Andacht und Bedenken

Affirmation

Jedes Wort wird von Wert sein. Alles das, was wir Menschen sagen, ist zu gebrauchen.

Idee

Auslegung des Inneren und Exegese der Gedanken

Die Andacht und ein eigentliches Bedenken der Geschehnisse eines Lebens sollen den Menschen im Gemüt ausstatten. Es soll ihm dabei verständlich werden, was ihn ausmacht. Seine eigene Empfindung erhalte dabei das Gewicht eines Indikators für eine Auswirkung der Dinge. Dieser Sachverhalt bedeutet dem Autor Schneider selbst so viel, dass er darauf sein eigenes Leben aufzubauen versucht.

Ein um Unpassendes bereinigtes Befinden soll den Menschen in seinen Entscheidungsmöglichkeiten stärken. Darum geht der Mensch zeitweise in Klausur mit sich. Er besinnt sich dabei auf etwas, was nicht mit falschen oder gar verkehrten Beweggründen kontaminiert sein würde. So kann er bald wieder auf eine gutartige Weise bestehen, da er selbst von sich aus in Wahrheit weder falsch noch verkehrt sein wird.

Sprachgestaltung

Leben als Akt einer Partizipation

Am Anfang war das Wort. Dann ist es vergangen. Wir könnten uns nicht anders daran erinnern als so. Wir würden das Wort nicht kennen, noch würden wir dessen Urheber sein. Alles bei uns baut auf dem bereits Entstandenen auf.

Weil alles bei uns auf dem bereits Entstandenen aufbaut, können wir es kaum verwerfen, ohne selbst einen Schaden davonzutragen. Da nehmen wir es als Gegeben an und trösten uns gegenseitig damit, was wir zu eigen haben. Es ist das verbleibende Gut. Sein Wert ist bedeutend.

Die Bedeutung der Dinge soll uns bekannt sein. Da können wir sie vernehmen. Bei uns tritt sie auf, als innerliches Bild kommt sie vor. Ihre Eigenschaft ist die eines Gefüges. Da wird uns manches klar. Das erschauen wir und kommen so den Dingen auf die Spur.

Erahnen wir es erst einmal, was da ist, so können wir auch dessen Auswirkung vernehmen. Das Spiel der Auswirkungen ist vorgegeben und lässt auf manches schließen, das auch zu früheren Zeiten so gewesen sein muss. Die Erkenntnisse ändern sich nicht. Sie bestehen fort.

Das erhaltene Wissen ist konsistent. Darum glauben wir Menschen an eine, ja an die Wahrheit. Sie hat einen einzigartigen Wert, ihr entspringt das Ordentliche. Da kommen wir zu uns und finden uns ein. Möchte unsere Existenz auf andere Leute noch so chaotisch gewirkt haben, wir halten an ihr fest. Der Ordnung des Gegebenen dienen wir so. Die Erhaltung der eigenen Existenz ist erforderlich. Da soll sie fortbestehen, wie sie ist.

Auch dann, wenn wir zeitlebens nicht den Genuss der Anerkennung unserer Person erfahren haben, werden wir fortbestehen. Wie einen Ball schubst und schießt man uns herum und lacht darüber, wenn wir fallen. Einer tut dem anderen Weh, der leidet heftig deswegen. Da kommt uns das Wort wieder in Erinnerung.

Was uns dabei in den Gedanken klar wird, das vernehmen wir bei uns. Der eine spürt seine Überlegenheit, der andere erkennt deren Prinzip. Da sind beide dem Untergang geweiht, der eine, weil er leidet, und der andere, weil er ein Leid zugefügt hat. So sind auch Kain und Abel ausgelöscht worden. Doch was soll uns das grämen. Schließlich haben wir doch gelebt. So fassen wir das auf und lassen es zu, wie es ist. Da wirkt es sich auch so aus.

Schema: Den Knoten lösen

Gedanke

Integration der Geschehnisse

Unvollständig wird all der Glaube der Menschen an das Gute sein, wenn diese es nicht anerkennen würden, dass es zugleich als richtig benannt werden kann, was da auch bisher schon gut unter den Menschen gewesen ist. Der Mensch bilde sich mittels einer Erhaltung der Konsistenz seiner Gedanken und Ideen in diesem Menschendasein doch einfach selbst aus. So wird er die Macht über das Seinige gewiss behalten und würde es darum nicht verlieren müssen, was ihm gegeben ist.

Impuls

Begrenztheit des Erfahrungswertes

Um das Yoga als Europäer hinreichend gut üben zu können, soll man zuvor schon einiges über sich selbst in Erfahrung gebracht und verwirklicht haben. Es würde nicht beliebig sein, was man dazu alles von sich selbst schon erkannt haben muss, um auf einem solchen Weg zu bestehen. Was das aber genau sein wird, kann allein nur jeder Adept für sich selbst bestimmen. Keiner wird es ihm soufflieren. Niemand leistet eine dazu erforderliche Bemühung so gut wie man selbst. Derjenige, welcher die Konsequenzen seines Handelns nicht anerkennen möchte, wird hierbei leer ausgehen. Von vorneherein wird das so sein, wenn er gewisse Regeln nicht einzuhalten bereit sein würde.

Zu solchen Regeln könnte man nicht allein nur Verhaltensvorschriften dazuzählen. Es gibt auch Ordnungen, welche uns Menschen auferlegt sind. Diese aufzufinden wird notwendig sein. Sie erklärt zu bekommen auch. Haben wir uns erst einmal an ein Gefüge von oben und unten, von alles und nichts gewöhnt, so werden wir vielleicht auch bald die Klasse haben, um Sonne und Mond anzuerkennen. Diese Himmelskörper würden nicht allein nur symbolisch eine bedeutende Rolle für dieses Dasein einnehmen. Auch unsere Lebenswirklichkeit wird von ihnen geprägt.

Man soll schon bereit dazu sein, einen guten Teil seiner eigentlichen Lebenskraft dafür aufzuwenden, den gegebenen Dingen achtsam und aufrichtig zu begegnen, welche da erscheinen und vorkommen. Was man unterdessen über sich selbst in Erfahrung bringen kann, das wird wahr sein. Dabei sollte man gewissen unangenehmen Aspekten seines Daseins nicht mehr, aber auch nicht weniger Raum zur Verfügung stellen, als dies zu einer Klärung und Bereinigung davon erforderlich sein wird. Getreu dem Grundsatz, dass alles Gegebene in Wahrheit von einer gutartigen Natur ist, leiste man das.

Wer entsprechend seiner eigenen Ansätze sich dem Yoga annähert, indem er etwas einübt, was andere ihm vielleicht zuvor einmal gezeigt oder vorgemacht haben, der möchte möglicherweise sofort in sein psychophysisches Befinden eingreifen und es bestimmen. Um bei sich selbst ein gewisses Gleichgewicht der Stimmung zu erzeugen oder eine Ausgleichung der gerade wirksamen Kräfte für sich zu bewirken, wird er vielleicht so bemüht dabei sein, aber wahrscheinlich könnte das zu nichts führen. Man möchte da vielleicht sogar einen Ausgleich für jene Belastungsarten des eigenen Alltags erhalten. In der besonderen Stunde, zu der man diese Übungen also einstudiert, leistet man wiederum Erhebliches und würde doch nicht nachlassen. Wie soll es da aber gelingen, aus der eigenen Angespanntheit herauszufallen und sich zu erholen? - Es wird etwas Paradoxes sein, wenn das dennoch gelungen ist. Die scheinbare Güte solcher Effekte muss uns offenbar werden. Vorübergehende Erfolge haben keinen Bestand behalten.

Kann ein Übender sich erst einmal gut von einer seiner Belastungsarten lösen, diesem von mir jetzt hier einmal so benannten diffusen Stress, dann wird er wahrscheinlich ein anderes Ungleichgewicht bei sich hervorrufen und wiederum leiden. Eine Verbesserung der eigenen Befindlichkeit wird so allein nur auf eine sehr schwierige Weise zu erzielen sein. Endlos werden diese Quälereien sein, aber zu nichts Eigentlichem führen. Das sollte man nicht übergehen. Dieser Gedanke ist wichtig.

