Andacht und Bedenken

Affirmation

Vom Glück

Jedes Wort soll von Wert sein. Alles, was wir Menschen gesagt haben, soll zu gebrauchen sein.

An der Krankheit eines Menschen würde nichts Rechtes zu finden sein. Wer ihn heilen möchte, muss auf seine eigene Kraft vertrauen. Wer ihm eine Gesundung ermöglichen möchte, muss diesen Weg gemeinsam mit ihm gehen.

Idee

Auslegung des Inneren und Exegese der Gedanken

Der Unabhängigkeit eines Menschen zu entsprechen, hat bedeutet, ihn zu akzeptieren.

Die Andacht und die Bedenken der Geschehnisse eines Lebens sollen den Menschen im Gemüt ausstatten. Es soll ihm dabei verständlich werden, was ihn ausmacht. Seine Empfindung erhalte dabei das Gewicht eines Indikators für eine Auswirkung der Dinge. Dieser Sachverhalt bedeutet dem Autor Schneider so viel, dass er darauf sein eigenes Leben aufzubauen versucht.

Ein, um zu entfernt liegende Dinge bereinigtes Befinden soll den Menschen in seinen Entscheidungsmöglichkeiten stärken. Darum geht der Mensch zeitweise in Klausur mit sich, damit er sich findet. Er besinnt sich dabei auf etwas, was nicht mit falschen oder gar verkehrten Beweggründen kontaminiert sein würde. Manches kommt da endlich wieder bei ihm auf, was gut für ihn sein wird. Somit kann er bald wieder auf eine gutartige Weise bestehen, da er von sich aus in Wahrheit weder falsch noch verkehrt gewesen ist. Jeder Mensch darf vollkommen zurecht auf sich Wert legen und so zu sich stehen, dass er sich zu vertrauen vermag.

Sprachgestaltung

Leben als Akt einer Partizipation

Am Anfang hat das Wort gestanden. Dann ist es vergangen. Wir könnten uns nicht anders daran erinnern als so. Wir würden das damalige Wort nicht kennen, noch sind wir dessen Urheber gewesen. Alles bei uns baut jedoch auf dem bereits Entstandenen auf. Alles Bestehende ist von sich aus eingetreten als dasjenige, was es bis heute ist. Das hat es verkörpert.

Weil alles bei uns auf etwas bereits Entstandenem aufbaut, können wir das kaum verwerfen, ohne einen Schaden für unseren Besitz davonzutragen. Da nehmen wir alles als gegeben an und trösten uns gegenseitig damit, was wir für uns zu eigen haben. Es ist das verbleibende Gut. Sein Wert würde nicht unbedeutend sein.

Eine Bedeutung der Dinge soll uns geläufig sein. Ihr messen wir als Sachverhalt eine große Bewandtnis für unser Lebensglück bei. Da können wir bald vernehmen, was sie bei uns ausgemacht hat. Bei uns tritt eine Folgewirkung davon auf, als innerliches Bild kommt sie zudem auf eine reflektive Weise bei uns vor. Ihre Eigenheit soll der Schlüssel zum Verständnis jenes Gefüges sein, das im Grunde alles ausgemacht hat. Da wird uns alsbald manches dazu klar sein. So etwas haben wir immerzu anerkannt, auch wenn wir uns nicht immer dabei abgesichert vorgekommen sind. Da erschauen wir gerne etwas davon und kommen dabei den Dingen zeitnah auf die Spur, welche sie uns nahegebracht haben.

Erahnen wir es erst einmal, was da gewesen ist, so können wir mit Sicherheit auch baldigst eine Auswirkung davon vernehmen. Das Spiel der Begebenheiten folgt feststehenden Gesetzen und ist vorgegeben. So nehmen wir es an. Das lässt auf manches schließen, was auch zu früheren Zeiten schon so gewesen sein muss. Wir kennen die Ereignisse der früheren Zeiten jedoch allein nur bruchstückhaft, aber wir wissen, dass die gleichen Gesetzmäßigkeiten damals und heute für die gleichen Dinge gegolten haben. Die Beobachtungen der Natur würden sich also nicht willkürlich ändern. Die Erkenntnisse zu ihr bestehen fort oder es sind keine über sie gewesen. Da nutzen wir jetzt die Gelegenheit zu einer Sichtung jener uns bekannten Gebiete davon und schaffen dadurch eine Grundlage für das eigene Vorstellungsvermögen als Mensch. Es hat für uns immer wieder aufs Neue einen Frieden möglich gemacht.

Das einmal erhaltene Wissen über die wahre Ordnung ist stets konsistent gewesen. Darum glauben wir Menschen an eine, ja an die Wahrheit. Einer Natur hat sie gedient, eine Natur hat sie hervorgebracht. Da ist alles gleich gewesen und wird es auch für die Zukunft sein. So hat alles einen einzigartigen Wert zu eigen und doch ist alles aus der gleichen Quelle entsprungen.

