Andacht und Bedenken

Affirmation

Jedes Wort wird von Wert sein. Alles das, was wir Menschen sagen, ist zu gebrauchen.

Idee

Auslegung des Inneren und Exegese der Gedanken

Die Andacht und ein eigentliches Bedenken der Geschehnisse eines Lebens sollen den Menschen im Gemüt ausstatten. Es soll ihm dabei verständlich werden, was ihn ausmacht. Seine eigene Empfindung erhalte dabei das Gewicht eines Indikators für eine Auswirkung der Dinge. Dieser Sachverhalt bedeutet dem Autor Schneider so viel, dass er darauf sein eigenes Leben aufzubauen versucht.

Ein um Unpassendes bereinigtes Befinden soll den Menschen in seinen Entscheidungsmöglichkeiten stärken. Darum geht der Mensch zeitweise in Klausur mit sich. Er besinnt sich dabei auf etwas, was nicht mit falschen oder gar verkehrten Beweggründen kontaminiert sein würde. So kann er bald wieder auf eine gutartige Weise bestehen, da er von sich aus in Wahrheit weder falsch noch verkehrt sein wird.

Sprachgestaltung

Leben als Akt einer Partizipation

Am Anfang hat das Wort gestanden. Dann ist es vergangen. Wir könnten uns nicht anders daran erinnern als so. Wir würden das Wort nicht kennen, noch würden wir dessen Urheber sein. Alles bei uns baut auf dem bereits Entstandenen auf. Alles Bestehende ist von sich aus eingetreten.

Weil alles bei uns auf dem bereits Entstandenen aufbaut, können wir es kaum verwerfen, ohne einen Schaden davonzutragen. Da nehmen wir es als gegeben an und trösten uns gegenseitig damit, was wir zu eigen haben. Es ist das verbleibende Gut. Sein Wert würde nicht unbedeutend sein.

Eine Bedeutung der Dinge soll uns geläufig sein. Da können wir sie bald vernehmen. Bei uns tritt sie auf, als innerliches Bild kommt sie vor. Ihre Eigenschaft soll wie die eines Gefüges sein. Da wird uns schon so manches dazu klar. Das erschauen wir und kommen dabei den Dingen zeitnah auf die Spur.

Erahnen wir es erst einmal, was da ist, so können wir mit Sicherheit auch dessen Auswirkung vernehmen. Das Spiel der Gegebenheiten folgt feststehenden Gesetzen und ist vorgegeben. Das lässt auf manches schließen, was auch zu früheren Zeiten bereits so gewesen sein muss. Die Erkenntnisse zur Natur würden sich nicht abändern lassen. Sie bestehen fort oder es sind keine gewesen. Da nutzen wir die Gelegenheit zu einer Sichtung des uns Bekannten davon.

Das einmal erhaltene Wissen ist konsistent. Darum glauben wir Menschen an eine, ja an die Wahrheit. Sie hat einen einzigartigen Wert, ihr entspringt alles Ordentliche. Da kommen wir zu uns und finden uns ein, weil wir etwas Wahres anerkannt haben. Es möchte unsere Existenz auf andere Leute auch noch so chaotisch einwirken, wir halten doch an ihr fest. Der Ordnung des Gegebenen dienen wir damit. Die Erhaltung einer Grundlage der eigenen Existenz würde nicht allein nur für uns etwas Erforderliches sein. Auch andere haben keinen anderen Weg als diesen einen für sich aufgetan. Da soll alles fortbestehen, wie es erschienen ist.

Obwohl wir zeitlebens nicht den Genuss der Anerkennung unserer Person erfahren haben, werden wir fortbestehen. Wie einen Ball schubst und schießt man uns zeitweise herum und lacht darüber, wenn wir gefallen sind. Einer tut dem anderen Weh, wobei man heftig deswegen leidet. Da kommt uns das vormalige Wort wieder in Erinnerung. Was soll das bedeuten? - Mit einer solchen Fragestellung gehen wir um. Der einzige uns bekannte Rat dazu wird es sein, dass wir nachher so schlau sein werden, wie wir das zuvor auch schon gewesen sind. Ob da der Schöpfer des Ganzen etwas für uns übrighat? - Das zu beantworten wird leicht möglich sein. Schließlich sind seine Werke doch noch immer gültig. Auch wir können an ihnen teilhaben.

Da beschauen wir das Gegebene, wie es gerade vorkommt. Was uns dabei in den Gedanken klar wird, das vernehmen wir bei uns als etwas, das wie ein Gespür ist. Der eine spürt da seine vermeintliche Überlegenheit, der andere erkennt deren Prinzip, was sich voneinander deutlich unterscheidet. Da sind wahrscheinlich aber dennoch beide dem Untergang geweiht. Der eine wird es sein, weil er leidet, und der andere ist es, weil er ein Leid zugefügt hat. So sind auch schon Kain und Abel ausgelöscht worden. Doch was sollen uns solche alten Geschichten grämen. Schließlich haben wir doch ein Dasein für uns, in welchem wir zu leben wissen. Gehen wir es also an! - So fassen wir das Vorhandene auf und lassen es zu, wie es ist. Da wirkt es sich auch so aus, wie es uns gerade erschienen ist.