Wie soll man sich auch anders als Mensch regenerieren, als durch eine eigentlich für dieses Dasein erforderliche Erfüllung seiner eigenen Aufgaben und Pflichten? - Und doch würde das nichts Beliebtes sein. Ich glaube es darum kaum, dass die Menschen der westlichen Hemisphäre imstande dazu sind, ihre vermeintlichen Erfolge und Leistungen zu hinterfragen. Nach einem immerzu ähnlichen Strickmuster bleibt der Westler auf das scheinbare Ergebnis orientiert und könnte es doch nicht interpretieren. So verlernt er es sich zu bedenken und benötigt ab einem bestimmten Moment sogar dringend die Unterstützung von Analytikern, um es selbst nicht hinterfragen zu müssen, was er da angerichtet hat. Eine kausale Verkettung der Handlungen kennt er weder, noch weiß er sich in eine solche schlüssig einzugliedern. Somit besteht die Gefahr, dass er sich wieder und wieder vergessen wird.

Phantastisches

Eine Traumvision

Der Adept des Yoga ist, wie jeder andere auch von seinen Leistungen überzeugt. Auch seine Selbsterfahrung sieht er mehr im Licht als im Schatten. Doch diese Welt kennt auch die Nacht. Wer immerzu des Tags die Schönheit der Welt bewundert, dem wird auch mancher Schrecken in der Nacht widerfahren, weil das zusammengehört. Die Natur bringt es mit sich, dass einem Menschen beides zu regulären Anteilen eingegeben sein wird.

Übertreiben wir es bitte nicht mit dem Versuch, eine Balance solcher Dinge zu betreiben. Dieser würde nichts Lebendiges hervorbringen können und in keiner Weise unsere Entwicklung fördern.

Wir üben Andacht und Meditation, vielleicht sogar manche vorübergehende Positur aus dem Gebiet des Hatha Yoga. Dabei wird sich manch ein Zustand einstellen, welcher sich zeitweilig wohltuend und erfrischend auf den Geist des Menschen auswirkt. Eine richtiggehende Erholungsfähigkeit von uns Menschen möchten wir aufzubauen versuchen, wenn uns das möglich sein wird. Ein Zustand, bei dem man sich durch Ruhe regenerieren kann, soll den Menschen stärken und stabilisieren. Mit Balancieren hat das jedoch wenig zu tun.

Eine gewisse Ruhe kann man beim Gehen erfahren, genauso beim Sitzen oder beim Liegen. Selbst das Fahrradfahren wird auf diese Weise Spaß machen. Man kann in Ruhe sich mit einer Umgebung befassen oder eine Innenschau betreiben. Auch wird man sich auf eine beschauliche Art ernähren können. Man soll sich dadurch etwas erarbeiten, wie man zum Leben eingestellt ist. Beenden wir doch unsere Zipperlein und gehen das Dasein eines Menschen einfach an. Stellen wir dazu doch einmal unseren Frieden bei uns selbst sicher.

Idee

Hindernisse im Alltag

Um eine gute Haltung in ruhiger Weise zu erlangen, soll man es versuchen, endlich die bereits vorhandene Positur anzuerkennen und sich in dieser zu stabilisieren. So lernt man es nachhaltig, das eigene Gute aufzubereiten. Dadurch gelingt es uns wahrscheinlich bald schon mit dem zurechtzukommen, was uns gegeben ist.

Eine Bewältigung des Gegebenen tut manche Not. Ja, der Mensch soll um sich selbst etwas in Erfahrung bringen dabei, während er den Yoga übt.

Um bei sich selbst die fürs Leben so notwendige Zufriedenheit zu empfinden, soll man das eigene Gut annehmen, die damit verbundenen Dinge angehen und bereitwillig leisten. Dann möchte manche Phase der Erholung bei uns eintreten, wenn wir das eine ganze Zeit lang geschafft haben.

Gedanke

Sich im Geschehen des Alltags nicht in Nichtigkeiten zu verlieren, das wird für ein sinnerfülltes Leben erforderlich sein. Ein solches können wir erlangen. Dazu bedarf es eines geeigneten Ansatzes. Diesen habe ich in einer Bewahrung der einfachen Güter von mir gefunden.

Diese Dinge sollen von mir so erhalten werden, als wären sie gleichermaßen bedeutsam wie die scheinbar Wichtigsten. Was da ist und vorkommt, das soll auch Beachtung bei mir finden. Ein Verlust einfacher Güter wird nämlich schwieriger zu verschmerzen sein, als der Verlust irgendwelcher Reichtümer es ist. Das eine ersetzt das andere keineswegs.

Impuls

Das einfache Gut soll erhalten werden

Der Mensch halte etwas auf sich. Manche Güter sollen dazu einfach von uns aufgezeigt und benannt werden. Es kann etwas zu diesen gesagt, aber auch etwas davon erklärt werden.

Wer sich zu so etwas bekannt hat, der hat einfach Recht damit. Er möchte mit seinen Gedanken und Ideen klarkommen. Er stellt seine Sachverhalte auf diese Weise dar, weil sich das ihm davon Bekannte wirklich dazu eignet. Ein solches Vermögen besitzt ein redlicher Mensch mit Sicherheit.

Grundlegende Güter gibt es in diesem Dasein so einige. Da wird man wahrscheinlich etwas richtig machen, wenn man eine kurze Liste davon erstellt, welche das sind. Eine Sache von Wert wird da das Bewusstsein eines Menschen sein. Für es kennt man drei Zustände. Schlaf, Traum und Wachsein werden diese genannt.

Alles uns Gegebene wird im Lichte des eigenen Bewusstseins wahrgenommen. Darum finde man sich mit diesen drei Zuständen gut zurecht, damit alles bei uns im Lot bleibt.

Gedanke

Manche Dinge sind für uns selbst wegen gewisser Vorkommnisse in diesem Dasein zurecht vorgegeben. Der Mensch würde sich dem nicht entziehen können, was ihn bedingt hat. Eine gültige Konstellation der Dinge soll fortbestehen. Hat der Mensch diese erst einmal erkannt, wird er sich vielleicht nach diesem Wissen ausrichten.

Bedenken

Das Günstige ist das Gute

Auf welche Weise handeln wir Menschen? Geschieht es zurecht, was wir da tun? Wie kann man für sich eine Aufgabe in diesem Dasein finden, welche einem auch wirklich liegt? Welche Fragestellung wird mir das klarmachen, was ich tun möchte und auch wirklich tun kann?

Wie soll ich mit solchen Fragen umgehen, welche sich mir da manchmal einfach gestellt haben?

Gedanke

Um eine Sache richtig zu machen, soll man sie überhaupt erst einmal tun. So wird man es in Erfahrung bringen, wo man mit seinen Dingen steht. Würde das noch nicht zu etwas Gutem ausreichen, was man dabei leistet, dann soll man es beim nächsten Mal besser machen. Man mache sich es klar, dass das etwas Mögliches sein wird.

Eindruck

Jeder Mensch ist ein Geschichtenerzähler

Jeder Mensch hat eine Geschichte, welche er am besten kennt. Diese trägt gewiss etwas an sich, was einzigartig und erzählenswert sein wird, da es seine eigene ist. Um innerhalb der Kreise des eigenen Daseins Fuß fassen zu können, wird es von Bedeutung sein, dass wir diese Geschichte von uns selbst richtig wiedergeben. Dazu erprobe man es, sie vorzutragen.

Was man dabei erfährt, das soll mehr sein als allein nur eine Reflexion von sich selbst. Die Menschen hören zu und widmen sich uns. Das bewegt. Man erhält dabei ein eigentliches Wissen vom Wert dieser Sache, welche das eigene Leben ausmacht.

Idee

Der allgegenwärtige Quantenintegrator

Eine, wie ich gefunden habe, wesentliche Fragestellung für dieses Dasein wäre die nach dem eigenen Umgang mit dem Lebensraum von uns Menschen. Gerade in materieller Hinsicht wird das interessant sein.

In meiner manchmal sicherlich etwas 'jugendlichen' Sprache habe ich meine eigene Wohnung zuweilen nicht einfach nur als mein Refugium bezeichnet, sondern diese vielmehr oftmals auch als meinen eigentlichen 'Quantencomputer' angenommen oder sogar zu meinem 'Raumschiff' erklärt. Diese Aussage bedarf jedoch keiner weiteren, eingehenden Besprechung. Das Ganze ist zwar nicht allein nur ein Spiel mit den Worten gewesen, aber jeder Mensch hat eben eine eigene Veranlagung, um mit den ihm gegebenen Dingen klarzukommen. Und der Mensch, welcher sich diese Sache einmal so gedacht hat, sitzt dabei inmitten eines gedanklich visualisierten Märchenschlosses und träumt sich sein Leben währenddessen etwas zurecht, auf dass es einmal (wieder) gut werde. Das hat bisweilen schon manchen heilsamen Moment für mich mit sich gebracht und darum auch zu manchem Schönen für mich geführt.