Manchen Glauben an uns haben wir aus uns hervorgebracht. Da haben wir uns angesehen und uns damit vertraut gemacht, was uns so etwas bedeutet. Dabei kommen wir zu uns und finden uns in unserer Umgebung ein. Damit ist uns bereits so viel gelungen, weil wir etwas Wahres anerkannt haben. Es möchte unsere Existenz auf andere Leute zeitweilig auch noch so unverständlich eingewirkt haben, wir haben doch an unseren Gütern festgehalten. Notfalls haben wir sie auch zu verteidigen gewusst. Einer Erhaltung der Ordnung haben wir damit die Stange gehalten. Eine Bewahrung der Grundlage für die eigene Existenz ist etwas Erforderliches gewesen.

Auch andere Leute haben keinen anderen Weg als diesen einen Weg für sich gefunden. Da soll alles bei uns fortbestehen, wie es bereits erschienen ist. So ist es entstanden, darum darf es auch so sein.

Die Natur besteht fort. Da ist alles und nichts miteinander in Vereinigung gewesen. Das Wesen der Welt erfährt das Gegebene, indem es sich darin spiegelt. Da haben auch wir unseren Anteil daran. Jeder Gedanke ist ein neuer Impuls dafür. Jede erneute Handlung resultiert aus einer weiteren Idee von uns.

Da sind die Gedanken und Ideen wie alte Freunde für uns gewesen. Einen jeden davon haben wir gut gekannt. Ein Wiedersehen mit Freunden bringt sie uns erneut nahe. Da haben wir etwas davon, dass wir sie gut gekannt haben. Wir können uns bei ihnen einbringen, wir können uns mit ihrer Hilfe besser behaupten. Das Wesen der Freundschaft resultiert aus dem gemeinsam gegangenen Weg. So gehen wir auch mit unserer Lebensquelle um. Die Gedanken und Ideen von uns sollen bei uns zu einem guten Anklang finden, aber auch von uns geschont und geschützt werden. Seien wir mutig, falls es darum gegangen ist, die eigenen Güter zu verwalten.

Da haben wir uns zu dem Wesen von uns bekannt, wie es bei uns verinnerlicht vorkommt. Es ist für uns einsichtig, was uns das bedeutet.

Der Umstand, dass wir zeitlebens nicht überall in den Genuss der Anerkennung unserer Person gekommen sind, sollte uns nicht zermartern. Obwohl wir so etwas erfahren haben, werden wir fortbestehen. Hat man uns auch wie einen Ball geschubst und darüber gelacht, wenn wir aufgefallen sind, so hat das doch nichts zu unserer Sache getan.

Da haben wir die Begebenheiten unseres Daseins ungewichtet belassen und es allein nur überschaut, was da gewesen ist. Was uns davon etwas Gutes bedeutet hat, hat uns vollkommen zurecht erfreut. Daran halten wir fest, so etwas machen wir wahr.

Schema: Den Knoten lösen

Gedanke

Integration der Geschehnisse

Unvollständig soll der Glaube der Menschen an das Gute sein, falls man nicht anerkannt hat, dass zu Recht benannt werden kann, was auch bisher schon gut gewesen ist. Der Mensch bildet sich durch eine Erhaltung der Konsistenz seiner Gedanken und Ideen aus. Da wird das Seinige bewahrt.

Impuls

Erfahrungswerte

Um das Yoga als Europäer hinreichend gut üben zu können, sollte man zuvor schon einiges über sich in Erfahrung gebracht und verwirklicht haben. Es würde nicht beliebig sein, was man dazu alles von sich schon erkannt haben muss, um auf einem solchen Weg zu bestehen. Was das aber genau sein wird, kann jeder Adept für sich bestimmen. Keiner wird es ihm soufflieren. Niemand leistet eine dazu erforderliche Bemühung so gut wie man selbst. Derjenige, welcher die Konsequenzen seines Handelns nicht anerkennen möchte, wird hierbei leer ausgehen. Von vornherein wird das so sein, wenn er gewisse Regeln nicht einzuhalten bereit sein würde.

Zu solchen Regeln kann man auch Verhaltensvorschriften zählen. Es gibt Ordnungen, die uns Menschen auferlegt sind. Diese aufzufinden, wird notwendig sein. Da haben wir etwas dazu erklärt. Haben wir uns erst einmal an das Gefüge von oben und unten, von alles und nichts gewöhnt, so werden wir vielleicht bald auch die Klasse haben, um Sonne und Mond anzuerkennen. Die Himmelskörper würden nicht allein nur symbolisch eine bedeutende Rolle für das Dasein einnehmen. Auch unsere Lebenswirklichkeit wird von ihnen geprägt.

Man soll schon bereit dazu sein, einen guten Teil seiner eigentlichen Lebenskraft dafür aufzuwenden, den gegebenen Dingen achtsam und aufrichtig zu begegnen, welche da erscheinen und vorkommen. Was man unterdessen in Erfahrung bringen kann, das wird wahr sein. Dabei sollte man gewissen unangenehmen Aspekten seines Daseins nicht mehr, aber auch nicht weniger Raum zur Verfügung stellen, als dies zu einer Klärung und Bereinigung davon erforderlich sein wird. Getreu dem Grundsatz, dass alles Gegebene in Wahrheit von einer gutartigen Natur ist, leistet man das.