Schema: Den Knoten lösen

Gedanke

Integration der Geschehnisse

Unvollständig wird all der Glaube der Menschen an das Gute sein, wenn man es nicht anerkennen würde, dass es zugleich als richtig benannt werden kann, was da auch bisher schon gut unter den Menschen gewesen ist. Der Mensch bilde sich mittels einer Erhaltung der Konsistenz seiner Gedanken und Ideen in diesem Menschendasein doch einfach selbst aus. So wird er die Macht über das Seinige gewiss behalten und würde es darum nicht verlieren müssen, was ihm gegeben ist.

Impuls

Begrenztheit des Erfahrungswertes

Um das Yoga als Europäer hinreichend gut üben zu können, soll man zuvor schon einiges über sich in Erfahrung gebracht und verwirklicht haben. Es würde nicht beliebig sein, was man dazu alles von sich schon erkannt haben muss, um auf einem solchen Weg zu bestehen. Was das aber genau sein wird, kann allein nur jeder Adept für sich bestimmen. Keiner wird es ihm soufflieren. Niemand leistet eine dazu erforderliche Bemühung so gut wie man selbst. Derjenige, welcher die Konsequenzen seines Handelns nicht anerkennen möchte, wird hierbei leer ausgehen. Von vorneherein wird das so sein, wenn er gewisse Regeln nicht einzuhalten bereit sein würde.

Zu solchen Regeln könnte man nicht allein nur Verhaltensvorschriften dazuzählen. Es gibt auch Ordnungen, welche uns Menschen auferlegt sind. Sie aufzufinden wird notwendig sein. Sie erklärt zu bekommen auch. Haben wir uns erst einmal an ein Gefüge von oben und unten, von alles und nichts gewöhnt, so werden wir vielleicht auch bald die Klasse haben, um Sonne und Mond anzuerkennen. Die Himmelskörper würden nicht allein nur symbolisch eine bedeutende Rolle für das Dasein einnehmen. Auch unsere Lebenswirklichkeit wird von ihnen geprägt.

Man soll schon bereit dazu sein, einen guten Teil seiner eigentlichen Lebenskraft dafür aufzuwenden, den gegebenen Dingen achtsam und aufrichtig zu begegnen, welche da erscheinen und vorkommen. Was man unterdessen über sich in Erfahrung bringen kann, das wird wahr sein. Dabei sollte man gewissen unangenehmen Aspekten seines Daseins nicht mehr, aber auch nicht weniger Raum zur Verfügung stellen, als dies zu einer Klärung und Bereinigung davon erforderlich sein wird. Getreu dem Grundsatz, dass alles Gegebene in Wahrheit von einer gutartigen Natur ist, leiste man das.

Wer entsprechend seiner eigenen Ansätze sich dem Yoga annähert, indem er etwas einübt, was andere ihm vielleicht zuvor einmal gezeigt oder vorgemacht haben, der möchte möglicherweise sofort in sein psychophysisches Befinden eingreifen und es bestimmen. Um bei sich ein gewisses Gleichgewicht der Stimmung zu erzeugen oder eine Ausgleichung der gerade wirksamen Kräfte für sich zu bewirken, wird er vielleicht so bemüht dabei sein, aber wahrscheinlich könnte das zu nichts führen. Man möchte da vielleicht sogar einen Ausgleich für jene Belastungsarten des eigenen Alltags erhalten. In der besonderen Stunde, zu der man die Übungen also einstudiert, leistet man wiederum Erhebliches und würde doch nicht nachlassen. Wie soll es da aber gelingen, aus der eigenen Angespanntheit herauszufallen und sich zu erholen? - Es wird etwas Paradoxes sein, wenn das dennoch gelungen ist. Die scheinbare Güte solcher Effekte muss uns offenbar werden. Vorübergehende Erfolge haben keinen Bestand behalten.

Kann ein Übender sich erst einmal gut von einer seiner Belastungsarten lösen, diesem von mir jetzt hier einmal so benannten diffusen Stress, dann wird er wahrscheinlich ein anderes Ungleichgewicht bei sich hervorrufen und wiederum leiden. Eine Verbesserung der eigenen Befindlichkeit wird so allein nur auf eine sehr schwierige Weise zu erzielen sein. Endlos werden die Quälereien sein, aber zu nichts Eigentlichem führen. Das sollte man nicht übergehen. Der Gedanke ist wichtig.

Wie soll man sich auch anders als Mensch regenerieren, als durch eine eigentlich für das Dasein erforderliche Erfüllung seiner eigenen Aufgaben und Pflichten? - Jedoch würde das nichts Beliebtes sein. Ich glaube es darum kaum, dass die Menschen der westlichen Hemisphäre imstande dazu sind, ihre vermeintlichen Erfolge und Leistungen zu hinterfragen. Nach einem immerzu ähnlichen Strickmuster bleibt der Westler auf das scheinbare Ergebnis orientiert und könnte es doch nicht interpretieren. So verlernt er es sich zu bedenken und benötigt ab einem bestimmten Moment sogar dringend die Unterstützung von Analytikern, um es nicht selbst hinterfragen zu müssen, was er da angerichtet hat. Eine kausale Verkettung der Handlungen kennt er weder, noch weiß er sich in eine solche schlüssig einzugliedern. Somit besteht die Gefahr, dass er sich wieder und wieder vergessen wird.