Ohne eine eigentliche Erfahrung und Durchdringung der gegebenen Materie mit wirklicher Virtualität könnte der Mensch sich nicht in seinem Dasein behaupten. Sich selbst mit dieser eigentlichen Umgebung gleichzusetzen und diese für genauso wirksam zu erachten, wie man selbst es auch ist, soll ein gut gemeinter Ansatz von mir sein. Eine Durchdringung dieser Dinge wird da vielleicht manchmal vorkommen. Etwas Gutes soll so geschehen. Das Erspüren der Objekte durch uns Menschen wird sie einmal für uns aufschließen.

Dokumentation

Resonanz einer Peripherie

Die gegebenen Dinge kann man allesamt so begreifen, wie diese auch wirklich sind. Man kann sie bewegen, sich auch mit ihnen bewegen. Zudem kann man etwas mit ihnen herstellen oder einstellen.

Mein 'Quantencomputer', welcher durch etwas im von mir bedingten Raum verkörpert wird, ist als meine eigene Wohnung noch am ehesten für mich begreifbar geworden, weil ich mich hier häufig aufhalte.

Die in dieser Umgebung vorkommenden Objekte haben sich nicht allein nur wunderbar als Wohnungseinrichtung geeignet, ich verwende diese zuweilen auch zum Errichten einer Sende- und Empfangsanlage für eigentlich vorgegebene und naturgemäße Schwingungen einer Umwelt.

Jener damit verbundene Prozess der Visualisierung hat meine Innenwelt durchaus etwas belebt. Es soll möglich sein damit umzugehen, was da vorkommt und mir auch wirklich gegeben ist.

Gedanke

Der Mensch ist ein Teil der Erde. Seine Unabhängigkeit von ihr ist bisher noch immer nicht auf Dauer zu beweisen gewesen.

Idee

Der Mensch hat Teil an der Menschheit. Wenn es eine Strahlung gibt, welche von einem Feld ausgeht, dann werden das die Beziehungen zwischen uns Menschen sein. Menschen strahlen allein nur auf Menschen aus. Jedes Lebewesen ist eine Dimension für sich.

Dokumentation

Zur Kenntnisnahme von etwas bereits Bekanntem

Vom Menschen wird es erwartet, dass er etwas Passendes zu sagen weiß. Wem es an Beispielen für ein gutartiges Dasein von sich selbst gemangelt hat, dem wird es wahrscheinlich auch an dazu passenden Worten fehlen. Er kann es vielleicht weder verstehen noch einsehen, was ihn bedingt und warum das so sein wird. Da hat er nichts Eigentliches zu vermelden und bleibt auf sich selbst gestellt. Das wird kein Glück sein, was dadurch zu erfahren ist.

Ist einer erst einmal für längere Zeit nicht mehr richtig zu Wort gekommen, so wird das seinen Verstand kaum verbessert haben. Er tritt dann notgedrungen auf der Stelle, weil er nichts hat, womit er sich gut einbringen kann. Im Grunde steckt er in einem Zustand fest, von dem er eigentlich nichts haben würde.

Bewerten wir unser Lebenssituation doch einmal. Was stellen sich uns da für Fragen? Wie finden wir zu unserem Umgang mit diesen? - So kommen wir dazu, uns etwas zu überlegen. Entsprechend einer daraus resultierenden Erkenntnis betrachte man das eigene Gut. Das soll es uns ermöglichen, dass wir deren Wertigkeit festzumachen wissen.

Hat man da einmal etwas gefunden, was sich für uns bei unseren Mitmenschen auszusprechen lohnt, dann soll man das auch tun. Es gilt mir etwas, tatkräftig zu sein oder das in bestimmten Bereichen endlich zu werden. Es erfreut sich mancher Mensch am Schönen und Gelungenen seines Mitmenschen mit Sicherheit.

Da wendet sich etwas zum Guten. Man kann es mitteilen, was einen bedrückt, und man kann davon sprechen, was einen erfreut. Beides wird etwas Wahrhaftiges sein, für das es einen gutartigen Ansatz geben soll, welcher auch wirklich zu etwas führt. Der Mensch klammere weder sein Dasein noch sein Wesen im Alltag aus, während er sich mitteilt.

Da kommen wir zur Sache, wenn wir etwas sagen. Ist man einen solchen Weg erst einmal ein Stück weit gegangen, so wird manches bei uns eintreten, was das eigene Glück verwandelt. Da wird es wahr. An das, was uns eventuell gerade gefehlt hat, möchten wir da zuerst denken. Das kann nun vielleicht etwas leichter von uns selbst erfüllt werden als noch zuvor.

Idee

Die Geschichte eines Menschen ist anzuerkennen

Jeder Mensch hat einmal etwas Bedeutsames erlebt, was ihn vielleicht auch selbst geprägt hat. Das macht das Dasein eines Menschen aus. Jene dazu zugehörige Geschichte eines Menschen besteht aus einer Summe an Dingen, wie er sie kennt. Was ihm einmal widerfahren ist, davon kann er gut sprechen, weil das einen eigentlichen Wert hat. Darauf soll er sich beziehen dürfen, dass ein solcher in Wahrheit gegeben ist. Es soll einen Anteil der Würde eines Menschen ausmachen, dass er das Recht dazu erfährt, sich selbst wichtig genug zu nehmen. So kommt er endlich klar und kann etwas für sich selbst bewirken.

Der Mensch wird es zudem mit einiger Sicherheit wahrnehmen, dass es sein gutes Recht ist, von seinem Dasein zu sprechen. Die Güter eines Menschen sollen fortbestehen.

Dokumentation

Eine gewollte Selbstbeschränkung

Ein Mensch wird das Seinige dann gänzlich in Ordnung halten können, wenn es von seinem Umfang ausreichend begrenzt ist. Das Ganze, was von ihm abhängt, soll von ihm beherrscht werden. Allein nur auf diese Weise wird er hinreichend mit seinen Dingen zu bestehen vermögen. Danach wird er streben, eine Einheit des ihm Gegebenen zu erreichen, so das für ihn einsichtig ist.

Das wird zu mancher Kenntnis beim Menschen führen. Eine solche braucht allein nur auf das Gegebene übertragen zu werden, um es nutzen zu können. Aus diesem Grund hat Schneider es sich manchmal genau überlegt, was denn eigentlich zu ihm selbst bisher gut gepasst hat und darum von ihm auch weiterhin angenommen werden kann. Er glaubt so fest an die Vorgabe einer Endlichkeit der Dinge seines Daseins, dass er deren Erhaltung zu bewirken versucht. Er hat darum jetzt bereits begonnen, das eigene Gute als Sache abzuschließen. So wird er einmal damit etwas gewinnen. Das erhofft er sich zumindest dabei.

Gedanke

Wer, wenn nicht ich das tun möchte, wird denn zuständig dafür sein, um es zu bestimmen, dass meine Lebenskraft für dieses Dasein ausreicht? Warum sollte ich diese nicht überwachen? Was, wenn nicht der Umstand, dass ich das selbst zu leisten versuche, würde mein Bestehen als Mensch zurecht ausmachen?

Dokumentation

Eigenverantwortlichkeit in der heutigen Zeit

Für mich selbst steht das, was ich in diesem Dasein an Gutem zustandebringen möchte, in Relation zu der Frage, was dieses Gute eigentlich für andere Menschen bewirkt oder bedeutet. Darüber bin ich lange Zeit so ahnungslos gewesen, habe aber nach einem Ausweg gesucht. Über das wahre Bedürfnis dieser Leute habe ich nichts Eigentliches in Erfahrung gebracht, mit Ausnahme einer Existenz dieser Sache als Idee von mir überhaupt. Einen wirklichen Bedarf an solchen Dingen, welche ich schon geschaffen habe, hat es bisher nicht bei den anderen Menschen gegeben. Ein solcher ist praktisch nicht wahrzunehmen, was mich zuweilen doch etwas erschüttert hat.

Ich habe es wirklich versucht, meine eigenen Dinge mit der Zeit besser auszuloten und somit auch etwas davon zu ergründen, was denn davon für mich geeignet sein wird. Doch mein eigentliches Unwissen bezogen auf das Bedürfnis anderer Leute hat mich mehr und mehr in jenen Zustand versetzt, aufgrund dessen ich zu einem 'Art-Trash'-Aktivisten geworden bin. Die eigene Kunstsache soll für mich dabei ein Antrieb sein, wegen dem ich immer wieder aufs Neue zu mir finde.

