterer Elemente möglich, etwas wird sich an dieser Apparatur bewegen lassen, sodass es eine mechanische Maschine verkörpert. Da kann die Freiheit dieses Bauteils zur Bewegung desselben führen.

Losgelöst davon ist die Umgebung, eine technische Größe wird diese in einem solchen Fall sein. So soll diese aufgefasst werden. Man kann innerhalb der Umgebung eine Energiepumpe, also einen Motor installieren und mit dem beweglichen Element sinnvoll in Verbindung bringen.

Dazu bedarf es der Ruhe, damit Umgebung und Apparat miteinander zu verbinden sind. Darum erhält der Motor durch uns einen Schalter, welcher den Zufluss oder Abfluss der Energie regelt. Da schalten wir diesen einfach ab. Dadurch wird er von seiner Energiequelle losgelöst. In diesem Zustand fügen wir Apparat, Rahmen und Motor.

Eine Wertigkeit dieser Dinge kommt auch vor. In der Natur ist alles angefüllt mit Dingen. Diese verkörpern das Bedeutendste, was es geben wird. Das soll der Rahmen sein. Er entspricht aller gegebenen Ordnung.

Einem solchen Rahmen nachgeordnet erscheint das virtuelle Element mit seiner Beweglichkeit. Es wird ohne das primäre Element und dessen Ruhe nicht herstellbar sein.

Durch eine geschickte Verschaltung solcher Dinge, wie die beiden vorherigen das sind, erhält man die Energiepumpe, den Motor dafür. Er ist ein komplexes Gebilde. Aber ohne diesen wird keine Technisierung möglich sein.

Dokumentation

Mein Zielkreis

Es wäre mein eigentliches Ziel meine Worte so aufzuschreiben, dass sie Wort für Wort etwas zu vernehmen geben, was Konsistenz und Konstanz besitzt. Dazu habe ich mich aufgemacht und etwas öffentlich verfasst. Zugänglich ist dieses Werk allein nur für Wenige, auch wenn es eigentlich leicht aufgefunden werden kann. Das, was ich da auf meiner Internetseite namens 'Hatha' schreibe, soll eine Schau eigener Gedanken und Ideen von mir selbst sein.

Da habe ich es einmal so für mich festgelegt, dass ich Ihnen von etwas erzählen möchte, was mich gegenwärtig bedingt. Meine Suche nach den wahren Eigenschaften meines Lebens hat mich auf diesen Pfad geführt. Notwendig wird ein eigenes Erleben oder Erfahren jener hier von mir beschriebenen Dinge, wenn man sie dem eigenen Dasein zuordnen möchte. Dazu soll es aber genügen, meine diesbezüglichen Gedanken nachzuvollziehen und die von mir dabei getätigten Ideen zu erkennen.

Eine Schrift kann als Spiegel bei einem Menschen fungieren und diesem auch etwas von seiner eigenen Innenwelt aufzeigen. Eine Schau davon stellt dem Menschen ein augenblicklich erscheinendes Bild zur Verfügung, welches ihm etwas davon offenbaren kann, wer er ist. Das hat man selbst aufzufassen.

Meine Texte im 'Baukasten' sollen von Ihnen auch als ein solcher Spiegel verstanden werden. Das wird so notwendig sein, damit das mit diesen Gesagte richtig verortet werden kann. Jene Leser, welche so etwas freimütig leisten, sind mir lieb und teuer. Gerne sehe ich das, was diese da tun.

Was mache ich da? - Ich schreibe mir so manches Verwertbare auf, damit man mich beim Wort zu nehmen lernt. Ich erfahre es dabei, wie das geht, sodass nach und nach etwas somit Bewirktes von mir für das Weitere gut zuzuordnen und zu verstehen ist. Darauf kann ich aufbauen. Es stellt ein Beispiel meines Wirkens dar. Eine Sprachgestaltung soll so sein. Auch einen solchen Anteil kann diese zu eigen haben.

Da ich es im Groben und Ganzen selbst aufgeschrieben habe, was hier aufgefunden werden kann, wird es in gleicher Weise bedingt sein, wie ich das selbst auch bin. Es ist durch mich in Kraft getreten, kann also allein nur diese Kraft, welche mir zu eigen sein wird, verkörpern. Daran glaube ich fest. Das soll meine Schlussfolgerung aus diesem Wirken sein. Eine Urheberschaft dieser Dinge von mir selbst bräuchte ich somit gar nicht erst zu erklären. Diese gehört da einfach mit dazu.