Phantastisches

Eine Traumvision

Der Adept des Yoga ist, wie jeder andere auch von seinen Leistungen überzeugt. Auch seine Selbsterfahrung sieht er mehr im Licht als im Schatten. Doch die Welt kennt auch die Nacht. Wer immerzu des Tags die Schönheit der Welt bewundert, dem wird auch mancher Schrecken in der Nacht widerfahren, weil das zusammengehört. Die Natur bringt es mit sich, dass einem Menschen beides zu regulären Anteilen eingegeben sein wird.

Übertreiben wir es bitte nicht mit dem Versuch, eine Balance solcher Dinge zu betreiben. Ein solcher würde nichts Lebendiges hervorbringen können und in keiner Weise unsere Entwicklung fördern.

Wir üben Andacht und Meditation, vielleicht sogar manche vorübergehende Positur aus dem Gebiet des Hatha Yoga. Dabei wird sich manch ein Zustand einstellen, welcher sich zeitweilig wohltuend und erfrischend auf den Geist des Menschen auswirkt. Eine richtiggehende Erholungsfähigkeit von uns Menschen möchten wir aufzubauen versuchen, wenn uns das möglich sein wird. Ein Zustand, bei dem man sich durch Ruhe regenerieren kann, soll den Menschen stärken und stabilisieren. Mit Balancieren hat das jedoch wenig zu tun.

Eine gewisse Ruhe kann man beim Gehen erfahren, genauso beim Sitzen oder beim Liegen. Sogar das Fahrradfahren wird auf eine solche Weise Spaß machen. Man kann in Ruhe sich mit einer Umgebung befassen oder eine Innenschau betreiben. Auch wird man sich auf eine beschauliche Art ernähren können. Man soll sich dadurch etwas erarbeiten, wie man zum Leben eingestellt ist. Beenden wir doch unsere Zipperlein und gehen das Dasein eines Menschen einfach an. Stellen wir dazu doch einmal wieder unseren Frieden bei uns sicher.

Idee

Hindernisse im Alltag

Um eine gute Haltung in ruhiger Weise zu erlangen, soll man es versuchen, endlich die bereits vorhandene Positur anzuerkennen und sich in ihr zu stabilisieren. So lernt man es nachhaltig, das eigene Gute aufzubereiten. Dadurch gelingt es uns wahrscheinlich bald schon mit dem zurechtzukommen, was uns gegeben ist.

Eine Bewältigung des Gegebenen tut manche Not. Ja, der Mensch soll um sich etwas in Erfahrung bringen dabei, während er den Yoga übt.

Um bei sich die fürs Leben so notwendige Zufriedenheit zu empfinden, soll man das eigene Gut annehmen, die damit verbundenen Dinge angehen und bereitwillig leisten. Dann möchte manche Phase der Erholung bei uns eintreten, wenn wir das eine ganze Zeit lang geschafft haben.

Gedanke

Sich im Geschehen des Alltags nicht in Nichtigkeiten zu verlieren, das wird für ein sinnerfülltes Leben erforderlich sein. Ein solches können wir erlangen. Dazu bedarf es eines geeigneten Ansatzes. Diesen habe ich in einer Bewahrung der einfachen Güter von mir gefunden.

Die Dinge sollen von mir so erhalten werden, als wären sie gleichermaßen bedeutsam wie die scheinbar Wichtigsten. Was da ist und vorkommt, das soll auch Beachtung bei mir finden. Ein Verlust einfacher Güter wird nämlich schwieriger zu verschmerzen sein, als der Verlust irgendwelcher Reichtümer es ist. Das eine ersetzt das andere keineswegs.

Impuls

Das einfache Gut soll erhalten werden

Der Mensch halte etwas auf sich. Manche Güter sollen dazu einfach von uns aufgezeigt und benannt werden. Es kann etwas zu ihnen gesagt, aber auch etwas davon erklärt werden.

Wer sich zu so etwas bekannt hat, der hat einfach Recht damit. Er möchte mit seinen Gedanken und Ideen klarkommen. Er stellt seine Sachverhalte auf die Weise dar, weil sich das ihm davon Bekannte wirklich dazu eignet. Ein solches Vermögen besitzt ein redlicher Mensch mit Sicherheit.

Grundlegende Güter gibt es im Dasein so einige. Da wird man wahrscheinlich etwas richtig machen, wenn man eine kurze Liste davon erstellt, welche das sind. Eine Sache von Wert wird da das Bewusstsein eines Menschen sein. Für es kennt man drei Zustände. Schlaf, Traum und Wachsein werden sie genannt.

Alles uns Gegebene wird im Lichte des eigenen Bewusstseins wahrgenommen. Darum finde man sich mit diesen drei Zuständen gut zurecht, damit alles bei uns im Lot bleibt.

Eindruck

Jeder Mensch ist ein Geschichtenerzähler

Jeder Mensch hat eine Geschichte, welche er am besten kennt. Sie trägt gewiss etwas an sich, was einzigartig und erzählenswert sein wird, da es seine eigene ist. Um innerhalb der Kreise des eigenen Daseins Fuß fassen zu können, wird es von Bedeutung sein, dass wir die Geschichte von uns richtig wiedergeben. Dazu erprobe man es, sie vorzutragen.

Was man dabei erfährt, das soll mehr sein als allein nur eine Reflexion von sich selbst. Die Menschen hören zu und widmen sich uns. Das bewegt. Man erhält dabei ein eigentliches Wissen vom Wert der Sache, welche das eigene Leben ausmacht.