Da habe ich mich von den Unbilden eines Schicksals, wie es mir persönlich widerfährt, nach und nach deutlicher abgegrenzt und etwas Wertvolles bei mir erneut eingerichtet. Das Ergebnis davon habe ich, als es erst teilweise verwirklicht gewesen ist, bereits als meine Basisstation oder schlicht als meinen Fundus bezeichnet. Mit der Dauer eines Bestehens davon habe ich es ergründet, auf welche Weise ich mich zu stärken, zu stabilisieren und zu fördern vermag. Auch dann, wenn ich kein eigentliches System einer Ordnung an dieser mich umgebenden Gesellschaft erkenne, leiste ich doch so manches bei meiner Tätigkeit als Literat, was gut für mich selbst sein wird. Jene Vernunft, wie die Meinige eine ist, möchte ich einem anderen Menschen einmal mit Worten und Bildern, also Werken aufzeigen können. Es wird sich aber erst zeigen müssen, ob das überhaupt machbar ist. Das letzte Wort würde in dieser Sache noch gar nicht gesprochen sein. Im Grunde bedürfen meine Werke, vielleicht aufgrund einer gewissen Alleinstellung von diesen einer ordentlich durchgeführten Aufklärung. Sie zu leisten ist für mich vor allem dann eine Strapaze gewesen, wenn man mir nicht richtig zugehört hat. Ich versuche es auf den Punkt zu bringen, was mich da bedingt. Das soll irgendwann, aber bald von mir abschließend geleistet werden.

Diese Überlegungen haben mich phasenweise schon dazu gebracht, meine Werke auf Kontaminationen zu prüfen, wie sie durch Übertragung im Leben eines Menschen einfach vorkommen. Immer wieder aufs Neue schaue ich da genau hin, was geschieht, und untersuche es eingehend, wie das ist sowie was das ausmacht. Ich möchte die Wertigkeit meiner eigenen Dinge selbst anerkennen und mit diesen vor Ihnen zu bestehen versuchen. Dazu benötige ich einen Fokus auf das Ganze. Er wird es sein, welcher das Gegebene unterscheidbar macht. Was mir eingegeben ist, das habe ich nicht allein nur auszuhalten oder mir selbst eingebrockt, es wird auch mein ganzer Anteil an dieser Welt sein, welcher nach Verwirklichung strebt. Eine solche steht mir zu, genauso wie mir auch eine Sortierung meiner Anteile am Vorgegebenen zusteht. Manches lege ich darum auch weg und lasse es sein, weil es nicht richtig zu mir gepasst hat.

Eine Gewichtung meiner tatsächlichen Gedanken und Ideen führe ich selbst eingehend während des Geschehens im Alltag durch. Was nicht durch mich selbst begründet worden ist, das hat auch nicht zu mir gepasst und ist deshalb kein Anteil von mir gewesen. Da habe ich davon abgelassen. So etwas würde ich nicht pflegen wollen. Eine zeitweilig vorkommende Dominanz mancher Menschen innerhalb meines Daseins könnte ich nicht dauerhaft brauchen. Diese habe ich zuweilen als Ursache für manches erfahrene Übel an mir selbst ausgemacht.

Ich versuche es, mich bei Werk auf eine Abfolge jener Gedanken und Ideen zu beschränken, welche mir selbst entsprechen. Kein Argument spare ich hierbei aus, wenn es mir stimmig zu sein scheint. Ich betrachte jedes Einzelne davon für sich, darum soll es jeweils auch für sich stehen dürfen. Gedanken und Ideen verstehe ich als die Phänomene eines menschlichen Wirkens. Diese ergänzen sich zurecht so gut, weil das etwas Mögliches sein wird. Das soll den Gesetzmäßigkeiten einer Ordnung entsprechend sein.

Es soll das Argument einmal zum Werkzeug werden, mit welchem sich die gedankliche Substanz von mir beackern lässt. Auf diesem Grund sollen meine Werke gedeihen. Fremdartige Anteile und eigene Anteile wachsen gleichermaßen in meiner Umgebung heran. Diese Welt gehört keinem allein. Niemand kann das alles für sich beanspruchen oder sich gar als die einzige Mitte davon ansehen. Niemand wird so autark sein, dass er nicht doch an etwas teilhaben möchte, was andere für sich besitzen oder verkörpern. Das alles wird doch etwas Gutes sein, wie es uns geschieht. Treten wir darum besser bald schon in einen Austausch mit unseren Mitmenschen.

Idee

Zur Sache der Wahrheit

Gehe gerne nach Hause. Gehe zu Dir, sei dort daheim. Bei sich zu sein, das würde nicht immer heißen müssen, auf sich selbst gestellt zu sein. Manchen Freund sollst Du für Deine Sache und Dich gewinnen. Lade Deine Freunde darum zu Dir ein und zeige Ihnen Dein einfaches Haus. Schicke einmal diese Freunde wieder weg, damit sie auch etwas erreichen, was Ihnen so gut gelingen soll. Ein Wechsel der Dinge ist des Wandels Zweck. Das finde statt. Des Lebens Reichtum findet sich so wahrscheinlich zuhauf bei jenen, welche anderen zuweilen vielleicht schon als vermeintlich arm gegolten haben. Durch Redlichkeit wird niemand reich, aber dennoch beschert das manchem etwas an Glück. Es stellt einen echten Wert des Menschendaseins dar.

Gedanke

Allein nur damit der Kopf endlich wieder gerade auf dem Hals sitzt, soll es schon etwas wert sein, sich rechtschaffen zu verhalten.

Impuls

Entsagung als Weg

Die eigentliche Entsagung wäre ein Weg, welcher nicht etwa irgendwo hinführen würde, sondern der eine Verwandlung des eigenen Habitus eines Menschen einleiten kann, weil er intensiv von diesem erfahren wird. Entsagung würde dabei nicht allein nur ein zeitweiliger Verzicht auf etwas Bestimmtes sein, was man eigentlich dringend benötigt. Es wäre sogar der Verzicht an einer Sache überhaupt, welcher für Dauer bestehen soll. Das Verzichten an sich wäre das Glück des Entsagenden, wenn er einen guten Erfolg dabei vor sich selbst aufweisen kann. Das macht seine Stärke aus, weil er so beweisen wird, von was er abhängt und wie er diese Abhängigkeit bezwingt. So wird ein Wechsel der Bedingungen seines Lebens eintreten. Dank dieser Verwandlung erkennt der Mensch seine eigentliche Befähigung dringend. Ja, sie wird ihm als Klarheit offenbar, denn Freiheit von Bindung und Bedingung ist so.

Hat man seine Ziele durch alle Arten der Selbstkasteiung erreicht, wird man doch noch kein Glück erfahren. Eine Unterdrückung menschlicher Bedürfnisse bei sich und anderen ist eine wahre Stärke des Menschen, jedoch bleibt sein Leben auf diese Art unerfüllt. Das ist zwingend so, da er sein Ich leugnet, welches durch Bedürfnisse besteht, an der Materie anhaftet und aller Freiheit zum Trotz liebend gerne eine einzige Bindung eingeht.

Alle Askese führt zu dieser Erkenntnis, es sei denn der Mensch würde nicht konsequent bei ihrer Durchführung sein. Was Gautama Buddha vormals aufgezeigt hat, soll in diesem kurzen Abschnitt angerissen und in Kurzform aufgezeigt sein.

Die unterdrückende Meditation der Selbstkasteiung peinigt und penetriert das Ich eines Menschen derart, dass man sich selbst kopflos dabei vorkommen wird. Ein Mensch ohne Ich, ohne Kopf, ohne Bedürfnisse wird nun aber einer sein, welcher kaum bei den anderen Menschen sich gut aufhalten kann, weil dabei dessen Kopflosigkeit offensichtlich wird. Wie soll er da vor diesen bestehen? - Eine Verleugnung dieses mentalen Zusammenhangs eines Menschendaseins wird ihn tiefer in den Wald treiben und noch weiter wird er sich zurückziehen, bis sein innerstes Licht so hell erglimmt und er sogar an sich selbst blind sein wird. Nicht nutzlos, aber unnötig sollte es sein, solche Schrecken über sich selbst kommen zu lassen.