Wer sich entsprechend seinen eigenen Ansätzen dem Yoga annähert, indem er etwas einübt, was andere ihm vielleicht zuvor einmal gezeigt oder vorgemacht haben, der möchte möglicherweise sofort in sein psychophysisches Befinden eingreifen und es bestimmen. Um bei sich ein gewisses Gleichgewicht der Stimmung zu erzeugen oder eine Ausgleichung der gerade wirksamen Kräfte für sich zu bewirken, wird er vielleicht so bemüht sein, aber wahrscheinlich könnte das zu nichts führen. Man möchte da vielleicht sogar einen Ausgleich für jene Belastungsarten des eigenen Alltags erhalten. In der besonderen Stunde, zu der man die Übungen also einstudiert, leistet man wiederum Erhebliches und würde doch nicht nachlassen. Wie soll es da aber gelingen, aus der eigenen Angespanntheit herauszufallen und sich zu erholen? - Es wird etwas Paradoxes sein, wenn das dennoch gelungen ist. Die scheinbare Güte solcher Effekte muss uns offenbar werden. Vorübergehende Erfolge haben keinen Bestand.

Kann ein Übender sich erst einmal gut von einer seiner Belastungsarten lösen, diesem von mir jetzt hier einmal so genannten diffusen Stress, dann wird er wahrscheinlich ein anderes Ungleichgewicht bei sich hervorrufen und wiederum leiden. Eine Verbesserung der eigenen Befindlichkeit wird so allein nur auf eine sehr schwierige Weise zu erzielen sein. Endlos werden die Quälereien sein, aber zu nichts Gutem führen. Das sollte man nicht übergehen. Der Gedanke ist wichtig.

Wie soll man sich auch anders als Mensch regenerieren, als durch eine eigentlich für das Dasein erforderliche Erfüllung seiner eigenen Aufgaben und Pflichten? - Jedoch würde das nichts Beliebtes sein. Ich glaube es kaum, dass die Menschen der westlichen Hemisphäre imstande dazu sind, ihre vermeintlichen Erfolge und Leistungen zu hinterfragen. Nach einem immer ähnlichen Strickmuster bleibt der Westler an dem scheinbaren Ergebnis orientiert und könnte es doch nicht interpretieren. So verlernt er es sich zu bedenken und benötigt ab einem bestimmten Moment sogar dringend die Unterstützung von Analytikern, um nicht selbst hinterfragen zu müssen, was er da angerichtet hat. Eine kausale Verkettung der Handlungen kennt er weder, noch weiß er sich in eine solche schlüssig einzugliedern. Somit besteht die Gefahr, dass er sich wieder und wieder vergessen wird.

Fantastisches

Eine Traumvision

Der Schüler des Yoga ist, wie jeder andere, von seinen Leistungen überzeugt. Auch seine Erfahrung hat er mehr im Licht als im Schatten gesehen. Doch die Welt kennt auch die Nacht. Wer immerzu des Tags die Schönheit der Dinge bewundert, dem wird mit Sicherheit auch manch ein Schrecken in der Nacht widerfahren, weil das zusammengehört. Die Natur bringt es mit sich, dass einem Menschen beides zu regulären Anteilen gegeben sein wird.

Übertreiben wir es bitte nicht bei dem Versuch, eine Balance solcher Dinge zu bewirken. Eine Balance hat noch nichts Lebendiges hervorgebracht.

Wir üben die Andacht und die Meditation, vielleicht nehmen wir dazu auch eine vorübergehende Positur aus dem Gebiet des Hatha Yoga ein. Dabei soll sich manch ein Zustand von uns einstellen, der sich zeitweilig wohltuend und erfrischend auf den Geist des Menschen auswirken kann. Eine gewisse Erholungsfähigkeit möchten wir bei uns aufbauen und einrichten. Ein Zustand, bei dem man sich durch Ruhen regenerieren kann, soll dem Menschen gerecht sein. Mit Balancieren hat das jedoch wenig zu tun.

Eine gewisse Ruhe kann man auch beim Gehen erfahren. Genauso ist uns so etwas beim Sitzen oder beim Liegen gelungen. Sogar das Fahrradfahren wird auf eine solche Weise Spaß machen. Man soll sich in Ruhe mit der Umgebung befassen oder dabei eine Innenschau betreiben. Man soll sich so etwas erarbeiten, was ausmacht, wie man zum Leben eingestellt sein wird.

Idee

Hindernisse im Alltag

Um eine gute Haltung in ruhiger Weise zu erlangen, sollte man die bereits vorhandene Positur anerkennen und sich in ihr stabilisieren. So lernt man nachhaltig, ein eigenes Gut aufzubereiten. Dadurch gelingt uns wahrscheinlich bald schon etwas. Wir wollen mit dem zurechtkommen, was uns gegeben ist.

Eine Bewältigung des Gegebenen hat da manche Not getan. Der Mensch sollte etwas in Erfahrung bringen.

Um bei sich für das Leben eine gewisse Zufriedenheit sicherzustellen, sollte man die eigenen Güter anerkennen. Es gilt, die damit verbundenen Dinge anzugehen und bereitwillig zu leisten. Danach möchten manche Phasen der Erholung bei uns eintreten.