Dokumentation

Zur Kenntnisnahme von etwas bereits Bekanntem

Vom Menschen wird es erwartet, dass er etwas Passendes zu sagen weiß. Wem es an Beispielen für ein gutartiges Dasein von sich gemangelt hat, dem wird es wahrscheinlich auch an dazu passenden Worten fehlen. Er kann es vielleicht weder verstehen noch einsehen, was ihn bedingt und warum das so sein wird. Da hat er nichts Eigentliches zu vermelden und bleibt auf sich gestellt. Das wird kein Glück sein, was dadurch zu erfahren ist.

Ist einer erst einmal für längere Zeit nicht mehr richtig zu Wort gekommen, so wird das seinen Verstand kaum verbessert haben. Er tritt dann notgedrungen auf der Stelle, weil er nichts hat, womit er sich gut einbringen kann. Im Grunde steckt er in einem Zustand fest, von dem er eigentlich nichts haben würde.

Bewerten wir unsere Lebenssituation doch einmal. Was stellen sich uns da für Fragen? Wie finden wir zu unserem Umgang mit diesen? - Damit setzen wir uns auseinander. So kommen wir dazu, uns etwas zu überlegen. Entsprechend einer daraus resultierenden Erkenntnis betrachte man das eigene Gut. Das soll es uns ermöglichen, dass wir deren Wertigkeit festzumachen wissen.

Hat man da einmal etwas gefunden, was sich für uns bei unseren Mitmenschen auszusprechen lohnt, dann soll man das auch tun. Es gilt mir etwas, tatkräftig zu sein oder das in bestimmten Bereichen endlich zu werden. Es erfreut sich mancher Mensch am Schönen und Gelungenen seines Mitmenschen mit Sicherheit.

Da wendet sich etwas zum Guten. Man kann es mitteilen, was einen bedrückt, und man kann davon sprechen, was einen erfreut. Beides wird etwas Wahrhaftiges sein, für das es einen gutartigen Ansatz geben soll, welcher auch wirklich zu etwas führt. Der Mensch klammere weder sein Dasein noch sein Wesen im Alltag aus, während er sich mitteilt.

Da kommen wir zur Sache, wenn wir etwas sagen. Ist man einen solchen Weg erst einmal ein Stück weit gegangen, so wird manches bei uns eintreten, was das eigene Glück verwandelt. Da wird es wahr. An das, was uns eventuell gerade gefehlt hat, möchten wir da zuerst denken. Das kann nun vielleicht etwas leichter von uns erfüllt werden als noch zuvor.

Idee

Die Geschichte eines Menschen ist anzuerkennen

Jeder Mensch hat einmal etwas Bedeutsames erlebt, was ihn vielleicht auch geprägt hat. Das macht das Dasein eines Menschen aus. Jene dazu zugehörige Geschichte eines Menschen besteht aus einer Summe an Dingen, wie er sie kennt. Was ihm einmal widerfahren ist, davon kann er gut sprechen, weil das einen eigentlichen Wert hat. Darauf soll er sich beziehen dürfen, dass ein solcher in Wahrheit gegeben ist. Es soll einen Anteil der Würde eines Menschen ausmachen, dass er das Recht dazu erfährt, sich selbst wichtig genug zu nehmen. So kommt er endlich klar und kann etwas für sich bewirken.

Der Mensch wird es zudem mit einiger Sicherheit wahrnehmen, dass es sein gutes Recht ist, von seinem Dasein zu sprechen. Die Güter eines Menschen sollen fortbestehen.

Dokumentation

Eine gewollte Beschränkung

Ein Mensch wird das Seinige dann gänzlich in Ordnung halten können, wenn es von seinem Umfang ausreichend begrenzt ist. Das Ganze, was von ihm abhängt, soll von ihm beherrscht werden. Allein nur auf die Weise wird er hinreichend mit seinen Dingen zu bestehen vermögen. Danach wird er streben, eine Einheit des ihm Gegebenen zu erreichen, so das für ihn einsichtig ist.

Das wird zu mancher Kenntnis beim Menschen führen. Eine solche braucht allein nur auf das Gegebene übertragen zu werden, um es nutzen zu können. Aus diesem Grund hat Schneider es sich manchmal genau überlegt, was denn eigentlich zu ihm bisher gut gepasst hat und darum von ihm auch weiterhin angenommen werden kann. Er glaubt so fest an die Vorgabe einer Endlichkeit der Dinge seines Daseins, dass er deren Erhaltung zu bewirken versucht. Er hat darum jetzt bereits begonnen, das eigene Gute als Sache abzuschließen. So wird er einmal damit etwas gewinnen. Das erhofft er sich zumindest dabei.

Dokumentation

Eigenverantwortlichkeit in der heutigen Zeit

Für mich steht das, was ich im Dasein an Gutem zustande bringen möchte, in Relation zu der Frage, was dieses Gute eigentlich für andere Menschen bewirkt oder bedeutet. Darüber bin ich lange Zeit so ahnungslos gewesen, habe aber nach einem Ausweg gesucht. Über das wahre Bedürfnis der Leute habe ich nichts Eigentliches in Erfahrung gebracht, mit Ausnahme einer Existenz der Sache als Idee von mir überhaupt. Einen wirklichen Bedarf an solchen Dingen, welche ich schon geschaffen habe, hat es bisher nicht bei den anderen Menschen gegeben. Ein solcher ist praktisch nicht wahrzunehmen, was mich zuweilen doch etwas erschüttert hat.