Gedanke

Motivation zur Sprachgestaltung

Sprachliche Strukturen sind vernehmbar. Der Geist eines Menschen orientiert sich am Gesagten. Wird dieses Gute auch von einer hohen Güte sein, bestehen somit Chancen für eine verbesserte Gestaltung der eigenen Lebenswirklichkeit.

Was wir bei uns bedenken, das tun wir aus einem guten Grunde. Diesen kennen wir. So wird etwas wahr. Da entsteht bei uns eine Auffassung des Wirklichen und bedingt uns eingehend. Keine andere Sache als diese wird ein Glück des Menschen erwirken. Meine 'Gedankenprotokolle' bringe ich nach und nach in Form und finde so zu einer eigentlichen Gewissheit von mir selbst.

So erscheint mein Licht auch bald wieder vor mir selbst und ich kann etwas davon erkennen. Das wahrhaftig Gegebene erscheint da endlich vor mir und wird mir klar. Was habe ich somit nicht alles bereits auf diese Weise für mich gewonnen! - Und so soll es wirklich wahr sein, was da vorkommt und gegeben ist. Warum auch soll ich es verleugnen wollen? - Schließlich wird doch die Wertigkeit davon dazu geeignet sein, um mir eine Basis für dieses Dasein als Mensch zu verschaffen. Immer dann, wenn mir meine Gedanken und Ideen erneut eingeleuchtet sind, habe ich das Gegebene ein Stück weit besser in Form gebracht. Dann schreibe ich in einer ruhigen Manier etwas von dieser Substanz meiner Gedanken und Ideen auf. Das, was ich dabei erinnert habe, ist von ungeheuerlicher Art. Keiner kennt das. Ich habe es zu filtrieren und aufzuschlüsseln, damit es vor ihren Augen in einer gutartigen Weise erscheinen kann, welche auch gut vernehmbar sein wird. Auf diese Weise bewahre ich mein eigenes Gut, wenngleich dieses bei meiner Innenschau eher phänomenal als verbal vorgekommen ist.

Darum ist die Sprachgestaltung der Schlüssel für mich, um eine Ausgestaltung des Wahrgenommenen zu betreiben. Dank ihr kann ich meine Belange überhaupt erst verständlich machen.

Gedanke

Die Freiheit würdest Du nicht erhalten, wenn Du sie von anderen für Dich einforderst. Eine Freiheit muss man sich zu nehmen wissen, um diese zu besitzen. Was man Dir aber erst noch geben muss, damit Du es für Dich einsetzen kannst, das kann man Dir genau so leicht auch vorenthalten. Im Grunde wirst Du solange erpressbar durch andere sein, wie Du keine Konsequenz für Dich daraus zu ziehen vermagst.

Idee

Sich an etwas halten

Ich würde es nicht sagen können, was das Denken bei einem anderen Menschen ausmacht. Für mich ist es jedenfalls ein ganz gewöhnlicher Umstand, dass ich meine Gedanken erinnere und deren Vorkommen für mich selbst anerkenne. So nehme ich diese an und kann sie zeitweilig erneut gewahren. Das normale Denken, wie es da an mir aufgekommen ist, habe ich als etwas bewertet, was mir eingegeben sein soll. Dieser Sachverhalt erscheint, er wird mir teilweise gerecht.

Gedanke

Was soll es, sich nichts vom eigenen Leben zu erwarten? - Das Los eines Menschen wird doch auch durch diesen selbst geprägt.

Idee

Voraussetzungen

Eine Grundvoraussetzung zur Durchführung einer gelungenen Stunde der Arbeit am eigenen Werk wäre und bliebe die vorherige Waschung des Leibes und eine Bereinigung der dafür vorgesehenen Umgebung. Da richten wir es uns gut ein, was auch bei Werk umgesetzt werden soll.

Gedanke

Auch ein kleineres Herz verspürt die Erquickung einer guten Tat getreulich.

Gedanke

Was soll Erleuchtung sein?