Darum wende man sich besser nicht von den Menschen ab, hafte seinen Bedürfnissen an, habe einen Kopf und bewahre sein Ich gut. Das Selbst wird es uns zu danken wissen, wenn wir es recht machen.

Aphorismus

Reflexion des Gegebenen

Schwierigkeiten - sonderbar, dass dieses Leben jemals scheinbar ohne solche ausgekommen ist.

Könnte es selbst nicht glauben, was ich da erhalten habe. Ich bin zuvor nicht darauf gekommen, was jetzt gegeben ist. Ich habe es nicht vorhergesehen und nicht von mir selbst gekannt.

Habe ich auch einmal wie benommen dagesessen und der kommenden Dinge geharrt, so sind diese nun wahr geworden und bei mir eingetreten. Ich habe nichts darüber gewusst, dass es so etwas gibt. Vorbereitet würde ich auch nicht darauf sein, was mir jetzt widerfährt.

Ich glaube, man bezeichnet das als die Wirklichkeit. Was geschieht, tut das bei ihr auf eine spontane Weise. Nichts davon würde ich kontrollieren können, weil es keinen Plan dazu gibt. Alles ist zufällig daran. Im Grunde wird manches davon aber auch speziell sein. Es wirkt so, als wäre es auf mich gemünzt.

Das erkenne ich an. Mit großem Vertrauen in diese Welt stärke ich mich selbst. Ist die Welt erst für gut angenommen, würde ich, als ein unbedeutender Anteil von ihr auch nicht anders zu sein brauchen wie sie. Würde dieses Leben so nicht einfach ein Spiegel unseres eigenen Wesens sein? - Ja, säen wir auch das beste Korn auf unserem Acker, so ist es doch gegeben und genommen. Keiner wird es für sich haben können, wenn es das nicht geben würde. Darum begreife ich das Glück eines Menschen immerzu als ein Geschenk des Lebens. Für dieses Dankbarkeit zu empfinden, das ruft bei mir eine gewisse Emotion wach, welche ich gerne habe. Da finde ich zu manchem andächtigen Moment. Das führt zu Erfahrungen, wie sie einem Menschen eingegeben sind. Dank derer Bedeutung erhalte ich ein Bewusstsein für dieses Dasein als Mensch. Eine damit verbundene Gewissheit aber stärkt meinen Geist. Klare Gedanken habe ich da an mir getragen und so etwas gefunden, was ich gerne annehmen möchte.

Idee

Es schwer haben

Den richtigen Weg für einen selbst kann zurecht einem im Leben kein Zweiter, Dritter oder Vierter aufzeigen. Das habe ich mir so gedacht. Das weiß ich auch zu behaupten. Wer einen solchen Weg nicht für sich selbst ausfindig machen könnte, der orientiere sich einmal. Dazu soll er aus dem Bestand der gegebenen Dinge etwas zu ihm Passendes auswählen und von allem anderen getreulich ablassen.

Das Leben wird so eine Reproduktion einfacher Strukturen sein. Eine solche ist beherrschbar. Unser Leben soll erst dann als stabil zu bezeichnen sein, wenn sein Gehalt nicht gebrochen werden könnte.

Nun gebe ich hier eine Analogie zur Mathematik. Die Primzahlen sollen verantwortlich für eine Ordnung des Gegebenen sein. Die Unordnung, welche wir als Chaos bezeichnen, ist die Folge einer eigentlichen Abhängigkeit der Strukturen von etwas Brüchigem.

Da das Lebendige aber dank einer Integration des Gegebenen besteht, hat allein nur ein Dualismus der Dinge seine Fähigkeit zur Reproduktion erhalten. Das wird eine Einigkeit zwischen Zerbrechlichem und Stabilem, zwischen Ordnung und Chaos sein. Daran zu partizipieren wird der Weg zu uns selbst sein.

Die Selektion der Erfahrungswerte nach dem Schema einer Unterscheidung und Trennung von gut und schlecht wird kein Glück ausmachen, denn diese Dinge bilden eine Einheit bei uns Menschen. Eine Lösung von der Beliebigkeit ungewisser Dinge führt uns Menschen zur Erkenntnis der wahren Bedingung dieses Daseins, wie wir sie unter dem Begriff der Wandlung kennen. Diese tritt mal korrekt und mal anders auf. Auch davon sollen wir uns vorübergehend befreien, indem wir etwas Verkehrtes zeitnah berichtigen.

Dann kommen diese unwägbaren Dinge an ihr Ende. Ein Glücksumstand wird so freigesetzt. Da werden wir es erkennen, dass eine solche Ordnung tragfähig ist. Ein schlüssig aufzufassendes Bild von uns selbst kann uns somit offenbar sein. Da werden wir es wahrscheinlich bald schon erkennen, wer wir sind.

Dokumentation

Gedankenreisen mit der Gitarre

Lange Zeit schon habe ich nach einer Idee gesucht, wie ich mein eigenes Spiel auf der Gitarre strukturieren kann, auf dass es mir einmal möglich sein wird, einzelne Passagen zu wiederholen oder nach eigenem Gusto dort einzusetzen, wo sie für meine Stücke gebraucht werden. Ich habe es darum versucht, meine Musik aufzuschlüsseln und sie entsprechend einer gewissen Notation zu ordnen. Das ist mir jedoch noch immer nicht gelungen. Ich habe auch mit der Beschreibung eines Rhythmus kaum etwas anzufangen gewusst. Ich bin damit nicht gerne umgegangen, meine eigenen Dinge haben dieser Sachen nicht bedurft. Das kommt mir alles etwas zu starr und steif vor, weil es eine Vorwegnahme des Gegebenen bedingt. Das wird eine eigentliche Unmöglichkeit per se sein. Beim Studium meiner Instrumente versage ich also wieder und wieder, wenn es um die musikalische Normierung des Gegebenen geht. Objektiv gesehen dokumentiere ich den Niedergang meines Daseins damit, wenn ich musiziere.

Trotzdem habe ich ein Instrument zu spielen versucht. Neben der Flöte wird das auch die Gitarre sein, was ich spielen möchte. Ein elektronisches Klavier ist auch in Sichtweite, harrt aber noch dessen Bezahlung, weil ich das Geld dafür nicht übrig habe. Mangels einer eigenen Kenntnis der wahren Gegebenheiten, welche eine Musik üblicherweise bedingen, könnte ich auf diese Weise nichts erreichen, was anderen sinnvoll vorkommt und gefällt. Jene Gelehrsamkeit, wie man sie sich wahrscheinlich während eines Studiums an einer Musikhochschule aneignet, habe ich nun wirklich nicht zu eigen. Darum habe ich mich auf das mir Mögliche beschränken müssen. Im Format eines Stegreifs singe ich meine Lieder zur begleitenden Gitarre. Auch manche Improvisation meines klanglichen Ausdrucksvermögens habe ich eingeübt, sowohl gemeinsam mit Freunden als auch allein hat das stattgefunden. Das hat viel Spaß gemacht und als Frucht manche Aufnahme eigener Art abgeworfen.

Im Grunde habe ich damit den Moment einer Entstehung von etwas eingefangen. Jener urtümliche Zustand dieser Stücke ist von mir dann im Nachhinein getreulich bewahrt worden. Lediglich freigeschnitten habe ich diese Aufnahmen und als einzelne Dateien abgesichert.

Idee

Heldentum und Yoga

Sind Sie in ihrem Leben schon einmal Supermann begegnet? Möchten Sie ihn gerne einmal kennenlernen? Was werden Sie sagen, wenn er ihnen einmal verrät, wie man Superpuste bekommt oder wie man sich schneller als ein Blitz bewegen kann? - Wenn das zuvor Erfragte auf sie zutrifft, dann haben sie wahrscheinlich ähnliche Erwartungen an sich selbst. Ob dann aber der Yoga für Sie eine geeignete Disziplin sein wird, könnte ich nicht wissen. Aber ich bitte Sie eine Infragestellung davon im Auge zu behalten.

Nun, was gibt es beim Yoga alles an Geheimnisvollem zu erlernen? Sind solche Gaben wie Gedankenlesen, Levitation, Telekinese überhaupt relevant für ein menschliches Dasein? Welche Arten einer Zauberei werden wirklich bezaubernd nachwirken, wenn man diese einmal anwenden kann oder das gar bereits zu tun versucht hat? - Man kann noch so geheimnisvoll tun, es würde nichts davon ändern, was uns vorgegeben ist. Manche Dinge sollen ein Aberwitz sein und sind der Freizügigkeit des menschlichen Vorstellungsvermögens geschuldet. Da kann man sich irren, was mächtig in die Hose gehen wird.