Ich habe es wirklich versucht, meine eigenen Dinge mit der Zeit besser auszuloten und somit auch etwas davon zu ergründen, was denn davon für mich geeignet sein wird. Doch mein eigentliches Unwissen bezogen auf das Bedürfnis anderer Leute hat mich mehr und mehr in jenen Zustand versetzt, aufgrund dessen ich zu einem 'Art-Trash'-Aktivisten geworden bin. Die eigene Kunstsache soll für mich dabei ein Antrieb sein, wegen dem ich immer wieder aufs Neue zu mir finde.

Da habe ich mich von den Unbilden eines Schicksals, wie es mir persönlich widerfährt, nach und nach deutlicher abgegrenzt und etwas Wertvolles bei mir erneut eingerichtet. Das Ergebnis davon habe ich, als es erst teilweise verwirklicht gewesen ist, bereits als meine Basisstation oder schlicht als meinen Fundus bezeichnet. Mit der Dauer eines Bestehens davon habe ich es ergründet, auf welche Weise ich mich zu stärken, zu stabilisieren und zu fördern vermag. Auch dann, wenn ich kein eigentliches System einer Ordnung an der mich umgebenden Gesellschaft erkenne, leiste ich doch so manches bei meiner Tätigkeit als Literat, was gut für mich sein wird. Jene Vernunft, wie die Meinige eine ist, möchte ich einem anderen Menschen einmal mit Worten und Bildern, also Werken aufzeigen können. Es wird sich aber erst zeigen müssen, ob das überhaupt machbar ist. Das letzte Wort würde in der Sache noch gar nicht gesprochen sein. Im Grunde bedürfen meine Werke, vielleicht aufgrund einer gewissen Alleinstellung von diesen einer ordentlich durchgeführten Aufklärung. Sie zu leisten ist für mich vor allem dann eine Strapaze gewesen, wenn man mir nicht richtig zugehört hat. Ich versuche es auf den Punkt zu bringen, was mich da bedingt. Das soll irgendwann, aber bald von mir abschließend geleistet werden.

Solche Überlegungen haben mich phasenweise schon dazu gebracht, meine Werke auf Kontaminationen zu prüfen, wie sie durch Übertragung im Leben eines Menschen einfach vorkommen. Immer wieder aufs Neue schaue ich da genau hin, was geschieht, und untersuche es eingehend, wie das ist sowie was das ausmacht. Ich möchte die Wertigkeit meiner eigenen Dinge anerkennen und mit diesen vor Ihnen zu bestehen versuchen. Dazu benötige ich einen Fokus auf das Ganze. Er wird es sein, welcher das Gegebene unterscheidbar, aber auch zuordenbar macht. Was mir eingegeben ist, das habe ich nicht allein nur auszuhalten oder mir eingebrockt, es wird auch mein ganzer Anteil an der Welt sein, welcher nach Verwirklichung strebt. Eine solche steht mir zu, genauso wie mir auch eine Sortierung meiner Anteile am Vorgegebenen zusteht. Manches lege ich darum weg und lasse es sein, weil es nicht richtig zu mir gepasst hat.

Eine Gewichtung meiner tatsächlichen Gedanken und Ideen führe ich eingehend während des Geschehens im Alltag durch. Was nicht durch mich begründet worden ist, das hat auch nicht zu mir gepasst und ist deshalb kein Anteil von mir gewesen. Da habe ich davon abgelassen. So etwas würde ich nicht pflegen wollen. Eine zeitweilig vorkommende Dominanz mancher Menschen innerhalb meines Daseins könnte ich nicht dauerhaft brauchen. Eine solche habe ich zuweilen als Ursache für manches erfahrene Übel an mir selbst ausgemacht.

Ich versuche es, mich bei Werk auf eine Abfolge jener Gedanken und Ideen zu beschränken, welche mir entsprechen. Kein Argument spare ich hierbei aus, wenn es mir stimmig zu sein scheint. Ich betrachte jedes Einzelne davon für sich, darum soll es jeweils auch für sich stehen dürfen. Die Gedanken und Ideen verstehe ich als die Phänomene eines menschlichen Wirkens. Sie ergänzen sich zurecht so gut, weil das etwas Mögliches sein wird. Das soll den Gesetzmäßigkeiten einer Ordnung entsprechend sein.

Es soll das Argument einmal zum Werkzeug werden, mit welchem sich die gedankliche Substanz von mir beackern lässt. Auf diesem Grund sollen meine Werke gedeihen. Fremdartige Anteile und eigene Anteile wachsen gleichermaßen in meiner Umgebung heran. Die Welt gehört keinem allein. Niemand kann das alles für sich beanspruchen oder sich gar als die einzige Mitte davon ansehen. Niemand wird so autark sein, dass er nicht doch an etwas teilhaben möchte, was andere für sich besitzen oder verkörpern. Das alles wird doch etwas Gutes sein, wie es uns geschieht. Treten wir darum besser bald schon in einen Austausch mit unseren Mitmenschen.