Gedanke

Sich im Geschehen des Alltags zu behaupten, soll für ein sinnerfülltes Leben erforderlich sein. Ein solches möchten wir erlangen. Dazu hat es eines guten Wegs bedurft. Diesen habe ich in der Bewahrung meiner Güter gefunden.

Impuls

Das Gute

Der Mensch halte etwas auf sich. Manche Eigenheiten unserer Güter sollen dazu einfach von uns aufgezeigt und benannt werden. So kann etwas über sie gesagt, aber auch etwas davon geklärt werden.

Wer sich zu so etwas bekannt hat, hat einfach Recht damit. Er soll mit seinen Gedanken und Ideen klarkommen.

Grundlegende Güter gibt es so einige. Da hat man etwas richtiggemacht, wenn man eine einfache Liste davon erstellt.

Eindruck

Der Mensch als Geschichtenerzähler

Jeder Mensch hat seine Geschichte, die er am besten kennt. Sie trägt gewiss etwas an sich, was einzigartig und erzählenswert sein wird. Um innerhalb der eigenen Kreise Fuß zu fassen, ist es von Bedeutung gewesen, dass wir unsere Geschichte wiedergegeben haben. Dazu erprobe man sich im Alltag.

Was man dabei erfahren wird, soll mehr sein als allein nur eine Reflexion von uns. Die Menschen hören zu und widmen sich uns dabei. Das bewegt etwas bei uns.

Dokumentation

Zur Kenntnisnahme

Vom Menschen wird erwartet, dass er etwas Passendes zu sagen weiß. Wem es an Beispielen gemangelt hat, dem wird es wahrscheinlich auch an dazu passenden Worten fehlen. Er kann weder verstehen noch einsehen, was ihn bedingt hat und warum das so sein wird.

Ist einer erst einmal für längere Zeit nicht mehr richtig zu Wort gekommen, wird das seine Situation kaum verbessert haben. Er tritt dann notgedrungen auf der Stelle, weil er sich nicht eingebracht hat.

Bewerten wir unsere Lebenssituation doch einmal. Was haben sich uns da für Fragen gestellt? - Damit setzen wir uns im Stillen auseinander.

Haben wir erst einmal etwas gefunden, was sich bei unseren Mitmenschen anzusprechen lohnt, dann sollte man so etwas auch tun.

Dann wendet sich etwas zum Guten. Wir möchten mitteilen, was uns bedrückt hat, und wir sprechen davon, was uns erfreut. Beides soll dazu tauglich sein, dass man es anspricht.

Idee

Die Geschichte eines Menschen

Jeder Mensch hat einmal etwas Bedeutsames erlebt, was ihn vielleicht auch geprägt hat. Das macht das Dasein eines Menschen aus. Jene dazugehörige Geschichte eines Menschen besteht aus einer Summe an Dingen, wie er sie kennt. Was ihm einmal widerfahren ist, davon kann er gut sprechen, weil das einen eigentlichen Wert hat. Darauf soll er sich beziehen dürfen, dass ein solcher in Wahrheit gegeben ist. Es soll einen Anteil der Würde eines Menschen ausmachen, dass er das Recht dazu erfährt, sich selbst wichtig genug zu nehmen. So kommt er endlich klar und kann etwas für sich bewirken.

Der Mensch wird es zudem mit einiger Sicherheit wahrnehmen, dass es sein gutes Recht ist, von seinem Dasein zu sprechen. Die Güter eines Menschen sollen fortbestehen.

Dokumentation

Eine gewollte Beschränkung

Ein Mensch wird das Seinige dann gänzlich in Ordnung halten können, wenn es von seinem Umfang ausreichend begrenzt ist. Das Ganze, was von ihm abhängt, soll von ihm beherrscht werden. Allein nur auf diese Weise wird er hinreichend mit seinen Dingen zu bestehen vermögen. Danach wird er streben, eine Einheit des ihm Gegebenen zu erreichen, so dass das für ihn einsichtig ist.

Das wird zu mancher Kenntnis beim Menschen führen. Eine solche braucht allein nur auf das Gegebene übertragen zu werden, um es nutzen zu können. Aus diesem Grund hat Schneider es sich manchmal genau überlegt, was denn eigentlich zu ihm bisher gut gepasst hat und darum von ihm auch weiterhin angenommen werden kann. Er glaubt so fest an die Vorgabe einer Endlichkeit der Dinge seines Daseins, dass er deren Erhaltung zu bewirken versucht. Er hat darum jetzt begonnen, das eigene Gute als Sache abzuschließen. So wird er einmal damit etwas gewinnen. Das erhofft er sich zumindest dabei.

Dokumentation

Eigenverantwortlichkeit

Für mich steht das, was ich im Dasein an Gutem zustande bringen möchte, in Relation zu der Frage, was dieses Gute eigentlich für andere Menschen bewirkt oder bedeutet. Darüber bin ich lange Zeit so ahnungslos gewesen, habe aber nach einem Ausweg gesucht. Über das wahre Bedürfnis der Leute habe ich nichts in Erfahrung gebracht, mit Ausnahme einer Existenz der Sache als Idee von mir überhaupt. Einen Bedarf an solchen Dingen, welche ich schon geschaffen habe, hat es bisher nicht bei den anderen Menschen gegeben. Ein solches ist praktisch nicht wahrzunehmen, was mich zuweilen doch etwas erschüttert hat.