Ich muss es Ihnen leider sagen, dass ich es richtig finde, solche Dinge bei sich auszuschließen. Wenn uns solche Angebereien möglich erscheinen, würde man sich womöglich nicht länger im Griff haben. So entgleitet einem wahrscheinlich irgendwann dann auch der eigene Sinn für dieses Leben. Zu was wird denn eine übermäßig aufgeblasene Lunge nützen? - Lassen wir also davon besser ab. Ich selbst habe manches für nicht sachgemäß, ja gefährlich gehalten, was scheinbar übermenschliche Züge trägt. Blendungen oder ein Dasein als Blender helfen kaum etwas dabei, unseren wahren Weg zu erkennen und es herauszufinden, was man wirklich zum Leben braucht. Manche Standpauke wird da stattfinden müssen, ehe wir es selbst erkennen, was wirklich davon zu halten sein wird.

Dokumentation

Höhere Prinzipien einhalten

Beim Yoga kann es so gut sein, dass man etwas von seinen eigenen sublimen Gedankenstrukturen erkennt. Wem das widerfährt, dem empfehle ich es, sich nicht davon durcheinanderbringen zu lassen. Unser ach so geordnetes Tun im Augenblick offenbart uns bei solch einer inneren Schau oftmals ein Mehr an Wahrheit über uns selbst. Das zu verkraften würde nicht immer leicht für uns sein. Aber wir sollen auch keine unbegründete Scheu davor haben, das Leben so anzunehmen, wie es wirklich sein wird.

Innerhalb einer Ordnung der strukturellen Anteile unseres eigentlichen Bedenkens des Gegebenen finden wir uns zeitweise wahrscheinlich doch gut zurecht. Bei uns ist manches im Reinen, einen Bestand davon versuchen wir abzusichern. Dort sind wir ja eigentlich auch zuhause, wo wir das tun. Doch es würde nicht immerzu alles wohlgefällig sein. Dieses Dasein bringt auch seine Irrwege mit sich.

Man soll den Yoga so für sich einsetzen, dass man mit dem Gegebenen auch weiterhin klarkommt. Man sollte ihn nicht dazu gebrauchen, um sich in Zustände zu versetzen, welche man nicht beherrschen würde. Für das, was zurecht vorkommt, soll er da sein, für etwas anderes bräuchte man ihn jedoch nicht.

Sich selbst etwas im Alltag zurückzunehmen, das kann eine Stärkung von uns erlauben. Manches soll dadurch bedingt werden, was uns einträglich für eine gute Gesundheit vorkommt. Wer sich auf Dauer etwas mäßigt, der verdient dieses natürliche Lob des Menschendaseins. Gesundheit als eine spontan auftretende Kraft soll da bei uns doch noch immer willkommen sein. Es würde jedoch nicht gut möglich sein, eine solche willentlich zu erzwingen. So viel Gewisses kann dadurch erschüttert werden, wenn wir das doch einmal getan haben. Der Willen eines Menschen kann auch missbräuchlich eingesetzt werden.

Erinnern wir uns doch einfach daran, was uns selbst ausmacht. Setzen wir dieses Wissen in Bezug zu den Bedingungen dieses Lebens und gleichen es miteinander ab, was da vorkommt und erscheint. Eine innerliche Bebilderung unseres Geistes komme dabei auf. Nehmen wir es dazu einfach an, dass eine solche auch für uns möglich ist. Was da bei uns selbst aufkommt, das wird von sich aus entstanden sein. Also wird es wahr sein, dass es gegeben ist.

Es wird der Mensch kein Lenker von etwas sein, für das er keine Macht besitzt. Welche Macht aber wird uns zuteil? Was haben wir 'kleinen' Leute bereits zu eigen und wie möchten wir damit ansetzen, um etwas für uns zu erreichen, dessen wir wirklich bedürfen? - Streng genommen bedarf es zur Begründung einer solchen Kraft einer dazu kohärenten Form des Selbst. Das Ich eines Menschen werde von uns dafür eingesetzt, seine eigentlichen Kräfte bei sich zu bündeln. Das geschehe, indem man es fokussiert, wer man ist. Wer sind wir also? Was macht uns aus? - Das kennen wir. Na eben, diese Existenz hat es uns bereits gewährt, darum etwas zu wissen. Das Ich, ja dieses Ego gelte es ab jenem Moment, zu dem es für uns selbst greifbar wird, zu erziehen. So kommen wir in eine Position, die uns für andere Menschen verträglich macht.

Höhere Prinzipien wären nun solche, welche uns eine geeignete Ordnung stiften. Da wird unser Habitus ausgebildet. Eine Einsicht in die Gegebenheiten dieses Kosmos wird dadurch vorbereitet, dass wir es anerkennen, was gewisslich wahr ist. Werden wir es erst einmal zulassen, was für unser eigenes Tun, Sein und Haben von uns benötigt wird, möchten wir es auch erlernen, die eigenen Bedürfnisse besser einzuschätzen. Dann werden wir diese endlich verwirklichen können. Vom Kleinen kommt gewiss das Größere. Das anzuerkennen soll uns Tür und Tor zum Wesen des Ichs eröffnen und es uns möglich machen, das zu erkennen, dass wir selbst mit diesem ausgestattet sind. Auch dann gelte es uns etwas, als Mensch zu bestehen, wenn wir um uns selbst wissen.

Eine verwirklichte Macht soll etwas sein, das intensiv in diesem Dasein erfahren wird. Sie bräuchte dazu nicht verordnet, aber auch nicht anderen in blöder Manier aufgezeigt zu werden. Was da ist, das soll auch weiterhin bestehen. Das Gegebene könnte diesem Dasein doch nicht einfach so entschwinden.

Dokumentation

Mein Weg

Der zukünftig von mir zu begehende Weg ist mir noch immer unklar geblieben. Ich würde es wirklich nicht wissen, was einmal kommt. Ich würde es nicht einmal sagen können, ob das, was es für mich gibt, überhaupt eine Zukunft besitzt.

Ich möchte nicht aus dem mir bereits Bekannten auf etwas mir noch Unbekanntes schließen. Das ist mir zum Moment der Gegenwart so klar geworden. Das habe ich selbst so erkannt und ziehe jetzt meine Schlüsse für das Weitere daraus. Mein Dasein bedarf einer solchen Enthaltung.

Es soll mir eine vorgegebene Verpflichtung sein, alles das, was ich mit Sicherheit von diesem Dasein an Wahrem sagen kann, in meinem Baukasten aufzuschreiben und zu erhalten. Das versuche ich in eine Reihung mit anderen Worten zu bringen, welche bereits bestehen. Das mache ich so, auf dass es mir vorstellbar wird, was dieses Leben für mich mit sich bringt. Das soll etwas sein, was mich wirklich ausmacht. Dazu versuche ich eine gewisse Ordentlichkeit von mir selbst bei Werk sicherzustellen. Von einer solchen kann das Dargestellte profitieren. Die eigenen Schöpfungen werden dadurch vervollständigt, wenn ich das einhalte. Das soll einen Wert davon ausmachen. Dabei ist es wahr geblieben, dass ich allein nur endliche Felder beackern kann.

So kümmere ich mich um das eigene Gut und erlerne es dabei, mit meiner eigenen Sache zu bestehen. Eine Anwendbarkeit jener Gedanken von mir soll mich stabilisieren. Werden diese Dinge erst einmal tragfähig sein, wird das auch zu guten Ideen führen. Wer bei einem anderen Menschen mit seinen Werken anzukommen versucht, der hat so etwas zu besorgen. Das würde gewisslich nicht immer leicht für ihn zu bewerkstelligen sein. Dennoch wird so etwas erforderlich sein. Auch für mich soll das so gelten. Da bin ich zwar der Urheber dieses Schriftwerks im 'Baukasten', wie er online vorzufinden ist, habe es aber mir klar vor Augen zu stellen, was ich damit schon gestaltet habe. Um bei meiner eigenen Sache vorwärtszukommen, gehe ich immer wieder einmal in Klausur mit meinen Dingen. Dann ziehe ich mich etwas vom Weltgeschehen zurück und nehme einen stärkeren Bezug zu den eigenen Belangen an mir selbst wahr.