Idee

Zur Sache der Wahrheit

Gehe gerne nach Hause. Gehe zu Dir, sei dort daheim. Bei sich zu sein, das würde nicht immer heißen müssen, auf sich allein gestellt zu sein. Manchen Freund sollst Du für Deine Sache und Dich gewinnen. Lade Deine Freunde darum zu Dir ein und zeige Ihnen Dein einfaches Haus. Schicke einmal die Freunde wieder weg, damit sie auch etwas erreichen, was Ihnen so gut gelingen soll. Ein Wechsel der Dinge ist des Wandels Zweck. Das finde statt. Des Lebens Reichtum findet sich so wahrscheinlich zuhauf bei jenen, welche anderen zuweilen vielleicht schon als vermeintlich arm gegolten haben. Durch Redlichkeit wird niemand reich, aber dennoch beschert das manchem etwas an Glück. Es stellt einen echten Wert des Menschendaseins dar.

Impuls

Entsagung als Weg

Die eigentliche Entsagung wäre ein Weg, welcher nicht etwa irgendwo hinführen würde, sondern der eine Verwandlung des eigenen Habitus eines Menschen einleiten kann, weil er intensiv von ihm erfahren wird. Entsagung würde dabei nicht allein nur ein zeitweiliger Verzicht auf etwas Bestimmtes sein, was man eigentlich dringend benötigt. Es wäre sogar der Verzicht an einer Sache überhaupt, welcher für Dauer bestehen soll. Das Verzichten an sich wäre das Glück des Entsagenden, wenn er einen guten Erfolg dabei vor sich aufweist. Das macht seine Stärke aus, weil er so beweisen wird, von was er abhängt und wie er die Abhängigkeit bezwingt. So wird ein Wechsel der Bedingungen seines Lebens eintreten. Dank einer solchen Verwandlung erkennt der Mensch seine eigentliche Befähigung dringend. Ja, sie wird ihm als Klarheit offenbar, denn Freiheit von Bindung und Bedingung ist so.

Hat man seine Ziele durch alle Arten der Kasteiung erreicht, wird man doch noch kein Glück erfahren. Eine Unterdrückung menschlicher Bedürfnisse bei sich und anderen ist eine wahre Stärke des Menschen, jedoch bleibt sein Leben auf die Art unerfüllt. Das ist zwingend so, da er sein Ich leugnet, welches durch Bedürfnisse besteht, an der Materie anhaftet und aller Freiheit zum Trotz liebend gerne eine einzige Bindung eingeht.

Alle Askese führt zu einer solchen Erkenntnis, es sei denn der Mensch würde nicht konsequent bei ihrer Durchführung sein. Was Gautama Buddha vormals aufgezeigt hat, soll in diesem kurzen Abschnitt angerissen und in Kurzform aufgezeigt sein.

Die unterdrückende Meditation der Kasteiung peinigt und penetriert das Ich eines Menschen derart, dass man sich kopflos dabei vorkommen wird. Ein Mensch ohne Ich, ohne Kopf, ohne Bedürfnisse wird nun aber einer sein, welcher kaum bei den anderen Menschen sich gut aufhalten kann, weil dabei dessen Kopflosigkeit offensichtlich wird. Wie soll er da vor ihnen bestehen? - Eine Verleugnung des mentalen Zusammenhangs eines Menschendaseins wird ihn tiefer in den Wald treiben und noch weiter wird er sich zurückziehen, bis sein innerstes Licht so hell erglimmt und er sogar an sich blind sein wird. Nicht nutzlos, aber unnötig sollte es sein, solche Schrecken über sich kommen zu lassen.

Darum wende man sich besser nicht von den Menschen ab, hafte seinen Bedürfnissen an, habe einen Kopf und bewahre sein Ich gut. Das Selbst wird es uns zu danken wissen, wenn wir es rechtmachen.

Idee

Es schwer haben

Den richtigen Weg für einen kann zurecht einem im Leben kein Zweiter, Dritter oder Vierter aufzeigen. Das habe ich bei mir so gedacht. Ich weiß das auch zu behaupten. Wer einen solchen Weg jetzt noch nicht für sich ausfindig gemacht hat, der orientiere sich einmal daran. Er beschaue das Gegebene, wie es da ist, und mache sich ans Werk, sobald er zu Streich damit kommt, was er hat. Dazu soll er aus dem Bestand der gegebenen Dinge etwas zu ihm Passendes auswählen und von allem anderen getreulich ablassen. Ich glaube, dass es so etwas werden kann.

Das Leben wird als eine Emanation einfacher Gegebenheiten richtig zu verstehen sein. So etwas soll beherrschbar sein. Unser Dasein wird erst dann als stabil zu bezeichnen sein, wenn sein Gehalt nicht grundlos gebrochen werden könnte. Das stattet uns im Geiste mit mancher Wahrnehmung aus. Da finden wir zu uns.

Idee

Heldentum und Yoga

Sind Sie in ihrem Leben schon einmal Supermann begegnet? Möchten Sie ihn gerne einmal kennenlernen? Werden Sie sich glücklich schätzen, wenn er es Ihnen einmal verrät, wie man Superpuste bekommt oder wie man sich schneller als ein Blitz fortbewegt? - Wenn das so auf sie zutrifft, dann haben sie wahrscheinlich auch ähnliche Erwartungen an sich. Ob dann aber der Yoga für Sie eine geeignete Disziplin sein wird, könnte ich nicht wissen. Aber ich bitte Sie eine Infragestellung davon im Auge zu behalten, weil seine Disziplinen zuweilen mühsam zu erzielen sind.