Ich habe versucht, meine Dinge mit der Zeit besser auszuloten und somit auch etwas davon zu ergründen, was denn davon für mich geeignet sein wird. Doch mein Unwissen, bezogen auf das Bedürfnis anderer Leute hat mich mehr und mehr in einen Zustand versetzt, aufgrund dessen ich zu einem 'Art-Trash'-Aktivisten geworden bin. Die eigene Kunstsache soll für mich dabei ein Antrieb sein, weil ich sie immer wieder aufs Neue als Weg für mich finde.

Da habe ich mich von den Unbilden des Schicksals, wie es mir persönlich widerfahren ist, nach und nach deutlicher abgegrenzt und etwas Wertvolles bei mir erneut eingerichtet. Das Ergebnis davon habe ich, als es erst teilweise verwirklicht gewesen ist, bereits als meine Basisstation oder schlicht als meinen Fundus bezeichnet. Mit der Dauer eines Bestehens davon habe ich es ergründet, auf welche Weise ich mich zu stärken, zu stabilisieren und zu fördern vermag. Auch dann, wenn ich kein eigentliches System einer Ordnung an der mich umgebenden Gesellschaft erkenne, leiste ich doch so manches bei meiner Tätigkeit als Literat, was gut für mich sein wird. Jene Vernunft, wie die Meinige eine ist, möchte ich einem anderen Menschen einmal mit Worten und Bildern, also Werken, aufzeigen können. Es wird sich aber erst zeigen müssen, ob das überhaupt machbar ist. Das letzte Wort würde in der Sache noch gar nicht gesprochen sein. Im Grunde bedürfen meine Werke, vielleicht aufgrund einer gewissen Alleinstellung von diesen, einer ordentlich durchgeführten Aufklärung. Sie zu leisten ist für mich vor allem dann eine Strapaze gewesen, wenn man mir nicht richtig zugehört hat. Ich versuche es auf den Punkt zu bringen, was mich da bedingt. Das soll irgendwann, aber bald von mir abschließend geleistet werden.

Solche Überlegungen haben mich phasenweise schon dazu gebracht, meine Werke auf Kontaminationen zu prüfen, wie sie durch Übertragung im Leben eines Menschen einfach vorkommen. Immer wieder aufs Neue schaue ich da genau hin, was geschieht, und untersuche es eingehend, wie das ist sowie was das ausmacht. Ich möchte die Wertigkeit meiner eigenen Dinge anerkennen und mit ihnen bestehen. Dazu benötige ich einen Fokus auf das Ganze. Er wird es sein, der das Gegebene unterscheidbar, aber auch zuordenbar macht. Was mir eingefallen ist, das habe ich nicht allein auszuhalten, es wird auch mein ganzer Anteil an der Welt sein, der nach Verwirklichung strebt. Eine solche steht mir zu, genauso wie mir auch eine Sortierung meiner Anteile am Vorgegebenen zusteht. Manches lege ich darum weg und lasse es sein, weil es nicht richtig zu mir gepasst hat.

Eine Gewichtung meiner tatsächlichen Gedanken und Ideen führe ich während des Geschehens im Alltag durch. Was nicht durch mich begründet worden ist, das hat auch nicht zu mir gepasst und ist deshalb kein Anteil von mir gewesen. Da habe ich davon abgelassen. So etwas würde ich nicht pflegen wollen. Eine zeitweilig vorkommende Dominanz mancher Menschen innerhalb meines Daseins könnte ich nicht dauerhaft brauchen. Eine solche habe ich zuweilen als Ursache für manche erfahrenen Übel ausgemacht.

Ich versuche, mich beim Werk auf eine Abfolge jener Gedanken und Ideen zu beschränken, die mir entsprechen. Kein Argument spare ich hierbei aus, falls es mir stimmig zu sein scheint. Ich betrachte jedes Einzelne davon für sich, darum sollte es jeweils auch für sich stehen dürfen. Die Gedanken und Ideen verstehe ich als die Phänomene eines menschlichen Wirkens. Sie ergänzen sich zurecht so gut, weil das etwas Mögliches sein wird. Das soll den Gesetzmäßigkeiten einer Ordnung entsprechen.

Es soll das Argument einmal zum Werkzeug werden, mit dem sich die gedankliche Substanz von mir beackern lässt. Aus diesem Grund sollen meine Werke gedeihen. Fremdartige Anteile und eigene Anteile wachsen gleichermaßen in meiner Umgebung heran. Die Welt gehört keinem allein. Niemand kann alles für sich beanspruchen oder sich gar als die einzige Mitte davon ansehen. Niemand wird so autark sein, dass er nicht doch an etwas teilhaben möchte, was andere für sich besitzen oder verkörpern. Das wird doch etwas Gutes sein, wie es uns geschieht. Treten wir darum besser bald schon in einen Austausch mit unseren Mitmenschen.