Ein Weg, wie der Meinige einer ist, führt mich durch das Erlebnis einer Offenbarung des gegenwärtigen Moments zur Erkenntnis des Wahren, wie ich hoffe. Bei mir soll das so gegeben sein, wie es auch bei anderen ist. Dafür habe ich mich eingesetzt, dass es mir möglich ist, dabei einige Sicherheit zu bekommen, wie ich die Dinge deute. Manches habe ich dafür getan, dass sich meine Aussprache vereinheitlicht. Das soll etwas Gutes sein. Dazu versuche ich es, mit meinen Schriften eine richtiggehende Aufstellung meiner Beweggründe herbeizuführen. Diesen Vorgang bezeichne ich dann als jene Archäologie des lebendigen Menschen, welche diesen in seiner Entwicklung fördern soll. Da wird uns der eigentliche Geist davon gewahr. Was dabei von mir geleistet wird, während ich das alles ausgestalte, soll etwas Klares und Einfaches sein. Jeder wird etwas mit den eigenen Mitteln leisten können. Daran glaube ich so fest. Meine Hoffnung ist darauf begründet.

Was wird der Gehalt eines Daseins als Mensch sein? - Diese Fragestellung taucht zuweilen bei mir auf. Sie finde ich bedeutsam genug, um das damit Verbundene zu erörtern. Dazu bedenke ich mich. So vieles schlummert in uns im Verborgenen und erfährt doch seine Bedeutung als ein wahrer Anteil des Lebens, weil es sich gravierend auswirkt. Es kommt allein nur selten offensichtlich zum Vorschein, bedingt aber doch den wahren Wert unserer Existenz.

Ein solcher wird zu ergründen sein. Da wird es eine Basis für das eigene Tun geben, welche dank unserer Werke besteht. Als die wahre Ursache davon ist die Existenz des Menschen richtig zu verstehen. Das wird prinzipiell so gegeben sein, weil wir daraufhin das Manifest unseres Daseins, das eigene Gut ordnen und gewichten können. Da bereiten wir es auf. Was würde nicht alles dadurch an Gutem, Wahrem und Richtigem möglich sein! - Da soll einmal etwas davon zu verwirklichen sein, was von uns selbst benötigt wird. Behalten wir dazu die Förderlichkeit unseres Tuns im Auge, stärken wir uns auch am Gewahren der gegebenen Dinge. Gehen wir unseren Weg in beständiger Weise weiter. Gehen wir währenddessen ab von falschen Positionen, so werden unsere Dinge gelingen. Lassen wir die verkehrten Haltungen los und richten uns selbst auf das Eigentliche von uns aus, was wir sind. Es möchten unsere eigenen Wesenszüge derart von uns ausgelotet werden, dass wir dadurch in Bewegung kommen und bereit zu diesem Leben sind. Eine Mobilisierung des Menschen betrachte ich da zu jeder Zeit als etwas Förderliches.

Dokumentation

Unwissen, Leidenschaft und Tugend

Dann, wenn die Eigenschaft des Menschen thematisiert werden kann, hat man das Richtige anzusprechen. Es wird etwas Wahres sein. Davon kann man getrost ausgehen.

So sprechen wir von diesem Dasein. Das macht einiges aus, weil dazu ein gewisses Urteilsvermögen vonnöten sein wird. Ein solches wird kaum im Besitze eines Menschen allein sein. Der Mensch partizipiert am Vorkommen anderer Menschen. Er wird zwar vollkommen zurecht als ein eigenständiger Anteil der Menschheit zu verstehen sein und doch profitiert er zu jeder Zeit von den anwesenden Personen.

Gedanke

Geistliches Erwachen

Das, wovon Du etwas sprechen und hören kannst, davon kannst Du eigentlich auch etwas lesen und schreiben.

Impuls

Abhängigkeit, Freiheit und Losgelöstheit

Etwas Erbauliches soll der Gestalter schaffen, auf dass seine Schöpfungen gut gebraucht werden. Da fängt er damit an seine Dinge zu leisten. Er beginnt mit einem Rahmen davon, welcher richtig als das 'Konstrukt' zu erkennen sein wird. Alles an diesem soll fest gefügt und miteinander verbunden sein. Zur Verfügung stehen ihm dafür allein nur bekannte Mittel. Solche kann er einsetzen. Da entsteht etwas dank eines eigentlichen Aufbaus dieser Sachen. Das Ergebnis davon soll der wahre Ausgangspunkt für sein jetziges Werk sein. Von einem solchen Rahmen ausgehend wird der Werker seine Versuche durchführen, um ein darauf aufbauendes Werk zu schöpfen. Was dabei geschaffen werden kann, das hat er auch selbst herbeigeführt.

Ein solcher Rahmen wird von nun an für die Sache von Schneider vorgegeben sein. Mit diesem 'Baukasten' kann etwas von ihm eingerichtet werden. Da wird eine Freisetzung der Gestaltung eines eigenen Guts doch sicherlich möglich sein.

Dokumentation

Mein Zielkreis

Es wäre mein eigentliches Ziel meine Worte so aufzuschreiben, dass sie Wort für Wort etwas zu vernehmen geben, was Konsistenz und Konstanz besitzt. Dazu habe ich mich aufgemacht und etwas öffentlich verfasst. Zugänglich ist dieses Werk allein nur für Wenige, auch wenn es eigentlich leicht aufgefunden werden kann. Das, was ich da auf meiner Internetseite namens 'Hatha' schreibe, soll eine Schau eigener Gedanken und Ideen von mir selbst sein.

Da habe ich es einmal so für mich festgelegt, dass ich Ihnen von etwas erzählen möchte, was mich gegenwärtig bedingt. Meine Suche nach den wahren Eigenschaften meines Lebens hat mich auf diesen Pfad geführt. Notwendig wird ein eigenes Erleben oder Erfahren jener hier von mir beschriebenen Dinge, wenn man sie dem eigenen Dasein richtig zuordnen möchte. Dazu soll es aber genügen, meine diesbezüglichen Gedanken nachzuvollziehen und die von mir dabei getätigten Ideen zu erkennen.

Eine Schrift kann als Spiegel bei einem Menschen fungieren und diesem auch etwas von seiner eigenen Innenwelt aufzeigen. Eine Schau davon stellt dem Menschen ein augenblicklich erscheinendes Bild zur Verfügung, welches ihm etwas davon offenbaren soll, wer er ist. Das hat man selbst aufzufassen.

Meine Texte im 'Baukasten' sollen von Ihnen auch als ein solcher Spiegel verstanden werden. Das wird so erforderlich sein, damit das mit diesen Gesagte richtig verortet werden kann. Jene Leser, welche so etwas freimütig leisten, sind mir schon lieb und teuer gewesen. Gerne sehe ich es, was diese da tun.

Was mache ich da, wenn ich am 'Baukasten' arbeite? - Ich schreibe mir so manches verwertbare Gute auf, damit man mich beim Wort zu nehmen lernt. Ich erfahre es dabei, wie das wirklich geht. Das von mir Bewirkte soll gut zuzuordnen und zu verstehen sein. Darauf kann ich aufbauen. Das alles hier stellt ein Beispiel meines Wirkens dar. Eine Bedeutung der Sprachgestaltung für mein Werkschaffen soll somit zu erfahren sein. Da ich diese Dinge im Groben und Ganzen aus eigener Kraft erzeugt habe, sollen sie auch mir entsprechend sein. Da habe ich bereits meinen Frieden damit gemacht.

Gedanke

Motivation zur Sprachgestaltung

Sprachliche Strukturen sind vernehmbar. Der Geist eines Menschen orientiert sich am Gesagten. Wird dieses Gute erst einmal von einer hohen Güte sein, besteht auch manche Chance für eine verbesserte Gestaltung der eigenen Lebenswirklichkeit.

Was wir bei uns bedacht haben, das tun wir so aus einem guten Grunde. Diesen kennen wir. Darauf möchten wir uns beziehen. So wird etwas wahr. Da entsteht bei uns mit der Zeit der Gewöhnung daran auch eine Auffassung des Wirklichen und bedingt uns eingehend. Keine andere Sache als diese eine wird solch ein bedeutendes Glück für den Menschen freisetzen, wie es uns möglich ist.

Wir Menschen scheinen allesamt in unseren Begabungen limitiert zu sein. Stehen wir auf und gehen unseren Weg doch besser selbst. So hat bald jeder etwas zu eigen, was ihn ausmacht. Darauf soll unser Lebensglück gründen.