Nun, was wird es beim Yoga alles an Geheimnisvollem zu erlernen geben? Sind solche Begabungen wie Gedankenlesen, Levitation oder Telekinese überhaupt relevant für ein menschliches Dasein? Welche Arten einer Zauberei werden bezaubernd nachwirken, wenn man sie einmal anwendet? - Man kann noch so geheimnisvoll im Umgang damit tun, es würde nichts daran ändern, was uns vorgegeben ist. Manche Dinge sind geradezu der Freizügigkeit eines menschlichen Vorstellungsvermögens geschuldet. Da kann man sich mit solchen Sachverhalten irren, was mächtig daneben gehen wird.

Ich muss es Ihnen leider sagen, dass ich es richtig finde, wenn man solche Dinge bei sich ausschließt. Wenn uns solche Angebereien als nützlich erscheinen, dann würde man sich womöglich nicht länger im Griff haben. Es entgleitet einem wahrscheinlich dann bald auch der eigene Sinn für das Leben. Zu was wird denn eine übermäßig aufgeblasene Lunge bitte schön zu gebrauchen sein? - Lassen wir also davon besser ab, uns zu verausgaben.

Dokumentation

Höhere Prinzipien einhalten

Beim Yoga kann es so gut sein, dass man etwas von seinen eigenen sublimen Gedankenstrukturen erkennt. Wem das widerfährt, dem empfehle ich es, sich nicht davon durcheinanderbringen zu lassen. Unser ach so geordnetes Tun im Augenblick offenbart uns bei solch einer inneren Schau oftmals ein Mehr an Wahrheit über uns. Das zu verkraften würde nicht immer leicht für uns sein. Aber wir sollen auch keine unbegründete Scheu davor haben, das Leben so anzunehmen, wie es wirklich sein wird.

Innerhalb einer Ordnung der strukturellen Anteile unseres eigentlichen Bedenkens des Gegebenen finden wir uns zeitweise wahrscheinlich doch gut zurecht. Bei uns ist manches im Reinen, einen Bestand davon versuchen wir abzusichern. Dort sind wir ja eigentlich auch zuhause, wo wir das tun. Doch es würde nicht immerzu alles wohlgefällig sein. Dieses Dasein bringt auch seine Irrwege mit sich.

Man soll den Yoga so für sich einsetzen, dass man mit dem Gegebenen auch weiterhin klarkommt. Man sollte ihn nicht dazu gebrauchen, um sich in Zustände zu versetzen, welche man nicht beherrschen würde. Für das, was zurecht vorkommt, soll er da sein, für etwas anderes bräuchte man ihn jedoch nicht.

Sich etwas im Alltag zurückzunehmen, das kann eine Stärkung von uns erlauben. Manches soll dadurch bedingt werden, was uns einträglich für eine gute Gesundheit vorkommt. Wer sich auf Dauer etwas mäßigt, der verdient ein solches natürliches Lob des Menschendaseins. Gesundheit, als eine spontan auftretende Kraft verstanden, soll da bei uns willkommen sein. Es würde jedoch nicht gut möglich sein, eine solche willentlich zu erzwingen. So viel Gewisses kann dadurch gefährdet sein, wenn wir das doch tun werden. Bedenken wir es, dass der Willen eines Menschen auch missbräuchlich eingesetzt werden kann.

Erinnern wir uns doch wieder daran, was uns ausmacht. Setzen wir den gegenwärtigen Moment in Bezug zu den Bedingungen des Daseins und gleichen es miteinander ab, was da an Gedanken dazu vorkommt und erscheint. Eine innerliche Bebilderung kommt dabei vielleicht erstmalig auf. Nehmen wir es dazu doch einfach an, dass eine solche auch für uns möglich ist. Was da bei uns an Gedanken und Ideen aufkommt, das wird von sich aus entstanden sein. Also wird es wahr sein, dass es gegeben ist.

Dokumentation

Tugend

Dann, wenn die Eigenschaft eines Menschen thematisiert wird, hat man das Richtige anzusprechen. Es soll von sich aus bereits etwas Wahres sein, was wir dazu in Augenschein nehmen.

Da sprechen wir also von diesem Dasein. Das kann manches bedeuten. Rücken wir uns dabei bitte ins rechte Licht. Gestehen wir es unseren Mitmenschen zu, dass sie etwas Gewichtiges sagen möchten. Lassen wir aber auch etwas von uns dazu hören.

Impuls

Abhängigkeit, Freiheit und Losgelöstheit

Etwas Erbauliches soll der Gestalter schaffen, auf dass seine Schöpfungen gut gebraucht werden können. Da fängt er damit an seine Dinge zu leisten. Er beginnt mit einem Rahmen davon, welcher richtig als das 'Konstrukt' zu erkennen sein wird. Alles an ihm soll fest gefügt und miteinander verbunden sein. Zur Verfügung stehen ihm dafür allein nur bekannte Mittel. Solche kann er einsetzen. Da entsteht etwas dank eines eigentlichen Aufbaus dieser Sachen. Das Ergebnis davon soll der wahre Ausgangspunkt für sein jetziges Werk sein. Von einem solchen Rahmen ausgehend wird der Werker seine Versuche durchführen, um ein darauf aufbauendes Werk zu schöpfen. Was dabei geschaffen werden kann, das hat er auch herbeigeführt.