Idee

Zur Sache der Wahrheit

Gehe gerne nach Hause. Gehe zu Dir, sei dort daheim. Bei sich zu sein, das würde nicht immer heißen müssen, auf sich allein gestellt zu sein. Manchen Freund sollst Du für Deine Sache und Dich gewinnen. Lade Deine Freunde darum zu Dir ein und zeige Dein einfaches Haus. Schicke einmal die Freunde wieder weg, damit sie auch etwas erreichen, was Ihnen so gut gelingen soll. Ein Wechsel der Dinge ist des Wandels Zweck. Das finde statt. Der Reichtum findet sich so wahrscheinlich zuhauf bei jenen, die anderen zuweilen vielleicht schon als vermeintlich arm gegolten haben. Durch Redlichkeit wird niemand reich, aber dennoch beschert das manchem etwas an Glück. Es stellt einen echten Wert des Menschen Daseins dar.

Impuls

Entsagung als Weg

Die Entsagung wäre ein Weg, welcher nicht etwa irgendwo hinführen würde, sondern der eine Verwandlung des eigenen Habitus eines Menschen einleiten soll, weil sie intensiv von ihm erfahren wird. Entsagung würde dabei nicht allein nur ein zeitweiliger Verzicht auf etwas Bestimmtes sein, was man dringend benötigt. Es wäre sogar der Verzicht auf eine Sache, welcher für Dauer bestehen soll. Das Verzichten an sich wäre das Glück des Entsagenden, falls er einen guten Erfolg dabei aufweist. Das macht seine Stärke aus, weil er so beweisen wird, von was er abhängt und wie er die Abhängigkeit bezwingt. Es wird ein Wechsel der Bedingungen seines Lebens bei ihm eintreten. Dank einer solchen Verwandlung erkennt der Mensch seine Befähigung dringend an sich. Ja, sie wird ihm als eine Klarheit offenbar, denn Freiheit von Bindung und Bedingung ist stets so gewesen.

Hat man seine Ziele durch alle Arten der Kasteiung erreicht, wird man jedoch noch kein Glück erfahren. Eine Unterdrückung menschlicher Bedürfnisse bei sich und anderen ist eine wahre Eigenheit des Menschen, jedoch bleibt sein Leben auf die Art unerfüllt. Das ist zwingend so, da er sein Ich geleugnet hat, welches durch Bedürfnisse besteht, an der Materie anhaftet und aller Freiheit zum Trotz liebend gerne eine einzige Bindung eingegangen ist.

Alle Momente der Askese führen zu einer solchen Erkenntnis, es sei denn, der Mensch würde nicht konsequent bei der Durchführung davon sein. Was Gautama Buddha vormals aufgezeigt hat, soll in diesem kurzen Abschnitt angerissen und in Kurzform aufgezeigt sein.

Die unterdrückende Meditation der Kasteiung peinigt und penetriert das Ich eines Menschen derart, dass man sich kopflos dabei vorgekommen ist. Ein Mensch ohne Ich, ohne Kopf, ohne Bedürfnisse muss nun aber einer sein, der sich kaum bei den anderen Menschen gut aufhalten kann, weil dabei seine Kopflosigkeit offensichtlich zu erkennen sein wird. Wie soll er da vor ihnen bestehen? - Eine Verleugnung des mentalen Zusammenhangs eines Menschen Daseins wird ihn tiefer in den Wald treiben. Er wird sich zurückziehen, bis sein innerstes Licht so hell ist und er sogar an sich blind sein wird. Nutzlos und auch unnötig soll es sein, solch einen Schrecken über sich kommen zu lassen.

Darum wende man sich besser nicht von den Menschen ab, hafte seinen Bedürfnissen an, habe einen Kopf und bewahre sein Ich gut. Das Selbst wird es uns zu verdanken wissen, dass wir es recht machen.

Idee

Es schwer haben

Den richtigen Weg für einen kann zurecht einem im Leben kein Zweiter, Dritter oder Vierter aufzeigen. Das habe ich bei mir so gedacht. Ich weiß das auch zu behaupten. Wer einen solchen Weg jetzt noch nicht für sich ausfindig gemacht hat, der orientiere sich einmal daran. Er beschaut das Gegebene, wie es da ist, und macht sich ans Werk, sobald er zu Streich damit kommt, was er hat. Dazu soll er aus dem Bestand der gegebenen Dinge etwas zu ihm Passendes auswählen und von allem anderen getreulich ablassen. Ich glaube, dass es so etwas werden kann.

Das Leben wird als eine Emanation einfacher Gegebenheiten richtig zu verstehen sein. So etwas soll beherrschbar sein. Unser Dasein wird erst dann als stabil zu bezeichnen sein, wenn sein Gehalt nicht grundlos gebrochen werden könnte. Das stattet uns im Geiste mit mancher Wahrnehmung aus. Da finden wir zu uns.

Idee

Heldentum und Yoga

Sind Sie in Ihrem Leben schon einmal einem Super Man begegnet? Möchten Sie ihn gerne einmal kennenlernen? Würden Sie sich glücklich schätzen, wenn er es Ihnen einmal verrät, wie man Super Puste bekommt oder wie man sich schneller als ein Blitz fortbewegt? - Wenn das so auf sie zutrifft, dann haben sie wahrscheinlich auch ähnliche Erwartungen an sich. Ob dann aber Yoga für Sie eine geeignete Disziplin sein wird, kann ich kaum wissen. Aber ich bitte Sie eine Infragestellung davon im Auge zu behalten, weil seine Disziplinen zuweilen mühsam zu erzielen sind.