Meine, im 'Baukasten' enthaltenen 'Gedankenprotokolle' habe ich nach und nach in Form gebracht und so zu einer eigentlichen Gewissheit von mir selbst gefunden. So ist mir ein Licht bald erschienen und hat mich verständig gemacht. Das heutzutage für mich Gegebene wird mir da klar. Wieder und wieder setze ich mich damit auseinander. Was habe ich mir nicht alles auf diese Weise zu erkämpfen gewusst! - So soll es wirklich wahr sein, was da bei mir an Stimmungen und Gemütslagen aufkommt. Mit diesen gehe ich um. Dazu stehe ich. Schließlich wird das doch zurecht so gegeben sein, was da ist. Dieser Bezug zu meinem Wesen soll mir eine Beständigkeit der Basis für dieses Dasein verschaffen. Handlungsfähig soll mich das machen, dass ich fest an das Subjekt und dessen Bedeutung für das Leben eines Menschen glaube.

So komme ich bei mir selbst in den Gedanken als Person vor, wenn ich meine Schriften lese. Das kann ich erkennen. Immer dann, wenn mir meine Gedanken und Ideen eingeleuchtet haben, habe ich mir etwas davon bewahrt. Da habe ich das gegebene Textwerk dann ein Stück weit besser in Form gebracht. Mit einer ruhigen Manier schreibe ich etwas von der gedanklichen Substanz meiner Innenwelt auf. Das, was ich dabei erinnere, soll auch seinen Wert für mich behalten. So stelle ich diesen sicher. Darum aber soll die Sprachgestaltung ein Schlüssel für mich selbst sein, um eine Ausgestaltung des Wahrgenommenen zu betreiben. Dank ihr kann ich meine Belange überhaupt erst jemandem anderen so richtig verständlich machen.

Affirmation

Die gegebenen Worte sind zu verstehen. Dazu hat man sie zu beleuchten. So geschieht es, dass wir deren Wert für uns selbst erkennen. Ohne ein inneres Licht bei sich zu vernehmen, kann keine Auffassung des Gegebenen stattfinden. Spüren wir es erst einmal, was da ist, so setzt das auch voraus, dass da etwas vorkommt, was spürt. Was ist das? Ja, wer sind wir? - Die Lebendigkeit des Geistes rührt aus seinen Fragestellungen.

Gedanke

Die Freiheit würdest Du nicht erhalten, wenn Du sie von anderen für Dich einforderst. Eine Freiheit muss man sich zu nehmen wissen, um diese wirklich zu besitzen. Was man Dir aber erst noch geben muss, damit Du es für Dich einsetzen kannst, das wird man Dir genau so leicht auch vorenthalten können. Im Grunde wirst Du solange erpressbar durch andere sein, wie Du keine Konsequenz für Dich daraus zu ziehen vermagst.

Idee

Sich an etwas halten

Ich würde es nicht sagen können, was das Denken bei einem anderen Menschen ausmacht. Für mich ist es jedenfalls ein ganz gewöhnlicher Umstand, dass ich meine Gedanken erinnere und deren Vorkommen für mich selbst anerkenne. So nehme ich diese an und kann sie zeitweilig erneut gewahren. Das normale Denken, wie es da an mir aufgekommen ist, habe ich als etwas bewertet, was mir eingegeben ist. Dieser Sachverhalt erscheint, er wird mir zumindest teilweise gerecht.

Gedanke

Was soll es, sich nichts vom eigenen Leben zu erwarten? - Das Los eines Menschen wird doch auch durch diesen selbst geprägt.

Gedanke

Die Bewegung der Aufklärung stößt dort an ihre Grenze, wo nichts seinen Bestand behalten hat.

Idee

Voraussetzungen

Eine Grundvoraussetzung zur Durchführung einer gelungenen Stunde der Arbeit am eigenen Werk wäre und bliebe die vorherige Waschung des Leibes und eine Bereinigung der dafür vorgesehenen Umgebung. Da richten wir es uns gut ein.

Gedanke

Auch ein kleineres Herz verspürt die Erquickung einer guten Tat getreulich.

Gedanke

Was soll Erleuchtung sein?

Kann man, ohne selbst eine gewisse Form der inneren Bebilderung zu besitzen, es einem anderen verständlich machen, wie er so etwas wie eine Erleuchtung verstehen soll? Sollten wir es uns nicht einfach damit machen und das Vorzustellende einfach aufzeigen, damit es hinreichend klarwerde? - Wort und Bild, Klang und Schrift sind erinnerlich, wenn sie aufgezeigt werden. Dann kann man sich daran orientieren. Dazu sollen wir etwas aufschreiben oder aufzeichnen, dass man es endlich wahrnimmt.

Nun, als ein solchermaßen belesener Mensch, der ich bin, habe ich schon ein paar Gedanken und Ideen anderer Leute dazu vernommen, was denn eine Erleuchtung eigentlich ausmachen soll. Ein besonders schönes Wort aus meiner Erinnerung möchte ich hier nun in ungefährer Weise wiedergeben. Es stammt von der Frau eines sehr guten Freundes.

Erleuchtung wäre eine subtile Erfahrung des eigenen Empfindens, welches man hat, wenn man in den Diensten eines anderen Menschen etwas mit einem gewissen Erfolg bewirkt.

Kehrreim

Sprachkatastrophen und Gaukeleien

Plitsch platsch, das Wasser ist nass. Ja, es regnet. Hui, hui, der Wind macht kühl, was zuvor nass gewesen ist. Er bläst das Wasser weg, was uns frieren lässt. Scheint danach dann die Sonne, so haben wir es endlich wieder warm. Wird uns das zu viel, suchen wir einen Platz im Schatten auf. Dort fühlen wir uns sicher und geborgen vor der Einwirkung des Klimas auf uns selbst. Entbehren wir dieses Klimas aber zu lange, so werden wir faul. Dann kommt ans Licht, was eigentlich keiner gerne sehen möchte. Schal und fahl wird dann unser Antlitz sein. Sich zu schonen würde da auf Dauer nichts Gutes einbringen. Da müssen wir endlich einmal wieder herausgehen und etwas erleben. Und das ist so klasse dort. Was man dabei nicht schon alles erfahren hat. Es hat zuweilen sogar Wolkenbrüche gegeben. Plitsch Platsch, das Wasser ist nass...

Gedanke

Wechselhafte Gegebenheiten

Wer für eine längere Zeit intensiv um das Erreichen seines eigentlichen Ziels bemüht gewesen ist, der macht irgendwann vielleicht auch schlapp und könnte nicht noch mehr tun, als er schon geleistet hat. Dann wirft er wahrscheinlich das Handtuch und versagt lieber, als sich noch länger vergebens abzumühen. Was soll er auch dieser Sache abgewinnen können, wenn sie doch zu nichts geführt hat?

Da wirkt das Üble wie ein Sog auf uns. Da weicht alle Leidenschaft von uns und wir versinken in verlorener Dunkelheit. Immer wieder gehen wir es an und versuchen uns davon erneut frei zu machen.

Wir möchten unser Dasein bald zu verbessern wissen. Mitunter erwerben wir dazu sogar manche Güter. Allein nur der, welcher ein zweites Mal aufgestanden ist, um sein Ziel zu erreichen, wird den Sinn davon behaupten.

Idee

Draußen weht der Wind um das Haus herum. Du solltest nicht dumm sein. Halte in Schwung, was einst einmal jung und stark gewesen ist. Klappern auch die Läden, so ist es doch ein Haus. Fest steht es da und trotzt der Umgebung. Schutz wird es Dir auch weiterhin bieten, wenn Du etwas dafür tust, um es Dir zu erhalten. Setze Dich dafür ein, sodass Du genügend Zeit für Dich haben wirst. Das Haus soll ein Bild für Dich selbst sein. Die klappernden Läden sind die kleineren Schwachstellen von Dir, welche zu hüten Dir keine Schwierigkeiten bereitet.

Gedanke

Über das Leben mit Freunden sprechen

Es gibt kein gewichtigeres Thema als das Leben selbst für dieses Dasein eines Menschen. Wer darüber mit seinen Freunden spricht, der drückt diesen damit etwas aus. Da werden sie sich entscheiden. Wer gehen möchte, der wird dann fortgehen. Wer bleiben möchte, der wird es auszuhalten versuchen und bleiben. So stellt er sich der Situation. Dabei gibt es für beide etwas zu erfahren.

Gedanke

Das Joch des Lebens zu ertragen ist dumm. Aber den Dümmsten gehört nun einmal diese Welt.