Ein solcher Rahmen wird von nun an für die Sache von Schneider vorgegeben sein. Mit Zuhilfenahme des 'Baukastens' kann etwas von ihm eingerichtet werden. Da wird eine Freisetzung der Gestaltung eines eigenen Guts doch sicherlich möglich sein.

Idee

Sich an etwas halten

Ich würde es nicht sagen können, was das Denken bei einem anderen Menschen ausmacht. Für mich ist es jedenfalls ein gewöhnlicher Umstand, dass ich meine Gedanken erinnere und deren Vorkommen für mich anerkenne. So nehme ich diese an und kann sie zeitweilig erneut gewahren. Das normale Denken, wie es da an mir aufgekommen ist, habe ich als etwas bewertet, was mir eingegeben ist. Ein solcher Sachverhalt erscheint, er wird mir zumindest teilweise gerecht.

Gedanke

Was soll Erleuchtung sein?

Kann man, ohne eine gewisse Form der inneren Bebilderung zu besitzen, es einem anderen verständlich machen, wie er so etwas wie eine Erleuchtung verstehen soll? Sollten wir es uns nicht einfach damit machen und das Vorzustellende aufzeigen, damit es hinreichend klarwerde? - Wort und Bild, Klang und Schrift sind erinnerlich, wenn sie erschienen sind. Dann kann man sich daran orientieren. Dazu sollen wir etwas aufschreiben oder aufzeichnen, dass man es endlich wahrnimmt.

Nun, als ein solchermaßen belesener Mensch, welcher ich bin, habe ich schon ein paar Gedanken und Ideen anderer Leute dazu vernommen, was denn eine Erleuchtung eigentlich ausmachen soll. Ein besonders schönes Wort aus meiner Erinnerung möchte ich hier nun in ungefährer Weise wiedergeben. Es stammt von der Frau eines sehr guten Freundes.

Erleuchtung wäre eine subtile Erfahrung des eigenen Empfindens, welches man hat, wenn man in den Diensten eines anderen Menschen etwas mit einem gewissen Erfolg bewirkt.

Kehrreim

Sprachkatastrophen und Gaukeleien

Plitsch platsch, das Wasser ist nass. Ja, es regnet. Hui, hui, der Wind macht kühl, was zuvor nass gewesen ist. Er bläst das Wasser weg, was uns frieren lässt. Scheint danach dann die Sonne, so haben wir es endlich wieder warm. Wird uns das zu viel, suchen wir einen Platz im Schatten auf. Dort fühlen wir uns sicher und geborgen vor der Einwirkung des Klimas auf uns. Entbehren wir des Klimas aber zu lange, so werden wir faul. Dann kommt ans Licht, was eigentlich keiner gerne sehen möchte. Schal und fahl wird dann unser Antlitz sein. Sich zu schonen würde da auf Dauer nichts Gutes einbringen. Da müssen wir endlich einmal wieder herausgehen und etwas erleben. Das ist so klasse dort. Was man dabei nicht schon alles erfahren hat. Es hat zuweilen sogar Wolkenbrüche gegeben. Plitsch Platsch, das Wasser ist nass...

Gedanke

Wechselhafte Gegebenheiten

Wer für eine längere Zeit intensiv um das Erreichen seines eigentlichen Ziels bemüht gewesen ist, der macht irgendwann vielleicht auch schlapp und könnte nicht noch mehr tun, als er schon geleistet hat. Dann wirft er wahrscheinlich das Handtuch und versagt lieber, als sich noch länger vergebens abzumühen. Was soll er auch der Sache abgewinnen können, wenn sie doch zu nichts geführt hat?

Da wirkt das Üble wie ein Sog auf uns. Da weicht alle Leidenschaft von uns und wir versinken in verlorener Dunkelheit. Immer wieder gehen wir es an und versuchen uns davon erneut freizumachen.

Wir möchten unser Dasein bald zu verbessern wissen. Mitunter erwerben wir dazu sogar manche Güter. Allein nur der, welcher ein zweites Mal aufgestanden ist, um sein Ziel zu erreichen, wird den Sinn davon behaupten.

Idee

Draußen weht der Wind um das Haus herum. Du solltest nicht dumm sein. Halte in Schwung, was einst einmal jung und stark gewesen ist. Klappern auch die Läden, so ist es doch ein Haus. Fest steht es da und trotzt der Umgebung. Schutz wird es Dir auch weiterhin bieten, wenn Du etwas dafür tust, um es Dir zu erhalten. Setze Dich dafür ein, sodass Du genügend Zeit für Dich haben wirst. Das Haus soll ein Bild für Dich sein. Die klappernden Läden sind die kleineren Schwachstellen von Dir, welche zu behüten Dir sicherlich keine Schwierigkeiten bereitet.

Gedanke

Über das Leben mit Freunden sprechen

Es gibt kein gewichtigeres Thema als das Leben für das Dasein eines Menschen. Wer darüber mit seinen Freunden spricht, der drückt diesen damit etwas aus. Da werden sie sich zu entscheiden haben. Wer gehen möchte, der wird dann fortgehen. Wer bleiben möchte, der wird es auszuhalten versuchen und bleiben. So stellt er sich der Situation. Dabei gibt es für beide etwas zu erfahren.