Nun, was wird es beim Yoga alles an Geheimnisvollem zu erlernen geben? Sind solche Begabungen wie Gedankenlesen, Levitation oder Telekinese überhaupt relevant für ein menschliches Dasein? Welche Arten einer Zauberei werden bezaubernd nachwirken, wenn man sie einmal verwendet? - Man kann es noch so geheimnisvoll sagen, es würde nichts daran ändern, was uns vorgegeben ist. Manche Dinge sind der Freizügigkeit eines menschlichen Vorstellungsvermögens geschuldet. Da kann man sich mit solchen Sachverhalten irren, was mächtig daneben gehen wird.

Ich muss es Ihnen leider sagen, dass ich es richtig finde, wenn man solche Dinge bei sich ausschließt. Wenn uns solche Angebereien als nützlich erscheinen, dann würde man sich womöglich nicht länger im Griff haben. Es entgleitet einem wahrscheinlich dann bald auch der eigene Sinn für das Leben. Zu was wird denn eine übermäßig aufgeblasene Lunge bitte schön zu gebrauchen sein? - Lassen wir also davon besser ab, uns zu verausgaben.

Dokumentation

Höhere Prinzipien einhalten

Beim Yoga kann es so gut sein, dass man etwas von seinen eigenen sublimen Gedankenstrukturen erkennt. Wem das widerfährt, dem empfehle ich es, sich nicht davon durcheinander bringen zu lassen. Unser ach so geordnetes Tun im Augenblick offenbart uns bei solch einer inneren Schau oftmals ein Mehr an Wahrheit über uns. Das zu verkraften, würde nicht immer leicht für uns sein. Aber wir sollten auch keine unbegründete Scheu davor haben, das Leben so anzunehmen, wie es wirklich sein wird.

Innerhalb einer Ordnung der strukturellen Anteile unseres eigentlichen Bedenkens des Gegebenen finden wir uns zeitweise wahrscheinlich doch gut zurecht. Bei uns ist manches im Reinen, einen Bestand davon versuchen wir abzusichern. Dort sind wir eigentlich auch zuhause, wo wir etwas tun. Doch es würde nicht immer wohlgefällig sein. Dieses Dasein bringt auch seine Irrwege mit sich.

Man soll Yoga so für sich einsetzen, dass man auch weiterhin besteht. Man sollte ihn nicht dazu benutzen, um sich in Zustände zu versetzen, die man nicht beherrschen würde. Für das, was zurecht vorkommt, soll er da sein, für etwas anderes bräuchte man ihn jedoch nicht.

Sich etwas im Alltag zurückzunehmen, das kann eine Stärkung von uns erlauben. Manches soll dadurch bedingt werden, was uns einträglich für eine gute Gesundheit vorkommt. Wer sich auf Dauer etwas mäßigt, der verdient ein solches natürliches Lob des Menschen. Gesundheit, als eine spontan auftretende Kraft verstanden, soll da bei uns willkommen sein. Es würde jedoch nicht gut möglich sein, eine solche willentlich zu erzwingen. So viel Gewisses kann dadurch gefährdet sein, wenn wir das doch tun werden. Bedenken wir es, dass der Willen eines Menschen auch missbräuchlich eingesetzt werden kann.

Erinnern wir uns doch wieder daran, was uns ausmacht. Setzen wir den gegenwärtigen Moment in Bezug zu den Bedingungen des Daseins und gleichen es miteinander ab, was da an Gedanken dazu vorkommt und erscheint. Eine innerliche Bebilderung kommt dabei vielleicht erstmals auf. Nehmen wir es dazu doch einfach an, dass eine solche auch für uns möglich ist. Was da bei uns an Gedanken und Ideen aufkommt, wird von sich aus entstanden sein. Also wird es wahr sein, dass es gegeben ist.

Dokumentation

Tugend

Falls in unserer Gegenwart die Eigenschaft eines Menschen thematisiert wird, hat man das Richtige anzusprechen. Es soll von sich aus bereits etwas Wahres sein, was wir dazu in Augenschein genommen haben.

Da sprechen wir also von diesem Dasein. Das kann manches bedeuten. Rücken wir uns dabei bitte ins rechte Licht. Gestehen wir es unseren Mitmenschen zu, dass sie etwas Wichtiges sagen möchten. Lassen wir aber auch etwas von uns dazu hören.

Impuls

Abhängigkeit, Freiheit und Losgelöstheit

Etwas Erbauliches soll der Gestalter schaffen, damit seine Schöpfungen gut gebraucht werden können. Da fängt er damit an, seine Dinge zu leisten. Er beginnt mit einem Rahmen davon, welcher richtig als das 'Konstrukt' zu erkennen sein wird. Alles an ihm soll festgelegt und miteinander verbunden sein. Zur Verfügung stehen ihm dafür allein nur bekannte Mittel. Solche kann er einsetzen. Da entsteht etwas dank eines Aufbaus dieser Sachen. Das Ergebnis davon soll der wahre Ausgangspunkt für sein jetziges Werk sein. Von einem solchen Rahmen ausgehend wird der Werker seine Versuche durchführen, um ein darauf aufbauendes Werk zu schöpfen. Was dabei geschaffen werden kann, das hat er auch herbeigeführt.