Kann man, ohne selbst eine gewisse Form der inneren Bebilderung zu besitzen, es einem anderen verständlich machen, wie er so etwas wie eine Erleuchtung verstehen soll? Sollten wir es uns nicht einfach damit machen und das Vorzustellende einfach aufzeigen, damit es hinreichend klar werde? - Wort und Bild, Klang und Schrift sind erinnerlich, wenn sie aufgezeigt werden. Dann kann man sich daran orientieren. Dazu sollen wir etwas aufschreiben oder aufzeichnen, dass man es endlich wahrnimmt.

Nun, als ein so belesener Mensch, der ich bin, habe ich schon ein paar Gedanken und Ideen anderer Leute dazu vernommen, was denn eine Erleuchtung eigentlich ausmachen soll. Ein besonders schönes Wort aus meiner Erinnerung möchte ich hier nun ungefähr wiedergeben dürfen. Es stammt von der Frau eines sehr guten Freundes.

Erleuchtung wäre eine subtile Erfahrung des eigenen Empfindens, welches man hat, wenn man in den Diensten eines anderen Menschen etwas mit einem gewissen Erfolg bewirkt.

Kehrreim

Sprachkatastrophen und Gaukeleien

Plitsch platsch, das Wasser ist nass. Ja, es regnet. Hui, hui, der Wind macht kühl, was zuvor nass gewesen ist. Er bläst das Wasser weg, was uns frieren lässt. Scheint danach dann die Sonne, so haben wir es endlich wieder warm. Wird uns das zu viel, suchen wir einen Platz im Schatten auf. Dort fühlen wir uns sicher und geborgen vor der Einwirkung des Klimas auf uns selbst. Entbehren wir dieses Klimas aber zu lange, so werden wir faul. Dann kommt ans Licht, was eigentlich keiner sehen will. Schal und fahl wird dann unser Antlitz sein. Sich zu schonen würde da auf Dauer nichts Gutes einbringen. Da müssen wir endlich einmal wieder herausgehen und etwas erleben. Und das ist so klasse dort. Was man dabei nicht alles selbst erfährt. Es hat zuweilen sogar Wolkenbrüche gegeben. Plitsch Platsch, das Wasser ist nass...

Gedanke

Wechselhafte Gegebenheiten

Wer für eine längere Zeit intensiv um das Erreichen seines eigentlichen Ziels bemüht ist, der macht irgendwann vielleicht auch schlapp und könnte nicht mehr tun, als er schon geleistet hat. Dann wirft er wahrscheinlich das Handtuch und versagt lieber, als sich noch länger vergebens abzumühen. Was soll er auch diese Sache verrichten, wenn sie zu nichts führen würde?

Da wirkt das Üble wie ein Sog auf uns. Da weicht alle Leidenschaft von uns und wir versinken in verlorener Dunkelheit. Immer wieder gehen wir es an und versuchen uns davon wieder frei zu machen.

Wir möchten unser Dasein erneut zu verbessern wissen. Mitunter erwerben wir dabei sogar manche Güter, wenn wir das angehen. Allein nur der, welcher ein zweites Mal aufgestanden ist, um sein Ziel zu erreichen, wird den Sinn davon zu behaupten wissen.

Idee

Draußen weht der Wind um das Haus herum. Du sollst nicht dumm sein. Halte in Schwung, was einst einmal jung und stark gewesen ist. Klappern auch die Läden, so ist es doch ein Haus. Fest steht es da und trotzt der Umgebung. Schutz wird es Dir auch weiterhin bieten, wenn Du etwas dafür tust, um es zu erhalten. Setze Dich dafür ein, sodass Du genügend Zeit für Dich selbst haben wirst, denn das Haus soll ein Bild für Dich sein. Die klappernden Läden sind die kleineren Schwachstellen von Dir, welche zu hüten Dir keine Schwierigkeiten bereiten soll.

Gedanke

Über das Leben mit Freunden sprechen

Es gibt kein gewichtigeres Thema als das Leben für dieses Dasein eines Menschen. Wer darüber mit seinen Freunden spricht, der drückt diesen damit etwas aus. Da werden sie sich entscheiden. Wer gehen möchte, der wird dann fortgehen. Wer bleiben möchte, der wird es auszuhalten versuchen und bleiben. So stellt er sich der Situation. Dabei gibt es für beide etwas zu erfahren.