Ein solcher Rahmen wird von nun an für die Sache von Schneider vorgegeben sein. Mit Zuhilfenahme des 'Baukastens' kann etwas von ihm eingerichtet werden. Da wird eine Freisetzung der Gestaltung eines eigenen Guts doch sicherlich möglich sein.

Idee

Sich an etwas halten

Ich würde es nicht sagen können, was das Denken bei einem anderen Menschen ausmacht. Für mich ist es jedenfalls ein gewöhnlicher Umstand, dass ich mich an meine Gedanken erinnere und deren Vorkommen für mich anerkenne. So nehme ich diese an und kann sie zeitweilig erneut gewähren. Das normale Denken, wie es da an mir aufgekommen ist, habe ich als etwas bewertet, was mir eingegeben ist. Ein solcher Sachverhalt erscheint mir zumindest teilweise gerecht.

Gedanke

Erleuchtung

Kann man, ohne eine gewisse Form der inneren Bebilderung zu besitzen, einem anderen verständlich machen, wie er so etwas wie eine Erleuchtung verstehen soll? Sollten wir es uns nicht einfach damit machen und das Aufzustellende aufzeigen, damit es hinreichend klar wird? - Wort und Bild, Klang und Schrift sind erinnerlich, wenn sie erschienen sind. Dann kann man sich daran orientieren. Dazu sollten wir etwas aufschreiben oder aufzeichnen, dass man es endlich wahrnimmt.

Nun, als ein solchermaßen belesener Mensch, welcher ich bin, habe ich schon ein paar Gedanken und Ideen anderer Leute dazu vernommen, was denn eine Erleuchtung ausmachen soll. Ein besonders schönes Wort aus meiner Erinnerung möchte ich hier nun in ungefährer Weise wiedergeben. Es stammt von der Frau eines sehr guten Freundes.

Erleuchtung wäre eine subtile Erfahrung des eigenen Empfindens, welches man erfährt, falls man in den Diensten eines anderen Menschen etwas mit einem gewissen Erfolg bewirkt hat.

Sprachgestaltung

Katastrophen und Gaukeleien

Plitsch, platsch, das Wasser ist nass. Ja, es regnet. Hui, hui, der Wind macht kühl, was zuvor nass gewesen ist. Er bläst das Wasser weg, was uns frieren lässt. Scheint die Sonne, so haben wir es endlich wieder warm. Wird uns das zu viel, suchen wir einen Platz im Schatten auf. Dort fühlen wir uns sicher und geborgen vor der Einwirkung des Klimas auf uns. Entbehren wir des Klimas aber zu lange, so werden wir faul. Dann kommt ans Licht, was eigentlich keiner gerne sehen möchte. Schal und fahl wird dann unser Antlitz sein. Sich zu schonen, würde auf Dauer nichts Gutes bringen. Da müssen wir endlich einmal wieder herausgehen und etwas erleben. Das ist so klasse dort. Was man dabei nicht schon alles erfahren hat. Es hat zuweilen sogar Wolkenbrüche gegeben. Plitsch, Platsch, das Wasser ist nass...

Gedanke

Wechselhafte Begebenheiten

Wer für eine längere Zeit intensiv um das Erreichen seines Ziels bemüht gewesen ist, der macht irgendwann vielleicht auch schlapp und könnte nicht noch mehr tun, als er schon geleistet hat. Dann wirft er wahrscheinlich das Handtuch und versagt lieber, als sich noch länger vergebens zu bemühen. Was soll er auch der Sache abgewinnen können, da sie doch zu nichts geführt hat.

Da wirkt das Üble wie ein Sog auf uns. Da weicht alle Leidenschaft von uns und wir versinken in verlorener Dunkelheit. Immer wieder gehen wir es an und versuchen uns davon erneut freizumachen.

Wir möchten unser Dasein bald zu verbessern wissen. Mitunter erwerben wir dazu sogar manche Güter. Allein nur jener, der auch ein zweites Mal aufgestanden ist, um sein Ziel zu erreichen, wird den Sinn davon behaupten können.

Idee

Draußen weht der Wind ums Haus herum. Du solltest nicht dumm sein. Halte in Schwung, was einst einmal jung und stark gewesen ist. Klappern auch die Läden, so ist es doch Dein Haus. Fest steht es da und trotzt der Umgebung. Schutz soll es Dir auch weiterhin bieten. Erhalte es Dir.

Gedanke

Mit Freunden sprechen

Es gibt kein wichtigeres Thema als das Leben. Wer darüber mit Freunden gesprochen hat, lässt sie daran teilhaben. Dann werden sie sich entscheiden müssen. Wer alles hinter sich bringen möchte, darf fortgehen. Wer bleiben möchte, soll teilhaben.